Das mit dem Auftrieb hatten wir im toten Meer in Israel, so ganz ohne Anzug und somewhat warmer
Das geht übrigens auch im Kaifu Bad in Hamburg ![]()
Das mit dem Auftrieb hatten wir im toten Meer in Israel, so ganz ohne Anzug und somewhat warmer
Das geht übrigens auch im Kaifu Bad in Hamburg ![]()
Der müsste doch im Rentenalter sein, da 35 Tage Urlaub am Stück nehmen bestimmt die wenigsten am Jahresanfang denke ich
Homeoffice geht auch vom Schiff aus
wie wäre es mal mit Punkt- und Kommasetzung. Das ist ja kaum zu lesen
Das ist die neue (Diktier-)Rechtschreibung im Handyzeitaler
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Ich hatte noch genügend Zeit auf dem Eis spazieren zu gehen und das Schiff von allen Seiten zu fotografieren.
Ich konnte mich garnicht sattsehen an den unterschiedlichen Eisschollen und wie das Schiff einfach so im Eis lag und sich nicht mehr bewegte. Die Bilder von der Polarstern kamen mir in den Sinn und ich konnte mir noch ein bisschen besser vorstellen, was für eine einmalige Erfahrung das für die Mitreisenden gewesen sein muss: festgefroren auf einer Scholle durch die Arktis zu driften.
Als wir uns auf den Rückweg machten, ging die Sonne schon langsam wieder unter. Nun musste ich mich erst einmal wieder aufwärmen. Aber bald zog es mich wieder hinaus: zu schön war das, was es dort zu sehen gab.
Der Kapitän war übrigens sehr freundlich, und man konnte sich auf dem Schiff frei bewegen
Viel zu schnell waren wir wieder am Anleger. Dort erhielten alle zum Abschied ein Eisbrecherzertifikat, ehe es mit dem Bus wieder zurück ins Hotel ging.
Danach der übliche Saunagang - heute brauchte ich sogar zwei bis mir endlich wieder richtig warm war.
Das Abendessen haben wir heute à la Carte im Hotelrestaurant eingenommen: ich hatte einen ganz leckeren arktischen Saibling mit ‚riced potatoes‘. Das sind gekochte Kartoffeln, die durch eine Kartoffelpresse gedrückt werden und dann wie lange Reiskörner aussehen. Diese Art kannte ich vorher noch nicht. War ganz lecker.
Das Vorspeisenbrot wurde übrigens sehr nett serviert:
Morgen geht's dann weiter
Lange konnte ich mich nicht entscheiden, ob ich lieber auf dem Eis spazierengehen und die Natur genießen oder ob ich ein kurzes Bad im eiskalten Wasser nehmen wollte. Aber als ich die langen Schlangen sah, die alle ins Wasser wollten, habe ich mich gegen ein Bad entschieden und lieber fotografiert.
Auf diesem Foto sieht man das Badeloch recht gut. Die beiden Männer haben beim Hineigleiten und Herausziehen geholfen und hatten eine lange Stange, falls jemand den Rückweg nicht findet.
Und da kommen schon die ersten ganz Mutigen die Gangway herunter. Die Anzüge sind sog. Überlebensanzüge, die aufgrund ihrer Beschaffenheit Auftrieb im Wasser bieten und gleichzeitig wärmeisolierend und wasserdicht sind. Sie haben oben am Rücken Griffe, die dazu dienen die Person aus dem Wasser zu ziehen.
Der beste Weg ins Wasser zu gelangen ist sich an den Eisrand zu setzen und sich dann mit Unterstützung durch die beiden Crewmitglieder auf den Rücken zu legen und einfach treiben zu lassen.
Manche hatten eine kleine Kamera dabei, um sich selbst zu filmen
Hier ein Vater mit seinen beiden Töchtern. Die kleinere war mit einer Leine mit einem der beiden Crewmitglieder verbunden
Und hier wird gerade jemand wieder aus dem Wasser gezogen
Nach der Fahrt in Richtung offenes Meer wendeten wir und fuhren in den Sund. Nach einer Weile änderte der Kapitän den Kurs ein wenig und fuhr direkt auf das dicke Eis zu. Meter für Meter bahnte sich das Schiff auch hier seinen Weg,
drehte
nach einer Weile einen Kreis und erzeugte so ein größeres
Wasserloch. Dann nahm der Kapitän die Fahrt aus dem Schiff und ließ
es auf das Eis fahren, wo wir dann eine Weile lagen.
Die Reling wurde ausgebracht und wer wollte, konnte jetzt auf der zugefrorenen Ostsee ein wenig spazieren gehen.
Danke für all Eure lieben Kommentare. Ich werde jetzt erstmal mit dem Bericht weitermachen und dann anschließend nochmal drauf eingehen.
Schiff fahren geht immer, aber Eis brechen das wäre was für mich
Wie wäre es denn mit einer Runde um Spitzbergen?
