Da Kotor ein Tenderhafen ist, wartet der Bus im Hafenbereich, wo man gleich einen schönen Blick auf die Festung hoch über Kotor hat. Der Bus fährt langsam über eine Serpentinenstrasse mit traumhaften Ausblicken immer weiter "himmelwärts". Diese Zeit nutzt der ortsansässige ältere Reiseleiter, um uns einige interessante Informationen über Montenegro zu vermitteln. Auch bei diesem Ausflug musste ich feststelle, daß die Zeit des Krieges tiefe Wunden in den Menschen hinterlassen hat, welche noch lange nicht verheilt sind. Ungefähr auf Hälfte der Strecke nach Njegusi gibt es einen Fotostop, wo man einen wunderschönen Panoramablick um und auf Mein Schiff hat. Im einem Rasthaus von Njegusi auf 1000 Meter Seehöhe bekommt man einen Teller mit Käse und Rauchschinken und ein Getränk nach Wahl. Links neben der Gaststätte ( hier ist auch ein öffentliches WC mit weniger Wartezeit als im Lokal) werden in einigen Buden Strickwaren, Souveniers und vakummverpackte ländliche Produkte verkauft. Bei der Weiterfahrt befindet man sich dann auf einer wunderschönen Hochebene mit Blick in gewaltig Gebirge. Nun geht es auf einer weit schöneren Strasse hinab nach Budva welches wir im wahrsten Sinne des Wortes links liegenließen. Dort sieht man die Altstadt auf einer kleinen Halbinsel, das moderne Budva, welches wir durchquerten, erinnert eher an einen Badeort mit hohen Hotels. Am Tenderhafen angekommen, verlassen wir den Bus und bekommen noch eine Führung durch Kotor, welches mir besser gefallen hat als Dubrovnik. Danach verabschiedete sich der Reiseleiter und man kann beliebig aufs Schiff zurücktendern.
lg Christine
