Restart Mein Schiff Herz 03.04.2022 - 22.04.2022

  • Nach zwei Jahren Stillstand ging es für die Mein Schiff Herz am 03.04.2022 in Gran Canaria wieder los.

    Ich war die ersten beiden Reisen Gran Canaria bis Mallorca & Mallorca bis Kreta an Bord (erste Reise Balkon, zweite Reise Veranda-Kabine) und möchte in den nächsten Tagen ein kleines Fazit abgeben.

    Kommentiert hier gerne, wenn ich auf etwas spezielles eingehen soll.

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Hallo :) Schön, dass du uns am Neustart teilhaben lässt :D Mich würde interessieren, wie der Zustand der Kabine ist. Insbesondere von den Toiletten wurde ja gruseliges berichtet. Und wie ihr mit der Steckdosen Problematik umgegangen seid.

  • Prima Springleine

    Da bin ich auch mal sehr gespannt. Wir sind auf der Silvester-Reise gebucht, aber wenn das Toilettenproblem immernoch da ist... :/ Das wäre für mich Horror pur.

    Januar 2013 Dubai MS 2
    Juli/August 2014 WMM+Adria mit Kroatien MS 3
    Februar 2016 Kanaren mit Madeira MS 4
    Juli 2016 ÖMM mit Bodrum MS 2
    März 2018 Mittelmeer mit Kanaren MS 2
    Nov./Dez. 2018 Dubai mit Singapur MS 3

    Aug./Sept. 2019 Kurzreise Oslo/Kopenhagen III MS 4
    Okt./Nov. 2019 Mallorca bis Barbados MS 2

    Dez.19/Jan. 2020 Dubai mit Katar MS 5

    März 2020 Mittelamerika II MS 1

    Juli 2020 Blaue Reise 2 MS 2

    August 2020 Panorama Reise 2 MS 1

    Oktober 2020 Blaue Reise Griechenland MS 6

    März 2021 Blaue Reise Kanaren MS 2

    Okt. 2021 Transreise Mallorca bis DomRep MS 2

    Nov. 2021 Karibik II MS 2

    Dez. 2021 Weihnachtsmarktreise MS 1

    Okt./Nov. 2022 ÖMM mit Zypern MS 5

    Nov. 2022 Transsuez MS 5

    Dez. 22/Jan. 23 Kanaren-Madeira MS <3

    März 2023 Mittelamerika MS 1

    April 2023 Transreise nach Bremerhaven MS 1

    Juli/Aug. 2024 Norwegen, Nordkap&Trondheim MS 7

    Dez. 24/Jan. 25 Kanaren-Madeira MS 7

  • Und wie ihr mit der Steckdosen Problematik umgegangen seid.

    Das ist jetzt nicht aktuell, dürfte aber nach wie vor gültig sein. Wir sind (in 2019) das so angegangen:

    Möglichst kurz nach der Kabinenfreigabe zur Rezi und um eine Steckdosenleite gebeten. Dann die Nachtischlampe ausgesteckt, die Leiste da am Bett rein und die Lampe in die Leiste. Schon hatten wir unter dem Bett Steckdosen für unsere Ladegeräte. Nach der Reise habe ich mit eine 6-fach USB Ladegerät gekauft. Jetzt brauchen wir nur noch eine Steckdose für alle unsere "Gimmiks". Das hat sich bei weiteren Schiffsreisen und Hotelaufenthalten sehr bewährt.

  • Ich fange mal an mit den Kabinen.

    Bitte seht meine Punkte nicht als meckern oder beschweren. Wir haben uns bewusst für die Herz entschieden und damit gerechnet. Kannten aber vorher nur die Neubauten.

