Beiträge von Faulpelz

    Auf unserer Transsuez mit MSC im Frühjahr hatten wir 4 Seetage am Stück (zwischen Mascat und Dschiddah), das war ganz angenehm.

    Nur sind wir dann in Saudi-Arabien gar nicht von Bord gegangen, so dass wir am Ende sogar 6 Tage lang das Schiff nicht verlassen haben. Und das wurde uns dann tatsächlich schon ein wenig lang. [1]

    Ansonsten finde ich es immer sehr schön, wenn der zweite und der vorletzte Tag einer KF Seetage sind. An ersterem kann man in Ruhe das Schiff erkunden und sich ein wenig von der Anreise erholen, an letztgenanntem hat man genügend Zeit, die Koffer zu packen. :)

    [1]

    Immer nur von morgens bis abends in den Bars abzuhängen, hat zwar Knut sehr gefallen, war dann aber auch kein ausgewogenes Wochenprogramm... irgendwann fragt man sich dann: "Was wollen wir trinken, 7 Tage lang?"...

    Noch eine grundsätzliche Erwägung: das Hauptrisiko sehe ich beim Keuchhusten, einer Krankheit, die leider in den letzten 10-15 Jahren mit Macht zurückgekehrt ist. Das liegt daran, dass der Impfschutz nur rund 20 Jahre anhält, dann muss aufgefrischt werden. Das hat aber der Generation der heute 40-70jährigen keiner rechtzeitig gesagt, so dass sich inzwischen leider die Fälle häufen, wo Neugeborene unter 2 Monaten von den Grosseltern infiziert werden und nicht selten daran versterben.

    Und in der angesprochenen Situation trifft ein nicht (vollständig) geimpftes Kind auf jede Menge Rentner*innen an Bord (wer fährt denn sonst im Moment?). Nicht gut... 8|

    Von "noch gar keiner" Impfung ist doch gar nicht die Rede, oder?

    Der Impfschutz ist halt noch nicht vollständig.

    Da sind die Angaben von Alexk1885 etwas uneindeutig.

    Zitat

    Was z.B. auch daran liegen kann, dass sich die Eltern nicht für die "volle Dröhnung" als z.B. 6fach-Impfung entscheiden, sondern diese etwas entzerren oder aber einzelne Impfungen ganz weglassen.

    Das, was Du "volle Dröhnung" nennst, ist für Kinder aber gesünder und schonender. Und darüber müssen wir nicht diskutieren, das ist eine bestens bewiesene Tatsache.

    wie ist vollständig definiert? Die stiko empfiehlt Impfungen, aber Pflicht sind sie ja nicht

    "Vollständig" heisst in diesem Zusammenhang stets "gemäss Empfehlungen der jeweiligen Impfkommission". Und da beginnt schon das Problem, denn die Impfempfehlungen für D/A/CH sind nicht deckungsgleich. Gilt für ein Kind aus der CH, das nach D reist, dann die deutsche oder die schweizerische Impfempehlung? Und warum?

    Ein komplett ungeimpftes Kind auf ein Kreuzfahrtschiff?? Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist ? Vielleicht könnte dich da unser Faulpelz beraten?

    Ich frage mich da ja als erstes, welche "Neugeboreneninfektion" so langwirksame Folgen hat, dass ein Kind selbst mit 6 Monaten noch gar keine Impfung erhalten hat. Und wenn die genannte Infektion wirklich so ernst ist, ist es in der Tat keine gute Idee, mit dem Kind aufs Schiff zu gehen.

    Währenddessen liess es sich der Main-Act der «Elephant Gang» in der Backstage-Area gut gehen:


    Derweil applaudierten die Hardcore-Fans



    Die «Giraffe-Concrete CMP» performte recht exrezespieziontablettarinell:

    Ihr Leadsänger kam sogar unserer Berichterstattung zu nahe:


    Es ist uns ein ... also.... wir werden gerade von der ... wuuuuhuuuuuu... also.... wasssollenwirsagen.... ;)


    Tja, also wird uns an dieser Stelle gesagt, was wir eigentlich nicht sagen können, weil wir nicht bereit seien... dabei haben wir nur dieselben Blätter gefressen geraucht...

    Deswegen: wir sehen uns demnächst wieder. :)

    An dieser Stelle eine Frage:

    Wer von Euch mag eigentlich Metal? Also so richtig heftig? So, wie TC das Euch anbietet?

