Kurzes Fazit zu unserer 11 tägigen Reise.
Wir waren eine Gruppe von 5 Personen.
3722 Paxe waren an Bord von 4100.
Ich hatte vor Jahren bei den Schallwellen mal eine Innenkabine auf Deck 11 die relativ groß war.
Heuer hatten wir auf Deck 3 eine etwas zu klein geratene Innenkabine. Schlafcouch Bretterhart, seines Zeichen von Rolf Benz .Klimaanlage arbeitet gut, ist aber auch hörbar.
Wer die MS Schiffe kennt, freut sich auf ein Herzlich Willkommen zu Hause am Eingang. Dies fehlt diesmal, ab und an hat das dann der Security Mann bei Ankunft erwähnt. Ich denke aber, dass ist Bauartbedingt, das Schott liegt auf dem Boden, und da nützt der Spruch nichts.
Am Seetag 26.4 hatten wir ein Treffen mit der MS1, die uns wohl umrundet hat. Im Publikum um mich herum jede Menge Mitarbeiter von TC, Wortlaut: wir möchten wieder zurück … Todd Burgmann war unser Kapitän, ich hatte ihn irgendwie redseliger im Kopf auf unserer USA/ Kanada Reise.
Eigentlich kannte ich das Anstehen vor dem Restaurant nur von Aida.
Jetzt habe ich es auch auf der Relax erlebt. Am ersten Abend waren wir alle im Atlantik auf Deck 4, hier wird weiß eingedeckt. Auf Deck 5 sind die Tische blank. Um 17:35 standen Personen schon fast bis zur Street Art Bar.
Ich muss gestehen, ich habe dann auch an 7 Tagen um 17:45 dort gestanden um einen Tisch für 5 zu bekommen.
Wer die alten MS 1 und 2 (Herz) kannte, genoss den Blick auf die Heckwelle. Dies ist nun wieder möglich.
Das Essen geschmacklich ok, leider oft Lauwarm, vieles hat unsere Tischcrew wettgemacht.
Das Essen im Sur Mer Bistro sehr gut und es kam fast heiß auf den Teller. Der Service etwas langsam, aber nett.
Wer in Griechenland eine Taverna besucht, freut sich auf ein ausgefallenes Geschmackserlebnis. Auf der Relax ist es wirklich ausgefallen, Überzeugend waren wohl die Lammkoteletts, Aussage meiner Frau. Ich hatte den Grillteller, die Pommes lau und knatschig, das vermutliche Bifteki war Knochenhart und nicht essbar. Zum Harbour Market, auch hier waren zum Teil die Speisen nicht immer warm, ausgenommen die heiße Pfannen (WoK). Das Nachtischbuffet leider auch nicht überzeugend. Warme Eierspeise gab es nur in Form eines frisch zubereitetem Omelett. Käseauswahl war schon mal üppiger.
Warum morgens an den Stationen angewärmte Teller liegen versteh ich nicht, oder soll die tiefgefrorene Butter auf dem Weg an den Tisch auftauen.
Die Bars alle überwiegend überzeugend, ich trinke eigentlich selten Alkohol, so dass ich sagen kann, egal an welcher Bar ich mir ein Campari O, Likör 43 mit Milch, Casanova, Pina Colada geholt habe, immer geschmacklich Top. Leider das Personal oft etwas unwirsch.
Was aber auffiel, man versuchte oft den Aperol Spritz mit dem mein Schiff Aperitivo zu verkaufen. Man musste wirklich sagen, bitte original. In Stoßzeiten habe ich beobachtet, wie ca. 10 Gläser abseits schon mit Aperitivo gefüllt worden und dann als Aperol Spritz rausgingen.
Der Besuch im La Cage für die Burlesque Show war etwas ernüchternd. Die 3 Damen hatten 2 mal ca.10 Minuten Auftritt aber perfekt in Szene gesetzt. Die Conferenciere war unterirdisch, dachte sie käme aus einer bekannten Straße in Hamburg.
Die Abba Show war super. Alle verstanden ihr Handwerk.
Auch die Musiker abends in der Street Bar sehr gut. TC hat dazugelernt.
Das Theater leider etwas zu klein geraten, die Bühnentechnik vom feinsten. Leider auch hier lange Schlangen bereits lange vor der Vorstellung. Aber es gibt ja eine 18.00 Uhr Vorstellung.
Das Liegenproblem wurde ja schon erläutert. Eng an Eng.
Schön fand ich die LiegeStühle mit ausfahrbarem Fußteil.
Ein Minuspunkt betrifft aber nicht TC sondern die Gäste selbst die sich ohne Handtuch mit Badesachen auf die Polstersessel fläzen. Schön, wenn man dann Abends sich da mit normalen Klamotten hinsetzen möchte.
Abgesehen davon sahen schon einige Polster aus wie …............
Übrigens habe ich auf Deck 16 und 17 noch ca.220 befestigte Liegen gezählt. Es dürfte kuschelig werden.
Auffallend waren schon die vielen Mängel. In vielen WC`s waren die Urinale schon vom Silikon gerissen, oder es fehlte auf dem Boden zwischen den Kacheln das Material. Die Reling an vielen Stellen ohne Farbe oder schon starker Flug / Rost. Nur einiges was auffiel.
Lustig war die Niederländische Ansage Deck 11 im Lift. 
Personal fehlt nach Auskunft und Gesprächen mit Mitarbeitern.
Einige wollen wieder zurück auf die anderen Schiffe.
Hatte an der Rezeption nach einem weiteren Kissen angefragt. Leider war dies nicht möglich, soviel könnte man nicht bevorraten. Die Qualität des Kissens war jedenfalls nicht überzeugend. Nackenschmerzen waren leider die Folge.
Erwähnenswert ist, das TC den ausgefallenen Hafen Cadiz mit Cartagena ersetzt hat. 
Zum Glück verfügt ja TC noch über andere Schiffe.
Vielleicht ein Böses Omen als R Williams seinen Po ins Publikum streckte und meinte , that´s my ass
Aber alles hier nur meine persönliche Erfahrung und meine Wahrnehmungen.