Beiträge von Buerste

    Hallo MiriV ,

    ich kann dir leider nur bedingt helfen.

    Zu 2. Das Wasser aus den Spendern ist aufbereitet, aber auch unter geringer Chlor Zugabe. Würde evtl lieber auf das zahlungspflichtige Mineralwasser zurück greifen.

    Zu 3. Ich denke nicht, das dies zu Problemen führt. Konnte öfter beobachten, wie gerade die Radausflügler sich etwas einpackten.

    Zu 4. Der Waschzettel führte nur Damen- und Herrenkleidung auf. Bin mir somit nicht sicher, ob es andere Tarife gibt. Ich würde euch raten auf das wöchentliche Angebot zu warten. Den kompletten Wäschesack voll für pauschal 19,90. Dieses Angebot lohnt sich wirklich, bekommt man hier doch sehr viel Bekleidung rein.

    Liebe Grüße

    Thorben

    Hallo Franky_MH

    Vielen Dank für die lieben Worte. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen offen für die ganz eigene Stimmung im Norden zu sein.

    Bei mir verhält es sich genau andersrum, ich bin Nordmensch, bei Kälte kann ich mich entsprechend anziehen, bei Hitze gibt es da natürliche Grenzen ;)

    Dennoch bin ich sehr gespannt auf die Karibik, auch wenn es noch Lichtjahre entfernt ist.

    Aber ein Angelurlaub in Norwegen das wär´s natürlich noch:/

    Liebe Grüße

    Thorben

    Und noch ein paar Bilder meiner Tochter

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    Der zu Stein erstarrte Troll im Geiranger Fjord

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    Mein Lieblingsplatz auf dem Weg zu mir :)

    Liebe Grüße

    Euer Thorben

    Das war ja noch nicht alles! 8o

    Es taucht doch immer noch etwas auf das ich euch zeigen kann und möchte. Aber vorher möchte ich mich bei allen "Mitfahrern" bedanken. Einfach für die Begleitung aber auch die vielen lieben Worte.

    Capri51  Befana  nordwind  Biber95  Vanessa  @scallywag Stabsfeldwebel  @GabyundManfredZX11  Kito2601  Cetacea Kabine mit Swimmingpool  Lemar  Cobupu  annchristin  Kaline  andreaO  urlauberin2  @Isuledda99  sandy  catschneck  tigerdisco  Camper  lucky-35  Ines  Tanfrei  AstraNick  Bremerin  MeinSchiff1-6  Helmut H  Katy  Nitsrek8  Resi1952

    Jacky79  Schuhe Habt ihr diese Reise eigentlich ähnlich empfunden?

    Bine24 Sola76  Seehase1 Ich wünsche euch einen Urlaub der euch genau so unvergessen bleibt, Wie es diese Reise für uns war. Ihr könntet euch ja direkt zum Kaffee verabreden :)

    shape155 Auch wenn es bei euch noch einige Monate dauert wünsche ich euch schon jetzt eine tolle Reise, dass Forum hier hilft sicher beim verkürzen der Wartezeit.

    Joni Eure Wohnmobiltour wird euch ganz sicher auch an euer Ziel führen ;) Viel Freude und eine tolle Zeit.

    noba410 Viel Spaß auf der Aida und einer bestimmt einmalig schönen Reise.

    Dagl67 Nimm mich einfach mit :P

    uschisiggi Ja, es hat uns voll erwischt und die Karibik ist ja auch gebucht. Leider dauert es ja noch ewig, aber jedes Jahr ist so eine Reise für uns nicht drin.

