Sopur : ach siehste... da muss ich gleich bei Singapur nochmal nacharbeiten. Dort fehlen sie noch.
Beiträge von ulli_titr
-
-
Fazit:
Die Reise war geradezu maßgeschneidert auf unsere Bedürfnisse, weil die Tour einerseits Ziele genau nach unserem Geschmack bot (keine „Badeziele“, sondern Orte, an denen es wirklich etwas zu sehen gab) wir aber andererseits mit unserer Kabine und den zahlreichen Seetagen die Möglichkeit hatten, uns jedem Trubel komplett zu entziehen und das Meer bei wundervoll warmen Wetter, aber IMMER auch im Schatten zu genießen. Kurzgesagt: eine anstrengende Tour mit interessanten Zielen in einer Suite wird vermutlich auch in Zukunft das sein, was uns wieder dazu bringt, eine Kreuzfahrt zu buchen. Im Nachhinein der einzige Wermutstropfen: zumindest wir waren bedingt durch die Reise kein bisschen in Weihnachtsstimmung, als wir quasi zum ersten Advent zurückkehrten. Und dieses Nichtweihnachtsgefühl hielt auch noch ziemlich lange an. Das fand ich persönlich ein wenig schade und das wäre eventuell ein Grund, warum wir in vergleichbarer Situation beim nächsten Mal eher den Januar/Februar als Reisezeit wählen würden.
Tolles und nicht so tolles
Hier kommt jetzt nicht so rasend viel, weil wir recht wenig von der Infrastruktur des Schiffes in Anspruch genommen haben. Shows haben wir z.B. überhaupt keine besucht.
Das hat uns gut gefallen:
- Der Kabinenbalkon mit der Muschel. Woah war das toll. Wenn ich das richtig sehe, dann bietet ansonsten nur die H&M-Suite eine gewisse Schattengarantie und Privatsphäre. Aber da schreckt uns die Tatsache, dass der Wohnbereich so komplett von draußen abgekoppelt ist.
- X-Lounge: ein Buch lesen, sich unterhalten, eine Kleinigkeit essen, die Aussicht genießen – dieser Ort ist einfach unbezahlbar
- Concierge in der X-Lounge (danke, danke, danke!)
- Das Housekeeping (danke an Rudi und Supandi!!)
- Die Entdeckung dieser Fahrt… Egg Benedict
- Die unaufgeregten und sachlichen Durchsagen von Kapitän Böttger. Kein Firlefanz, freundlich, souverän.
- Die Kapitänsfragestunde. Ohne Fremdschämen mit vielen interessanten Informationen. Und hui… die Jungs sind Profis. Da wurde jede Klippe souverän umschifft: Fragen nach dem expliziten Gehalt („weniger als ein Flugkapitän, mehr als…“ - den zweiten Teil der Antwort habe ich mir nicht gemerkt), Fragen nach Überbordgehern („Ist das da Ihr Ehemann neben Ihnen?...“). Man merkte deutlich, dass beide – Kapitän und Kreuzfahrtdirektor – entweder Naturtalente oder aber von einem PR-Berater perfekt gebrieft waren.
- Der Pool. So richtig zum Schwimmen, was selbst an Seetagen gut möglich war.
Das war jetzt nicht ganz so unseres / schade
- das Suitentreffen. Tolles Essen und alles haben sich wirklich viel Mühe gegeben. Aber alleine dieses Schlangestehen/Spalierlaufen am Anfang mit Kapitänsfoto und später dann das Selbstdarstellungsbedürfnis mancher hat uns gestresst. Wie schon bei vorherigen Reisen werden wir hier in Zukunft wohl wieder passen.
- Die Spinning-Bike-Termine waren fast alle schon bei Ankunft auf dem Schiff ausgebucht. Schade. Hier rächte sich, dass wir die Reise so spät gebucht hatten.
- Design der Diamantsuite
- Auch wenn ich weiß, dass die Diskussion schon Wellen geschlagen hat: als jemand, der das letzte Mal vor drei Jahren auf einem Schiff war, meine ich gemerkt zu haben, dass beim Essen in der X-Lounge (Frühstück, Häppchen, Abends...) die Stellschrauben zum Thema „Kosten sparen“ vorsichtig zwar, aber doch erkennbar angezogen wurden. Die Unterschiede waren nicht riesig, aber „aber früher war mehr Lametta“, was das Angebot und die Qualität anbelangte. Fand ich.
- Einmal habe ich mir ein Club-Sandwich in der X-Lounge bestellt. Uäh… wenn man da irgendwie den 08/15-Standard/Geschmack aus Hotels mit den dünnen aber getoasteten Toastscheiben gewohnt ist, und dann gefühlt meterdicken, nur leicht angerösteten Toast bekommt, der am Gaumen pappen bleibt, dann isst man/ich das nur auf, weil Essen nicht weggeschmissen gehört. Das war echt so gar nichts… Aber die Pommes waren lecker.
- Der eine Lektorenvortrag, den wir besucht hatte (Sri Lanka). Schon bei der ersten Folie habe ich mich geistig verabschiedet. Eine Karte von Sri Lanka, mit so komischen, überdeutlichen grellroten Flächen in allen Küstenbereichen, die teilweise deutlich ins Land führten. Kein Wort darüber, was das bedeutete – die Karte sollte ja „nur“ Sri Lanka zeigen. Die (ziemlich sichere) Erklärung: genau die Karte gibt’s für „umme“ bei Wikipedia. Sie kommt von der Nasa und zeigt die von Überschwemmungen in Sri Lanka bedrohten Gebiete. Aber weil sie eben ohne Lizenzgebühren genutzt werden kann, musste sie herhalten. Der Vortrag war ein fröhliches Springen zwischen verschiedenen Themen, bei denen ich immer das Gefühl hatte: besprochen werden die Bereiche, für die es günstiges Bildmaterial (notfalls eigene Urlaubsfotos in eher durchschnittlicher Qualität) gibt. Ehrlich – ich muss nicht in epischer Breite auseinandergesetzt bekommen, worin die Unterschiede zwischen afrikanischem und srilankischem Elefanten bestehen, wenn im Gegenzug kein Wort zum Thema „Wahlen“, die nur Tage vorher stattgefunden hatten, fällt. Wenn dann aber so weit gegangen wird, ein mit deutlich erkennbarem Wasserzeichen geschütztes Foto einer Bildagentur (diese Bodensteine eines Tempels mit Füßen) zu zeigen, hört der Spaß für mich auf. Zumindest für uns hatte dieser Vortrag (danach sind wir zu keinem weiteren gegangen) überhaupt nichts gebracht.
- Vor drei Jahren auf der Mein Schiff 4 hatte es eine Kunstführung gegeben. Nicht diese Verkaufsveranstaltung, die in der Galerie Lumas stattfand, sondern eine wirkliche Kunstführung, in der die teils wirklich tollen, hochwertigen und hochpreisigen Exponate, die TUI für das Schiff gekauft hatte, vorgestellt wurden. Ja klar, in der MeinSChiff-App kann man ein wenig nachlesen. Aber zumindest vor drei Jahren war dieser Rundgang so interessant und mit so viel Hintergrundinformationen (Vita der Künstler, wie wählt TUI seine Kunst aus, wer kauft ein…) gespickt – das habe ich hier schon sehr vermisst.
Meine Tipps:
- die outdoor-active-App. Die habe ich fast immer mitlaufen lassen (das geht auch mit gesperrtem Datenroaming) um nachvollziehen zu können, wo wir mit dem Schiff gefahren sind bzw. wie der Verlauf eines Landausfluges war. Einziges Manko: die app schluckt schon mächtig von der Akku-Kapazität.
- Für die Fotografen: auch wenn ich eigentlich lieber mit Festbrennweiten fotografiere, auf dieser Reise hat sich vor allem ein Weitwinkelzoom (14-24mm an Vollformat) aber auch ein Reisezoom (24-120mm an Vollformat) bewährt. Allenfalls auf der Dhow-Tour wäre für die Delfin-Fotografie ein Tele hilfreich gewesen. Aber dafür schleppe ich das Teil nicht mit und Tierfotografie ist jetzt eh nicht so meins. Ein zirkularer (!!) Polfilter ist bei mir immer drauf. Auch wenn die Dinger nicht billig sind. Damit lassen sich Spiegelungen schön „wegdrehen“. Genutzt habe ich aber neben der großen Kamera auch recht viel meine Handykamera (Samsungs S10+), deren Kameraqualität wirklich richtig gut und qualitativ so hochwertig sind, dass sie mit Photoshop hervorragend bearbeitet werden können.
- Hafervoll-Riegel für Ausflüge, bei denen nicht sicher ist, ob es etwas zu essen gibt, haben sich sehr bewährt. Viele Kalorien auf wenig Platz.
- Die Orientierung („Wo bin ich eigentlich gerade?“) klappt mit google-Maps klasse. Wer das offline machen möchte, lädt sich vor Reiseantritt einfach die entsprechenden offline-Karten von google herunter. Dann funktioniert die Orientierung so, als wäre man online.
So, jetzt bedanke ich mich bei Euch allen für Euren zahlreichen Zuspruch und dafür, dass Ihr bis zum Schluss durchgehalten habt. Meine Hochachtung vor denjenigen hier im Forum, die nach jeder Reise einen solchen Reisebericht verfassen, ist ins schier Unermessliche gestiegen. Wirklich und ohne jede Ironie!! Aber vielleicht konnte ich ja auch die ein oder andere Anregung für zukünftige Reisen geben. In den nächsten Tagen gibt’s noch ein wenig Nacharbeit (z.B. auf der ersten Seite aufführen, welcher Hafen/Ausflug auf welcher Seite beschrieben ist). Aber im Großen und Ganzen ist es das gewesen. Wenn Ihr noch Fragen habt – gerne!!
-
SINGAPUR TEIL 2
Am nächsten Morgen schliefen wir solange aus, wie es der bevorstehende „Bitte verlassen Sie Ihre Kabinen“-Termin es eben erlaubte. Mit dem zurückbehaltenen Koffer war das alles um Welten angenehmer. Dann ein letztes Frühstück in der X-Lounge. Hier liefen schon erkennbar die ersten neuen Gäste ein. Für uns das Zeichen, jetzt schnell vom Schiff zu verschwinden. Anders geht das für mich gefühlsmäßig nicht. Um 11 Uhr brachen wir dann auf. Mit Handgepäck und dem einen Koffer. Das ging vollkommen problemlos und das (einen Koffer in der Kabine behalten) werden wir bei zukünftigen Kreuzfahrten sicherlich wieder so machen. Unser restliches Gepäck sammelten wir dann fein säuberlich aufgereiht im Kreuzfahrtterminal ein. Mit Sack und Pack machten wir uns dann auf den Weg zur MRT-Station. Auch hier wieder: alles lief wie am Schnürchen. Mit einmal Umsteigen erreichten wir unser Hotel: das Park Hotel Farrer Park unmittelbar (!) an der MRT-Station Farrer Park NE8.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir hatten lange nach einem passenden Tageshotel gesucht. Aber entweder man hätte das Zimmer nur bis 17/18 Uhr behalten können (und meistens auch erst gegen 12/13/14 Uhr einchecken können), oder aber das Hotel lag im (!) Check-In-Bereich des Flughafenterminals oder das Hotel lag einfach zu weit entfernt von einer S-Bahnstation. Da unser Flug erst gegen Mitternacht starten sollte, war das alles keine Option für uns. Und weil es preislich kaum teurer als ein Tageshotel war, haben wir schließlich das Park Hotel Farrer Park gewählt und ganz regulär eine Nacht gebucht. Vom Verlassen der U-Bahn bis zum Eingang des Hotels dauerte es vielleicht eine Minute (Ausgang A, links raus, um das Gebäude, links halten). Der Eingang liegt im gleichen Gebäudekomplex wie der MRT selber und wir konnten sofort (11:30 Uhr) unser Zimmer im 19. Stock beziehen. Zimmer und Hotel wirkten hochwertiger, als wir das erwartet hatten.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Es hätte sogar noch einen Pool gegeben, den wir aber nicht genutzt haben. Wir zogen es vor, unser Gepäck abzustellen und noch einmal in die Stadt zu fahren. Dort ließen wir uns mehr oder minder treiben, wanderten durch die Straßen, holten uns an Imbisständen etwas zu essen, kühlten uns in der ein oder anderen Mall etwas ab
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die „Puls-Kühlung“ war tatsächlich der Hauptgrund, warum wir die Cola gekauft hatten…
und verbrachten so einen ruhigen, beschaulichen Tag bei brütender Hitze.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Insgesamt muss ich sagen, dass Singapur uns von allen angefahrenen Zielen dieser Reise mit Abstand am wenigsten gefallen hat: gesichtslos, wenig authentisch, steril und mit allgegenwärtiger massiver Überwachung. Zur Durchreise oder für jemanden, der sich erst einmal vorsichtig überhaupt dem Thema „Asien“ nähern möchte sicherlich o.k. aber mehr (unserer persönlichen Meinung nach) dann auch nicht.
Am frühen Abend kehrten wir zum Hotel zurück, duschten, ruhten uns etwas aus, bevor es dann mit Gepäck Richtung Flughafen ging. Etwas bänglich war uns zumute – würde das mit dem Gepäck in der MRT bei abendlicher Rush-Hour gut gehen? Es ging – sehr gut sogar. Ein sehr netter MRT-Mitarbeiter riet uns, als wir an der Station „Little India“ auf die blaue Linie wechselten, diese bis zum Ende (Station „Expo“ unmittelbar vor dem Flughafen) durchzufahren anstatt jetzt an den überfüllten Stationen der Innenstadt zweimal umzusteigen. Genau das taten wir dann auch – und alles klappte wie am Schnürchen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.An der Station „Changi Airport“ angekommen gaben wir dann – das war eine Sache von Sekunden – unsere beiden Tageskarten am Schalter zurück und erhielten im Gegenzug das Pfand für die Karten erstattet. Wir konnten gleich einchecken, entspannten dann noch ein wenig in der SingaporeAirlines-Lounge,
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.bevor es dann Richtung Flieger ging. Der Flug war ein wenig holprig und wie schon eingangs erwähnt - ich schätze fliegen wirklich überhaupt nicht. Entsprechend wenig wurde hier dokumentiert… Pünktlich um kurz vor sechs landeten wir in Frankfurt…. und alles war gut!!
Das war’s.
Geodaten Singapur:
Liegeplatz der MeinSchiff: 1.266459 103.859428
Die nächste, um Schiff befindliche MRT-Station "Marina South Pier" 1.271176 103.862971
Skywalk / Gardens by the Bay 1.282142 103.864155
Park Hotel Farrer Park (Ausgang A!) 1.312076 103.864155
-
SINGAPUR TEIL 1
Irgendwann neigt sich jede Reise dem Ende zu – so auch bei uns. Die Ankunft in Singapur war für 10 Uhr angekündigt worden. Da war also reichlich Zeit für ein Frühstück vor dem Festmachen vorhanden. Wir genossen also ein letztes „bewegtes/fahrendes“ Frühstück in der X-Lounge. Die Hafeneinfahrt war interessant zu beobachten, war aber unserer Meinung nach weniger spektakulär also z.B. die vor drei Jahren erlebte Hafeneinfahrt nach Cartagena (von der schwärmt die gesamte Familie noch heute). Aber das Wetter war auf unserer Seite und gewährte bei schönstem Sonnenschein fantastische Ausblicke.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.… auch von unserem Balkon aus…
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wirklich geplant hatten wir für Singapur nichts. Und auch eine zugegebenermaßen oberflächliche Recherche hatte jetzt aus unserer Sicht kein zwingendes „Must-See“ ergeben. Wir beschlossen also, uns nach dem Frühstück erst einmal um 2-Tages-Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel, den „Singapore-Tourist-Pass“ zu kümmern. Anschließend hatten wir uns für diesen Tag noch den Besuch von „Gardens by the Bay“ mit der Skybridge vorgenommen. Abends wollten wir dann mit dem Paar, das wir beim Suitentreff kennengelernt hatten, im Surf&Turf essen gehen.
