Unsere Reisepläne für diese Cruise und den anschließenden Landurlaub wurden zum wiederholten Mal geändert und nun fest gemacht.
Das finale Ergebnis
1 Woche Alaska
1 Woche Cruise
4 Tage Vancouver mit 1 Tagesausflug aus dem sea to sky highway
9 Tage Vancouver Island
Denali und Vancouver sind bereits gebucht, sonst sind "günstige" und gut bewertete Unterkünfte für Familien weg. Die Preise sind , nun ja, schweigen wir darüber.
Die Rockies müssen leider noch warten . War irgendwie alles nicht das
Passende dabei, daher entschieden wir uns für eine Seite.
Prima, ein Bericht über eines meiner Wunschziele, ich komme gern mit Dir mit, in den Amazonas würde ich sehr gerne auch einmal reisen.
Als junges Mädchen habe ich ein Buch gelesen (war seinerzeit von Konsalik , keine Weltliteratur, und bestimmt nicht pädagogisch wertvoll, aber gut lesbar) über einen Arzt, der dort geforscht hat. Tja, und das Buch hat dieses Ziel als Wunsch bei mir eingebrannt.
Geht Euch das auch so, dass Bücher oder Filme den Wunsch nach "will ich auch mal sehen" wecken?
Grenada, die Gewürzinsel, Muskat und Zimt und andere tolle
Gewürze gibt es hier, was tun war auch hier die Frage. Da wir aber keine Lust
hatten, viel Zeit in Bussen zu verbringen und auch viel Spaß haben wollten, entschieden
wir uns auf Grenada für eine Nachmittagstour Tubing auf einem Fluss im
Regenwald.
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So hatten wir morgens ausreichend Zeit, konnten bis 8 Uhr
schlafen und dann entspannt und in Ruhe ins Ankelmann zum Frühstücken zu gehen.
Wir ließen uns lange Zeit und verließen um 10 Uhr das Schiff, um einen Bummel
durch St. George´s zu machen. Oh weh, war das heiß! Als wir das Hafengebäude
verließen waren wir innerhalb von Sekunden komplett durchgeschwitzt. Das
Thermometer in der Stadt zeigte 32 Grad Celsius im Schatten an. Wir
schlenderten ein wenig ziellos herum, guckten uns hübsche Häuser an und folgten
zufällig einem englischen Paar, das sich einem einheimischen Führer
angeschlossen hatte. Als sie in ein recht unscheinbares Haus eintraten, folgten
wir ihnen. Der nette Führer berichtete uns auch kurz, dass es sich um ein
historisches Gebäude handelt, in dem früher Sklaven in einem Loch gehalten
wurden ein „slave hole“, außen an der Eingangstür war ein Sklave in Ketten
aufgemalt. Wie grausam es doch früher war, für die Menschen zu damaliger Zeit
leider alles völlig normal, wir mussten schlucken und hatten furchtbare Bilder
im Kopf.
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Schnell wendeten wir uns um und folgten den Dreien, der
einheimische Reiseführer führte sie vorbei am örtlichen Busbahnhof zum
Fischmarkt, hier handelt es sich um eine recht kleine Halle, in der frisch
gefangener Fisch an die Einheimischen verkauft wird. Da wir solche Märkte im
Oman und auch auf Langkawi schon gesehen hatten, blieben wir nur einen kleinen
Moment stehen und schauten uns um.
Wir drehten schließlich um, um nicht die ganze Zeit hinter ihnen herzulaufen. Unser Weg führte uns zurück in Richtung Schiff, ein
toller Ausblick in eine enge Straße hinein hinauf zu einer schönen Kirche tat sich auf. Da
es allerdings eine recht steilen Berg hinauf ging und wirklich unglaublich heiß
war, verzichten wir darauf, dort hinaufzusteigen, ebenso ließen wir das Fort
George aus, es war uns einfach zu warm.
Das Ziel, das wir aber unbedingt noch ansteuern wollten,
war der Gewürzmarkt. Ein Teil davon waren Marktstände draußen mit Obst, Gemüse
und natürlich Gewürzen, ein Teil fand in einer historischen Markthalle statt.
War das ein Gewusel, bunte Farben, fröhliche Menschen und tolle Düfte empfingen
uns.
