RB Mit der MS Anesha ins Donaudelta Juli 2018

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • 12.07. Donnerstag Flussfahrt und Vidin ab 15:30 - 19:00

    In der Nacht durchqueren wir die das „ Eiserne Tor“ , im Tagesprogramm sind die Uhrzeiten genannt.

    Wir schlafen und heben uns dies für die Rückfahrt bei Tageslicht auf

    Erst einmal werden die Handys wieder aus dem Flugmodus geholt, wir haben Serbien verlassen und sind somit wieder im EU Roaming.

    Das Netz wechselt je nach Flussbiegung. Stromabwärts ist recht Bulgarien und links Rumänien

    Die Strecke bis Vidin sind wir auf dem Sonnendeck, anfangs ist es noch sehr dunstig

    Viel Natur, aber auch Industrie



    Und Strandbäder werden gut besucht

    Der rumänische Uferbereich ist durch Deiche höher gelegen

    Jetzt geht es aber erstmal zum Mittagessen


    Das ist die Widin-Calafat Brücke, welche Bulgarien mit Rumänien verbindet, eine von zwei. Sie gehört zum paneuropäischen Verkehrskorridor. Interessante Geschichte, wen es interessiert kann bei Wikiped….. nachlesen

    Vorbei an der Festung Baba Vida ( welche man auch zu Fuß vom Anleger in Vidin aus besichtigen kann)


    Für Vidin verweise ich auch wieder auf Wikiped…

    Wir haben uns gegen den Ausflug nach Belogradschik entschieden

    2016 haben wir eine 10 tägige Landrundreise durch Bulgarien gemacht, wir hatten also keine Berührungsängste und der bulgarische „Chick“ der kleineren Städte war uns sehr vertraut

    Meinem GöGa viel als erstes der Spruch unserer damaligen Reiseleiterin ein „ Die Russen waren unsere Brüder, denn Freunde kann man sich aussuchen“

    Vidin ist eine der ältesten Städte Bulgariens und es wäre sehr lohnenswert hier eine professionelle Stadtführung anzubieten.

    Wir holen uns in der Touristeninformation einen Flyer in englischer Sprache und haben eine Kartenkopie dabei, welche auf dem Schiff von Mirko zur Verfügung gestellt wurde.

    Los geht‘s, ach ja lange vermisst, das buckelige bulgarische

    Gehsteigpflaster

    Pasvantoglu-Moschee

  • Zuerst geht es auf einer Art Prommenade an der Donau entlang, wir staunen, was sich hier wohl einst für ein zum Teil mondänes Leben angespielt haben muss

    Das Theater Vladimir Trendafilov

    Die Kunstgalerie Nikola Petrov

    Und weiter geht es

    Wir biegen zur Synagoge ab

    Hier dürft ihr leider nicht mit reinkommen

    Und dieses Schmuckstück aus dem 14. Jahrhundert, St. Petka

    Im Garten habe ich eine ältere Bulgarin beim Blumengiesen entdeckt, also nichts wie hin zu ihr, in der Hoffnunf, das sie den Kirchenschlüssel hat. So war es, voller Stolz hat sie uns die Kirche aufgeschlossen und es war alles bestens erhalten. Einfach beeindruckend!

    Danach orientierten wir uns Richtung Stadtkern

  • Wir sind niemandem anderen vom Schiff begegnet

    In dieser kleinen Stadt gibt es sehr viele Kirchen und alle die wir besichtigt haben, sind im Inneren in einem sehr guten Zustand

    Wir schlendern langsam Zurück zur Anlegestelle

    Und kommen auch noch am Konaka Museum vorbei

    Voller Eindrücke entern wir die Anesha. Klare Empfehlung, wer in Vidin anlegt, sollte sich diesen Ort nicht entgehen lassen!

    Der Abend wird wieder auf dem Sonnendeck verbracht

  • Danke Brummson , ja so ging es uns auch. Bis Budapest waren wir schon oft unterwegs, da wurde es Zeit weiter stromabwärts zu schippern.

    Freut mich Urlaubsgirl . Wir haben erst die Tage wieder diskutiert ob wir nächstes Jahr die Tour bis zum Eisernen Tor unter bringen. Nein, wir warten lieber bis es zeitlich passt, nochmal bis zum Kilometer Null zu fahren. :)

  • 13.07 Freitag Giurgia 08:30-13:30, Olenita 16:00-17:00 (technischer Stop um die Ausflügler einsteigen zu lassen)

    Girguiu wäre von der Anlagegestelle ca. 40 Minuten zufuß entfernt

    Wir starten mit einem Lunchpacket ausgestattet um 9:00 Uhr nach Bukarest, ca. 1 Stunde Fahrtzeit

    Dieser Ausflug beinhaltet nicht nur eine Stadtrundfahrt, sondern wir besuchen auch ein Freilichtmuseum innerhalb des Stadtgebietes

    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56
  • Noch sind wir im Freilichtmuseum

    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    Danach geht es In die Altstadt

    Hier gibt es auch eine Innenbesichtigung

  • Wir legen ab


    und auch diesen Abend verbringen wir bis es uns zu dunkel

    wird oben auf dem Sonnendeck

    Dieser Himmel ist wunderschön


    Und bevor es mit dem morgigen Ziel weitergeht muss ich erst einmal 536 Fotos nur für diesen einen Tag sichten. || :love: :love:

    Mein GöGa hat an diesem Tag seinen Rekord eingestellt.