Es heiß also erst einmal, eine Verkaufsstelle des Tourist-Pass zu finden. Wir verließen das Schiff und hielten uns im Terminal an die Ausschilderung Richtung „MRT Marina South Pier“. Wer die Ausschilderung nicht findet: an den Busslots vorbei
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.und dann rechts halten. Dort erkennt man schon den komplett überdachten Weg (der kürzer ist, als man vielleicht beim ersten Anschein denkt) Richtung MRT-Station.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die Station selber (und später dann auch die Bahn) war dann ungelogen menschenleer.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ein riesiges Ding mit einer Überwachungskameradichte, wie ich sie nie vorher gesehen habe, aber leer. Wir steuerten also einen Ticketautomaten an um ein one-way-ticket zu erstehen – denn irgendwie mussten wir ja eine der eigentlichen Verkaufsstellen für die Tageskarten erreichen. In der Metrostation „Marina South Pier“ geht das NICHT. Hier mal eine Auflistung der möglichen Verkaufsstellen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die Station „Bayfront“ wäre zwar vermutlich schneller zu erreichen, ist aber (siehe Foto) an Wochentagen nicht geöffnet. Wir entschieden uns also für die Station „City Hall“ und kaufen für uns Fahrscheine. Ich habe mir jetzt nicht gemerkt, wie das genau am Automaten ging, weiß aber noch, dass das wirklich idiotensicher und selbstverklärend war. Unser einziges Problem: die Fahrt war so günstig, dass der Automat sich weigerte, größere Stückelungen als 5-Dollar-Noten anzunehmen. Diese kleinen Stückelungen hatten wir aber nicht. Also haben wir kurzerhand ein Rückfahrtticket gekauft. Der Preis war dann so „hoch“, dass der Automat ein Einsehen hatte und unsere 10-Dollar-Note akzeptierte. Spottbillig war es trotzdem. Mit einmal Umsteigen erreichten wir dann die Station City-Hall. Wir mussten ein wenig suchen um den Schalter zu finden, der die Tagestickets verkauft. Aber letztlich verlief das vollkommen glatt und problemlos: wir waren stolze Besitzer jeweils eines 2-Tages-Tickets, das uns überall hinbringen würde.
Jetzt konnte es endlich losgehen. Wir fuhren (wie vermutlich das Gros aller Singapur-Erstbesucher) Richtung „Gardens by the Bay“
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.und besuchten dort den sehr schön angelegten Park mit seinen künstlerischen Objekten
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und dem unfassbar vielen Grün. Es war brütend heiß, feucht und relativ leer. Der Kartenverkauf für die Skybridge und der Besuch der Skybridge selber waren daher ohne jede Wartezeit möglich. Auch wenn da oben kein Schatten für etwas Abkühlung sorgte: die Aussicht war schon beeindruckend – selbst die MeinSchiff konnten wir hinter den Bäumen ausmachen!
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Anschließend obsiegte allerdings ein gewisses Maß an Sättigung: es war zwar erst Nachmittag, aber wir beschlossen, zurück zum Schiff zu fahren. Wir sehnten uns nach ein, zwei letzten faulen Stunden auf unserem Balkon mit Sicht auf die Skyline und Müßiggang. Und genau das machten wir dann auch, bevor wir abends den Urlaub mit einem wundervollen Essen im Surf&Turf zu viert und etwas Skyline-Knipserei abschlossen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wobei – ganz zu Ende war der Abend noch nicht. Dies hier war der letzte Abend auf dem Schiff, eigentlich hätten also um 10 Uhr unsere Koffer vor die Tür gemusst. Eigentlich – denn gerade das hatte mich bei den vorrangegangenen drei Kreuzfahrten immer so enorm gestört: dass man ab 10 Uhr abends nur noch Notgepäck (weil Handgepäck) für sich hatte. Wir beschlossen also, einen Koffer in der Kabine zu lassen und dann am nächsten Tag selber vom Schiff zu tragen und nur den Rest vor die Türe zu stellen. Diese Entscheidung sollte sich als goldrichtig erweisen…
-
MALAYSIA / PORT KLANG TEIL 2
Uns haben die Batu-Höhlen auf jeden Fall sehr gefallen und sie waren den Abstecher allemal wert. Unseren Fahrer finden wir sofort, sodass es ohne überflüssige Pause weiter Richtung Kuala Lumpur geht. Unser nächstes Ziel war der KL-Tower, also der Fernsehturm. Zum einen war mir sehr an Fotos der Skyline MIT den Petronastowers gelegen, zum anderen schätze ich Fotos durch Glas wegen der Spiegelungen überhaupt nicht. Beide Rahmenbedingungen waren auf dem offenen Sky-Deck des Fernsehturms erfüllt. Die Anfahrt zum Turm war dank Taxifahrer denkbar bequem. Wir mussten nicht einmal den kleinen Hügel hochlaufen, sondern wurden wirklich direkt am Eingang abgesetzt. Auf dem Weg hoch zum Turm hat uns der Taxifahrer an … tja, was war es eigentlich?.... so einer Art Touri-Counter abgesetzt. Dort sollten wir die Eintrittskarten für den Turm kaufen. Wie sich herausstellte, waren das aber „nur“ Vouchers,
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.die dann am Turm selber in die eigentlichen Eintrittskarten getauscht wurden.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Was der Sinn dieser Aktion war, ist mir nie richtig klar geworden: die Vouchers haben, von vielleicht 50 Cent abgesehen, genauso viel gekostet, wie die Tickets selber. Aber vermutlich ist da in irgendeiner Form eine Provision an unseren Fahrer geflossen. Was wir nicht auf dem Radar hatten (und was dann die restlichen Aktivitäten extrem eingedampft hat) war der Umstand, dass einerseits gefühlt die halbe Mein Schiff im Zuge von Gruppenausflügen ebenfalls auf den KL-Tower wollte und andererseits einer der zwei (oder drei?) dafür verfügbaren Aufzüge defekt war.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Deutlich über eine Stunde haben wir am Lift angestanden. Gemeinsam mit mindestens drei verschiedenen MeinSchiff-Gruppen und etlichen anderen Touristen auch. Gute Laune ist anders und Unmutsbekundungen gab es allenthalben. Die Tourguides hatten alle Hände voll zu tun, ihre Schäfchen beisammen und bei Laune zu halten.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Glücklicherweise hatte ich mir die Telefonnummer vom Taxifahrer geben lassen. So konnte ich ihm eine SMS mit der Info, dass wir deutlich später als geplant zum Treffpunkt kämen, schicken. Nachdem wir also eine gute Stunde angestanden hatten, ging es endlich mit dem Aufzug nach oben. Oben dann ein sehr angenehmes Klima mit einer leichten Luftbrise und nicht ganz so heißen Temperaturen. Die Aussicht ist uneingeschränkt „toll“ und genug Platz ist auch vorhanden.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die Petronas-Towers sieht man gut, allerdings nur von der Seite.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die Skyboxen haben uns nicht gereizt, waren aber nicht überlaufen. Nach etwa 20 Minuten sind wir also wieder mit dem Aufzug nach unten gefahren. Im Aufzug runter trafen wir noch ein Paar vom Schiff, das wir angesichts des jetzt einsetzenden Regens kurzerhand mit dem Taxi nach China-Town mitnahmen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Hier konnten wir auch unseren Tipp loswerden, den ich hier aufschreibe für diejenigen, die ihn noch nicht kennen. Jeder weiß, dass man sich in google-maps mit eingeschalteter Standortfreigabe sehr gut orientieren kann („Wo bin ich gerade?“, „Wo will ich hin“). Offenbar nicht alle wissen, dass man sich auch ohne Internet mit vorher heruntergeladenen google-offline-maps genauso orientieren kann. Selbst im Flugmodus. Diese Offlinekarten bleiben 30 (?) Tage auf dem Handy und löschen sich dann selber. Man kann also bequem vor der Reise alle notwendigen Off-Line-Karten herunterladen und diese dann ohne teure Gebühren zur Orientierung im jeweiligen Land nutzen. Ich schreibe das nur deshalb hier so ausführlich auf, weil eben jenes Ehepaar nichts davon wusste und jetzt mehr schlecht als recht versuchte, sich mit Papiermaterial zu orientieren. Aber weiter in Kuala Lumpur. Angesichts der schon SEHR fortgeschrittenen Zeit blieb nicht mehr viel Spielraum. Wir entschieden uns daher für China-Town.
Bei nunmehr zunehmend heftiger werdendem Dauerregen wurden wir von unserem Fahrer am nördlichen Ende von Chinatown abgesetzt. Wir liefen dann erst die Jalan Sultan (Straße) in südliche Richtung. Chinatown bei mittlerweile strömendem Regen, wie wir es schon in anderen Städten erlebt hatten – die Atmosphäre war nicht spektakulär, hatte aber durchaus etwas. In dieser Straßen sahen wir eher wenige Touristen, alles wirkte noch zumindest ansatzweise authentisch.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die Touristen, das mussten wir dann schnell feststellen, tummelten sich in der Petaling Street. Ich bin ja nicht immer ein Freund von Superlativen, aber dieser Straßenmarkt war zumindest aus unserer Sicht an Schrecklichkeit nicht zu überbieten. Eine Aneinanderreihung von Ständen, an denen Plagiate aller Couleur gekauft wurden (Uhren, Klamotten, Lederwaren…).
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Unserem pubertierenden Sohn hätte alleine die Vielzahl vermeintlich „echter“ Yeezys zu vermeintlichen Spottpreise die Tränen der Begeisterung in die Augen getrieben - für uns gab es hier absolut nichts, was auch nur die Betrachtung wert gewesen wäre. Die Geschichte der Straße (das kann man an einer Schautafel am nördlichen Eingang nachlesen) ist wohl eine andere, aber das, was da heute stattfindet, ist reiner Nepp und vollkommen beliebig. Wir sind dann weiter zum Central Market, den uns unser Taxi-Fahrer ans Herz gelegt hatte. Wieder ein Ort, der ausschließlich für Touristen gedacht ist. Nicht ganz so ausufernd wie die Petaling Street. Wer unbedingt vorhat, Andenken mitzubringen, wird hier vermutlich fündig und kann – so er will – viel Geld ausgeben. Das wirkte schon etwas wertiger. Aber wer die „echte“ Atmosphäre z.B. eines Ban-Thanh-Marktes in Saigon erlebt hat, den wird das hier ganz sicher nicht vom Hocker reißen. Einheimische schienen hier jedenfalls nicht einzukaufen. Und das war’s dann auch schon. Wir sind wieder raus und haben uns dann erst einmal an einem Straßenstand einen ganz wundervollen
Schirm für umgerechnet 2 Euro gekauft, dessen Bespannung – die Haptik ließ das vermuten – einer Orgie an karzinogenen Weichmachern gleich kam.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Aber er tat, was er tun sollte. Und das war angesichts des jetzt doch zunehmend heftiger werdenden Regens sehr hilfreich. Anschließend haben wir uns in der noch sehr knappen verbliebenen Zeit durch die umliegenden Straßen treiben lassen bevor wir pünktlich um 15:30 am vereinbarten Treffpunkt von unserem Taxifahrer aufgegabelt wurden. Einerseits schade, weil wir – als Folge der Warterei am Turm – so wenig gesehen hatten, andererseits aber auch gut… denn nur Minuten später öffneten sich gefühlt alle Schleusen und ein Unwetter mit sintflutartigem Regen und heftigem Gewitter ging über uns nieder und bremste den Verkehr sichtlich aus. Gegen 17 Uhr waren wir wieder am Schiff,
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.sodass wir reichlich Zeit für Dusche und Imbiss hatten, bevor wir von unserem Balkon das letzte, aber sehr beeindruckende Auslaufen durch den riesigen Containerhafen genießen konnten.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.(Versuch eines „Mitziehers“)
Geodaten
Liegeplatz MeinSchiff 2.986832 101.335535
Parken Batu Caves 3.236804 101.682953
KL Tower (Fernsehturm) Drop Off von Taxifahrer 3.152634 101.703628
Jalan Sultan (Straße in China Town) 3.144581 101.698617
Petaling Street 3.144001 101.697682
Eingang Central Market 3.145131 101.695414
-
MALAYSIA / PORT KLANG TEIL 1
Der Weihnachtsbaum steht in der Garage, Sohn und Tochter sind wieder in Schule / Uni ... es geht weiter

Malaysia – unser letztes Ziel, das wir anfahren und auch wieder verlassen würden. Die Zeit zuhause hatte angesichts unserer sehr kurzfristigen Buchung und der zeitaufwändigen Planung für die bisherigen Häfen nicht mehr ausgereicht, hier irgendetwas großartig im Vorfeld vorzubereiten. Für uns war eigentlich klar, dass wir Kuala Lumpur kennenlernen wollten. Unsere erste Überlegung: dazu den KTM Komuter nehmen. Das verwarfen wir dann allerdings angesichts der doch eher knappen verfügbaren Zeit: sowohl Batu Caves, als auch in die Innenstadt von Kuala Lumpur standen auf unserem Wunschzettel. Eine Bahnfahrt mit Umsteigen hätte da wohl – so die allgemein Meinung im Netz – zu lange gedauert.
Das Anlegen am Morgen beobachteten wir mit ein wenig Wehmut: würde es doch unser letztes Ziel vor unserer Endstation sein. Schon am Tag zuvor wurde uns das nahende Ende der Reise mit den unvermeidlich in die Kabine gelegten Abreiseinformationen angekündigt. Um also noch einmal in vollen Zügen genießen zu können, ließen wir den Morgen sehr entspannt angehen: ein wenig Anlegeknipserei noch im Schlafanzug mit Blick in einen wunderschönen Sonnenaufgang über dem
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Hafenterminal läutete den Tag ein. Ganz witzig zu verfolgend waren die Versuche der Crew, dieses dünne, zuerst geworfene Tau der Landmannschaft zuzuwerfen. Das misslang unter „beifälligem“ Gejohle der Landcrew mehrfach, sodass größere Geschosse im wahrsten Sinne des Wortes aufgefahren werden mussten. Ein nunmehr noch einmal dünneres Tau („Kordel an Plastikbällchen“ hätte es vermutlich eher getroffen) wurde mit einer Art Tennisballkanone an Land geschossen. Wirklich geschossen. Das hat ordentlich Lärm gemacht… und letztlich bewirkt, was es sollte. Anschließend dann ein entspanntes Frühstück in der X-Lounge. Über Nacht war dort mit dem Anbringen der Weihnachtsdeko begonnen worden – wo wir doch noch so gar nicht in Weihnachtsstimmung waren…
Wie dem auch sei – nach dem Frühstück machten wir uns also auf den Weg. Am Ende der Anlegerbrücke stießen wir auf eine eindeutige Beschilderung: rechts zu den Ausflugsbussen, links zu den Taxen. Man kam dann unweigerlich zu einem Stand, an dem eine junge Frau mit Quittungsblock nach dem ins Auge gefassten Ziel fragte. Wir gaben also unsere Wünsche an: Batu Caves plus Ziele in der Innenstadt von Kuala Lumpur. Hier gab’s nichts zu verhandeln, die Preise waren auf einer Tafel angeschlagen: für „Sightseeing“ in Kuala Lumpur (also das Ansteuern mehrerer Ziele innerhalb der Stadt) waren 85 USD fällig, die Batu-Caves schlugen dann noch einmal mit 15 Dollar zu Buche. In Summe also 100 USD für uns zwei. Wir zahlten und erhielten sogleich eine Quittung, mit der wir uns Richtung Ausgang bewegten (auf dem Foto habe ich der besseren Übersicht halber unsere gewünschten und bezahlten Ziele grün hinterlegt).
