Beiträge von Bremerin

    Fortsetzung Schloss Miramare

    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    Detailansicht von der Seeseite vom Schloss

    Am Nachmittag: Ausflug zum Schloss Miramare

    Einer der Höhepunkte unseres Triestaufenthalts war der Bootsausflug zum Schloss Miramare. Das bequeme Ausflugsboot fährt gleich neben dem Kreuzfahrtterminal ab.

    Idyllisch auf einem Felsvorsprung gelegen, näherten wir uns gemütlich dem schon von weitem sichtbaren weißen Schloss an. Es wurde im 19. Jh. von dem Erzherzog Maximilian, einem Bruder von Kaiser Franz Josef I., erbaut, und er bewohnte es mit seiner Frau. Ein Märchenschloss ,das Stilelemente aus klassizistischen, gotischen und mittelalterlichen Elementen in sich vereint. Unser Ziel war allerdings der traumhafte Garten, den wir ausgiebig erkundeten.


    Unser Ausflugsboot

    Von den ital. Behörden beschlagnahmte russische Miliardärsyacht

    Das Schloss Miramare vom Meer aus gesehen...

    ...und vom Park aus

    Der Garten ist voll von Skulpturen und wunderschön angelegten Beeten



    sowie Laubengängen



    3. Tag vormittags: Kastell San Giusto

    Die Frühaufsteher sind heute schon gegen 6:30 auf Geocache- Suche gegangen, während wir Langschläferinnen uns gefreut haben, dass es endlich etwas kühler im Schlafzimmer wird: auf der Suche nach einer Möglichkeit, die Schlafzimmertemperaturen etwas erträglicher zu gestalten mit Hilfe einer Klimaanlage, sprang leider die Fußbodenheizung an und erhöhte die Hitze noch zusätzlich ;(. Heute Morgen war es dann endlich etwas kühler.
    Nach dem Frühstück ging es los zur weiteren Stadterkundung. Unser erstes Ziel war das Teatro Romano, die Reste eines Amphitheaters aus dem 1./2. Jh. mitten in Triest.
    Weiter ging es dann über Treppen und durch enge Gassen hoch zum Castello San Giusto und zur gleichnamigen Kirche. Die Festung wurde von den Habsburgern errichtet. Ihr Bau dauerte 170 Jahre. Die Kathedrale San Giusto steht auf den Fundamenten diverser früherer Kirchen.
    Nach so viel Kultur ging es durch die Natur, vorbei am Mahnmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege zum Café Tommaseo, einem der zahlreichen Caféhäuser im Wiener Stil. Viel Zeit blieb uns nicht für einen leckeren Kaffee mit Schokolade, da um 13:30 unser Boot für den Nachmittagsausflug starten sollte.

    Das Teatro Romano, Reste eines Amphitheaters aus dem 1./2. Jh. n. Chr.

    Gleich daneben beginnt der Anstieg auf den Hügel San Giusto


    Blick von oben


    Die Kirche San Giusto


    Das Kastell San Giusto


    Danach gingen wir auf einem anderen Weg wieder runter und passierten dieses Haus, das nach oben hin immer schöner wird

    sowie das Mahnmal für die Gefallenen zweier Weltkriege


    Und dann war es erreicht: von außen ganz unscheinbar - das Café Tommaseo

    Von innen strahlte es seinen Wiener Charme aus wie eh und je

    Nur zur Info: die Artania ist nicht das einzige Schiff, das wegen des Sturms und Hochwassers nicht auslaufen konnte. Auch die AIDAperla lag in Hamburg fest und konnte erst heute Morgen auslaufen. Wenn ein Orkantief vom Atlantik kommt, trifft es halt die Nordseeküste ungleich heftiger als die Ostsee.
    Es ist natürlich total schade für alle, die teilweise von weit her angereist sind und sich auf die Kreuzfahrt gefreut hatten. Da kann ich die Enttäuschung gut nachvollziehen. Ich hoffe trotzdem, dass unter den gegebenen Umständen jeder für sich die richtige Entscheidung - bleiben oder vorzeitig abreisen - getroffen hat.
    Viele Grüße

