Es freut mich, dass dir die Fotos gefallen Gabi46 ! Schade, dass ihr nicht - wie ursprünglich geplant - live dabei wart. Ich wünsche euch weiterhin eine tolle Reise
!
LG Silke
Es freut mich, dass dir die Fotos gefallen Gabi46 ! Schade, dass ihr nicht - wie ursprünglich geplant - live dabei wart. Ich wünsche euch weiterhin eine tolle Reise
!
LG Silke
Das Städtchen mit seinen ca. 4000 Einwohnern liegt am nordwestlichen Ufer des Sankt-Lorenz-Stroms und ist Hauptstadt der Verwaltungsregion Côte-Nord. Die Region lebt hauptsächlich vom Bergbau und dem Tourismus. Da unser über Phoenix gebuchter Ausflug erst am Nachmittag stattfand, hatten wir vorher noch Gelegenheit für eine kleine Runde durch die Stadt. Am Kreuzfahrtterminal befindet sich die Touristeninformation. Hier soll es freies WLAN geben. Wir spazierten an der Leuchtturmartigen Kirche Paroisse Saint Pierre vorbei und durch ein Wohngebiet mit hübschen Häusern. Es gibt in dem Ort auch ein kleines Heimatmuseum „Maison de la Culture Roland-Jomphe“ und einige kleine Geschäfte und Boutiquen.
Vom Schiff aus kann man auch einen schönen Spaziergang an der Uferpromenade und am drei Kilometer langen Sandstrand machen. Wir statteten dem Strand auf unserem Rückweg zum Schiff einen Besuch ab. Schade, dass die Sonne zwischenzeitlich hinter den Wolken verschwand. An dem leeren Strand hätte ich es auch noch ein bisschen länger ausgehalten.
Aber wir hatten ja auch noch einen Ausflug gebucht. Havre-Saint-Pierre wird hauptsächlich wegen der beeindruckenden Natur, die sich unmittelbar vor der Küste auf dem Mingan-Archipel erstreckt, von Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Diese tolle Natur, in der Schwarzbären, Elche, Wölfe, Weißkopfseeadler, Kanadagänse, Luchse, Karibus und Wale leben, wollten wir im Mingan-Archipelago-Nationalpark erleben. Der Nationalpark umfasst die vorgelagerten knapp 40 Inseln und das diese umgebende Meeresgebiet sowie einen schmalen Festlandstreifen mit mehreren Seen. Die Inseln zeigen verschiedene Landschaften. Für uns stand der Besuch der île Quarry auf dem Programm. Mit einem Zodiac erreichten wir nach einer Fahrtzeit von ca. 30 Minuten die Insel und wurden dort von einem Nationalparkführer in Empfang genommen.
Während unseres Rundganges durch den natürlichen Botanischen Garten mit Mooren und Wäldern und einer entsprechend vielfältigen Fauna und Flora erhielten wir viele Informationen zu den Pflanzen und der geologischen Entstehungsgeschichte. Zum Schluss des ca. 2,5 km langen Rundweges erreichten wir die „Bucht der Erosionen“ mit ihren beeindruckenden Monolithen (Felssäulen aus Kalkstein, die durch Ebbe und Flut entstanden sind).
Nach einem insgesamt 2-stündigen Aufenthalt kehrten wir mit dem Zodiac wieder zurück zu unserem Liegeplatz in Havre-Saint-Pierre. Die Tour war landschaftlich sehr schön
. Perfekt wäre sie gewesen, wenn während unserer Zodiac-Fahrten ein Wal aufgetaucht wäre
. Aber leider ließ sich keiner, der in diesen Gewässern tummelnden Buckel-, Blau- und Finnwale, blicken
.
Das Auslaufen war lt. Tagesprogramm um 20.00 Uhr. Fotos habe ich leider keine mehr gemacht, ich nehme mal an, weil es zu diesem Zeitpunkt schon dunkel war. Selbst vom Abendessen gibt es keine Bilder. Wahrscheinlich waren wir zum Abendessen im Lido Buffet-Restaurant.
Liebe Silke Muesi
ich schon wieder, die kleine Anschubserin! Du machst doch hier in Deinem genialen Reisebericht auch noch etwas weiter oder? Ich weiß, Du kannst nicht "kurz" und von daher warte ich gerne auf "lang", aber bestimmt nicht nur ich.
Bitte nicht schubsen uschisiggi
! Nicht, dass ich noch falle und mich verletze. Ich möchte doch in 41 Tagen auf die Mein Schiff 1
. Ich schreibe jetzt auch freiwillig weiter
!
