Jatijesa : Grundsätzlich könnte ich jedes Hotel empfehlen, wo wir gewohnt haben. Ich muss aber auch ehrlich gestehen, das für uns die Hauptsache ist, dass es sauber ist. Da bekommt man bei den üblichen verdächtigen Bewertungsseiten schon brauchbare Prognosen. Besonders bei dem Motel am Bryce Canyon könnte ich mir vorstellen, dass das nicht jedermanns Sache ist. Das waren halt recht einfache Holzhütten. Aber theoretisch alles drin, was man braucht - und sauber. Wir würden das sofort wieder buchen. Wir haben sonst bei den Buchungen nur auf die ungefähre Lage geachtet und dass es einen gewissen Preis nicht überschreitet. Für uns lag die Grenze meine ich bei gut 100$/Nacht. Auch ein Grund, z. B. nach Flagstaff zu fahren, anstatt näher am Grand Canyon zu wohnen, wo man pro Nacht nicht unter 200€ hingekommen wäre. Die Preisgrenze wurde in Vegas durch die besonderen Umstände natürlich gerissen, war aber immer noch ok. Die anderen Motels waren halt auch die üblichen landesweiten Ketten.
Wir brauchen da keinen großen Komfort geschweige denn Luxus - das Erlebnis steht da deutlich im Vordergrund. Auch deshalb haben wir bei Kreuzfahrten auch keine Probleme, Innenkabine zu buchen.
Für speziellere Fragen kannst Du gerne hier schreiben
Wie schon erwähnt, ging der Flug äußerst früh. Aber das war ja auch so gewollt. Schließlich wollten wir noch einen schönen langen ersten Tag auf Anna Maria Island verbringen.
Der Shuttlebus war pünktlich und so kamen wir völlig stressfrei am Flughafen an und wollten einchecken.
Wir hatten die Flüge schon über ein halbes Jahr vorher über O.p.o gebucht und ich war selber erstaunt, dass auf einem Inlandsflug (Albuquerque -> Dallas -> Tampa) das Gepäck im Preis inbegriffen war. Wir hatten es schriftlich und somit war ich da schon etwas gespannt, was am Flughafen passieren würde.
Meine Eltern hatten diese Bestätigung nicht, da wir die Flüge getrennt buchen mussten. Es wurde uns bei der Buchung angezeigt, dass keine 5 Personen zusammen gebucht werden könnten und somit haben wir dann 1x3 und 1x2 Personen gebucht – mit einem Zeitabstand von ca. 2 Minuten.
Uns wurden dann natürlich doch (ich glaube) 50$ pro Koffer berechnet, obwohl ich der Flugbegleiterin die Mail zeigen konnte. Sie hat sich zig Mal entschuldigt und gesagt, dass sie nichts machen könnte – wir müssten uns an O.o.o wenden. Da wir erst gar keinen Stress aufbauen wollten, haben wir dann erst einmal bezahlt.
Im Flughafen hatte um 04h morgens natürlich noch nichts geöffnet und im Hotel hatten wir auch noch nichts bekommen. Also blieb uns nicht mehr, als ein Schokoriegel mit einer Mountain Dew für mich bzw. Wasser für den Rest.
Stress und zwar ziemlich großer baute sich dann doch auf: Die Oma meiner Frau war seit einem halben Jahr schwer krank und wir haben sie monatelang gepflegt, da sie nicht mehr alleine zurechtkam.
War mit dem Urlaub, der ja schon fast ein Jahr vorher geplant und gebucht wurde äußerst unglücklich, sie hat aber wert darauf gelegt, dass wir fliegen sollten auch unter der Bürde, dass wir uns vielleicht nicht mehr wiedersehen würden...
Wir haben dann mit viel Glück eine Woche vor unserem Urlaub einen Platz im Pflegeheim zugesagt bekommen, von wo sie dann direkt ins Hospiz kommen sollte und ursprünglich auch wollte. Der Umzug ins Heim fand übrigens einen Tag vor Abreise statt... Hätten wir den Platz im Heim nicht bekommen, wäre ein Pflegedienst zu ihr nach Hause gekommen.
Aufgrund der Zeitverschiebung haben wir dann mit ihr telefoniert und sie hat uns eröffnet, dass sie unbedingt in dem Heim bleiben wollte und nicht noch einmal umziehen möchte.
Wir haben umgehend die Heimleitung kontaktiert und noch am gleichen Tag die Zusage bekommen, dass Oma dort bleiben könnte. Da ist uns dann schon ein gewaltiger Stein vom Herzen gefallen und wir konnten den Rest der Reise beruhigter antreten.
Der Flug selber war völlig stressfrei und die Zwischenlandung in Dallas verlief auch problemlos. Dort gab es dann auch lecker Burger zum Frühstück…
Unser erstes Mal Texas sollte nur gut 80 Minuten dauern.
Es ging dann pünktlich weiter und um ca. 12:30h sind wir in Tampa gelandet.
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Wir mögen den Flughafen sehr gerne, weil er nicht zu groß ist und die Leute dort völlig entspannt sind. Man braucht nicht weit zur Mietwagenaufnahme und somit saßen wir um ca. 13:30h schon im Mietwagen – exakt dem gleichen Modell wie auf unserer Tour. Praktisch, da man sich nicht umgewöhnen musste.
