50% auf Alles - außer Tiernahrung
Nun ja, wir wissen ja, wohin dieser Slogan dereinst geführt hat...
50% auf Alles - außer Tiernahrung
Nun ja, wir wissen ja, wohin dieser Slogan dereinst geführt hat...
Du hast völlig recht! Kommt für uns nicht in Frage, aber es ist schon interessant, was für Prioritäten, für eine Mitfahrt im Vordergrund stehen.
Es sind ja nicht nur Prioritäten für eine Mitfahrt, sondern auch für die Buchung von Zusatzleistungen an Bord. Und da gilt für mich das klassisch norddeutsche Motto: "Elk sin Mög".
Endlich mal eine wirklich unaufgeregte Analyse und Gegenüberstellung der diversen Optionen. Vielen Dank dafür! ![]()
Faulpelz danke für deinen Bericht. Kannst du ein Probiotikum empfehlen?
Tjaaa, ich weiss nicht, ob das hier im Forum adäquat und zulässig ist. Falls nicht, sollen die Admins es bitte löschen oder mit mir Rücksprache nehmen. Also:
Ich habe auf unserer Reise "Perenterol" Kapseln verwendet, welche ich auch in unserer Praxis bei Gastroenteritis abgebe; einzunehmen zweimal täglich. Die habe ich auch auf allen unseren Reise standardmässig in der Reiseapotheke (welche recht umfangreich ist - da war ich manchmal schon echt froh, dass unsere Koffer bisher noch nie am Flughafen durchsucht wurden; nicht dass ich Bedenken hätte wegen problematischer Substanzen (die vermeide ich tunlichst!), aber ich habe ehrlich gesagt auch keinen Bock auf lange Diskussionen mit Zöllner*innen, auch wenn ich stets meinen internationalen Arztausweis bei mir trage
).
Es gibt aber inzwischen auch viele andere Probiotika für verschiedene Indikationen. Dafür sollte man aber immer Rücksprache mit der*m zuständigen Hausärzt*in nehmen. ![]()
Kurz zum Dessert – die Kids hatten sich aus nachvollziehbaren Gründen gegen ein solches entschieden, aber meine Frau wollte noch dringend das «Baked Alaska» probieren:
War aber eher enttäuschend – eine Art zu tief gefrostetes «Fürst Pückler Eis» mit Baiser. Immerhin war mein «Red Velvet Cake» ziemlich gut:
Wir haben uns dann
aber schnell wieder auf unsere Kabine verflüchtigt. Mit «Magen-Darm»
sollte man sich ja sowieso tunlichst von den anderen PAXen
fernhalten, nicht nur, aber auch, um nicht in den Verdacht zu
geraten, ein Ausbreitungsherd zu sein. ![]()
Wobei ich aber auf dem Rückweg die Gelegenheit genutzt habe, hinauf von Deck 4 aus mal ein Foto vom sehr beeindruckenden Atrium der Jewel zu machen (inklusive der gläsernen Aufzüge):
Das ist schon eine
andere Hausnummer als bei TC! ![]()
Interessanterweise korrelierte in der folgenden Nacht die Häufigkeit der WC-Besuche sehr genau mit der zwei Tage zuvor im Schnellrestaurant aufgenommenen Getränkemenge: ich selber hatte am meisten von den dortigen Drinks zu mir genommen, folgerichtig musste ich auch am häufigsten unser Badezimmer aufsuchen. Danach unser Kleiner, meine Frau und unser Grosser – in dieser Reihenfolge, exakt passend zur Menge der von jenen auf Trinidad «genossenen» Limonadengetränken.
Aber nach einer
unruhigen Nacht ging es uns allen am folgenden Morgen schon wieder
viel besser. Es schien, als sollte es das schon wieder gewesen sein… ![]()
(Fortsetzung folgt)
Kurz vor Ende der Fahrt passierten wir noch eine kleine Blumenfarm, auf der typische Regenwaldpflanzen kultiviert werden:
Diesen Blumen begegneten wir auch wieder an der Talstation:
Danach ging es zurück zum Schiff, wo wir gerade noch rechtzeitig zum Ende des Lunchs ankamen. Wir gingen dafür wieder ins Selbstbedienungsrestaurant. Das Sandwich des Tages war ein echter Klassiker der US-Küche – das «Reuben Sandwich». Dazu nahm ich mir noch von einem weiteren Klassiker amerikanischer Kulinarik: «Mash&Gravy»:
Das Sandwich war
echt der Hammer
, auch wenn es auf dem Foto nicht sooo toll aussieht.
