Mal sehen, was mir so hängen geblieben ist als erster Eindruck.
zunächst war der Service am ersten Tag im Ankelmann wirklich bescheiden. Wir konnten mit Mühe einen Tisch ergattern, wo gerade eine Familie ging.
Die Teller der Familie mit Baby hatten wir nach 45 Minuten immer noch auf dem Tisch stehen. Unsere bis dahin verbrauchten Teller gesellten sich fein dazu.
Generell war ich (leider) nicht sehr erfreut über die Hygiene im Ankelmann. Wir sind dort mehrfach an Tische gekommen, die freigeräumt waren, jedoch richtig sichtbar dreckig waren. Ob es nun Flüssigkeiten von Getränken waren oder Essensreste. Wohlfühlen ist anders.
Hinzu kam auch, dass die Auslagen beim Essen häufig schon früh aus waren und durch Alternativen ersetzt wurden.
Das ist für mich als entspannten Buffetgänger ein absolutes NoGo. Ich schaue mir in einer ersten Runde an, was bei mir auf die Teller kommen soll und sammle dann nach der Suppe oder dem Salat die Hauptspeise ein. Nur die war mehrfach nicht mehr vorhanden. Das Schild schon, aber die Speise war eine andere. Mal waren es Schnitzelchen, mal wurde aus Brokoli dann Spargel (?). Das führte irgendwann dazu, dass man sich etwas nahm, wenn man es sah, um es später zu essen. Aber eigentlich esse ich es lieber warm. Zudem ist es grade mit Kind auch nicht toll, wenn das leckere Essen plötzlich nicht mehr zu finden ist.
Die Qualität der Speisen an sich war gut bis sehr gut.
Was mir fehlte war ein kleines Sortiment an Default-Saucen. Beim Salat wurde das Dressing gefühlt täglich zu 100% ausgetauscht (mir sagen da nur 1-2 zu und Salat ist fast nur im Urlaub auf dem Plan) , so ein wenig Kräuterbutter und ähnliches für die Mitnutensteaks oder Saucen suchte ich leider vergeblich (kann aber auch an mir liegen).
Gefühlt kam mir das Buffett auf der 6 hier "stimmiger" vor.
Das Atlantik Klassik war sehr lecker. Die größe der einzelnen Portionen muss man erst einmal kennenlernen, dann kann man sich hier sehr wohl fühlen.
Tag&Nacht hatte immer sehr leckere Sachen (bei mir für Zwischendurch).
beim Ganz schön gesund hat uns die Karte schon fern gehalten, da war nicht im Ansatz etwas für uns passendes enthalten.
HIer war das Ristorante auf der 6 ein großer Mehrwert und eine gute Alternative im Restaurant-Programm.
Bei der Manufaktur (oder wie heisst es wo es Pizza gibt?) war ich schon mehr als erstaunt, wenn ich sehe, dass hier für eine beliebige Pizza noch Aufpreise von rund 8 Euro zu zahlen sind. Bei dem Ristorante meiner Wahl ist die Pizza absolut frisch, der Schinken wird in der Küche frisch geschnitten und der Preis ist deutlich geringer. Und die 8 Euro sind wie gesagt noch eine Zuzahlung zum All In.
Beim Bäcker war ich auch häufiger einen feinen Panini zu geniessen. Auch gelegentlich beim Abendessen.
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Bei den Bars sind wir sehr wenig gewesen. Das liegt einfach auch daran, dass wie schon auf der 6 keinerlei wirkliche Möglichkeit zum Spielen gegeben ist. Die kleinen Tischchen haben ja schon mit 3 Getränken drauf Probleme. Da braucht man über ein Kartenspiel zu dritt gar nicht nachdenken.
Der Versuch endete dann in einem umgekippten Cocktailglas und einer ordentlich nassen Hose.
