Guten Abend ihr Lieben!
Am 19.12. heißt es Abschied nehmen von der MS 3 und von Asien:
Eine unvergessliche Reise endet leider schon wieder.
Wir gehen früh am Morgen ein letztes Mal ins Atlantik frühstücken. Etwas Wehmut ist schon dabei, wenngleich wir uns natürlich auch wieder auf das Zuhause freuen.
Nach dem Frühstück haben wir die letzten Reste zusammengepackt (die Koffer wurden ja schon in der Nacht zuvor abgeholt), das Trinkgeld noch in die Umschläge verteilt und anschließend unser Handgepäck in der Abtanz Bar deponiert. Die Kabine mußte um 9.00 Uhr verlassen werden.
Unser Flug ging erst um 20.45 Uhr, sodaß wir schon ein paar Tage vorher an der Rezeption die Tagesverlängerung am Schiff gebucht haben.
Wir verließen aber nochmals das Schiff, da wir dringend WLAN brauchten, weil wir aufgrund eines Trauerfalls in der Familie, von welchem wir in Kuala Lumpur per WhatsApp erfahren haben, noch ein paar Fakten vor unserer Rückkehr checken mußten. Im Hafenterminal herrschte ein geschäftiges Treiben, da bereits Gäste von Bord gingen, aber auch schon neue Gäste ankamen. An und für sich ist das von Bord gehen kein Problem, aber man muß halt immer die Sicherheits- und Paßkontrolle mit einplanen und manchmal kann es auch einen kleinen Stau geben, besonders dann, wenn wieder Transfers zum Flughafen anstehen. Im Hafenterminal kann man Geld beim Automaten ziehen oder bei einem Money Changer wechseln lassen. Zu den Taxis kommt man am Ende des Terminalausgangs. Man geht an den Busterminals vorbei und kommt dann zum Ausgang. Das Taxi kann nur mit SGD oder mit Kreditkarte bezahlt werden.
Am An- und Abreisetag ist der Ausgang vom Schiff auf Deck 5/Treppenhaus A und der Eingang auf Deck 4 im Bereich der TUI Bar.
Wir sind dann mittags wieder aufs Schiff gegangen und haben im Anckelmann Restaurant noch eine Kleinigkeit gegessen. Es war natürlich schon eine leichte Unruhe am Schiff zu bemerken, die natürlich der An- und Abreise geschuldet war. Das Personal kommt an solchen Tagen auch ganz schön an seine Grenzen. Die Restaurants - aber vor allem die TUI Bar – waren voll besetzt.
Den „Neuankömmlingen“ sah man die Strapazen der langen Anreise an und man muß sich ja auch erst an das Klima gewöhnen. Ab 15.00 Uhr wurde es dann ruhiger, da ja die Kabinen frei gegeben wurden. Wir haben noch einen letzten Rundgang über das Schiff gemacht und sind dann gemütlich mit dem Taxi zum Flughafen aufgebrochen. Wir wurden am Terminal 1 abgesetzt und haben uns kurz orientieren müssen, es dauerte aber keine paar Minuten, da war schon ein freundlicher Herr bei uns, der uns fragte, ob er helfen könne und der uns dann auch den Weg zu unserem Check-In Schalter gezeigt hat. Da wir ja noch Zeit hatten, haben wir den Changi-Airport noch etwas eingehender inspiziert. Er ist wirklich sehr schön und riesengroß, alles mit Spannteppich ausgelegt, also das habe ich so noch nirgendwo gesehen. Trotz seiner Größe ist er aber sehr übersichtlich und man findet sich wirklich gut zurecht. Unser ursprünglich geplantes Abflug-Gate wurde nochmals geändert, also es lohnt sich, immer wieder mal einen Blick auf die Anzeigentafel zu werfen, damit man ohne Stress auf die Änderung reagieren kann. In unserem Fall mußten wir doch noch einen Umweg von ca. 15 Min. machen, um zum neuen Gate zu gelangen. Wir hoben wieder pünktlich Richtung Doha ab und die Maschine war voll bis auf den letzten Platz. In Doha haben sich dann die Passagiere wieder verteilt, denn der Anschlußflug nach München war nicht voll. Die Ankunft in München war dann kurz nach 6.00 Uhr Früh überpünktlich. Wir haben am Flughafen noch einen Kaffee getrunken, dann die S-Bahn zum Hauptbahnhof bestiegen um sind dann mit dem Zug nach Salzburg weiter gefahren, wo wir mittags wieder gut angekommen sind.
DAS FAZIT ZU DIESER REISE:
Wir können diese Route wirklich sehr empfehlen – wir waren begeistert!![]()
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Trotz meiner Vorbehalte, die ich immer zu Asien hatte, wurde ich eines besseren belehrt. Das Klima, was ja immer mein Haupt(gegen)argument war, war gut erträglich. Natürlich braucht man ein, zwei Tage, aber dann hat man sich daran gewöhnt. Mein Mann sagte immer, es ist, als wenn man den ganzen Tag im Dampfbad sitzen würde. So schlimm fand ich es nicht, aber es ist halt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Am besten läßt man die ersten Tage etwas geruhsamer angehen, damit der Kreislauf sich daran gewöhnt. Auch der Jetlag trägt ja noch seines bei. Ich war fast 1 Woche lang jeden Morgen schon zwischen 4.00 und 5.00 Uhr wach und mich befiel regelmäßig am späteren Vormittag eine Müdigkeit, die ich sonst überhaupt nicht kenne.
An Sonnenschutz sollte man auf jeden Fall auch denken. Man befindet sich nahe am Äquator und auch wenn es bewölkt ist, immer schön eincremen, sost erlebt man abends eine böse Überraschung. Mückenspray hatten wir zwar dabei, brauchten wir aber ganz selten. Auf Langkawi ist es schon sinnvoll, im Mekong-Delta sagte uns unser Guide, es sei gerade keine Mückensaison und Mückenspray daher nicht nötig. Es gibt in Kuala Lumpur einen Nachtausflug zu den Glühwürmchen oder so ähnlich, wer den machen will, sollte auch Mückenschutz dabei haben.
Auch gegen Durchfall und Erbrechen sollte man was dabei haben. Uns hat es beide einmal kurz erwischt. Auch einigen anderen am Schiff erging es ähnlich. Auffällig war, daß die Hygiene sehr streng auf der MS 3 kontrolliert wurde. Man wurde wirklich ständig angehalten, sich die Hände zu desinfizieren.
Sehr empfehlenswert sind die Vorträge des Lektors. Bei uns war dies Herr Vladimir Kavajin, ein sehr launiger und kompetenter Herr, der uns bestens mit Informationen und großem Insiderwissen zu den jeweiligen Destinationen versorgt hat. Er stand auch jederzeit für Fragen zur Verfügung.