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Dort wurden wir sofort von unserem Taxi-Fahrer in Empfang genommen. Los ging’s! Mit meiner outdooractive-app konnte ich gut nachverfolgen, wie er fuhr. Das Taxi, ein schon etwas betagter Proton, war etwas knarzig und klapperte erkennbar, aber die Klimaanlage funktionierte und der
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Fahrer schien ein Netter zu sein – mehr war uns nicht wichtig. Er kutschierte uns souverän durch den dichten Verkehr zu den Batuhöhlen. Eine gute Stunde dauerte die Fahrt. Dort wurden wir am Parkplatz, der unmittelbar am Fuße der Höhlen lag, abgesetzt und unser Fahrer bedeutete uns, dass er dort auch auf uns warten würde. Den Parkplatz habe ich im Bild rot eingekreist.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.An den Höhlen angekommen war gleich klar, dass auch andere, nein viele andere, diese Höhlen besichtigen würden. Und es war schon knackig heiß und feucht – die Nähe zum Äquator war „unüberspürbar“. Aber das half nun alles nichts, wir wollten natürlich auch rauf und in die Höhlen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Am Fuße der Treppe gab es eigentlich nichts zu sehen, was den Abstecher hätte lohnenswert gemacht. Wie vorher nachgelesen haben wir uns also auf der ganz linken Treppe auf den Weg nach oben gemacht. Froh, dass wir wie bei den anderen Ausflugszielen auch, in langer Hose und bedeckten Schultern unterwegs waren und damit nicht auf die ansonsten verpflichtenden Miet-Sarongs angewiesen waren. „Ganz links“, weil die mittlere hinaufführende Treppe eigentlich den Gläubigen vorbehalten ist (es hält sich allerdings kaum jemand daran). Rucksack, 2,5kg Kamera, Wasserflasche… das alles macht den Aufstieg zwar nicht problematisch, aber doch zu einer eher schweißtreibenden Angelegenheit. Der Ausblick nach unten ist von der Treppe … nicht wirklich besonders. Man schaut auf industriell-städtisches Gebiet.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Oben angekommen dann auch eher Ernüchterung. Ja, das ist schon irgendwie höhlenartig. Aber „wow“ sieht anders aus. Fast hatten wir schon beschlossen, gleich wieder abzusteigen, als wir am Ende dieser Höhle eine weitere Treppe, diesmal aber nach unten, erkennen. HIER fängt der Spaß erst an! Diese zweite Treppe führt in einen riesigen, beeindruckenden Höhlendom nach unten – der
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.eigentlichen Haupthöhle. Diese ist so groß, dass hier etliche Schreine/Tempel errichtet wurden. Pilger/Betende findet man hier ebenso wie Touristen. Auch wenn letztere sich erschreckend wenig an z.B. die überdeutlich in Piktogrammen ausgesprochene Bitte, vor dem Tempel KEINE Selfies zu machen (weil man dann dem Tempel/Schrein/Heiligtum den Rücken zukehrt) halten. Die Stimmung hier ist ruhig und entspannt, es ist gerade noch nicht überlaufen. Am Ende dieser Haupthöhle geht es erneut über Treppenstufen in die Höhe über die man eine nach oben offene Höhle erreicht. Wieder
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.mit einem Tempel und Schreinen. Auch hier wieder Pilger und Touristen gleichermaßen. Wir lassen das schon fast kathedralenhafte Aussehen der Höhlen auf uns wirken und treten dann den Rückweg an.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt. -
-
SRI LANKA / COLOMBO TEIL 4
Auch hier war es angenehm leer. Hätte die Zeit gereicht, wären wir hier (wie auch im Botanischen Garten zuvor) gerne länger geblieben. So aber drängte die Zeit ein wenig. Um 14:15 Uhr hatten wir unserem Fahrer die Rückkehr aus dem Tempel angekündigt. Das war auch gut so, denn so wie unsere Reisebekanntschaft es angekündigt hatte, geschah es: die Straßen waren rappelvoll und der Weg um den See herum zum Bahnhof zog sich mächtig. Aber eine viertel Stunde vor Abfahrt des Zuges waren wir am Bahnhof. Wir ließen uns erst im Wartebereich nieder nachdem wir uns auf der ganz wunderbar altmodischen Abfahrtstafel über den richtigen Bahnsteig informiert hatten,
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.stellten dann aber fest, dass unser Zug bereits wartete (auf dem Foto ganz links). Diesmal hatten wir Sitzplätze in einem Observation Car. Sitzrichtung für alle Passagiere hier entgegen der Fahrtrichtung mit Blick durch große Panoramafenster zur Seite und nach hinten.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Pünktlich auf die Minute um 15 Uhr setzte sich der Zug in Bewegung. Diesmal ging es ohne Zwischenstopp (deshalb ein „Intercity“) von Kandy nach Colombo.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Fast planmäßig um 17:36 Uhr kam der Zug zur sehr schnell einsetzenden Dämmerung in Colombo an. Unglücklicherweise hatte es quasi mit unserer Rückkehr angefangen zu regnen und mit Grollen und Wetterleuchten am Horizont kündigten sich erste Ausläufer eines Gewitters an. Das ursprünglich geplante „notfalls gehen wir zu Fuß zurück“ entfiel damit. Zumal es gefühlt binnen Minuten stockfinster wurde. Vor dem Bahnhof warteten TukTuk-Fahrer. Wir hatten kaum den Bahnhof verlassen, da wurden wir angesprochen. Wohin es gehen solle? Hafen? 10 Dollar! Wobei Hafen schwer sei…Mit unseren Erfahrungen vom Morgen im Kreuz wusste ich, dass das garantiert viel zu viel war. Andererseits regnete es jetzt heftig und wir waren müde. Also schlug ich folgenden Deal vor: 5 Dollar bis zum Gate, 10 Dollar bis ans Schiff. Der Fahrer schlug ein. Ich nervte dann bewusst ein wenig (clarify & confirm
) und ließ mir zweimal bestätigen, dass er auch verstanden hat, was abgesprochen war. Wir fuhren also los Richtung Hafen.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Am Eingang (vermutlich war das Gate 3, die ganauen Geo-Daten kommen hinten) geschah das unvermeidliche: Tuktuks müssen leider draußen bleiben. 5 Dollar wechselten ohne weitere Diskussion den Besitzer. Dann wurden wir von einer Tuktuk-Aufsicht angesprochen: dieser andere Kollege hier habe die Lizenz, mit dem Tuktuk in den Hafen zu fahren. Er würde uns über ein anderes Gate zum Schiff fahren. Uns sollte das recht sein, die zweiten 5 Dollar waren eh verplant gewesen, warum also nicht für den Fahrer, der angeblich rein darf. Es regnete mittlerweile heftig, wir wollten „nach Hause“. Wir stiegen also ein… und der Fahrer fuhr (das konnte ich auf meine Outdooractive-App nachverfolgen) eher nicht in die Richtung, in die ich erwartet hätte, dass er fahren würde. Das war aber – wie sich später herausstellte – den Einbahnstraßen bzw. gesperrten Gebieten rund um den Hafen geschuldet. Wir fuhren also so etwa 10 Minuten, bis wir wieder an ein Gate kamen. Der Fahrer hielt an… und erklärte, dass hier Ende der Fahrt und da drüben (Winkzeichen in Richtung von etwas, was sich vage als MeinSchiff ausmachen ließ) das Schiff sei. Junge, Junge… Ich muss vielleicht erwähnen, dass wir relativ schlecht im Handeln sind. Dass wir auch auf dieser Reise manchen vielleicht zu hohen Preis akzeptiert haben, dass uns das aber nicht die Bohne stört, solange beide Seiten ihren Teil der Abmachung einhalten, wir also bekommen, was vereinbart war. ABER… wenn ich das Gefühl habe, dass mich jemand hops nimmt, dann werde ich ungemütlich. Und mein Englisch erlaubt es mir, auch auf Englisch sehr, sehr ungemütlich zu werden. Mein Mann, das war ihm überdeutlich anzusehen, wünschte sich angesichts seiner in diesem Fall durchaus konfliktfreudigen Ehefrau an irgendeinen weit abgelegenen Ort. Das war mir aber egal. Ich sah rot. Und der arme Tuktuk-Fahrer hat die volle Breitseite abgekommen. Nicht in Lautstärke, aber in Wortmenge und Deutlichkeit. Ich endete (man kann’s ja mal versuchen) mit „…andtomakethiscleariwillnotpayasinglepennyforthisripoff!!!!“. „okokok mam“. Hups - da hatte ich ja mal gar nicht mit gerechnet. Wir drückten ihm dann doch zwei Dollar in die Hand – schließlich hatte der Kerl uns deutlich näher ans Schiff gebracht. Dass er nicht den Hauch eine Chance haben würde, das Hafengelände zu befahren, war jetzt klar. Dass etliche andere MeinSchiff-Passagiere von ihren Tuktuk-Fahrern die gleiche Story erzählte bekommen hatten, war angesichts der zahlreichen ratlosen Gesichter, in die man am Gate schauen konnte, ebenso klar. ALSO: KEIN TUKTUK-FAHRER DARF DAS HAFENGELÄNDE BEFAHREN. KEINER. PUNKT. Am Gate ist Schluss. Hätte es nicht mittlerweile heftig geregnet und gewittert, wäre der Fußweg von diesem Gate zum Schiff kein Problem gewesen. Mit google „ausgemessen“: 1,3 km ebenes Gelände. So aber haben wir die Beine in die Hand genommen und sind im Laufschritt über das Hafengelände gejoggt. Bei dem Verkehr, der da herrscht (Linksverkehr!) schon nicht ganz unriskant. In dem Moment, wo wir das Schiff betraten, war das aber vergessen. Alles war gut und wir zufrieden.
Unsere Erkenntnisse für ein nächstes Mal:
- Das Gate am Containerhafen lässt sich gut zu Fuß erreichen (wenn es nicht gerade gewittert). Die Tuktuks dort (außerhalb des Gates) sind garantiert DEUTLICH billiger als die Taxen mit ihren Wucherpreisen direkt am Schiff. Fußstrecke: 1,3km
- Außerhalb des Gates stehen Tuktuks (siehe Geodaten)
- Kein Tuktuk darf in den Hafen fahren. Keins. Wirklich.
Nach einem entspannten Abendessen haben ich dann ein wenig mit meiner Kamera herumgespielt und die Reling als Stativersatz für eine Langzeitaufnahme benutzt
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.bevor wir dann die wirklich eindrucksvolle Ausfahrt aus dem riesigen Containerhafen beoachten konnten und totmüde ins Bett gesunken sind.
Noch eine Anmerkung: man kann mit dem Zug auch andere Orte erreichen. Galle zum Beispiel. Oder Negombo. Die Fahrt mit dem Nahverkehrszug nach Negombo soll (laut themaninseat61) keine 50 Eurocent kosten… Vielleicht mag das ja jemand ausprobieren? Wenn es blöd war, kann man ja immer noch mit dem Taxi zurückfahren. Hier mal unsere Kosten für den gesamten Tag für zwei Personen aufgedröselt:
Bahnfahrt hin und zurück 50 Euro
Taxi vom Schiff zum Bahnhof 17 Euro
Fahrer/Auto in Kandy für vier Stunden 35 Euro
Eintritt botanischer Garten 20 Euro
Eintritt Zahntempel 15 Euro
Tuktuk 6 Euro
Trinkgeld Helfer am Zahntempel 1 Euro
Summe: 144 Euro (also 72 Euro pro Person)
Geodaten:
Liegestelle der MeinSchiff: 6.948810 79.839280
Absetzpunkt des Taxis am Fußgängerüberweg (Linksverkehr, daher macht das so auch Sinn): 6.934204 79.849470
Ungefährer Standort des Schalterraums 17 für die Abholung der "reserved tickets": 6.933765 79.850266
Bahnhof Kandy Ausgang 7.289683 80.632566
Eingang Botanischer Garten Peradenyia 7.268163 80.596872
Hängebrücke im Botanischen Garten 7.276365 80.593597
Der von uns genutzte Ticketschalter (+ Schuhabgabe) für den Zahntempel 7.293143 80.641560
Das erste Gate, an dem wir bei der Rückfahrt vom Tuktuk-Fahrer abgesetzt wurden 6.937206 79.846392
Das zweite Gate, an dem wir vom zweiten Tuktuk-Fahrer abgesetzt wurden (und das das nächste zum Schiff befindliche Gate war) 6.938556 79.840966
Wartebereich für Tuktuk-Fahrer an diesem Gate 6.938161 79.841834
-
SRI LANKA / COLOMBO TEIL 3
(Fahrer + Wagen / Kandy: Royal Botanic Garden, Tooth Temple / Rückfahrt mit dem Zug / Tuktuks )
Jetzt waren wir also in Kandy angekommen. Bisher war alles planmäßig verlaufen – die Zugfahrt für sich war den Ausflug schon wert gewesen.
Wir hatten am Seetag zuvor in quasi letzter Minute beschlossen, in Kandy keine Zeit mit der Suche nach Taxen oder Tuktuks zu verschwenden. Ein Fahrer mit Wagen musste her. Intensive Suche im Netz ergab, dass die Seite srilankacaranddriverhire wohl relativ verlässlich sei. Über „Find a driver“ und „advanced search“ haben wir dann unsere Suchkriterien festgelegt: licenced, recommended und reviewed, sowie englischsprechend waren unsere Anforderungen. Für Kandy (aber auch andere Regionen wie z.B. Colombo), das hatten wir bei den Angeboten der Fahrer gelesen, betrug der Tagessatz für Fahrzeug und Fahrer etwa 50 USD. Der erste angeschriebene Fahrer war schon gebucht, der zweite, „Sri Lanka Centro Tours“, war verfügbar. 40 USD wollte er für vier Stunden haben. Da wir extrem kurzfristig gebucht hatten, war das für uns o.k.. Wären wir die Sache früher angegangen, hätte ich versucht, den Preis eventuell in Richtung 30-35 Dollar herunter zu diskutieren. Es gab dann noch ein wenig Schreiberei hin und her, weil das Angebot nicht die Option „Full inclusive“ enthielt, wir das aber bei unserem Schriftwechsel so vereinbart hatten um sicherzustellen, dass nicht im Nachgang noch irgendwelche nebulösen Dinge in Rechnung gestellt werden würden. Das wurde dann aber ganz schnell geändert und der Deal war perfekt. Bezahlung sollte dann am Ende der Tour in bar sein. Kleine Anmerkung zur Seite: man muss sich einen account erstellen. Das geht problemlos und schnell. Danach erfolgt die Kommunikation über die Mailbox des accounts. Man sollte sich auch die sehr wertvollen Tipps (Startseite oben rechts „Info Guide“) durchlesen – die Seitenbetreiber kennen offenbar ihre Schäfchen... Beherzigt man die Hinweise dort, kann (hoffentlich) nicht mehr viel schief gehen.