Unsere Fahrt nach AMI sollte noch gut eine Stunde dauern. Dabei fährt man dann auch über die Sunshine Skyway Bridge über die Tampa Bay und von dem Zeitpunkt an ist immer Urlaub - auch weil man AMI von dort oben schon sehen kann.
Da wir Selbstverpfleger waren, mussten wir natürlich einen Grundstock an Lebensmitteln in unserem gebuchten Apartment haben. Auf die Restaurants war auch nicht so verlass, da am nächsten Tag der 4th of July sein, die Umgebung entsprechend voll sein würde und so steuerten wir in Palmetto erst einmal bei Walmart an.
Da wir den Laden auch schon kannten und an sich alle Walmarts gleich aufgebaut sind, hielt sich die Verzögerung noch in Grenzen.
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Danach nur noch schnell die Schlüssel für das Apartment abgeholt und ab in unser zweites oder drittes oder viertes Zuhause.
Es hatte sich seit unserem letzten Besuch 2014 kaum was getan, was auch gut war. Neuer Kühlschrank, neuer Herd und neues Besteck. Mehr musste auch beim besten Willen nicht erneuert werden. Ventilatoren standen nun auch auf dem Balkon – dies hatte ich in einer Bewertung bei H….C…k damals bemängelt. Wurde prompt von den Besitzern umgesetzt.
Auch die Eindrehhülsen für Sonnenschirme, die wir 2014 aus DE mitgebracht haben und uns im Vorweg in die Wohnung haben legen lassen, waren vor Ort.
Warum Schirmhülsen? Der Sand auf AMI wird ab ca. 15cm bretthart. Vor Ort gibt es nur Eindrehhülsen aus Kunststoff zu kaufen, die schnell abbrechen. Auch die aus Metall erhältlichen sind nicht wirklich zuverlässig und da haben wir damals vorm Urlaub die guten 60cm Eindrehhülsen aus Gusseisen bei Aldi gekauft und in den leeren Koffern auf der Hinreise mitgenommen – es geht doch nichts über deutsche Qualitätsware;-) Damit hält jeder Sonnenschirm einem Hurrikan stand.
Der Urlaub konnte beginnen. Hier unser Apartment, wohlgemerkt beim Einzug:
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Dann ging es nur noch an den Strand und abends doch noch etwas einkaufen – der Publix auf der Insel hatte doch normal auf.
Für den nächsten Tag war dann eine 4th of July-Parade von der örtlichen Handelskammer angesetzt. Wir konnten uns darunter nicht so viel vorstellen, sind aber trotzdem hin. Als US-Fans wollten wir diesen Tag halbwegs authentisch miterleben.
Es sollte eine Parade, entfernt ähnlich dem Karneval werden. Es sind verschiedene Unternehmen auf Rädern, auf Autos, auf Booten und zu Fuß an uns vorbeimarschiert. Dabei wurden Plastik-Schmuckketten in den amerikanischen Farben rumgeworfen und es gab auch Bonbons, Schokoriegel und sogar Eis.
Es war zwar relativ lütt, aber die Leute waren mit dem Herzen dabei und die Fröhlichkeit hat angesteckt.
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Der Abschluss sollte am Anna Maria Citypier stattfinden, wo es Softdrinks, Chips und Hot Dogs gab. Wir sind dort allerdings mit dem Auto hingefahren, weil es bei der Hitze zu Fuß von unserem Standort doch etwas zu weit gewesen wäre.
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Danach sind wir dann wieder an den Strand, den wir bei drei vorhergegangenen Aufenthalten auf AMI noch nie so voll gesehen haben. Wobei voll in diesem Falle nicht annähernd mit dem Timmendorfer Strand in der Nebensaison zu vergleichen ist.
Wir waren nur froh, dass wir am Apartment einen Parkplatz hatten und uns keinen suchen mussten.
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Anzumerken ist, dass wir noch nie so viel Seegras am Strand hatten. War jetzt nicht störend, aber halt ungewohnt.
Abends war dann Feuerwerk an der Sandbar angesagt. Die Sandbar ist eines der besten und leider auch teuersten Restaurants auf der Insel.
Die Küche dort ist hervorragend, wobei die in dem Jahr leider die vegetarischen Varianten auf Null gefahren haben, wenn man vom Salat absieht. Das war sehr schade uns somit haben wir im Laufe des Urlaubs dort nur einen Cocktail genossen. Aber egal: auf AMI gibt es dutzende hervorragender Restaurants und Carry-Outs.
Also sind wir von unserem Apartment am Strand zu Fuß dorthin gelaufen. Die Hitze und Schwüle hielt sich da stark in Grenzen. Das Feuerwerk begann leider mit fast 90 Minuten Verspätung. Das tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch und es war ja schließlich warm genug, sich einfach in den Sand zu setzen. Außerdem hatte ich Zeit, die Kamera besser kennen zu lernen:-)
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Den Abend haben wir dann gemütlich bei ein paar Bierchen und Gläsern Wein ausklingen lassen und ich habe doch noch schnell eine Beschwerde-Mail an Op..o gesendet, die dann tatsächlich nach nicht einmal einer Woche die Kosten für das Gepäck erstattet haben.
Florida folgt vermutlich heute Nachmittag. Ich muss noch in mich gehen, da wir dort nicht so strukturiert waren, wie auf der Tour.
