Unser FAZIT zur Wienreise:
Trotz des nicht gerade schönen Wetters (November eben) hat uns die fünftägige Reise in die österreichische Bundeshauptstadt gut gefallen. Die beiden Treffen mit anderen Foris beim "Gigerl" und im "Schwaigerwirt" waren sowieso sehr unterhaltsam, lustig und insgesamt überaus interessant. Endlich konnte ich auch Werner Karlgold kennenlernen, nachdem dies zweimal hintereinander gescheitert war.
Von Wien selbst wollten wir nicht das Übliche, die kaiserlichen Relikte, das plüschige Opern- und Operettenleben, sondern eher etwas Modernes erleben. Das ist uns wohl mit unseren Museumsbesuchen und dem Besuch des Aqua-Terra-Zoos ganz gut gelungen. Sehr interessant wäre auch eine Fahrt mit der Fähre nach Bratislava gewesen. Dieser angedachte Ausflug fiel aber dem kalten Novemberwetter zum Opfer.
Unser Hotel, das Schick-Hotel CAPRICORNO war in Ordnung, das Frühstück dort ebenfalls. Unser Auto hatten wir am ersten Tag abgegeben und es stand bis zu unser Abreise in der verschlossenen Tiefgarage des Hotels (26,00 € pro Tag). Das Hotel liegt direkt am Schwedenplatz, wo sich zwei wichtige U-Bahnlinien kreuzen und zudem etliche Straßenbahnen halten. Zum Stephansplatz gingen wir ca 5 min. Wir erwarben gleich eine Wochenkarte für die Öffis, da diese preisgleich (!!) mit der 3-Tage-Karte ist, welche für unseren Aufenthalt nicht ausreichte.
Gegessen haben wir sehr unterschiedlich. Beim "Gigerl" und im "Schwaigerwirt" waren die Speisen gut bis sehr gut, günstig und (für uns) sehr reichlich. In der altwiener Wirtschaft "Beim Czaak" fanden wir das Essen sehr gut und zudem ist das Lokal äußerst "urig". Mein Tafelspitz im "Griechenbeisl" war teilweise zäh und hart, jedenfalls keine Auszeichnung für den Koch, und zudem überteuert. Dort und auch im "Rauchfangkehrer" mußten wir fürs "Gedeck" bezahlen, bei letzterer Gaststätte sogar 3,50 € p.P. Auch dort kam es uns überteuert vor und es schlich sich die Vermutung nach Touristennepp ein. Im "Figlmüller" waren wir nicht, da dort nahezu den ganzen Tag asiatische Touris für einen freien Tisch vor der Eingangstür anstanden, nur um einmal das sagenhafte Wiener Schnitzel gegessen zu haben. Aber uns schmeckt das Wiener Schnitzel zuhause ohnehin am besten.
So! Mehr habe ich nicht mehr zu sagen/schreiben bzw. es fällt mir nix mehr ein.