In der Halle wurde unser Sohn sofort von einem Händler in
Beschlag genommen, er bot ihm eine tolle Kette mit Muskatnüssen an, die sogar
als Feuersteine benutzt werden können. Für 3 USD nahmen wir sie mit und machten
noch ein Foto mit dem findigen Händler.
Wir schlenderten weiter, genossen die Atmosphäre und die
Gerüche, alles entspannt und wunderbar anzusehen. Bei einer netten Dame kauften
wir dann Gewürze, Zimt, Salz, Safran, Paprika, Kakaobälle, Seifen mit
Eukalyptus und Zimt, Muskatsirup und Honig, Margaret unsere Verkäuferin
verlangte dafür 30 USD, vermutlich ein wenig zu teuer, es war aber für eine
große Tüte mit Köstlichkeiten für uns o.k. und alle Parteien waren zufrieden.
Eine Zimtstange und Lorbeerblätter gab es als Geschenk dazu, wie nett. Die Seife ist übrigens toll und der Muskatsirup ein Gedicht. Wir verwenden ihn zum marinieren von Geflügel und als Süßungsmittel im Naturjoghurt. Eine echte Kaufempfehlung - und nein, ich bekomme keine Provision von Margaret dafür .
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Zurück zum Schiff, wollten wir doch am Nachmittag noch auf
einen Ausflug gehen. Im Hafenterminal fanden wir unseren Magneten und eine
Postkarte, dann ging es zurück an Bord.
Im Fischmarkt genossen wir ein leckeres Mittagessen auf und
um 13 Uhr war Treffen für die „Lustige Fahrt im Gummireifen“.
In 2 Gruppen ging es vom Schiff nach unten wieder durch die
Halle und hinaus auf den Parkplatz, auf dem wir bereits am Morgen unseren
Rundgang begannen. Unser Fahrer sprach englisch mit einem so starken
karibischen Akzent, wir verstanden so gut wie gar nichts, schade eigentlich, er
hat sich so bemüht uns mit vielen Informationen zu versorgen, kommentierte
Landschaft, Fauna und Flora, wir lächelten alle freundlich und nickten immer
wissend, wenn er auf etwas deutete.
Der zweite Bus, der vor uns herfuhr pustete uns
fürchterlichen schwarzen Rauch aus seinem Auspuff entgegen, so dass unser
Busfahrer irgendwann einfach überholte. Das gefiel dem anderen Fahrer aber gar nicht, so
dass wir quasi ein kleines Busrennen hatten, an einem Berg gab das andere
Gefährt jedoch seinen Geist auf und blieb stehen. Wir trafen unsere andere
Gruppe dann im Laufe des Nachmittages beim Rivertubing wieder, sie mussten fast
45 Minuten auf einen Ersatzbus warten.
Angekommen am Balthazar River der im Inselinneren im
Regenwald liegt bekommen wir unsere Sicherheitseinweisung, wie wir zu sitzen
haben, wohin mit Armen und Beinen, einen Helm auf und eine Schwimmweste um.
Oh weh, auf was haben wir uns da eingelassen? Vor meinem
geistigen Auge tauchen die Stromschnellen des Colorado River im Grand Canyon
auf, so wie man es aus diversen Filmen kennt und wir in diesen Gummidingern?
Ja, ich habe ein wenig Panik bekommen. Warum macht man sowas? Das soll Spaß
machen? Zudem stinken die Schwimmwesten, es ist irgendwie frisch, sind wir doch
mitten im Regenwald, die Sonne war weg und wir waren deutlich höher als in St.
George, es war merklich kühler und überhaupt will ich jetzt nach Hause, äh
auf´s Schiff.
Bloß nichts anmerken lassen und todesmutig in den Reifen
geschwungen und los geht´s. Hey, das ist lustig, das Teil dreht sich, es ist so
mittelschnell und gar nicht schlimm, aua, wenn ein großer Felsen unter dem Popo
ist, tut es ein bisschen weh. Leider führt der „reißende Strom“ ein bisschen zu
wenig Wasser, unsere armen Guides müssen uns häufig aus den Steinen oder dem
Gras an der Seite herausziehen, einige Stellen flutschen aber ordentlich, dann
kommt richtig Speed in den Reifen. Uns hat es trotz der Verzögerungen einen
höllischen Spaß gemacht, andere fanden es nicht so lustig und meckerten über
den niedrigen Wasserstand. Wir brauchten viel länger, als geplant, anstatt der
Minuten dauerte es gute 1,5 Stunden, bis wir unten waren, die Guides waren ein
wenig genervt.
