Montag
– 18.03. - Ålesund - Torvik - Måløy - Florø - Bergen 14:30
Um
7 Uhr gehen wir zum letzten Frühstück und danach heißt es Koffer
packen. Bis um 10 Uhr müssen sie auf den jeweiligen Decks bei den
Aufzügen stehen und nicht davor!! Und bis 10 Uhr müssen wir auch
unsere Kabinen verlassen.
Es
wird immer sonniger, den Rest des Tages fährt die Kong Harald
non-stop bis Bergen durch. Für uns bedeutet das natürlich auch, dass
es nicht viel zu tun gibt – keinen Halt, keinen Ausflug, nur schöne
Landschaften gucken, die am Schiff vorbeiziehen. Und das alles wieder bei besten Wetterbedingungen !
Es
wird sehr voll in der Explorer Lounge, dem Multe Cafe, vor dem
Hauptrestaurant und im Bistro, Sitzplätze werden knapp.
Zusammen mit Anna und Birgit + Jan
stellen wir fest, dass wir eine wunderschöne Winterreise erlebt
haben, dass uns Hurtigruten
aber nicht voll überzeugt hat. Über eine Wiederholung so einer
Reise wird laut nachgedacht und ich spreche die Selectionsfahrten
der AIDACara an. Davon haben alle drei noch nichts gehört, schauen
sich sehr interessiert Reisezeit, Route und Preise an.
Um
11:30 Uhr gibt es für uns (1.Sitzung) das letzte Mittagessen, ein
3-Gänge-Menü und Hurtigruten verabschiedet sich von uns mit „fish
or meat“. Der gebratene Lachs wäre die wesentlich bessere Wahl
gewesen, mein Mann genießt es. Ich ärgere mich über ein vertrocknetes Stück Fleisch, das
angeblich Entrecote sein soll, mit eiskalter Sauce hollandaise. Die
Verabschiedung auf Deck 7 mit einem Glas Sekt for free und einem
Gruppenfoto schwänzen wir alle.
Und
dann laufen wir bei sonnigem, kalten Wetter in Bergen ein. Nach dem
Anlegen geht es Schlag auf Schlag, die Passagiere werden deckweise, von
oben nach unten aufgerufen, wir sammeln am Gepäckband unsere Koffer
ein, dann geht es in die Busse und für uns direkt zum Flughafen.
Am
Automaten drucke ich unsere Bordpässe aus, wir geben das Gepäck ab,
bei KLM steht eine lange Schlange, bei SAS nur wenige Passagiere.
Dafür fliegt dann die KLM eine Stunde vor uns ab, wir verabschieden
uns herzlich von Birgit und Jan.
Irgendwas
ist dann ja immer, während Volker sich endlich mit Genuss über
seine gerade eben erstandene Lakritz-Tüte hermacht, klingelt mein
Handy. Unsere Tochter ruft an, unser Haus ist eiskalt, die Heizung läuft
nicht, Fehlercode 27, der Heizungsbauer meint, es sei nichts Schlimmes, aha . . .
In
Kopenhagen müssen wir dann noch mal 1 ½ Stunden totschlagen. Wir
fragen uns, ob wir nun in einem Airport sitzen oder doch eher in
einer großen Mall? Beide Airbusse A320 sind nur ½ bzw. ¾ voll
besetzt, beide fliegen pünktlich.
In
Hamburg kreisen schon die wenigen Koffer, die ganzen Geschäftsleute
haben nur Handgepäck dabei und um 23:30 Uhr fahren wir müde über eine leere A7 nach
Hause.
Uns
begrüßt ein sehr kaltes Haus, ich bin noch nie bei 11°
Raumtemperatur in ein eiskaltes Bett gekrabbelt. Ein paar Tage später
bekommen wir dann die Rechnung unseres Heizungsbauers, das „nicht
Schlimme“ kostet uns stolze 450€.
Es folgt das Fazit . . .