Ich denke, ich werde jeden Beitrag auf gut 30 Fotos beschränken und was dazu schreiben. Es wiederholt sich mit Strand, Insel, Sonnenuntergängen und Essen doch so einiges, so dass das mehr Sinn machen würde.
Wieder ein recht gutes Frühstück gehabt und dann auf zu „Meow Wulf“, welches auch relativ nah am Motel lag.
Wie beschreibt man es am besten? Hmmm, vielleicht wie Alice im Wunderland in Live und mit Drogeneinfluß? Kommt vielleicht so hin;-)
Also: Meow Wulf ist ein Projekt von in Santa Fe ortsansässigen Künstlern, die einen Ort erschaffen haben, an dem verschiedene Welten und Realitäten miteinander verschwimmen.
Nach dem Bezahlen und der Wahl zwischen mit oder ohne Polarisationsbrile startet man in einem scheinbar normalen Wohnhaus. Man kann nun wählen, ob man einfach so rumläuft oder einer Art Story nachgeht. Wir haben uns für das Rumlaufen entschieden.
Im Haus ist noch fast alles ziemlich normal. Schnell findet man aber Wege, durch z.B. die Waschmaschine, die einen in eine abgefahrene Parallelwelt führen. In dieser Parallelwelt gibt es Monster, sprechende Bäume, Neonwälder, eigene Ortsteile und vieles mehr zu entdecken.
Und dort ist dann auch die Pol-Brille sehr empfehlenswert. In der Welt wird mit Neonlicht, Schwarzlicht, Laser usw. gearbeitet, so dass diese Brille sämtliche Lichteffekte verstärkt, bestimmte Lichter bricht usw. usw.
Alles ist mit viel Liebe zum Detail aufgebaut. Man spürt da wirklich, dass die Erschaffer das mit Herzensblut gebaut haben.
Das Meow Wulf ist unheimlich schwierig zu beschreiben – ich lasse mal die Bilder für sich sprechen. Die Qualität der Fotos ist nicht wirklich toll, da die Lichtverhältnisse dort drin grenzwertig waren. Und wie gesagt: ich kannte die Kamera damals noch nicht so gut…
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Wer Interesse hat, kann gerne nachfragen. Auch online gibt es gute Berichte, die ich hier aber nicht einfach kopieren wollte.
Lt. eigener Recherche wurde dazu eine ehemalige Bowlinganlage umgebaut, alles ist also überdacht und klimatisiert - nicht unwichtig im Sommer...
Ich für meinen Teil kann das uneingeschränkt empfehlen, wenn man etwas offen für Neues ist.
Danach ging es dann wieder zum Hotel, um die Koffer einzupacken und es ging weiter nach Albuquerque, dem letzten Stopp vor unserem Weiterflug nach Florida.
Die Strecke sollte gem. Maps so ca. eine Stunde dauern, was auch gut hinkam.
Albuquerque also.
Bei der Planung ist uns sofort eins in den Kopf gekommen:
Breaking Bad.
Unsere absolute Lieblingsserie, die dort spielt.
Wer es nicht kennt und Interesse an einer epischen Geschichte über einen krebskranken und liebenswerten Chemielehrer und Familienvater hat, der sich zu einem skrupellosen Drogenbaron entwickelt: unbedingt anschauen!
Bei der Planung war Frau und mir schon klar, dass wir in Albuquerque das erste Mal unsere Interessen ganz nach oben stellen werden – in dem wir nämlich diverse Drehorte von BB anschauen. Unsere Tochter und meine Eltern kannten das natürlich alles nicht, mussten dann aber mit da durch:-)
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Dieses zu fotografieren war dann etwas seltsam, da in der Garage wohl der derzeitige Besitzer gesessen und aufgepasst hat, dass kein Serienjunkie zu nah ans Haus kommt. Einige haben es völlig übertrieben und z.B. eine Pizza aufs Dach geworfen, weil das in der Serie auch vorgekommen ist...
Wir haben uns also mit einigem Abstand die Straße herunter hingestellt und von dort fotografiert.
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Das war von innen tatsächlich so, wie in der Serie. Leider wollten wir noch Essen gehen und haben dann nicht stilgerecht ein paar Tacos gekauft;-(
Alle, die dieses Meisterwerk an Serie nicht kennen, dürften von den Fotos wenig beeindruckt sein. Für uns war es aber ein Riesenspaß und wir waren doch erstaunt, wie sehr Hollywood wieder getrickst hat, um die Drehorte komplett anders wirken zu lassen.
Saul Goodmans Kanzlei etwa befand sich in einem sehr gut besuchten Shoppinggebiet. In der Serie sah es immer nur ausgestorben und runtergekommen aus. Los Pollos Hermanos war am A...h der Heide - ääähhh Wüste usw.
Das war dann mal was richtig schön „Nerdiges“ für uns Serienjunkies.
Nachdem wir vier Sachen abgegrast hatten, ging es noch zu einem Breaking Bad-Merchandising-Shop, in dem noch Fotos neben den „Helden“ gemacht wurden. Ich hoffe, dass ich bei den Pappkameraden keine verpixelung einsetzen muss…
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Dort kaufte ich mir noch eine Kaffeetasse mit einem Walter White Konterfei und einem Spruch von ihm. Die Tasse war mit dem in der Serie hergestellten Chrystal Meth gefüllt, was natürlich nur Zucker mit Zusatz von Farbstoff war.