Ich habe das Reuben Sandwich, welches ursprünglich aus der koscheren
Küche stammt und mit Roastbeef und Sauerkraut belegt ist, schon
mehrfach in den USA probieren dürfen, aber die RCCL-Version war
absolute Spitze!
![]()
Die Kids hielten sich wieder eher an Hot Dogs und Burger:
Die waren aber auch
echt lecker! ![]()
Am Nachmittag gingen wir dann zunächst in den Pool, die Kinder in den allgemeinen (der aber leider völlig überfüllt war!), meine Frau und ich in den «Solarium Pool», welcher eigens für Erwachsene reserviert ist. Es handelt sich dabei um einen Pool, der von einem einfahrbaren Dach überdeckt ist, welches aber an diesem Tag offen stand. Und die Sonne knallte leider unbarmherzig auf uns herab.
Der Pool selber war zwar eher spärlich frequentiert, aber die Liegen drumherum fast komplett voll. Die einzige Liege, die wir zu zweit ergattern konnten, lag in der prallen Sonne, so dass wir es in diesem Bordbereich letztlich auch nur eine Stunde aushielten.
Und dann ging es
los! Wieder auf der Kabine musste ich zuerst dringend auf die Keramik
und hatte explosiven Durchfall. Während ich noch auf dem
Porzellandampfer sass, klopfte schon unser Kleiner panisch an die
Tür, bei ihm war es auch nicht anders. Und auch meine Frau und der
Grosse bemerkten ganz allmählich ein zunehmendes Grummeln im Bauch. ![]()
Uns wurde recht
schnell klar, dass wir zwei Tage zuvor auf Trinidad einen wirklich
schweren Fehler begangen hatten (Stichwort: «Eiswürfel im
Getränk»). Aber nun war nicht die Zeit zum Bedauern, eine Lösung
musste her. ![]()
Als Hausarzt bin ich nun wirklich nicht der Fan von klassischen Durchfallblockern wie z.B. Loperamid (Handelsname «Imodium»), und das aus gutem Grund: der Durchfall hat nämlich auch eine wichtige Funktion, namentlich jene, die Erreger, welche da fälschlich in den Verdauungstrakt geraten sind, möglichst schnell wieder herauszuspülen. Aber in dieser speziellen Situation war ich pragmatisch genug, uns allen zunächst das oben genannte Medikament zu verabreichen und dazu noch für jede*n eine Kapsel mit einem Probiotikum, welches ich auch immer in unserer Reiseapotheke mit mir führe. Und etwas Scopolamin gegen Bauchkrämpfe (den Wirkstoff werden einige von Euch kennen – er steckt auch in den homöopathischen Pflastern, welche man u.a. bei TC an der Rezeption gegen Seekrankheit bekommt. Allerdings in extrem verdünnter Form. Was u.a. auch gegen das homöopathische Simile-Prinzip verstösst – aber das ist ein ganz anderes Thema…).
Naja, innert knapp
eineinhalb Stunden ging es uns dann immerhin gut genug, um uns fürs
Dinner aufzubrezeln.
![]()
Für den Abend stand nämlich die zweite «Formal Night» der Reise an, welche bei RCCL seit ein paar Jahren unter dem leicht entschärften Motto «Dress to impress» steht. Im MDR heisst sie dann «Royal Night», und genau da gibt es dann noch eine spezielle Besonderheit:
Denn wo normalerweise der «Lobster Tail» $16,99 extra kostet, ist er an diesem Abend inkludiert! Bis zur Einführung der neuen Menükarten vor einem Jahr gab es vom Hummerschwanz sogar beliebig Nachschlag, inzwischen ist aber jeder weitere Lobster Tail aufpreispflichtig.
