Beiträge von ulli_titr

    Danke an alle für Euer nettes Feedback!! :-)

    Cora : ja, die Bilder nehme ich alle in RAW auf. Und weil ein RAW-Bild trostloser aussieht als jedes Foto aus einer 50-Euro-Kamera, gehen die Bilder dann in Photoshop um sie farblich aufzuhübschen, stürzende Linien zu korrigieren etc. Mit RAW bin ich in der Lage, auch nachträglich noch etwas Zeichnung in Bereiche zu bekommen, die eigentlich "abgesoffen" (schwarz) oder "ausgefressen" (weiß) sind.

    Susi66 : nä, keine Fachfrau. Ich bin Diplom-Ingenieurin :-) Aber irgendwann haben mich die lausigen "professionellen" Kinderfotos, die meine Kinder aus dem Kindergarten mitbrachten, so geärgert, dass ich mir die (einige Jahre zuvor von meinem Mann geschenkt bekommene Kamera) genommen und mich in das Thema hineingearbeitet habe.

    LG, Ulli

    OMAN KHASAB

    Der Oman stand als nächstes auf dem Programm. Gleich zwei Ziele sollten hier angelaufen werden: Khasab im Norden und Muscat in der Mitte. In Muscat sollte unser Programm zum ersten Mal auf dieser Reise „in die Vollen“ gehen. Deshalb hatten wir uns hier – auch angesichts der zwei doch intensiven vorherigen Tage – für Programm mit gebremsten Schaum entschieden. Wir wollten eine halbtägige Dhautour in die Fjorde machen. Gebucht hatten wir nichts. Die Schilderungen hier im Forum ließen hoffen, auch ohne vorherige Buchung etwas Passendes zu finden.

    Etwa gegen 9 Uhr verließen wir das Schiff. Vorbei an einem Sicherheitsbeamten, der uns mit unwilliger Miene bedeutete, dass er jetzt ganz sicher nicht den Rucksack, den wir ihm in vorauseilendem Gehorsam Richtung Durchleuchtungsgerät schoben, überprüfen werde und dass wir überhaupt gut daran täten, ihn einfach zu ignorieren. Taten wir dann auch. In dem „Cruiseterminal“ saßen ein paar Damen in Schwarz als Vorhut, die offenbar Dhautouren an den Mann / an die Frau bringen wollten. Aus dem Forum wusste ich: draußen wird’s günstiger. Vor dem Eingang des Gebäudes warteten dann auch tatsächlich geschätzt ein Dutzend Vertreter diverser touristischer Unternehmen mit Prospekten und Flyern in der Hand. Die „Anbahnung“ zwischen Kunde und Verkäufer verlief weit weniger offensiv, als wir das erwartet hatten: man musste schon den Blick auf „suchend“ setzen. „You want Dhautour?“ sprach uns dann einer der Vertreter der touristischen Zunft an. Tja, ja, wollten wir. Aber kann ich am Aussehen des Herrn abschätzen, ob die mit ihm verbundene Tour ein Erfolg oder Misserfolg wird? Also zögerliches Erkennbarmachen unseres Begehrs: eine Halbtagestour auf der Dhau, möglichst jetzt gleich, sofort, auf der Stelle. „No problem. 30 dollar each person“. Das war im Rahmen dessen, was wir erwartet hatten. Ich bat um ein Foto des Schiffs, wusste ich doch, dass man mit dem Auto zum eigentlichen Ableger der Dhaus gefahren wird und wir gerne vorher sichergehen wollten, nicht die Katze im Sack zu kaufen. Das Schiff war ohne Oberdeck. „We would prefer a ship with an upper-deck“. Aaahhh, und da war sie wieder. Diese geschäftliche Geschmeidigkeit, die hier alles so einfach macht. Offenbar wurde gedanklich kurzerhand das eigene Schiff aufgegeben. Dafür wandte er sich an einen neben ihm stehenden Kollegen. Der hatte wohl den Doppeldecker. Die beiden verhandelten kurz (vermutlich die Provision, die als Folge dieses kleinen Zwischenhandels fällig war) und dann wurde uns erklärt, man habe nunmehr das perfekte Schiff. Doppeldecker. Wie gesagt, 30 Dollar pro Person. Ich insistierte, erst ein Foto sehen zu wollen. Das wurde keineswegs übel genommen: Handys wurden gezückt, es wurde gesucht und es wurde mir ein Doppeldecker gezeigt (dass mich jetzt bitte niemand fragt, woher ich denn wisse, dass DAS auch „unser“ Schiff gewesen sei…). Der Deal stand – 60 Dollar wechselten den Besitzer, wir erhielten eine Quittung, die dann aber niemanden mehr interessierte. 30 Sekunden später waren wir auf dem Weg zu einem Kleinbus, der uns innerhalb von geschätzt 5 Minuten zum eigentlich Ableger der Dhaus brachte.

    Dort war sie dann: unsere Dhau. So, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Mit einem unteren Deck und einem wunderbar luftigen Oberdeck. Das Oberdeck ausgestattet mit Teppichen und wunderbar bequemen Sitzkissen. Mit gleichermaßen schattigen wie sonnigen Bereichen. Ein jüngeres australisches Pärchen war schon an Bord, mit uns war noch ein weiteres Paar von der Mein Schiff gekommen. Da das Boot sehr groß war und (beide Decks eingerechnet) problemlos 30, wenn nicht noch mehr Passagiere aufgenommen hätte, nahmen wir an, jetzt noch auf weitere Passagiere warten zu müssen. Weit gefehlt. Es ging los. Mit sechs zahlenden Gästen auf dem Oberdeck und (wenn ich richtig gezählt habe) drei Crewmitgliedern.

    Diese Tour war „Zen“, Entspannung pur. Ideale Temperaturen, ein angenehmer Wind, die bequemen Kissen. Passte alles.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Die Boots-Crew war extrem aufmerksam und freundlich. Wir bekamen immer wieder gekühlte Getränke (in ungeöffneten Dosen und Flaschen), Obst (ungeschält) oder Kaffee angeboten. Auch wurde regelmäßig angeboten, Fotos mit den mitgebrachten Kameras zu machen (damit endlich mal Mann und Weib auf einem Foto sind).

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Wir waren felsenfest davon überzeugt, dass die Stories mit den „Delfinen“ reine Verkaufsübertreibungen waren. Weit gefehlt: etwa auf halben Wege vor unserem Umkehrpunkt stießen wir auf mehrere Delfinfamilien (die dann auch die Aufmerksamkeit anderer Boote anzogen).

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Die Crew versuchte, diese mit Pfeifrufen heranzulocken. Das gelang nicht immer. Aber Delfine gesehen haben wir auf dieser Tour mehrfach (wobei die aus unserer Sicht gar nicht mal das Highlight der Tour waren). Weiter ging es durch die wunderschönen Fjorde. Wir waren begeistert von der kargen aber eindrucksvollen Landschaft – wer den einsamen Süden von Fuerteventura mag, mag auch das hier.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    An der sogenannten Telegrafen-Insel wurde geankert. Auf dieser Insel wurde 1864 eine „Repeaterstation“ errichtet. Mitte des 19. Jhd. war mehrfach der Versuch unternommen worden, ein Kabel zwischen London und Karachi zu legen. Das über die lange Strecke abnehmende Signal musste mithilfe jener Repeater-Stationen verstärkt werden. Nachgelesen werden können diese und weitere sehr interessanten Umstände im englischen Wikipedia-Artikel über die Insel (der deutsche Artikel ist vollkommen unergiebig).