Wir waren also guter Dinge aus dem Zug gestiegen… und wurden noch am Bahnsteig angesprochen. Wie sich herausstellte von unserem Fahrer. Er sei nach Rucksackgröße gegangen: wir seien die Einzigen gewesen, die nur mit Daypacks in Kandy angekommen waren. Es konnte also sofort losgehen. Die Dame, mit der ich mich Zug so lange unterhalten hatte, hatte uns gewarnt: in Sri Lanka gebe es gegen 13:30 Uhr eine „Zwischen-Rush-Hour“, wenn alle Kinder aus der Schule kämen. Sie empfahl daher, erst den botanischen Garten im sechs Kilometer entfernten Peradeniya anzusteuern um dann hinterher unsere Zeitplanung nicht durch mögliche Staus auf der Rückfahrt zu gefährden. Wir hielten uns an diese Empfehlung und steuerte also als erstes Peradeniya mit dem „Royal Botanic Garden“ an. Unser Fahrer ließ uns unmittelbar am Eingang raus. Eintrittskarten können am Automaten mit Kreditkarte bezahlt werden.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Für Barzahler: der Eintritt kostete für ausländische Erwachsene 2000 Rupien, also ziemlich genau 10 Euro. Hier wird, wie später auch im Zahntempel und an vielen anderen Orten in Sri Lanka auch, preislich deutlich zwischen Einheimischen und Ausländern unterschieden. Der Garten war angenehm leer. Wir ließen uns durch die prachtvollen Parkanlagen treiben,
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.erkannten manches, das uns schon vor 30 Jahren aufgefallen war wieder (z.B. den überdimensionalen Ficus oder die Palmenallee)
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.und genossen die ruhige Atmosphäre bzw. die überaus gepflegte Anlage. Heiß war es – das muss gesagt sein – auch hier in 700m Höhe. Wir waren immer froh, wenn wir im Schatten gehen konnten. Der schwankenden Hängebrücke hat sich mein Mann verweigert.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Auf ihr waren aus Gewichtsgründen immer nur sechs (oder acht?) Personen erlaubt. Darüber wachte ein Parkmitarbeiter, der die Personenzahl allerdings recht großzügig auslegte und die Leute nicht etwa daran hinderte, die Brücke zu betreten, sondern recht beliebig die in seinen Augen „zu viel“ auf der Brücke stehenden Fußgänger im wahrsten Sinne des Wortes zurückpfiff.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Um mal ein Gefühl für die Größenverhältnisse zu geben.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und noch einmal die Größenverhältnisse
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Anschließend stand der Zahntempel in Kandy auf dem Programm. Es ging also zurück nach Kandy. In der Innenstadt wurden Böller gezündet.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Von uns gefragt erklärte unser Fahrer, dass das Freudenkundgebungen anlässlich des Besuchs des vor einigen Tagen gewählten neuen Präsidenten seien. Wir wurden an etwas, das eher an einen Nebeneingang erinnerte, herausgelassen. Bis heute rätsele ich, ob das der Haupteingang war oder nicht, im Netz habe ich dazu nicht erhellendes finden können. Fotos in google lassen mich denken, dass es eventuell wirklich ein Nebeneingang war. Warum er das gemacht hat, hat sich uns nicht erschlossen – wir vermuten aber, dass am Haupteingang für Fahrer vielleicht ein Geldbetrag fällig gewesen wäre, den er umgehen wollte. Aber wie gesagt, es kann sich hier auch gut um den offiziellen Eingang gehandelt haben. Die Gurkerei später zurück zum Bahnhof um fast den gesamten See herum im dicksten Verkehr war etwas nervig.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Geodaten kommen wie immer am Ende des Postings. Wir liefen also etwas unschlüssig in Richtung dessen, was wir als Eintrittskartenoffice identifizierten. Unsere Unschlüssigkeit war also erkennbar und wurde gleich gewinnbringend genutzt: wir wurden von einem freundlichen Herrn angesprochen. Wir wollten das Museum sehen? Hier am Automaten können Karten gezogen werden. Sie haben nicht genug Rupien? Kommen Sie mit – hier bei diesem Herrn am Schalter können Sie Dollar in Rupien wechseln. Ihre Schuhe? Die geben Sie hier bei diesem Herrn ab. Uns war klar, dass diese Hilfeleistung keineswegs kostenlos war und dass das so sicherlich noch weitergehen würde. Ich bat also höflich aber deutlich um die Tickets (die unser „Helfer“ an sich genommen hatte), bedankte mich herzlich, drückte ihm eine Dollarnote in die Hand und erklärte ihm, dass wir nunmehr alleine weitermachen. Das schmeckte ihm nicht so richtig, war aber letztlich offenbar o.k.. Zumindest versuchte er nicht, ein „mehr“ herauszuhandeln und ließ uns, vorschriftsmäßig auf Socken bzw. barfuß, ziehen. Es gab dann eine kleine Sicherheitskontrolle bevor man den Tempelbereich betrat. Die Anlage war sehr schön gestaltet und die Stimmung dort war beeindruckend. Sehr viele Pilger, Mönche und Betende. Das ist auch der Grund, warum ich genau ein einziges Bild mit der Handykamera gemacht habe.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt. -
Ganz schön mutig, aber es scheint sich wirklich gelohnt zu haben.
LG Susanne
Susi66 Susi, da muss ich widersprechen
... Den Ausflug im Oman könnte man als "mutig" bezeichnen. Da hätte nicht übermäßig viel schief gehen dürfen bzw. da war unser zeitlicher Puffer mit nicht einmal drei Stunden etwas knapp. Aber hier gab es so viele Ausweichmöglichkeiten, dass das eigentlich doch ein ziemlich abgesicherter Ausflug war, den ich aus vollem Herzen auch denjenigen empfehlen kann, die gerne mit "Netz und doppeltem Boden" arbeiten : - ) ) -
SRI LANKA / COLOMBO TEIL2
Etwa gegen 8:15 fuhr dann ein Zug ein, von dem wir annahmen, es könne unserer sein. Beschriftung am Zug, die das hätte bestätigen können: Null. Um sich nicht ausschließlich auf die Aussage des Kontrolleurs verlassen zu müssen, fragten wir deshalb auch noch zwei auf dem gleichen Bahnsteig stehende Backpacker, ob es sich hier tatsächlich um den Zug nach Kandy handele. Dies wurde uns bestätigt. Frohen Mutes suchten wir also unseren Wagon („reserved“). Hier ging alles glatt: in besserem Zustand als erwartet, halb leer und zwei schöne Plätze nebeneinander. Man muss wissen: Sitzplätze kann man bei dieser Form der Ticketbuchung nicht auswählen. Man bekommt zusammenhängende Sitze zugewiesen, aber das war’s dann auch, auf das „wo“ hat man keinen Einfluss. Wir hatten beispielsweise sowohl bei der Hin- wie auch bei der Rückfahrt Sitze entgegen der Fahrtrichtung. Uns störte das nicht, für den ein oder anderen mag das aber ein Problem sein. Das geschäftige Treiben auf dem Bahnhof zu verfolgen war sehr interessant bis sich dann pünktlich um 8:30 Uhr der Zug in Bewegung setzte. Es ging los. Ein paar Sätze zum Zug: die Sitze waren gut gepolstert, da gab’s nichts zu meckern. Alles ein klein bisschen angeranzt aber nicht dreckig. An die zahlreichen Deckenventilatoren musste ich mich etwas gewöhnen. Die bliesen, je nachdem wo man saß, schon ordentlich. Die Fenster wurden recht schnell nach der Abfahrt von allen Passagieren aufgemacht. So konnte man perfekt ohne Spiegelungen fotografieren und die Temperatur war durchgängig sehr angenehm. Wir haben das nicht als „zugig“ empfunden. Zwischendurch kam immer mal jemand mit einem Getränkewagen vorbei. Gebrauch von diesem Angebot haben wir nicht gemacht. Toiletten waren vorhanden (diese Steh-/Hockdinger) und im vergleichsweise akzeptablen Zustand. Der Wagon war anfänglich fast leer, füllte sich dann aber mit jeder Station etwas. Allerdings ausschließlich mit Passagieren, die auch eine Sitzplatzreservierung hatten. Der Zug ruckelte teilweise schon mächtig, für uns aber auch kein Problem.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Gut 2,5 Stunden zog die Landschaft an uns vorbei: erst der Großraum Colombo,
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.dann ein zunehmend kleinstädtisches
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.und schließlich dörfliches Umland,
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.viele Reisfelder (mit Wasserbüffeln) in der Ebene bevor es dann langsam aber stetig bergauf ging. Durch satte Natur,
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.urwaldartiges Natur, kleine Dörfer, immer mal wieder eine Kleinstadt, in der dann auch angehalten wurde.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Zu sehen gab es satt! Hier bewahrheitete sich das, was wir gehofft hatten: der Weg ist das Ziel. Vor allem die Aussichten in den Bergen waren teilweise grandios. Aber auch das Leben, das sich ständig beobachten ließ, weil sehr viele Dörfer und Städte direkt an die Eisenbahnlinie gebaut worden waren fesselte. Mit dem Fotografieren, zumindest mit der großen Kamera, habe ich mich trotzdem ziemlich zurückgehalten. Um uns herum saßen bis auf ein weiteres Paar vor uns nur Einheimische. Wir waren gewissermaßen Teil ihres Alltags und ich hatte keine Lust, da mit dem ständigen Verschluss-Klicken und der leider riesigen Kamera aufzufallen. Hinzu kam, dass wir auf der Hinfahrt auf der „falschen“ Seite saßen. Die richtige Seite wäre in Fahrtrichtung rechts gewesen. Nach etwa einer Stunde kam ich mit einer Dame, die neben uns saß ins Gespräch. Sie war mit ihrem Mann (der saß in der Sitzreihe vor ihr) für eine Operation am Fuß in Colombo gewesen und fuhr jetzt gemeinsam mit ihm nach Hause zurück. Sie hatte mich aufgefordert, mich zu ihr zu setzen, um bessere Fotos durch „ihr“ Fenster machen zu können. Als Englischlehrerin sprach sie ein ganz ausgezeichnetes Englisch. Das Gespräch mit ihr war so interessant, dass die Zeit wie im Fluge verging und ehe man es sich versah, kündigte sich die Ankunft in Kandy an. Unsere Wege trennten sich aber erst, als wir beide mit unseren jeweiligen Handys Selfies zur Erinnerung gemacht hatten…
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Hier in Kandy sollten wir dann von unserem Fahrer, den wir noch auf die Schnelle am Vortag über das Internet gebucht hatten, abgeholt werden…
Geodaten:
Liegestelle der MeinSchiff: 6.948810 79.839280
Absetzpunkt des Taxis am Fußgängerüberweg (Linksverkehr, daher macht das so auch Sinn): 6.934204 79.849470
Ungefährer Standort des Schalterraums 17 für die Abholung der "reserved tickets": 6.933765 79.850266
-
SRI LANKA / COLOMBO TEIL 1
(Planung, Fahrt zum Bahnhof, Zugtickets, Zugfahrt Colombo => Kandy)
Bevor es jetzt weiter mit Colombo geht, möchte ich mich bei Euch für das überwältigende Feedback bedanken!! DANKE!!!! Das Tippen und Machen ist doch einen Tacken aufwändiger, als ich mir das so vorgestellt hatte, aber mit dem Zuspruch bekommen wir den Rest auch noch hin… Also, nochmals ein dickes Dankeschön in alle Himmelsrichtungen und an alles Leserinnen und Leser - ich bin hin und weg : - ))))))
Nach zwei Seetagen hieß es wieder: Land in Sicht. Colombo war das nächste Ziel auf unserer Reise. Mein Mann und ich hatten vor knapp 30 Jahren schon einmal eine (Wander-)Rundreise durch/über Sri Lanka gemacht. Das war damals eine unserer ersten Fernreisen. Sie blieb uns bis heute im Gedächtnis haften und mehr als einmal hatten wir überlegt, gemeinsam mit den Kindern diese Reise zu wiederholen.
Wie dem auch sei – wir würden also wieder nach Sri Lanka kommen. Schon bei der ersten Reise hatten wir den Eindruck, dass Colombo eher wenig hergab. Jetzt galt es also zu entscheiden, was mit der überschaubaren Zeit (Anlegen um 7 Uhr, Ablegen um 23 Uhr) angestellt werden könnte. Nach Strand war uns nicht der Sinn, nach Colombo wie gesagt eigentlich auch nicht. Vor 30 Jahren waren wir u.a. mit der Eisenbahn durchs Hochland gefahren. Von dieser Fahrt schwärmen wir noch heute. Warum also nicht versuchen, mit der Eisenbahn zumindest in Richtung Hochland zu fahren? Dazu bot sich Kandy an, könnte doch hier der „Royal Botanic Garden“ und der Zahntempel besucht werden (auch wenn wir beides schon gesehen hatten). Noch weiter entfernt und höher liegende Ziele, das war uns sofort klar, wären zeitlich zu riskant. Kandy ist mit seinen 700müNN zwar noch nicht ganz Hochland, kommt dem aber zumindest etwas näher... Das eigentliche Ziel des Tages sollte die Bahnfahrt sein.
Es galt also Informationen zum Bahnfahren in Sri Lanka einzuholen. Vor zwei Jahren hatten wir Vietnam bereist und waren dort auch mit dem Zug von Hanoi nach Saigon gefahren. Diese Zugfahrt von zuhause aus planen und buchen zu können war mithilfe der extrem informativen Seite von themaninseat61 möglich. Einmal mehr haben wir also dort nach Informationen gesucht… und sie auch bekommen.
Hier nun die Ausgangslage: Es gibt in Sri Lanka „reserved“ und „unreserved“ cars (Wagons). In den „reserved“ cars sitzen ausschließlich Passagiere, die eine Sitzplatzreservierung und damit in den meisten Fällen vorreserviert hatten. Plätze in den unreserved cars gibt es unbegrenzt, allerdings muss es da auch teilweise krachend voll sein. Ein online-Ticketkauf ist grundsätzlich nicht möglich. Aber… es gibt Agenturen, die die Tickets im Kundenauftrag kaufen. Die erstgenannte Agentur entfiel, weil hier die Tickets ins Hotel gebracht werden. Aber die Nummer zwei auf der Liste, visitsrilankatours bot an, was wir suchten: man buchte die Tickets und erhielt vor der Reise einen Code, mit dem man am Bahnhof die physischen Fahrscheine abholen konnte - so etwas wie etickets gibt es nicht. Weiter ging es: welcher Zug, welche Klasse war zu nehmen? Wir entschieden uns für den Zug um 8:30 Uhr. Er würde um 11 Uhr in Kandy ankommen, was uns insgesamt vier Stunden Freizeit vor Ort erlauben sollte, bevor es um 15 Uhr wieder zurückgehen sollte. Zur Zugklasse waren die Aussagen von themaninseat61 auch recht eindeutig: nicht die 1. Klasse wurde empfohlen, sondern die 2. Klasse. Weil dort die Sitze ähnlich bequem sind, die Fenster aber geöffnet werden können und damit das Erleben noch viel größer und das Fotografieren weit besser möglich ist, als in den klimatisierte Abteilen der 1. Klasse. So sollte es also sein. Ich buchte unsere Tickets. Für die Rückfahrt waren leider nur Sitze im sogenannten „observation car“ reservierbar. Das sind klimatisierte Aussichtswagons mit großen, nicht zu öffnenden Fenstern, die an das Ende des Zuges gekoppelt werden. Die erste, besser letzte Reihe des Zuges hat also Panoramasicht, der Rest schaut zumindest aus großen Fenstern seitlich nach draußen. Aber eben Klimaanlage und geschlossene Fenster. 2. Klasse wäre uns lieber gewesen, ließ sich aber nun nicht ändern. 42 britische Pfund kostete der Spaß für meinen Mann und mich zusammen für Hin- und Rückfahrt, also etwa 25 Euro pP. Wir erhielten sofort nach Buchung eine vorläufige Bestätigung
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.(und das Geld wurde dann auch sehr schnell über meine Kreditkarte abgebucht), aber auf ihr war klar vermerkt, dass es sich nur um eine vorläufige Buchung handele. Der Grund: Zugfahrkarten können in Sri Lanka überhaupt erst einen Monat vor Abfahrt gekauft werden. Am 22.10. war es dann aber so weit: wir erhielten die offizielle Bestätigung (Email), dass es mit den Tickets geklappt hatte. In der Email war ein Abholcode, der uns zusammen mit meinem Reisepass als zur Abholung berechtigt auswies. Damit sollten wir zum Bahnhof in Colombo ("Fort") gehen und die eigentlichen Tickets für beide Streckenabschnitte abholen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Bis hierhin hatte uns der Spaß also nicht einmal 25 Euro pp gekostet, ABER ob das zeitlich hinhauen würde, war alles andere als klar. Ausdrücklich waren wir aufgefordert worden, die Tickets spätestens eine halbe Stunde vor Abfahrt abzuholen. Wir mussten also – das pünktliche Anlegen der Mein Schiff vorausgesetzt – innerhalb von einer Stunde (Rushhour?) vom Schiff zum Bahnhof kommen. Wir wussten weder, wo die MeinSchiff liegen würde (da gab es unterschiedliche Aussagen hier im Forum), noch, wie gut man morgens im Berufsverkehr durch Colombo kommt.