Meine Frau hatte als Vorspeise den «Avocado and Melon Salad»:
Ich hatte die «Vidalia Onion Tart», die extrem lecker war:
Als Hauptgang hat sich unser Kleiner das «NY Strip Steak» bestellt:
Meine Frau und der Grosse hatten wieder die «Grilled Chicken Breast»:
Und ich hatte mich schliesslich für den Hummerschwanz entschieden:
Wir waren alle sehr
zufrieden, es war wirklich sehr lecker. Und vor allem lange nicht so
fettig, wie an einigen vorangegangenen Tagen. Was unseren akut
gebeutelten Verdauungssystemen auch sehr entgegenkam. ![]()
Nach mehreren Stops kamen wir dann irgendwann zur Bergstation, wo unsere Gondel wendete. Dort stand u.a. auch ein sehr beeindruckender karibischer Mammutbaum:
Nun ging es also im «Obergeschoss» des Regenwaldes weiter. Hier kurz ein Selfie, welches ich von uns dabei gemacht habe:
Unser Grosser hatte schon während der gesamten Seilbahnfahrt seine Vogelidentifizierungs-App «Merlin» am Start, welche Ihr vielleicht noch von meinem RB aus Tansania vom Oktober 2022 erinnert:
Damit kann man nicht
nur Vogelstimmen aufnehmen, um die entsprechenden Vögel zu
identifizieren, sondern auch selbige anlocken, da die App auch die
Vogelrufe abspielen kann. Echt faszinierende Technik! ![]()
Und es funktioniert wirklich. Leider haben wir die entsprechenden Vögel zwar kaum zu Gesicht bekommen – und wenn, dann waren die viel zu schnell, als dass wir sie hätten fotografieren können – aber dennoch war es faszinierend, wenn die Vögel immer wieder dem Handy antworteten.
Auch ein paar
Kolibris bekamen wir während der Fahrt zu sehen (wenn auch massiv
weniger, als am Vortag), aber auch diese waren für meine Kamera
leider zu schnell. ![]()
Dennoch war auch die Talfahrt äusserst faszinierend:
Unter uns sahen wir auch mehrmals Touristen, welche die diversen Ziplines im Regenwald nutzten (auch dafür hatte RCCL einen Ausflug im Angebot):
Zwischendurch kam unter uns eine andere Gondel vorbei:
Tag 7 – Castries, St. Lucia:
Ich habt sicherlich
schon gedacht – wo bleibt der nächste Teil? Nun, wir waren über
Ostern in meiner norddeutschen Heimat, deshalb hatte ich wieder
einmal keine Zeit, um weiterzumachen. Aber nun habe ich wieder
Kapazitäten frei, also kann es weitergehen. ![]()
Für unseren Stop auf der Insel St. Lucia hatte ich einen speziellen Ausflug gebucht: eoine Seilbahnfahrt durch den Regenwald. Die Insel bereitete sich bereits auf den Nationalfeiertag eine Woche später vor (weshalb bei der folgenden Runde der Jewel dieser Stop auch durch einen Besuch auf Dominica ersetzt worden war).
Die Seilbahn ist recht speziell konstruiert, denn es gibt nur eine echte Ein- und Ausstiegsstation, die Bahnen fahren dabei übereinander. Man steigt auf der Talstation ein und fährt zunächst auf dem unteren Seil einen Berg hinauf. Auf dem Gipfel wendet die Bahn dann, und man fährt am oberen Seil wieder zurück. Prinzipiell kann man auf dem Gipfel aber auch aussteigen und den Rückweg zu Fuss antreten (was aber innerhalb der gegebenen Zeit des Ausflugs schwierig geworden wäre).
Die Gondeln der Bahn sind langgestreckt und bieten jeweils 4 Sitzreihen für je 2 Personen. Pro Gondel können also 8 Personen mitfahren. Hinten in den Gondeln ist dann Platz für einen Guide, welcher während der Fahrt Erläuterungen zu dem, was man gerade so beobachten kann, gibt.
Was noch besonders ist: im Gegensatz zu vielen Seilbahnen, die Ihr vielleicht kennt, muss diese Bahn jedes Mal für ein paar Minuten anhalten, wenn an der Talstation Passagiere aus- und einsteigen wollen (moderne Seilbahnen haben dafür ja eine Mechanik, bei der die Gondeln an den Stationen quasi «vom Seil ausgehakt» werden, bis der Passagierwechsel erfolgt ist). Das hat aber auch den Vorteil, dass die Gäste bei den diversen Zwischenhalten immer wieder Gelegenheit haben, sich die umgebende Natur genauer anzuschauen.