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Der Fanshop befand sich praktischerweise im Historic District und so konnten wir noch etwas „altes“ Albuquerque schnuppern, was auch recht hübsch war. Sonst hat uns die Stadt bis auf unsere Serientour nicht unbedingt umgehauen. War aber ok, da wir eh nur einen halben Tag dort hatten.
Zum Abschluss ging es in unsere Lieblingsrestaurantkette, der „Cheesecake Factory“.
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Unheimlich lecker!
Wie immer hervorragendes Essen und natürlich Käsekuchen. Die Amis haben seit einigen Jahren in diversen Staaten die Verpflichtung, auf den Speisekarten die Kalorienzahl des Gerichts mit anzugeben.
Also staunt bitte über die Auswahl sowie die Kalorienzahl dahinter:-)
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Danach ging es dann zum Hotel, welches in unmittelbarer Nachbarschaft zum Flughafen gelegen war. Keine Ahnung mehr, wie das hieß. Es war zwar alles soweit ok, aber auch irgendwie die trostloseste Unterkunft, die wir in den letzten Tagen hatten. Halt ein Flughafenhotel.
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Viele USA-Urlauber wollen unbedingt SUVs mieten, um den "American Dream" auch auf der Straße zu spüren. Mit 5 Leuten zzgl. Reise und Handgepäck haben bisher immer einen Minivan gebucht. Mag zwar spießig wirken, ist aber unheimlich praktisch und ein entsprechend großer SUV ist auch deutlich teurer. Wir mögen die Schiebetüren und den wirklich großen Stauraum dort drin.
Frau und ich haben dann noch den Mietwagen zur Station am Flughafen gebracht und sind mit dem hoteleigenen Shuttlebus wieder zurückgefahren.
Die folgende Nacht sollte recht kurz werden, da unser Flug um 05:05h losgehen sollte.
Die Beweggründe habe ich ja im Ausgangspost genannt. Zwei Rentner dabei, die in der Hitze einfach nicht groß rumlaufen konnten. Das war bei der Planung bekannt. Dass unsere Tochter dann auch gehandicapt war, konnten wir bei der Planung nicht absehen, unsere Planung ist dem aber gut entgegengekommen.
Und ganz ehrlich: es ist ambitioniert und man hätte natürlich noch länger an einigen Orten verweilen können, aber gestresst haben wir uns nicht.
Zwei Tage waren halt etwas "mehr": Monument Valley-Grand Canyon-Flagstaff und Flagstaff-Santa Fe.
Der Rest war relativ entspannt getreu dem Motto: Der Weg ist auch das Ziel.
ihr habt diese ganze Reise innerhalb zwei Wochen gemacht ?
Ihr seid von der Westküste bis Florida mit dem Auto gefahren ?
Unglaublich ?
Wir waren zwei Wochen an der Westküste+GC+LV das fand ich schon sportlich....
Nee, Westküste nach Florida mit dem Auto war tatsächlich angedacht, wurde aber aufgrund der massiven Strecke und dem damit verbundenen Zeitaufwand von locker einer Woche wieder verworfen.
Aber die bis jetzt gezeigte Reise haben wir an 11 Tagen durchgezogen. Länger wäre schön gewesen, aber es war trotzdem gut machbar. Es waren letztendlich "nur" zwei Strecken, die aufgrund der Länge vielleicht noch einen Stop vertragen hätten.
Wir haben halt diese "Wüstentour" gemacht und sind dann von Albuquerque nach Tampa geflogen.
Heute nun die Tour nach Santa Fe. Warum ausgerechnet Santa Fe?
Naja, bei der Planung hatten wir geschaut, von wo man nach Abschluss der Parktour vernünftig nach Tampa/Florida kommt.
Das Naheliegende wäre gewesen, die Tour dort zu beenden, wo sie angefangen hat:
Las Vegas.
Allerdings waren die Verbindungen nach Tampa zu dieser Zeit eher schlecht und vor allem ziemlich teuer.
Also haben wir einfach mal geschaut, was in der „näheren“ Umgebung von Flagstaff war, was ja parkmäßig unser letztes Ziel gewesen ist.
Nach Phoenix hat es uns etwas weniger gezogen, also warum nicht weiter in den Osten?
Was gab es weiter im Osten?
Santa Fe – das hörte sich doch nach einem perfekten Abschluss des Wilden Westens an. Der Name hat Klang.
Also Google angeschmissen und geschaut, ob Santa Fe ein lohnenswertes Ziel sein könnte. Die Bilder sprachen für sich und somit war das historische Städtchen ziemlich schnell gesetzt. Santa Fe hat allerdings nur einen Regionalflughafen und somit kamen wir da auch nicht wirklich weiter, was aber durch die Nähe zu Albuquerque und dem größten Flughafen der Region nicht dramatisch war.
Albuquerque… Da war doch was? Dazu aber später mehr.
Als Abflughafen dann also Albuquerque gewählt und dort kamen deutlich bessere Angebote als von Vegas.
Die Fahrtzeit von Flagstaff dorthin war lt. Maps nur unwesentlich länger als zurück nach Vegas, wo auch dank des 04. Juli die Hotelpreise explodiert sind. Der Flug sollte am 03. Juli stattfinden
Also wieder mit Maps rumgetestet, wie das am meisten Sinn macht. Abschließend wurde es dann Flagstaff->Santa Fe->Albuquerque.
