weißt du ob er auch Halbtagesausflüge anbietet ?
Nein, das kann ich dir nicht sagen, da müsstest du bei ihm anfragen.
weißt du ob er auch Halbtagesausflüge anbietet ?
Nein, das kann ich dir nicht sagen, da müsstest du bei ihm anfragen.
Weiter ging die Fahrt in den Ort Mosteiros. Der Ort ist bekannt für die Aussicht auf die Ilhéus dos Mosteiros, vier markante Felsen. Ihre Form erinnerte die ersten Siedler an Klöster (Mosteiros). Der Ausblick ist besonders abends bei Sonnenuntergang heiß begehrt und ein Hotspot auf der Insel.
Weiters gibt es in Mosteiros die natürlichen Schwimmbecken Piscinas Naturais, welche aus Lavagestein entstanden sind.
Wir setzten die Fahrt zum nächsten Aussichtspunkt "Miradouro da Ferraria" fort.
Blick auf den historischen Leuchtturm
... und auf die Naturbäder und Thermalquellen. Ein Phänomen, denn hier sickert eine geothermische Quelle ins Meer und erwärmt das Wasser von unten bei Ebbe, sodaß die Temperatur zwischen 18 und 28 Grad liegt.
Der Weg dort hin ist allerdings sehr kurvenreich. Eine steile Serpentinenstraße führt hinunter und kann nur einspurig befahren werden (das regelt eine Ampel). Falls man mit dem Mietwagen hinfahren möchte ist unbedingt darauf zu achten, daß der genug PS hat, da es wirklich anspruchsvoll und steil zu fahren ist. Robert hat uns natürlich souverän chauffiert.
Auf unserer Fahrt sahen wir immer wieder friedlich weidende Kühe, die ja im Paradies leben. Immer frisches Futter und gute Luft![]()
Vielen lieben Dank für die schönen Bilder von den Azoren!
Wir durften vor 2 Jahren mit Robert auch einen Tag verbringen und es war traumhaft.
Nächstes Jahr sind wir wieder mit ihm unterwegs dann aber eine andere Tour.
Ich freue mich schon riesig besonders da es dann noch auf eine 2. Azoreninsel geht (sofern natürlich alles klappt)
Unser Fahrt führte uns weiter vorbei an traditionellen Steinhäusern aus Basaltstein mit weißen Fugen und immer am Wegesrand Hortensien in Hülle und Fülle, deren Hauptblütezeit allerdings von Juni bis August ist.
Wir steuerten unseren letzten Stopp unserer Tour an und fuhren zum Aussichtspunkt "Miradouro da Vista do Rei". Und dieser Blick erwartete uns dann.
Einfach nur schön ...
Auf dem Rückweg vom Miradouro da Vista do Rei fuhren wir noch beim historischen Stein-Aquädukt Muro das Nove Janelas (Mauer der neun Fenster) vorbei.
Ja und das war er schon, unser toller Tag mit Robert. Er hat uns so viel gezeigt und erklärt und uns mit ganz viel Herzblut über seine Wahlheimat berichtet. Er kannte alle Bäume und Pflanzen und konnte uns wirklich viel dazu sagen. Er war ein sehr umsichtiger Fahrer und wir konnten auch jederzeit Wünsche äußern, ob wir Pause machen, was essen oder nur was trinken möchten. Es war wirklich ein Vergnügen, mit ihm unterwegs zu sein. Wir sahen Plätze und Orte, da wäre kein Ausflugsbus hin gekommen. Pünktlich um ca. 16.30h waren wir wieder beim Schiff. Der Ausflug hätte ursprünglich für uns beide allein € 250,- gekostet, da wir aber zu Viert unterwegs waren, hat sich der Preis auf € 100,- pro Person reduziert. Wir gaben ihm noch ein gutes Trinkgeld, denn wir waren mehr als zufrieden!
Und jetzt?
Mein Traumziel hatte ich ja erreicht und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt, somit könnte die Reise für mich eigentlich schon enden![]()
Natürlich geht es noch weiter, denn alles was jetzt auf dieser Reise kommt, war noch der Sahnetupfen auf der Torte. Aber vorher gibt es einen Ruhe- bzw. Seetag, bevor wir Madeira erreichen.
Und für mich ist heute auch Ruhe
, bis bald ...
Danke für die wunderschönen Bilder. Wir waren auch schon auf dieser Insel und Ponta Delgada hat mir sehr gut gefallen. Aber bei schönem Wetter sieht alles noch viel schöner aus. Die Natur ist wirklich unglaublich schön und die Azoren sind ein Traumziel.
Die Azoren, einfach traumhaft schön ![]()
Danke liebe Brigitte, für die wunderbaren Fotos. Wenn ich jetzt daran denke, das wir die Azoren im Juni besuchen werden, wird’s mir gerade warm ums ![]()
Robert Hoge stand schon auf meiner Liste ![]()
Nun bin ich aber erst mal weiter gespannt, auf deine Sahnetupfen
du hältst Spannung in deinem Bericht.
Liebe Grüße Sonja
02.10.26 – Auf See
Wetter: wieder angenehm warm
Wieder ein Seetag – und was für einer. Blauer Himmel, Sonnenschein …
Heute war also Zeit, die vielen Eindrücke der traumhaften Azoren geistig zu sortieren. Am Schiff wurde natürlich wieder einiges geboten. Am Vormittag war in der Atlantik-Lounge die Nautische Stunde mit Kapitän Robert Fronenbroek. Um 12.00h wurde die Uhr um 1 Std. vorgestellt. Ab 13.00h wurde am Außendeck gegrillt, ab 14.15h gab es die Möglichkeit zur Brückenbesichtigung, ab 17.30h gab es einen „Treppenhaus-Cocktail“ mit Klavierbegleitung und ab 18.00h gab es wieder ein Gala-Abendessen. Also langweilig wurde es nie.