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    (dieses Boot ankerte ebenfalls an der Insel und war baugleich oder bauähnlich zu unserem Boot)

    Wir ankerten also. Uns wurde angeboten, Schnorcheln zu gehen oder zur Insel zu schwimmen. Eigentlich erwarteten wir nicht viel, aber warum nicht mal ins Wasser hüpfen. Ooaahh, das war so toll! Ich hab’s ja gerne warm – gnä' Frau ist da ein wenig weicheirig veranlagt. Oder zumindest nicht kalt. Das Wasser war „auf den Punkt temperiert“. Herrlich! Wir sind dann erst zur Insel geschwommen. Zwei Umstände haben uns allerdings dort schnell wieder kehrt machen lassen: ohne Badeschuhe tat’s fies weh, wenn man die (in die Insel gemeißelten) Treppen hinaufsteigen wollte und zusätzlich wehte da doch ein ziemlich auskühlender Wind. Also zurück ins Wasser. Diesmal mit (von der Crew verteilten) Taucherbrille und Flossen. DAS war ein Erlebnis! Vielleicht nicht die Malediven, aber die zahlreichen bunten (vor allem gelb-blau-gestreiften) Fische zu beobachten, war schon toll. Denjenigen, die jetzt sagen „Lohnt nicht, ich bin kurzsichtig“ sei gesagt: ich biete auf beiden Augen knapp -6,00. Aber vermutlich bedingt durch die Lichtbrechung im Wasser konnte man unter Wasser auch ohne Korrekturbrille richtig gut sehen – lasst Euch den Spaß also nicht entgehen. Kleiner Tipp: umziehen ist auf dem Schiff eher problematisch. Badezeug also am besten schon vorher anziehen. Nach geschätzt einer halben Stunde brachen wir dann wieder auf und zuckelten mit der Dhau gemächlich zurück zum Hafen. Abgesetzt wurden wir diesmal direkt an der Mein Schiff 6.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Unser Boot, nachdem es uns direkt neben der MeinSchiff abgesetzt hatte.

    Gedauert hat das etwa 3,5 Stunden. Zurück am Schiff haben wir uns einen ganz faulen Nachmittag gemacht: Madam mit dem kindl auf dem Balkon, der Gemahl beim Sport.

    Zum späten Nachmittag sind wir dann noch einmal zum örtlichen Strand gelaufen und haben einen kleinen Spaziergang gemacht.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Auch dort eine nette Atmosphäre: picknickende einheimische Familien mit ihren Autos, weitere Spaziergänger und sogar einige freistehende Wohnmobile aus Dubai waren dort. Auslaufen war schon um 17 Uhr (kurz nach Sonnenuntergang). Wir haben dieses Spektakel wieder von unserem Balkon aus genossen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Nach einem ruhigen Abendessen in der X-Lounge sind wir zeitig ins Bett gegangen: für den nächsten Tag mussten wir fit sein, da stand zum ersten Mal „Abenteuer“ auf dem Programm …

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Kleines Stillleben – Wartebereich vor Mein Schiff

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Hier die Geodaten einiger Punkte. Die Daten (mit Punkt, nicht mit Komma - ich muss da noch die Berichte der letzten Tage ändern) in das Suchfeld von google eingeben und man erhält den jeweiligen Standort.


    Geodaten Khasab

    Liegestelle Khasab 26.207197 56.245265

    Standort der diversen Reiseanbieter mit ihren Flyern 26.207893 56.244218

    Abfahrtspunkt der Dhau (Transfer mit dem Auto dorthin) 26.206806 56.253744

    Telegraph Island 26.195894 56.343312

    Spaziergang am öffentlichen Strand 26.211982 56.238579

    DUBAI TAG 2

    Unsere Erkundungen am nächsten Tag begannen wieder mit dem Shuttle-Service von BigBis vom Schiff zur Dubai Mall. Wieder wählten wir die red Line. Unser Ziel diesmal: das Dubai-Museum. Die dazugehörigen Tickets waren im Preis des BigBus-Tickets enthalten – man musste lediglich beim entsprechenden Ausstieg um das Museumsticket beim Bus-Mitarbeiter bitten.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Das wurde aber extra angekündigt, etwas falsch machen konnte man da also nicht. Das Museum bietet denjenigen, die verstehen wollen, wie aus einem Dorf, das von seinen Perlentauchern lebte, das heutige Dubai wurde viel Anschauungsmaterial. Uns zumindest hat es sehr gut gefallen, sehr anschaulich gestaltet, gerade so viel Information, dass man nicht überfrachtet wurde, viel Kopfkino. Anschließend hatten wir uns das sehr schön restaurierte alte Viertel „Al Fahidi“ ins Auge gefasst. Vom Dubai Museum konnte man sehr gut zu Fuß dorthin gehen. Unser Startpunkt ins Viertel war hier 25.263601 55.300389 (Koordinaten in googlemaps eingeben).

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    [

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Das Viertel hat uns extrem gut gefallen: kleine Geschäfte, Cafes und Galerien, dazu die schmalen Gassen, wieder Windtürme und alles sehr schön restauriert. Keine Frage: auch hier wurde touristisch „aufgehübscht“. Aber das war so gelungen, dass man sich zumindest der Illusion hingeben konnte, es sei noch ein Rest an Authentizität vorhanden.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Weiter ging es: wir wären gerne mit einer der Abras über den Creek auf die andere Seite gefahren. Dazu fehlten uns aber leider die passenden Münzen (je 1AED). Deshalb haben wir erneut den BigBus genommen und sind die rote Route über die andere Seite des Creek bis zur Dubai Mall gefahren.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Unter anderem konnten wir auf dieser Teilstrecke einen kurzen Blick auf die Mein Schiff erhaschen…

