Hier 3€. Daher meine Verwunderung. Sorry OT..... Ich hoffe, es artet jetzt hier keine Preisdiskussion aus. War nur mein Empfinden.
Auf nach AIDA - unsere Weihnachtsmarktreise vom 04.-11.12.2025
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Glühwein 4,90€ ist aber schon unverschämt, finde ich.
Naja. passen sich den Landpreisen an und daher ist es noch günstig.
Hier 3€. Daher meine Verwunderung. Sorry OT.....
wo ist denn hier?
Bei uns kostet er um die 5€.
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Also um das hier „abzukürzen“ auf den angefahrenen Häfen und deren Weihnachtsmärkten, die hier ja als „einziger“ realistischer Vergleich dienen, war es „ok“. Wir hatten so oder so das Getränkepaket. Aber in Danzig wurden wirklich bis 6€ aufgerufen und in Stockholm waren um 4€ für eine Mini-Tasse auch „normal“
Immerhin hatte man am Schiff eine normale Tasse, die auch tatsächlich - zumindest bei uns- immer vernünftig gefüllt war
Aber nichts desto trotz haben es die Getränkepreise der neuen Barkarte in sich. Der Aperol zB kostet mittlerweile 9,20€, was ich persönlich wirklich viel finde. Den bekomme ich beim Ausgehen günstiger… -
Da sprach sie zeitnah von dem letzten Stopp in Stockholm und dann kam dieser allseits bekannte Weihnachtsstress dazwischen

Jetzt bin ich aber zurück und motiviert, euch nicht länger auf die Folter zu spannen
Vorweg: wir waren bereits 2x in Stockholm und daher jetzt nicht sooo motiviert, so früh aufzustehen. Zumal es ja auch noch dunkel war. Gegen halb 9 schälten wir uns aber dennoch aus unserem warmen Bettchen und zogen, bewaffnet mit Bademantel, Winterjacke und Decke auf den Balkon, um die Schäreneinfahrt zu bewundern
Zu Beginn war es noch sehr diesig
es wurde aber minimal besser. Wobei der Wettergott uns hier echt nicht hold war…
wir waren auch nicht alleine im Fjord …(in der aktuellen Zeit auch eher ein wenig mulmig, solche Schiffe zu beobachten)
und an vielen Stellen sah man auch, wie eng es hier doch in Teilen zugeht…
auch wenn wir das alles schon kannten, ist es doch immer wieder magisch, wie sich die kleinen Inseln immer vermehren und wachsen, bis man schließlich in absolut besiedeltem Land ist und in einer Metropole anlegt.
Die Worte des Lektor dazu konnten wir auch vom Balkon verfolgen und fanden es in Summe gelungen.
So gingen wir also auf den letzten Metern frühstücken- wieder ins French Kiss, was wie immer super war.
Zurück auf der Kabine war ich beim Blick aus dem Fenster kurz irritiert: das ist doch nicht Stockholm?! Aber doch, wir haben ja festgemacht. Aber: WO SIND WIR???Tja. Da rächt sich dann die „naive“ Herangehensweise, wenn man die meisten Häfen kennt. Ich habe mich selbstverständlich nicht mit irgendwelchen Liegeplätzen auseinandergesetzt und war dann sehr verwundert über unseren in Frihamn… zumindest wenn man mit dem städtischen rechnet. Naja. Das hat unsere Planung, zu Fuß in die Stadt zu schlendern dann schnell über den Haufen geworfen, da rund 5 km bis zur Gamla Stan dann doch ein bisschen sehr weit waren.
Außerdem hat es die ganze Zeit geregnet/genieselt.
Also haben wir geschaut und überlegt. Laut AIDA heute war der Shuttle heute für14€ pro Person zu haben. Für beide Tage lag er bei 20€ pp. Die Alternative für öffentliche Verkehrsmittel sollte für 24 Stunden auch 18€(grob) pp Kosten und man hätte noch ein Stück zur Haltestelle laufen müssen. Also entschieden wir uns für den AIDA Shuttle. Das einzige Manko war: Trotz overnight führ der letzte Shuttle aus Stockholm um 19:30 Uhr zurück. Was AIDA sich dabei gedacht hat, weiß ich auch nichtWir hatten für 18-19 Uhr einen Slot in der ICEBAR gebucht, aber waren zuversichtlich zur Not mit dem uber oder ähnlich zum Schiff zu kommen.