Ich finde Eure Reise auch total interessant, aber leider können wir Euch auch nur virtuell begleiten, da wir im ersten Halbjahr 22 schon ziemlich ausgebucht sind.
LG Verena
Es gibt Sohlen die bei Kontakt heiß werden und stundenlang wärmen! Hatte ich bei nächtlichen Ausflügen im Winter dabei. Einfach toll!
Das ist genau was ich suche. Wo gibt es die? Im Outdoorladen?
VG Verena
Liebe Angela @Isuledda99 ,
so schlimm ist das gar nicht mit der Kälte. Denn 1) gibt es heute wirklich gute und auch leichte Kleidung gegen Kälte, 2) ist die Luft dort sehr trocken, und das macht die Kälte erträglicher und 3) war es fast windstill (außer dem Fahrtwind) und 4) konnte man zwischendurch reingehen, um sich aufzuwärmen. Dort gab es auch ein heißes Getränk. Lediglich meine Füße waren zum Schluss doch sehr kalt, aber nächstes Mal werde ich mir zwei Taschenheizkissen unter die Füße packen, dann sollte das auch besser gehen. Aber vielleicht hat jemand, die öfters im Eis und Schnee unterwegs ist, noch eine bessere Idee.
Gerade auf dieser Fahrt war ich dermaßen fasziniert von der Natur, dass ich die Kälte gar nicht gemerkt habe.
LG Verena
Nachdem die letzten Passagiere über die kleine Gangway an Bord gegangen waren und die Besatzung diese hochzog, ließ der Kapitän die Motoren an, und auf dem Schiff ertönte der tiefe Sound alter, kräftiger Dieselmotoren. Dann tutete es dreimal kurz und los ging die Reise, auf die ich mich schon so lange gefreut hatte. Wir fuhren ein kurzes Stück rückwärts, um dann in Richtung offene See zu wenden, und nun gesellte sich zu dem Dröhnen der Motoren das Geräusch von knackendem Eis. So wie die Schlittenhunde es kaum erwarten konnten bis es endlich losging, fuhr die Arctic Explorer auch mit Kraft und Tempo los, und man konnte deutlich sehen, dass das Eis, das zur Zeit erst 20 cm dick ist, für dieses Schiff überhaupt keine Herausforderung darstellte.
Die Fahrrinne wird regelmäßig frei gehalten (friert aber sofort wieder zu), so dass hier viele kleine Eisblöcke lagen, während sie etwas weiter seitlich deutlich größer wurden, und zu den Rändern hin gab es dann auch mal eine durchgehende Eisfläche, auf der noch der Schnee lag.
Die Sonne beschien das Eis und tauchte manche der Blöcke in ein rosafarbenes Licht. Das alles war sehr beeindruckend. Ich stand vorne an der Reling und schaute zu, wie das Schiff die Eisblöcke zur Seite schob, immer begleitet von diesem knackenden Geräusch.
Wenn ich mich recht erinnere, soll dies das größte Hotel Schwedens sein - und wenn nicht Schwedens, dann zumindest in dieser Region
Ich war so fasziniert von den Eisformationen und der Sonne, dass ich gar nicht aufhören konnte zu fotografieren
Die Arctic Explorer wurde 1962 als Eisbrecher gebaut. Sie ist 38 m lang und 10 m breit und verfügt über die Eisklasse 1A, d.h. sie kann durch bis zu 60 - 80 cm dickes Eis fahren. 2004 wurde sie umgebaut und fährt seitdem als Passagierschiff in den Monaten Dezember bis März Tagestouren ins Eis.
Bis zu 80 Passagiere dürfen mitfahren, und ich schätze, dass diese Zahl heute so ziemlich erreicht wurde.
Auf diesem Eisbrecher werden wir in den nächsten beiden Stunden zunächst eine kurze Runde auf‘s offene Meer hinausfahren und dann in den Sund hinein fahren. Dort werden wir ins ca. 20 cm dicke Eis fahren, mit mit Schiff eine Runde drehen, während die Schiffsschraube ein Loch ins Eis bohrt. Wer will, kann dann, ausgerüstet mit einem Überlebensanzug, eine Runde im Wasser paddeln.
Aber noch war es nicht so weit: wir mussten warten bis wir an Bord gehen konnten und hatten so Zeit die Umgebung und insbesondere das zugefrorene Meer zu bestaunen
Neujahr, 1.1.22 Temperatur nachts -22 Grad, tagsüber -15, Sonnenschein
Lange ausschlafen konnten wir heute nicht, denn unser erster und einziger Ganztagesausflug stand auf dem Programm. Als wir kurz vor der Abfahrtszeit den Bus betraten, waren bereits alle Fensterplätze besetzt - die meisten Gangplätze hingegen noch frei. Ob sich wohl alle Paare in der Sylvesternacht zerstritten hatten ??? Na ja, wie auch immer - nach ca. 30 Minuten Fahrt schlief ca. die Hälfte derer, denen der Fensterplatz doch sooo wichtig war. Da wir noch in der letzten Reihe einen Platz ergattert hatten, konnte ich auch zwischendurch fotografieren.
