ja Sopur das ist so eine Sache.
zunächst mal geht es bei der offenen Aussage nicht um mich (ich habe in 10 Tagen den 2. Termin beim Hausarzt und kein AstraZeneca erhalten).
Meine Frau hat das leider getroffen hier in die Situation zu kommen.
Zunächst soviel. Im Impfzentrum wurde sie gefragt, ob sie AstraZeneca oder Biontech haben möchte. Es scheint also durchaus mittlerweile die Wahl zu bestehen. Insofern wäre für mich die Wahl klar gewesen auf dem gleichen Impfstoff zu bleiben (männlich, nicht mehr allzu jung...).
Sie hatte in den letzten Wochen dann mehrere Gespräche mit unserem Hausarzt (der aufgrund der möglichen Nebenwirkungen kategorisch AstraZeneca ablehnt und auch nicht selbst anbietet) und unserer Nachbarin, die beim PEI arbeitet und dort durchaus im Kontakt mit diesem Thema ist.
Auch sie hat deutlich für den Impfstoffwechsel argumentiert, auch wenn ihre eigenen Kinder (junge Frauen) da ordentlich gegengehalten haben im Familienrat.
Was man also draus macht ist einem selbst überlassen.
Neu war für mich gestern im Beratungsgespräch, das ohne Empfehlung der Impfärztin endete die Aussage, das der Körper 4 Wochen nach der Erstimpfung den Träger der Antikörpererzeuger nicht mehr kennt und somit ein Wechsel der Technik keinen großen Einfluss auf den Schutz haben sollte. Die zweite Impfung sei hier mehr als "Boost" zu verstehen.
Gelesen habe ich davon bisher noch nichts, insofern bitte mit Vorsicht aufnehmen. Ich schildere nur die Aussagen von gestern vor Ort.
---
Letztlich wird man hier alleine gelassen mit der Wahl des 2. Impfstoffes und man muss für sich selbst eine Entscheidung treffen. Da hilft es natürlich sich zu informieren, viel wichtiger ist aber, dass man für sich selbst nach der Entscheidung nicht grübelt, sondern auch abschließt und seinen eigenen Entschluss akzeptiert. Sonst wird es einfach nur bohren und dauerhaft weiterbeschäftigen.
Und sie hat letztlich Biontech genommen. Daheim aber gemeint, ich hätte eigentlich lieber AstraZeneca gemacht, war vor Ort aber in der überraschenden Wahlmöglichkeit überfordert... und genau das meine ich.