Beiträge von Dorothea

    Schlafklamotten wurden von uns nicht im Bett gelassen, die hat niemand an zu fassen, und es ist meiner Meinung nach auch eine Zumutung für das Personal getragene Wäsche zusammenlegen zu müssen.

    Da gibt es aber ganz andere Zumutungen, darunter richtig, richtig eklige.

    Ein Zimmermädchen oder -boy, der sich scheut, Nachtwäsche zusammen zu legen, ist definitiv im falschen Job.

    Oben genanntes erinnert mich ein wenig an die Frauen, die unmittelbar vor dem Friseurbesuch lieber nochmal selbst die Haare waschen oder an solche, die vor Eintreffen der Putzfrau selbst sauber machen, nur damit Friseur oder Putzfrau nicht denken, man sei dreckig (das denken die zwar gar nicht, aber ...)

    Das ist kein bisschen gehässig, sondern einfach ein Supergefühl. Als wir zum zweiten Mal auf Gran Canaria ankamen, musste die Mehrzahl der Gäste abreisen, während wir noch eine zweite Woche vor uns hatten und uns in Palmas einen richtig schönen Tag machen konnten - das war so was von toll.

    Na und eine Woche später mussten wir in Kauf nehmen, dass es anderen ebenso ging und wir abreisen müssen. Die Seekarte z.B. gewann jemand, der wie wir vor acht Tagen nun auch noch eine ganze Woche vor sich hatte. Wir beneideten ihn und gönnten es ihm im selben Atemzug.

    Für Februar 20 haben wir eine Woche auf der alten Herz gebucht und sind schon am Überlegen, ob wir da nicht auch nochmal eine weitere Woche dranhängen. Auch wegen dieser unübertrefflichen Erfahrung ;)

    Wir geben Trinkgeld für guten Service in den Bereichen, wo das üblich ist, also dem Housekeeping und den Kellnern und auch mal einem fleißigen Abräumer aus dem Anckelmanns. In der Regel machen wir das direkt und gleich, nicht erst am Ende der Reise.

    Wenn das zu noch besserem Service führt - umso besser, das ist für mich keine Bestechung.
    Und ist der Service mies, gibt´s halt kein Trinkgeld.

    Bei Reiseschluss geben wir dann zusätzlich noch etwas in das Kuvert für die Allgemeinheit.

    Damit sind wir bisher gut gefahren und wollen das auch in Zukunft so beibehalten.

    Mir geht es ähnlich wie LaGiramondo . Wenn ich diesen Thread dennoch und sogar mit großem Gewinn lese, so ist eben das ein Vorzug dieses Forums: Man erfährt genau, welche Erfahrungen andere gemacht haben und kann dann begründet für sich entscheiden, ob wie man davon profitiert, ob man z.B. dieses Paket haben möchte oder nicht.

    Und das ist gut so, findet Dorothea (Ohne Eure Beiträge wüsste ich gar nichts darüber, deshalb danke dafür)

    Wir waren da schon, 2017, auf unserer ersten Kreuzfahrt. An Schotterstraße erinnere ich mich nicht, aber sehr schmal waren die Straßen, wodurch einige Begegnungen etwas abenteuerlich erschienen. Aber auch die gelangen undzwar in aller Ruhe. Wir können die Tour nur empfehlen.

    Irgendwie fand ich die Serpentinen auf Lanzarote spektakulärer (oder spektakulärer in Szene gesetzt?) Und auf manchen Alpenpässen oder Jochs, wo allerdings mein Mann selbst gefahren ist, konnte man eher Angst kriegen.

    Also - genießt den Ausflug, sagt Dorothea, die selber manchmal Probleme mit Höhenangst hat.

    Müll-, besonders Plastikmüllvermeidung halte ich schon für ein Argument.

    Mein Mann meint sich zu erinnern, dass es auf der alten MS 1 2017 auch in unserer Balkokabine Bodylotion in kleinen Fläschchen gegeben habe. Bei unserer zweiten KF 2018 auf der alten MS 2 ist es dann nur noch Duschbad und Spülung gewesen sowie dieses in der Regel überflüssige Nähzeug, Feile, Pads, Wattestäbchen...

    Ich selbst erinnern mich da nicht so genau. Bodylotion nehme ich immer meine eigene - deshalb sind mir solche Gimmicks total egal. Bodylotion aus der Gemeinschaftsflasche würde ich aber auch nicht benutzen wollen, dann doch lieber gar nix.

