Beiträge von Monira

    Guten Morgen am Samstag, 06.06.26: Beim Frühstück von der Terrasse des Emporium Marketplace sehen wir die nächsten Neuankömmlinge hinter uns im Meer: Die "Silver Ray" von Silversea Cruises (max. Passagierzahl 728) und die Ritz Carlton "Evrima" (Passagierzahl max. 298). Ich finde ja, dass die "Silver Ray" ziemlich unmodern wirkt. Aber sie wurde erst 2024 in Dienst gestellt.

    Auf dem Heimweg von der Rennstrecke nach den Trainings am Freitag haben wir gesehen, dass ausserhalb des Hafens noch das nächste sehr interessante Schiff zur "Royal Clipper" (Passagierzahl 224) hinzugestossen war:

    Die Orient Express "Corinthian" (Passagierzahl max. 110), das grösste je gebaute Segelschiff, wurde eben erst im Sommer 2026 in Dienst gestellt und da es innen von LVMH ausgestattet ist und Louis Vuitton Hauptsponsor der Formel 1 ist, war ein Erscheinen in Monaco sicher Pflicht.


    Monira

    Für das nächste Mal wisst ihr Bescheid:D;)

    Das hat mein Mann auch gerade gesagt. Wobei das bis dato überhaupt nie ein Thema war. 😬


    Aber ernsthaft: Die Ankündigung dieses Events haben wir am Vorabend gegen 22 Uhr vernommen. Da war kein Einkaufen für 5:45 am Folgetag mehr möglich. Es war dann als einmaliger Run angekündigt und am nächsten Abend hiess es: „machen wir morgen noch einmal“.

    Das sind genau solche Infos, die wir vorher super gerne gehabt hätten.

    Aber ja: ich würde die Reise immer wieder machen. Wir haben heute aber gerade noch einmal darüber gesprochen, wie wahnsinnig wichtig das tolle Wetter für unser Gesamterlebnis war. Es wäre vermutlich nicht halb so toll gewesen wenn es ein paar Tage geregnet hätte.

    Monira

    Ich muss ja ein wenig schmunzeln, ihr habt ja für die Reise ein paar Cent ausgegeben, aber dass dein Mann sich ein paar neue Sportklamotten kauft daran habt ihr dann gespart:D;) darauf wäre es doch auch nicht mehr angekommen oder? Schließlich kann man sie zu Hause ja weiter tragen:)

    Ja, da hast Du irgendwie recht. Aber mein Mann findet, dass Laufschuhe schon eine Wissenschaft für sich sind. Da kann man nicht einfach welche kaufen und dann sofort ein paar Kilometer damit laufen. Zudem: Da hätte man jetzt echt erst mal einen Laden finden müssen und auch dafür wieder erst mal 2 Kilometer gehen und hoffen, dass sie das richtige haben. Auf dem Schiff gibt es leider nur so eigenartige Läden. Also Rolex, Cartier, einen weiteren Schmuckladen und einen mit ein bisschen Explora-Merch. Turnschuhe hätte man da nicht gefunden.

    Das erste freie Training am Freitag sollte um 13:30 Uhr sein. Wir haben uns daher zum ersten Mal, ausgerüstet mit unseren Freitags-Tickets (wie schon mal geschrieben: laut Ticket 160 Euro für Freitag. Wir hatten die aber bei der Buchung der Reise pauschal mit gebucht) auf den Weg zur Rennstrecke bzw. unserer Tribüne T2 gemacht. Da kam ich zum ersten Mal kurz ins Zweifeln, ob Paddock-Zugang doch sinnvoll gewesen wäre. Vom Schiff aus ist man nämlich zu Fuss ebenerdig nach etwa 150 Metern am Paddock-Eingang ...;-)
    Dort durften wir aber natürlich gar nicht hin.

    Wir, mit den "billigen" (aber doch schon ziemlich teuren) Plätzen, mussten da etwas weiter laufen. Eigentlich hiess es ja, es stünden überall Explora-Angestellte, um den Weg zu weisen. Na ja, das war nix. Nach dem Hafengebäude musste man sich selbst zurechtfinden. Man lief einfach immer mal wieder an Ordner ran, die einem sagten, dass man hier nicht durch dürfe und musste dann schauen, wo sonst. Wir haben beim ersten Mal den idealen Weg nicht ganz gefunden und machten einen Umweg über die Restaurants an der Hafenzeile, mussten dann in einem Gebäude mit dem Media Center etwa 4 Stockwerke zu Fuss hoch, weil der Lift seit Wochen nicht ging (wie dort von der Hausverwaltung angeschrieben stand) und waren dann endlich auf dem richtigen Pfad.