Das Frühstück in Flagstaff war für US-Motel-Verhältnisse hervorragend. Bagels in diversen Varianten, Muffins, Toast & Eier in verschiedenen Varianten und eine Waffelmaschine, wo man sich Waffeln selber machen konnte. Das war wirklich klasse und mit ein klein wenig Wehmut dann weg aus Flagstaff.
Die Parktour war praktisch beendet und es war wirklich fantastisch gewesen. Wehmut vor allem, weil wir nicht wussten, wann wir diese eindrucksvolle Gegend wiedersehen würden. Mittelfristig wollten wir zwar wiederkommen, aber es gibt auf dieser Welt ja noch so viele andere schöne Sachen – auch der Grund, warum wir Kreuzfahrten (wir sind ja hier in einem Kreuzfahrtforum;-) eher unregelmäßig machen.
Die Fahrt nach Santa Fe sollte dann lt. Maps 5:40h dauern. Also ein echtes Brett… Aber wir waren alle frohen Mutes und es sollte prinzipiell eine ruhige Fahrt werden. Viel Wüste, etwas Westernlandschaft und endlose Highways. An sich sind wir in Flagstaff auf die I40 und mussten erst in Albuquerque abbiegen.
So werden Container transportiert. Der Zug war mehrere Hundert Meter lang...
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Auf dem Weg haben wir dann ein Werbeschild für einen riesigen Meteoritenenkrater gesehen, den man besichtigen konnte. Um etwas Abwechslung reinzubringen also vom Highway runter und hin da. Dummerweise sollte das über 30$/Person kosten und es war fiese heiß. Da waren wir dann doch nicht so richtig motiviert, für eine Pause von gut 30 Minuten so viel Geld auszugeben.
Also wieder zurück, dabei hat Frau dann aber Präriehunde gesehen und somit hat es sich gelohnt:-)
Zwischendurch getankt und in Gallup etwas zu Essen eingeschmissen.
Nach weit über 6 Stunden sind wir dann am Nachmittag in Santa Fe eingetroffen. Gleich ins Motel, einer Econolodge, eingecheckt. Auch hier gab es nichts zu meckern. Alles sauber, recht groß und ansprechendes Äußeres im „Adobe Stil“, welcher typisch für die Gegend ist.
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Also schnell Koffer raus und ab nach Downtown.
Es war wunderschön dort. Ein völlig entspanntes Städtchen mit einer Architektur, die ich in der Form noch nicht gesehen habe. Der erwähnte „Adobe Stil“ ist das, was man sich so unter Mexikanischen Häusern vorstellt. Zumindest im kitschigen und alten Sinne.
Die ganze Innenstadt bestand aus kleinen Geschäften aller Art mit viel Kunst&Kitsch sowie unglaublich vielen Rooftop-Bars und Restaurants.
Wir haben uns rund um die Santa Fe Plaza rumgetrieben und waren wirklich begeistert. Hier würden wir sofort noch einmal herkommen.
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Beim Bummeln haben wir dann unter anderen noch einen Laden entdeckt, der Öle, Gewürze und Salatsaucen in zig Varianten hatte. So etwas können die Amis ja, zumindest nach unserem Geschmack – leider lassen die sich diese Leckereien auch richtig teuer bezahlen. Aber ist ja Urlaub;-)
Und wie es in den USA auch ist, kann man wirklich alles probieren. Gekauft haben wir dann zwei Olivenöle mit geröstetem Knoblauch und Chili für weit über 30$. Diese wurden hervorragend für den anstehenden Flug verpackt, sonst hätten wir es nicht gemacht. Mir sind 2008 auf einem Flug von Hamburg nach New York zwei Flaschen Bier im Koffer kaputt gegangen bzw. hat der Bügelverschluss nicht dichtgehalten und somit sind wir „gebrannte Kinder“, was flüssige Lebensmittel aller Art im Gepäck angeht… Gott sei dank war das Bier damals im Koffer meiner Frau verpackt;-)
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Dann war es Zeit fürs Abendessen. Lt. Tripadvisor gab es nur ein Restaurant, welches für uns in Frage kam: Das „Pantry Restaurant“, welches auch an der Straße lag, wo unser Motel war.
Warum ausgerechnet dieses? Wir wollten in New Mexico natürlich auch mexikanisch angehaucht essen und ein kurzer Blick auf die Karte und auf die Bewertungen haben uns keine andere Wahl gelassen. Das Essen war hervorragend. Steak, Burger und wieder eine schöne Craft-Beer-Auswahl. Dank der hervorragenden Bewertungen betrug die Wartezeit für einen Tisch dann auch locker 30 Minuten, aber egal - es sollte sich lohnen!
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Beim Essen haben wir uns dann noch nett mit einer US-Mexikanischen Familie unterhalten und den Tipp bekommen, am nächsten Tag unbedingt noch „Meow Wolf“ zu besuchen, was wir nach einem kurzen Online-Check auch gemacht haben. Dazu mehr im nächsten Bericht.
Die Fahrt war doch ziemlich anstrengend gewesen und somit waren wir dann froh, ins Bett zu kommen.
Ich habe mal die GPS-Daten der iPhone-Bilder ausgelesen. Lt. denen war das auf alle Fälle am "Desert View Watchtower". Wir waren da nicht drauf, aber direkt daneben ist eine Aussichtsplattform.