    In Parfümerien bekommt man manchmal auch Probepackungen von hochwertigen Produkten. Die sollen wohl anlocken zum späteren Kauf. (Funktioniert bei mir nicht, denn ich habe meine Marke, die zu mir passt und die ich gut vertrage)

    Hier klingt es nun ein bisschen, als seien Suitengäste auf Probierpackungen angewiesen? Na, es gibt ja auch Leute, die sich im Cafe die Zuckertütchen als Süßigkeit für später einstecken.

    Sowas irritiert mich, ehrlich gesagt, ebenso wie Sparen beim Trinkgeld, wozu sich ab und an gerade einige Suitenbucher bekennen.

    Doch wir hatten bislang noch keine Suite, vielleicht kann ich deshalb nicht nachvollziehen, wieso fehlende Häppchen oder fehlende Bodylotion buchungsrelevant sein sollten.

    Ich weiß aber wirklich nicht, ob das nun Snobismus ist oder berechtigte Klage.

    Eine schöne Woche wünscht Dorothea

    Was ich mir auch wünschen würde ist: "Somewhere over the Rainbow" oder "It´s Time to say goodby". Das wäre was für meine Gänsehaut.<3 Aber bitte nichts vom "Rockopa".

    sonnenscheins Welche Version vom ersten Song? Judy Garland oder Israel Dingsbums?

    Den zweite biiitte gar nicht - das war, glaube ich, das Abschiedslied von Henry Maske und wird bei uns nun sehr viel bei Beerdigungen gespielt.

    Und wer ist der Rockopa?

    Musik ist bekanntlich Geschmacksache, aber um es allen Recht zu machen, würde mir auf Anhieb "Sailing" von Rod Stewart einfallen. ;)

    Ich hab nix gegen Rod Steward und auch nicht gegen den Song, würde das aber speziell als Auslaufmusik besonders kitschig empfinden.

    Dann doch hundertmal lieber den Grafen (empfindet auch mein Mann so).

    Bei uns beiden lösen die Klänge von Unheilig extremes Fernweh aus (Pawlowsche Konditionierung ;)?)

    Ich verstehe, ehrlich gesagt, diese Begeisterung über Gosch nicht, mein Mann ebenso wenig. Das ist selbst auf Sylt ein besserer Imbiss und das gilt noch mehr für all die Ableger in anderen Orten.

    Das heißt nicht, dass es schlecht ist, aber dass man einem solchen Angebot nun nachtrauert, finde ich erstaunlich.

    Wir sind im Herbst öfter in Warnemünde und ich esse dort viel Fisch (bei uns daheim ist das Fischangebot viel weniger frisch und vielfältig) , doch im dortigen Gosch suche ich eigentlich nicht nach entsprechenden Genüssen.

    Im neuen Fischrestaurant (allerdings auf der MS 1) waren wir, glaube ich, 3x zum Mittagessen. Es war jetzt nicht überwältigend (sprich: man war nicht versucht, den Teller abzulecken), aber geschmeckt hat es uns, so dass wir gerne wieder hingegangen sind.

    Gelesen hatte ich zuvor, die Scholle Finkenwerder sei dort nur gedünstet und meinen Mann gewarnt. Und das stimmte überhaupt nicht.

    Übrigens: Teile des Fisch-Imbiss gab es nun angrenzend im Anckelmanns (auf der der Ganz schön gesund- Theke gegenüber liegenden Seite bekam man Fischbrötchen und anderes "mit Gruß aus dem Fischhaus".

    Wir haben 6 verschiedene Hauptgerichte probiert , dazu Vorspeisen und Süppchen, wir waren zufrieden und ganz besonders gefiel uns der Service.

    Möglich, dass es auf der 2 noch nicht so klappte.

    Schönes Restostern wünscht Dorothea

    Also ich finde nichts Schlimmes daran, einen überzähligen Gutschein einzulösen. Der ist von TUI ausgestellt und somit einkalkuliert. Niemandem entsteht ein Schaden.

    Wir haben einmal unsere Gutscheinpralinees aus Versehen im Anckelmanns liegen lassen, da war der Schaden unser (obwohl ich die Pralinen gar nicht so gerne mag).

    Auf die Idee, nicht aufgebrauchte Scheine zu zerreißen, würde ich nicht im Traum kommen. Wie heißt es in Köln? Man muss auch jönne könne ;)

    Wohlfuehli wir haben solche Gutscheine zu jeder Reise erhalten, bei uns waren es die 3., 4. und 5.

    Wir sind 2x von Deutschland aus abgefahren, 2017 von Hamburg, 2018 von Kiel.