    Der Fussweg bis zum Eingang zu den Tribünen (der war in der Rue Saige bei der Academie de Musique) betrug um die 900 Meter. Dann kam man am Eingang an diverse Einlass-Kräfte, die das Ticket abscannten, dann durch eine Schleuse mit Metalldetektoren (oder so) und dann musste man erst mal einige Treppen hoch und dann wieder runter und wieder hoch. Faktisch läuft man nämlich in lauter Tunneln unter der Rennstrecke durch.

    Dann kamen wir unter den Tribünen T1 und T2 raus. Man steht da zwischen den Metallgestängen, auf denen die ganzen Tribünen oben stufenartig drauf sitzen. In diesem Unterbereich gibt es WCs und Ess- und Getränkestände. Auf einer Seite kommt man zum Bootssteg, an dem die ganzen Zubringerboote alle VIPs anliefern. Die gehen dann aber ausserhalb an einem Ponton Richtung Paddock. Der Bereich unter unseren Tribünen war ansonsten rundherum komplett umzäunt, so dass es wirklich nur den Weg durch den Tunnel oder übers Wasser gibt, um von dort weg zu kommen.

    Unsere von Explora besorgten Plätze lagen in der Reihe Z. Das war die zweite Reihe von oben. Ganz hinten lag ZA. Die hintersten ca. 4 Reihen profitieren vom Dach der Tribüne. Wenn es geregnet hätte, wären wir wohl ziemlich safe gewesen. Auch vor Sonne hat das Dach geschützt.

    Wir bekamen erst ca. um 15:30 - 16:00 Uhr mal Sonne. Es stellte sich im Verlauf des Wochenendes heraus, dass das einerseits sehr vorteilhaft war. Manchmal hat man sich aber fast Sonnenstrahlen gewünscht. Allerdings mehr am Rücken. Nach hinten war die Tribüne offen (ausser Metallstangen) zum Hafen hin. Und da hat es tatsächlich alle 3 Tage lang sehr stark gezogen. Also wirklich eiskalt. Eine Jacke zum Umbinden war höchst empfehlenswert. Man muss aber echt sagen, dass die Explora-Gäste ziemlich übereinstimmend fanden, dass wir ziemlich die besten Plätze hätten. Schatten bei der wirklich unbarmherzigen Sonne, super Blick auf die Boxengasse. Das war schon sehr cool.

    Wir haben erst mal das erste freie Training um 13:30 geschaut, gingen dann aus dem Tribünenbereich raus in das Stadtviertel mit der Fanzone und kamen zum 2. Training um 17:00 Uhr wieder auf die Tribüne.

    Auch in der Fanzone und den ganzen Strassen der Stadt war extrem viel los. Es gab mega viele Stände mit F1-Merchandise, offizielle von der Formel 1, aber auch viele der Souvenirshops hatten welche. Es gab überall bei den Restaurants Food und Getränke und in den Einkaufsstrassen waren alle Läden gut frequentiert. Vor allem der Puma-Shop, der auch F1-Merch hatte, war pumpvoll. Also insgesamt eine Super-Stimmung. Wir fühlten uns auch recht sicher. Die Stimmung war sehr friedlich und man passte einfach auf seine Wertsachen auf, wie in jeder Menschenmenge.



    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    Der Zubringerverkehr von den entfernter liegenden Yachten und dem Port de Fontvieille in Richtung Rennstrecke auf dem Wasser wurde immer mehr. Wir können das von der Explora aus natürlich super sehen. Gestern haben unsere Nachbarn auf dem Ponant-Schiffchen angefangen, ihre Tagheuer-Werbung aufzubringen. Erst mühten sich ein paar Angestellte ewig ab, vorne einen folierten Schriftzug ans Schiff zu pappen und dann haben sie das aufgeblasene rote Logo irgendwann aufgestellt. Wir waren auf unserem Balkon live dabei. Manchmal macht es richtig Spass, anderen bei der Arbeit zuzusehen. Fotografiert und gefilmt haben wir allerdings nur das fertige Ergebnis ...:)