So sieht der Blick aus der Gondel aus:
Zu Beginn der Fahrt sahen wir zunächst einmal viel Grün in Bodennähe:
Manche Pflanzen im Regenwald nutzen auch gerne die umgebenden Bäume, um nach oben – und damit näher ans Licht – zu kommen:
Beeindruckend waren auch die verschiedenen Riesenfarne:
So allmählich ging es in die Höhe:
Dabei kamen wir auch an diversen fruchttragenden Pflanzen vorbei:
Vorsicht! Auch wenn
diese Pflanze entfernt mit unseren Äpfeln verwandt ist, wäre vom
Konsum der Früchte dringend abzuraten – zumindest solange diese
ungekocht sind. Denn sie können von schwerem Durchfall bis hin zu
heftigen (und manchmal sogar tödlichen) Vergiftungen so einiges
auslösen. ![]()
Liebe Foris!
Hier meldet sich
wieder Euer Knut. Ich hatte ja schon gedacht, meine Ferienfamilie
würde mich während der Reise komplett auf dem Trockenen
sitzenlassen. Am Tag der Einschiffung waren die doch tatsächlich
ohne mich in die Bars gegangen! ![]()
Aber am nächsten
Tag, dem Seetag, kamen meine Cruise Sister Elkvira (lange
Geschichte!) und ich dann doch endlich zu unserem Recht: ![]()
Am Tag darauf waren
wir dann auf Barbados. Und schon wieder durften wir zunächst nicht
mitkommen! (grummel) ![]()
Meine Ferienfamilie hat es uns dann aber erklärt: zunächst ging es auf einem kleinen und wackligen Ponton über das Wasser, anschliessend von einem Katamaran aus zum Schnorcheln. Sie hatten grosse Angst, dass wir dabei ins Wasser fallen und verloren gehen könnten. War ja irgendwie verständlich.
Und beim nächsten
Stop, dem Füttern der grünen Meerkatzen hatten sie Bedenken, dass
eine*r von uns von den Affen geschnappt und in die Kronen der
umliegenden Bäume entführt werden könnte. Okay, auch das war
einsehbar. Ich hätte auch keine Lust darauf gehabt. ![]()
Immerhin zum Mittagessen durften wir dann mitkommen:
War sehr lecker –
nur Cocktails gab es leider nicht! ![]()
Immerhin durften wir am Abend mit in die Suitenlounge gehen:
Der Folgetag auf
Trinidad stand dann komplett im Zeichen des Karnevals. War sehr cool,
auch wenn die Musik nicht unbedingt unsere war. ![]()
Aber immerhin gab es ein leckeres Mittagessen:
Und später konnten wir noch eine tolle Aussicht geniessen:
Noch einen Tag später waren wir auf Tobago, konnten bei einer Kolibrifütterung dabeisein:
Auch da aber das
bekannte Problem: keine Cocktails! ![]()
Soviel für dieses Mal, demnächst mehr.
Euer Knut
Bei RCCL gibt es das auch.
Zum Dessert hatte meine Frau gemischte Mochi:
Der Grosse war schon zu satt für einen Nachtisch, sein Bruder hatte sich den «Chocolate Lava Cake» bestellt:
Und für mich gab es «Green Tea Ice Cream»:
Ein sehr leckeres Geburtstagsessen, welches uns von einer sehr netten ukrainischen Kellnerin serviert wurde.
Auf dem Rückweg zur
Kabine habe ich dann noch ein kleines Detail im Aufzug fotografiert –
man kann auf einer Kreuzfahrt ja durchaus mal vergessen, welcher
Wochentag gerade ist: ![]()
Ach ja, es war ja
auch noch Valentinstag. Aus diesem Grund hatte RCCL spontan den
Dresscode für den Abend geändert – aus der «70s Night» wurde
unerwartet die «Red Night». Nur hatten wir nicht ein einziges rotes
Kleidungsstück am Start, so dass wir – trotzig, wie wir sind –
doch unsere 70er-Jahre-Outfits anzogen. Aber auf dem Weg zur Suite
stellten wir fest, dass wir dabei beileibe nicht die Einzigen waren. ![]()
Nur schade, dass die 70s-Party, die ursprünglich bereits um 20:30 Uhr im Atrium losgehen sollte, auf 23 Uhr verschoben wurde. Ich wäre ja gegangen, aber meine Frau war viel zu müde. Und ohne sie hätte es auch keinen Spass gemacht.
So entspannt konnte sie dann am Abend mit uns den dritten und letzten Teil unseres Dinner-Pakets in Angriff nehmen, das asiatische Restaurant «Izumi». Und auch hier habe ich es leider wieder völlig verpennt, für Euch die Speisekarte zu fotografieren.