    Beide Male konnte man das Gepäck sofort abgeben und beide Male durften die Gäste ab etwa 12 Uhr auf das Schiff, obwohl der offizielle Beginn erst 13 Uhr sein sollte.

    In Hamburg (das war allerdings zum G7-Gipfel mit den Krawallen) ließ man alles drauf, wie es kam und war wahrscheinlich froh um jeden Passagier, der es geschafft hatte. Zwei Stunden später stand nämlich alles, Superstau auf Köhlbrandbrücke und in der Innenstadt und wer weiß, wo noch. Bei der Abfahrt nach 20 Uhr sahen wir die ersten Rauchsäulen.

    In Kiel sammelten sich ab ca. 11 Uhr immer mehr Gäste an, die ab 12 Uhr geordnet und mit nur geringer Wartezeit aufs Schiff konnten. Nach 13 Uhr aber bildeten sich riesige Schlangen durch das Terminal, die Gänge und Treppen entlang und auch noch auf der Straße. Da hat es bestimmt länger gedauert, bis man vorgerückt war.

    Es hängt ja von der konkreten Anreise ab, wann man am Schiff ist. Davon würde ich auch abhängig machen, ob sich so ein Frühpaket lohnt oder nicht (wahrscheinlich eher nicht)

    Übrigens: mit TUI-Flieger sind wir auch schon 2x angereist, da ging es immer fix beim Einchecken und kam zu überhaupt keiner nennenswerten Staubildung.;)

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe mich sehr gefreut, dass so viele mit mir gereist sind. Mir sind während des Schreibens und durch Eure Reaktionen noch ein paar Dinge klarer geworden.

    Zunächst einmal hoffe ich, dass ich richtig ausdrücken konnte, wie sehr uns die Reise und auch das Schiff selbst gefallen haben. Wirklich sehr gefallen! Wir würden auch die neue MS1 sofort wieder buchen, selbst wenn wir nicht alle Neuerungen positiv werten können. ("Alles perfekt" gibt´s - leider oder Gott sei Dank - nicht auf dieser Welt ;), auch keines der anderen Schiffe ist perfekt)

    Am besten fände ich also , wenn sich jeder von uns sein eigenes Bild machen könnte und möchte dazu ausdrücklich ermutigen.

    Vom Essen waren mein Mann und ich ja direkt begeistert. Das hat aber bestimmt auch damit zu tun, dass mein Mann keine Steaks isst und ich selbst relativ wenig Fleisch und wir beide Fisch bevorzugen. Da waren wir selbst im Anckelmanns bestens bedient bei der abwechslungsreichen Fisch- und Gemüse- und Beilagenauswahl über die 14 Tage.

    Über punktgenaues Steakbraten in der Massenküche können wir hingegen kaum was sagen.

    Die großen Schweineschulter-, Schweinekeulen-, Truthahn- oder Gänseschmorbraten, die es als Extra gab und von denen man sich aufschneiden lassen konnte, hat meist nur mein Mann probiert und fand sie in der Regel gut.

    Ähnliches gilt für den Service. Da schreibe ich jetzt mal (besonders an Bremerin ) folgende Beobchtung: Einmal waren wir an einem Hafentag zu Mittag im Atlantik Classic und hatten uns je 3 Gänge ausgesucht, die auch recht schnell kamen und gut schmeckten. An dem Tag war es nicht sehr voll und wir wurden von zwei Kellnern bedient. Einer war sehr erfahren, den anderen hatten wir zwei Tage vorher noch als Abräumer im Anckelmanns gesehen. Er wurde jetzt offenbar angelernt und war noch sehr, sehr unsicher. Der erfahrene Kellner musste ihm alles sagen, z. B. von welcher Seite man Speisen oder Getränke reicht, was man macht und nicht macht (und er machte noch einen Menge verkehrt) Der wird aber in wenigen Wochen gelernt haben, worauf es ankommt, so ist zu hoffen.

    Ein neues Schiff wirbelt wahrscheinlich immer vieles durcheinander, nicht nur auf dem neuen Schiff selbst, sondern u.U. auch auf den anderen. Es muss überhaupt erstmal neues Personal gefunden werden für das hinzukommende Schiff, dieses muss eingearbeitet werden, weshalb man erfahrene Kräfte von anderen Schiffen abzieht und dafür dort neue nachrücken lässt...