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Die Fotos sind leider recht verwackelt, sie sind aus dem Film, den mein Mann bei der Fahrt aufgenommen hat, herausgeschnitten. Leider kann ich hier nur Bilder ohne Gesichter zeigen, daher so "merkwürdige" Perspektiven.
Angekommen gab es den unvermeidlichen Rumpunsch, dieses Mal
tranken wir auch einen, wer weiß, bei der „Kälte“ hilft das bestimmt gegen
Erkältungen – wir bekamen keine, also Rumpunsch trinken! Junior hatte keinen –
aber auch keine Erkältung, hm… bestimmt ist der Fruchtpunsch genauso gut.
Schnell umziehen, raus aus den nassen Sachen, sicherheitshalber
noch so ein Pünschchen, man weiß ja nie, was die bösen Bazillen sonst so
veranstalten! Ich mag das Zeug ehrlich gesagt gar nicht, an dem Tag schmeckte
es. Waren wir doch dem wilden Wasser entkommen und waren nicht entführt worden
– hab ich den Film „Am Wilden Fluß“ (ein US-amerikanischer Thriller von Curtis
Hanson aus dem Jahr 1994) vielleicht einmal zu oft gesehen?
Zurück ging es mit unserem Bus und dem fröhlich weiter
dozierenden Fahrer, wir nickten und lächelten alle und alle waren glücklich.
Ein Fazit – ich fand die Tour klasse und würde sie wieder
buchen, gleichwohl würde ich gern auch einen Eindruck von der gesamten Insel bekommen. Tja, es steht fest, irgendwie müssen wir diese Reise noch mindestens 3 - 5 mal wiederholen .
Abends ließen wir uns verwöhnen, wie fast jeden Abend im
Atlantik Klassik und zogen ein erstes Resümee des Urlaubes, diese Reise zählt
definitiv jetzt schon zu den schönsten, die wir erleben durften.
Falls ich einen von Euch vergessen habe, bitte seht es mir nach.
Kommt doch gleich noch mit uns nach Grenada, auf die Gewürzinsel, da war es auch toll.
Nach Grenada dauert es ein bisschen, bis ich weiterschreiben kann, leider gibt es da noch diese "lästige" Nebenbeschäftigung, die sich Arbeit nennt . Aber irgendwie müssen die Reisen ja bezahlt werden .
Heiße Quellen, Wasserfälle, Flüssen und Schluchten, die hurrikangebeutelte
Naturinsel der Karibik war unser nächstes Ziel. Traumstrände findet man hier
nicht, dafür Vulkane, Nationalparks und unglaublich grüne Natur, irgendwie
fühlte es sich fast ein wenig wie Amazonas an (ohne dass wir schon dort gewesen
sind), nur die Vielzahl an Tieren fehlten.
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Wir hatten lange hin- und herüberlegt, was wir heute machen
wollen und entschieden uns dann für eine private Tour mit Petra, einer Deutschen aus Köln, die vor vielen Jahren nach Dominica auswanderte. Wer sich für Touren
mit Ihr interessiert, einfach die einschlägigen Suchmaschinen nutzen oder mir
eine PN schreiben, dann versende ich den Link zu ihr.
Petra bietet verschiedene Touren an, irgendwie klangen die
alle gut, wir schwankten zwischen den Touren 3 und 4, die 4 zu dem letzten
Urvolk von Dominica wählten wir aufgrund der Sprache ab, Junior wollte nicht
den ganzen Tag englisch sprechen müssen (hihi, das hatte er dann versehentlich auf
Martinique und es lief trotzdem super gut). Die emails im Vorfeld mit Petra
klappten gut, ab und an dauerte es ein paar Tage, da die Strom- und
Internetversorgung nicht immer reibungslos funktioniert, wir übten uns also schon
vorab in karibischer Gelassenheit. Die Bezahlung lief über eine Anzahlung auf
ein deutsches Konto, den Rest gab es in EUR bar vor Ort.