Im Paket enthalten waren für jeden eine Misosuppe, eine Vorspeise, zwei Hauptgänge (wobei 2/3 davon Sushiplatten waren) und ein Dessert.
Meine Frau startete mit «Crispy Rice Spicy Tuna»:
War sehr gut. Ich hatte die «Shrimp Firecracker Spring Roll», von der ich mir allerdings irgendwie mehr versprochen hatte:
Die Jungs hatte jeweils die «Pork Gyoza Dumplings» und waren sehr zufrieden:
Im Hauptgang hatten meine Frau und ich diverses Sushi:
Unser Kleiner hatte
einen Sonderwunsch, da er nur Sushi mit Lachs mag – war für die
Küche aber kein Problem: ![]()
Der Grosse steht im Moment nicht so auf Sushi, dafür umso mehr auf Ramen, daher entschied er sich für die «Tonkotsu Ramen»:
Anschliessend gab es noch eine kleine Tour über das Gelände, wo uns die Betreiberin diverse Pflanzen zeigte. War nicht schlecht, aber recht langatmig. Und nachdem die Dame mehrere Male Falschbehauptungen über bestimmte Heilpflanzen und angebliche Wundermittel rausgehauen hatte, bekam meine Frau Schnappatmung.
Aufregen wollte sie
sich aber nicht, schliesslich hatte sie an dem Tag Geburtstag. Und so
fanden wir bei unserer Rückkehr auf die Kabine auch eine stilechte
Handtuchtorte vor: ![]()
Trotz des besonderen Tages nahmen wir unser Mittagessen ganz profan im «Windjammer Café», dem Selbstbedienungsrestaurant an Bord, ein. Ich hatte ein «Three Bean Chili», was ich aber eher lasch fand:
Die Jungs entdeckten derweil die Softeismaschine für sich und versuchten von da an, einander im Aufschichten des höchsten Eisturms zu überbieten:
Hier ein Panoramafoto des Restaurants:
Gefällt uns gut, ist noch etwas luftiger als der Anckelmannsplatz, etwas runder, ohne dass man eine Vielfalt an Speisen entbehren müsste. Neben Pizza, Burgern und Hot Dogs gibt es dort auch verschiedene Schmorgerichte, immer mindestens zwei indische Speisen, diverse Nudelvariationen, Aufläufe und Gratins und eine Reihe leckerer Desserts.
Für den Nachmittag
hatte ich meiner Frau als Geburtstagsüberraschung noch eine
Thai-Massage mit aromatischen Kräutern gebucht. Und vom Spa erhielt
sie spontan noch eine Gesichtsbehandlung als Geschenk dazu! ![]()
Aber das Highlight des Tages stand ja noch bevor: die Fütterung von Kolibris. Dazu fuhren wir zu einer Art Mini-Botanischem Garten. Dort trafen wir alle paar Meter auf Sinnsprüche auf Holzschildern:
Die Natur war jedenfalls recht beeindruckend:
Aber dann kamen wir zum Futterplatz – wo auch gleich stilecht eine Essensglocke geläutet wurde (!). Hier ein paar Eindrücke:
Auch ein halbzahmes Eichhörnchen namens «Rocky» kam zum Futterplatz:
Und noch mehr Kolibris:
Tag 6 – Scarborough, Tobago:
Und schon geht es weiter. Wir gingen auch an diesem Tag wieder zum Suiten-Frühstück; ich bestellte mir diesmal die «Mediterranean Plate»:
Hummus, Oliven,
Serranoschinken, Manchego und Bruschetta – das war definitiv das
beste Frühstück der Reise. Auch hier eine uneingeschränkte
Empfehlung. ![]()
Für diesen Tag hatten wir einen Ausflug bei RCCL gebucht. Zunächst einmal fuhren wir zum alten Golfplatz, welcher seit Corona brach liegt und allmählich zuwuchert. Aber von hier hatten wir eine schöne Aussicht:
Danach ging es zum «Mystery Tombstone»:
Die genaue Bedeutung
des Epitaphs verliert sich im Dunkel der Jahrhunderte, aber eine