    Hello again,

    ich mach mal ein bisschen weiter mit dem Freitag. Das würde für uns der erste Tag mit Zugang zur Tribüne T2 und sozusagen Start des offiziellen Renn-Wochenendes. Morgens gab es wieder das Angebot eines "Sunrise Run On the F1 Circuit". Treffpunkt 5:45 Uhr an der Lobby Bar. Aber eben: Mein Mann bedauerte wieder, dass er seine Sportsachen und vor allem -schuhe nicht mitgenommen hatte und liess das aus und ich bin sowieso nicht besonders sportlich. Aber das Angebot per se in dem Zusammenhang ist schon wirklich eine tolle Idee und sicher für sportliche Menschen sehr cool.

    Unser Programm bestand erst mal aus Frühstück im Buffet-Restaurant, in dem es wirklich eine reichhaltige Auswahl gibt. Wir sassen meistens draussen auf den Aussenplätzen, also hinten auf Deck 11. Da ist der Weg zum Buffet zwar ein bisschen länger, aber bei dem tollen Wetter das wir immer hatten, war es draussen angenehmer als innen, wo es immer stark heruntergekühlt wurde. Getränke, auch Orangensaft, haben sowieso die Kellner auch trotz Selbstbedienung gebracht.

    Beim Blick aufs Meer stellten wir fest, dass draussen auf dem Meer, ausserhalb des Hafens nun die Royal Clipper den Anker geworfen hatte. Es sollten sich noch einige andere grössere Schiffe dazugesellen. Von Deck 11 und der Terrasse des Buffetrestaurants sieht man auch jeweils schön auf den Atoll-Pool auf Deck 10 runter. Aber da war meistens nicht allzu viel los. Obwohl er vom Sonnenschutz m.E. besser ausgestattet war als der Astern-Pool auf Deck 5, wo immer viel mehr lief.

    Nach dem Frühstück gingen wir zur Veranstaltung im Theater: "Meet the Legend Damon Hill". Dieser wurde vom Formel-1-Fotografen Kym Illman interviewed.
    Wir fanden Damon Hill sehr nahbar und sehr normal. Er erzählte auch einiges von den Unterschieden, wie es früher als Formel-1-Fahrer im Vergleich zu heute war. Insbesondere im Bezug auf Performance Training und die ganze Unterstützung, die Fahrer heute zur Persönlichkeitsentwicklung, Ernährungsberatung uvm bekommen. Die Veranstaltung dauerte eine Stunde, von 10:30 bis 11:30. Im Rausgehen unterschrieb Damon Hill für einige gekommene Megafans auch noch Autogramme.

    Da ich mir nicht sicher bin, ob man denn von Promis Fotos hochladen dürfte, lasse ich es sein und belasse das jeweils bei den Bildschirmankündigungen. Auf den Bildern sieht man noch das Theater der Explora I sehr schön. Ich finde es eine sehr angenehme Location. Während der Abendshows wird man hier z.B. auch mit Getränken bedient. Aber hier ist der kälteste Ort auf dem ganzen Schiff. Hier läuft die Aircondition auf gefühlten 16 Grad. Die vielen Amerikaner sassen in kurzen Hosen da und wir mit Jacke ...;-)

    Es wurde übrigens auf der Explora als Rahmenprogramm auch F1-Modellbau in der Explora-Lounge und ein F1-Fahrsimulator angeboten. Das haben wir uns aber nicht angesehen und waren zeitlich auch meist nicht da. Die Formel-1-Trainings, Qualifying und Rennen gab es natürlich auch jeweils als Übertragung auf dem grossen Bildschirm am Conservatory Pool (dem mit Schiebedach oben in der Mitte des Schiffs). Aber wir gingen jeweils raus auf die Rennstrecke und haben das nie erlebt.




    Die Bilder von der Drohnenshow sind echt toll :love::love:  Monira

    Vielen Dank. Es war die erste Drohnenshow meines Lebens. Ich hatte noch Videos gemacht, da ist die Qualität eigentlich besser. Es gibt glücklicherweise überall auf Social Media Videos davon zu sehen. Die meisten natürlich von ausserhalb des Schiffs. Da sieht es noch ein bisschen schöner aus, weil das Schiff mit drauf ist ...🤩

    Und dann gab es am Donnerstag um 21:40 die grosse Drohnenshow. Wir schauten von Deck 12, unterhalb der Skybar.