    Piwitz : Whitecard-Inhaber sind solche, die das "Ganz große Freiheit-Paket" gebucht haben, auch Suitenbewohner erkannten wir in der Regel an besonderen Lanyards, die sie um den Hals trugen (ich glaube, auch die Karten sahen irgendwie anders aus? Da müsste ich meinen Mann fragen, der sich sowas merkt).

    Susi66 schade, da werden wir uns gerade verpassen, wir fahren ab 20. Februar 20 mit der <3.

    Allen beste Grüße für eine schöne Woche wünscht Dorothea

    Fazit

    Die neue Mein Schiff 1 hat uns gut gefallen, insbesondere das Design im Inneren ist überzeugend und geschmackvoll. Das Mehr an Menschen auf dem Schiff hat uns nicht gestört – in der Regel verläuft sich das aufs Beste und auch an Seetagen findet man sein Plätzchen.

    Einen schönen Rundumblick am Heck hat man allerdings nur noch vom Außenbereich des "Anckelmannplatzes" aus.

    Weiter oben ruiniert die Joggingstrecke die Aussicht nach hinten fast komplett, von der Außenalsterbar und auch von der neuen Hohe-Luft-Bar blickt man nun entweder auf diese bauliche Scheußlichkeit oder auf ein Zeltdach, welches wohl einen X-Bereich im Heck überdacht.

    Auch der Bugbereich ist ausschließlich Suitengästen vorbehalten und zu Teilen noch den Saunanutzern zugänglich.

    Mir gefällt das nicht, man hat so viel weniger Meeresgefühl. Das hält mich zwar nicht ab, das Schiff zu buchen, denn sonst ist es schön und das Essen sogar hervorragend, doch bei gleicher Route würde ich mich wohl eher für die 3-6 oder auch für die liebenswerte alte Herz entscheiden.

    Während ich Suitenbewohnern, die ja einen Aufpreis zahlen, ihre Vorteile noch halbwegs gönne (allerdings nicht den ganzen Bug und nicht das ganze Heck!), so frage ich mich, wieso man wegen höchstens 100 regelmäßigen Läufern allen anderen die Aussicht zerstören muss.

    Sauberkeit, Service und Essen waren wieder erstklassig auf dem Schiff, letzteres diesmal sogar noch einen (winzigen) Tick besser, als wir es auf anderen Schiffen aus der MS-Flotte erlebten.

    Anders als man vielfach in Bewertungen liest, hat es uns auch im Fischhaus geschmeckt (wir verstehen den Hype um Gosch ohnehin nicht – das ist im Wesentlichen doch Imbissqualität, selbst auf Sylt). Fischbrötchen und Co. gab es auch auf der 1, sie sind nun im angrenzenden Anckelmanns zu haben.

    Das Anckelmanns wiederum hat durchgängig geöffnet, was wir als äußerst angenehm empfanden. Keineswegs führt das dazu, dass Speisen nun stundenlang auf dem Büfett herumstehen. Im Gegenteil: wie lange etwas draußen ist und wann es ausgetauscht wird, ist streng geregelt, man erfährt dies von kleinen Zetteln oder Schildern bei jeder Schüssel und zu jeder Speise-Platte.

    Insgesamt beindruckte uns die Vielfalt – wir konnten auch in 14 Tagen nicht alles ausprobieren.

    Das gilt auch für die Bars, die allesamt ein hochwertiges Inklusive-Sortiment anbieten, eigentlich braucht man überhaupt nichts anderes mehr. (Als neues Getränk, das mir auch geschmeckt hat, habe ich Pimm´s ausprobiert, hatte mal jemand im Forum erwähnt - Lesen bildet ;))

    Verzichtet haben wir auf den Besuch der neuen Bierbar "Ebbe und Flut", nicht weil das eine Zuzahlbar ist, sondern weil es dort fast immer ganz leer gewesen ist. Schade drum.

    Unsere Balkonkabine ließ nichts zu wünschen übrig, war sehr ruhig, dazu gemütlich eingerichtet und sehr praktisch hinsichtlich der Staumöglichkeiten.

    Die Häufigkeit von Handtuch- und Bettwäschewechsel konnte man selbst bestimmen, die Klimaanlage war gut zu regulieren und leise.

    Unser Zimmerservice erfreute uns fast jeden Tag mit phantasievollen Bettdeckentieren und arbeitete auch sonst tadellos.

    Das gilt eigentlich für das gesamte Personal, wir sind überall mit großer Freundlichkeit behandelt worden.