    Bei der ersten Reise hatten wir eine Balkonkabine auf Deck 8, Backbord, mittig am Treppenhaus B

    - die Lage ist super. Kurze Wege und man kann alles schnell erreichen. Nebenan ist direkt die Unschlagbar (dort gab es für uns immer ein Glas Wasser für die Nacht)

    - Stauraum ist sehr begrenzt. Die Koffer passten nicht unters Bett und standen dann die ganze Zeit zwischen Bett und Couch (ich habe hier im Forum gehört, man konnte die leeren Koffer früher wohl irgendwo abstellen lassen für die Reisezeit - keine Ahnung, ob das noch möglich ist). Der Tisch ist sehr klein. Wir nutzen die Kaffeemaschine nicht und haben sie direkt in den Schrank gestellt, dass wir mehr Platz haben. Über der Minibar (welche geöffnet war aber nicht genutzt wurde) sind die Wasserflaschen, Tassen und Gläser abgestellt. Ich habe das Housekeeping darum gebeten zumindest die Tassen und Gläser mitzunehmen, damit der Platz für Ablage genutzt wurde. Das hat nach zwei Tagen dann auch funktioniert.

    - Steckdosen gibt es insgesamt 3 freie. Im Bad eine amerikanische (möglich, dass die nur für Kleingeräte funktioniert. Wir haben daran einmal mit Adapter das Handy geladen). Am Tisch eine amerikanische und eine deutsche (in der vorher die Kaffeemaschine steckte). Ich wusste, dass es das Steckdosenproblem gibt und habe einen amerikanischen USB Mehrfachstecker mitgenommen. Generell ist es zu empfehlen einen amerikanischen Adapter mitzubringen.

    - ein wirkliches Toilettenproblem hatten wir auf der Kabine nicht. Wir haben immer mit sehr wenig Klopapier aber dafür mehrfach abgezogen. Einmal funktionierte der Abzug nicht mehr - an der Rezeption bescheid gegeben, nach dem Ausflug lief es wieder.

    - die Dusche war schon ordentlich abgenutzt. Unter der Armatur Rost. Schimmel ist mir zumindest nicht ins Auge gesprungen. Die Halterung für den Duschkopf war so ausgeleiert, dass er einem immer entgegen geflogen kam. Als wir damit zur Rezeption wollten, hat es das Housekeeping aber selbst bemerkt und nach 2-3 Tagen war es repariert. Um die richtige Wassertemperatur einzustellen gab es einen Trick. Wenn man den raushatte ging es.

    - auf dem Balkon sah man, dass hier vorher gearbeitet wurde. Auf dem Boden lagen Farbabblätterungen. Schlafen mit offener Balkontür war leider nicht möglich. Sobald die Tür auf war, gab es ein mega Durchzug-Geräusch.

    - die Lüftung funktionierte gut. Man konnte die Temperatur gut einstellen und es hat (zumindest mir) nicht gezogen. Sie ist allerdings recht laut und schaltet sich nicht aus bei geöffneter Tür.

    - andere Geräusche (Flur, Nachbarkabinen, Schiffsgeräusche) haben wir nicht gehört. Außer dem Knarzen bei etwas Schiffsbewegung


    Bei der zweiten Reise haben wir kurz vor der Reise ein Upgrade auf eine Verandakabine auf Deck 9, Backbord, vorne am Treppenhaus A bekommen (unsere eigentlich gebuchte Balkonkabine fiel den Quarantänebestimmungen zum Opfer)

    - die Lage ist okay. Direkt an den Fahrstühlen. Weite Wege zum Rest des Schiffes. Unsere Kabine war direkt gegenüber vom Abstellraum des Housekeepings, deren Wagen also immer genau an unserer Tür abgestellt wurden und teilweise in unsere Tür reinragten. Irgendwo müssen sie ja hin, wir haben uns halt immer dran vorbei geschlängelt, um in die Kabine zu kommen. Man hört entsprechend auch mal häufiger die Tür knallen.

    - der Stauraum ist identisch zur Balkonkabine. Ein Größenunterschied der Kabinen ist mir nicht aufgefallen. Die Minibar war diesmal abgeschlossen.

    Das Housekeeping hat meine Bitte die Tassen und Gläser wegzuräumen wohl nicht verstanden. Ich hab dann alles in den Schrank gestellt. Nicht schön, aber klappt.

    - die Sauberkeit war hier nicht so dolle. Wahrscheinlich war die Kabine auf der vorherigen Reise nicht bewohnt und wurde dann nicht mehr frisch gemacht.

