Beiträge von Nordfriesin

    Die zwei Stunden Rückfahrt vergingen wie im Flug. Zweimal mussten wir für Paviane bremsen, der eine hatte etwas von einem Obststand geklaut...;)

    Kurz vor sechs waren wir wieder im Hotel. Wir sechs waren uns einig - bevor wir den steilen Weg zu den Zimmern gehen wollten, sollte es erstmal auf der Terrasse einen Drink geben. Außerdem wollten wir ja noch nach unserem Gepäck schauen. Es war nicht da....

    An der Rezeption wieder die typische Hakuna Matata Einstellung. Vielleicht noch heute Abend, vielleicht morgen, es würde dann in jedem Fall ins neue Camp nachgebracht werden....ok. Für das nächste Camp musste erstmal die Serengeti durchquert werden, ich konnte nicht wirklich sehen, dass unser Gepäck dort landen könnte. Es half ja nix und irgendwie hatte mich dieser Tag heute so entspannt, dass ich dachte "ok, wenn es so ist, ist es eben so" Hakuna Matata :S Wir setzten uns zu den anderen, bestellten Bier und Wein und freuten uns an dem schönen Tag den wir gehabt hatten. Irgendwann kamen neue Gäste vom Flughafen. Natürlich schauten wir auf das ausgeladene Gepäck und mein Mann erkannte plötzlich seine Tasche. Kurz darauf kam auch meine und Erleichterung breitete sich aus. Nach drei Tagen endlich die Haare bürsten, Zähne ordentlich pflegen, saubere Wäsche anziehen...hach, wie man das auf einmal zu schätzen weiß.

    Nach einem ordentlichen Abendessen und noch einem Wein am Lagerfeuer ging es dann zu Bett und wir schliefen ganz erleichtert ein :sleeping:

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    Aussicht

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    Gang vor unserem Zimmer

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    Abendstimmung

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    nett gedeckt

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    wir hatten überall mehr als ein Bett...:S

    Liebe Grüße

    Anette

    Die Safari im Park war einfach nur schön :love: Diese Natur und die Tiere, es gab die ganze Zeit was neues zu sehen und die Kameras glühten. Im Jeep war das Dach hochgestellt, so dass wir gerade stehen konnten und durch das offene Dach fotografieren konnten. Außerdem hatte jeder einen Fensterplatz und man konnte auch mittig im Jeep stehen, so konnte wirklich jeder ein tolles Foto machen.

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    Ziemlich pünktlich um 12.00 fuhren wir dann an einen Picknick und Aussichtspunkt. Dort waren natürlich viele Jeeps. Es gab Rundtische mit Schirmen drüber und dort aßen wir dann unser Lunchpaket. Die Aussicht war der Hammer und wir konnten von hier unten am Fluss Elefanten sehen. Es wimmelte allerdings auch von Affen, die es auch bei dem einen oder anderen schafften etwas zu essen zu klauen.

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    Nach dem Lunch ging es weiter bis hinunter an den Fluss, den wir schon von oben gesehen hatten. Jetzt gab es auch aus der Nähe Elefanten und es war einfach nur wow :love: Als wir den Park verließen, waren wir alle komplett begeistert und beeindruckt und einfach nur glücklich!

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    Geht noch etwas weiter.

    Liebe Grüße

    Anette

    Dienstag 8.10.

    Richtig viele und laute Vogelstimmen sangen mich am Morgen wach - hach war das schön :love:

    Um 7.00 gab es schon Frühstück in einem vorerst fast finsteren Frühstücksraum - Strom war grad aus. Irgendwann ging dann das Licht an, dann wieder aus und irgendwann blieb es dann an. Das Frühstück war nicht unbedingt meins (wurd es auch den Rest der Reise nicht), aber es gab Toastbrot und Honig und ein Omelette - satt wurde ich und viele Kalorien verbrennt man im Jeep ja auch nicht. Unsere Lunchboxen durften wir heute selber zusammenstellen. Auch da nahmen wir nur wenig mit.

    Pünktlich um acht fuhren wir los in den Tarangire Nationalpark. Schon unterwegs gab es Giraffen und eine Elefantenfamilie am Straßenrand zu sehen. Total unwirklich. Überhaupt ist es schon spannend die Straßen entlangzufahren. Fremde Welt! Ob es die Massai mit ihren großen Herden sind, die afrikanischen Frauen mit ihren Waren am Straßenrand oder die wirklich....ich sag mal anderen Läden an der Landstraße sind, es gab echt viel zu gucken.

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    Nach zwei Stunden Fahrt waren wir dann am Besucherzentrum/Eingang des Parks. Hier konnten wir uns umsehen und natürlich etwas kaufen. Wir erstanden dann auch ein sehr schönes Salatbesteck.

