es gibt in meinen Augen mindestens 4 Treppenhäuser.
2 öffentliche bei den Fahrstühlen und 2 fürs Personal (weiter vorne/hinten).
Alle diese 4 sind im Notfall zu nutzen.
Diese sind auch bei der SNRÜ (zumindest bei den Melitta-) auf den AIDAs geöffnet und sollen auch genutzt werden. So stellt man dann auch ohne Choas fest, dass die Treppenstufen der Personaltreppen deutlich kürzer sind.
Mit der temporären Bordkarte ging es dann kurz vor 12 Uhr an Bord.
Auch wenn wir noch keine SMS bekommen hatte, wollten wir zumindest schon mal schauen, wo die Kabine liegt und fanden an der Tür schon unsere Bordkarten vor.
Also rein in die Kabine und festgestellt, dass "fertig" relativ ist. Ok, es war zu 90% fertig. Das Sofa war schon zum Bett vorbereitet, die Rückenkissen (Sofarückseite) standen herum und das Sofa war noch nicht bezogen bzw. nur in Teilen. Die Rose war noch nicht da. Also in Summe nichts schlimmes.
Wir waren auf alle Fälle froh unser Handgepäck abstellen zu können, die "Wintersachen" ablegen zu können und die Wertsachen in den Safe zu platzieren.
Zur Kabinenbeschreibung geht es hier: Beschreibung
So ging es deutlich leichter gut gelaunt zum Mittagessen im Ankelmannsplatz.
Dort verbrachten wir einiges an Zeit unter anderem studierte unser Sohn sehr genau, welche Eissorten dort alle vorhanden waren und stellten dann erfreut fest, dass schon 2 unserer 3 Koffer vor der Kabine standen. Also kurz die Kleidung vom Flug gegen angenehmere Reisekleidung gewechselt (wir hatten "quer" gepackt, also von jedem etwas in allen Koffern) und los ging die Erkundung des neuen Schiffes.
Ich denke die grundsätzlichen Gegebenheiten wurden im nMS1 Thema schon beschrieben, so beschränke ich mich ein wenig. Wir verbrachten einige Zeit in der neu platzierten Galerie (bezogen auf die MS6). Die Anordnung hat sich hier deutlich geändert und wir unterhielten uns recht lange sehr nett mit dem Künstler.
Dann blieben wir "Jungs" in der Arena hängen. Wir spielten eine Runde Basketball. Danach spielte unsere Sohn noch mit anderen Kindern und ich unterhielt mich mit Tim Timatima . Ok, wir wussten das beide nicht, aber der Austausch passte zu seiner eigenen Beschreibung im Rollcall .
Die Arena sollte für unseren Sohn der Fixpunkt dieser Reise bleiben.
Danach ging es ins Wasser. Der 25m Pool war angenehm beheizt. Man konnte gut seine Bahnen schwimmen, während sich das Schiff füllte. Der Pool hatte durchgehend 25 Grad, das Spaßbecken wurde auf 27 Grad beheizt.
Schwierig war das Verlassen, da es doch kalt und windig im Schatten war. Hier kam die warme Dusche auf halber Höhe der Bahn zu gute. Also schön den Chlor abgeduscht und dann ab ins Handtuch gewickelt.
Zwischendurch gegen 15 Uhr gab es auch die Durchsage bzgl. der allgemeinen Kabinenfreigabe.
Zum Abendessen war der 3. Koffer dann auch vor der Kabine. So ging es frischgemacht ins Atlantik Klassik.
Es gestaltete sich etwas schwierig, da wir als Erstbesucher keinerlei Hinweise erhielten wie die Bestellung verläuft. So wurde zunächst von einer Servicekraft eine Getränkebestellung entgegengenommen und später von einer anderen das Essen erfasst. Das Essen war sehr gut, allerdings kam für mich die ganze Reise über leider nur ein Hauptgang in Frage. Das reduzierte die weiteren Besuche.
Um 21:15 gab es dann die SNRÜ. Für uns um drei Uhr in der Nacht aufgestanden und mit einer Stunde weiter versehen ein ordentlich langer Tag. Wir mussten in die Ebbe und Flut Bierbar und konnten noch einen Sitzplatz vorne ergattern, während sich die Bar füllte. Letztlich wurden unsere Plätze dann noch an deutlich ältere Mitreisende übergeben.
Zu denken gibt mir der Füllegrad der Bar in dieser „entspannten“ Atmosphäre. Der Bereich war vollständig zugestopft mit Passagieren. Vom Einweisungsfilm konnte man so nur an den wenigsten Plätzen etwas erahnen. Wie hier im Katastrophenfall eine koordinierte Evakuierung erfolgen soll, erschliesst sich mir nicht.