    Verena

    Liebe Elke GrannySmith ,

    kommt gut nach Bremerhaven. Und dann wünsche ich Euch eine schöne und ruhige Kreuzfahrt mit vielen tollen Eindrücken. Ich bin gespannt, was Du über Großbritannien und auch über das Schiff berichten wirst. Vielleicht kannst Du ja herausfinden, ob der tolle Koch, ich glaube er heißt I Made oder so ähnlich, noch an Bord ist. Wir übernehmen dann am 19. das Schiff von Euch.

    Viele Grüße

    Verena

    Am nächsten Vormittag hatten wir uns vorgenommen, ans Meer zu laufen und diesen Teil von Triest genauer kennenzulernen. Aber zunächst gingen wir zum Busbahnhof, um die Tickets für unseren Nachmittagsausflug zu kaufen. Sowohl der Busbahnhof als auch der daneben liegende Bahnhof hatten schon bessere Zeiten gesehen, und wir brauchen eine Weile, bis wir dann endlich die Tickets hatten. Auch der Hafenteil in der Nähe war eher Baustelle bzw. Ruine, aber das sollte sich dann schnell ändern, je näher wir dem Zentrum kamen. Prächtige Gebäude aus dem vergangenen Jahrhundert zeugen von dem Reichtum dieser Stadt, der nicht zuletzt auf seiner Funktion als Importhafen für Kaffee beruhte.

    Die Piazza dell'Unità mit dem Parlamentsgebäude

    Auf der anderen Straßenseite

    Nachmittags sind wir dann mit dem Bus nach Koper in Slowenien gefahren, um den jüngeren Sohn und Bruder in seinem neuen Zuhause zu besuchen und abzuholen. Von nun an sind wir zu fünft unterwegs. Über Koper werde ich ausführlich im Anschluss an die Kreuzfahrt berichten, deshalb verzichte ich hier auf eine Beschreibung. Nur so viel: von Triest aus kann man bequem in einem Tag nach Koper oder auch in den bezaubernden Ort Piran in Slowenien fahren. Busse fahren von Triest aus regelmäßig und kosten knapp 5 € pro Strecke.

    Anschließend haben wir uns dann auf den Weg gemacht: ein paar Kleinigkeiten für das Frühstück wollten gekauft werden, die Stadt erkundet und ein Restaurant für's Abendessen gefunden werden.

    Der Einkauf war schnell erledigt, und dann haben wir uns in Richtung Canale Grande treiben lassen. Die Stadt ist quirlig und laut, nicht zuletzt durch die vielen Autos, und so waren dann die Fußgängerstraßen rund um den Canale Grande eine Wohltat. Es gab viel zu sehen, und das was wir sahen, hat uns sehr gut gefallen.

    An einer Straßenecke lud ein kleines Lokal zum Draußensitzen und Essen und Trinken ein, und wir haben es uns gut schmecken lassen.

    Nach dem langen Tag sind wir früh ins Bett gefallen, denn für den nächsten Tag hatten wir uns ein größeres Programm vorgenommen.

    Orthodoxe Kirche

    Am Canale Grande

    Unser leckeres Abendessen: Schinken mit Feige, Tomaten mit Büffelmozarella, Salat mit Räucherlachs

    Wie versprochen will ich Euch jetzt von unserer Familien-Kreuzfahrt und dem anschließenden Urlaub in Slowenien berichten.

