Nach einer ganzen Weile liefen wir am Douro entlang zurück in Richhtung Ponte Luiz I. Dabei guckten wir noch nach einem Plstz für die Verkostung 5 for 5 €. D.h es gibt 5 verschiedene kleine Portweine als Kostprobe für 5 Euro. Allerdings wird das nicht von allen Kellereien angeboten, so dass wir keinen freien Tisch bekommen konnten.
So machten wir uns auf den Weg zurück zur Altstadt um uns dann mal nach einem geeigneten Restaurant für das Abendessen umzusehen. Wir haben ja gestern die Schlangen vor der Restaurants gesehen und wir wollten ohne vorhandene Reservierung nicht zu spät sein. Das Problem war, dass es doch noch zu früh war.
Viele Lokale noch geschlossen waren und nur die für die Getränke und Snacks auf hatten. Somit zog es uns wieder hoch in Richtung der Hauptfußgängerzone. Allerdings erwartete uns hier die gleiche Situation wie am Douro und zudem war für die Außenterrassen keine Reservierung möglich. Wir setzten erstmal erneut in die kleine Bar von gestern und sahen dem Restaurant gegenüber liegend genau zu. Zudem wurde hier auf dem zentralen Platz viel wirklich gute Livemusik performant, dermanswhr gut zuhören konnte.
Sobald um kurz vor 19.15 Uhr der eigentlichen Öffnungszeit sich Gäste davor platzierten ging ich rüber und fragte nach einem Tisch für uns Vier. Glück gehabt, wir bekamen einen schönen Tisch im Freien des Restaurants "Largo Sao Domingos".
Wir wurden swhr freundlich zum Tisch in der ersten Reihe gebracht und ließen uns die Karten bringen, bestellten erstmal eine Flasche Roséwein und Wasser. Dieses Mal kostete die Flasche 15,50 Euro, was sicherlich der Lage der Location geschuldet ist.
Das Tunasteak (rare), die Seebrasse mit Garnelen, das Lachssteak und auch die Käseplatte mundeten uns sehr.
Der Preis von 103 Euro war keinesfalls zu viel. Die weiterhin gespielte Lifemusik gefiel uns sehr und wir ließen etwas Geld in die bereitgestellten bzw umherlaufenden Kästchen fallen.
Der abschließende Weg führte uns auch heute Abend in Richtung der alten Börse um auch dort ziemlich schnell und erfolgreich ein Taxi zu bekommen.
Der 2. Tag in Porto gefiel uns ebenfalls sehr gut. Die Laufstrecken sind trotz Bus, Gondel, Boot oder Taxi nicht zu unterschätzen. Die Höhenunterschiede tragen nicht unwesentlich dazu bei, dass so 10-14 km pro Tag ziemlich anstrengend sein können.