    Jocko Überlegt euch wirklich diese Reise zu machen, es gibt viele Ausflüge, die dein Mann auch mit Rollator gut machen kann. Die Fahrt durch die Fjorde hat uns mindestens so gut gefallen wie die Aufenthalte an Land.

    ebenezer Natürlich habe ich einen Vornamen, aber ich musste doch erst einmal schauen ob ihr mich mit meinem Reisebericht vom Hof jagt. In dem Fall wäre ich lieber anonym geblieben :D

    sonnenscheins Spitzbergen war das am schwersten zu beschreibende Ziel. Man muss es wirklich erlebt haben, deswegen eine klare Empfehlung. Bei deinen lieben Worten werde ich ja ganz rot. Mit dem Buch das ist so eine Sache. Das was bei mir dabei wohl raus kommen würde könnte man wohl nur als Foto- oder Bilderbuch gebrauchen:)

    Luthienne die Bekleidungsfrage. Schwer zu beantworten, da ja jeder anders tickt. Wir hatten bequeme Sneaker für das Schiff und die Stadt, Wanderschuhe für größere Touren, meine Frau noch was netteres zum "ausgehen". Im Norden hat sich die Zwiebel bewährt. T-Shirts, Hemden, Pullover, super praktisch eine Fleecejacke und eine Funktionsjacke. Je nach Ziel haben wir halt Lage für Lage angezogen. Mein Sakko, die Kleider meiner Tochter...wir hätten sie anziehen können, doch auf dem Schiff darf man sich wirklich "normal" wohlfühlen.

    Susi66 Für die Starthilfe, sonst wäre das hier wohl schief gegangen, die netten Worte und außerdem weil wir Allergiker zusammenhalten müssen. ;)

    Peter Sein Forum und die viele Arbeit die er hier reinsteckt machen all das erst möglich:!: :thumbup:

    @ alle die ich jetzt vergessen habe und es mir nicht übel nehmen:saint: Und an alle vielleicht auch stillen Mitleser.

    Ich könnte immer weiter für euch schreiben, doch leider kann ich damit wohl meine Familie nicht ernähren. ;(

    Also habt Geduld oder schaut öfter hier noch einmal rein. Ab und an finde ich nochmal ein Foto.

    Dieses mal auf dem kleinen Fotoapparat meiner Tochter die in Bergen wohl sehr früh wach war und toll die Stimmung des Morgens festhielt.

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    Nun noch ein kleines Fazit zu unserer Reise

    Das Schiff:

    Die Mein Schiff 5, die Daten sind ja hinlänglich bekannt. Wir hatten Bedenken vor der Fülle an Menschen, liebten wir im Urlaub bislang doch eher die Abgeschiedenheit. Durch die Buchung einer Balkonkabine fühlten wir uns da etwas sicherer. Unsere Bedenken waren unbegründet, zu jeder Zeit fand man ein Plätzchen nach seinen Wünschen. Sei es in einer der kleinen oder großen Bars, in den Außenbereichen oder sonst wo auf dem Schiff. Alles war stets sauber und kleine Ausbesserungen wurden zu jeder Zeit ausgeführt. Für uns wirklich ein Wohlfühlschiff, gleich nach unserem ersten Hafen in Bergen, freuten wir uns auf ein "nach Hause" kommen.

    Die Kabine:

    Unsere Heckkabine auf Deck 11. Die 11165 verfügt über einen sehr großen, tiefen Balkon. Wir hatten einen tollen Panoramablick nach hinten und hatten schöne Stunden hier, meist am Morgen mit einem ersten Kaffee. Denn als Rückzug benötigten wir die Kabine eigentlich nie. Die Kabine ist gut ausgestattet, besonders beeindruckend der viele Stauraum. Die langen Wege störten uns zu keiner Zeit. Für die Kinder lag die Kabine perfekt, Deck 11 bis zum Heck war leicht zu merken. Das Rauschen des Wassers durch die Propeller empfanden wir eher als angenehm als störend. Störend war allerdings das alltägliche Möbelrücken im Gosch über uns. Jeden Tag um 6.30 Uhr und 21.30 Uhr wurden die Möbel auseinander und wieder zusammen gerückt. Eine Heckkabine würden wir sofort wieder nehmen, aber eher auf den Decks 7-10.