Nach dem Verlassen des Schiffes ging es eine kleine Straße hinauf, dort sah man schon die Kleinbusse mit einem Schild von Petra,
wir konnten uns also gar nicht verlaufen.
Alle 4 Touren waren gut gebucht, auf unserer Tour waren wir
mit 11 Personen im Bus, 8 Erwachsene und 3 Kinder, ein Geschwisterpaar 11 und
14 und unser Junior mit 12, das passte perfekt. Wir hatten das große Glück,
dass uns Petra selbst auf der Tour begleitete, sonst fährt sie wohl immer mit
den Touren 1 und 2, sie wollte auch einmal wieder eine andere Fahrt mitmachen.
Unsere Bustour führte uns in den Nordwesten der Insel zum
Indian River, einen Zwischenhalt machten wir auf einer Anhöhe mit traumhaften
Blick in eine Bucht hinunter, dem Mero Beach, an dem wir später noch baden
konnten.
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Den ganzen Tag erzählte Petra viel von der Insel, dem Leben
und ihrem eigenen Werdegang und ihr Auswandern nach Dominica, es war super
interessant und wohldosiert, nicht zu viel und nicht zu wenig. Nichts ist
schlimmer als permanent quatschende oder klugsch… Reiseleiter, ich denke, Ihr
wißt, was ich meine.
Am Indian River ging es in ein kleines Ruderboot und
Spaghetti ruderte die gesamte Mannschaft durch die wundervolle Flußlandschaft.
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Spaghetti?
Der heißt eigentlich Eric, aber niemand wird mit seinem Namen angesprochen,
alle haben Spitznamen, unser Fahrer hieß Ninja – so fuhr er aber nicht, der
fuhr sehr angenehm und sicher!
Die Pflanzenwelt ist überwältigend, es handelt sich nicht
um Mangroven, obwohl eine Ähnlichkeit besteht, Petra erzählte, dass vor dem
Hurrikan Maria der River von einem Blätterdach bedeckt war, so dass es
streckenweise stockdunkel war. Der Wald erholt sich langsam, für uns war es
schon gigantisch, für Sie sah es fast nackt aus. Unsere Bootstour ging auch am
Haus der Hexe Calypso vorbei, für die „Pirates of the Caribbean“ Fans unter uns
bestimmt ein Begriff. Viele Sequenzen der Filme wurden auf Dominica gedreht.
Auch das Hexenhaus fiel dem Hurrikan zum Opfer, wurde aber für die Touristen
wieder aufgebaut.
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Uns kommen nur 2 mal kleine Boote entgegen, ansonsten sind
wir allein in und mit der Natur, man hört Vögel und sonst ist seelige Stille,
sieht aber kaum welche, Nester ja und Termitenbauten, ansonsten leider nicht.
Eigentlich ist das hier ein „Birders Paradise“, die Vögelchen haben wohl auch
Weihnachtsurlaub. Ein paar kleine Vögel mit gelber Brust konnte man sehen, die waren aber viel zu schnell für unsere Kameras, Banana Bird nannte Spaghetti sie.
Am Ende der Tour kommen wir zu einem kleinen botanischen
Garten mit Bar im Wald, die Reederei-Touren sind schon durch, hurra, auch hier
sind wir allein.
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Nun war Zeit für eine Stunde Mittagspause und zum Baden am
Mero Beach. Hier waren auch einige Mitreisenden vom Schiff mit dem Taxi
hergekommen. Der Strand war o.k, schwarzer Strand, nicht so richtig mein Ding,
für eine Stunde war es o.k., den Tag hier zu verbringen, hätte ich mehr als
schade gefunden, dafür ist die Insel zu vielfältig und schön. Die Brandung war
heftig, wir hatten Spaß beim in die Wellen hüpfen, die Unterströmung war aber
wirklich stark, man musste gut aufpassen, für kleinere Kinder definitiv nicht
zu empfehlen.
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Unser letzter Programmpunkt führte uns dann zu den Jacko
Falls, hier ging es wieder quer über die Insel, dazu erklärte Petra dass
einerseits durch den Hurrikan noch nicht alle Straßen wieder befahrbar sind
bzw. diese einfach noch kaputt sind, andererseits durch den Nationalpark und
Naturschutz und natürlich auch die Beschaffenheit der Insel gar nicht überall
Straßen sind. Man kann sagen von Punkt zu Punkt dauerte es jeweils eine knappe
Stunde mit dem Auto, bis man da war.