    Ich hatte in den letzten Jahren ja immer wieder meinen lieben Freund "Joe" an Bord meiner Reiseberichte. Und genau in meinem RB unserer Reise nach Tansania hatte er immer mal zynische Kommentare zu diesem Thema gepostet. Einer von diesen brachte mich auf eine Idee... ein Tierfestival am Äquator... quasi eine Art

    Wacken of Africa (W.O.A.)

    Zum ersten Metal-Festival auf afrikanischem Boden reisten Fans aus aller Welt an. Schon aus der Luft waren die Zuschauerströme kaum zu steuern:

    Die meisten Fans reisten allerdings zu Fuss an:

    Dabei war es für die Orga schwer, den Überblick zu behalten:

    Auf der Hauptbühne begann der Superstar des afrikanischen Death Metal seinen Auftritt:

    In der Nahaufnahme war «MC Death» noch einmal so beeindruckend:

    Seine Fans waren entzückt:


    Die "Natur" mag uns nicht brauchen, da gehe ich mit Dir d'Accord. :(

    Aber mein lieber Studienfreund, hier im Forum besser bekannt als "Onkel Joe" hat diesem "Natur-Gedenke" noch einen eigenen Twist gegeben.

    Ich trage diesem im Folgenden Rechnung... muaaahaaahaaahhaaaaaaaahaaaaaaaaahhhhhaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhh... :)

    Aber der Park hatte noch einiges anderes für uns in Petto. Zum Beispiel ein Löwenpäärchen in einem Baum:

    Oder auch den US-Amerikanischen Wappenvogel, den Weisskopfseeadler:

    Dann wieder Elefanten an einer Wasserstelle:

    Irgendwann war dann aber auch Schluss, und wir fuhren zum Flughafen Kilimanjaro. Der namensgebende Berg hüllte sich auch diesmal in Nebel, so dass wir kein Foto machen konnten (nur zwei Wochen nach unserer Reise brach dann ja an einer Seite des Berges ein grosses Buschfeuer aus, welches aber zum Glück schnell gelöscht werden konnte).

    Der Flughafen selber war eine reine Enttäuschung. Obwohl wir auch diesmal in BC gebucht waren, gab es keine entsprechende Lounge zur Verfügung. Stattdessen wurden wir, nachdem wir durch alle Kontrollen durch waren, gefragt, ob wir für eine Non-Airline-Lounge 32 Dollar zahlen wollten. Nee, diesmal nicht wirklich… :(

    Immerhin konnten wir im Abflugbereich mit 6(!) Gates an einem Erfrischungswagen nochmal unser geliebtes «Tangawizi Strong Ginger Ale» für 4 Dollar pro Flasche kaufen. Und wir trafen eine andere Schweizer Familie, die sich über die hohen Preise aufregte [sic!].

    Dann ging es auch schon zu Fuss zur Maschine. Dies war für uns dann auch der erste Flug überhaupt in einer Propellermaschine:

    xxxAdmin (Erkennbare Person im Bild.)xxx

    Der Flug mit «Air Tanzania» war kurz und angenehm, allerdings sei angemerkt, dass die Sitzbreite nun so gar nicht europäischen Standards entsprach. meine Frau und ich fühlen uns ziemlich eingeklemmt. Als Speisung erhielten wir auf dem Flug ein Päckchen Pekanüsse und eine Dose Bier, Cola oder Wasser. Worin der Mehrwert der Business-Class-Buchung bestehen sollte, hat sich uns leider so gar nicht erschlossen. :(

    Nach 50 Minuten landeten wir dann auf Sansibar und wurden dort auch sehr schnell von einem Fahrer unserer Agentur empfangen, welcher uns zum Hotel brachte.

    Das Hotel in Stone Town war alt, aber okay. Allerdings hatten wir entgegen der Buchung keine «interconnecting rooms»:

    Die Klimaanlage kannte leider auch nur zwei Stufen: «Aus» und «volle Pulle». Und es mangelte ernsthaft an Steckdosen. :thumbdown:

    Auf der anderen Seite war das WLAN im Hotel das beste der gesamten Reise. Ich konnte hier ohne Probleme Schweizer Fernsehen in UHD-Qualität auf meinem Tablet streamen. :love:

    Bleibt bitte weiterhin dran, wenn ich Euch vom Rest der Reise berichte.