Von den anderen Punkten war er auch zu sehen, aber davon habe ich keine Handyfotos, kann also nichts genaues zur Lage sagen.
Die meisten Fotos sind aber rund ums Visitors-Center entstanden.
Die Strecke Monument Valley-Las Vegas ist aber wirklich fiese lang. Selbst vom Horseshoe Bend ist es noch über 4 1/2 Stunden. Dafür ist die Anfahrt vom Monument Valley recht kurz.
Da würde ich gut planen und ansonsten wirklich noch Antelope mitnehmen und dort vor Ort irgendwo übernachten.
10% gut und schön.....allerdings müssten wir bei gleicherReise und Leistung in 2021
trotz der Prozente noch zuzahlen,da der Reisepreis höher ist.
Wäre auch für diejenigen krass, deren Kinder dann nicht mehr den Kinderpreis bekommen.
Da unsere nächstes Jahr erst 14 wird, könnten wir auch entspannt abwarten - eine "Ersatztour" für 21 haben wir schon gefunden. Aber dafür muss Ostsee mit St. Petersburg im Juli/August erst einmal abgesagt werden. Und Schiffe in 21 wieder fahren.
Sollte keine Absage erfolgen (was ich mir aber kaum vorstellen kann) und die 50 Tages-Frist ablaufen, hätten wir uns allerdings selber ins Bein geschossen...
"Für welche Reisen kann ich mein Guthaben einlösen und bis wann ist dieses gültig?
Das Guthaben ist für alle Reisen aus dem aktuellen Programm gültig und steht für Buchungen bis zum 31. Dezember 2021 zur Verfügung. Der Reisebeginn kann nach diesem Datum liegen. Derzeit sind Kreuzfahrten mit der Mein Schiff ® Flotte bis zum Frühjahr 2022 buchbar. Die Ermäßigung ist ausschließlich für Neubuchungen gültig und kann nicht für bereits bestehende Buchungen genutzt werden.
Unser Tipp:
Bei Einlösung bis 31. Oktober 2020 erhalten Sie 10% Ermäßigung auf Ihre neue Reise
Bei späterer Einlösung bis 31. Dezember 2021 gibt es 5% Ermäßigung auf Ihre neue Reise."
Sorry, habe ich jetzt nicht weiter gefunden, aber ist "Einlösung" gleichbedeutend mit Buchung oder Reiseantritt?
Tag 9: Fahrt vom Monument Valley zum Grand Canyon NP
Der Tag ist wie gestern schon erwähnt sehr entspannt losgegangen. Die sanitären Anlagen (ein Hogan hatte natürlich kein Bad), waren mehr als ordentlich.
Es gab für jedes Hogan eine eigene abgetrennte und abgeschlossene Toilette und eine eigene Dusche. Es war schon witzig zu sehen, wie der rote Staub der Wüste abgewaschen wurde und wie viel sich davon alleine an einem halten Tag am Körper angesammelt hat.
Sollten wir auf der nächsten Tour einen Stop im/am Monument Valley planen, wird diese Art der Unterbringung nicht wieder eingeplant, trotz aller Romantik am Abend – das war mir persönlich doch zu viel, wenn auch unvergesslich!
Dann ging es weiter in Richtung Grand Canyon South Rim.
Nachträglich hätte man an der Strecke durchaus noch eine Übernachtung einplanen können, da es noch den fantastischen Antilope Canyon und auch den Horseshoe Bend zu sehen gegeben hätte. Aber wie schon das eine oder andere Mal erwähnt: wir waren definitiv nicht das letzte Mal dort.
Die Strecke zum Grand Canyon zog sich mit kleineren Pausen gut 5 Stunden und es gibt tatsächlich nur ein Foto davon – und das wurde noch relativ am Start der Tour gemacht…
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Und selbst am Grand Canyon haben wir, wie wir bei der nachträglichen Bildsichtung festgestellt haben, relativ wenige Fotos. Wir waren von dem Einblick einfach total erschlagen. Es war meiner Meinung nach nicht das Schönste was wir gesehen haben, aber auf alle Fälle das Eindrucksvollste.
Leider habe ich da festgestellt, dass sich für mich ein leichter Sättigungseffekt einstellte. Da jagte nun in einem guten Tempo ein Highlight das Nächste und ich wusste, dass dies „naturmäßig“ unser letztes Ziel auf diesem Trip gewesen ist.
Der Sättigungseffekt wäre garantiert weggefeuert worden, wenn wir noch ein Stückweit den Canyon runter gewandert wären, was aber eben nicht ging.
Außerdem war es dort mit Abstand am vollsten und man musste schon fast durch die ganzen Leute Slalomlaufen. 1,5m Abstand wären dort nicht möglich gewesen:-)
Hier also die Fotos vom Grand Canyon, wo wir an diversen Aussichtspunkten gewesen sind.
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Toll war es natürlich trotzdem, wobei ich schon zusehen würde, beim nächsten Besuch des Grand Canyon nicht an bzw. ums Wochenende hinzufahren. Bei uns war es der Freitag.
Danach ging es nach Flagstaff, welches ich aus 1996 als hübsche und etwas verschlafenes Westerstädtchen in Erinnerung hatte.