    Service und Freundlichkeit:

    Wir waren ja bislang keine Pauschaltouristen und wohl alleine deshalb völlig geplättet. Was sollte hier fehlen? Check In, Check Out alles mit einem Lächeln und unkompliziert. In den Restaurants sehr aufmerksam aber nicht aufdringlich. Der Kabinenservice zweimal am Tag, immer diskret und die Anwesenheit der Mitarbeiter eher durch ihr fröhliches "Guten Abend" auf den Gängen zu erkennen. Ausflugsbuchung, Rezeption, Fotoabteilung – Alles Top!

    Herausragend wirklich der Kids Club! Sie haben unsere Kinder begeistert und geholfen ihnen einen unvergesslichen Urlaub zu bereiten, damit schenken sie auch den Eltern mal wieder Zeit ein Paar zu sein. Bei der Frage was unseren Kindern am Besten gefallen hat, antworteten beide sofort "Der Kids Club"

    Essen und Trinken:

    Die Bedienrestaurants haben uns alle überzeugt, auch wenn das Hanami für mich nichts für jeden Tag wäre. Jedes für sich ein eigenes Ambiente und Konzept, hier sollte jeder "Seines" finden. Schön fanden wir, dass nicht versucht wurde extra zu verkaufen. Bestellte man Weißwein ohne weiteren Hinweis bekamen wir den inkludierten. Sämtlich Speisen waren von guter Qualität. Im Ankelmannsplatz gab es eine große Auswahl, wobei sich natürlich viele Komponenten wiederholen, was aber auch sicher der Nachfrage geschuldet ist. Natürlich müssen hier kleine Abstriche gemacht werden, es ist wohl unmöglich 100 Rindersteaks Medium zu braten und diese bleiben dann die nächsten 30 Minuten so. Das Eis war sehr lecker und schien im Zwei-Tages-Rhytmus zu wechseln. Schoko-Orange-Chilli mein absoluter Favorit. Überrascht waren wir von den inkludierten Weinen, die uns recht gut schmeckten. Die Bars sind ebenfalls sehr unterschiedlich und für jeden Geschmack sollte die passende dabei sein. Wir mochten die Außenbars aber auch die Lumas-Bar. Die Qualität der Getränke gut. In stilleren Momenten konnte man auch mal nach einem "Spezialcocktail" fragen, dies schien die fleißigen Barkeeper zur Hochform auflaufen zu lassen.

    Mitreisende:

    Ja, da mache ich ein eigenes Kapitel von. Vorab wir haben tolle Menschen kennengelernt, man kann für sich sein oder auch schnell in nette Gespräche kommen. Dies zog sich ungezwungen durch alle Altersschichten. Ihr wartet auf das Aber...ja das kommt jetzt. Diese Art zu reisen kostet viel Geld, doch kauft man sich mit diesem Geld einen anderen Status oder Sonderrechte? Ich habe schon als Kind gelernt jedem freundlich zu begegnen, Danke und Bitte zu sagen. Manch eine Servicekraft schaute fast überrascht wenn wir uns für das Abräumen der Teller bedankten. Bin ich freundlich so wird man auch mir freundlich begegnen. Und wenn man keine Ahnung hat, einfach mal....ihr wisst was ich sagen möchte. Kritik ist erlaubt und sicher auch gewünscht, wenn sie berechtigt ist. "Ist da etwa Pernaut in der Bouillabaise? Sowas gehört da gar nicht rein und Seezunge und Seeteufel sind auch nicht zu finden!" Sowas macht mich wütend und wenn Gosch Mittags um 14.00 Uhr schliesst müssen sie auch nicht um 14.03 Uhr neue Garnelen braten. Das musste ich einfach mal los werden.