Noch ein Satz zur allgemeinen Zeitplanung: bis auf den sportlich gelegten Abfahrtszeitpunkt hatten wir bei dieser Tour recht viele „Reserven“. Unser gebuchter Zug sollte planmäßig um 17:30 nach Colombo zurückkehren, aber bis zur Abfahrt des Schiffes hätte es noch drei weitere/spätere Bahnverbindungen von Kandy bzw der ganz in der Nähe liegenden Peradeniya Junction zurück gegeben, die pünktlich in Colombo angekommen wären. Und selbst wenn der Zugverkehr komplett zusammengebrochen wäre: die Strecke wäre mit dem Auto sicherlich nicht so komfortabel aber in jedem Fall pünktlich zu bewältigen gewesen. Da einzige Risiko dieser Tour bestand also im „Schaffen wir es rechtzeitig vom Schiff zum Bahnhof?“. Trotzdem hatten wir natürlich wieder Plastikgeld, Personalausweis, Dollar und digitale Unterlagenkopien am Mann/an der Frau.
Um unser Schicksal nicht herauszufordern, waren wir sehr früh aufgestanden um dann - nach einem üppigen Frühstück - zum ersten Mal in unserem Kreuzfahrerleben die Ersten in Warteposition am Ausgang zu sein.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Leider lagen wir ziemlich weit „außerhalb“. Und leider zog sich das alles. Hafenoffizielle liefen mit gewichtiger Miene an uns vorbei, aber niemand machte Anstalten, den Ausgang für die Passagiere zu öffnen. Die Schlange hinter uns wuchs und wuchs... Schließlich so gegen kurz vor halb acht war es dann aber doch so weit: wir durften von Schiff gehen. Der Plan war, die 3,6km bis zum Bahnhof mit dem Taxi zu fahren. Taxen standen am Schiff und ein Herr schien da so eine Art „Leitender Zuweiser“ zu sein. Unsere Frage nach dem Preis zum Bahnhof wurde mit „Twenty Dollars“ beantwortet. „TWENTY DOLLARS?“ Für ein Strecke von weniger als 4 km? N* F****** W**!!! Ich war hochgradig angefressen und machte auf dem Absatz kehrt. Mein Mann ist in solchen Momenten besonnener als ich… und wies darauf hin, dass wir jetzt eigentlich keine Wahl hätten. Zu Fuß gehen war zeitlich einfach zu riskant. Also sind wir zähneknirschend und mit der Faust in der Tasche ins Taxi gestiegen, losgefahren und haben 20 Dollar gezahlt. Mich würde tatsächlich interessieren, ob die Preise hier am Schiff ggf. verhandelbar waren. Das haben wir bei dem ganzen Stress vor Ort gar nicht erst versucht. Für die, die den Ausflug nachmachen wollen: es wäre sicherlich auch anders gegangen. Zu Fuß aus dem Hafenbereich (ca. 10min, Geodaten kommen am Schluss wie immer) und sich dort ein Taxi oder Tuktuk nehmen, das garantiert nicht solche (Un-)Summen kostet. Aber wir hatten uns da noch nicht orientiert und es pressierte – bedingt durch die verspätete Freigabe - zeitlich schon ziemlich. Wir wurden also vom Taxi am Bahnhof bzw. an der Fußgängerbrücke zum Bahnhof abgesetzt. Hier lief dann alles glatt: themaninseat61 hatte auch den Bahnhof sehr ausführlich beschrieben. Wir wussten also genau, dass den Schalterraum 17 (Eingang von der Straßenseite eher im linken Bereich des Bahnhofs) finden mussten. Verwechseln darf man den nicht mit der ebenfalls von vorne zugänglichen „Railway Tourist Information Office“, die für teuer Geld Tickets verkauft. Wir gingen also in Schalterraum 17 („reserved tickets“) und stellten uns dort am Schalter für Kandy an. Ich hatte schon befürchtet, dass es Probleme geben könnte, weil ich entgegen der Forderung auf der Buchungsbestätigung nicht meinen Reisepass, sondern nur die entsprechende Fotokopie vorweisen konnte (den Pass selber hatte TUI ja einbehalten). Die Sorgen waren aber vollkommen unnötig. Innerhalb von 5 Minuten hatten wir unsere Tickets.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Erst mit diesen war es möglich, den eigentlichen Bahnhof überhaupt zu betreten: die Tickets wurden genau geprüft und man erklärte uns, dass unser Zug von Gleis 3 abfahren würde. Die Erklärung war auch gut so: Zuganzeiger gab es nicht. Der Bahnhof in Colombo muss wohl als einziger Bahnhof in Sri Lanka eine elektronische Anzeigetafel haben – nur, gesehen haben wir sie nicht. Wir nahmen auf den Bänken Platz und entspannten ein wenig nach dem Stress der vergangenen Stunde.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt. -
SEETAG MIT BLINDEN PASSAGIEREN
Dieser erste Seetag nach Indien war anders als die anderen Seetage. Der ein oder andere blinde Passagier hatte sich an Bord geschmuggelt – lag doch unsere Kabine ganz hinten und damit strömungstechnisch so, dass bei uns alles ankommen musste, was noch lebend auf dem Schiff war:
Solche…
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.…und solche…
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.…und solche….
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wie? Auf dem letzten Bild habt Ihr nichts erkennen können?
Dann fange ich mal von vorne an: nach der anstrengenden Mumbai-Tour hatten wir tief und fest geschlafen. Wie schon in den Nächten zuvor bei geöffneten Balkontüren – wir lieben das Meeresrauschen. Wie immer an Seetagen hatten wir es ruhig angehen lassen. Es begann also mit einem verhältnismäßig späten Frühstück und Zeitunglesen in der X-Lounge. Nach weit mehr als einer Stunde machten wir uns auf den Rückweg zur Kabine. Wie so oft vorher zog es mich auf den Balkon, um Wetter und allgemeine Lage zu sondieren. Die Balkontüre, das fiel mir in diesem Moment auf, hatte ich offen gelassen.
Da plumpste mir noch in der Kabine eine Fledermaus vor meine Füße (vielleicht saß sie auch schon da, DAS bekomme ich nicht mehr ganz zusammen). Ich überlegte kurz, ob es angemessen sein könnte, mich gleich daneben zu legen, zog es dann aber vor, schnellstmöglich den Rückzug anzutreten. Anschließend brüllte ich ein wenig meinem Mann an, der die Situation nicht sofort erfasste und meinte, mit ein paar launigen Bemerkungen das ganze entkrampfen zu können. Immerhin, er betrat dann todesmutig die „Crime scene“ und warf in Ermangelung von Alternativen seine Bettdecke in Richtung des – trotz offener Balkontüre - immer noch auf dem Boden im Bereich der Türschwelle verharrenden Viechs. Seine Hoffnung war gewesen, es so zu vertreiben. Das hatte nicht ganz geklappt, das Tier hockte jetzt halb unter der Decke und war mittlerweile genauso panisch wie ich. Vom Balkon, zu dem man auch über den Wohnbereich gelangen konnte, konnten wir sehen, dass es sich aber langsam herauskämpfte und dann irritiert Richtung Balkon abflog. Wir nutzten die Gunst der Stunde und schlossen sofort die Balkontüre. Das brachte das Tierchen endgültig aus dem Konzept. Über längere Zeit flog es wild geworden auf unserem Balkon herum und versuchte, einen Durchlass ins Kabineninnere zu bekommen. Dabei entstand auch ein kleines Filmchen für unseren Nachwuchs. Die hier angehefteten Bilder sind Screenshots aus dem Film – fotografisch also keine hohe Kunst, aber doch…speziell.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Auf dem Boden unmittelbar vor der Glasscheibe offenbarte sich, dass die Fledermaus unter einem akuten Anfall von ausgeprägter Stressinkontinenz gelitten haben musste: Reichlich Fledermauspipi auf der Türschwelle. Nachdem ich diesen „Unfall“ erst mit ebenso reichlich Toilettenpapier beseitigt hatte (ja, natürlich habe ich aufgepasst, dass nichts davon an meine Hände kommt…) und dann Türschwelle und zur Sicherheit Hände mit gefühlt einer Flasche Sterillium aus der Reiseapotheke begossen hatte schien das der richtige Moment zu sein, den Rückzug Richtung X-Lounge anzutreten. Mir reichte es – das Viech war draußen immer noch zu Gange. Zur Nervenberuhigung gab’s dort ein zweites Frühstück und man versprach, sowohl Bettdecke und Bezug zu wechseln, wie auch den Balkon nach dem blinden Passagier abzusuchen.
Weitere etwa zwei Stunden später ging’s zurück zur Kabine. Unsere Zimmerjungs fingen uns ab. Wir hätten tatsächlich eine Fledermaus in unserer Kabine gehabt??? Joo… hatten wir. Filmchen gefällig? Sie hatten den gesamten Balkon abgesucht, gefunden haben sie die Fledermaus nicht. Das Bett war schon frisch bezogen.
Also: das Tier haben wir danach nicht mehr gesehen. Entweder es hat einen Rückzugsort irgendwo am Schiff gefunden oder aber es ist in die Luftverwirbelungen des Schiffes geraten und hat es nicht geschafft. Aber bei geöffneter Balkontüre haben wir danach nicht mehr geschlafen…
Wir haben über lange darüber gerätselt, wo das Tier wohl her gekommen sein mag. Unser Liegeplatz in Mumbai war weit vom Land entfernt und nur über recht lange „Brückenstraße“ mit dem Fahrzeug erreichbar. Unsere Einschätzung: an der Pier hatte so eine Art unbewohnter Gebäuderohbau gestanden, dessen Funktion sich uns auch nicht ganz erschlossen hatte. Wir könnten uns vorstellen, dass das ursprünglicher Wohnort der Fledermaus gewesen war.
-
MUMBAI TEIL 3
(Ghandi Museum, Gateway of India, keine Dabbawalas, viel alte Pracht und Abendstimmung am Schiff)
Angekommen am Bahnhof Grant Road (die Anlehnung der Beschilderung an die alten Kolonialmacht scheint unübersehbar zu sein) ging es zu Fuß etwa 800m bis zum Ghandi-Museum durch trubelige Straßen und an vielen kleinen Geschäften vorbei.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das Museum liegt in einer eher ruhigen Seitenstraße. Es befindet sich in dem Haus, in dem Ghandi (als Gast seines Freundes) von 1917 bis 1934 lebte. Der Eintritt kostet 40 Rupien pp. Über mehrere Etagen erfährt man in den klimatisierten Räumen alles über das Leben Ghandis. Ausgestellt sind zahlreiche Dioramen, Originaldokumente und Schautafeln. Wer den Filme „Ghandi“ mit Ben Kingsley gesehen hat, wird sich relativ schnell wieder in die Geschichte einfinden. Wir waren geschätzt eine halbe Stunde im Museum. Falls Bedarf ist: im Museum gibt es sehr saubere Toiletten.
Anschließend sollte es – so der Plan – Richtung Bahnhof gehen. Um 13 Uhr würde man dort die Dabbawalas mit ihren Henkelmänner für die indischen Büroangestellten sehen können. Die Dabbawalas, viele von ihnen Analphabeten, kommen fast ausschließlich aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Pune. Mittels eines Kodierungssystems auf den Alubehältern gelingt es, die Essen, die im Haushalt des jeweiligen Büroangestellten eingesammelt werden, pünktlich ins Büro zu bringen. Bis zu 200.000 solcher Henkelmänner werden so täglich von knapp 5000 Dabbawalas vom Haus zum Büro und wieder zurück transportiert.
Die Zeit war etwas knapp. Sheilendra hatte uns (aus Höflichkeit nehme ich an) überlassen, wie lange wir im Museum schauen wollten. Daher schlug er vor, jetzt doch ein Taxi zu nehmen. Wir vier Teilnehmer quetschten uns also in eine solche Taxi-„Kugel“.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Er selber, der beim allerbesten Willen nicht auch noch da hineingepasst hätte, nahm ebenfalls ein Taxi. Unser Taxifahrer wurde instruiert, wo er uns herauszulassen habe. Ziel war der Bahnhof Churchgate.
Blöd nur, dass dieser Bahnhof offensichtlich mehrere Ausgänge hatte und dass unser Taxifahrer ebenso offensichtlich den falschen wählte. Kein Sheilendra weit und breit in Sicht. Wir wurden leicht nervös, der Taxifahrer wurde leicht ungehalten. Handys wurden gezückt, wir versuchten, Sheilendra anzurufen. Klappte nicht. Irgendwann drückten wir dem Taxifahrer zähneknirschend 5 Dollar in die Hand. Er muffelte etwas, zog dann aber davon. Nach 25 Minuten (Sheilendra hatte sich nicht getraut, den eigentlich abgemachten Treffpunkt zu verlassen) fand er uns. Für die Dabbawalas war es jetzt zu spät. Wir bekamen noch einige zu sehen, aber das ganz große Spektakel am Bahnhof hatten wir verpasst. Jetzt hieß es nicht jammern, das nächste Ziel wollte erreicht werden: das Gateway of India. Dazu liefen wir erst entlang der sehr schön angelegten Cricket-Plätze und dem Rajabai Clock Tower (eingerüstet, nicht übermäßig spektakulär) und dann weiter bis zum Gateway of India. Dort gab’s eine kleine Sicherheitskontrolle nach Jungs und Mädels getrennt. Der Vorplatz war fest in touristischer Hand. Auch das Hotel Taj Mahal Palace konnte man von hier aus gut sehen
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Was die Sache aber so angenehm machte war der Umstand, dass die meisten Besucher / Touristen INDISCHE Familien, Päarchen oder Kleingruppen waren und man einmal mehr nicht das Gefühl bekam, Mumbai aus eine Glasglocke heraus zu beobachten.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Es war wieder ein Ort, an dem man fröhliche Normalität erleben durfte. Zahlreiche Fotografen boten hier ihre Dienste an (wobei ich nicht versucht habe, zu verstehen, was genau geboten wird). Wir gingen einmal um das Tor herum, bewunderten die zahlreichen Freizeitboote,
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.die an der Rückseite des Tors ankerten, machten die Fotos, die man eben so an einem Touri macht
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.und waren dann aber doch auch recht schnell fertig. Weiter ging es – „Busfahren“ fehlte noch. Dazu nahmen wir eine Linie, die in der Nähe des Gateways abfuhr und uns bis in die Nähe des Mumbai CST (ehemals Victoria Station) brachte. Und auch hier wieder: rein ins Leben, weil es so am meisten Spaß macht und weil man so am besten die Mauern im Kopf einreißen kann. Fotos gibt’s nur im Vorbeigehen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ich will in der U-Bahn schließlich auch nicht in die großen Kameras von japanischen Touristen schauen. Die Busfahrt war bequem und – weil alle Fenster immer offen standen – sehr angenehm. Einmal mehr in unserem Blickfeld die Werbung der indischen Navy.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Vor allem das „silent“ (lautlos) zeugt ja schon von gesundem Selbstbewusstsein… Am Bahnhof angekommen, gab es in motivischer Hinsicht vieles zu sehen: das neugotische Deckengewölbe in der Schalterhalle
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.(hier waren, wie an den anderen Bahnhöfen auch, nur Handyfotos erlaubt). Und die prachtvolle Außenfassade des Bahnhofs
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.sowie die der angrenzenden Stadtverwaltung (Municipal Corporation of Greater Mumbai).
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Fotos ließen sich, nachdem eine – jooo, einmal mehr – MeinSchiff-Truppe den Platz verlassen hatte, sehr gut vom vor den Gebäuden liegenden „CST Observation Deck“ machen: eine Art leicht erhöhte Verkehrsinsel extra für uns Touris. ... und wen es interessiert: unter anderem die letzten drei Bilder oben (Victoria Station und Stadtverwaltung), aber auch alle Bahnhofsbilder sind übrigens mit meinem Handy gemacht und dann (wie die anderen Bilder auch) mit Photoshop bearbeitet worden...