Heute ging es nach Osten Richtung Bottnischer Meerbusen. 140 km durch überwiegend Waldlandschaft mit nur wenigen Ortschaften am Weg.
Die Fotos habe ich aus dem fahrenden Bus aufgenommen, deshalb sind sie leider z.T. unscharf.
Heute war das Wetter genauso traumhaft schön wie gestern, und so tauchte die tiefstehenden Sonne die Baumwipfel in leuchtende Farben von zartem Pastellgelb bis Orangerot. Die Tannen und Kiefern sind mächtig und dunkel, während die Birken eher zerbrechlich wirken. Und der leuchtend weiße Schnee, der nur ganz selten Spuren aufweist, betont die Intensität der Farben noch. Ein faszinierender Anblick. Wir fuhren Richtung Piteå
überquerten zum ersten Mal die zugefrorene Ostsee
bogen ein letztes Mal ab
und erreichten den Munksund. Hier hieß es aussteigen, und vor uns lag er.....
Liebe Susanne Susi66 ,
ab jetzt bin ich auch dabei. Ich wünsche Euch besseres Wetter und eine wunderschöne Zeit auf den Kanaren (Madeira ist ja wohl leider schon vorbei).
LG Verena
Fahrten durch die Wüste faszinieren mich auch immer ganz besonders, und Deine tollen Fotos wecken schöne Erinnerungen.
Ihr fahrt mit Eurem roten Elefanten ja alleine durch die Wüste. Wie ist es, wenn Ihr mal eine Panne habt? Gibt es durchgehend die Möglichkeit per Funk Hilfe zu holen? Von früher (d.h. zu Zeiten als es noch kein Handy bzw. Satellitenfunk gab) durften immer nur mehrere Autos im Konvoi fahren.
LG Verena
Also, wir waren Anfang September auf der MS 3 just zum Buchungsstart der Karibikreisen und hatten dann im Bordreisebüro eine Option für eine Juniorsuite gebucht. Am nächsten Tag erhielten wir statt dessen das Angebot eine Panoramasuite im Heck zu buchen, weil alle anderen Suiten sofort nach Buchungsstart weg waren. Wir haben dankend verzichtet. Somit kann ich die Aussage, dass alle Suiten und Juniorsuiten gleich nach Buchungsstart weg waren, bestätigen.
Und was die kurzfristige Absage für etliche Passagiere anbelangt: bislang war ich immer überzeugt und sogar begeistert von dem überwiegend gut funktionierenden Hygienekonzept von TC. Dass dann irgendwann die Maßnahmen gelockert werden, wenn die Infektionszahlen wie im letzten Sommer deutlich zurückgehen, kann ich auch nachvollziehen. Andererseits war spätestens im November klar, dass die Infektionszahlen wieder sehr deutlich ansteigen. Darauf hat TC meiner Meinung nach zu spät reagiert. Wäre man da wieder zum strengeren Hygienekonzept zurückgekehrt und hätte z.B. damals schon die Passagierzahl auf 60 % begrenzt, gäbe es jetzt nicht so ein Chaos.
VG Verena
Das tut mir so leid für Euch alle, die jetzt von einer so kurzfristigen Absage betroffen sind. Ich kann mir Eure Enttäuschung, Traurigkeit und Wut gut vorstellen - nicht zuletzt, da ich letztes Jahr von der sehr kurzfristigenAbsage der Karibikreise auch betroffen war.
Und bei allem Verständnis für die derzeitige Situation, die sicher für alle Beteiligten mehr als ärgerlich ist und ständig neue Entscheidungen erfordert ärgert mich doch die Tatsache, dass solche Entscheidungen bei TC so kurzfristig erfolgen. Für mich sieht es so aus als ob TC sehr hoch pokert und bis zuletzt hofft, bei den beteiligten Behörden eigene Vorstellungen durchzusetzen, um dann mehr als kurzfristig zu stornieren, wenn es nicht klappt. Das macht Phoenix anders: nach Coronaausbrüchen auf der Amera wurde gleich auch die nachfolgende 2-monatige Reise abgesagt.
Ich hatte gehofft, dass TC aus dem Debakel um die kurzfristige Absage der Karibikreise im Dezember 20 gelernt hat, aber es sieht - leider - nicht so aus.
Ich hoffe, dass diejenigen von Euch, die von der Absage betroffen sind, noch eine gute Urlaubsalternative für die nächsten Wochen finden.
VG Verena
Liebe Kati, lieber Uli,
ich drücke Dir lieber Uli, ganz kräftig die Daumen für einen guten Verlauf Deiner Knie-OP. Mögest Du schnell wieder schmerzfrei laufen können.
LG Verena
Die hohen Flugkosten in der BK waren für uns auch der Grund, bei der ersten Buchung den ersten Abschnitt von Nizza nach Lima mitzubuchen. Erst nachdem die Reise nun um 2 Jahre verschoben wurde, haben wir uns entschieden alle Teilabschnitte zu buchen.