    Das Reiseziel:

    Ich bin ein Nordmensch! Jeder der mit dem Gedanken spielt diese Reise zu machen, ab zur Buchung! Das Nordland ist extrem vielfältig und überrascht mit so vielem. Noch nie verspürte ich so einen Frieden wie bei der Einfahrt nach Geiranger, Noch nie sah ich solche Felsformationen wie auf Spitzbergen, die Weite, die Höhe, die pure Luft in ungewohnter Stille, eine bemerkenswerte Flora und Fauna, die manchmal offensichtlich, oder auch wieder auf den zweiten Blick zu entdecken ist. Die Fjorde in all ihren Farben und unterschiedlichen Ufern, die Menschen die dort Leben. Das spektakuläre Licht der Mitternachtssonne, das Gefühl von Freiheit.

    Wir sind auf dieser Reise infiziert worden mit dem Kreuzfahrtvirus! All die Beweggründe warum wir diese Reise machten wurden erfüllt und es gibt noch so viel mehr Platz für Bilder und Erinnerungen die ich schaffen möchte. Es gibt noch viele Ziele zu entdecken, doch wird das Nordland uns sicher wieder sehen. Die Lofoten, Island aber auch Grönland sind noch große Sehnsuchtsziele von uns.

    Die Gefühlslage Vor- Während und den Tagen nach der Reise beschreibt tatsächlich am Besten der Auslaufsong.

    Oh große Freiheit

    Ich hab mich nach dir gesehnt

    Du hast dich in mein Herz geträumt

    Es ist schön dich wieder zu sehn

    Große Freiheit

    Ich hab mich nach dir gesehnt

    Du hast dich in mein Herz geträumt

    Es ist schön dich wieder zu seh´n

    In deiner Urkraft liegt es durch den Sturm zu gehen

    Im nordisch stillen Stolz jede Flut zu überstehen

    Ich denk so oft zurück an dich

    Als du mein Zuhause warst

    Setz ich meine Segel

    Bist du für mich da

    Samstag 14.07.2018 Bremerhaven

    Als wir wach wurden lachte die Sonne vom Himmel, nur so richtig nach lachen war uns nicht.;( Das Schiff lag bereits fest in Bremerhaven, die Arbeiter schon fleißig dabei Koffer zu entladen und das Schiff zu beladen. Die Kabine steht einem am Abreisetag bis 9.00 Uhr und das Schiff bis 11.00 Uhr zur Verfügung. Während wir noch einmal ausgiebig frühstückten entschieden wir uns das Schiff anschließend zu verlassen. Zum einen wollten wir dem ganz großen Trubel entgehen zum anderen ist es mit der Uhr im Nacken und traurigen Kindern auch kein Gewinn mehr länger zu bleiben. Und so verließen wir gegen halb neun unser Zuhause auf Zeit, die Koffer waren schnell gefunden, das Auto stand bereit, alles war genauso perfekt organisiert wie zu Beginn. Der Heimweg war staufrei und plötzlich standen wir vor unserer Haustür – es war vorbei.

    Fast wirkte es so als wäre man aus einem Traum aufgewacht, dass Aufschlagen in der Realität nach einem schönen Urlaub fällt mir jedes mal wieder schwer. Doch auch dieses mal treiben einem die vielen Erinnerungen und Eindrücke in Zukunft sicher ein Lächeln ins Gesicht.

    Wir haben unser Ziel der Reise erreicht – Bleibende Erinnerungen:!:

    In Kürze werde ich hier noch ein Fazit zu unserer Reise geben.

    Einige Panoramaaufnahmen verschiedener Orte kann ich euch noch anbieten :)

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    Selbst die Gullideckel sehen in Norwegen irgendwie hübsch aus ^^

    Freitag 13.07.2018 Seetag

    So wie die Reise begann, so endete sie auch, mit einem Seetag. Vor knapp zwei Wochen entdeckten wir alles an Bord voller Vorfreude und Aufregung. Heute entspannte man noch einmal so gut es geht, doch das näher kommende Reiseende war allgegenwärtig.