Danach waren wir, Teilnehmer wie Guide, gesättigt. Wagen nebst Fahrer kamen und fuhren uns auf direktem Wege zurück zum Green Gate. Ein wenig Warten war nötig bis der Shuttle-Bus kam (es ankerten zwei weitere Kreuzfahrtschiffe im Hafen) aber schließlich waren wir gegen 16 Uhr zufrieden zurück auf dem Schiff. Abends dann noch ein wenig Hafenknipserei vom Ausguck über Deck 14 kurz vor und während des Auslaufens.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das Kreuzfahrtschiff rechts (auf den ersten zwei Bildern) ist übrigens die Karnika der indischen Jalesh Cruises, die offenbar von 2004-2007 als AIDA blu über die Weltmeere geschippert ist – so zumindest die Aussage des Kapitäns. Unser Abendprogramm beschränkte sich dann auf ein leckeres Abendessen (das war glaube ich das hervorragende indische Buffet im Anckelmannplatz) und Entspannung auf dem Balkon…
Unser Resume:
Mumbai war laut, teilweise dreckig und teilweise roch es, es war furchtbar heiß und über der Stadt lag den ganzen Tag (das haben wir so zum ersten Mal in unserem Leben erlebt) Smog. Aber Mumbai war auch: voller Leben, eindrucksvoll, bunt, fantastisch, selbstbewusst, lebensfroh und quirlig. Eine Stadt, die nicht versuchte, etwas zu kaschieren oder etwas vorzumachen. Deren Einwohner stolz sind, dort zu leben. Uns hat die Stadt begeistert und wir können nur raten: lasst Euch auf einen Versuch ein. Er"lebt" die Stadt. Viel Englisch muss man dazu nicht können. Vor allem, wenn man seine Tour etwas vorbereitet. Aber gebt der Stadt eine Chance - wenn möglich nicht durch die Glasscheibe eines klimatisierten Reisebusses. Nicht weil ich grundsätzlich gegen Busausflüge bin. Nein, überhaupt nicht. Aber ich würde befürchten, dass man so vornehmlich das Gefühl "wir hier drinnen" und "die da draußen" erfährt. Das wird der Stadt aber in meinen Augen nicht gerecht.
Geodaten:
Liegeplatz Mein Schiff 6: 18.941435 72.853599
Green Gate: 18.933488 72.842222
Abholungspunkt am Green Gate 18.933449 72.841984
Dadar Flower Market 19.012309 72.836690
Dadar Station 19.018695 72.842605
Mahalaxmi/Mahalakshmi Station (Bahnhof unmittelbar am Dhobi Ghat) 18.981823 72.823735
Dhobi Ghat viewpoint 18.982131 72.824709
Grant Road Station (Startpunkt des Fußweges zum Ghandi-Museum) 18.963096 72.816001
Ghandimuseum 18.959842 72.811847
Bahnhof Churchgate (Dabbawalas) 18.934482 72.827376
Rajabai Clock Tower 18.929660 72.830049
Eingang Gateway of India 18.923087 72.834093
Taj Mahal Palace Hotel 18.921623 72.833294
CST Observation Deck am Mumbai CST (Victoria Station) und Municipal Corporation of Greater Mumbai 18.940013 72.834666
Endpunkt der Tour am Green Gate 18.933488 72.842222
-
MUMBAI TEIL 2
… los ging es. Shailendra, unser Guide sammelte also seine vier Schäfchen ein. Uns wurde eine kleine Änderung angekündigt: da wir zu viert seien, habe er einen Fahrer samt Wagen beschafft, in den wir alle (4 Teilnehmer, Guide plus Fahrer) hineinpassen. So würden wir die eigentlich mit dem Taxi geplanten Fahrten machen. Die üblichen Taxis in Mumbai sind winzige kugelrunde Autos, die schon mit insgesamt vier Passagieren an ihre Grenzen kommen. Das erschien uns o.k. und nachvollziehbar, die Bahn- und Busfahrten sollten wie geplant stattfinden. Also ging es los. Das erste anzusteuernde Ziel war der „Dadar Flower Market“. Um diese Zeit (etwa 10 Uhr) angenehm leer. Keine Touristen außer uns weit und breit sichtbar. Wobei man sich hier keiner Illusion hingeben sollte: der Markt hat mehr als 2000 google Rezensionen. Zu irgendeinem Zeitpunkt sind also auch die Touristen da. Aber als wir dort waren, waren wir die einzigen Nichteinheimischen vor Ort. Und weil es zumindest in diesem Moment eben keine Touri-Veranstaltung war, war man an uns auch kein bisschen interessiert. Man ging seinen Geschäften nach und wir konnten mit Muße schauen. Wer sich übrigens auf google („Dadar Flower Market“) anschauen mag, wann am meisten los ist: die Peakzeiten liegen zwischen 6 und 9 Uhr morgens. Wir waren also gerade zum richtigen Zeitpunkt vor Ort – im Anschluss an das Gedränge. Nach ein paar Erläuterungen durch unseren Guide konnten wir uns frei bewegen und die fast erschlagende Fülle an Blütenknospen in Körben, sorgfältig und künstlerisch zusammengesetzten Blütenketten und prächtigen Blumenbouquets genießen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Fotografiert habe ich hier weit weniger als z.B. im Oman, wo lediglich mein Mann vor der Linse stand. Mit der Kamera ungefragt direkt auf Menschen zu zielen oder ihnen auch nur das Gefühl zu geben, Teil des Bildes zu werden, fällt mir enorm schwer. Ein Kompromiss ist die Handykamera oder (wie hier im Blumenmarkt) die Verwendung meines Weitwinkels (für die Interessierten: 14-24mm VF). Damit „zielt“ man mehr oder minder ins Leere nach vorne oder auch oben, erfasst aber auch die interessanten Seitenbereiche des Blickwinkels. Wir durchwanderten also die engen Gänge, stiegen über Unmengen an Verpackungspapieren und bewunderten immer wieder die Blütenpracht, die hier in übergroßer Anzahl in den Körben bei über 30°C auf ihre Käufer wartete. Einerseits wurde man nicht angequatscht, andererseits wurden Fragen freundlich von den Händlern beantwortet (notfalls mit Händen und Füßen, wenn das Englisch nicht reichte). Schon dieser erste Anlaufpunkt hat viele unserer Befürchtungen ad acta gelegt. Für uns ein sehr gelungener Auftakt des Tages.
Weiter ging es zu Fuß Richtung Bahnhof Dadar (Dadar Train Station). Ja, gerade im Umfeld des Blumenmarktes roch es.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das Foto entstand vor dem Flower Market, wo die Blumenreste mit großem Gerät abgeräumt werden und wo zahlreiche LKW standen, die frisch gepflückte Blumen aus dem Umland von Mumbai gebracht hatten. Ja, es war laut und nichts war touristisch aufgehübscht. Aber es war interessant, gerade dieses ungeschönte Leben zu beobachten. Das galt auch für den Bahnhof.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Sehr einfach, an manchen Stellen sicher nicht das, was man sauber nennen würde, aber eben auch kein Schockerlebnis, sondern Alltag. Sehr, sehr interessanter Alltag. Wir fuhren dann mit einem Nahverkehrs-Zug. Mit Mitfahrern, die erkennbar auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule waren.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die sich genauso wie in Deutschland die Zeit mit dem Tippen auf ihrem Smartphone vertrieben. Die überhaupt nicht an uns interessiert waren – und das meine ich wieder 100%-ig positiv. Es war laut. Es war ziemlich feucht und heiß. Türen schlossen in diesen Zügen nicht.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Der mehrfach gesehene Hinweis, dass die Mitfahrt auf dem Zugdächern verboten ist, wird seinen Grund haben.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und irgendwann bot mir dann ein älterer Herr (der GANZ SICHER deutlich älter als ich mit meinen 55 Jahren war) seinen Sitzplatz an… Es war Alltag, keine Touri-Veranstaltung. Genau das wollten wir. Die Fahrt sollte etwa 10 Minuten dauern. An der Station Mahalaxmi stiegen wir aus.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Unser Ziel unmittelbar neben dem Bahnhof: Dhobi Ghat.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Zuerst steuerten wir den „Dhobi Ghat viewpoint“ an und stießen dort – wie sollte es auch anders sein – auf gleich mehrere MeinSchiff-Gruppen. Dieser Viewpoint ist der übliche Anlaufpunkt für das Dhobi Ghat.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Eher im Nebensatz fragte unser Guide, ob wir Interesse hätten, hineinzugehen. Und ob wir hatten! Ich weiß nicht, ob Shailendra ihn kannte, ob es Zufall war, dass er vor Ort war oder ob doch Touristen auch häufiger die Möglichkeit hatten, ins Dhobi Ghat zu gehen – jedenfalls trafen wir im Eingangsbereich auf einen Mitarbeiter des Dhobi Ghat, der gleichzeitig der örtlichen Gewerkschaft der Wäscher angehörte und ausgezeichnetes Englisch sprach. Er nahm uns mit und führte uns durch das enge Labyrinth aus Gängen, Wasch-, Trocknungs- Bleich und Schlafbereichen und erzählte dabei sehr anschaulich über die Geschichte von Dhobi Ghat und die Lebensbedingungen der Wäscher. Das war sicher kein Kuscheltourismus.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die offensichtliche Härte der Arbeit dort war nicht ganz leicht auszuhalten. Alleine die Hitze gepaart mit der dort extrem hohen Luftfeuchtigkeit hat einen fast umgehauen. Aber es gab so unfassbar viel zu sehen. Unser Dhobi-Ghat-Guide erzählte uns, dass viele der Wäscher aus einer Gegend in Nordindien stammen. Manche arbeiten ihr Leben lang in der Wäscherei, manche machen das nur ein paar Jahre, sparen das Geld und gehen dann zurück in ihre Heimat. Der Lohn ist niedrig und selbst ein einfacher Schlafplatz auf einem Steinvorsprung in drangvoller Enge kostet noch einmal 1000 Rupien im Monat vom Lohn. Die Technik ist archaisch, fast alles wird von Hand gemacht. Vereinzelt haben wir Schleudern (siehe auch Foto) gesehen. Und gelesen hatte ich, dass zumindest in der Monsunzeit auch Trockner zum Einsatz kommen. Aber ansonsten wird wirklich jeder Arbeitsschritt von Hand erledigt. Kernstück der Anlage sind die weit über hundert Jahre alten Steinbecken, die gefüllt mir Lauge auf die Wäsche warten.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Gebügelt wird mit Strom… und mit Kohle. War es draußen schon weit über 30 Grad warm, so war es in diesen „Abteilen“, in denen gebügelt wurde, fast nicht auszuhalten – uns lief der Schweiß den Rücken runter…
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wäscheklammern gibt es keine: die Wäsche wird zwischen zwei zueinander verdrehten Wäscheleinen gesteckt. „Express-Service“ ist hier quasi Standard: die Wäsche wird morgens abgeholt und abends wieder geliefert.
Neben dem Waschen wird hier auch Neuware für den Verkauf vorbereitet, wenn es sich z.B. um „prewashed“ oder „bleached“ Jeans handelt wie hier auf dem Foto
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Als wir alle Bereiche gesehen hatten, durften wir über abenteuerliche Leitern auf die zweite Ebene das Ghat klettern: hier waren einige Privatzimmer (auch unser Guide wohnte dort) und hier trockneten auch große Teile der Wäsche. Auch dieser Bereich, der eine tolle Aussicht auf das Gelände bot, war wieder hochinteressant.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Hier entstanden auch unsere Gruppen-Fotos, die wir zum Andenken mit Tourguide und dem Gewerkschaftsvertreter/Guide gemacht hatten. Bevor wir uns verabschiedeten, gab es noch ein „Spende“ für die Gewerkschaft: 5 Dollar pro Person, in unserem Fall also 20 Dollar. Wir alle vier waren der Meinung, dass das angesichts dessen, was wir gesehen hatten, mehr als gerechtfertigt war - uns war jetzt schon klar, dass dieser ganz besondere Einblick in den Alltag des Dhobi Ghat der Höhepunkt des Tages werden würde.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und wieder weiter ging es – erneut mit der Bahn von der Mahalaxmi-Station zur Grant-Road-Station. Dort angekommen waren es noch ein paar hundert Meter Fußweg bis zu unserem nächsten Ziel: das Ghandi-Museum….
Geodaten:
Abholungspunkt am Green Gate 18.933449 72.841984
Dadar Flower Market 19.012309 72.836690
Dadar Station 19.018695 72.842605
Mahalaxmi/Mahalakshmi Station (Bahnhof unmittelbar am Dhobi Ghat) 18.981823 72.823735
Dhobi Ghat viewpoint 18.982131 72.824709
Grant Road Station (Startpunkt des Fußweges zum Ghandi-Museum) 18.963096 72.816001
-
MUMBAI TEIL 1
…das kommt jetzt eventuell in etwas kleineren Häppchen, weil Familie, Job, Weihnachten etwas ihren Tribut fordern…
Unsere Gefühle, vor allem die meines Mannes, waren zwiespältig, was Mumbai anbelangte. Wobei der Zwiespalt schwer zu beschreiben war. Aber er war da. Gerade dieses Ziel war also ein Kompromiss zwischen uns beiden – zumindest vorerst war mein Mann nur über den Weg „Kreuzfahrt“ bereit, sich an das Land heranzutasten. So aber war er für ihn o.k., mehr als nur eine Bustour durch Mumbai mitzumachen. Und da setzte ich an. Auf unseren Reisen nach Süd-Ost-Asien hatte sich zumindest für uns bewährt, ins alltägliche Leben zu gehen. Keine Extreme, aber auch kein Betrachtung durch Reisebusfenster. Klar war auch, dass wir allenfalls in sehr kleiner Gruppe unterwegs sein wollten. Und zu guter Letzt war ebenso fest gesetzt, dass diese Gruppe von einem Guide geführt sein musste, um die Zeit möglichst effektiv zu nutzen.
Hier erwies sich eindeutig als Nachteil, dass wir so spät dran waren: die Guides (auf den üblichen Plattformen) mit Top Bewertungen waren an dem Tag schon ausgebucht. Schließlich landeten wir bei Toursbylocals und der Tour „Mumbai by Public Transport“ für maximal vier Personen. Die Tour sollte mindestens vier, maximal sechs Stunden dauern, unterwegs war man mit Bus, S-Bahn, Taxi und zu Fuß, angesteuert würden die üblichen Ziele in Mumbai. Kosten sollte der Spaß 250 USD, für 10% Aufschlag (das taten wir) konnte man die Möglichkeit dazu buchen, bis zu 24 Stunden vorher ohne Angabe von Gründen zu stornieren und das Tourentgeld zurück zu erhalten. Wir nahmen (über die Plattform anonymisierten) Email-Kontakt zu dem Guide auf, um noch einige Details zu klären. Anschließend buchten wir die Tour mit Beginn um 10 Uhr. Mit diesem eher späten Tourbeginn hofften wir, der morgendlichen Rushhour zu entgehen (das hat auch geklappt). Das Geld wurde dann recht schnell vom Plattformbetreiber abgebucht und wir erhielten direkte Kontaktdaten (Vollname und Handynummer) des Tourguides. Mit ihm klärten wir via whatsapp, dass wir ggf. mit noch einem weiteren Paar (wir hofften da noch auf das Forum…) teilnehmen würden und sprachen den Abholungsort (Green Gate) ab. Unser Visum hatten wir gleich nach der Buchung in Angriff genommen (siehe auch mein erstes Posting im Thread). Damit war also alles getan, was an Vorbereitung getan werden musste. Die Resonanz auf meine Nachfrage im Rollcall zu möglichen Begleitern war null, wir nahmen also an, die Tour zu zweit zu machen.
Am 2. Seetag galt es dann, die offizielle Landgangskarte der indischen Behörden in Empfang zu nehmen. Dazu waren indische Beamte (ich meine, dass es zwei waren) im Oman an Bord gegangen, die nunmehr mit dem Stempeln und der Verteilung der Karten betraut waren. Man hatte schon abends im Bordprogramm nachlesen können, dass das Prozedere am 2. Seetag von 8 Uhr bis 11:30 stattfinden werde. Jeder, der die Karte benötigte, musste persönlich antreten. Um es kurz zu machen: wir hatten gut daran getan, früh dran zu sein. Schon um 9:30 zog sich die entsprechende Schlange vom Treppenhaus durch die TUI-Bar und dann den ganzen Weg zurück bis ins Atlantik Mediterran. In weiser Voraussicht hatten wir unsere kindl mit, aber 50 Minuten Warten bleiben 50 Minuten warten bis wir dann schließlich die sorgsam gestempelte und unterschriebene Landgangskarte in den Händen hielten. Das ganze sollte sich dann übrigens bis weit in den Nachmittag ziehen und die Anzahl der Durchsagen, die teils davon abrieten, sich jetzt in die Schlange zu stellen (weil zu lang) waren an diesem Tage zahlreich und nicht wie sonst mit heiteren Sprüchen garniert.