    Wie wir an den folgenden Werbevideos von Explora gesehen haben, war die Prominenz bei einem separaten Event im vorderen Bereich des Schiffs und Naomi Campbell war dort DJ. Naomi hätte ich natürlich auch gerne mal vorbeihuschen gesehen, aber sie ist uns nicht begegnet.

    Ich habe bisher nicht erforscht, ob die verschiedenen Fares, die es am Anfang bei der Buchung auszuwählen galt, Einfluss auf die Teilnahme an solchen Renn-Events gehabt hätten.
    Es gab Fare 1 bis Fare 4. Das waren Kombinationen aus Kabine auf Stadt- oder Meerseite, Grandstand-Tribünenplätze oder Paddock-Club-Zutritt und eben noch sonstige Zugänge. Ich hatte das damals bei der Buchung aus Preisgründen nicht hinterfragt. Es wären einige Tausende Euro mehr gewesen. Also auch hinterher muss ich sagen, ich hätte das niemals gebucht.

    Aber einfach so als Tipp, wenn jemand sich diese Reise für die Zukunft überlegt: Nehmt am besten ein spezialisiertes Reisebüro, das einen guten Draht zu Explora hat und lasst Euch da ganz genau beraten, was in welchem Angebot drin ist, falls Euch der Promifaktor wichtig ist.

    Wir haben uns ja so schon teils etwas unwohl gefühlt, wenn es zu "schickimicki" wurde. Nichtsdestotrotz finde ich die Werbung von Explora, die man jetzt überall sehen kann, etwas strange - wenn ja ein grosser Teil davon eigentlich Spezialveranstaltungen der F1 waren.

    Diese Werbung zeigt die eine Seite der Reise, die aber die ganz normalen Passagiere nicht so erlebt haben. Es waren auch wirklich nicht nur diese "wunderschönen Hochglanz-Menschen" an Bord, die man da sehen kann, sondern eben auch die ganz normalen Paare mittleren Alters wie wir ...;-)

    Am Donnerstag hatten wir für abends das Sakura - Asiatisches Bedienrestaurant reserviert. Das hatten wir schon einige Wochen vorher online gemacht. In dem Restaurant war hinter uns eine Gruppe jüngerer Leute, z.B. der Influencer "The Gstaad Guy" (1.8 Mio Follower), der inzwischen gerade ein recht lustiges Video von seinem Aufenthalt auf der Explora während Formel 1 in Monaco auf Instagram veröffentlicht hat. Jedenfalls waren die ziemlich heiter und etwas lauter. Der Restaurant-Manager hat sich bei uns entschuldigt für den Trubel und gefragt, ob wir woanders sitzen möchten. Aber das war schon o.k.

    Wir waren ab 20 Uhr im Restaurant, da um 22:30 eine Drohnenshow über dem Schiff stattfinden sollte. Während wir dann bei der Vorspeise sassen, kam die Durchsage, dass die Drohnenshow wegen unsicheren Wetters etwa eine Stunde vorverlegt würde.
    Der zuständige Chef im Lokal hat uns aber gleich versichert, dass wir das zeitlich schaffen - und das war auch so.
    Im Sakura gab es auch einiges an vegetarischer Auswahl (habe aber nie Speisekarten fotografiert).

    Jedenfalls hatte ich einen Kale-Salat (das war viel zu viel, ich konnte das gar nicht essen), ein vegetarisches Curry und irgendein Dessert. Wir waren zufrieden.

    Noch ein Einschub am Rande:

    Wir haben uns ja auf der Reise abends immer bemüht, uns etwas angemessen zu kleiden (Foto). Das haben wir an allen Abenden gemacht, auch wenn wir sonst ja immer im Buffet-Restaurant waren. Mein Mann war da stur und fand, wenn er schon extra vorher mal was zum Anziehen gekauft hat und nicht seine schwarzen Metal-Klamotten dabei hat, dann trägt er konsequent das Sakko etc.
    Im Sakura waren die meisten Gäste auch eher etwas nett angezogen. Im Buffet-Restaurant war mein Mann mit seinem Jacket aber meist absolut overdressed. Obwohl einem in der Skybar oder der Lobby immer viele Personen mit teuren Sachen begegneten, sah man im Buffetrestaurant abends zu 50 % kurzen Hosen, teils sogar Badeshorts und Sporthosen, Badelatschen, und einmal sogar zwei Männer mit den weissen Zimmer-Slippern, die einem zur Verfügung gestellt wurden ...