An den Jacko Falls badeten die Mutigen unserer Gruppe, mir
war es zu kalt, ich hatte keine Lust auf Blasenentzündung und guckte es mir
lieber von außen an, Füße rein reichte mir.
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Nach einem traumhaften Tag mit vielen tollen Erlebnissen
und einer genial zusammenpassenden Gruppe ging es zurück zum Schiff. Mit
unserer lustigen Reisegruppe verbrachten wir noch viele schöne Stunden an Bord
und unser Kontakt zu einigen hält auch bisher noch an, ein privates Treffen ist
bereits vereinbart.
Wir kommen sehr gern noch einmal nach Dominica, die anderen
Touren wollen auch abgefahren werden – und Petra ist definitiv eine sehr gute
Wahl als Reiseführerin. Bei einem neuen Besuch würden wir bestimmt wieder mit ihr unterwegs sein wollen.
Übrigens, das Einsprühen mit Mückenschutz war an diesem Tag
völlig überflüssig, keine einzige Mücke gesehen und auch nicht gestochen worden
– keiner aus unserer Gruppe. Ich würde es trotzdem wieder tun, auch wenn Petra
versicherte, dass derzeit kein Dengue Stamm auf der Insel ist.
Sorry für die vielen Fotos, ich konnte mich nicht
entscheiden.
saha3 bin mal dabei; kleine Anmerkung - könntet Du vielleicht in die Überschrift das Wort "Reisebericht" aufnehmen und das Datum vom Abflug korrigieren, sonst wäre es zurück in die Zukunft
Liebe Tina,
vielen Dank für Deinen Hinweis, wir waren tatsächlich nicht mit dem Delorean sondern mit der Neuen Mein Schiff 2 unterwegs. Aus 2020 wurde 2019 .
mir ist es viel zu kalt, zu nass und zu stürmisch, ich brauche echt mal wieder Farbe und Sonne, geht es Euch auch so? Wenn ja, kommt doch einfach mit auf eine wunderschöne Cruise in die Karibik.
Seit 2014 spukte uns diese Destination immer mal wieder im Kopf herum, irgendwie passte es nie, andere Reisen kamen dazwischen und dann kam dieser eine Tag:
Duhuhu Schaaatz... ja, was hast Du jetzt schon wieder gefunden?…
ja also äh…, da gibt es diese Karibiktour über Weihnachten– stop – was kostet sie mehr? 300 EUR plus Ausflüge … o.k., dann buch! Äh, mit wem
eigentlich? Mit Tui… perfekt, buch schnell, bevor nix mehr frei ist. JIPEEEEHH,
Karibik wir kommen.
Soweit zur Vorgeschichte, 10 Karibikinseln in 14 Tagen,
o.k. eigentlich nur 9, von Barbados haben wir nichts gesehen, dies war Start
und Zielhafen.
Unsere Reise startete am 22.12.2019 mit einer Bahnfahrt von Hamburg nach
Düsseldorf, mit den üblichen Startschwierigkeiten, der Zug bis Dortmund fuhr, ab Dortmund bis
Düsseldorf fiel (natürlich) aus, mit Bummelbähnchen landeten wir dann doch 2
Stunden später endlich dort und verbrachten eine wunderbare Nacht im Van der
Valk Airport Hotel in Düsseldorf. Ganz klare Empfehlung, super Zimmer, tolle
Betten, leckeres Frühstück und das Restaurant, in dem wir (nicht günstig aber
SEHR GUT) gegessen haben, war auch genial.
Die Anreise mit Eurowings am 23.12.2019 mit dem
Schisserpaket war o.k., wir buchten Sitze mit mehr Beinfreiheit,
war für die Hinreise absolut ausreichend, ein Tagflug, die Leute vor uns
klappten die Rücklehnen kaum herunter, mehr Platz, als gedacht. Schon im Flieger lernten wir die ersten netten Mitreisenden kennen, mit denen wir bis heute weiter in Kontakt sind .
Wir landeten erst spät auf Barbados, der letzte Flieger,
der überhaupt noch auf´s Schiff wollte. Ankommen in der Karibik einfach super entspannt, das Gepäck wird direkt auf´s Schiff gebracht, keine Einreise,
einfach aussteigen, in den Bus steigen und zum Hafen bringen lassen. Klasse, der
Urlaub kann losgehen.