    Hier auf der anderen Seite gab es viel Bautätigkeit, weitere Einkaufsmalls und die Sicht auf den Creek von der anderen Seite.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Es war jetzt sengend heiß und wir saßen gewissermaßen auf der Sonnenterrasse des Big Bus – das wurde dann doch etwas ungemütlich. Diesen zweiten Teil der roten Route hätten wir uns im Nachhinein vermutlich sparen können. Aber so kamen wir zumindest zurück zur Dubai Mall. Jetzt war uns nach Klimaanlage der Sinn. Also rein in die Mall. Kurzes Aufladen der „Batterien“ in Form von Kaffee und Kuchen bei Starbucks.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ungläubiges Betrachten der riesigen Glasfront zum Aquarium. Reingegangen sind wir nicht, die Glasfront war eindrucksvoll genug.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Wir haben uns dann ein wenig heruntergekühlt, bevor es weiter ging. Es gibt eine Metrostation „Dubai Mall“. Wir wähnten uns – waren wir doch IN der Dubai Mall – daher unmittelbar an der MetroStation und planten, gleich weiter zur Dubai Marina zu fahren. Was wir bis dahin nicht wussten: um zu dieser Station zu kommen, muss schon etwas Strecke gemacht werden. In Dubai wird aber die Fortbewegung zu Fuß, noch dazu im Freien, wo immer möglich vermieden. Wir sind also gefühlt eine viertel Stunde lang durch bestens ausgeschilderte, klimatisierte Röhren mit Laufbändern gegangen, bis wir dann tatsächlich bei der Metro-Station Dubai Mall waren. Von hier ging es Richtung Dubai Marina. Schließlich wollten wir vor Ablegen des Schiffs noch zu unserer Fährfahrt kommen. Waren wir gestern zu spät vor Ort, hatten wir diesmal reichlich verfügbare Zeit, die wir – die Stimmung genießend – auf der Bank unmittelbar am Ableger verbrachten.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Die Tickets für die Linie FR3 (Sightseeing circular trip to Atlantis and back) kosteten 50 AED, also etwa 13 Euro pp. Pünktlich um 17 Uhr begann das Boarding. Während der Abfahrt mussten alle Passagiere (Auslastung geschätzt 40%) im Innenraum sitzen. Ein Mitarbeiter erklärte mir auf Nachfrage, dass der Außenbereich kurz nach dem Start freigegeben werden. Mein Mann und ich setzten uns also strategisch günstig ganz nach hinten an die Tür zum Außenbereich. Das war auch gut so: keine Minute nach dem Ablegen fragte weiter vorne offenbar Passagiere, ob das Außendeck jetzt freigegeben sei. Das war das Signal für praktisch das gesamte Boot, nach draußen zu stürmen. Ich konnte mir jetzt ohne Eile ein nettes Plätzchen zum Knipsen sichern. Eine Stunde dauerte die Fahrt: es ging durch den südlichen Ausgang der Marina aufs offene Meer.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Die gesamte „Palm“ wurde bis zum Hotel Atlantis abgefahren. Dort am Hotel wurde dann umgekehrt und der gleiche Weg wieder zurückgenommen. Die Sicht auf die Skyline war schon bemerkenswert. Das ganze dazu noch zum Sonnenuntergang – ein wunderschönes Erlebnis. Zurück sind wir dann recht zügig mit Tram und Metro gefahren, sollte sich doch die Mein Schiff 6 abends zum ersten Mal Richtung Oman in Bewegung setzen. Wie am Tag zuvor eine ziemlich volle Metro aber ein vollkommen unproblematisches Fortkommen. Diesmal wussten wir auch von vorneherein, wo das Taxi für die Rückfahrt zum Hafen zu finden war. Für diejenigen, die es gestern nicht mitbekommen haben die Koordinaten: 25.263933 55.288184 (google maps). Nach einem stärkenden Abendessen haben wir dann auch ein wenig das Schiff erkunden und von der Aussichtsplattform über der Arena (dort fand gerade ein Tanzkurs statt) die Aussicht auf die Stadt genossen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Um 21:15 Uhr galt es noch die Seenotrettungsübung zu absolvieren, bevor sich dann die Mein Schiff gegen 22 Uhr zum ersten Mal in Bewegung setzte. Wir feierten nach diesen zwei Tagen, an denen wir mehr oder minder durchgängig unterwegs gewesen waren, die Ausfahrt mit einem Gläschen Sekt auf dem Balkon. Der Start dieser wundervollen Reise war vielversprechend gewesen – Dubai und vor allem seine Bewohner hatten uns positiv überrascht und unsere Vorfreude auf alles, was da noch kommen mochte, stieg…

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Geodaten:

    Liegeplatz Mein Schiff 25.272440 55.279619

    BigBus-Shuttle Abfahrtspunkt am Schiff 25.271437 55.279134

    U-Bahnhof "Al Ghubaiba" (nächste U-Bahnstation zum Schiff) 25.264498 55.288741

    Hier findet man am Bahnhof Al Ghubaiba tagsüber Taxen 25.264428 55.289097

    Hier findet man am Bahnhof Al Ghubaiba abends Taxen 25.263933 55.288184

    Guter Startpunkt für einen Spaziergang durch das Viertel Al Fahidi 25.263601 55.300389

    Abfahrt Dubai Ferry (Umrundung Palm 17 Uhr) 25.075694 55.138345

    Dagl67 Die Konstellation war bei uns ganz ähnlich. Wobei uns Mumbai begeistert hat (die Tour war allerdings auch toll und wir waren schon mehrfach auf eigene Faust in Süd-Ost-Asien). Mein Mann hat letztlich mit dem Hintergedanken "Wenn's doof ist, habe ich es am Ende des Tages geschafft, wenn es gut ist, könnte das ein Appetizer für zukünftige Reisen sein" zugestimmt. Der Tag in Mumbai war extrem anstrengend, aber er hat die - na - Beklemmung vor der Stadt genommen.

    Ich drücke die Daumen - für uns war diese Tour mit seiner ausgewogenen Mischung aus anstrengenden/eindrucksvollen/unvergesslichen/besonderen Entdeckungen und der Rückkzugsmöglichkeit (die vielen Seetage...) perfekt.

    LG, Ulli

    DUBAI Tag 1 (Teil 2)

    Zurück auf dem Schiff ging es dann mit aufgeregtem Grummeln im Magen Richtung Kabine. Immerhin – einer von vier Koffern stand bereits erwartungsvoll vor der Tür. Wir wagten einen ersten Blick… WOAHHH

    Was soll man sagen – es war perfekt. Zumindest die Bereiche, die uns wichtig waren. Reisespezifische Infos gab es gleich jede Menge – das war erkennbar eine andere Reise als Karibik oder Mittelamerika, wo man „einfach so“ als Passagier einreiste – hier galt es, die administrativen Aspekte im Auge zu behalten

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Kabinenfotos habe ich erst sehr viel später an einem der Seetage gemacht. Deshalb werde ich auf die Kabinendetails auch erst später eingehen.

    Die Kabine war also bezogen, die vorgefundenen Pralinen innerhalb von fünf Minuten vertilgt, der (nie benötigte) Hart-Alk aus der Minibar geräumt um Platz für zusätzliches Wasser zu signalisieren. Wobei – so richtig viel zu beziehen gab es da noch nicht. Drei von vier Koffern fehlten ja noch. Wir hatten für den Nachmittag geplant, zur Dubai-Marina zu fahren und die Fährschifffahrt von Dubai-Ferry um 17:00 Uhr (Marina=> Palm => Hotel Atlantis => gleicher Weg zurück) zu nehmen. Da die Koffer um 16 Uhr noch nicht aufgetaucht waren, nahmen wir unseren Weg zum Ausgang über die Rezeption. Ja wurde uns dort beschieden, das könne gut sein. Man solle sich erst Sorgen machen, wenn die Koffer (die wir ja morgens vor dem Schiff an der uns zugewiesenen Stelle abgestellt hatten) am nächsten Tag, besser am Abend des nächsten Tages noch nicht da seine. Liebe Leute von der Rezeption: mit drei Stunden Schlaf im Kreuz ist das die falsche Antwort. Selbst wenn es aus Eurer Sicht die richtige ist. Um es kurz zu machen: als wir abends gegen 20 Uhr von dem Ausflug in die Stadt wieder zurückkehrten, standen alle drei fehlenden Koffer vor der Kabine. Aber wir waren ja noch am Nachmittag. Wir wollten an der von Dubai-Ferry angebotenen Tour/Linie FR4 „Sightseeing circular trip to Atlantis and back“ (Dauer ca. 1 Stunde, Kosten pro Person 50AED/ca 13€) teilnehmen. Tickets dafür sollten direkt am Ableger gekauft werden. Mit unseren Tagestickets für die Metro mussten wir also ein Taxi für die kurze Strecke zwischen Schiff und Metro-Station Al Ghubaiba nehmen. Taxen stehen vor dem Terminal reichlich. Wir steigen also in eines der zahlreichen Taxen ein. Gebannter Blick auf’s Taximeter: läuft die Zähluhr? Nein. „Could you please turn on taxameter?“ „asf asdfjlkj asf50Dirhamasdfjkj“, „???“, „asdf 50 dirham“ , “Turn on the taxameter please or we’ll leave”. Jooo, hat funktioniert. Es steht ja auch an jedem Seitenfenster, dass die Fahrt kostenlos ist, wenn das Ding nicht läuft. Aber wir erfuhren später auch von anderen, dass die Taxifahrer gerne mal deutlich überhöhte Festpreise (in unserem Fall gesagte 50 Dirham) für Fahrten ab Schiffsterminal ausriefen. Unser Eindruck war, dass es versucht wird, dass aber angesichts der eindeutigen Regelung und angesichts der vermutlich vorhandenen Sanktionsmöglichkeiten bei Protest schnell eingelenkt wird.