Sept-îles / Kanada am 28.08.2023
Unseren nächsten kanadischen Hafen erreichten wir bereits am Morgen gegen 8.00 Uhr. Die Stadt Sept-îles ist mit 25.000 Einwohnern der Verwaltungssitz dieses Küstenabschnitts. Da unser über Phoenix gebuchter Ausflug erst gegen 11.00 Uhr starten sollte, hatten wir Zeit für ein gemütliches Frühstück. Sept-îles hat seinen Namen von den sieben Inseln, die vor der Bucht liegen. Diese sieben Felsinseln bilden den Sept-îles Archipelago Park. Auf einer der Inseln befindet sich ein Vogelschutzgebiet, in dem Möwen, Seeschwalben und Papageitaucher leben. Wir hatten eine ca. 2-stündige Bootstour durch das Insel-Archipel gebucht. Nach einem ca. 15-Minuten-Fußweg erreichten wir den Bootsanleger. Dort wurden wir erst einmal eingekleidet und auf zwei Zodiacs zu je 12 Personen verteilt.
Es folgte eine schöne Bootstour durch die Schären. Das hat bei dem tollen Wetter richtig Spaß gemacht
. Wir hielten in einigen Buchten und erhielten vom Tourguide viele Infos über die Flora und Fauna einzelner Inseln. Es fanden keine Anlandungen statt. Wir blieben also die gesamte Zeit im Boot. Auf der île du Corossol befindet sich das Vogelschutzgebiet mit zahlreichen Seevögeln. Hier steht auch einer der vielen Leuchttürme, die in dieser Gegend gebaut wurden. Leider waren wir von der Insel zu weit entfernt, um Papageitaucher zu entdecken
. Ich lass dann jetzt einfach mal die Fotos sprechen:
Nach der tollen Bootstour ging es erstmal für eine kleine Pause zurück an Bord der Amera. Aber kurze Zeit später machten wir uns wieder auf den Weg zum Terminal-Zelt mit Tourist-Info, um dort Tickets für den Hop-on-Hop-off-Bus (15,00 CAD/Person) zu kaufen. Der Bus stand schon startbereit vor dem Zelt. An dem vier Kilometer vom Hafen entfernten Museum Le Shaputuan stiegen wir aus, aber nicht um das Museum über die Geschichte der Innu zu besichtigen sondern um von dort zum Gartenpark Les Jardins de l’Anse zu laufen. Vom Museum aus ging es noch ein ganzes Stück an der Hauptstraße entlang bis wir endlich den Park erreichten. Der Reiseführer hatte eigentlich sechs Themengärten mit einer reichen Pflanzenwelt der ostkanadischen Küste mit atemberaubenden Ausblicken auf die umliegende Landschaft versprochen. Diese Beschreibung war jedoch leicht übertrieben. Eintritt mussten wir zum Glück nicht zahlen. Wir spazierten ein bisschen durch die Parkanlage mit ihren Aussichtspunkten. Es war ganz nett, aber unserer Ansicht nach hatte sich die Busfahrt hierfür nicht gelohnt. Den Rückweg zur Haltestelle nutzten wir noch für den Besuch eines großen Supermarktes. Hier trafen wir auch einige Crew-Mitglieder, die sich das Bus-Ticket lediglich für die Fahrt zum Supermarkt gegönnt hatten.
Wir fuhren dann die Runde mit ihren insgesamt 6 Haltestellen Richtung Cruise Terminal weiter und stiegen am letzten Stopp aus, um uns noch das ca. einen Kilometer vom Terminal entfernte Stadtzentrum anzusehen. Die Stadt hat nicht wirklich viel zu bieten. Aber ein Spaziergang an der schönen Promenade lohnt sich auf jeden Fall.
Großes Indianer-Ehrenwort liebe Silke Muesi , ich schubse natürlich nicht wirklich, nur virtuell. Und danke für die Fortsetzung.
Vom Hafen aus kann man auch noch zu Fuß die Parkanlage Sculptures de fer et sentiers en forêt erreichen, in der sich Plastiken aus recyceltem Altmetall befinden. Dort sind wir dann aber nicht mehr hingelaufen.
Das Auslaufen und den Sonnenuntergang haben wir natürlich an diesem Tag noch draußen auf den Außendecks erlebt. Und Fotos vom leckeren Abendessen kann ich euch von diesem Tag auch noch präsentieren.
Kleine Zwischenfrage liebe Silke Muesi. Phoenix bietet dieses Jahr ab Sept Iles einen Ausflug an "Park Bois-Joli und Skulpturengarten" an, 2,5 stündig für 59 € pP, den hatte ich schon mal ins Auge gefasst. Wenn der der gleiche ist, wie der, den Du beschrieben hast, reicht wahrscheinlich Deine beschriebene Busfahrt, zumal man den Skulpturengarten dann ja sogar in Schiffsnähe besuchen kann. In der Phoenix Beschreibung steht aber etwas von 13 Themengärten.