  • 14.07 Samstag

    Sulina km „0“ an ca. 11:00

    Tulcea an ca. 15:00- 01:00

    Heute erreichen wir also das Donaudelta und beim Kilometer Null ist unser Wendepunkt der Reise.

    Wir werden nach dem Frühstück von diesem Vogel auf der Kabine überrascht. Nein es ist wohl kein Pinguin sondern der erste Pelikan dieser Reise

    Wir fahren in den Sulina Kanal ein, dieser ist 64 km lang, er wurde zum Kanal ausgebaut und ist die Einfahrt zum Schwarzen Meer für die Frachtschiffe.

    Und hier ist er nun, der erste lebendige Pelikan

    Da hilft das ganze Flügel trocknen nichts, es ist und bleibt ein Kormoran und kein Pelikan :D

  • Und weiter geht es

    Ganz schön was los, die kommen uns vom Schwarzen Meer entgegen.

    Und die haben schon ein Mal bessere Tage gesehen

    Hier kommt man nur mit Booten voran

    Deshalb auch die ganzen Tankstellen

    Sulina ist erreicht, da ist es jetzt nicht mehr weit bis zum Kilometer Null

  • Hier also ist unser Wendepunkt

    Diese Besuchergruppe hat einen sehr guten Ausblick

    Wir fahren nochmal an Sulina vorbei und machen uns auf nach Tulcea

    Hier wäre es auch nett für eine Einkehr, alles ist den Kanal entlang so gemächlich

    Und damit hier keiner meckert, natürlich gibt es auch Störche

  • Tulcea um ca. 15:00 Uhr startet unser Ausflug „Donaudelta exklusiv“

    So jetzt müsst ihr tapfer sein. Einige aufgrund der vielen Vogelbilder und andere, weil es so schöööön ist und man sofort auch dort hin will.

    Dieses sind die üblichen Ausflugsboote welche auf den größeren Kanälen durch das Donaudelta fahren aktueller Preis p.P. 29€

    Wir haben uns durch die gute Beratung und den eindringlichen Rat von Mirko für die exklusive Tour mit kleinen Booten entschieden, aktueller Preis p.P. 149€ Jeden Cent wert, klare Buchungsempfehlung

    Und los geht es erst mal ziemlich rasant, aber nachdem wir in die Kanäle abbiegen fahren wir sehr langsam. Wir können super fotografieren und die Vogelwelt, welche sich überwiegend an der Wasserkante aufhält, sehr gut beobachten.

    Einmal editiert, zuletzt von Cree (6. Januar 2023 um 19:38)

  • 70 cm groß, ich konnte es gar nicht fassen 8| 8| 8|

    Wir waren mucksmäuschenstill, und die Boote in der Umgebung wurden mit Handzeichen darauf aufmerksam gemacht, sich leise zu nähern. Die Bootsführer kannten sich gut aus.

    Minutenlang haben wir dem Seeadler dabei zugesehen, wie er sich in aller Ruhe geputzt hat, aber die anderen wollten ja auch mal dran kommen und so ging unsere Fahrt weiter

    Es gab nochmal eine kleine Zugabe

    Bevor wir nach Tulcea zurückfuhren, gab es noch einen kleinen Halt mit Imbiss und Toilettenpause

    Da wurde kräftig gefachsimpelt

  • Beschwingt bestiegen wir die Boote, muss wohl am Wein gelegen haben

    Jetzt konnte unser Bootsführer wieder auf‘s Pedal treten

    Wir erreichen Tulcea und sind nach ein paar Schritten zurück auf der Anesha

    Dieser Tag war einfach nur traumhaft, wir kommen wieder !

  • Danke an die Administrator ‚en Peter, für das löschen der Bilder im Freilichtmuseum von Bukarest. Dadurch, das es Bilder im freien waren, sind mir die durchgerutscht. Aber ihr habt Recht, das verstößt gegen die Forumsregeln. Entschuldigung für den Arbeitsaufwand.

    LG Gudrun

  • 15.07. Sonntag Moldavien, Giurgiulesti an 07:30-12:00

    Um 09:00 Uhr starteten wir zu unserem Ausflug „unbekanntes Moldavien„

    23 km entfernt vom Anleger erwarteten uns vor dem Dorfmuseum einige Frauen einer Folkloregruppe.

    Ich zeige euch hier nur die Bilder aus dem öffentlichen Bereich.

    Es waren Kostproben von Speis und Trank aufgebaut, es gab ein paar Verkaufsstände und eine Tenne in welcher die Folkloreaufführung stattfand.

    Wir trafen auf sehr authentische Frauen und Männer. Die Aufführung war lustig und herzallerliebst. Es wurden Alltagsszenen vom Landleben vorgeführt, musikalisch begleitet und gesungen.

    Danach wurden die Ausflügler vor der Tenne noch zum mittanzen aufgefordert und es fanden sich so einige, welche sich gerne an den Kreistänzen beteiligt haben.

    Wir haben einen geflochtenen Korbeimer und ein super dickes Schafsfell gekauft.