    Mit der Metro ging es dann Richtung Dubai Marina. Die Fahrt verlief vollkommen entspannt. Sauberkeit, Übersichtlichkeit, Anwendung der red nolcard – das war alles perfekt und wirklich idiotensicher. Man musste ein wenig aufpassen, nicht aus Versehen in die nur Frauen vorbehaltenen Frauen-Wagons einzusteigen. Passierte das, konnte man aber problemlos von einem zum nächsten Wagon wechseln, das war alles offen. Und männliche Touristen genossen da – so war mein Eindruck – einen gewissen Welpenschutz. Ihnen wurde nachgesehen, wenn das mal kurzzeitig schief ging. Die Fahrt verlief also vollkommen problemlos – wenn wir uns nur nicht mit der Zeit ziemlich verschätzt hätten. Hinzu kam, dass Dubai-Ferry in der Marina zwei Haltestellen hat, die von uns gewollte Tour aber nur von einer abfährt. Wir waren an der falschen und hätten die richtige nicht mehr geschafft. Ich hatte schön die Schautafel von Dubai-Ferry abfotografiert, um Euch die verschiedenen Ablegepunkte zu zeigen – meine jetzt aber die Forenregeln so verstanden zu haben, dass ich das Foto nicht zeigen darf. Daher also die Geo-Daten für den richtigen Fährableger (in google-map eingeben, dann sieht man den genauen Standort)

    25.075694 55.138345

    Mit der Metro zur Dubai-Marina: Mit der Metro von „Al Ghubaiba“ bis entweder zur Station 36 „Damac Properties“ oder 37 „DMCC“. Dazu muss man einmal an der Station „Burjuman“ von der grünen in die rote Linie umsteigen. Von beiden Stationen (Dumac Properties oder DMCC) kann man die Marina zu Fuß erreichen. Möchte man noch näher an die Abfahrtsstation von Dubai-Ferry kommen, wechselt man an einer der beiden metro-Stationen in die Tram (Deutliche Ausschilderung in den Metro-Stationen) und fährt von dort bis zur Station 04 „Dubai Marina Mall“. Die Tram ist eine Ringlinie, man kommt also immer an. Wichtig: ein- und auschecken (nol-card) bei der Tram nicht vergessen.

    Aber zurück: da standen wir also 15 Minuten zu spät am Fährableger. Unser Plan war nicht ganz aufgegangen. Ein Problem war das nicht. Die entspannte Atmosphäre der Dubai Marina, die wunderschöne Promenade, die flanierenden Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit (Mütter auf Inlinern mit Kinderwagen in den heißesten Hot-Pants, die ich je gesehen habe und ganz traditionelle Pärchen, Expats, die die Kühle des Abends genossen, junge Einheimische, die in dezenter Flirtlaune waren, Familien in Feierabendstimmung jeder genoss auf seine Art die Atmosphäre) – wir haben diese tolle Stimmung sehr genossen und uns dann letztlich einfach treiben lassen. Entstanden sind dabei die folgenden Bilder.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Der gutaussehende Mann, den Ihr schon jetzt immer mal wieder in den Fotos gesehen habt, ist mein Mann. Den werdet Ihr noch auf einigen Fotos mehr mit im Bild haben... :-)... meine Kamera auf fremde Menschen zu halten, fällt mir unfassbar schwer...

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Als es dann vollkommen finster war, machten wir uns auf den Rückweg. Die Rückfahrt mit der metro verlief genauso unspektakulär einfach wie die Hinfahrt. Es war allerdings mächtig voll. Man stand in den Wagons doch recht eng beeinander und von Station zu Station wurde es voller (bis zu dem Punkt, dass nicht alle Fahrwilligen auch einsteigen konnten). Ich habe mich als Frau allerdings zu keiner Zeit unwohl gefühlt. Auch weil mehrere andere Frauen (z.T. auch alleinfahrend) in den „gemischten“ Wagons fuhren. Im Gegenteil, man reagierte so hilfsbereit und freundlich in diesem Gedränge auf uns, dass wir beide das ein oder andere Vorurteil in unseren Köpfen ad acta legen mussten. Als etwas problematisch erwies es sich dann, von der Station „Al Ghubaiba“ ein Taxi zum Schiff zu bekommen – es war mittlerweile stockfinster, dickste Rush-Hour und alle Taxen, die wir morgens noch vor der Station gesehen hatten, schienen unterwegs zu sein. Hilfe nahte dann in Form eines Päarchens (ebenfalls Mein Schiff Passagiere), die uns ansprachen und zu berichten wussten, dass man vom gegenüberliegenden Einkaufszentrum deutlich besser mit dem Taxi weg kommt als von der Taxi-Spur der metro-Station. Wir teilten uns dann zu viert das ohnehin schon günstige Taxi. Hier die Koordinaten für den optimalen Taxi-Abfahrtspunkt nach einer metro-Fahrt 25.263933 55.288184. Abends dann ein unspektakuläres und schnelles Abendessen in der X-Lounge und anschließend einen „Begrüßungssekt“ auf unserem Balkon mit Fotoselfie für die Kinder (das hinter uns ist/war die MS5). Danach lagen wir zeitig im Bett und fielen in einen komatösen Schlaf.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ach... das ist ja irre... dass Ihr hier schon mitlest... ich freue mich!

    @Isuledda99 : liebe Angela, die Wasserzeichen werden so bleiben müssen. Ich bin (damit finanziere ich mir meine Fotoausrüstung) Fotografin für eine amerikanische Bildagentur. Dabei erlebt man regelmäßig, was mit dem Fotomaterial passiert, wenn es nicht flächendeckend "geschützt" ist und das Foto dann ggf. "verwaist". Deshalb - das Wasserzeichen wird auf allen Bildern zu sehen sein. Aber ich werde jeweils versuchen, es so "blass" wie möglich zu halten. Das ist für alle, die nur schauen wirklich blöd, aber wenn man - der Zufall will es so - auf dieser Reise erlebt, dass selbst bei kommerziellen Vorträgen kein Halt vor der Verwendung von mit Wasserzeichen geschützten (Agentur)-Fotos gemacht wird, dann weiß ich für mich, dass die einfach sein müssen.