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    Elia kam dann auf uns zu und meinte, er hätte eine sms bekommen, es könnte sein, dass unser Gepäck heute Abend im Hotel sein würde. Wir waren abwartend erfreut, wollten es aber lieber erst glauben, wenn es da war.

    Saubere WCs gab es hier auch (wie fast überall auf unserer Reise, hat mich doch überrascht), also alle nochmal aufs Örtchen ;) Dann starteten wir mit dem Park und seinen Bewohnern.

    Liebe Grüße

    Anette

    Montag 7.10.

    Der Wecker klingelte schon um halb sieben. Geschlafen hatte ich trotz Müdigkeit nicht viel. Duschen war super, es gab Duschgel und Shampoo im Hotel :P Um sieben gab es ein etwas merkwürdiges Frühstück und um acht war schon Treffen.

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    Hotel am Tag

    Beim Treffen lernten wir unseren Guide Elia kennen. Von unseren Taschen hatte er noch nix gehört, wollte sich aber kümmern. Außerdem waren natürlich unsere vier Jeepmitfahrer der nächsten Tage anwesend und wir verstanden uns gleich gut. Mit etwas Verspätung traf unser Fahrer Loui ein (ein sooo cooler, entspannter Mensch), das Gepäck der anderen wurde verladen und los ging die Fahrt in dem Jeep in dem wir die nächsten Tage noch viiiiel Zeit verbringen sollten.

    Die Fahrt nach Karatu ins Highview Hotel sollte ca. vier Stunden dauern. Zeit ist relativ, wir brauchten fast sieben, inklusive zwei Pausen bei zwei wunderschönen Souveniershops (in einem kauften wir sicherheitshalber zwei T-Shirts). Elia erzählte viel, es gab ne nette Lunchbox zum Mittag und genug Wasser für alle.

    https://forum.pooldeck24.de/forum/thread/17403-warum-wurde-mein-foto-gelöscht/


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    Im Highview angekommen hofften wir nun doch, dass zumindest eine unserer Taschen irgendwie schon vor uns den Weg hierher geschafft hatte. War aber nix. Das allein war schon blöd, die Art und Weise des Hotelangestellten brachte mich aber kurz mal in Rage....und meinen Mann dazu in Deutschland bei der Reisegesellschaft anzurufen. Die wollten sich jetzt ihrerseits auch kümmern und das klang für mich irgendwie etwas vertrauenserweckender. Wir sollten auch gerne kaufen, was wir brauchten. Schöne Idee, aber wir waren noch an keinem einzigen Laden vorbeigekommen, an dem wir etwas hätten kaufen können....ist eben Afrika und nicht Spanien oder so.

    Im Hotel selbst konnten wir zumindest noch ne Zahnbürste mehr kaufen, Mückenspray und für mich gab es auch ein Kleid und Flipflops. Mein Mann musste weiter in seinen festen Schuhen laufen :(

    Wir trafen uns dann vor dem Abendbrot noch mit den anderen auf der Terrasse auf Bier und Wein, aßen zu Abend (das war gar nicht so schlecht) und wuschen vor dem zu Bett gehen nochmal die Socken und die Unterwäsche durch :S half ja nix. Geschlafen habe ich in dieser Nacht wie ein Stein.

    Liebe Grüße

    Anette

    Die eine Stunde Flug verging schnell, auch wenn das Flugzeug soo eng war ;(aber es gab sogar ein Getränk und Kekse :). Dann raus aus dem Flieger und ewig anstehen beim Visum. Das sollte schon von zuhause aus beantragt werden und mein Mann hat Stunden damit verbracht, bis alles stimmte. Jetzt sollten wir trotzdem nochmal das selbe mit der Hand ausfüllen :cursing:außerdem wurden noch die Finderabdrücke genommen.

    Irgendwann war auch das überstanden und wir gingen wenig optimistisch zum Kofferband. Unsere Vorahnung wurde bestätigt. Keine unserer beiden Taschen hatte es bis hierhin geschafft. Eine wäre schon super gewesen, da ich von uns beiden natürlich in jeder Tasche etwas hatte... Also standen wir um 0.30 am Lost and found Büro an. Vor uns zum Glück nur zwei Leute, hinter uns wurde die Schlange immer länger. Letztlich hatte keiner der Reisenden, die mit uns in Nairobi durch den Flughafen gerannt waren, einen Koffer.

    Draußen wurden wir dann von einem Fahrer in Empfang genommen. Allerdings war natürlich noch warten auf die anderen angesagt. Hakuna Matata. Mit uns stand dort eine Familie, die ihr Gepäck hatte - die waren auch mit einem anderen Flieger gekommen. Allerdings hatte die frau in ihrer Handtasche eine Reisezahnbürste mit Zahncreme, die sie uns überließ - immerhin :)

    Nachdem die letzten aus unserem Bus zu uns stießen machten wir uns auf zum Hotel, wo wir nach einer Stunde fahrt endlich völlig müde ankamen, eincheckten und (nach einer Zigarette) ins Bett fielen.