    Das Unterhaltungsprogramm genügte im wesentlichen unseren Ansprüchen, wir sind eher dankbar, wenn Animation und Unterhaltung dezent bleiben. Gut fanden wir die Vorträge zu Land und Leuten und Teile des Schaubühnenprogramms, welches sich jedoch schon in der zweiten Wochen so ziemlich wiederholte.

    Shows und Partys interessieren uns etwas weniger, doch waren die Poolpartys recht ansprechend gemacht.

    Die Lifeband in der Schaubar sagte uns mehr zu als irgendwelche Bands auf der Leinwand in der TUI-Bar. Life ist life, auch unser Sohn ist in seiner Freizeit Musiker, wir respektieren insbesondere die damit verbundene Arbeit und hören mit Wohlwollen zu.

    Wir hatten insgesamt, wenn ich richtig zähle, 7 Ausflüge über TUI gebucht. Diese sind verhältnismäßig teuer wie bei allen Reedereien, jedoch bekommt man auch etwas geboten für sein Geld. Unzufrieden waren wir kein einziges Mal und die Organisation klappte in der Regel perfekt. Wir hatten nur 1x einen Ganztagesausflug dabei, so blieb überall noch genug Zeit für eigene Wege.

    Unsere Handys stellten wir auf See aus und empfanden das als durchaus angenehm. In der zweiten Woche buchte mein Mann dann aber doch das kleinstmögliche Datenvolumen hinzu (250 MB? Weiß ich nicht mehr genau – das reichte dann aber vollkommen um z.B. hier im Forum mitzulesen:).)

    Wir habe diese Reise (unsere vierte bzw. fünfte) wieder sehr genossen und den besonders guten Service auch gern mal mit einem Trinkgeld honoriert, wie wir es an Land ja auch tun würden. Das Personal freut sich über solche Anerkennung und wir auch.


    Nun bleibt mir nur noch allen zu danken, die mich lesend bis hierher begleitet haben und ihnen und uns für die Zukunft ähnlich wunderbare Reisen zu wünschen.

    Ahoi heißt es in der Seemannsprache und ahoi sagt jetzt Dorothea.

    (Mir macht das übrigens Freude, so ausführlich zu schreiben - es reaktiviert und bewahrt meine Erinnerungen und selbst mein Mann lässt sich das ganz gern vorlesen und wendet höchstens ein, ich hätte ja die Wolkenfälle auf La Palma vergessen;))

    Jetzt aber wirklich: finis.

    Sonnabend, 16. März 2019: Fuerteventura

    An unserem letzten Tag müssen wir uns einmal nicht beeilen, das hatten wir uns vorher extra so überlegt. Die Insel Fuerteventura kennen wir von einem Ganztagsausflug im Vorjahr, wo wir zum Ergebnis kamen, dass es eigentlich nicht so viel Sehenswertes gibt wie auf den anderen Inseln. Wir starten also in aller Ruhe in den Tag, der zum Abschied sehr sonnig ist und die Temperaturen bis auf 24 Grad klettern lassen wird.

    Zuerst gucken wir uns das Städtchen Puerto del Rosario an, welches außer einem großen und klimatisiertem Einkaufszentrum aber nicht allzu viel zu bieten hat. Danach suchen wir den Stadtstrand auf, wo ziemlich viel Betrieb ist, gehen barfuß an der Wasserlinie entlang, wie wir es lieben. Die Uferpromenade ist eher kahl, eigentlich ist hier nichts. Ein Straßenmusikant mit einer großen und lauten Anlage beschallt den Strand, auch von unserem Schiff aus ist er noch zu hören. Seine Musikauswahl scheint völlig beliebig, sogar Jingle bells und Winterwonderland werden gespielt.

    Bereits am frühen Nachmittag ziehen wir uns zurück auf unser Schiff. Wir essen eine Kleinigkeit, ruhen uns etwas aus und dann fangen wir an zu packen. Rückzu geht das immer viel schneller, denn das Überkreuzpacken entfällt und die schmutzigen Sachen können nach Belieben krumpelig ankommen. Lediglich die vielen Mitbringsel müssen wir irgendwo sicher unterbringen.

    Noch vor dem Abendessen sind wir mit allem fertig.

    Entspannt gehen wir noch zur Abschiedsparty auf dem Pooldeck, die wirklich hübsch gestaltet wird. Vertreter der Crew verabschieden die Gäste, die Seekarte wird verlost (und geht an jemanden, der noch eine ganze Woche bleiben darf – uuiii, jetzt sind wir neidisch. ;)) Besonders emotional verabschieden sich die Köche, sie bekommen auch besonders viel Beifall.