Den Abend haben wir in der Jupiterbar ausklingen lassen.
03. u. 04.10.26 – Funchal/Madeira – Liegezeit: 08.45h bis 17.00h am Folgetag
Wetter: 20 bis 25 Grad, bewölkt, wenig Sonne
Von Ponta Delgada bis Funchal legten wir 540 Seemeilen, das sind 1000 km, zurück.
Eigentlich hätten wir in Funchal erst um 13.00h anlegen sollen. Da aber am 3.10. im Rahmen der Planung zum Tag des Portugiesischen Generalstabs der Streitkräfte in der Bucht von Funchal eine Salutzeremonie unter Beteiligung eines Marineschiffes vorgesehen war und zwischen 11.30 Uhr und 12.00 Uhr Salutschüsseabgefeuert wurden, mussten wir entweder schon früher, oder erst später in Funchal anlegen. Der Kapitän hat sich für früher entschieden. Leider hatten wir einen Liegeplatz an der South Pier zugeteilt bekommen, der über 2 km vom Stadtzentrum entfernt lag. Das war nicht so optimal.
Bei der Einfahrt nach Funchal waren wir am Außendeck und ich konnte beobachten, wie sich bei einigen Enttäuschung breit machte. So hatten sie sich Madeira nicht vorgestellt. Alles weiß zugepflastert den Hang hinauf – ja, wir waren sehr verwöhnt von den Azoren. Jetzt bot sich uns ein ganz anderes Bild. Die Schönheit der Insel zeigte sich erst, wenn man sie mit dem Auto befuhr. Tiefe Täler und Schluchten, steile kurvige Straßen, Dörfer die wie Schwalbennester an den Felsen kleben zu schienen, wild und schroff.
Wir hatten bei Miguel für heute einen Halbtages- und für den nächsten Tag einen Ganztagesausflug gebucht.
Ich muß jetzt kurz unterbrechen, später geht es weiter.
Miguel holte uns um 13.00h direkt vorm Schiff ab. Geplant war, daß er uns Funchal und Umgebung zeigt. Wir fuhren Richtung Osten und machten an einem Aussichtspunkt Halt, von wo man einen schönen Blick auf das Korbmacherdorf Camacha hatte.
Weiter ging die Fahrt zum Botanische Garten des Hotels Quinta Splendida. Miguel meinte, daß dieser Garten mindestens so schön sei wie der Botanische Garten in Funchal und der Eintritt war wesentlich günstiger. Wir bezahlten pro Person € 4,-.
Kommt mit und laßt euch verzaubern, von diesem schönen Garten.
Fortsetzung Ausflug Miguel
Wahrlich eine architektonische Meisterleistung.
Dann fuhr Miguel mit uns zu der Stelle, wo die Korbschlittenfahrten starten.
Anschliessend fuhren wir in das Zentrum von Funchal. Miguel hat uns an einem zentralen Platz aussteigen lassen und wir konnten einen kleinen Spaziergang machen.
Tagesausflug mit Miguel am 04.10.
Miguel holte uns um 9.00h wieder beim Schiff ab. Heute waren wir insgesamt 6 Personen. Ein sportliches Ehepaar aus Lübeck und deren Eltern hatten sich im Vorfeld noch gemeldet. Das Ehepaar wollte zur Zipline und Riesenschaukel in Madeira, die Nahe der Ortschaft Porto Moniz liegt. Da wir Madeira ohnehin nicht kannten, war es für uns kein Problem, uns diesen Teil der Insel anzusehen.
Miguel fuhr zuerst mit uns in das bekannte Fischerdorf Camara de Lobos.
Winston Churchill machte das Dorf durch seinen Besuch 1950 bekannt.
Fortsetzung Tagesausflug mit Miguel
Weiter ging die Fahrt nach Porto Moniz. Wir fuhren zuerst zum Treffpunkt für die Zipline und liessen dort Meike und Manfred zu ihrem Abenteuer starten. Wir wollten sie dann später wieder abholen. In der Zwischenzeit fuhr Miguel mit uns in eine kleine Bar und spendierte uns eine Runde Poncha und Käse.
Das war der Start der Zipline.
Das ist die Riesenschaukel - gut, daß wir nur zusehen mussten![]()
Fortsetzung Tagesausflug mit Miguel
Jetzt ging es wieder runter zum Ort Porto Moniz, bekannt für seine Naturschwimmbäder.
Auf dem letzten Weg zurück zum Hafen gab Miguel nochmals eine Runde Poncha in einer bei Urlaubern und Einheimischen sehr bekannten Bar aus. Sie lag direkt am Weg nach Funchal und gehörte einem Freund von ihm, der leider schon verstorben ist. Und dann, war er auch schon wieder vorbei, unser schöner Ausflugstag. Miguel hat uns pünktlich beim Schiff abgeliefert und wir haben uns herzlichst bei ihm verabschiedet.
Für die 1 1/2 Tage, die wir mit ihm unterwegs waren, zahlten wir insgesamt € 330,-. Natürlich gab es auch noch ein Trinkgeld von uns.
Nach diesen Bilderfluten entlasse ich euch in die wohlverdiente Nachtruhe. Es geht bald wieder weiter, und mit was? Mit einem weiteren Seetag natürlich, bevor wir dann Lissabon erreichen.