Bei der Bar am Swimmingpool war ich gelegentlich. Es war zu den Zeiten immer leer (2-3 Gäste). Ich bekam jedoch nie innerhalb von 5 Minuten mein Getränk und verliess mehrfach nach 10 Minuten ohne Kontakt die Bar und ging zu Alternativen.
Die Aussenalterbar war nett. Das war sehr angenehm. HIer war es mit dem Wetter spaßig. Je nach Schattenkante saßen die Leute mit Pulli und Jacke direkt neben den Gästen in kurzer Hose und T-Shirt. Das war einfach dem Kanaren-Wetter geschuldet.
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Wir haben zu Beginn dem Atilier einen Besuch abgestattet. Es ist vollkommen anders als das der MS6 aufgebaut. Deutlich künstlerischer. Der Leiter dort ist sehr nett und angenehm. Ich bin mir sicher mit ihm kann man gut gestallten.
Da wir wenig Zeit an Bord hatten, wurde das Atilier nicht weiter genutzt.
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Die Zimmer waren optisch immer sehr sauber, da gibt es nichts zu meckern.
Irritiert hatte uns allerdings schon, dass auf dem Couchbett keine "Unterlage" für die bei Kindern nicht auszuschliessenden Flüssigkeiten vorhanden war. Die Nutzung der Sofas werde ich mir bei künftigen Reisen auf der 1 gut überlegen.
Das war auf allen Schiffen bisher anders.
Evtl. wurde es einfach vergessen mit dem Druck die Kabine schnell bereit zu stellen.
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nun zu den positiveren Sachen.
Die Sauna war absolut in Ordnung. Von der Ausstattung war es für mich vollkommen angemessen und ausreichend. Ich war allerdings auch nie zum Aufguss bzw. zu Stoßzeiten dort.
Die von asgut angesprochene Treppe hinunter zum Ruhebereich fand ich allerdings auch sehr fragwürdig. Der rechte Handlauf war in die Wand eingelassen, wenn man da rutscht, ist man verloren.
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Ganz toll gefallen hat mir die Arena. Für unseren Sohn war es der Fixpunkt auf dem Schiff. War er nicht zu finden, war er in der Arena. Ob Basketball, Volleyball, Fussball oder Tischtennis, es war dort immer was los. Sportlich gesehen, wäre es sinnvoll, die Linien der Felder in der Farbe zu unterscheiden. HIer waren alle Linien einfach weiss und einige Gäste konnten zunächst die Felder nicht unterscheiden.
Es war immer angenehm hier zu sporteln. Kein Wind, kein Sonnenbrand, das war schon sehr fein.
Für die Programmpunkte zu den genannten Sportarten waren die Crewmitglieder immer 2 Minuten vor Ort, dann überliessen sie die Gäste sich selbst (evtl. haben sie beim Tischtennis mal Ergebnisse gezählt). Ein O-Ton "oben werde ich mehr gebraucht". Ab dem 2. Tag wussten die Gäste schon selbst wie z.B. das Volleyballnetz aufgebaut wird und dafür waren die Betreuer auch nicht mehr nötig.
Das war insgesamt schon sehr motiviert von den Betreuern.
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Sehr angenehm war der Poolbereich. Sicher auch aufgrund der wechselnden Temperaturverhältnisse gab es immer einen Platz, wenn wir suchten. Das war allerdings nur an den ersten Tagen.
Das Wasser war sehr angenehm in dem 25m Becken bei 25 Grad. Der kleine Pool sollte 27 Grad haben.
Besonders angenehm war die warme Dusche neben dem 25m Becken. Da konnte man sich ein wenig aufwärmen nach dem windigen Ausstieg.
Soweit meine Einschätzung. Bitte nicht irritieren lassen, falls es so "viel" negativer Text ist.
Ich meine man sollte seine negativen Erfahrungen konkret genug beschreiben, damit sie nicht überbewertet oder fehlinterpretiert werden können.
Zum Service wurde ja schon angesprochen, dass wahrscheinlich Ausbildungskräfte im Einsatz waren. Das könnte einiges erklären.