Auf dem Rückweg wurde dann unsere Promibegleitung an Bord entdeckt. Wie schon Coldfire schrieb war Sepp Meier an Bord und letztlich nur einige Kabinen weiter, so dass man sich häufiger begegnete.
Nach dem Ablegen ging es ins Bett. Die Poolparty nutzen wir in unserer Kabine dann als Einschlafmusik.
wir waren schon etwas darüber. Mit etwas Vorlaufzeit lag der Preis bei <70 Euro direkt im Terminal 2 Parkhaus.
Dafür waren wir unabhängig von irgendwelchen Shuttles mitten in der kalten Winternacht.
Der Skyliner zwischen den Terminals braucht max. 5 Minuten eher weniger. Aber man muss natürlich erstmal hin (Mitte von Terminal 1 B kurz vor den Sicherheitskontrollen links) und kommt mittig in Terminal 2 raus. Das ist zeitlich wirklich überschaubar.
Bitte wählt den richtigen Zugang dann zum Gate. Das sollte unten auf der Ebene der Gepäckausgabe sein.
Die Gates "oben" und "unten" sind nicht miteinander verbunden und man muss wieder durch die Sicherheitskontrolle, wenn man falsch war.
ja das mit den Mietwagen ist recht gut, wenn der Anlegeplatz stimmt.
Auf La Gomera sind die Autovermieter im Prinzip direkt vor dem Liegeplatz, dort wo es auf die Fähren geht (also Avis und einige lokale). Cicar war 1-2 Gebäude weiter an der Straße. Ich bilde mir aber ein es von aussen wahrgenommen zu haben.
Lanzarote ist leider etwas Lotterie.
Wenn man den inneren guten Liegeplatz hat, ist alles perfekt. Man läuft vom Schiff 5 Minuten zur Hafen-Info, die sich den Raum mit den Cicar Angestellten teilt.
Mit diesem Liegeplatz kann man auch guten Gewissens das Auto am Vorabend bestellen/abholen. Wir hatten hier 20 Uhr als Abholzeit eingetragen und bis 18 Uhr am Folgetag gemietet. Gleicher Preis und keine Schlange am Morgen.
Gut war es insbesondere, da vor dem Schiff ein riesiger Parkplatz war, wo man mit Bordkarte hinfahren konnte und den Wagen parken.
Wie das nun ist, wenn man den anderen Anleger hat? Kann ich leider nicht beurteilen.
Für uns war es perfekt.
Grundsätzlich kommt man auf Lanzarote zwar flotter voran, dafür ist die Insel aber halt größer.
Generell sollte man die Strecken aber einfach entspannt angehen und halt nicht das letzte Ziel am weitesten vom Hafen haben, dann passt das schon mit der Zeit.
Ach ja, tolle Entscheidung und bestätigt mir, dass hier diese Schleife einach zu viel wird mit Lanzarote, Teneriffa und La Gomera direkt vor dem Rückflug.
Das ist leider Schade.
Wobei die Route anders herum Freitags in Agadir landen würde und dann wohl eher wenige Geschäfte geöffenet wären ?
Aber dann hätte man immerhin diese Tage zum Besinnen und Herunterkommen.
Für uns war vorher La Gomera die große Unbekannte und der Reiz. Deshalb war es schwer es auch so zu machen.
wie zu der
Jahreszeit üblich kam die Reise letztlich sehr plötzlich.
Das Anreisepaket
enthielt für uns angenehme Flugdaten mit Start um 6:40 und Rückflug gegen
Mittag.
Auch aufgrund der
Jahreszeit buchten wir vorab einen günstigen Parkplatz am Terminal in
Frankfurt. So konnten wir unsere Winterjacken im Auto lassen und direkt mit der
Übergangskleidung zur Gepäckabgabe. Letztlich war es preislich auch günstiger,
als ein Taxi hin und zurück.
Am Flughafen selbst
war dann alles entspannt. Bei der TUIfly Gepäckabgabe entstand der Eindruck,
die Gäste wollen alle aufs Mein Schiff. Zumindest sahen die Kabinenanhänger an
den Koffern aus wie unsere. An Bord wurde vom Personal allerdings mehrfach von
AIDA und Mein Schiff Gästen gesprochen. Kann also auch ein gemischter Flieger
gewesen sein.
Die Wartezeit zum
Abflug verging schnell und wir konnten zeitig den Flieger betreten. Dann
allerdings wunderten wir uns über 4 freie Plätze. Gut, dass klärte dann die
Rückfrage von den Flugbegleitern, die noch 2 Familien suchten. Kurz darauf
kamen auch zwei zusätzliche Passagiere.
Der Rest allerdings
führte zu hektischer Betriebsamkeit des Personals.