    1. Triest (von Donnerstag Nachmittag bis Sonntag früh)

    Am Donnerstag Morgen sind Sohn O mit Lebenspartnerin in Hamburg und wir von Bremen in Richtung München gestartet, wo es ein freudiges Wiedersehen gab. Anschließend ging es gemeinsam mit Air Dolomiti nach Venedig, wo uns ein Van von Go Opti nach Triest bis zur Wohnung brachte. Alles klappte pünktlich und problemlos. In Triest erwartete uns strahlender Sonnenschein und eine wundervolle Wohnung im 5. Stock eines älteren Hauses, sehr zentral und dennoch ruhig gelegen. Wir waren begeistert: ein großes, lichtes Wohnzimmer, zwei Schlafzimmer (mit 2 und 3 Schlafgelegenheiten) und 2 Badezimmer - da lässt es sich gut wohnen. Der Zugang zur Wohnung war über einen Code, und wenn wir Fragen hatten, antwortete die sehr freundliche Vermieterin innerhalb kurzer Zeit. Supermärkte waren auch in der Nähe, und der Bahnhof sowie das Meer waren nicht mehr als 1 km entfernt, das Kreuzfahrtterminal 1,5 km.


    Das große Wohnzimmer mit gut ausgestatteter Küche. Auf den beiden Sofas konnte bequem je 1 Erwachsener schlafen

    Badezimmer 1 sowie die beiden Schlafzimmer

    Die beiden Balkone zum geschlossenen Innenhof waren sehr klein

    Links neben der Tür war noch ein riesiger Fernsehapparat

    Ich möchte hier kurz meine Erfahrungen mit dem Early CheckIn in Triest auf der Mein Schiff 6 berichten. Wir hatten zwei Balkonkabinen gebucht und sind dann - mit vorab gebuchtem Early CheckIn und gebuchten Anwendungen zwischen 14 und 15.30 - um 10.00 auf's Schiff gegangen. Haben dort in Ruhe gefrühstückt, die Sonne genossen und schon mal einen ersten Rundgang über's Schiff gemacht. Die Anwendungen (Fußpfelege und 2 x Massage) waren sehr gut, und wir waren ausgesprochen zufrieden, unsere Kreuzfahrt auf diese Weise begonnen zu haben.

    Überrascht war ich, als ich einige Tage später bei der Kontrolle der Bordrechnung feststellte, dass die 35 € für den Early CheckIn auf der Rechnung auftauchten. Das - höchst unerfreuliche - Gespräch mit den Mitarbeiterinnen der Rezeption möchte ich hier nicht widergeben. Immerhin war am darauffolgenden Abend der Betrag von der Rechnung gelöscht. Zumindest für unsere Kabine. Für die andere Kabine musste - obwohl es eine Buchung ist - das ganze Prozedere erneut angestoßen werden. Mein Eindruck ist, dass Tui Cruises die 35 € Pauschale automatisch der Rechnung belastet aber nur nach Reklamation des Gastes wieder löscht. (Ein Schuft, der Böses dabei denkt). Mein Tipp daher an alle, die keine (Junior-)Suiten gebucht haben mit Early CheckIn und Anwendungen: überprüft unbedingt Eure Rechnung.

    Ich möchte übrigens mit diesem Beitrag keine lange Diskussion anstoßen, sondern lediglich meine Erfahrungen mit anderen Reisenden teilen.

    Viele Grüße

    Verena

    Noch 18 Tage, dann geht es wieder auf‘s Schiff für uns. Obwohl wir gerade erst zurück gekommen sind, ist die Vorfreude groß. Gestern haben wir die Reiseunterlagen von Phoenix bekommen - wie gewöhnlich inklusive einem kleinen aber feinen Reiseführer. So können wir uns schon ein wenig mehr auf die Reiseziele vorbereiten. Ausflüge sind gebucht, einige über Phoenix, andere in Eigenregie.
    Falls noch jemand aus dem Forum diese Reise gebucht hat: es gibt noch zwei freie Plätze für einen privaten Ganztagsausflug in Tanger und nach Asliah. Bei Interesse gerne eine PN an Silke Muesi oder an mich.

    Viele Grüße

    Verena