Liebe Siegrid uschisiggi ,
im Phoenix-Reiseführer sind zwei Gärten beschrieben, der Les Jardins De L‘Anse an der Boulevard Laure, den wir besucht haben und der Jardin Du Ruisseau Bois-Joli an der Rue Des Chanterelles, zu dem anscheinend der Ausflug angeboten wird. Ich habe mal den Stadtplan von der Landgangsinformation abfotografiert. Dann kannst du sehen, wo sich die Gärten befinden. Falls die Angaben auf dem Plan richtig sind, ist der Jardin Du Ruisseau Bois-Joli ziemlich weit vom Liegeplatz entfernt. Der Hop-on-Hop-off-Bus hat diesen Park nicht angefahren. Im Reiseführer wird er als nördlichster botanischer Garten der Provinz Québec mit mehr als 10.000 unterschiedlichen Pflanzenarten beschrieben.
Du bist ein Schatz , danke liebe Silke Muesi für die Aufklärung.
Kreuzen im Riviere Saguenay / Saguenay (Quebec) / Kanada am 29.08.2023
Unser nächstes Ziel Saguenay sollten wir an diesem Tag erst am späten Nachmittag erreichen. Wir nutzten den sonnigen Tag für Spaziergänge auf dem Promenaden-Deck. Es war ein herrlich entspannter Vormittag, bei dem wir immer wieder den Sankt-Lorenz-Strom beobachteten. In diesem Gebiet – insbesondere in der Nähe der Saguenay Flussmündung bei Tadoussac – leben im Sommer und Herbst Beluga-, Zwerg-, Finn- und Blauwale
. Hier werden spezielle Waltouren angeboten. Solltet ihr also vom Schiff aus kleinere oder größere Schnellboote entdecken, könnte es sein, dass irgendwo in der Nähe Wale oder Robben gesichtet wurden.
Wir setzten uns dann bei dem tollen Wetter in einen der schönen Strandkörbe auf dem Sonnen-Deck. Von hier aus war ich zum Fotografieren immer ganz schnell am Ausguck am Bug des Schiffes. Da wir bei Tadoussac vom Sankt-Lorenz-Strom in den Saguenay River einfuhren, erwartete uns nun eine landschaftlich besonders schöne Passage. Der Saguenay River fließt durch den südlichsten Fjord Nordamerikas, der von Gletschern geformt wurde. Es ist eine wunderschöne Landschaft mit durchschnittlich 300 Meter hohen steilen Felsen. Der Fluss Saguenay strömt vom Lac Saint-Jean 155 km lang bis zur Mündung des St. Lawrence River. Aufgrund der Tiefe des Wassers von bis zu 300 Metern können größere Schiffe bis nach La Baie fahren. Auf unserer Fahrt nach Saguenay passierten wir das Cap Trinité mit der zehn Meter hohen Marienstatue „Lady of Saguenay".
Eigentlich wäre an diesem Tag das Schauen und Genießen der wunderschönen Natur um uns herum genug Programm gewesen. Aber an einem Seetag jeder Phoenix-Kreuzfahrt findet ein Bayrischer Frühschoppen statt. Grundsätzlich habe ich gegen diese Veranstaltung nichts. Schließlich sind wir selbst Musiker einer Blaskapelle und spielen auf Schützenfesten sehr gerne ein Frühschoppenkonzert
. Aber warum findet diese Veranstaltung an einem Tag mit einer wunderschönen Fjorddurchfahrt statt
? Ich fand die bayrische Party mit lauter Musik und Freibier völlig unpassend. In unserem Strandkorb am Bug bestand auf jeden Fall genug Abstand zum Party-Bereich „Schöne Aussichten" auf Deck 11, sodass man dem Trubel einigermaßen entfliehen konnte und nach ca. zwei Stunden war der ganze Spuk auch wieder vorüber. Im Nachbarstrandkorb nörgelte dann noch eine Dame herum, dass die Landschaft ja gar nicht so interessant wäre und alles gleich aussehen würde. Dann könnte sie ja wohl die Augen zu machen. Als ihr Mann jedoch nicht rechtzeitig aufstand, um einen guten Platz zum Fotografieren der Marienstatue zu ergattern, war sie auch wieder unzufrieden und blaffte ihn an. Unglaublich
! Aber das sind nur die kleinen Geschichten am Rande, die es wohl auf jedem Schiff gibt
, sowohl bei TUI, AIDA, Phoenix, ...
Wir hatten auf jeden Fall einen wunderschönen Tag mit traumhaften Landschaften und Tiersichtungen und waren rundum glücklich und zufrieden
.