Ich habe den Ausflug „Peterhof – Die Sommerresidenz der Zaren“ für den zweiten Tag in St. Petersburg vormittags bereits im Internet reserviert.
Hier die Beschreibung:
„Nach einer ca. 1-stündigen Busfahrt erreichen Sie den weltbekannten Peterhof, bis 1917 Sommerpalast der Zarenfamilie, mit seiner grandiosen Gartenanlage. Als Erstes steht eine Besichtigung des Großen Palastes auf dem Programm. Anschließend machen Sie einen Rundgang durch die prächtigen Staatsräume, Prunksäle, Galerien und Salons, um danach durch den unteren Park mit seinem bekannten Wasserspiel zu spazieren. Insgesamt sorgen mehr als 2.000 Wasserstrahlen aus 150 Fontänen für einen unvergesslichen Anblick! Mit diesen Eindrücken von der pompösen Zarenzeit fahren Sie zurück nach St. Petersburg.“
Der Ausflug beginnt mit strömenden Regen
und wir müssen nochmal auf die Kabine flitzen und Regenschirme holen.
Unsere heutige Reiseleitung ist leider merklich überfordert. Heute liegen 3 deutsche Kreuzfahrtschiffe (MS4, NMS1, AIDAdiva) im Hafen, und es wurden wohl alle Reiseleitungen mit irgendwelchen Deutschkenntnissen aktiviert. Auf jeden Fall fehlen unserer immer wieder Worte, was die Beschreibungen sehr holperig gestaltet.
Dank der neuen Ringautobahn ist die Fahrt zügig und bleibt knapp unter einer Stunde.
Am Peterhof müssen wir mit vielen anderen Gruppen anstehen - Gottseidank hat der Regen erstmal aufgehört. Hier habe ich keinerlei Schutz gegen Regen gesehen
und wir mußten etwa 20 Minuten bis zum Einlass in die Prunkgemächer warten.
Entgegen der Ausflugshinweise durfte im Palast ohne Blitz fotografiert werden. Größere Taschen, Rucksäcke und weite Jacken mußten aber an der Gaderobe abgegeben werden.
Für die Füße gab es sehr dekorative Überzieher ![]()
Durch die Räume wurden wir durchgehetzt. An jeder Tür stand eine Aufpasserin, die dafür gesorgt hat, daß jede neue Gruppe weitergeschoben wird.
Kleiner Hinweis, am Ende der Räume geht man eine kleine Treppe herunter. Wenn es dort leer aussieht, dann sofort !!!! Die Toiletten aufsuchen. Es gibt diese nur in sehr eingeschränkter Anzahl und wenn die nächste Gruppe von hinten drängt, haben bei uns einige Aufgegeben.
An dieser Stelle im Gebäude sind die Gänge sehr eng und ich kann jedem empfehlen direkt raus auf die Terasse zu gehen. Wir wurden von den nachfolgenden Costa-Gruppen regelrecht überrollt. ![]()
Unsere Gruppe war etwa 10:45 Uhr mit Besichtigung und Toilette durch und jeder hat versucht, sich einen guten Platz an den Fontainen zu sichern. Wir haben uns hier von der Gruppe verabschiedet und sind die Treppen runter bis zum Knick am Kanal. Dank der kleinen Asiaten in der ersten Reihe hatten wir noch einen sehr guten Blick auf das Einschalten der Fontainen um Punkt 11:00 Uhr. Es spielt ein paar Minuten Musik and dann fangen die Menschenmassen an, sich zu verteilen.
Wir haben uns dann unserer Reiseleitung wieder angeschlossen und sind noch etwa eine Stunde durch den Garten gelaufen.
Um 12:00 Uhr war Abfahrt des Busses wieder über die Ringautobahn direkt zum Schiff.
Der Ausflug war inhaltlich gut, aber man muß mit wirklich vielen Menschen rechnen.