Letztlich kam nach
einer halben Stunde die Durchsage vom Kapitän, dass es sich zwei Passagiere
NACH dem CheckIn anders überlegt haben und nun doch nicht mitfliegen wollen.
Deren Gepäck müsse noch aus dem Frachtraum geholt werden, dann könne es
losgehen.
Hier stellte sich
mir die Frage, warum die "draußen" schon am ausladen waren, während
an Board die Crew in der Kabine immer unruhiger wurde und die Passagiere
suchte/auf diese wartete. Ich hatte nicht den Eindruck, dass diese informiert
waren.
Der Flug verlief
sehr angenehm und ruhig. Allerdings war es in der Kabine recht kühl, so dass
viele Passagiere ihre Jacken anzogen.
Die inkludierte
Verpflegung bestand aus einem Brötchen und einem kleinen 0,1er Becher Getränk.
Am Flughafen kam das
Gepäck auch schnell und wir konnten zu den Bussen gehen. Es waren dort 3 Busse
für die Mein Schiff Gäste. Die Plätze waren exakt verplant, so dass ein
Familienvater alleine noch zu uns auf den letzten freien Platz. Das Problem
dann war, dass er die Transfer Voucher für alle 4 hatte. Also auch für die 3 im
anderen Bus. Gab einige Diskussionen, letztlich ging es dann aber los.
Am Hafen angekommen
fuhr der Bus zunächst an der AIDAStella vorbei bis zum Eingang des Mein Schiff
Checkins. Hier gab es direkt hinter der Tür eine Warteschlange für
OnlineCheckin-Kunden und sonstige. Am Ende der Schlange stand eine
Ordnungskraft, die dann die Passagiere zu den Checkinschaltern steuerte.
Schlange war für uns
relativ. Wir hatten 1 Paar in der OnlineCheckin-Schlange und ca. 10 in der
anderen. Also den Online-Zweig genommen und als wir vorne waren, war das eine
Paar schon am Schalter und wir nach kurzer Zeit dann auch.
Die Ordnungskraft
hinter uns hatte dann einiges zu tun, da wiederholt Gäste meinten einfach mal
an allen vorbei zu den Schaltern laufen zu wollen.
Hier ein Bild vom
Hafengebiet.
Unten links unten
der Eingang zum Checkin-Terminal. Gegenüber die "kleine" Stella.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Neben den Schaltern
wurde unser Sohn dann noch von den Kinderbetreuern eingefangen und über die
Gegebenheiten aufgeklärt. Er bekam einen Mein Schiff Turnbeutel und einiges an
Werbematerial für Zuzahlprogramme sowie ein Sammelbild für ein Album, das man nur
an Bord kaufen mit Sammelbildern füllen konnte.
PS:
Bilder werden zunächst rar sein. Zum einen waren wir mit "leichtem" Gepäck unterwegs bzw. froh die schweren Sachen nicht permanent dabei zu haben. Zum anderen ist da noch das Thema Verfremdung. Es wären einfach zu viele Personen durchaus erkennbar und nach Verfremdung nicht mehr viel vom Bild übrig.
Bei den Bildern an Land sollte sich das besser gestalten lassen.
Da sich die
Erstellung des Reiseberichtes zieht, fange ich einfach mal an mit ihm und werde
ihn dann in evtl. größeren Abständen weiterführen.
Kanaren mit Lanzarote auf der Mein Schiff 1 (06.01.-13.01.2019)
Unsere Reise mit der
neuen Mein Schiff 1 wurde im Herbst 2018 gebucht.
Folgende Route hatte
die Fahrt
06.01.2019 - Gran
Canaria - Las Palmas
07.01.2019 - Seetag
08.01.2019 - Marokko
- Agadir
09.01.2019 - Seetag
/ Lanzarote - Arrecife
10.01.2019 -
Lanzarote - Arrecife
11.01.2019 -
Terefiffa - Santa Cruz
12.01.2019 - La
Gomera - San Sebastian
13.01.2019 - Gran
Canaria - Las Palmas
In meinen Augen
vorab tolle Ziele, allerdings von der Planung sehr voll, mit wenig Zeit zum
Erholen oder Sammeln. Ich habe da gerne einen Seetag gegen Ende zum Packen oder
einfach noch einmal die Reise zu geniessen.
Neu für uns waren
Agadir, Teneriffa und La Gomera.
Insofern beschränkte
sich unsere sehr überschaubare Vorbereitung auf diese Ziele. Wir waren froh
letztlich über das Forum gemeinsame Ausflüge organisiert zu haben. Danke da
schon einmal an katrinluise und Bremerin sowie Mainschiffer .
Apropos:
ich möchte nicht vergessen auf den vorhandenen Reisebericht von Coldfire zu verweisen.