    Was ich auch noch vergessen habe: Gestern abend hat die "Le Dumont D'Urville" von Ponant neben uns angelegt. Wir sind also nicht so ganz das einzige Kreuzfahrtschiff im Hafen. Die ist aber im Vergleich schon ziemlich klein ...;-)

    Unser Donnerstag ging nach dem Stadtspaziergang weiter mit einem Besuch des Atoll-Pools auf Deck 10 hinten. Da wir auf dem selben Deck die Kabine haben, ist der Weg wirklich kurz. Danach gingen wir noch auf Deck 11 am Pool zur Eisdiele/Créperie, um dort mal das Eis zu probieren. Lecker!

    Und dann haben wir uns erst mal auf den Balkon verzogen, um zu schauen, was im Yachthafen so läuft. Es ist jetzt schon einiges los. Ich liebe das, vom Balkon aus zuzusehen, wie die Böötchen da unten fahren. Spannend auch der Hochgeschwindigkeits-Katamaran Monaco One der Hafenverwaltung. Cooles Teil!

    Wir haben übrigens ein Fernglas auf der Kabine, haben es aber nicht genutzt, weil man inzwischen mit dem Handy ja auch sehr gut zoomen kann.
    Von unserer Kabine auf Deck 10 würden wir mit Zoom oder Fernglas also einen ganz kleinen Teil der Rennstrecke nach der Tunnelausfahrt vom Balkon aus sehen.

    Ich stell mir das Handling für die Explora Crew nicht einfach vor: Zum Einen der Trubel mit dem ständigen Wechsel und die „VIP“ Gäste neben den „Normalos“. Bitte nicht falsch verstehen, die normalen Gäste haben ja eine Menge für diese Reise bezahlt und da soll dann ja idealerweise schon alles passen.

    Bisher scheint das ja ganz gut zu funktionieren.

    Ja, ich denke auch, dass es einen wahnsinnigen Zusatzstress gab für die Crew. Insgesamt lief aber sicher alles sehr gut.

    Guten Morgen,

    habe mir vorgenommen, heute zumindest noch die Erlebnisse unseres Donnerstags (04.06.26) fertig zu schreiben. Der letzte Stand war ja unsere Wanderung hoch zum Fürstenpalast im alten Stadtviertel und der Ausblick von der Terrasse rechts neben dem Palast. Wir gingen dann nochmals am Palast vorbei auf die andere Seite, sozusagen links vom Palast runter. Dort gibt es btw ein öffentliches WC und danach eine Stellen, wo man über Mäuerchen hinunter zum zweiten Hafen schauen kann, dem Port de Fontvieille. Irgendwo dort landen auch direkt am Meer ständig Hubschrauber und es herrscht ein reger Bootsverkehr mit Zubringerbooten aus dem Stadtteil zum Port Hercule (also speziell wegen der Formel 1).
    Dann gingen wir wieder zurück in Richtung unseres Schiffs und kamen dabei am Justizpalast und der Kathedrale vorbei, in dem sich die letzte Ruhestätte von Fürst Rainier und Fürstin Gracia Patricia (Grace Kelly) befindet. Man konnte dort kostenlos reingehen und an dem Tag war auch nicht wahnsinnig viel los. Danach kamen wir noch über eine Seitenstrasse zu einem Aussichtspunkt über den Hafen an der "Rue des Remparts". Dort sah man auch super auf die Rennstrecke herunter. Wir haben in der Zwischenzeit in einem Instagram-Video gesehen, dass wohl die ganzen Plätze auf den Terrassen beim Palast und auch hier für das Rennen dann abgesperrt sind und man für 50 Euro Eintritt die günstigsten Zuschauerplätze haben kann.

    Als wir dann nach unserem Sightseeing in die Kabine zurückkamen, lagen unsere Tickets auf dem Bett. Das auf dem Foto auch ersichtliche Formel-1-Gesamtprogramm mussten wir übrigens an der Reception beschaffen, weil unsere Frau Kabinensteward das nicht geliefert hatte.