    Auf den Lampen war Staub. In Bad und Kabine waren mehrere kleine Fliegen. Die Fernbedienung funktionierte nicht. Auch hier hat das Housekeeping die Bitte wohl nicht verstanden oder vergessen. Da man am Fernseher selbst alle Knöpfe hatte, war es uns nicht wichtig genug es weiter zu verfolgen.

    - die Steckdosenverteilung identisch mit der Balkonkabine

    - im Bad klemmte die Halterung fürs Klopapier. Mit Gewalt haben wir die Rolle rausbekommen. Das wurde vom Housekeeping wohl dankend angenommen. Statt es reparieren zu lassen, hat man uns das Klopapier immer auf den Waschtisch gestellt. Die Dusche hatte hier außer den Gebrauchsspuren keine Macken. Am Ende ist mir beim "Stöpsellösen" im Waschbecken irgendeine Schraube entgegen gekommen.

    - Toilettenspülung hat einmal bestimmt 5-7 Mal hintereinander ausgelöst, obwohl ich nur einmal gedrückt hatte. Sonst ist nichts passiert.

    - Der doppelte Balkon ist natürlich toll. Zwei Stühle, ein Tisch, eine Sonnenliege und die Hängematte. Trotzdem ist noch viiiel Platz da. Allerdings hallt es auf dem Balkon extrem. Wenn auf dem Nachbarbalkon geredet wird, hört man es als würde derjenige in der eigenen Kabine stehen. Die Tür zum Balkon (keine Schiebetür) ist nicht so toll. Derart schwer, dass man sie selbst mit einem Stuhl kaum offen halten kann. Ich habe versucht die Badelatschen drunter zu klemmen, dass sie offen bleibt. Das funktionierte mal mehr und mal weniger. Schlafen bei offener Türe ist also auch nicht möglich. Generell ist es in der Kabine eher dunkel durch die kleinere Tür und den "weiteren Weg" zur Reling. Die Hängematte habe ich einmal genutzt fürs Foto. Sonst haben wir uns auf dem Balkon leider kaum aufhalten können, weil beide Nachbarn sehr stark geraucht haben. Da hatte ich bisher Gottseidank immer Glück.

    - die Lüftung ist identisch zur Balkonkabine

    - An Geräuschen habe ich außer der Tür zum Crewbereich einmal die nachts hustenden Nachbarn wahrgenommen aber sonst keine Schiffsgeräusche.


    Insgesamt würde ich tatsächlich die Balkonkabine bevorzugen.

    Auf das Toilettenproblem in den öffentlichen Bereichen gehe ich separat drauf ein.


    Edit: die Steckdose im Bad war multi. Also mit beiden Stecker kompatibel.

    Der obere USB Adapter hat einen amerikanischen Stecker

    Einmal editiert, zuletzt von Springleine (24. April 2022 um 20:34)

  • Wenn ich dazu ergänzen darf:

    Es gibt noch eine"deutsche" Steckdose, in der die Nachttisch Lampe steckt.

    Wenn der Balkon nach Luv geht, heult es auch auf den Neubauten bei Wind. Da hilt der Oma Trick ein Handtuch vor die Kabinentür zu legen.

    Ansonsten deckt sich alles mit meinen Erfahrungen.

  • Springleine - danke dir fürs Teilen deiner Erfahrungen, die wir so auch gemacht haben. Alle unsere 5 TUI Fahrten waren auf der alten 1 und dem Herzchen, zuletzt im Januar 2020. Wir hatten immer eine Balkonkabine bzw einmal Veranda. Allerdings hatten wir immer unsere Rimowa Koffer unter dem Bett, allerdings aufgeklappt. Ich nutze den zusätzlichen Stauraum immer für gebrauchte Wäsche, lässt sich hervorziehen wie eine Schublade.

    Einmal editiert, zuletzt von Isuledda99 (24. April 2022 um 13:38)

  • Allerdings hatten wir immer unsere Rimowa Koffer unter dem Bett, allerdings aufgeklappt.