Leider war es schon dunkel, so dass wir tatsächlich kaum
etwas gesehen haben, aber egal, wir sind da und freuen uns auf die kommenden
Tage.
Der nächste Tag war Heiligabend, der 24.12.2019, ein
Seetag, für uns ein perfekter Tag, Sonne, Ruhe und Besinnlichkeit, unser Junior
fand es mit seinen 12 Jahren zwar leicht peinlich, dass wir sein Geschenk noch
vom Weihnachtsmann haben bringen lassen, freute sich aber wie Bolle über die
Karten für König der Löwen im Mai zum Hafengeburtstag. Ansonsten gab es an diesem
Tag viel gutes Essen, Sonne, nette Mitreisende und einfach Zeit für uns.
Die erste karibische Destination für uns war Antigua am
25.12.2019. Antigua eine Insel mit 1 Million Gründe zu lächeln, so wirbt die
Insel für sich, sie gehört mit Barbuda zu den kleinen Antillen und ist ein
unabhängiger Staat im Commonwealth.
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Was machen wir nun hier? Insel angucken mit
jede Menge historischer Vergangenheit? Privater Anbieter, Taxi, Tui? Nur Strand? Ach nö, irgendwie alles zu viel für den ersten Tag, Korallenriffe gibt
es hier auch, na klar, wir segeln mit dem Katamaran und schnorcheln! Private
Anbieter waren nicht günstiger als das Angebot der Reederei und so machten wir es
uns einfach und buchten den Ausflug über Tui.
Gleich morgens ging es direkt vom Schiff einige Minuten zu
Fuß zur Marina und ab auf einen sonnengelben Katamaran mit einer gut gelaunten
Crew.Wir fuhren eine gute dreiviertel stunde über das karibische
Meer, wunderbare Aussichten und den warmen Wind um die Nase, schön ist es hier.
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Dann ging es in 2 Gruppen zum schnorcheln, eine knappe
Stunde hatten wir Zeit, leider war die Ausbeute nicht so ergiebig, die Wellen
jedoch recht hoch, hoppla, ein paar Jahre dazwischen und man musste doch
gewaltig den Respekt vor den Wellen niederkämpfen und es dauerte auch ein paar
Minuten, bis sich Atmung und Bewegungen wieder eingespielt hatten.
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Danach ging es weiter an einen schönen Strand, weißer, weicher Sand, nicht so viele Menschen, Palmen - müssen wir wirklich wieder weg? Leider ja, der Aufenthalt war viel zu kurz (wobei, gut für die blasse deutsche Haut war es garantiert besser ).
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Die Crew brachte uns mit Musik und guter Laune gemütlich zum Schiff zurück, ich empfand es als sehr angenehm, dass der Alkohol nicht in Strömen floss und es auch keine Partytänze incl. Fremdschämen gab.
Wir duschten das Salzwasser ab und gingen einen Happen essen, einen leichten Lunch
im Fischmarkt, super lecker. Danach wollte Junior in den Pool und wir noch
ein wenig an Land, das kleine Einkaufszentrum anschauen, so dass wir uns für 2
Stunden später wieder verabredeten. Das war genau das Richtige, er konnte toben
und wir in Ruhe bummeln. Eine schöne Strandtasche und 2 Caps wanderten mit in
unsere Kabine, zusätzlich ein Magnet und eine Weihnachtsbaumkugel.
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Danach ging es auch für uns an den Pool, der anstrengende
Tag muss ja auch ausklingen. Ein genialer erster Tag in der Karibik ging zu Ende,
Antigua hat uns schon mal sehr gut gefallen.
ich kann Euch alle so gut verstehen und fühle mit Euch. Wir hätten mit Sicherheit auch privat die Anreise nach Hongkong gebucht und würden, genau wie viele auf den Flugkosten sitzen bleiben. Da freut man sich monatelang auf einen tollen Urlaub und dann das. Die menschliche Tragödie für die Betroffenen, Erkrankte und Angehörige, weltweit ist unvorstellbar.