Montag früh liefen wir in Mumbai ein. Ankunft war für 6 Uhr vorgesehen, aber schon um etwa 5:30 weckte uns das dezente aber erwartungsvolle Vibrieren der Seitenstrahlruder und nichts hielt uns mehr in den Federn. Einmal mehr ein höchst interessantes und personalintensives Anlegen. Trotz der frühen Morgenstunde war schon jede Menge Leben am Anleger: die zahlreichen Ausflugsbusse fuhren vor, Offizielle standen an der Pier, ein Krankenwagen fuhr vor – in gefühlt jeder Sekunde passierte etwas anderes…
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Interessant auch, wie unterschiedliche Häfen das Thema Safety handhaben. Da gab es die Häfen, in denen die Hafenmitarbeiter überhaupt keine erkennbare Schutzausrüstung trugen. Dann wieder solche, die mit Automatikrettungswesten ausgestattet waren. Und es gab Mumbai. Auch hier wurde über die Sicherheit gewacht: die einzige Aufgabe des Herrn auf dem Foto unten war es, sowohl beim Ab-, wie auch beim Anlegen mit Rettungsring möglichst nahe bei seinen Kollegen zu stehen, um diese im Falle eines Sturzes von der Pier mittels des Rettungsringes zu retten.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ihr ahnt es schon – uns fasziniert alles das, was es so beim An- und Ablegen des Schiffes zu beobachten gibt, sehr – wir konnten uns daran gar nicht satt sehen. Nach mehr als einer Stunde an der Reling haben wir uns dann aber doch in einen präsentablen Zustand gebracht und sind frühstücken gegangen, bevor wir dann gegen 9 Uhr aufbrachen. Alleine waren wir nicht: das sehr nette Paar, das wir im Khasab auf der Dhautour kennengelernt hatten, begleitete uns. Wir hatten auf der Dhau über die Mumbai-Tour berichtet und angeboten, ebenfalls mitzufahren, falls sich für sie nichts Besseres ergebe. Und so war es gekommen, dass wir (nach einem sehr schönen gemeinsamen Abendessen) die Tour zu viert antraten. Ein Umstand, der sich in jeder Hinsicht als vorteilhaft für alle erwies: die Gruppengröße immer noch so klein, dass man sich wie „privat unterwegs“ bewegen konnte, die Kosten aber durch vier geteilt und mit dann knapp 70 USD pp überschaubar und angemessen.
Wir standen also um 9 Uhr gestiefelt und gespornt an der Pier.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Etwas nachteilig erwies sich, dass die MeinSchiff nicht wie erhofft nah am Green Gate lag, sondern abseits am „New Dock“ (Geodaten kommen alle am Ende). Man war also auf den von den Hafenbehörden angebotenen, kostenlosen Shuttle zum Green Gate angewiesen (die etwas angeranzten, eher kleinen Shuttlebusse standen links, die Ausflugsbusse alle rechts der Gangway). Diesmal galt es diverse Dokumente am Mann / an der Frau mitzuführen.
- die gelbe, offizielle Landgangskarte
- eine Passkopie (der Reisepass verblieb bei den Behörden)
- die Bordkarte
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das Green Gate ist der Dreh- und Angelpunkt im Hafen bzw. beim Verlassen des Hafens. Hier treffen Tourguides auf Ihre Kunden und fahren die Busse zu den Ausflügen durch. Jeder, der mit einem Kreuzfahrtschiff ankommt, muss über dieses Tor den Hafen verlassen (so steht es auch auf den Landgangskarten). Beim Tor angekommen gab’s (wenn ich mich recht entsinne) eine kleine Sicherheitskontrolle.
Draußen dann ein Fußweg, der sich teilte: auf der dem Tor zugewandten Seite die Passagiere, die auf ihre Guides warteten, etwa 10-15 Meter entfernt mehrere Tourguides mit Namensschildern und auch solche, die offenbar noch auf kurzentschlossene Passagiere warteten. Getrennt wurde das Ganze von Sicherheitskräften, deren Körpersprache den Tourguides sehr deutlich eine gedankliche Grenze signalisierte, bis zu der sie maximal aufschließen durften. Um 9:20 waren wir am Green Gate. Also eigentlich viel zu früh. Aber schon zehn Minuten später erspähten wir unseren Guide, der ein Schild mit meinem Namen hoch hielt. Die Tour konnte beginnen…
Geodaten (in google eingeben):
Liegeplatz Mein Schiff 6: 18.941435 72.853599
Green Gate: 18.933488 72.842222
-
ebenezer : ach, dann bist Du das gewesen

-
DIAMANTSUITE, SUITENTREFFEN, KLEINKRAM
Nach vier Tagen randgefüllt mit Ausflügen etc. waren die jetzt anstehenden zwei Seetage mehr als willkommen. Über Nacht hatte sich das Wetter erkennbar geändert: von eher (!) mitteleuropäisch hochsommerlich warm (und abends zumindest für mich zwar nicht kühl, aber auch nicht ganz warm) auf eher gefühlt tropisch warme und feuchte Temperaturen. Wir ließen es sehr, sehr ruhig angehen. U.a. mit einem ausgedehnten Frühstück und Zeitungslesen in der X-Lounge. Nun hatte ich hier im Forum immer mal wieder von Egg Benedict gelesen. Und dabei die Augenbrauen ganz leicht hochgezogen. So ein Gewese für ein bisschen pochiertes Ei mit „was drum“? Aber der Tag war lang, Zeit war vorhanden – also bestellte ich mir zum Frühstück ein ebensolches Egg Benedict. Hui…. Das gab’s danach jeden Tag. Und sollten wir in zwei bis drei Jahren mal wieder eine Fahrt mit der Mein Schiff machen, wird’s das garantiert auch wieder jeden Tag geben. Boah, da ist ja alles drin, was ungesund ist – aber das schmeckte soooo lecker!!
Der Tag wurde vertändelt: ein paar Bahnen schwimmen im Pool (erstaunlich leer angesichts des Seetages, man konnte wirklich schwimmen), viel, viel lesen auf dem Balkon, zwischendurch immer mal wieder ein Häppchen in der X-Lounge essen. Das war’s so ungefähr. Ihr seht schon – das sicherlich ganz tolle Entertainment-Programm der Mein Schiff geht ein wenig an uns vorbei. Für abends war man zum Suiten-Treff geladen. Bei unserer letzten Mein-Schiff-Tour vor drei Jahren hatten wir gekniffen und bei Aida (2013, also nochmal zwei Jahre zuvor) gab’s so wenige Suiten, dass das eine sehr entspannte Nachmittagsveranstaltung auf dem Crew-Deck ohne großes Aufbrezeln und Dünkel war. An diesem ersten Seetag sollte die Veranstaltung also stattfinden. Es haben sich alle wirklich richtig viel Mühe gegeben, der Champagner floss in Strömen und die Häppchen waren außerordentlich lecker und zahlreich. Aber im Urlaub – das haben wir einmal mehr festgestellt – ist uns die Selbstdarstellung mancher und der unbewusste Drang, dann darauf einzusteigen und mitzumachen, einfach zu anstrengend. Eigentlich war das also eher nicht unsere Veranstaltung. Aber – wie es das Schicksal will – ein Ehepaar bot mit den Worten „Wir hoffen, das Essen nicht über den Tisch zu spucken“ zwei noch freie Plätze an. DAS war Humor nach unserem Geschmack. Als sich dann noch herausstellte, dass einer von beiden an der gleichen Uni und zur gleichen Zeit wie mein Mann und ich studiert hatte, war jedes Eis gebrochen. Es wurde dann noch ein sehr schöner Abend und wir vier waren mit die letzten, die die Veranstaltung verließen. Diese Bekanntschaft sollte sich in den kommenden knapp zwei Wochen noch vertiefen und wir vier sollten noch viel Spaß miteinander haben.
Wo wir schon beim Thema „Das Schiff als solches“ sind – hier ein paar Fotos zur Kabine (gebucht zwei Monate vor Reiseantritt – die Kabine musste also von einer Familie „kurz vor knapp“ storniert worden sein).
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Was gefiel uns besonders:
- Der Balkon: man fand immer ein schattiges Plätzchen. Dieser Balkon sollte immer dann, wenn wir auf dem Schiff waren, unser Hauptaufenthaltsort werden. Da wurde gelesen (unsere kindls waren bis zum Anschlag gefüllt), da wurde zum zehntausendsten Mal der Sonnenuntergang geknipst, da pflegte der Ehemann gerne zu „powernappen“, da wurde das An- und Ablegen genauestens beobachtet und da wurde auch das ein oder andere Gläschen Sekt aus der Minibar vertilgt.
Im Gegensatz zu unserer Mittelamerikatour vor drei Jahren, wo wir (noch mit Kindern reisend) zwei nebeneinander liegende Juniorsuiten hatten, ein extremes Plus. Der damalige Balkon (wir hatten die Trennwand aufmachen lassen) war zwar schön groß aber eben doch mehr Schlauch als Veranda und damit je nach Position des Schiffes bei Sonne für uns oft unbenutzbar.
Der Balkon bot übrigens weit mehr Privatssphäre, als man das vielleicht annimmt. Steht die Muschel nur richtig an der Seite zum Diamanten, ist kaum etwas einsehbar. Man konnte auch morgens im Schlafanzug und Fernglas auf dem Balkon stehen, ohne gleich als öffentliches Ärgernis aufzufallen.
- Der Blick vom Bett über den Balkon ins Schraubenwasser oder auf das jeweilige Land, die Skyline der angefahrenen Stadt. Überhaupt hatten wir viel Glück: unsere Kabine (6181) lag eigentlich fast immer an der Landseite, sodass wir beiden sehr technikaffinen Menschen das stete Treiben beim An- und Ablegen immer wunderbar beobachten konnten.
- Das Fernglas. Damit konnte man sogar sehen, wieviel Mann beim An- und Ablegen gerade in dem Seitendings der Brücke standen.
- Stauraum. Stauraum ohne Ende. Das Angebot an Schrankraum, Schubladen, Klappen und Kläppchen war tatsächlich so groß, dass wir bis zum Schluss nicht immer den Überblick über die einzelnen Lagerorte unseres Gepäcks hatten.
- Die Muschel. Hätte ich gar nicht gedacht. Ehrlich gesagt hatte ich mich immer gefragt, wozu um Himmels Willen man das Ding benötigt, wenn doch schon zwei Liegen vorhanden sind. Hoho – die Muschel war quasi der Himmel auf Erden. Die an die Reling geschoben, ein Buch, etwas zu trinken … die Welt hätte untergehen können und mich hätte es nicht gestört.
- Mir ist vollkommen egal, ob jemand raucht oder nicht. Aber bei der Mittelamerika-Tour pflegten unsere Nachbarn u.a. morgens um 4 Uhr auf dem Balkon zu rauchen. Und das zog dann in unsere Kabine, weil wir immer mit offener Tür schliefen. Hier waren wir vollkommen unabhängig von den Gepflogenheiten unserer Umgebung.
- Reichlich Steckdosen. Das weiß man erst zu schätzen, wenn man bei einer AIDA-Fahrt (die ganz große Eck-Suite hinten auf Deck 6) erlebt, dass es trotz der Größe der Kabine nur zwei Steckdosen gibt. Also, hier gab’s bei MeinSchiff wahrlich nichts zu meckern.
- Meinem Mann gefiel ganz außerordentlich, dass man nachts (zumindest auf unserer Reise) praktisch keine Schiffsbewegung mitbekam.
Das gefiel uns nur so mittel:
- Das Design. Hm. Sicherlich besser als alles, was wir bei Aida auf zwei Reisen so gesehen haben. Tausendmal besser als das, was man so auf den Internetseiten amerikanischer Schiffe gesehen hat. Aber in unseren Augen deutlich weniger geglückt als z.B. die Juniorsuiten. Auf uns wirkte das nicht so ganz stimmig. Irgendwie so gewollt „Das muss jetzt diamantig sein“: der unruhig gemusterte Holz(fake?)boden, das unruhige, ebenfalls diamantmustrige Teppichmuster im Schlafbereich, die drei silbernen diamantigen überhaupt nicht passenden Wohnzimmertischchen... Aber – das ist Leiden auf extrem hohen Niveau und wie immer eine reine Geschmacksfrage. Und wenn ich an das aufgeplüschte und aufgepolsterte Design mancher anderer Schiffe denke, dann bin ich heilfroh, dass es auch die Formensprache der MeinSchiff gibt, die immer (also auch in der Diamantsuite) so klar und reduziert ist.
- Der angemuchelte Teppich beim Sofa. Hellbeige. Das traue ich mich ja nicht einmal zuhause. Aber auf einem Kreuzfahrtschiff wo nicht jede Mutti gleich „Schuhe aus!!!“ nach Betreten der Kabine schreit? So sah der Teppich dann auch ein bisschen aus.
- Die Klimaanlage. Beide Anlagensteuerungen (im Schlafzimmer und im Wohnzimmer) haben wir sofort ausgestellt. Dann lief aber immer noch die Lüftung und es war wirklich mächtig kalt. Erst als die Anlage dann wieder angemacht und auf 25° gestellt haben, war es mit den gefühlten Kühlschranktemperaturen vorbei. Die Klimaanlage ist nicht an Fenster-Kontaktschalter gekoppelt. Bei offener Balkontür wird da also fröhlich Energie zum Fenster rausgeschickt. Finde ich jetzt nicht so ganz zeitgemäß.
- Sich von Geisterhand bewegende Türen: zweimal sind Gemahl und Ehefrau in vollem Lauf gegen die Balkontür gedonnert. Die hatte die unschöne Angewohnheit, auch bei geringem Seegang (von wirklichem Seegang konnte auf der Reise nie die Rede sein) zuzurutschen.
Und sonst so?
- Geräusche: haben wir keine gehört. Allenfalls beim An- und Ablegen (Seitenruder) so, dass man weiterschlafen konnte wenn man wollte. Von der Champagner-Bar haben wir gar nichts mitbekommen. Vom Außenbereich des Surf&Turf ein, zwei Mal. Gerne weibliche Gäste nach dem dritten Sekt – da trägt dann die Stimme und das Tremolo besonders gut auch nach oben. Ist die Balkontüre geschlossen, hört man aber gar nichts. Null, nada. So viel sei schon verraten (jooo… ich weiß, Cliffhanger sind fies), nach Mumbai haben wir nur noch bei geschlossener Türe geschlafen…
- Wir sind jetzt ohne Kinder gereist, aber die Kinder-Kammer war schon ziemlich genial. Knappstens geschnitten, aber sehr gut durchdacht, was den Stauraum anbelangt. Und zumindest unsere Brut kam bei Kreuzfahrten sowieso nur zum Schlafen in die Kabine – warum da also unnötig Platz vergeuden. Zumal die Kabine sympathisch/kuschelig wirkte. Das war wirklich gut und sehr ansprechend gelöst. Ich kann mir eigentlich gar nichts anderes vorstellen, als dass TUI solche Kabinen en masse verkaufen könnte. Schade, dass es da kaum welche von gibt.
- Entfernung zur X-Lounge. Das war überhaupt kein Problem. Wir sind immer in Etappen gegangen: bis zum ersten Aufzug, dann hoch bis Deck 14, dann entlang des Sonnendecks zum vorderen Treppenhaus und schwupps, war man da.
Und weil es vermutlich nirgendwo sonst in diesem Bericht passen wird: der Concierge-Service in der X-Lounge war spitze. Wir hatten einmal nach Mumbai ein sehr spezielles "tierisches" Problem (da komme ich in den nächsten Tagen noch einmal drauf zu sprechen) und einmal eine sehr spezielle/ungewöhnliche Bitte. Beim Problem wurde geholfen, soweit das dann noch möglich war und bei der Bitte (weil's privat ist) sei nur so viel gesagt: der Wunsch landete nicht im Papierkorb, sondern wurde möglich gemacht. Danke! Danke an die beiden Damen, deren Namen ich mir leider nicht gemerkt habe.