recht verbreitete These ist, dass Betty Stivens, die in dem Grab
liegt, eine Sklavin war, welche von ihrem Herrn geschwängert wurde,
und unmittelbar vor der Geburt ihres Kindes in ein Koma fiel. Da ihr
Herr zu diesem Zeitpunkt unverheiratet war, wurde sie (und dieses
Gesetz gab es damals wirklich) mit der Geburt, von der sie selber
nichts mehr wusste, zu seiner Ehefrau. Da er aber wiederum nicht
wusste, dass das Kind von ihm war, wusste er nicht, dass er damit
faktisch verheiratet war. ![]()
Egal, nur einen Steinwurf entfernt vom Grab liegt Fort James:
Naja, «Fort»
klingt jetzt schon recht beeindruckend, die Realität kam dann doch
ein wenig bescheidener daher: ![]()
Aber immerhin gab es dort ein paar schöne alte Kanonen vor pittoresker Aussicht:
Kommen wir zum Dessert – wir hatten den «Chocolate Brownie», den «Carrot Cake», den «Warm Blueberry Cobbler» und den «Pineapple Sunshine Cake»:
Und weil ich dann immer noch ein kleines bisschen Platz im Magen hatte und auch neugierig war, bestellte ich mir noch die «Artisan Cheese Plate»:
Ein schwerer Fehler! ![]()
Ich habe ja bereits
in früheren Reiseberichten die Käseplatten bei MSC sehr gelobt
(zumindest die im Yacht Club) und mich eher kritisch gegenüber ihren
Pendants bei TC geäussert. Aber das hier war nun wirklich eine neue
Dimension der kulinarischen Grausamkeit! ![]()
«Artisan» ist ja das englische Wort für «Handwerker», wobei hier aber eher der «Kunsthandwerker» gemeint ist. Ehrlich: ich möchte mir gar nicht die Kunst vorstellen, die dieser Käseplatte zugrunde liegen soll. Spontan kam mir in diesem Moment eine Assoziation: in der «Tate Modern Gallery» in London gibt es einen Raum, welcher ausschliesslich Monumentalschinken von Mark Rothko vorbehalten ist, und in dem man spätestens nach 20 Minuten zwangsläufig depressiv wird. In diesem Raum auf einem schlechten Piltztrip eine satanische Messe mit Joseph Beuys und Hieronymus Bosch zu feiern, während die Flippers die B-Seiten-Titel von Rammstein rückwärts interpretieren und es permanent Surströmming regnet – das geht ungefähr in die Richtung der «Artisan Cheese Plate». Aber was hatte ich da eigentlich auf der Platte vor mir?
Die Kugel im
Vordergrund sah sehr harmlos nach Kräuterfrischkäse aus, entpuppte
sich aber als ein besonders stinkiger Roquefort-Verwandter. Links
darüber ein Brie, von dem ich mir ziemlich sicher war, dass er
eigentlich nicht mehr hätte serviert werden dürfen. Rechts davon
ein Cheddar, der es dankenswerterweise schaffte, komplett
geschmacksneutral zu bleiben. Oder hatte ich mir an den ersten beiden
Käsen bereits meine Geschmacksnerven weggeätzt? ![]()
Dazu etwas Sellerie,
ein paar Walnussstückchen, ein paar Trauben (das Beste an der
Käseplatte!), und eine Mischung aus Pumpernickel und Zwieback. Nicht
gut zu sehen, das Feigenchutney, welches interessanterweise die
Konsistenz von Fensterkitt hatte. Würde mir hier in der Schweiz eine
solche Käseplatte serviert, ich würde zum Koch ausrufen: «In den
See mit ihm! Mit einem Gewicht an den Füssen!» ![]()
Und das war`s auch schon vom 5. Reisetag. Bleibt dran, es geht bald weiter.
Zum Abendessen gingen wir wieder in den MDR, es war die «Caribbean Night», was sich sowohl im Dresscode, als auch auf der Speisekarte wiederspiegelte:
Naja, zumindest ein
wenig.