    Heute gab es im Theater die Nautische Fragestunde mit dem Kapitän, noch einmal sehr interessant. Vor allem wurde die Bestellung zweier weiterer Neubauten von Tui Cruises brandaktuell verkündet, LNG betrieben und riesengroß sollen sie in einigen Jahren die Flotte weiter vergrößern. Der Kapitän war gut drauf und zu Scherzen aufgelegt. Auch er ging in Bremerhaven von Bord und trat nach über vier Monaten seinen wohlverdienten Urlaub an. Die Vorfreude war ihm wirklich anzumerken.

    Der Tag ging wieder ins Land, Koffer packen,essen, Fotos bestellen, wieder essen, shoppen, noch mehr essen – ein Seetag halt. In der Abtanz Bar war heute die Abschlussfeier des Kids Club, viel Gesang und Tanz. Wieder einmal schafften die Betreuer es die Kinder voll abzuholen. Bei unserer Tochter gab es nun den ersten großen Kummer. Sie musste sich von ihrer neuen Freundin verabschieden – schöne Grüße nach Hessen. Die beiden konnten sich kaum losreißen, es tat wirklich weh. Die beiden sind nun ganz altmodisch wie wir einst - Brieffreundinnen. Nicht viel später fand im Theater die Verlosung der Seekarte und der offizielle Abschied statt. Auf dem Weg zur Kabine holte ich noch den Reisefilm ab, er kostet sicher gutes Geld, wir fanden ihn aber gut gemacht und er ist eine schöne Erinnerungen zumal man ein- zweimal auftaucht. Die Stimmung wurde schwerer und die Koffer vor der Kabine markierten endgültig das Ende dieser zutiefst beeindruckenden Reise.

    An diesem Tag entstanden keine Bilder mehr die ich hier zeigen darf. Mal sehen ob ich gleich noch was schönes finde.

    Pünktlich zum Mittagsbuffet bei Gosch waren wir zurück an Bord, doch nicht sehr lange. In Alesund liegt man direkt im Stadtzentrum und kann ganz entspannt auf eigene Faust losziehen. Eine sehr schöne Stadt, die bei einem verherenden Brand im Jahr 1904 fast vollständig zerstört wurde. Durch große Unterstützung unter anderem auch durch Kaiser Wilhelm II wurde die Stadt komplett im Jugendstil wieder aufgebaut und ist in dieser Form einmalig in Norwegen. Wir unternahmen einen schönen Spaziergang durch die Gassen und kleine Läden. In der Stadt herrschte ein buntes treiben, kamen zu den Passagieren der Mein Schiff und der Britannia auch noch viele Gäste zum gerade stattfindenden Hafenfest. Wir verjubelten die letzten Kronen für die typischen Mitbringsel und gingen allmählich mit ein wenig Wehmut im Herzen zurück an Bord.

    Das Auslaufen schauten wir uns vom Sonnendeck an. Ein letztes mal Grüße aus dem Typhoon und die "Große Freiheit", so manch ein Gast hatte ein Tränchen im Auge oder schaute gedankenversunken in die Ferne.

    Mir macht das ja nichts – wenn da nicht diese fiese Allergie wäre. 8)

    Lange Zeit für Wehmut sollte uns aber nicht bleiben. Die Vorführung des Kids Clubs im Studio stand an. Dort fand erst noch ein Jahrmarkt für die Kleinen statt. Sehr liebevoll gemacht mit vielen kleinen Spielen, Popcorn, Clowns und allem was dazu gehört. Doch dann waren die Kinder selber dran. In verschiedenen Altersgruppen führten sie auf, was sie so gelernt haben. Sie sangen, tanzten, machten Akrobatik und selbst die Teens sind geschlossen zum Macarena tanzen angetreten. Eine ganz wundervolle Veranstaltung für alle – hier noch einmal ein großer Dank an die wirklich tollen Betreuer.

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    Donnerstag 12.07.2018 Alesund

    Der letzte Hafen in Norwegen, gefühlt sind wir gerade erst gestartet und ich könnte mir noch etliche andere Häfen und Städte anschauen. Das Nordland hat echte Spuren bei mir hinterlassen.