    Die nächste Herausforderung stand ins Haus. Hatten wir doch gelesen, dass es bei den Taxen (und ein solches sollte uns zum Schiff bringen) solche und solche gibt. Die Taxen werden da von einer Aufsicht gewissermaßen zugeteilt. Wir wurden – wie sollte es auch anders sein - an ein schwarzes Taxi verwiesen. Dank des Forums wusste ich, dass das unweigerlich zu deutlich höheren Kosten führen würde. Gnä Frau trampelt also gedanklich ein wenig mit den Füßen und lehnt (ganz real) brüsk das Taxi ab. Wir sind dann zwischen den Taxi-Reihen selber auf Suche gegangen. Nur Sekunden später wurde ich von der Fahrerin eines Frauentaxis angesprochen. Sie könne mich fahren. Mein Hinweis, dass ich wohl gerne mit ihr fahren würde, wäre da nicht der mitreisende Ehemann, wurde mit dem Hinweis gekontert, der könne auf die Rücksitzbank, dann sei das o.k.. So fuhren mein Mann und ich dann in einem pinken Taxi mit einer Fahrerin, die es (ebenfalls in pink verschleiert) hinsichtlich ihres Fahrstils ohne weiteres mit Sebastian Vettel hätte aufnehmen können, zum Hafen. Mit eingeschalteten Taxameter und zu sehr überschaubaren Kosten. So wie es sein soll. Um 7 Uhr waren wir an der Mein Schiff 6, die unmittelbar vor der ebenfalls im Hafen liegenden Mein Schiff 5 lag. Im Check-In-Bereich herrschte noch vollkommene Leere. Eine MS-Mitarbeiterin erkannte offenbar sofort ihre Schäfchen und fing uns mit den Worten „Habt Ihr auch Kopien Eurer Pässe dabei?“ ab. Hatten wir. Passagiere Nr. 4 und 5 an diesem Morgen, die eincheckten. Der Check-In verlief reibungslos, wenn man mal davon absieht, dass es ein befremdliches Gefühl war, Reisepass und alle Visa abzugeben. Um 7:30 Uhr saßen wir in der X-Lounge und spülten uns den Reisestaub mit einem ersten Kaffee, einem ersten Tee und einem ausgiebigen Frühstück weg.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Der erste Ausblick auf die Stadt nach dem Check-In von der X-Lounge

    Dermaßen gestärkt ging es wieder von Bord – die Kabinen waren um diese Zeit ja noch nicht fertig und wir wollten etwas von der Stadt sehen. Schon in Deutschland hatten wir uns das 2-Tages-Ticket (=“Premiumticket“) von BigBus gekauft. Der entsprechende Shuttlebus wartete direkt vor dem Schiff. Von den Big-Bus-Mitarbeitern wurden wir sehr freundlich mit den eigentlichen Tickets, Kopfhörern und reichlich Infomaterial versorgt.

    Abfahrtszeiten des BigBus-Shuttles vom Schiff zur Dubai Mall/red nol ticket (s.u.)

    Dann ging es zügig zu dem eigentlichen Startpunkt der BigBusse an der Dubai Mall. Von hier aus fahren sowohl die grüne, als auch die rote BigBug-Linie ab. Wir hatten uns für diese erste Erkundung für die rote Linie entschieden. Die angenehme Fahrtbrise auf dem Oberdeck, interessante Informationen über die Kopfhöhrer, Sonnenschein – das ließ sich aushalten.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Da zum ersten Mal in Dubai, hatten wir uns vorgenommen, „chronologisch“, also mit der Altstadt zu beginnen. Wir fuhren also mit der Red Line von der Dubai Mall bis zur Station 4, „Arabian Old Souk“. Diesen, also den Old Souk, haben wir uns dann angeschaut. Um es gleich vorweg zu nehmen, der Brüller war das nicht. Das war ein Ort nur für Touristen und nachdem ich zum gefühlt 30-sten Mal „Schaun mer mal“ als Versuch der Verkaufsanbahnung gehört hatte, reichte es dann auch. Es sollte aber die einzige Enttäuschung in Dubai bleiben. Wir haben uns dann entlang des Creek treiben lassen und die geschäftige Atmosphäre aufgesogen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Es war warm, aber noch gut auszuhalten. Richtung Meer gehend kamen wir fast unweigerlich an der Metrostation „Al Ghubaiba“ vorbei. Wir nutzten die Gunst der Stunde und versorgten uns jeweils mit zwei red nol tickets und luden die jeweils mit einem „1 day pass“ auf. Das hat pro Person keine 6€ (22 AED) gekostet und erlaubte uns, den ganzen Tag unlimitiert den öffentlichen Nahverkehr, vor allem aber die Metro zu nutzen. Gekauft haben wir die Tickets nicht am Automaten, sondern am Kassenschalter. Weiter ging es Richtung Heritage Village. Die Windtürme, von denen man in Reiseführern liest, hatten uns interessiert.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Das war alles schön aufgemacht und geradezu makellos sauber. Etwas irritiert hat uns allerdings, dass dieser Komplex praktisch menschenleer war. Viel Zeit zum Nachdenken hatten wir aber sowieso nicht – gegen 12 Uhr erreichte uns die SMS, dass die Kabine fertig sei. Wir haben uns also eines der an der Station „Al Ghubaiba“ stehenden Taxis genommen (Taxameter lief, alles war gut) und sind zurück zum Schiff gefahren….

    Ich versuchs…

    Unsere Traumreise „Dubai trifft Singapur“ vom 12.11.2019 bis zum 27.11.2019 mit der Mein Schiff 6 ist Geschichte. Und weil sie Geschichte ist, soll es diesmal einen Reisebericht geben. Weil ich in diesem Forum viele, viele hilfreiche Tipps erhalten habe. Ein kleines bisschen vielleicht auch, weil wir zu dieser Reise ein wenig wie die Jungfrau zum Kinde kamen: die Reise war uns nur möglich, weil eine andere Familie oder ein anderes Paar sieben Wochen vor Reisebeginn ihre Kabine storniert hatte und wir deshalb so sehr kurzfristig die Möglichkeit hatten, unsere Wunschtraumkabine zu buchen. D.h. diese unvergessliche Reise basierte in gewisser Hinsicht auf der garantiert schwer gefallenen Entscheidung einer anderen Familie, die Reise zu stornieren…


    RANDDATEN

    - „Dubai trifft Singapur 2019“ mit der Mein Schiff 6

    - Individuelle An-/Abreise (Emirates hin, Lufthansa zurück)

    - Ausflüge in jedem Hafen, aber immer individuell geplant/gebucht bzw. vor Ort organisiert. Max. Gruppengröße: sechs. Manche Ausflüge waren eher keine „Standardausflüge“.

    - Wir sind keine regelmäßigen Kreuzfahrer (das war unsere vierte Fahrt), schätzen Rückzugsmöglichkeiten auf dem Schiff sehr, waren aber begeistert von den angelaufenen Häfen (keine Bade-/Strandhäfen, dafür Städte/Orte, in denen es viel zu entdecken gab).