Meine Frau bestellte sich – ganz karibisch - «Asian-Style
Pork Bao Tacos»:
Die waren ein echtes
Träumchen, absolut zu empfehlen, wenn Ihr mal an Bord seid. Da
wollte ich natürlich nicht zurückstehen und bestellte mir einen
weiteren karibischen Klassiker: «Französische Zwiebelsuppe»: ![]()
Aber mit Zwiebelsuppe ist es ja wie mit Autos - entscheidend ist, war man unter der Haube vorfindet:
Die war gar nicht
schlecht, natürlich nicht wie bei unserem Ostertrip nach Paris im
vergangenen Jahr, aber dennoch überraschend nahe am Original dran. ![]()
Meine Frau blieb dem
karibischen Motto auch beim Hauptgang treu: ![]()
Nee, jetzt mal Ernst
beiseite: das war natürlich das täglich wechselnde indische Gericht
auf der Karte, das «Rustic Chicken Korma». Ich habe probiert - sehr autentisch. Diese Qualität kenne ich sonst nur von indischen Restaurants in London. ![]()
Auch der Grosse hatte Lust auf Huhn und sich die «Roasted Chicken Breast» bestellt:
Naja, da mussten der Kleine und ich dann mal das Abendmotto hochhalten – er hatte das «Jerk Seasoned Pork Chop»:
Ich fand es lecker, aber ihm war es dann doch zu kräftig gewürzt, so dass ich schliesslich mein «Caribbean-Style Chicken» gegen sein Gericht eintauschte:
So waren dann alle
zufrieden und es schmeckte er ganzen Familie. ![]()
Eiswürfel?!
Bingo!
Da sind wir nun schon so oft in tropischen und subtropischen
Regionen unterwegs gewesen, und dann passiert uns sowas. Aber das
wurde uns leider erst ein paar Tage später allmählich bewusst… ![]()
Nach dem Essen fuhr Ricard mit uns zu einem Aussichtspunkt über der Stadt hinaus:
Wir konnten von dort sogar unser Schiff erkennen:
Auf dem Rückweg zum Schiff kamen wir – umleitungsbedingt – durch verschiedene Wohnviertel mit malerischen Häusern:
Und auch am «Red House», dem Parlamentssitz, fuhren wir vorbei:
Yo, und das war es
dann auch schon. Nicht ganz wie geplant, aber dennoch ein sehr
schöner Ausflug, mal was anderes. ![]()
Im Terminal kam ich
dann nicht umhin, ein paar Karnevalsmasken für meine
Praxismitarbeiterinnen als Mitbringsel zu kaufen. Die sind ja in dem
Thema weitaus mehr drin als wir. Und für uns zuhause gab es zwei
grosse Flaschen Chiliöl… wurden inzwischen bereits ausprobiert... ![]()
Den Nachmittag verbrachten wir dann überwiegend mit Faulenzen – und ein paar Cocktails mit den Elchen (also in diesem Fall vor allem einem):
Das Festivalgelände befand sich in einer grossen Grünanlage, der «Queen`s Park Savannah». An deren westlichem Ende verläuft die «Maraval Road», und an dieser zeigte uns Ricardo einige historische Gebäude. Es begann mit dem «Queen`s Royal College» aus dem späten 19. Jahrhundert:
Dies war auch die Schule, die Ricardo seinerzeit besucht hatte.
Direkt daneben liegen «Haye`s Court» und «Mille Fleurs»:
Und ein Stück die Strasse hinunter «Stollmeyer`s Castle», welches «Balmoral Castle», jenem Ort i Schottland, an dem Queen Elizabeth II. so gerne ihre Ferien verbrachte, nachempfunden ist:
Ganz hübsche Eindrücke, aber letztlich funktionierte die Idee einer spontanen Stadtrundfahrt nicht so wirklich gut, weil einfach zu viele Strassen wegen des Karnevals gesperrt waren. Ricardo musste immer wieder wenden, Umleitungen nehmen, ausserdem waren viele Parkplätze gesperrt. Also was tun? Na klar – zum Mittagessen fahren.
Da aber viele der örtlichen Gastronomen mit Ständen auf dem Festivalgelände waren, blieben an diesen Tagen die meisten Restaurants geschlossen. Ricardo hatte daher die Idee, einer Filiale von «Royal Castle» einen Besuch abzustatten, eine Schnellrestaurantkette, die für T&T typisch sei. Okay, für sowas sind wir ja immer zu haben.
Wir bestellten gegrilltes Huhn und frittierten Fisch, dazu gab es eine echt scharfe hausgemachte Chilisauce:
Die hatte es
wirklich in sich (und das sage ich als ausgemachter Chilihead
). Hier
noch ein Foto vom Essen:
So, und wer findet
jetzt den Riesenfehler, den wir bei der Bestellung gemacht haben?
Naaaa? ![]()