    Früh aufstehen ist wieder einmal angesagt. Unser Ausflug startet schon um 8.45 Uhr. Also geht es zur Stärkung schnell in den Ankelmannsplatz. Leider kann ich euch nichts über das Frühstück im Atlantik oder Schmankerl sagen, wir schafften es schlicht und ergreifend nie dorthin. "Freilichtmuseum und der Hausberg Aksla" hieß unser heutiger Ausflug. Alesund lag trüb vor uns, mit 13 Grad war es wieder kühler geworden. Die Frechheit bestand tatsächlich in ein paar Tropfen die es Morgens gab. Ansonsten war es trocken und auch der leichte Nebel verzog sich rechtzeitig. Nach einer kurzen Busfahrt erreichten wir das Freilichtmuseum Sunnmöre. Hier stehen in schöner Lage insgesamt 70 Häuser und Hütten der vergangenen Jahrhunderte, teilweise begehbar. Wirklich schön, die für Norwegen typischen Torfdächer. Die Ausstellung zeigt wie einfach das Volk hier lebte und zwar lange Zeit, Norwegens Reichtum kam erst als vor Stavanger Öl und Gas gefunden wurde. Wobei, wenn ich an diese beeindruckende Natur denke, war Norwegen schon immer reich.

    Weiter gab es hier eine Ausstellung mit Funden aus der Wikingerzeit und eine Bootshalle mit verschiedensten Booten und teilweise Nachbauten aus den Zeiten unserer Vorfahren. Von hier aus fuhren wir auf den Aksla, den man sicher auch gut zu Fuß erlaufen kann. Von hier aus hat man einen fantastischen Ausblick über Alesund. Die Stadt verteilt sich auf insgesamt fünf Inseln, weiter sind hier oben auch noch die kompletten Bunkeranlagen der Wehrmacht zu sehen, auch die machten sich die gute Übersicht zu nutze. Dieser Ausflug war eigentlich ein kleiner, doch mit unserem Guide Rudolf und dem tollen Freilichtmuseum war es einer unserer Highlights.

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    Doch der Tag war immer noch nicht zu Ende, nach diesem ereignisreichen und unvergesslichen Tag hatten wir noch eine Reservierung im Surf&Turf Steakhouse. Wieder über den Gourmetpass. Aussuchen konnten wir uns zwei Vorspeisen, einen Hauptgang und ein Dessert. Frei wählbar aus der gesamten Karte mit einer Ausnahme, dem Wagyu-Fleisch. Ich habe wirklich noch nicht oft so gut gegessen wie diesen Abend, dabei wieder die Fjordwelt vor dem Fenster. Ja es war unsere erste Kreuzfahrt, aber die Messlatte liegt jetzt sehr hoch. Landschaftlich und Kulinarisch fühlen wir uns in diesem Augenblick wie im Paradies.

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    Unser gebuchter Ausflug "Nostalgische Bahnfahrt und Kupfermine" haben uns die Kinder ausgesucht. Wir fuhren mit dem Bus ins Hinterland. Von dort aus brachte uns eine alte Museumseisenbahn (Schmalspur, elektrisch von 1908) in das 20 Kilometer entfernte Lökken. Hier sollten wir eine Führung in den stillgelegten Teil des Bergwerkes machen. In über 350 Jahren wurden hier vor allem Kupfer, aber auch Schwefel, Zinn und Eisen abgebaut. Eiskalt war es im Berg, feucht, es roch nach Rost, Schwefel, moderndes Holz – aber es gab auch diese große Halle, in der auch Hochzeiten stattfinden, mit unglaublich Farben an den Felswänden. Der große Hammer kam natürlich beim verlassen des Stollens. 20 Grad betrug der Temperaturunterschied, von einer auf die andere Sekunde. Der Wettergott meinte es auf dieser Reise wirklich gut mit uns. Zurück fuhr uns der Bus eine andere Strecke. Die vorbei ziehende Landschaft wirklich toll. Die Gegend um Trondheim ist die fruchtbarste des Landes, in dem ja nur eine Fläche von 3% landwirtschaftlich genutzt werden können. Dennoch würde ich diesen Ausflug als den schwächsten unserer Reise einstufen. Dieses lag aber nicht an den Zielen, eher an den Guides – aber wir sind alle nur Menschen und meine Nase passt wohl auch nicht jedem. :whistling:

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    Trondheim kann man ganz toll zu Fuß entdecken, bis in das Stadtzentrum sind es etwa 20 Minuten zu Fuß. Bis zu unserem Ausflug hatten wir etwa 3,5h Zeit und wir wollten, nach dem tollen Vortrag vom Vortag bis dahin so viel sehen wie möglich. Direkt am Anleger standen ein paar freundliche Damen in Tracht, die uns Stadtpläne überreichten, nun also los.

    Stiftsgarden – die Sommerresidenz der Königsfamilie, die Our Lady Kirche, die Gamle Bybro – die alte Stadtbrücke, die Olavstatue – dem Stadtgründer Trondheims, Kristiansten Festung – angelegt im 17. Jahrhundert um die Stadt gegen Angriffe zu schützen und natürlich den Nidaros Dom – den Krönungsdom der norwegischen Könige, all das stand auf unserer Liste. So gingen wir zügig los und nachdem wir den Hafen verlassen und die Bahnschienen überquert haben, tat sich vor uns eine wunderschöne, lebendige Stadt auf. Hier ist alles sehr gepflegt, altes trifft auf modernes. Das soll unter anderem daran liegen, dass hier Studenten fast ein Viertel der Einwohner stellen. Viele kleine Cafés, Geschäfte und Kneipen überall aber eben häufig in den Häusern die im Stile des 17. Jahrhunderts wieder errichtet wurden. Die Sehenswürdigkeiten stehen hier dicht an dicht, teilweise muss man sich nur umdrehen. Besonders beeindruckend fanden wir den Nidaros Dom, seine Geschichte geht bis in das Jahr 1090 zurück, dort wurde die zu der Zeit erste Steinkirche Norwegens errichtet. Der Dom in seiner heutigen Form wurde dann von 1152 – 1320 erbaut. Er gilt als Nationalheiligtum und ist Pilgerstätte Norwegens. Zwei weitere wunderschöne Orte sind die Kristiansten Festung, wegen seines Ausblickes über Trondheim und die Gamle Bybro. Sie führt über den Fluss Nidelva, an diesem stehen Uralte Pfahlbauten in denen viele Gastronomiebetriebe sind. Ein wenig das norwegische Pendant zur Hamburger Speicherstadt. Gerne hätten wir hier noch mehr Zeit gehabt, doch schafften wir all das, tatsächlich in diesen 3,5 Stunden.

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    Mittwoch 11.07.2018 Trondheim

    Eine kurze Nacht war es heute, erstens wollten wir früh aufstehen und zweitens fiel das Einschlafen schwer. Die ersten Gedanken an die Heimat und die damit verbundene Arbeit wollten mich nicht loslassen. Wie jeden Morgen führte mich der erste Weg auf den Balkon. Blauer Himmel, herrlich warm, jeden Tag eine neue Überraschung. Es sollten sogar 27 Grad werden. 70 Seemeilen führt der Weg durch die Fjorde, viel Zeit zum staunen und träumen. Das Wasser strahlte grün, die Landschaft ist wieder sanfter geworden, hier konnte man auch Felder entdecken, die es weiter im Norden nur so wenige gab. Pünktlich um 9.00 Uhr wurde das Schiff freigegeben, da standen wir schon in den Startlöchern, haben wir uns doch einige vorgenommen.

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    Dienstag 10.07.2018 Seetag

    Die Norwegische Fjordwelt ist wirklich zutiefst beeindruckend. Wenn das Schiff durch die Fjorde gleitet und für den Augenblick alles andere unwichtig erscheint, fühle ich mich wirklich frei. Dieses Gefühl überkam mich bei den vielen Stunden in den Fjorden, wenn beim auslaufen dann auch noch die "Große Freiheit" läuft - schwer in Worte zu fassen.