    - Kabine: Diamant-Suite

    Schwerpunkt des Reiseberichts wird die Beschreibung der Ausflüge sein. Fotos werde ich reichlich anhängen. Um ein versehentliches „Verselbstständigen“ der Fotos zu vermeiden, habe ich sie alle mit einem Wasserzeichen versehen

    Aber der Reihe nach:

    Das Jahr war anstrengend gewesen. Der Sommerurlaub war dieses Jahr beruflich bedingt eher kurz und unspektakulär ausgefallen. Unsere Brut signalisierte seinen Eltern, dass der erste „Eltern-Only“-Urlaub sehr unterstützt werde, sofern nur der Kühlschrank gut gefüllt, das Taschengeld für die zwei Wochen „angemessen“ aufgestockt und die ansonsten bestehenden WLAN-Limits großzügig geöffnet würden. Wir sind Asienliebhaber (allerdings bisher immer als Individualreisende). Daher stand schnell fest – Asien muss es sein. Zeitlich galt es nur, die Zeit um Weihnachten und Silvester auszuklammern – die war der Familie vorbehalten. Eine Suite sollte es sein. Das würde doch – avisiert war schließlich die „Nebensaison“ außerhalb der Schulferien – kein Problem sein. Dachten wir. War es aber leider doch. Die TUI-Seite spuckte uns Anfang September für Asien genau Null verfügbare Kabinen. Und nicht genug – ebenso sah es auch für die Saison 20/21 aus. Das war ernüchternd. Also hat gnä Frau in den folgenden Tagen und Wochen teils mehrfach täglich die TUI-Seite malträtiert und nach Rückläufern Ausschau gehalten. Viel kam da nicht. Eher fast gar nichts. Das änderte sich am 21 September: um 11:05 spuckte mir die TUI-Seite aus, dass für die Dubai-Singapur-Reise auf der MeinSChiff 6 eine Diamant-Suite zu haben sei. Um 11:07 war der Ehemann in Kenntnis gesetzt, um 11:09 stellten wir fest, dass das Telefon unseres Dorf-Reisebüros besetzt war, um 11:15 saßen wir in unserem Dorfreisebüro, um 11:19 hatte die Besitzerin des Dorfreisebüros (die wusste, dass es jetzt auf jede Minute ankommt) ihre Mitarbeiterin von deren Platz verjagt, um mit fliegenden Fingern die Daten einzugeben und um 11:23 hatten wir unsere Option. Die war nötig, weil so unwesentliche Dinge wie das O.K. vom Arbeitgeber nun doch noch einzuholen waren. Außerdem galt es passende Flüge nach Dubai bzw. von Singapur zu finden.

    Es folgten dann sechs prall mit Vorbereitungen gefüllte Wochen. Impftechnisch war alles im grünen Bereich. Gemahl und Kinder leben damit, dass ihre Frau/Mutter zu den Menschen gehört, die bei Impfterminen auf ein ärztliches „Darf’s etwas mehr sein“ grundsätzlich und gerne mit einem begeisterten „Ja“ antwortet. Tollwut, Typhus, Gelbfieber, Hep A/B, natürlich jede von der STIKO empfohlene Impfung – alles drin. Weiter ging es mit den Visa. Keine Frage, neben dem obligatorischen Visum für Sri Lanka war auch Mumbai fest gesetzt. Ganz schnell war klar: da kann TUI noch so sehr seine überteuerten (Agentur-)Dienste anbieten – das Geld würden wir schön für uns behalten und die Indien-Visa selber beantragen. Etwas nervig war’s schon. Und der beste aller Ehemänner hat dann doch mehrfach geflucht, weil die indische Seite ihn im ungünstigsten Moment immer mal wieder rausschmiss. Aber letztendlich klappte das alles hervorragend (auch mein aus der Kirche ausgetretener Mann wählte für sich „christian“, seine Bundeswehrzeit hat er nicht angegeben, Bezahlung mit paypal lief problemlos, mit der Kreditkarte klappte das irgendwie nicht). Selbst die von uns vor weißer Wand gemachten Fotos wurden akzeptiert. 30 USD pro Person (Bezahlung per Paypal) hat uns das gekostet. Innerhalb von 24 Stunden hatten wir das Visum. Es gab einmal die Email, man konnte sich aber auch über die indische Seite das Visum ausdrucken, das dann auch wirklich so aussah, wie man es sich vorstellte – richtig schick…

    (Auf dem Foto sieht man beide Varianten, die Email und das anschließend unter „Status“ auf dem indischen Server abgelegte eigentliche Visum).

    Die verbleibende Zeit ging für die Ausflugs- bzw. detaillierte Reiseplanung drauf. Hier nur eine ganz kurze Übersicht – im Detail gehe ich am jeweiligen Ausflugstag auch auf die Planung ein.

    =======================================================================================

    Ausflugsübersicht

    (angegeben sind immer die Seitenzahl in diesem Thread, die Postingnummern mit den Ausflugberichten, sowie das Posting, in dem die Geoadaten aufgeführt sind)

    - Dubai: Seite 1 (#1, #2), Seite 2 (#22, #22, #26 mit Geodaten):

    BigBus, Metro mit Tageskarten, Fährfahrt (Dubai Ferry) zum Sonnenuntergang von Dubai-Marina um die Palm, Dubai Museum, Viertel „Al Fahidi“, Altstadt Souks, Dubai Marina, Dubai Mall

    - Khasab: Seite 2 (#29 mit Geodaten)

    Dhautour (Delfine) am Ankunftstag bei örtlichem Anbieter gebucht. Tour auf großer Dhau mit vier weiteren Passagieren – also quasi eine Privattour.

    - Muscat: Seite 3 (#43, #44 mit Geodaten)

    Privattour/Wanderung „Balcony Walk“ am Jebel Shams (höchster Berg des Oman) entlang des Grand Canyon.

    - Mumbai: Seite 3 (#58, #60) Seite 4 (#69 mit Geodaten)

    Privattour „Mumbai by Public Transport“ mit einem weiteren Paar von der MS6

    - Sri Lanka: Seite 4 (#80), Seite 5 (#81, #85, #86 mit Geodaten)

    Auf eigene Faust mit der Eisenbahn nach Kandy und wieder zurück, gebuchter Fahrer mit Auto in Kandy, in Kandy Besuch des Botanischen Gartens und des Zahntempels.

    - Port Klang: Seite 5 (#98, #99 mit Geodaten)

    Mit dem Taxi => Batu-Höhlen, KL-Tower (=Fernsehturm), Chinatown und Umgebung

    - Singapur: Seite 6 (#103, #104 mit Geodaten)

    Mit der Metro kreuz und quer durch die Stadt, Wechsel am Abreisetag in ein Tageshotel, Abflug am späten Abend mit Lufthansa.