Hoffentlich könnt Ihr in irgendeiner Form umbuchen oder das Beste aus der Situation machen. Ich weiß, das hilft praktisch nicht weiter, vielleicht trösten Euch unsere Gedanken ein wenig.
also wir waren auf Dominica mit Petra unterwegs, wir hatten die Tour 3 und hatten Wandersandalen an, die meisten waren mit Turnschuhen unterwegs, alles kein Problem, nur Flipflops würde ich nicht machen.
Cathrin auf Martinique hatten wir angeschrieben, wir hatten dann aufgrund der Tourbeschreibungen davon abgesehen, das war uns irgendwie zu viel Partyaction mit essen und Rum unterwegs, persönliches Befinden unsererseits, ist vermutlich gar nicht so, hörte sich aber so an, das wollten wir nicht.
Wir sind hier von Tui aus in den Balata Garden - ein Traum die Hängebrücke fand ich genial (auch wenn ich ausgrutscht bin und mein Knöchel immer noch schmerzempfindlich ist, der blaue Fleck war gruselig - speziell nach dem Flug . Anschließend ging es - hihi - zur Rumfabrik, allerdings ein Tasting, sowas hatten wir noch nie, zumindest kein Rumpunsch unterwegs, die Anlage war super, das Tasting o.k. und keiner musste kaufen. Würde ich wieder buchen und kann es auch empfehlen.
Auf Curacao waren wir mit Tui Schildis schnorcheln , war toll aber zu kurz, hinterher zum Knip Beach - sofort schockverliebt und auf dem Rückweg an Williwood und den Flamingos vorbei, leider nur aus dem Bus. Das würde ich grundsätzlich nochmal machen, aber eigentlich würde ich mir dort ein Auto holen und die Strecke allein abfahren. Dann kann man so lange bleiben, wie man möchte. Fahren ist dort völlig problemlos möglich, kein karibisches Chaos, Zeit genug hat man. Schnorchelsachen muss man halt mitnehmen. Bitte darauf achten, nicht mit Flossen zu schnorcheln, wegen der Schildis und nehmt Euch eine Schwimmhilfe mit, wir hatten Rettungswesten an, ich bin einer Kröte hinterhergeschwommen, natürlich viel zu weit raus und hatte aufgrund der Unterströmung echt Panik, nicht wieder zurück zu kommen. Selber schuld, die sagten, schwimmt nicht so weit, es kam mir gar nicht so weit vor - zumindest auf dem Hinweg. Hat alles geklappt, ich kam allein zurück, aber ein wenig fit sollte man sein.
Auf Bonaire waren wir mit Woodwind unterwegs. Wir fanden es großartig, die Mitarbeiter haben sich super gekümmert, es war alles da, was man sich wünschen kann, sogar Schnorchelbrillen mit Stärken - hätten wir gar keine Linsen gebraucht. Die Zeit im Wasser war mit über einer Stunde prima, es wird aber irgendwann doch frisch, nächstes Mal würde ich den Neoprenshorty wählen (gab es auch an Bord), ich hatte nur die Badhose und ein Schnorchelshirt mit langem Arm an (mein eigenes Shirt). Wir hatten uns für die Schwimmnudeln entschieden, war für uns super, die Wellen waren etwas höher, hat uns Sicherheit gegeben, viele gingen ohne ins Wasser. Wir fanden es übrigens auch nicht dunkel, die Unterwasserwelt ist großartig, mein Mann hat auf dem Film sogar einen kleinen Hai drauf - puh... den haben wir Gott sei Dank nicht gesehen . Die angebotenen Fotos, die eine mitgenommene Fotografin gemacht hat, haben wir gekauft, 40 USD, sie sind es absolut wert. Ich würde die 4 Stunden Tour buchen, das ging bei uns leider nicht, aufgrund Silvester sind wir schon um 17 (oder 17.30 ?) Uhr wieder gefahren, normalerweise sollte das aber möglich sein. Vormittags waren wir im Örtchen bummeln, auch das war sehr nett.
Nun ist unsere wunderschöne Weihnachts- und Silvesterreise schon wieder fast einen Monat Vergangenheit.
Ein schnelles Fazit von mir - ABSOLUT TOLL WAR ES!!!!