    Heute stand allerdings wieder ein Seetag auf dem Programm. Diese Tage ließen wir inzwischen ruhiger angehen. Wir schliefen etwas länger, ließen uns Zeit schließlich ist man ja im Urlaub. Das Wetter wieder kühler, 12 Grad und bedeckt, trieb einen auch nicht gerade in den Pool. Zum zweiten mal auf dieser Reise ging es vorbei an den Lofoten – ich finde ja in die falsche Richtung. Schnell verabschiedeten sich wieder die Kinder, die die Zeit mit ihren neuen Freunden verbringen wollten. Für uns gab es heute viel interessantes im Theater. Es wurden die Zielgebiete Ostsee/Baltikum und die Karibik vorgestellt. Beides bestimmt wunderschön, aber auch ein großer Kontrast zwischen Kulur- und Strandurlaub. Den Karibikführer kauften wir uns anschließend, ein wenig verdrehte Reihenfolge haben wir doch bereits für die Osterferien 2020 die Reise Karibische Inseln 2 gebucht. Genug Informationen werdet ihr ja noch für mich haben. Im Anschluss ging es im Theater weiter mit dem Lektor der Reise Harald Spilker. Das Theater voll bis auf ganz wenige Plätze erzählte er uns auf informative aber auch humorvolle Weise was uns morgen in Trondheim erwartet. Dieser Vortrag war wirklich gut und wir hätten öfter darauf achten sollen wann Herr Spilker spricht. Jedenfalls beschlossen wir Trondheim noch auf eigene Faust zu entdecken, bevor am Mittag unser Ausflug startet. Einen Besuch im Bosporus Grill (einmal muss man das gemacht haben) und einem kurzen Stop in der Unverzicht-Bar später ging es für mich schon wieder in das Theater. Fußballtalk mit Rainer Callmund und anschließend das WM Halbfinale. Aber ich möchte euch nicht mit Fußball langweilen.

    Die Kinder entschieden sich nach Ausflugsende mit den Betreuern zurück auf das Schiff zu gehen. Ihr Elternbedarf war wohl wieder gedeckt:!::?:

    Wir hatten dann die gute Idee noch zur Eismeerkathedrale zu gehen, sah ja schließlich gar nicht so weit aus. Der Schrittzähler sprach da am Abend aber eine andere Sprache. Der Weg vom Hafen führt erst einmal nur an Industrie und Gewerbekomplexen vorbei. Doch je näher wir der Brücke über den Fjord kamen um so mehr Wohngebäude, Restaurants und Läden säumten den Weg. Auf der Brücke selbst hat man einen schönen Blick, zum Schiff, zur Kathedrale, den Fjord entlang, einfach schön nur der hohe Zaun verdirbt die Aussicht. Bei inzwischen wirklich warmen Temperaturen erreichten wir die Eismeerkathedrale. Für 50 Norwegische Kronen kann man sie auch von innen besichtigen. Sehr schlicht gehalten, dafür ein imposantes Buntglasfenster und tolle Orgel, die Form soll an Eisberge und die Leuchter an Eiszapfen erinnern. Sehr schön, aber nicht so groß wie sie auf vielen Bildern wirkt, den Besuch aber allemal wert. Irgendwie beschlich mich das Gefühl das die Kilometer die wir gekommen sind auch zurück müssen =O – und so kam es dann auch. Am Ende des Tages sprach mein Schrittzähler von 17 Kilometern Gesamtstrecke, da haben wir uns doch das 5-Gänge Menü im Atlantik Klassik wirklich verdient! Und mit tollen Menschen an den Nachbartischen und der Fahrt durch die Fjorde ging bereits ein weiterer Tag seinem Ende entgegen.

    Irgendwer dreht doch wirklich an der Uhr!

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