    Außerdem

    - Seetag / Diamantsuite / Suitentreffen: Seite 3 (#48)

    - Seetag mit blinden Passagieren: Seite 4 (#74)

    - Fazit: Seite 6 (#105)

    ============================================================================


    Anreise und Dubai

    Gebucht hatten wir dem Emirates-Nachtflug (EK 48, 20:30 – 5:55 Uhr) von Frankfurt nach Dubai. Der Abreisetag verlief hektisch: letzte mahnende Worte an den Nachwuchs (der angesichts der sturmfreien Bude schon mit den Füßen scharrte), der Ehemann hat noch einen Geschäftstermin zu absolvieren, gnä Frau kann sich – wie immer – bis zum letzten Moment nicht entscheiden, ob der halbe oder der ganze Kleiderschrank mit auf Reise geht. Am frühen Abend dann Aufbruch zum Flughafen. Da wir schon online eingecheckt hatten, lief das alles vollkommen reibungslos. Lange Schlangen und damit einiges an Wartezeit im Bereich des Security-Checks, dann wieder problemloses Boarding bei Emirates.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Wir saßen im Bereich mit einer 2-4-2 Bestuhlung. Sehr praktisch

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    empfanden wir das Staufach zwischen Sitz und Fenster: kindl, Nackenkissen und der übliche Kleinkram, den man, besser frau bei solchen Reisen benötigt, konnte hier sehr schön verstaut werden. Ein Entertainment-Programm, von dem sich manche andere Fluglinie eine Scheibe abschneiden könnte. Das Essen war bei nur sechs Flugstunden o.k., Getränkeservice wie hier im Forum schon mehrfach gelesen zurückhaltend. Pünktlich zum ersten Licht des Tages stand der Flieger an seiner Parkposition in Dubai.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    An keiner Stelle gab es Warteschlangen. Gefühlt wurden unsere Koffer in dem Moment, als wir die Kofferbänder erreichten, ausgeworfen. Anschließend galt es, eine Entscheidung zu fällen. Madam fliegt nicht gerne. Überhaupt nicht. Und weil Baldrian da wirklich so gar nicht hilft, die Flugangstseminar der Lufthansa zwar ausgesprochen gut, aber leider auch zu teuer sind, um sie jährlich zu wiederholen, genehmige ich mir auf jedem Flug ein Spitzenprodukt der deutschen Pharmazie. Eine Tablette hatte ich intus. Eine weitere Tablette hatte ich im Gepäck für den Rückflug. Lange hatten wir diskutiert: die Tablette lose ohne Blister mitten ins Gepäck schmeißen („Oh, hatte ich gar nicht gesehen, muss da von einer vergangenen Reise liegen geblieben sein“), sich blöd stellen, die Tabletten fantasievoll verstecken… Klang alles irgendwie nicht gut. Was würde einen bei Entdeckung erwarten: Stockschläge? Steinigen? Inquisitorische Verhöre? Dann doch lieber richtig. Also dackel ich eine Woche vor der Reise zu unserem Dorfarzt, beschaffe mir ein Attest (der adac-Vordruck) und noch einmal ein Rezept, in dem wirklich alle geforderten Informationen aufgeführt sind. Zwei Dokumente für eine einzige Tablette. Wir waren also fest entschlossen, den gesetzeskonformen Weg zu gehen. Und was iss? Nichts iss. Da war am Zoll niemand. Da hätten wir erst mal jemand rausklingeln müssen. Mit höchstens drei Stunden Schlaf im Kreuz haben wir es dann gelassen. Der gute Wille war da – das reicht...

    Wir haben zwar (bedingt durch andere Reisen) das komplette Programm inklusive Tollwut, Typhus etc. intus, aber wie Froggy und TiPi glaube ich auch, dass der Standard-Impfschutz plus Hepathitis A bei dieser Form der Reise reicht.

    Wir nehmen, weil wir eventuell auch an Land essen gehen wollen, Perenterol forte vorbeugend (wie im Beipackzettel als Reiseprophylaxe aufgeführt). So haben wir bisher noch jede Individual-Asienreise überstanden.

    So - ich wage mich noch einmal aus der Deckung. :-) ... auch wenn unsere bisherigen Anregungen/Fragen zur Teilnahme vielleicht zu abenteuerlich/riskant wirkten und die Resonanz daher exakt Null war (was ja o.k. ist, wir haben es auch schon in anderen Urlauben extrem ruhig angehen lassen).

    Also denn - diesmal MUMBAI

    Wir haben bei ToursByLocals die Tour "Mumbai by Public Transport" gebucht. Wenn Ihr ToursbyLocals und den Titel der Tour eingebt, landet man sofort bei der Tourbeschreibung. Da wir selber nur zu zweit sind (55/56 Jahre, NR, Seltenkreuzfahrer, nach 22 Jahren der erste Urlaub ohne Kinder, fotografiebegeistert, Asienliebhaber und gerne Individualreisende), hätten wir noch Platz für 1-2 Mitstreiter. Die Tour ist auf englisch und ich vermute, dass man halbwegs gut zu Fuß sein sollte. Dauer der Tour lt. Beschreibung mind. 4, maximal 6 Stunden. Weitere Details in der Tourbeschreibung. Abholung "outside GreenGate". Kosten in Summe 275 USD (ich habe für 25USD die Möglichkeit dazu gebucht, bis 24 Stunden vor Start der Tour ohne Angabe von Gründen stornieren zu können). Bei insgesamt drei Tourteilnehmern wären das also 92 USD pp, bei vier Tourteilnehmern wären es 69 USD pp. Über die Qualität der Touren, die von ToursByLocals angeboten werden, können wir nichts sagen, da wir "Erstbucher" sind. Wir haben diesbezüglich exakt die gleichen Informationen wie Ihr: nur das, was auf deren Seiten bzw. im Netz zu finden ist.

    Wenn also jemand möchte... wir würden uns freuen, wenn sich jemand meldet (so, wie wir auch immer noch gerne jemand zum BalconyWalk in den Oman mitnehmen oder gemeinsam mit mehreren die Zugfahrt nach Kandy machen würden => siehe meine vorherigen Posts)

    Grüße in die Runde

    Ulli

    wicki

    ...Mumbai wird vermutlich der einzige Anlaufpunkt sein, den wir mit Guide erkunden wollen (in allen anderen Häfen sind wir auf eigene Faust unterwegs). Wir werden wohl eine Tour (privat oder Kleinstgruppe) über toursbylocals oder getyourguide buchen. Für toursylocals spricht unserer Meinung nach, dass der jeweilige Guide gewählt werden kann. Noch nicht ganz verstanden habe ich die teils doch erheblichen Preisunterschiede. Aber wenn wir schon mal in der Stadt sind, möchten wir auch viel sehen. Es wird deshalb wohl eine Ganztagestour werden. Fest gebucht haben wir noch nicht, das kommt aber in den nächsten Tagen...

    Grüße, Ulli

    SRI LANKA - ZUGFAHRT

    Ich habe gerade für meinen Mann und mich (55/56) Zugtickets von Colombo nach Kandy und zurück über visitsrilankatours reserviert (8:30 ab Colombo, ca. vier Stunden Aufenthalt in Kandy, 17:36 zurück in Colombo wenn die Züge pünktlich sind). Hat jemand Lust, sich ganz oder in Teilen (oder nur zum Taxiteilen für die Fahrt zum Bahnhof) anzuschließen? :-)

    Liebe Grüße, Ulli

    Zocas...

    Danke!!!