    Von der Existenz dieses Programmblatts wussten wir, weil wir gestern Nachmittag noch eine Führung durchs Schiff mit Entertainment-Manager Emil gemacht hatten. Das habe ich vergessen, im Bericht vom Mittwoch zu notieren. Es hat sich für uns als Erstfahrer auf der Explora ohnehin gelohnt, diese kostenlose kurze Schiffsführung mal mitzumachen. Sie war gegen 17 Uhr.

    Die Tickets hatten wir ja schon bei der Reisebuchung im Gesamtpaket bei Explora gebucht. Wir hatten pro Person 2000 Euro für die Tickets für das ganze Wochenende gezahlt. Auf den Tickets selbst waren als Preise aufgedruckt: 160 Euro für Freitag, 495 Euro für Samstag und 945 Euro für Sonntag. Wir haben aber gehört, dass die Tickets normal viel teurer seien. Unser Grandstand T2 zählt zudem als VIP-Tribüne. Keine Ahnung, was das konkret bringt.

    Was in all dem nicht enthalten ist: Donnerstag! Es wurde dann immer mal wieder kurz vorher darauf hingewiesen, dass der Donnerstag kein Teil unserer Renn-Experience sei. Ob das jetzt anders gewesen wäre, wenn man Paddock-Zugang mit gebucht hätte: keine Ahnung. Aber im Nachhinein muss ich sagen, dass ich eh nicht noch mehr Nebenrennen hätte schauen wollen, oder noch mehr Rennluft schnuppern ...


    xxxAdminxxx - gelöscht - Bitte keine Innenaufnahmen von Kirchen

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    Meine Lieben,

    für heute beende ich meinen Bericht. Wir widmen uns nun der Eröffnungsfeier der Fussball-WM. Wir sind gar keine Fussball-Fans - aber wenn WM ist ... und heute soll es wohl Bryan Adams bei der Feier in Kanada geben. Ich werde mich bemühen, am Wochenende am Bericht weiterzuschreiben. Jetzt erst einmal einen schönen Abend und ein tolles Wochenende!

    Liebe Grüsse
    Marion

    Nun mache ich weiter mit dem Donnerstag vor dem Rennwochenende. Wie wir gestern abend in der Show vom Kreuzfahrtdirektor erfahren haben, wäre heute morgen der "Sunrise Run on the F1 Circuit" auf dem Plan gestanden. Dazu trafen sich Rennbegeisterte mit Trainern vom Schiff morgens um 5:45 um die Rennstrecke abzulaufen. Mein Mann hätte gerne mitgemacht, hatte aber auf die Reise seine Joggingschuhe und Rennklamotten nicht mitgenommen. Die Rennstrecke wird ja morgens um 07:00 ab heute geschlossen und so hätte man eine oder zwei Runden vorher laufen können. Dasselbe wird morgen (Freitag morgen) zur selben Zeit noch einmal angeboten. Falls also jemand sich mal mit der Idee für ein Monaco-Formel-1-Wochenende trägt: Sportklamotten einpacken.

    Wir sind dann stattdessen später los. Heute sollte der Stadtteil um den Fürstenpalast und die Kathedrale auf dem Plan stehen.

    Ab heute mussten wir ein Armbändchen tragen, um in den Hafen und auf die Mole zu kommen. Man musste dann auch direkt im Hafengebäude zwei Stockwerke hoch und konnte von dort auf die Kaimauer, an einem Restaurant vorbei und ganz links am Felsen entlang am Fussweg um ein Parkhaus herum. In dem Parkhaus residierten die anderen Rennteams der Nebenrennen (Formel 2 und Formel 3). Man konnte da schön durch die Fenster gucken, was so lief.

    Dann gingen wir hoch über viele Treppen zu den Gärten neben dem Ozeanographischen Institut/Museum. Von dort durch die Altstadt zum Fürstenpalast, wo täglich um 11:55 Uhr die Wachablösung ist. Neben dem Palast gibt es eine Terrasse mit schönen Ausblick auf den Port Hercule und die Rennstrecke.

    Danke für den tollen Bericht, gab es denn für Euch Einschränkungen an Bord mit diesen vielen VIP's?