-
MUSKAT TEIL 2
Mr Khalifa hatte die Wanderzeit auf vier Stunden angesetzt. Tatsächlich kamen wir deutlich flotter voran und erreichten unser Ziel, das verlassene Dorf nach knapp 1,5 Stunden (ungefährer Standort 23.215949 57.206787).
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Dort gönnten wir uns eine kleine Rast mit Hafervoll-Riegeln und MeinSchiff-Wasser.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Fast unvorstellbar, dass an diesem an den Hang gepressten Ort noch vor 50 Jahren eine Dorfgemeinschaft gelebt hat. Ohne Strom, ohne fließend Wasser und erschlossen nur über den vergleichsweise mühseligen Weg, den wir gekommen waren.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ein Wort zu unserem Guide: er war extrem nett und zurückhaltend. Auf der Wanderung hatte er nach fünf Minuten verstanden, dass er tunlichst ganz hinten geht um bei der Knipserei nicht zu stören. Wir hatten bei unserer Kommunikation im Vorfeld schon angedeutet, dass wir Verständnis dafür hätten, dass der Fahrer sich ggf. nach der langen Fahrt ausruhen statt mit uns laufen möchte. Er kam aber mit. Das hat überhaupt nicht gestört, weil er wie gesagt fast wie ein Schatten einfach nur hinter uns lief und den Großteil der Zeit damit beschäftigt war, auf dem Handy herumzutippen. Aber würde ich noch einmal buchen, würde ich vermutlich klar sagen, dass die Wanderung ohne Tourguide verläuft: für ihn war das ein wirklich harter Tag und ein wenig Ausruhen zwischendrin hätte ihm garantiert gut getan und uns ein noch höheres Gefühl der Sicherheit gegeben. Der Wanderweg selber war ausgezeichnet markiert. Da es rechts und links nur steil nach oben bzw. unten ging, war ein Verlaufen vollkommen unmöglich. Auch der Umkehrpunkt der Wanderung – das Erreichen des verlassenen Dorfes – war eindeutig. Zum Gelände, der Wanderung: das Höhenprofil kann man sich anschauen, wenn man in google „Höhenprofil, balcony walk“ eingibt. Den ersten Vorschlag öffnen und dann auf die kleine Karte mit dem Höhenprofil klicken. Ein paar Höhenmeter kommen da schon zusammen. Der Weg ist wie gesagt ausgezeichnet markiert, vollkommen ungefährlich und wäre meiner Meinung nach auch für Kinder, die grundsätzlich mit dem Zuschnitt einer solchen Tour zurechtkommen, geeignet. Ich kann mich an keine ausgesetzten Stellen erinnern. Feste Schuhe sind empfehlenswert (wir hatten Trekking-Schuhe mit sehr fester Sohle an – das war angesichts des steinigen Weges sehr angenehm), die Nike-Fraktion – so auch unser Guide – war aber auch in der Lage, den Weg zu begehen. Stöcke kann man sicherlich mitnehmen (hatten wir nicht). Wir haben gegen 12:30 Uhr mit der Tour begonnen. Der Weg lag zu diesem Zeitpunkt fast immer im Schatten der Felswände. Auch angesichts der absoluten Höhe (um die 2000m) haben wir trotzdem teilweise ziemlich geschnauft. Aber das Erlebnis war es allemal wert!!
Drei Stunden nach Beginn der Wanderung waren wir wieder am Parkplatz in Al Khitaym.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.(Der Mann, der die Tür aufhält, gehörte nicht zu uns)
Von dort machten wir noch einmal einen kurzen Stopp am „Jebel Shams Resort“ und einen Fotostop am über dem gegangenen Weg liegendem „View Point“ (mit Seilen absturzgesichert, unübersehbar, weil von vielen Einheimischen angefahren, noch einmal unbeschreibliche Aussichten)
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.bevor es dann endgültig Richtung Muscat zurückging.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.(Noch keine Energiewende: alle Autobahnen sind hell erleuchtet – schon bei Beginn der Dämmerung)
Vollkommen erledigt, aber prallvoll mit Eindrücken, tiefenentspannt und glücklich, dass das so ein toller Tag geworden war, kamen wir um ca 19:15 Uhr wieder am Schiff an. Der vereinbarte Geldbetrag wechselte noch den Besitzer – alle waren zufrieden. Wir lechzten nach einer Dusche und nach Essen. Beides war auf dem Schiff möglich, sodass auch der Abschluss des Tages ganz nach unserem Geschmack war.
Ein paar Randdaten zur Tour:
Dauer Hinfahrt: etwa 3 Stunden
Wanderung mit Picknickpause am verlassenen Dorf: 3 Stunden
Rückfahrt mit Fotostop am Plateau, Toilettenpause, Tankstop und Rushhour in Muscat: 3h 50‘
Gesamtdauer also fast 10 Stunden. Wer diesen Ausflug macht, sollte also (um ihn genießen zu können und nicht ständig auf die Uhr zu schauen) so früh wie möglich starten. Das war unser – zeitlich gesehen - „riskantester“ Ausflug. Dementsprechend hatten wir neben Passkopien auch Kreditkarten, Handys, US-Dollar-Reserven und (auf dem Handy) weitere Stammbuchkopien dabei. Die Tour kann nur privat gemacht werden, die Zufahrt mit einem Bus halte ich für unmöglich.
Geodaten Muskat:
Liegeplatz der Mein Schiff: 23.627411 58.568069
Abholung durch Fahrer: 23.626648 58.561638
Mehr oder minder öffentliche Toiletten auf einem Hotelgelände 23.208212 57.198174
Startpunkt der Wanderung / Parkplatz in Al Khitaym 23.193688 57.201501
(ungefährer) Umkehrpunkt der Wanderung 23.215949 57.206787
Aussichtspunkt/ Fotostop Rückfahrt 23.212666 57.204183
-
MUSKAT Teil 1
Mit Muscat begann die „Kür“. Kein Anlegehafen hat mich auf dieser Tour so viel Vorbereitungszeit gekostet wie dieser. Das lag zum einen sicherlich daran, dass wir anfänglich überhaupt keine Ahnung hatten, in „welche Richtung“ ein Ausflug gehen könnte. Erstes Einlesen ließ uns denken, dass die Pfunde, mit denen der Oman wuchern kann, seine Landschaft ist. Wir wandern gerne, sind eher Landeier als Stadtmenschen. Deshalb keimte die Hoffnung, irgendeine Form von Wanderung in den Bergen oder zumindest in der Natur machen zu können.
Natürlich schauten wir, was TUI so im Portfolio hatte. Am ehesten in unserem Geschmack wäre die Tour ins Wadi Shab gewesen. Aber die einschlägigen Bewertungsportale ließen uns wissen, dass es dort zwar schön, aber mitunter voll werden kann. Dass man zumindest nicht mehr oder minder „alleine“ unterwegs ist. Das wollten wir aber. Also ging die Suche weiter. Es dauerte. Lange. Dann stieß ich auf eine Seite des omanischen Tourismusministeriums, die Wanderrouten im Oman recht ausführlich beschrieb. Ein davon stach uns ins Auge: der sogenannten „Balcony Walk“ W6. Überschaubare Länge, einige, aber überschaubare Höhenmeter, ein altes verlassenes Dorf mit seinen aufgegebenen Häusern und offenkundig grandiose Aussichten auf den Grand Canyon des Oman. Der Knackpunkt waren 250km Anfahrt (in Summe also 500 Autokilometer) am Schluss auch über unbefestigte Pisten. Wir erwogen Alternativen, ließen uns aber letztlich von den wirklich durchgängig geradezu euphorischen Berichten über diese Wanderung überzeugen.
Wie also zum Startpunkt der Wanderung, dem winzigen Dörfchen Al Khitaym (23.193688 57.201501) kommen? Mietwagen? Das schlossen wir recht schnell aus. Angeblich ausgezeichnete Mietwagenverleiher in Muscat verschwanden innerhalb von Monaten von der Bildfläche/Internet und das Risiko (was tun im Falle von Unfall oder Panne?) war uns viel zu groß. Es galt also einen Tourguide oder Veranstalter zu finden, der uns einen Fahrer für die Hin- und Rückfahrt zum Jebel Shams Gebirge vermitteln konnte. Auch hier habe ich wieder Ewigkeiten recherchiert um möglichst Tourguides mit gefaketen Bewertungen gleich auszusortieren. Bei amerikanischen Kurzzeit- und Kreuzfahrttouristen hatte sich ein Mr. Khalifa hervorgetan. Der schien tatsächlich seinen Job sehr ernst zu nehmen und ausschließlich zufriedene Kunden zu hinterlassen. Ihn schrieb ich an. Prompte Anwort: er selber sei an dem Tag nicht verfügbar, aber er könne mit einem Fahrer/Tourguide nebst Allrad-Wagen (ohne den kommt man da nicht hin) helfen. Erklärungen auf Englisch hätten wir wohl nur begrenzt zu erwarten weil der Fahrer das nur begrenzt sprach. Bei bis zu vier Personen würde die Tour alles in allem 220 Euro kosten – unabhängig von der Personenzahl. Das schien uns fair, wir schlugen ein. Es gab dann noch einiges an Schriftverkehr, in dem ich u.a. darum bat, dass der Fahrer doch bitte in Erfahrung bringen möge, wo es auf der Strecke - hüstel – „Restrooms for the ladies“ gebe. Das war alles kein Problem. Die Kommunikation verlief immer zügig, alle Fragen wurden beantwortet, Anzahlung wurde nicht erwartet. Er bat nur darum, mir etwa eine Woche vorher mitzuteilen, mit wie vielen Personen wir die Tour machen würden. Aus dem Forum wollte niemand mitfahren – also meldeten wir eine Woche vor Abfahrt, dass wir nur zu zweit wandern gehen würden.
Ein weiterer Vorbereitungspunkt musste geklärt werden: Verpflegung. Wir wollten unser Schicksal nicht überstrapazieren und Zeit durch zusätzliche Restaurantstops o.ä. verlieren. Andererseits war klar, dass wir mindestens zehn Stunden unterwegs sein würden. Womit also die Mägen füllen? Wir haben dann noch zuhause einen breit aufgestellten Feldversuch zum Thema „Müsli-Riegel“ gemacht. Bäähh, unfassbar, was da teilweise für klebrige und übersüße Pampen verkauft werden. Unser Sieger: Hafervoll-Riegel. Ein so’n kleines Dingelchen (9*4*2cm) liefert je nach Sorte 400 bis über 500 kcal und schmeckte auch noch vergleichsweise passabel! Die würden mit auf diese Tour gehen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Freitagmorgen liefen wir in Muscar ein.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Der Freitag ist dort gewissermaßen unser Sonntag. 9 Uhr waren als Treffpunkt vor dem Terminalgebäude abgemacht gewesen. Im Gegensatz zu Khasab durften wir hier nicht eigenständig über das Hafengelände laufen und es gab auch eine zumindest rudimentäre Sicherheitskontrolle. Um kurz vor neun waren wir am abgemachten Treffpunkt (Parkplatz vor dem Terminal). Auch dort fand wieder fröhliche Kundenakquise statt. Unsere suchenden Blicke (der Fahrer war offenkundig noch nicht da) wurde als Chance zum Aufbau von Geschäftsbeziehungen genutzt. Wohin es denn gehen solle? Jebel Shams? Aah… hervorragende Wahl! Man sei dort vor drei Wochen mit Frau, Kindern, Schwiegerkindern und Enkeln gewesen (Handys wurden gezückt und ich bekam eine tendenziell leicht übergewichtige Großfamilie vor bergigem Hintergrund zu sehen). Es sei natürlich schade, dass unser Fahrer noch nicht da ist. Ob ich denn schon bezahlt habe? Um nicht gleich alle Türen aufzumachen, log ich und sagte „ja“. Ohh, das sei ein Fehler gewesen. Heute sei gewissermaßen Sonntag. Man würde natürlich für uns hoffen – In Shalah – dass unser Fahrer noch käme, aber wir sollten uns keine allzu großen Hoffnungen machen. Er selber könne aber in 15 Minuten ein geländetaugliches Gefährt samt Fahrer beschaffen. Ob wir Interesse hätten? Vorerst nicht. Ich hoffte – auch „In Shalah“ (ein wenig göttlicher Beistand konnte hier nicht fehl am Platz sein) – dass unser Fahrer noch käme. Er kam. Knapp 30 Minuten zu spät. Das war dann aber auch der einzige Lapsus des Tages.
Unser Ziel machte einen Allradwagen notwendig. Nie diskutiert wurde aber, was für ein Allrad es werden sollte. Wir stellten uns also gedanklich durchaus auf etwas in der Preisklasse „alter Suzuki Jimni“ ein. Der hatte schließlich sogar eine Untersetzung. Was kam, hätte hier in Deutschland sofort für heftigste Auto-Scham gesorgt. Ein Toyota Tundra (für die Autoliebhaber: in der 1794-er Edition). Eine Monstrosität von Schlachtschiff.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das Ding bot Platz ohne Ende – Begriffe wie „Beinfreiheit“ ließen sich hier gar nicht anwenden.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Los ging es also gehen halb zehn. Wir fuhren erst durch das Stadtgebiet
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.und dann über perfekt ausgebaute Autobahnen Richtung Berge.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Unser Fahrer hielt sich trotz (feiertagsbedingt?) leerer Autobahn konsequent an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 120km. Seine Englischkenntnisse waren tatsächlich nur mäßig gut. Aber es genügte, um zu fragen, was man rechts oder links der Straße sehe. Ansonsten war für uns vorrangig, unser Ziel sicher zu erreichen.
Wir kamen sehr gut voran. Ich ließ parallel meine outdoor-active-app mitlaufen und konnte so verfolgen, wo wir gerade waren und auch wieviel Höhe wir schon gewonnen hatten. Wussten wir doch mittlerweile, dass der Ausgangspunkt der Wanderung ziemlich genau auf 2.000 Höhenmetern lag. Bis ziemlich nah an eben jenen Ausgangspunkt waren die Straßen noch asphaltiert. Aber irgendwann hörte das auf und wir fuhren die letzten Kilometer über eine staubige Piste.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die Aussichten schon hier wurden grandioser und grandioser. Viele Einheimische, die den „Sonntag“ (der ja ein Freitag war) für einen Ausflug in die Gegend nutzten. Ich wusste, dass sich kurz vor Beginn der Wanderung das „Jebel Shams Resort“,
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.ein kleines, einfaches Hotel auf der Anhöhe, befand und bat um einen kleinen Stop („restrooms for the ladies...“, exakte Position 23.208212 57.198174, zum Parkplätz die Männer, nach hinten zur Mauer die Mädels) . Offenbar hatte unser Fahrer das sowieso geplant. Wir fuhren also auf das Hotelgelände und nutzten (kostenlos) die rechts neben der Einfahrt befindlichen, öffentlichen Toiletten. Ich sach ma so: es schadet nichts, wenn man in den 80-er Jahren Erfahrungen mit interrail machen konnte und diese Verhältnisse schon einmal erlebt hat… Aber letztlich boten die Örtlichkeiten das was sie bieten sollten… Weiter ging’s noch ein paar Minuten zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, dem kleinen Dörfchen Al Khitaym (23.193688 57.201501). Der Parkplatz war gefüllt mit ca. 10 Geländewagen ähnlichen Ausmaßes wie unserer.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das was wir vorhatten, machten offenbar auch andere: mit Guide und Fahrer den Balcony Walk.
Tja, und dann ging es los. Ein Traum von Wanderung. Die folgenden drei Stunden waren ausschließlich gefüllt mit fantastischen Aussichten, bestens markierten Wegen, Einsamkeit (geschätzt alle halbe Stunde begegneten uns vereinzelte Wanderer, ansonsten war absolute Ruhe und Frieden). Uns war ganz schnell klar, das würde einer der Höhepunkte unserer Reise sein.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.