Tag 2: Rhodos
Wir genießen ein köstliches Frühstück in der Großen Freiheit mit Mamchens heiß geliebten Artisanbrot. Lachs muss man diesmal extra ordern – naja, Luxusproblem. Anschließend nehmen wir auf der Veranda Platz und beobachten das Einlaufen des Schiffes in den Hafen von Rhodos. Gegen 11 Uhr wird das Schiff freigegeben und wir schieben uns mit gefühlt tausenden Menschen von den Fahrstühlen zum Ausgang.
Für 13 Uhr habe ich über Hellenic Heritage Tickets für den Großmeisterpalast gebucht. Mittlerweile kennen wir uns in Rhodos Stadt ja ganz gut aus. Dachte ich. Trotzdem irren wir erstmal durch die Altstadt und finden den Großmeisterpalast nur mit Hilfe von Google maps und dem Zufall. Aber bis dahin genießen wir die Sonne und entdecken zauberhaft ambientöse Seitengassen.
Tja, der Großmeisterpalast….Kann man machen, muss man aber nicht. Das Interieur ist wild zusammen gewürfelt, mittelalterlich bis Art Deco. Aber die Räumlichkeiten an sich und der Innenhof sind schon toll. Der Teil mit der Ausstellung über die Johanniter ist geschlossen, der Garten leider auch. Das Betreten der Stadtmauer ist an diesem Tag auch nicht möglich. Müssen wir wohl nochmal wiederkommen.
Dann wandern wir die Ritterstraße entlang und entziffern die Inschriften an den Häusern. Mamchen glänzt mit Latein- und ich mit Französischkenntnissen.
Das absolut zauberhafte Archäologische Museum befindet sich in einem ehemaligen Hospital der Ritter des Johanniterordens. Highlight ist für mich ein Kopf des Helios und der verwunschene Garten mit Säulenresten, Mosaiken und einem Kleinstteich mit knallroten Mini-Fischen. Wir gönnen uns Cappuccino und Eis im Museumscafè und schlendern zum Mandraki-Hafen. Ich brauche noch mindestens 100 Fotos von den 3 Windmühlen.
Abendessen im Atlantik Klassik, sehr lecker, Service geht so. Wir suchen immer noch den perfekten Tisch.
Im Theater gibt es die Vorstellung des Kapitäns und der Offiziere. Kapitän Aus ist witzig, selbstironisch und sehr amüsant. Wir haben Tränen gelacht. Die Interaktion mit seinem Kreuzfahrt-Direktor Max ist extrem unterhaltsam und die Frotzeleien zwischen den beiden machen richtig Spaß. Der Kreuzfahrtdirekor wird für uns den Rest der Reise „3 Sekunden Max“ heißen, wegen der Kunstpause vor seinem Namen bei den Borddurchsagen. („ Ihr Kreuzfahrtdirektor……..Max.“)