    Nein, ich habe keine Einschränkungen bemerkt. Es kann sein, dass die Reservierung von Bedien-Restaurants schon im Vorfeld deswegen noch aussichtsloser war, weil diese Räumlichkeiten teils mit den Promis belegt waren. Aber das können wir nicht mit Sicherheit sagen. Natürlich gab es separate Partys für die VIPs, aber es hat uns ohnehin gar nicht zufällig an die fraglichen Orte gezogen, so dass wir nicht mal an eine verschlossene Tür liefen, oder so.
    Das Schiff war auf jeden Fall komplett ausgebucht, es gab einfach täglich neue Passagiere, die wieder in Kabinen einzogen und andere, die auszogen.
    Was wir auch nicht erlebt haben, was andere Explora-Gäste ja von normalen Fahrten berichten: dass man beim zweiten Mal schon mit Namen begrüsst würde etc. Das gab es bei uns überhaupt nicht. Das war vielleicht dem vielen Trubel geschuldet.

    Nach unserem Stadtrundgang mussten wir wieder zurück durchs Hafengebäude (sehr kurzer Weg, nur ein Schlenker vom Weg rein), durch die Sicherheitskontrolle und ein paar Schritte zurück zur Gangway, um aufs Schiff zu kommen. Jetzt bemerkten wir zum ersten Mal, wie die Gästestruktur an Bord sich verändern würde. Es checkten neue Gäste ein mit Louis-Vuitton-Koffern, Dior-Kleidern uvm. Nachdem wir uns zum Essen umgezogen hatten, sassen wir etwas in der Lobby und verfolgten das rege Treiben.

    Es war also wirklich so, dass an Bord einige sehr wichtige Grössen der Formel 1 residierten oder zumindest zeitweise anwesend waren. So genau liess sich das nicht sagen. Jedenfalls sass in dem Moment dann Mika Häkkinen mit Frau und einer Tochter in der Sitzgruppe neben uns. Flavio Briatore sass an der Lobbybar bzw. hielt Smalltalk mit vielen Personen, Stefano Domenicali (CEO der Formel 1) kam vorbei etc.

    Es kamen immer mehr Leute, die irgendwie Formel-1-related waren. Also vermutlich auch Sponsoren, Marketing-Leute verschiedenster Firmen etc. In der nächsten Zeit wurde klar, dass nach unserer Schätzung vielleicht ein Drittel der Gäste "normale" zahlende Passagiere waren und der Rest irgendwie mit der Formel 1 zu tun hatte bzw. aus beruflichen Gründen da war.

    Diese Personen hatten nun aber auch ihr eigenes Programm, eigene Veranstaltungen, die nicht in unserem Tagesprogramm standen und zu denen man sicher auch nicht hätte gehen können. Diese Partys wiederum sieht man aber jetzt überall in der Explora-Werbung auf Social Media.

    Wir genossen einfach weiterhin unsere täglichen Naschereien in der Kabine und unser übliches Programm (Music Trivia in der Astern-Lounge und Show im Theater, dieses Mal mit einer Pianistin).

    Auf den Fotos sieht man noch die Lobby-Bar (ohne die Prominenten) und den Atoll Pool auf Deck 10 hinten. Man sieht auch gut, wie nahe am Geschehen im Hafen und der Formel 1 man ist.



    Dann haben wir an einem tollen Aussichtspunkt (Terrasse) nahe des Prinzessin-Grace-Theaters die Aussicht auf unser Schiff genossen und einen kurzen Abstecher zur Kirche Sainte-Dèvote (den Namen kennt man auch von der Formel 1) gemacht. Anschliessend sind wir ein paar Treppen hochgestiegen zum Bahnhof, haben im Starbucks was getrunken und den Schatten genossen und sind dann über das von der Formel 1 bekannte Schwimmbad und die noch offene Boxengasse zurück zum Schiff. Die Menschenmengen haben enorm zugenommen mit jeder Stunde und es ist ja erst Mittwoch vor dem Formel-1-Wochenende.


    Wir gingen dann nach dem Port Hercule auf unserem Stadtausflug auf dem Gehweg durch den bekannten Tunnel der Rennstrecke und in den ersten Souvenir-Laden, zum Marreterra-Wohnkomplex mit Aussicht auf unser Schiff, weiter durch den japanischen Garten, zur Haarnadel-Kurve (frühere Loews-Kurve, jetzt Fairmont-Kurve), zum Casino (wir konnten auch gratis in die grosse Halle rein) mit dem ausgestellten Formel-1-Kunstwerk von Steve Chaudanson, nächster Souvenir-Laden ....

    Gekauft haben wir nur ein paar Blechschilder von Monaco und je ein Formel-1-Event-Shirt.