Ich wunderte mich dann nur über die sehr kurze und einsilbige Durchsage mach dem Ablegen bzw. Auslaufen. Es hieß dann es gebe später noch eine weitere Durchsage. Die kam dann beim Abendessen im Atlantik.
Ich wunderte mich über den Speed den das Schiff hatte. Dies klärte sich dann mit der Durchsage. Die span. Häfen wurden geschlossen und nach ersten Infos sei ein Anlegen in einem span. Hafen nur noch bis 24 Uhr möglich. Daher Vollgas um noch nach Teneriffa zu kommen. Hier sah TC wohl bessere Chancen die Passagiere dann von Bord und zurück nach Deutschland zu bekommen(mehr Flugkapazitäten, 2 Flughäfen, mehr Hotels etc., als auf La Palma). Im Laufe des Abends dann die Nachricht, das Kreuzfahrtschiffe auf See auch noch dann bis Samstag auf den Kanaren anlegen dürften. Daher dann Speed raus und als neues Ziel wurde Gran Canaria ausgegeben. Also dümpelte man nun um Gran Canaria herum. Für uns (die eigentlich noch eine weitere Woche an Bord wären) gab es am nächsten Tag die Info, das zns Flüge besorgt werden und wir am Sonntag nach Hause kommen. Also Abbruch der KF und mit Sonderflug nach Deutschland. Als uns der Flug mitgeteilt wurde, mit SundAir nach DUS, machte ich mich mal zur Rezeption auf um zu versuchen für meine gehbeeinträchtigte Mutter einen Rollstuhlservice auf dem Flughafen Gran Canaria und dann in DUS zu organisieren. Was ich dann dort vor der Rezeption erleben musste war echt der Hammer dort waren Mitreisende die dort einen Aufstand machten, da sie noch nachfolgend nach der KF Hotelübernachtungen selbst oder im Rahmen von Kombipaketen über Reiseveranstalter gebucht hatten. Diese könnten sie ja nun nicht in Anspruch nehmen. Anstatt froh zu sein das TC alles tat um die Passagiere heil und gesund nach Deutschland zu bringen beschimpften diese die Mitarbeiter an der Rezeption. Unglaublich. Der Höhepunkt war dann das einige Passagiere noch Gutscheine von ihren Reiseveranstaltern für Gran Canaria hatten, die nun nicht eingelöst werden konnten. Die Rezeption konnte diese Personen nur an deren Reiseveranstalter(z.B. Schauinsland) verweisen. Da gab es den nächsten Aufschrei. Dies sei ja nicht möglich da weder normale Internet noch Telefonverbindung bestehen würde. Nur über Satellit. Eine Forderung war doch das Wlan für alle kostenfrei zu öffnen. Dies wurde von der Rezeption zurückgewoesen, da dann die Satellitenverbindung zusammenbrechen würde, da dann alle online gingen, nicht nur um emails zum Reiseveranstalter zu schreiben sondern auch um FB, WA, weitere soziale Medien zu nutzen oder einfach nur zu surfen. Entweder man bucht dazu einen Internettarif und stellt dem Reiseveranstalter dies dann in Rechnung oder man müsste warten bis eine Funkverbindung zum Mobilfunk auf det Insel besteht. Es waren unwürdige Szenen dort. Wie erwachsene Menschen wegen irgendwelcher unbedeutenden Gutscheine in einer solchen Situation die TC-Mitarbeiter angingen war echt nicht nachvollziehbar. Eigentlich sollten diese Leute dankbar sein, dass alles von TC unternommen wird uns gesund nach Deutschland zurück zu bringen.
Den nächsten Tag drifteten wir vor Maspalomas, somit gab es eine Mobilfunk-/Internetverbindung zur Insel.
Man genoss noch die unfreiwilligen Seetage. Dann Samstagabend Anlegen in Las Palmas. Man bekam noch die Uhrzeit für den Flughafentransfer mitgeteilt. Also Kofferpacken, Koffer in den Flur stellen, Abendessen und letzten Drink an der Bar. Nächster Morgen Frühstück im Anckelmann und dann auschecken' von Bord, Koffer suchen und zum Transferbus.
Upps .... eine ellenlange Schlage und Chaos bei den Busfahrern, wer fährt jetzt zuerst.
Nach ca. 30 Minuten war man endlich im Transferbus zum Flughafen unterwegs.
Dort dann einchecken zum Sonderflug ohne Flugticket oder ähnliches, der Name bzw. Personalausweis reichte. Hier konnte der benötigte Rollstuhlservice dann noch bestellt werden. Dann lief es eigentluch wie immer. Der Flieger war fast bis auf den letzten Platz belegt. Getränke(nichtalkoholisch) und Verpflegung waren aufgrund des Vollcharters kostenfrei dabei. Ich meine wir sind gegen 14 Ugr dann gestartet und gegen 18 Uhr in DUS. Dort den vorgebuchten Mietwagen übernommen und ab nach Hannover zum Airport um unser Auto abzuholen. Gegen 21.30 Uhr den Mietwagen abgegeben. Ab auf die A7, Zwischenstopp bei McD in Hildesheim und dann gegen 1.00 Uhr endlich wieder zu hause.