Es war eine der schönsten Reisen, die wir je unternehmen durften. Wahnsinnig schöne Ziele, traumhaftes Wetter, das bisschen Liquid Sunshine in der Dominikanischen Republik und der leichte Niesel auf Martinique zählen nicht, wir haben super nette Mitreisenden kennengelernt und sogar wieder einmal Freunde gefunden, die gar nicht so weit weg wohnen.
Schnorcheln mit den Schildkröten auf Curacao und Schnorcheln auf Bonnaire haben unsere Herzen berührt, , die Natur und Pflanzenwelt waren überwältigend, die Strände einfach ein Traum und die unglaubliche Lebensfreude der Menschen, die sich trotz schwieriger Umstände ein frohes Herz bewahren können, haben uns tief beeindruckt.
Dies war unsere zweite Karibikreise nach 2014, wir hatten fast ein wenig Angst, ob es uns wieder gefällt oder vielleicht sogar die Erinnerung an die erste Reise trübt. Nein, diese Angst war unbegründet, es war mindestens genauso schön - eigentlich sogar schöner.
Hier passte einfach alles, die richtige Reise, zur richtigen Zeit mit den richtigen Leuten. Jeden Tag, wenn mich der Arbeitsstress befällt, oder ich das grau in grau draussen vor dem Fenster nicht mehr anschauen mag, schnappe ich mir mein Handy und gucke mir die Farben der Karibik an und ZACK bin ich gedanklich dort, habe ein Lächeln auf dem Gesicht und Freude im Herzen. Diese Reise wird noch lange nachwirken.
Eine weitere Reise in die Karibik wird es mit Sicherheit geben, schauen wir mal, wann.
In diesem Sinne, fröhliche karibische Grüße aus dem Hamburger Schmuddelwetter
Liebe Hamburger, Umländer und alle anderen Hamburger Foren-Treff-Fans,
nach dem Treffen ist ja bekanntlich vor dem Treffen - habt Ihr Lust auf einen schönen Tag und Abend im Frühling? Wollen wir eine neue Abstimmung für das Frühjahr starten?
Vietnam konnte uns nicht überzeugen, Mekong Delta jaaaa das ist großartig, der Rest, na ja ganz nett. Die Halongbucht ist schön, aber einmal langt.
Malaysia und Taiwan dagegen haben unser Herz erobert. Das ist rein subjektiv und nur unsere Meinung, wirklich erklären kann ich es nicht, es hat halt nicht gefunkt.
Grundsätzlich ist es mir ebenso wurscht, sicher fahren soll er oder sie. Allerdings muss ich zugeben, dass das Gespann "Käpten" Tom und die charmante Wiebke im letzten Jahr auf den Kanaren irgendwann doch anstrengend wurde.
Seenotrettungübung um 21.15 Uhr, oh weh wir landen voraussichtlich erst gegen 19 Uhr, hoffentlich gibt es dann noch was zu essen, sonst stirbt unser Teenie einen grausamen Hungertod. Na ja, wir hätten auch gern noch was Schönes, nicht unbedingt CWP (Currywurst usw.).
So als Einheimischer, der an Silvester mittlerweile immer in die wärmeren Gefilde entflieht, kann ich auch nur eine schöne Schiffstour oder die Fischauktionshallen empfehlen. Bloss nicht zum Kiez, viiiiiel zu voll.
Allerdings ist es echt frisch, leider haben wir ganz häufig echtes Hamburger Schmuddelwetter, sprich nebelfeucht und unangenehm, also warm anziehen.
Hotels - ja, also das Park Hyatt in der Mö (Mönckebergstrasse / Levantehaus) oder das Grand Elysee würde ich empfehlen, allerdings beide mehr als hochpreisig und vermutlich ausgebucht. Beid mit wunderbarem Spa Bereich.
Ich durfte in beiden mal eine Nacht verbringen, geschäftlich, die sind echt super.
Hallo Tina28 auch von mir nachträglich Herzlichen Glückwunsch, alles Liebe und vor allem Gesundheit.
Vielen Dank für Deine schöne Beschreibung und die Bilder von Hamburg, man muss wirklich in der eigenen Stadt wieder Tourist spielen, wann habe ich eigentlich die letzte Fahrt mit den Alsterdampfern gemacht?
Ich war dieses Jahr zun ersten Mal auf Geschäftsreise in Wien, natürlich fast nix gesehen, das wird bestimmt nachgeholt. Vielleicht beim nächsten Wien Treffen?