Entweder hat sich in den vergangenen Jahren massiv was getan und die Stadt ist fiese gewachsen, oder der Eindruck von damals täuschte.
Hübsch war es immer noch, besonders die Fahrt vom Grand Canyon dorthin (wo die Kameras auch in der Tasche blieben) war wunderschön. Viele Wälder, angrenzende Skigebiete und die Vegetation ging eher wieder in Richtung Alpin statt Wüste, obwohl man ja nicht weit von dieser weg war. In sämtliche Richtungen.
In Flagstaff angekommen hatten wir dann erst einmal das Problem, dass unser gebuchtes Hotel ca. 10x den Aufenthalt auf der Kreditkarte abgebucht hat - zumindest gem. der Banking-App. Daraufhin sind wir zu Rezeption, die dies jedoch nicht erklären konnte geschweige denn wollte. Es wurde sich nicht einmal Mühe gegeben. Diese Rezeption inkl. dem diensthabenden Chef des Hotels waren neben dem Restaurant in Moab der mieseste Service, den wir in den USA je erlebt haben. Wir wurden nach dreifacher höflicher Nachfrage komplett ignoriert. Wir müssten das mit unserem Kreditinstitut vor Ort klären, war das einzige, was wir zu hören bekommen haben.
Nachträglich stellte sich zwar heraus, dass ganz ordnungsgemäß nur ein Mal abgebucht wurde, aber den Stress hätten wir uns gerne erspart.
Daraufhin wollten wir dann was Essen und mussten erst einmal eine Bank of America suchen, um (kostenlos) Bargeld abzuheben. Gem. Google Maps sollte sich in direkter Nachbarschaft des Hotels eine Filiale befinden.
Leider war der Geldautomat defekt und die Filiale geschlossen.
Flagstaff zeichnet sich leider nicht durch ein dichtes Netz an Bank of America-Filialen aus und somit mussten wir durch die komplette Stadt fahren… Mitten in der rush hour – da haben wir fast 45 Minuten gebraucht. Überall Stau und langsam ging der Hunger auf die Psyche über. 5 hungrige Menschen in einem Auto – im Stress – im Stau – die Spannung untereinander stieg ein wenig an;-) Und dann standen wir vor einem Haus, wo irgendwann einmal eine BoA-Filiale gewesen ist – leider hat Google das nicht aktualisiert.
Also die nächste gesucht: diese war dann am komplett anderen Ende von Flagstaff an einer Mall.
Super – der ATM ging und im Notfall wäre die Filiale aufgewesen. Also ran an den Automaten, Karte rein, Pin eingegeben, Summe eingegeben (500$) und in Gedanken schon am Essen… Der Automat bedankte sich für den Besuch und spuckte aus: genau nichts. Wir sind fast durchgedreht. Kein Hinweis wie „der Vorgang musste abgebrochen werden“ oder so etwas. Wir also in die Filiale rein und gleich eine freundliche Mitarbeiterin gefunden, die uns erklärte, dass man zeitnah nichts machen könnte und dass wir abwarten müssten, ob es nun abgebucht wird oder nicht.
Dann hätten wir uns mit unserem Kreditinstitut in Verbindung setzen müssen. Auch hier stellte sich ein paar Tage später heraus, dass keine Buchung stattfand. Trotzdem wären 500$ weniger von unserem Limit etwas unschön gewesen.
Daraufhin hat dann mein Vater mit seiner Karte Geld abgehoben und ich habe den gesamten Vorgang vorsichtshalber auf Video aufgezeichnet – man weiss ja nie;-) er bekam allerdings das Geld.
Da es dann aber schon recht spät war, mussten wir unser ausgewähltes Restaurant ausfallen lassen und es gab stattdessen Essen im Foodcourt der Mall. Hatte allerdings den Vorteil, dass ich mein geliebtes Orange-Chicken doch etwas eher bekam, als gedacht.
Dann ging es wieder ins Hotel „Baymont by Wyndham Flagstaff“, welches bis auf den schlechten Service wirklich toll war. Äußerst gemütliche Betten und auch optisch recht ansprechend. Der Pool blieb unbenutzt – auch wenn es gemein war, weil wir vom Zimmer aus Poolblick hatten und dieser hübsch durch viele Bäume eingegrenzt war.
Ansonsten haben wir von Flagstaff nicht wirklich viel gesehen, hauptsächlich dank der „Bankgeschichte“.
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Wir fielen nur noch ins Bett, auch weil wir wussten, dass am nächsten Tag die definitiv längste Tour des Trips folgen sollte. Lt. Google-Maps gut 6 Stunden – die wie auch schon erwähnt- locker gerissen werden.
Und noch ein kleiner Zusammenschnitt der vergangenen Ziele:
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Das Wasserzeichen stimmt hier nur halb, weil meine Frau die Collage erstellt hat. Dies gilt auch für diverse Bilder. Dummerweise hat sie eher das Auge für Fotos und ich für die Technik.
Das ändert sich zwar jetzt langsam, damals hat sie aber definitiv vorne gelegen....
Ich fand Las Vegas auch sehr gut als Ausgangspunkt für die NP und für abends sowieso
Alles anzeigen
Urlaub ist ja i.d.R. endlich und dann muss man halt etwas zusammenstreichen. 1996 haben mein Kumpel und ich die Strecke auch in 3 1/2 Wochen gut geschafft, ohne uns zu stressen. Und da waren noch 5 Tage LA mit bei.