    Ach du sch…. Bin ich doof. Darauf hätte ich auch kommen können :rolleyes:

    Wenn ich dazu ergänzen darf:

    Es gibt noch eine"deutsche" Steckdose, in der die Nachttisch Lampe steckt.

    Die Steckdose der Nachtischlampe war für uns nicht erreichbar bzw der Aufwand zu groß.


    Und was ich vergessen habe:

    Es gab keine Rose und keine Betthupferl 8o

  • Springleine - macht 5€ ^^ ^^ ^^ ^^. Die gebe ich dann an meinen Mann weiter, der hatte irgendwann in grauen Vorzeiten die Idee, als ich mit dem geschlossenen Koffer vor das Bettgestell rumpelte.

  • Mit den öffentlichen Toiletten stand ich die ganze Zeit über auf Kriegsfuß.

    Außer Betrieb, verstopft, zieht nicht ab, Wasser läuft raus, kein Toilettenpapier, Wasserhahn defekt, keine Seife, kein Papier. Ein bis zwei Sachen davon hatte ich eigentlich immer ^^

    Natürlich nicht alles auf einmal und überall aber grundsätzlich über die ganzen drei Wochen und überall auf dem Schiff. Man findet aber immer problemlos ein stilles Örtchen. Vielleicht hatte ich einfach häufig Pech.

    Am Wechseltag in Palma war es extrem. Das hat mit Sicherheit keinen guten Eindruck auf die Erstfahrer gemacht.

    Auf den Herrentoiletten scheint es besser gelaufen zu sein.

    Die Crew war zum größten Teil super.

    Im Atlantik gab es keine Probleme. Ich empfand aber die Portionen als deutlich kleiner als zuvor. Der Ausblick und die Atmosphäre beim Essen sind der Wahnsinn.

    Im Anckelmanns ist deutlich weniger Platz und die Auswahl entsprechend abgespeckt. Die Backstube habe ich sehr vermisst, sonst ist aber alles da.

    Das LaVela ist top. Eine tolle Mischung aus Bistro und Restaurant. Man kann sich gemütlich bedienen lassen oder man stellt sich wie beim Wok seine eigene Pasta zusammen. Manchmal zieht es dort leider extrem, weil die Schiebetür zur Außenalsterbar immer auf und zu geht. An einem Abend war es so kalt, dass wir mit unserer angefangen Pizza ins Anckelmanns umgezogen sind.

    Das Cliff24 hat mir gar nicht gefallen. Die Pommes waren gut. Die Burger in Ordnung (etwas schlechter als im Tag&Nacht). Die Currywurst war vorgebraten und wurde dann vorm Servieren nochmal für ein paar Sekunden in die Fritteuse gepackt (war dann entsprechend nach kurzer Zeit wieder kalt). Wraps und Panini zum Vergessen.

    Dazu stank es nahezu am ganzen Pooldeck nach der Fritteuse. Wir saßen einmal für 20 min am Cliff24. Die Klamotten konnte ich danach nicht mehr anziehen ohne das Gefühl zu haben in einer Pommessbude zu sein.

    Im LaSpezia waren wir nur, weil wir einen Gutschein hatten. Das Essen war toll, der Service noch besser.

    Im Surf&Turf und im Gosch waren wir nicht (dort fehlte mir persönlich das Buffet).

    Apropos Surf&Turf. Im Treppenhaus B, was direkt ans Surf&Turf angrenzt, hat es auch die ganze Zeit nach Küchenabluft gerochen.

      

    Die Außenalster und Schaubar haben tolle Außenbereiche am Heck.

    Es gab die ganze Zeit Probleme mit der Softgetränke-Anlage. In den Getränken war meistens ein Beigeschmack, den ich kaum beschreiben kann. Irgendwas zwischen holzig und Plastik. Manchmal als fieser Nachgeschmack, manchmal ungenießbar. Hier und da gab es eine Anlage, bei der es in Ordnung war (z.B. eine im Anckelmanns).

    Ganz zu Beginn waren die Anlagen auch mal komplett gesperrt. Dann standen Karaffen Cola, Fanta, Wasser etc davor.

    Das Problem war die ganze Zeit bekannt. Man hat öfter versucht durchzuspülen. Es lag wohl an den Geräten von CocaCola selbst und kann nur von denen behoben werden.

