Da ich immer über die (natürlich immer subjektiven) Erfahrungen froh bin, möchte ich hier auch über unseren Ausflug berichten:
Die Tui-Beschreibung:
„Bei Ihrer ca. 1,5-stündigen Fahrt in Richtung Negril legen Sie einen kurzen Fotostopp in der Hafenstadt Lucea ein. Angekommen in Negril an der Westküste Jamaikas, erreichen Sie ein kleineres Strandhotel mit Restaurant und schönem angrenzenden Sandstrand. Hier haben Sie ca. 3,5 Stunden Zeit zum Sonnenbaden oder Schwimmen im warmen Meer. Während Ihrer Freizeit wird Ihnen eine kleine Erfrischung serviert. Abschließend können Sie die Nachmittagssonne in Rick's Cafe, der wohl bekanntesten Bar der Insel, genießen, den Klippenspringern zuschauen und Ihren Strandtag entspannt ausklingen lassen.
Hinweis: Essen und Getränke können vor Ort gekauft werden.
Bitte denken Sie an ein Handtuch, Sonnenschutz und Trinkwasser. Liegen sind
inklusive und in begrenzter Anzahl verfügbar. Auflagen und Sonnenschirme gegen
Gebühr. Animation und laute Musik vor Ort möglich.“
-zum Fotostopp: in einer (Hafen-)Stadt machte man keinen Fotostopp, man hielt
lediglich an einer Straße, wo man durch einen Zaun Bilder Richtung Meer/Küste
machen konnte.
Es handelt sich bei dem Strandabschnitt um das Boardwalk Village in Negril.
Die Liegen waren kostenlos, jedoch gab es leider nicht genügend Liegen für
alle. Auch auf mehrfaches Bitten wurde keine weitere Liege gebracht.
Amerikanische Touristen, die dagegen für die Liege noch extra zahlten erhielten
noch welche gebracht.
Auflagen kosten je 5 USD
Zum Strand: Leider kann man nicht weit hinaus schwimmen.
Der tiefere Bereich ist wegen Wasserportaktivitäten gesperrt.
Man sollte hier wirklich nicht weiter hinaus schwimmen, auch wenn die
Reiseleitung behauptet, dass es
gefahrlos möglich sei.
Kurz nachdem wir wieder zurück am Strand waren sind dort zahlreiche Jet-Ski
entlang gebraust.
An manchen Stellen sank man wie in Schlamm ein. Leider roch es dort auch teils
nach Abwasser.
Anschließend ging es zu Rick’s Cafe:
ein Bier kostet hier ca. 6 USD, laute Musik (gehört natürlich dazu, direkt vor
den Boxen aber nur mit Ohrenschutz auszuhalten. Also lieber einen Platz an den
Ecken suchen)
Wer erwartet, dass hier vom höchsten Punkt mehrmals in der Stunde gesprungen
wird, wird enttäuscht. In der Stunde die wir dort verbrachten gab es einen
Sprung.
Bis zum Sonnenuntergang bleibt man hier nicht.
Im Feierabendverkehr dauerte die Rückfahrt von dort aus noch einmal über 2
Stunden.
Gab es Infos über Land und Leute? Ja, aber es hätte mehr sein können. Unsere
Reiseleitung musste die ganze Zeit kichern, sie hatte wohl vorher etwas zu sich
genommen. Aber das Englisch war verständlich.
Wie immer hängt es von der Bus-Lotterie ab: Der andere Bus hatte eine
deutschsprachige Reisleitung.
Für 52 € p. P. hatten wir beide mehr (insbesondere vom
Strand) erwartet gehabt und waren enttäuscht.
(Vielleicht hat Jamaica schönere Strände auf eigene Faust zu bieten. Andere Inseln wie Roatan, Honduras hatten dagegen einen wunderschönen Strand zu bieten.)
LG