Also aßen wir noch eine Kleinigkeit zu Mittag und machten uns um ca 13 Uhr in die Stadt - wir wollten schließlich die weihnachtliche Beleuchtung und Atmosphäre erlebenDie nächste Überraschung folgte dann am Bus „nein, wir können hier nur für einen Tag buchen. Wenn sie das in den 2-tägigen Tarif ändern wollen, müssen sie zur Rezeption und das umbuchen lassen“
Öhm ja
Gut. Was blieb uns jetzt, als das erstmal so hinzunehmen, schließlich wollten wir auch endlich los
Die Busfahrt war entsprechend der Strecke überschaubar und wir wurden in der Nähe des Schlosses rausgelassen und starteten von dort ziellos durch die StadtDas weihnachtliche grau in grau kommt doch gut raus

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Wir haben Stockholm auch schon bei Sonne gesehen und natürlich ist es so schöner. Dieser ständige Regen bei ca 6 Grad war natürlich nicht ansatzweise schön. Aber wir ließen uns nicht beirren
Unser erster Stop führte uns natürlich zu den KanelbulleDurch die Einkaufsstraße
Zum Kaufhaus nk mit den schönsten Schaufenstern
Natürlich gingen wir hier auch rein. Auch hier war es schön geschmückt- aber das Kaufhaus ist auch eher für luxuriösere Besucher, da fielen wir mit unseren nassen Jacken und Rucksäcken doch ein wenig auf
da es nun langsam dämmerte (der Sonnenuntergang war ca 14:45 Uhr) machten wir uns noch einmal in Richtung Gamla Stan um hier den Weihnachtsmarkt aufzusuchen
Vorbei am SchlossIn die gemütlichen Gassen
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Und zum Weihnachtsmarkt
Ja darunter hatten wir uns was anderes vorgestellt. Er war seeeeehr überschaubar. Aber dennoch süß und „hyggelig“
Wir bestellten uns einen Glögg den wir dann im Schutz des Nobelpreismuseums getrunken haben.
Obwohl wir hier ja nun „trocken“ standen, war es keine Option, hier bei dem Wetter noch die verbleibenden rund 2 Stunden bis zu unserem Timeslot in der Icebar zu verweilen.
So machten wir uns also nochmals auf in Richtung des Schlossgartens
unterwegs war alles schön stimmungsvoll beleuchtet
Im Schlossgarten wartete dann eine Eisbahn
leider stand hier an mehreren Stellen das (Regen)Wasser mehrere cm hoch. Sonst hätte ich gerne eine Runde gedreht. Aber da dann noch komplett nass werden bei einem Sturz war keine wirkliche Option.
So verweilten wir dennoch hier einige Zeit. Es gab besinnliche Musik und es waren dennoch einige Menschen auf dem Eis unterwegs. Es war ein munteres Treiben
Auch der restliche Park war schön beleuchtetDennoch verging die Zeit auch hier nicht deutlich schneller rum
So kam mir die Idee, schon zur Icebar zu gehen und dort zu fragen, ob man einen früheren Slot nehmen kann. Alternativ wollten wir uns dort in ein Café setzen -
Aber man muss ja auch mal Glück haben.
Der junge Mann an der Rezeption war sehr nett und hat uns dann bereits eine Stunde früher rein gelassen
es ist ein teurer Spaß und ein kleiner Raum, der natürlich medienwirksam immer schön mit Weitwinkel fotografiert wird. Aber als Erlebnis hat es sich für uns dann doch gelohnt
Danach waren wir dann aber wirklich auch durchgefroren und waren froh, dann durch den verfrühten Termin doch den AIDA Shuttle nehmen zu können.
15 Minuten Fußweg später saßen wir also im Bus
Am Schiff angekommen wartete auch noch eine nette Deko
nach einer ausgiebigen heißen Dusche gingen wir also noch was Essen und an- und abschließend ging es dann zur Silentparty -
Und damit zu Stockholm Tag 2
Liegezeit bis 12:30 Uhr.
Ursprünglich wollten wir nochmal in die Stadt, haben dann aber zu lang geschlafen und das Wetter war auch nicht wirklich besser.