    Ja, die überfüllten Züge haben wir schon vor 20 Jahren auf einer REise nach Sri Lanka erlebt. Aber man kann Tickets mit garantiertem Sitzplatz vorbestellen. Die Eisenbahngesellschaft hat Wagons "ohne Reservierung" (da wird's kuschelig eng) und solche "mit Reservierung" (da wird penibel drauf geachtet, dass nur Leute mit Reservierung reinkommen, das sind aber noch nicht die Touri-Wagen)

    O.k., dann hoffe ich mal, dass genügend Zeit für die Fahrt zum Bahnhof und zum Abholen des Tickets bleibt. Wir werden vermutlich auf Risiko spielen, da die (Agentur-)Tickets doch vergleichsweise günstig sind (ca. 30€ Colombo/Kandy hin und zurück pp) aber eben jetzt schon bestellt werden müssen.

    Nochmal lieben Dank!!

    Ulli

    Vielleicht liest das ja noch der ein oder andere von der 2018er Dubai-trifft-Singapur-Route:

    könnt Ihr Euch noch daran erinnern, wie lange es dauerte, bis ihr nach der offiziellen Ankunftszeit in Colombo vom Schiff durftet?

    Für die diesjährige Tour "Dubai trifft Singapur" ist als Ankunftszeit in Colombo 7:00 Uhr angegeben. Wir würden gerne den Zug um 8:30 Uhr von Colombo nach Kandy nehmen. Das klappt nur, wenn wir dann auch "zeitnah" vom Schiff dürfen...

    Und sollte hier zufällig jemand mitlesen, der sich die Bahntickets online über eine Agenturen gekauft hat - hat die Abholung am Bahnhof in Colombo problemlos geklappt?

    Tausend Dank, falls jemand helfen kann!!

    Liebe Grüße

    Ulli

    Wir sind im November mit der MS6 in Colombo. Planmäßig Ankunft ist 7 Uhr morgens. Könnt Ihr uns sagen, wie schnell man nach Ankunft vom Schiff darf? Wir überlegen, mit dem Zug nach Kandy zu fahren, müssten dazu aber um spätestens 8:30 am Bahnhof (Zentralbahnhof Fort) sein. Meint Ihr, dass das machbar ist?

    Und gleich noch eine Frage: zu Fuß sind es bis zum Bahnhof knapp drei Kilometer. Die Taxistrecke beträgt etwa 5km. Ist man da morgens eventuell zu Fuß schneller als mit dem Taxi?

    Daaaanke, liebe Grüße in die Runde, :-)

    Ulli

    Sorry... :-(.... dass ich für so einen Mist Eure Kapazitäten "verbrauche"... aber an den Einstellungen liegt es nicht. Da habe ich im Reiter "Anzeige" alles auf Standard und bzw. die Signaturen anderer Mitglieder sollen mir angezeigt werden.

    Ich bin über meinen Desktop-Windows-Rechner im Forum. Ich habe es auch über mein Samsung-Tablet versucht. Gleiches Problem: praktisch überall die Platzhalter-Piktograme. Ganz vereinzelt RB mit sofort sichtbaren Fotos (z.B. der tolle Reisebericht Vietnam-Hongkong mit Vorprogramm von bebe66).

    Ich sterbe nicht, wenn das nicht klappen sollte. Ist nur schade, weil die tollen Fotos ja schon irgendwie die Berichte abrunden. Wenn also jemand den ultimativen Tipp hat - ich wäre mehr als dankbar!

    Liebe Grüße in die Runde:)

    Ulli

    Liebe Susi66 (und andere technikaffine Forenmitglieder),

    dieses Abfragefenster erscheint bei mir nicht. Wenn ich z.B. auf Deine Signatur klicke, dann erscheinen zwar jeweils Deine Signaturen (MeinSchiff Herz und MeinSchiff 1 :-) ), mehr aber definitiv nicht. Nichts, nada. Da ist auch nichts, was vielleicht noch zusätzlich angeklickt werden könnte um ggf. ein Fenster im Fenster zu öffnen. Weder im Internet Explorer, noch in Firefox.

    Weiß jemand Rat?

    Die fehlenden Bilder nehmen doch ziemlich viel "Feeling" aus den Reiseberichten...:rolleyes:

    Liebe Grüße

    Ulli

    Nach fast dreijähriger Forenabstinenz (wir sind eher Gelegenheitsfahrer) sind wir jetzt angesichts der kurzfristig gebuchten Dubai-Singapur-Reise wieder "eingestiegen" und lesen fleißig überall mit. Bei einer Änderung im Forum wäre es aber super, wenn mir/uns ein paar altgediente Forenexperten weiterhelfen könnten - da hängen wir irgendwie:

    >98% aller Bilder und Signaturen sehen wir NICHT. Da erscheint lediglich eine Art Fotopiktogram, der Text "Klicken Sie hier, um das externe Bild anzuzeigen" und eine Linkzeile (wenn die angeklickt wird, öffnet sich tatsächlich ein Bild bzw. bekommt man tatsächlich die Signatur zu sehen). ABER... bei dem ein oder anderen Reisebericht sehe ich sehr wohl Bilder und Signaturen, ohne irgend etwas extra anklicken zu müssen - es scheint also ganz grundsätzlich zu gehen auch wenn diese Postings die absolute Ausnahme sind.

    Deshalb meine Frage: muss ich vielleicht irgend etwas in meinen Einstellungen ändern, um z.B. Signaturen auf Anhieb "lesen" zu können? Ist das mein Browser? Wie kann ich Fotos und Signaturen sichtbar machen, ohne jedes einzelne Bild aufrufen zu müssen? Ich habe schon fleißig die Suchfunktion genutzt, bin aber irgendwie nicht weiter gekommen.

    Es wäre super, wenn da jemand weiterhelfen könnte!:thumbup:

    Liebe Grüße in die Runde:)

    Ulli

    So, Rückmeldung von TUI (für diejenigen von Euch, die das Prozedere noch vor sich haben):

    e-Visum Indien / Eintragungen im Schiffsmanifest:

    - Ausstellungort ist "e-Visum"

    - auch wer ein e-Visum für multiple entries beantragt hat (das sind die 1-JahresVisa wohl alle), wählt "Visum Indien Touristenvisum single entry". TUI hat es laut eigener Aussage noch nicht geschafft, diese Option (multiple entries) in ihr Schiffsmanifest zu implementieren.

    Nochmal eine Frage zum Indienvisum:

    Das mit den Visa hat in beiden Ländern wunderbar geklappt. Für Indien haben wir ein "Indian e-Visa" erhalten. Ein Jahr Gültigkeit, weil es sonst zu knapp mit dem fristgerechten Ausfüllen des Schiffsmanifest werden würde.

    ABER...

    Das Visum ist ausdrücklich für mehrfache Einreisen vorgesehen ("No. of Entries: - Multiple"), während TUI beim Punkt "Visumkategorie" nur "single entry" im Schiffsmanifest anbietet. Wie habt Ihr das gelöst? Und den von TUI im Schiffsmanifest geforderten "Ausstellungsort des Visums" finde ich gar nicht auf dem Ausdruck. Wäre da "online" angemessen?

    Sorry für das Zutexten. So eine kurzfristige Reisebuchung ist doch etwas stressiger, als wir uns das vorgestellt hatten...

    Grüße in die Runde:),

    Ulli