    In der Crewmesse gabs das Problem übrigens nicht, was mich vermuten lässt, dass es nur die Anlagen betrifft, die über die zwei Jahre nicht genutzt wurden.

    Auch unter der Crew gab es viele Erstfahrer. Es haben sich alle große Mühe gegeben und waren immer freundlich. Überall liefen Handwerker rum, die sich um die kleinen und großen Problemchen gekümmert haben. An den Fenstern der Bordwand waren überall noch Farbreste aus der Werft, die hier und da abgekratzt wurden. Das Promenadendeck auf einer Seite war anfangs einige Tage gesperrt, da am Boden gearbeitet wurde.

    Vor allem aber an der Rezeption hat man gemerkt, dass es aktuell anscheinend schwer ist neue Crew zu finden. Hier sind wohl Leute aus anderen Bereichen eingesprungen, die nur ein paar Brocken deutsch sprechen. Das ist einem schon unangenehm, wenn man nur nach einem Deckplan fragt und nicht verstanden wird.

    Die Technik an Bord lief (noch) nicht so rund.

    Die Große Freiheit war nur am Pooldeck zu hören. Die Borddurchsagen auf dem Kabinen TV abgehakt. Wenn man Ansagen im Nachhinein hören wollte, war das nur über das Bordportal auf dem Handy (Homepage nicht App) möglich. Dort aber auch nur sehr abgehakt. Pool- und Bugwebcam kamen im Laufe der Reise.

    Das Internet an Bord war eine Katastrophe, wie immer. Ich habe die 350 MB nicht aufbrauchen können, weils so schlecht war.

    Das Außendeck ist speziell. Ich finde es etwas durcheinander. Überall sind Liegen verteilt. An einigen Stellen hat man allerdings das Gefühl im Maschinenraum zu stehen so laut ist dort die Geräuschkulisse. Wie man sich genau dort sonnen kann, ist mir ein Rätsel. Hier sind auch die Entspannungslogen. Vorne am Bug ist aber eine tolle freie Fläche. Dort ist man abseits vom Poolleben und auch die Geräusche sind nicht so laut.

    So eine richtige Ruhe habe ich auf den Außendecks aber nirgends gefunden.

    Am Anfang der zweiten Reise gab es Probleme mit dem Pool, der sich auf einmal verfärbte. Dort wurde aber innerhalb eines halben Tages das Wasser getauscht.

    Das Theater ist toll. Eine ganz andere Atmosphäre als auf den Neubauten. Hier darf man theoretisch Getränke mit reinnehmen. Aktuell wegen Corona aber nicht.

    Corona war ansonsten kein Thema.

    Wir hatten bei der Anreise 7 Std Flugverspätung und bekamen eine SMS von TC, dass wir doch das Testzeitfenster von 24h beachten und uns ggf. am Flughafen nochmal testen lassen sollen.

    Während der Reise die übliche Temperaturkontrolle. Zunächst in der Schaubar, dann in der Blaue Welt Bar. Die Durchfahrer (20 Gäste) wurden nicht getestet.

    Von Fällen an Bord hat man nichts mitbekommen (ja, es gab einige wenige). Die Maskenpflicht wurde zum größten Teil beachtet. Es war die ganze Zeit über Selbstbedienung am Buffet. Im Theater war keine Reservierung notwendig. Es war freie Platzwahl und Maskenpflicht. Auch in den Whirlpools keine Beschränkung und keine Kontrolle.

    Einreiseformulare für Portugal (Festland) und Italien wurden noch benötigt aber beide nicht kontrolliert. Man hat dafür vorher das Bordinternet freigeschaltet.

    Kreuzfahrtdirektor Sönke reißt hier einiges wieder raus. Immer fröhlich und lustig ohne dabei zu nerven oder ein Clown zu sein.

    Ich habe mich auch in der dritten Woche noch auf seine Durchsagen gefreut. Dabei ist er ein toller Entertainer mit musikalischem Talent. Begeistert bei den Shows gerne mal am Flügel.