Hier sieht man mal schön, unseren gewöhnungsbedürftigen Liegeplatz mit der „anderen“ Aussicht
Naja, nochmal in die Stadt hätte sich für uns also nicht mehr gelohnt. Außerdem waren wir natürlich auch noch nicht bei der Rezeption, um das Ticket ändern zu lassen. Also beschränkten wir unseren „Freigang“ auf einen längeren Spaziergang in der Umgebung des Hafens.
Schön ist aber anders
So machten wir uns dann auch gegen 11:45 Uhr pflichtbewusst wieder an Bord.
Das Auslaufen bzw. in dem Fall eher ablegen wollten wir wetterbedingt dann mal aus der Spitze bei der Spraybar erlebenWir sind aber auch von hier relativ schnell wieder auf unseren Balkon übergegangen, da es einfach entspannter war
wie ihr seht wurde auch das Wetter kurzzeitig besser.
im Anschluss gingen wir zum späten Mittagessen ins Brauhaus, was sehr gut war. Danach war schon wieder Sonnenuntergang und man hatte von der Lanaibar noch einen tollen Blick auf die Schären, den wir eingekuschelt in 2 Decken noch einige Momente genossen haben -
am Abend sahen wir dann noch „Heart of the ocean“. Eine richtig gute AIDA-Show
der letzte Seetag war Wettermäßig wie die gesamte Fahrt: 50 shades of grey.
Aufgrund des zusätzlichen, sehr starken Windes war die Eisbahn leider gesperrt, sodass ich es tatsächlich kein einziges Mal darauf geschafft habe, worüber ich natürlich traurig bin.
Wir gingen dennoch zwischendurch die ein oder andere Runde übers Deck.
Unser Tannenbaum hielt sich standhaft trotz Wind und WetterDann stand schon der blöde Teil des Urlaubs an: Koffer packen, letztes Abendessen und der Abschied von einem Urlaub, der ja noch gar nicht wirklich vorbei ist
Für uns war es jedenfalls abgesehen vom Wetter das, was wir uns erhofft hatten. Wir hatten eine tolle Zeit an Bord, schöne Ausflüge und sind durch all die Lichter und Weihnachtsmärkte in eine Weihnachtsstimmung gekommen, die ich für dieses Jahr aufgrund privater Schicksalsschläge gar nicht mehr erwartet hatte. Kurz: es hat uns rundum gut getan.
Der Abreisetag verlief auch unspektakulär: nach dem Frühstück sind wir entspannt von Bord gegangen, haben die Koffer in Kiel am Bahnhof in Schließfächer verstaut und sind auch hier noch eine gemütliche Runde durch die Stadt und über den Weihnachtsmarkt
bevor unser Zug zumindest pünktlich in Kiel losgefahren ist. Dass es dabei nicht geblieben ist, ist denke ich allen klar.
Aber ich sehe es positiv. In Summe haben wir durch die mehr und weniger chaotischen Bahnreisen über 40% des gesamten Preises erstattet bekommen. Günstiger hätten wir nicht reisen können
darauf verzichten (zumindest bei der Hinreise) kann ich aber dennoch.
Jetzt heißt es erstmal : nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub und tatsächlich geht es mit 2 befreundeten Paare wieder auf AIDAprima. Ob wir jetzt grundsätzlich vo TUI wieder auf AIDA umsteigen bzw wie wir es jetzt nach 2 Jahren TUI zurück bei AIDA fanden und ein grundsätzliches, ausführliches Fazit folgt noch
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Ach ich muss euch noch was zum schmunzeln liefern.
Ein wenig hatte ich vor der Reise ja die Hoffnung auf Nordlichter. Also habe ich mir im Vorfeld eine entsprechende App runtergeladen
Und für den letzten Abend standen die Chancen ganz gut, WENN der Himmel aufklart…
nun bevor wir schlafen gehen wir immer noch auf den Balkon, ein letztes Meeresrauschen. Und da konnte ich meinen müden Augen kaum trauen: da war doch ein grüner Schein..aufgeregt rief ich meinen Mann.
Der brachte die Ernüchternde Erkenntnis, dass es sich ausschließlich um unsere Abgase vermischt mit dem Licht des Beachclubs handelte
Im Nachhinein alles logisch (schließlich bewegte sich das Licht auch kaum und es war ja wolkig) aber die kleine Lisa in mir WOLLTE es so gerne glauben, und ihr wiederum glaubt nicht, wie viele solcher Fotos demnach geschossen wurden und mich jetzt bei deren Anblick immer zum schmunzeln bringen

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