    Leider, leider gehen auch volle 14 Tage mal zu Ende. Da tröstet uns höchstens, dass wir im Sommer wieder auf der 1 sein werden, wir fahren die Ostseetour nach Petersburg.

    Nicht widerstehen konnten wir den Katalogangeboten auf der Kabine und so haben wir an Bord für Februar 20 nochmal eine Woche auf der alten Herz gebucht :), ausdrücklich unter der Voraussetzung, dass die dorthin fährt, wo wir überall schon gewesen sind, so dass wir uns einfach erholen können, eine Auszeit nehmen und uns keinerlei Stress mit organisierten Ausflügen machen wollen.

    Sonntag, 17. März 2019: Gran Canaria, Abreise

    Das Schiff hat irgendwann am frühen Morgen angelegt. Unser Flieger nach Tegel geht erst nach 11 Uhr, die Koffer sind bereits von Bord geschafft, der Bus soll um 9 Uhr fahren. Wir können also noch in Ruhe frühstücken, wobei Ruhe relativ ist, denn der Trubel im Anckelmannsplatz ist wieder viel größer als sonst die Tage, selbst Suitenbewohner und Whitecard-Inhaber drängeln sich heute hier.

    Wir checken aus, holen unser Gepäck und der TUI-Bus bringt uns zur rechten Zeit zum Flughafen. Nur der Flieger, der hat wieder Verspätung, mindestens anderthalb Stunden. Da sind wir noch gut bedient, hören wir, bei anderen verschiebt sich die Abreise auf nach 20 Uhr.

    Wir landen dann in Berlin erst bei einsetzender Dunkelheit. Da das Flugzeug auf dem Rollfeld verbleibt, dauert es auch mit dem Gepäck noch eine knappe Stunde, eine weitere halbe brauchen wir, um zu unserem Auto zu kommen und dann sind es noch ca. 1 ½ h Fahrt bis nach Hause, wo wir glücklich und erschöpft nach 22 Uhr anlangen. Beide müssen wir schon am Folgetag wieder arbeiten, ich glücklicherweise vom heimischen Schreibtisch aus. Mein Mann bringt auf dem Rückweg unseren Max aus der Hundepension mit. Der überschlägt sich zuerst vor Freude, geht aber dann wieder an seine Lieblingsbeschäftigung: schnüffeln und gleich ist es wieder so, als sei er nie fort gewesen.

    Freitag, 15. März 2019: Teneriffa

    Es geht nun mit Riesenschritten dem Ende unserer Reise entgegen, die vorletzte Station ist erreicht, wir sind abermals in Teneriffa. LORO-Park war letztes Mal dran, deshalb haben wir für jetzt einen Ausflug in den Tejde-Nationalpark gebucht.

    Auch dort sind wir vor einigen Jahren schon einmal mit dem Mietwagen gewesen. Da mein Mann der Fahrer war, konnte er allerdings nicht so viel schauen wie gewünscht, deshalb freut er sich diesmal besonders auf den Ausflug. Ich selbst hingegen habe das Ganze in keiner guten Erinnerung, ich hatte an dem damaligen Tag nämlich Bauchkrämpfe (wahrscheinlich von zu kalten Getränken – nachdem wir statt eiskalter Cocktails lieber mal einen Lumumba tranken, hörten die Probleme auf;)). Jedenfalls: was meinen Mann damals faszinierte, die vulkanische Landschaft mit ihrer Vielfalt von Farben und Formationen, stellte sich mir einfach als große Wüste von Ofenschlacke dar. Erst jetzt bin ich in der Lage, es angemessener wahrzunehmen.

    Zurück auf dem Schiff entschließen wir uns, noch einmal loszulaufen. Inzwischen ist es recht warm geworden, die Sonne sticht, auf dem Weg im Hafen und heraus ist nirgends Schatten. Der kostenlose Hafenshuttlebus ist nicht zu sehen, wohl gerade unterwegs. So begnügen wir uns mit dem Yachthafen, wo auf einer Seite gerade die „Alexander von Humboldt“ beladen wird (das ehemalige Schiff aus der ehemaligen Bierwerbung mit den grünen Segeln). Das wenigstens schauen wir uns etwas näher an und kehren dann um.

    Am Abend erleben wir in der Schaubühne endlich mal etwas Neues, das Schauspielensemble versucht sich als Improvisationstheater. Auf Zuruf des Publikums werden kleine Szenen improvisiert. Ist partienweise ganz lustig, doch mehr nicht.

    Wir beschließen den Abend in der Außenalsterbar.