    Kapitän Panos war super. Hat uns mit einer Umroutung nach Barcelona statt Ibiza (aufgrund des Wetters) überrascht, ist sehr zur Freude von Sönke und den Gästen ganz groß am Typhon (auch wenns mal verboten ist 8)) und hat uns am Ende mit einer 2x 360 Grad Drehung vor Santorini beglückt.

    Man merkt, dass beide an der Herz hängen (weshalb sie auch da waren).

    Ein Flottentreffen mit der MS6 gab es auch.

    Als wir mit dem Bus vom Flughafen am Terminal in Gran Ganaria ankamen, standen alle (Kapitän, Kreuzfahrtdirektor, Hotelmanager, Generalmanager, etc) Spalier. Das war schon ein besonderes Gefühl.

    Auf der ersten Reise gab es eine nautische Fragestunde, bei der zweiten Reise war sie angekündigt, hat dann aber ohne weitere Erwähnung nicht stattgefunden.

    Eine WhiteNight Lounge gab es beide Male. Es war aufgrund des Wetters aber eher ein Reinfall (naja, ich kenne die WhiteNight aus der Karibik, die ist unerreichbar :P). Ansonsten war am Pooldeck abends nichts los.

    Auf beide Reisen verteilt waren ein Komiker, ein Zauberer, Terri Green (als Soul-Musikerin diesmal ohne Toddi), ein Elvis-Imitator und zwei ABBA-Mädels dabei.

    Bei der ersten Reise waren übrigens ca 900 Gäste dabei, bei der zweiten aufgrund der Osterferien dann 1.600 mit vielen "Kids und Teens". Ich hatte außer am Abreisetag nicht das Gefühl, dass es überfüllt ist. Auch habe ich kaum einen Unterschied zwischen den beiden Reisen wahrgenommen.

  • Danke schön.

    Kannst du das LaVela mit der Osteria auf den Plattenbauten vergleichen? Die veröffentlichen Speisekarten sehe sich für mich sehr ähnlich.

    Auf der La Vela gefällt es mir deutlich mehr, dass man sich seine Pasta ganz individuell zusammen stellen kann. Und man muss es halt auch nicht zwingend dort essen.

  • Danke schön.

    Kannst du das LaVela mit der Osteria auf den Plattenbauten vergleichen? Die veröffentlichen Speisekarten sehe sich für mich sehr ähnlich.

    5&6 fehlen mir noch, daher kann ich das nicht vergleichen.

    Wir haben uns die Pasta auch oft selbst zusammengestellt und gerne mal mit in den Anckelmanns genommen.

    Dort wird man dann immer mit großen Augen angeschaut von wegen wo gibts denn am Buffet die tollen Nudeln? :D

  • Auf der La Vela gefällt es mir deutlich mehr, dass man sich seine Pasta ganz individuell zusammen stellen kann.

    Ach so. Ich dachte, das gäbe es in der Osteria auch. Das ist schon Mal ein wertvoller Hinweis. Danke.

    5&6 fehlen mir noch, daher kann ich das nicht vergleichen.

    Mir auch. Bald soll es auf die 6 gehen. Deswegen bin ich so neugierig.

    Wir haben uns die Pasta auch oft selbst zusammengestellt und gerne mal mit in den Anckelmanns genommen.

    :D:D  :D Wir sind seinerzeit - vor allem zum Frühstück - den umgekehrten Weg gegangen und sind vor dem Gewusel und Gedrängel im Ankelmanns ins LaVela geflüchtet. Das war auf unserer Ersten Fahrt mit TC. Kurz darauf haben wir herausgefunden, dass man im Atlantik wunderbar entspannt frühstücken kann. :D

  • Danke für die tollen Infos!

    Zum Thema Koffer: ich weiß ja nicht, was für Koffer Ihr alle mithabt, aber bei diversen Reisen mit diversen verschiedenen Koffern hatten wir nur Probleme, die Koffer unters Bett zu bekommen. Einfach das Bett minimal anheben (wiegen ja nix) und dann sind auch die fehlenden 2-8cm für den Koffer da;-)

    Viele Grüße (oder auch nicht;-),

    Sven