Sonntag 16.11.2014
Nach monatelanger Wartezeit ging es am Sonntagmorgen endlich zu unserer Kanarenkreuzfahrt los. Unser Flieger Richtung Gran Canaria startete schon um 7:20 Uhr und so machten wir uns sehr früh mit dem Taxi auf den Weg zum Flughafen. Der Flug verlief unspektakulär, aber immerhin mussten knapp 5 h überstanden werden. Dank einem Ballerina-Mal-Lern-Heft, neuer Bücher und ein paar Apps auf dem Ipad ließ sich aber auch für Emma (4,5 Jahre) die Zeit vertreiben. Wir landeten pünktlich, sammelten unsere Koffer ein und fanden schließlich unseren Transferbus zum Schiff.
Am Hafen erwarteten uns gleich zwei große Kreuzfahrtschiffe, auf der einen Seite die Mein Schiff 3 und auf der anderen die Stella von Aida. Schon gigantisch diese Riesenpötte. Wir durchliefen schnell den Check-Inn und durften endlich unserer neues Zuhause auf Zeit betreten. Kaum auf Deck 12 angekommen, liefen uns auch schon unsere Freunde über den Weg, die bereits aus Hannover angereist waren. Wir gingen dann erstmal zum Mittagessen ins Buffetrestaurant Anckelmannplatz. Ich freute mich über die Wokstation und die tollen Nachspeisen. Das Essen war noch genauso gut wie im letzten Jahr. Danach machten wir es uns erstmal mit einem Cocktail am Pool gemütlich. Immerhin hatten wir noch etwas Zeit, ehe wir die Kabine beziehen durften. Wir hatten eine Flexbalkonkabine gebucht und uns wurde die 9181 auf Deck 9 direkt am Heck zugeteilt. Somit hatten wir echt Glück, denn der Ausblick war super. Die Kabine gefiel uns echt gut und war auch ziemlich geräumig. Für Emma war Capt'n Sharky Bettwäsche aufgezogen, die Bademäntel lagen im Schrank bereit und Rico genehmigte sich gleich einen frischen Nespresso aus der kabineneigenen Maschine.
Danach machten wir noch einen kurzen Hafenbummel, schlenderten durch das nahe gelegene Shoppingcenter, um dann rechtzeitig wieder zum Abendessen an Bord zu sein. Dann statteten wir dem Kidsclub einen Besuch ab, spazierten noch etwas übers Schiff und schon stand die Seenotrettungsübung auf dem Plan. Der akute Schlafmangel bei Emma forderte seinen Tribut und sie schlief während der Übung ein. Zum Glück dauerte diese nur ca. 30 min und wir gingen dann sofort auf die Kabine. Nach einer Katzenwäsche für Emma, flitzte ich noch schnell einen Cocktail holen, um dann das erste Auslaufen auf unserem Balkon zu genießen.
