Das wollte ich doch schon längst getan haben ....
Erfahrungsberichte von Ausflügen unserer Nordlandreise 2017 mit der Mein Schiff 3
Island
Sonntag, 09. 07. 17
Reykjavik – Faszination der brodelnden Erde (REY04N nachmittags 5 h)
79,00 €/P
TC schreibt dazu:
Überraschendes Island
„Nach einer ca. 30-minütigen Busfahrt erreichen wir die Hochebene Hellisheidi. Die dampfenden Bohrlöcher sind ein Beweis dafür, dass diese Gegend noch immer vulkanisch aktiv ist. Anschließend besuchen Sie die Ortschaft Hveragerdi, wo aus Erdwärme Energie erzeugt wird. Sogar die Gewächshäuser werden hier mit Erdenergie beheizt. In einem Restaurant vor Ort können Sie lokale Köstlichkeiten probieren wie z. B. Brot, welches im Dampf heißer Quellen gebacken wird. Danach setzen Sie Ihre Fahrt nach Thingvellir fort. In diesem Nationalpark drücken die tektonischen Erdplatten Europas und Nordamerikas aufeinander. Weiter geht es für einen Fotostopp zum Vulkan Hengill: Genießen Sie einen atemberaubenden Ausblick. Entlang der Heißwasser-Pipeline bringt uns der Bus zurück zum Schiff“.
Wir sind getrennt unterwegs.
Das ist Dietmars Ausflug
Hochebene Hellisheidi im Südwesten Islands
Unter der Stadt Hellisheidi und in der Umgebung, besonders in Richtung Norden brodelt geothermale Energie. Wir befinden uns im Gebiet des Vulkansystems Hengill.
Überall gibt es Stellen, an denen Dampf aus dem Boden tritt.
Das Geothermale Kraftwerk in Hellisheidi bietet Einblicke in die Nutzbarmachung und Nutzung der Erdwärme in Island.
Mit der Verwendung erneuerbarer Energien ist Island Weltspitze.
Es gibt 5 solcher Kraftwerke die 90% des Strombedarfs der Haushalte somit decken.
Die Tour führt weiter durch das vulkanische Hengill-Gebiet
Hier gab es ein Käffchen und Kuchen ...
nein, nicht diesen, einfache Kekse waren incl.
Natürlich konnte man sich so ein leckeres Stück auch kaufen.
Erlebnisgastronomie ![]()
Gekocht wird mit Erdwärme auf dem geothermalen Hotspot
Weiter geht es nach
Hveragerdi
Der Ort befindet sich direkt auf einem Hochtemperaturgebiet auf dem Vulkansystem Grensdalur und nutzt die Ressourcen vielseitig.
Aus Erdwärme wird Energie erzeugt.
ein Hotspot zum Wäsche kochen
Hier gibt es eine Menge heißer Quellen.
z.B.
aber immer schön auf den Planken bleiben
Gewächshäuser werden betrieben, sind aber leider abgesperrt für Touris. Dafür dampft doch da etwas...etwa doch ein
Touristenbohrloch?
Schön, ein Geysir.
ein Snak ist auch noch geplant
Das leckere Brot hat Dietmar leider nicht geknippst.
Danach geht es weiter
vorbei am See Kleifarvatn
Besuch in der Wiege der Nation, dem
Thingvellir-Nationalpark, Allmännerschlucht
Die Weltkulturerbe-Plakette am Aussichtspunkt
und der Beginn des Weges durch die Allmännerschlucht
Die Aussicht von oben in die Ebene
Thingvellir - Kirche und Wohnhäuser
Der See Thingvallavatn und der Thingplatz am Löberg mit der dänischen Flagge.
Am Besucherzentrum
Durch die eindrucksvolle Allmännerschlucht
See Pingvallavatn
Warum Wiege der Nation?
Nahe der Schlucht Almannagjá (Allmännerschlucht) befand sich der Thingplatz, wo schon um 930 die traditionelle Versammlung Althing abgehalten wurde.
Neben einem großen Handelsmarkt wurde hier 900 Jahre lang Recht (oder auch Unrecht ) gesprochen
Hier wurden Hinrichtungen vollstreckt.
An diesem historischen Ort wurde auch am 17. Juni 1944 die Republik Island ausgerufen und 1994 deren Fünfzigjahrfeier begangen.
Heute erinnert die isländische Fahne am Löberg an die Bedeutung des Ortes.
Vom Allmännerweg zweigt ein hölzerner Steg ab, auf dem man langspazieren möchte, wenn man die Zeit hätte.
Natürlich verpasst man viel Sehenswertes, weil die Zeit viel zu kurz ist.
Auf zur letzten Station.
Vulkan Hengill
Jenseits des Sees Pingvallavatn
vorbei an heißen Quellen
Das Bergmassiv des Hengill, ein Vulkansystem mit dem Zentralvulkan Hengill.
Die höchste Erhebung 802m.
Der Vulkan ist immer noch aktiv, obwohl sein letzter Ausbruch vor etwa 2 000 Jahre aufgetreten ist.
Das Gebiet für die Nutzung von Erdwärme umfasst ca. 112 km² und ist eine der leistungsstärksten Geothermie-Gebiete der Welt.
Entlang der Heißwasserpipeline geht es zurück zum Schiff.
Der Ausflug hat gefallen !
Unvergessliche landschaftliche Vielfalt und übermächtige Launen der Natur waren mit dabei.
Außerdem ein Einblick in die Nutzung nachhaltiger natürlicher Ressourcen.
Über 80 % der Bevölkerung werden mit Erdwärme versorgt.
Island ist einzigartig
LG
Gabi