An sich ist das schon Stoff für zwei Urlaube, wenn man auch noch die Küste selber und Yosemite mitnehmen will.
Die folgende Fahrt von Moab zu unserer Unterkunft im Monument Valley sollte nicht so lange dauern. Also sind wir kurzentschlossen zum „Moab Giants“ Dino-Park gefahren.
Den haben wir am vorangegangenen Tag auf dem Weg zum Canyonlands NP und auch schon bei der Ankunft in Moab entdeckt. Tochter war ganz heiß darauf und wir haben ihr dann den Wunsch erfüllt.
Ein toller Park, in dem viele Dinosaurier, die wohl in der Gegend gelebt haben lebensecht nachgestellt sind. Die karge Landschaft dazu passte wie die Faust aufs Auge.
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Es gab eine großartige Halle, in der alles erklärt war und diverse Info-Filme liefen. Es wurde mit Hologrammen gearbeitet, die schön gezeigt haben, wie die Viecher anhand der gefundenen Knochen rekonstruiert wurden.
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Wir hatten dort ein sogenanntes „Hogan“ reserviert. Eine ausgebaute Erdhöhle mit 4 Betten mitten in der Wüste. Naturgemäß etwas staubig, aber wirklich gut gepflegt – dreckig war da nichts.
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Wir haben dann bis spät in der Nacht einfach nur draußen gesessen und bei Wein und Bier den wahnsinnigen Sternenhimmel genossen. Für ein Picknick haben wir vorher noch in einem örtlichen Supermarkt eingekauft.
Auch hier kann ich nur sagen, dass ich damals schon gerne die „Kameraerfahrung“ gehabt hätte, die ich heute habe.
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Auch dieser Geselle und viele seiner Kumpels fanden es toll, direkt vor der Tür des Hogan in der Abluft der Klimaanlage zu sitzen. Etwas gruselig, auch weil man die nicht einfach anfassen wollte - man weiss ja nicht, ob die evtl. giftig sind:-)
Dass es doch mehr gekreucht und gefleucht hat, hat mir dann beim Zubettgehen so gar nicht gefallen. Wie konnte ich auch damit rechnen, dass man in der Natur halt auch äääähh, Natur hat. Irgendwo in der Hütte hatte sich eine Grille dazu entschlossen, ziemlich laut zu musizieren. Auf der Suche nach dem Viech habe ich dann ein- zwei andere Viecher gesehen, die ich gar nicht mochte und so haben Papa (die Memme) und Tochter (durch den Armstress entschuldigt) im Minivan geschlafen.
Frau, Oma und Opa waren völlig abgeklärt und haben in der Hütte geschlafen. Man muss es mögen… Ich für meinen Teil mochte es nicht.
Am nächsten Morgen gab es noch ein leckeres Frühstück im Freien und dann ging es schon wieder weiter zum Grand Canyon. Die Fahrt sollte dann wieder etwas länger werden.
Kathrinville: Nö! Zumindest nicht dort. Die Amis sind sonst solche Schisser, was die Sicherheit angeht - aber da war nichts. Noch besser: Da war ein paar Meter weiter vorne sogar noch ein Loch im Boden, wo es krass runter ging und da sind sogar kleine Kinder rumgerannt, wo meine Frau und ich doch etwas nervös wurden...
Anderswo aber schon - Zumindest am Bryce und am Grand Canyon waren überall Geländer.
Sehr, sehr schöne Fotos einer tollen Reise bruenor75
Den Westen der USA würde ich mega gerne einmal bereisen.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
LG Kaline
Danke für das Lob. Ich kann den Westen eigentlich nur uneingeschränkt empfehlen. Allerdings sollte man dann doch etwas mehr Zeit einplanen, wenn man nicht noch Badeurlaub am andere Ende der Staaten ranhängen möchte.
Für die Runde würde ich mindestens drei Wochen planen. Eher mehr, wobei man mit drei Wochen auch schon gut dabei ist... Dann evtl. mit San Francisco und Yosemite. Ob man unbedingt 4 Tage Vegas haben muss, sei mal dahingestellt. Vieles von dem was wir dort gemacht haben, könnte man auch auf dem Weg nach oder weg von Vegas machen (Death Valley & Hoover Damm). Auch andere interessante Parks sind noch in der Nähe.
Wohl denen, die nicht (mehr) auf Ferien angewiesen sind und eher in Richtung September reisen können. Da istes zwar immer noch recht warm, aber nicht annähernd wie Juni/Juli. Das Frühjahr wäre mir in den Regionen wettermäßig doch etwas zu unbeständig.
Zwergnase: Es kommt halt drauf an, wie man Hitze abkann. Meine Eltern hatten schon zu kämpfen. Frau, Tochter und ich kamen ziemlich gut damit zurecht. Es ist halt eine sehr trockene Hitze, wo der Schweiß sofort verdunstet und man nicht in klammen Klamotten rumlaufen muss. Für uns nicht so unangenehm. Tochter und ich mussten eher auf die Sonne aufpassen, da wir recht helle Hauttypen sind. Letztes Jahr in Dubai (Juli) war die Luftfeuchtigkeit so krass hoch, dass man nachmittags und abends nicht einmal draußen sitzen konnte, ohne dass das Wasser in Strömen lief. Da war das im Westen der USA deutlich angenehmer.