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    Blick vom Balkon in der Nacht

    Geht gleich weiter...

    Liebe Grüße

    Anette

    Da ich viele meiner Reisetagebucheinträge im rüttelnden Jeep gemacht habe und eh reinschreiben müsste, werde ich jetzt mal einen Reisebericht ohne Kreuzfahrt hier reinsetzen. Immerhin hat mich auch ein solcher auf das Thema Afrika gebracht.

    Gebucht habe ich die Reise im Dezember letzten Jahres, ziemlich spontan. Grundsätzlich etwas zu spontan, denn irgendwie ist völlig an mir vorüber gegangen, dass in die Ferien auch die Transsuez gepasst hätte, oder Westeuropa und auch New York mit Bahamas X/ Tja, gebucht war gebucht und gut! Jetzt wartete Afrika und je näher die Reise rückte, desto mulmiger wurde ich …. Da ich wirklich weniger zu den mutigen "Ausprobierern" und "auf eigene Faust" Reisende gehöre, habe ich natürlich eine Pauschalreise gebucht. Das "Pamperspaket", bei dem hoffentlich nix schief gehen würde....das erste was schief ging war, das KLM irgendwas mit unserer Sitzplatzreservierung nicht auf die Reihe bekommen hatte und wir für den Rückflug keine Plätze mit Beinfreiheit mehr hatten. Ich mit fast 1,80m, mein Mann mit fast 2,00m … das war nicht gut X( sollte aber noch besser kommen.

    Sonntag 6. 10.

    Früh um 3.00 klingelte der Wecker, wir machten uns in Ruhe fertig, waren um vier abreisebereit und parkten um sechs den Wagen in Hamburg im Parkhaus. Ab mit dem shuttle zum Flughafen und nur die Koffer einchecken. Ein Zigarettchen vor der Tür und dann gings auch schon durch den Sicherheitscheck. Der Flug sollte nach Amsterdam gehen, dort Umstieg und dann direkt bis Kilimanjaro weiter. Soweit so gut....

    In einem Raucher Café (das gibt's echt in Hamburg :)) saßen wir dann bei einem Heißgetränk, als mein Mann über check my trip die erste Benachrichtigung bekam. Flug zehn Minuten zu spät....ok, so hätten wir nur noch 45 Minuten zum umsteigen....in Amsterdam schon sportlich. Gar nicht lange danach wurden 25 Minuten Verspätung durchgegeben und wir gingen mal zum Gate um uns umzuhören, wie es für uns weitergehen könnte. Hörte sich nicht so gut an. Evtl ohne Gepäck den Flug erwischen, evtl Übernachtung in Amsterdam und erst am nächsten Tag weiter... so genau wusste die Dame leider auch nix.

    Der Flieger hob schlussendlich mit 40 Minuten Verspätung ab und wir wurden noch vor der Landung informiert, das wir unseren Anschlussflug nicht bekommen - ach ne...

    Noch bevor wir in Amsterdam am KLM Schalter nachfragen konnten, bekamen wir über check my trip schon Bescheid, dass wir doch noch am selben Tag weiterfliegen würden. In guten drei Stunden würden wir abheben. Allerdings über Nairobi, wo wir eine Stunde Zeit zum Umsteigen haben würden um dann nach Kilimanjaro zu kommen. Dort sollten wir um 23.50 endlich ankommen. Zur Krönung hatten wir auf diesem Flug natürlich auch keine Sitze mit Beinfreiheit mehr, die waren ja im anderen Flugzeug :cursing:

    Zum Glück darf man auch hier im Flughafen schmöken, so langsam wurde das dann mal Zeit....danach dann

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    und irgendwann gings dann los zum Boarding.

    Leider kam auch dieser Flieger nicht pünktlich in die Luft und wir starteten mit 45 Minuten Verspätung.

    Der Flug verlief ansonsten ruhig, eng, Essen war nicht schlecht, es gab Filme und Musik, alles ok soweit. Aber pünktlich landen würden wir natürlich wieder nicht. Ca 15 Minuten vor der Landung wurden alle Passagiere, die unseren Anschlussflug hatten in die Nähe des Ausgangs gesetzt, um als erstes den Flieger verlassen zu können. Sobald die Tür geöffnet wurde, liefen wir mit ca. 12 anderen Personen einem Flughafenangestellten hinterher - im Schnellschritt. Wir mussten nur durch eine Kontrolle, nirgendwo anstehen und saßen schwuppdiwupp im anderen Flieger. Und kurz darauf hoben wir auch schon ab. Mir schwante böses....=O

    Geht gleich weiter...

    Liebe Grüße

    Anette