Beiträge von Bremerin

    Nachmittags habe ich dann einen Ausflug ins Landesinnere gemacht. Zunächst in das hübsche Städtchen Tempio Pausania, das für seine Häuser, die mit Granitsteinen gebaut sind und für seinen Karneval bekannt ist. Dieser konnte im Februar wegen Corona nicht stattfinden und wird an diesem Wochenende nachgeholt. Deshalb waren die Straßen abgesperrt und autofrei.

    Die Insel ist sehr grün. Korkeichen, wilde Oliven und kleinere Weinanbaugebiete sieht man ganz häufig unterwegs

    Tempio Pausania



    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    Weiter geht’s. Da wir gestern erst am Mittag den Hafen von Olbia erreicht haben, konnte ich vorne am Bug des Schiffes stehend die Fahrt durch die Inselchen und in den Hafen genießen

    Leider liegt Sardinien noch im Dunst, so dass man die tollen Felsformationen im Hintergrund nicht so gut erkennen kann

    Muschel- oder Austernzucht

    Unser Liegeplatz voraus

    Hier wurden die Leinen mit einem Boot an Land gebracht

    Die Amalfiküste ist berühmt für ihre saftigen und aromatischen Zitronen, und Zitronen prägen auch das Stadtbild. Es gibt ein leckeres Zitronensorbet, das direkt in einer großen Zitrone serviert wird. Kostet 6,50 € bis 10 €.


    Auch hier sind die Gassen z.T. extrem schmal

    Auch die Haupteinkaufsstraße ist gerade breit genug für 1 Auto. Und die fahren, durch ein Ampelsystem gesteuert, tatsächlich hier durch. Freundlich hupend nötigen sie die flanierenden Touristen, in einem Geschäft oder einer der schmalen Gassen Zuflucht zu suchen. Das reichte mir dann bald, und anstatt noch den auf einer Anhöhe gelegenen Friedhof zu besuchen,

    von dem man eine schöne Aussicht haben soll, habe ich mich auf den Rückweg auf‘s Schiff gemacht. Fazit: auch Amalfi und hier besonders die Kathedrale hat mir gut gefallen, aber Positano ist eindeutig hübscher.

    So, nun haben wir in Olbia festgemacht. Und ich habe wieder Internet, um Euch den Rest des gestrigen Tages zu berichten.

    Nachmittags habe ich mir Amalfi angeschaut. Auch dieser Ort ist am Berghang hinauf gebaut.



    Es gibt einige wirklich hübsche Brunnen

    und eine wunderschöne Kathedrale, zu der eine hohe Treppe hinaufführt und deren malerische Kulisse Liebes- und Brautpaare für Fotosessions genutzt haben. Die Kathedrale ist dem heiligen Andreas geweiht, dessen Gebeine dort aufgebahrt sind.

    Das Innere darf ich Euch ja leider nicht zeigen. Es hat mir sehr gut gefallen. Hier der Kreuzgang

    mit Marmormosaikfragmenten aus dem 12. Jh.

    Hier dominieren intensive Farben, und da die Zitronen von hier wegen ihrer hohen Qualität berühmt sind, ist das Gelb sehr häufig vertreten. Das Angebot an Kleidung (häufig selbst hergestellt) und Souvenirs war hier qualitativ hochwertig und entsprechend hochpreisig. Dennoch hat es mir Spaß gemacht durch die engen Gassen zu schlendern und in das eine oder andere Geschäft zu schauen.

    Nach drei Stunden bin ich zurück zum Hafen gegangen und habe das nächste Boot nach Amalfi genommen

    Es war ein Besuch, der sich trotz der Menschenmassen sehr gelohnt hat.

    Seit heute Morgen liegen wir vor Amalfi auf Reede, und ich bin kurz nach 9.00 an Land getendert. Gleich am Anleger sind die Anbieter für Bootstouren, und ich habe ein Ticket für 9€ nach Positano gelöst. Die Fahrt entlang der Küste ist wirklich schön, und ich war traurig, dass sie schon nach 20 Minuten vorbei war.


    Schon vom Wasser aus freute ich mich sehr auf diesen hübschen kleinen Ort

    Leider hat sich die Schönheit Positanos und der Amalfiküste inzwischen in der ganzen Welt herumgesprochen, und so waren neben italienischen, deutschen und französischen Touristen auch sehr viele US-Amerikaner unterwegs. Deswegen gibt es auch nicht so viele Aufnahmen ohne Menschen

    Gestärkt mit einem leckeren inseltypischen Nudelgericht (mit Kapern, Tomaten und Thunfisch) habe ich mich auf den Weg zum Süden der Insel gemacht. Ein alter Pfad führt zum alten Observatorium, von dem man einen schönen Blick auf die südlich gelegene Insel Vulcano haben soll. Wirklich schön war der von Schrottplätzen und einem großen Winterlager für Motorboote gesäumte Weg nicht, und es ging stetig bergan. Und ein Blick auf die Uhr zeigte mir auch, dass ich wohl den ganzen Weg nicht mehr schaffen würde. So bin ich dann auf einen kleinen Weg zu einem Strand gelaufen und hatte auch einen seitlichen Blick auf Vulcano.

    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    Die restlichen Dateien waren leider wieder zu groß.

    Auf unserem Weg nach Norden sind wir dann noch an Stromboli vorbei gefahren. Aber leider war der Vulkan heute Abend nicht in Feuerspektakel-Laune

    Das war‘s von den Äolischen Inseln

    Guten Morgen aus Amalfi. Es ist halb acht, die Sonne scheint und es verspricht ein warmer Tag zu werden.

    Gestern Abend hatte ich kein Internet mehr, deshalb folgen jetzt die Bilder von meinem Tag in Lipari. Diese kleine Insel gehört zu den Äolischen Inseln, die nicht weit nördlich von Sizilien liegen.

    Hübsche enge Gassen prägen das Stadtbild,

    und alles ist sehr farbenfroh

    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    Am Hafen, wo die Fischer wie schon immer ihren frischen Fang zum Verkauf anbieten. Heute kommen die Käufer*innen mit dem Auto vorgefahren

    oder sitzen gleich schon auf dem Bug des Schiffes :)

    Heute haben wir übrigens erfahren, dass unsere Kreuzfahrt nicht in Genua endet wie ursprünglich geplant sondern in La Spezia (dem letzten Hafen vor Genua). Der Grund ist, dass der Hafen von Genua wohl hoffnungslos überbucht ist. Der erste angebotene Liegeplatz kommt nicht in Frage, weil an dieser Stelle die Wassertiefe nicht ausreicht, und auch das Angebot sich einen Anleger mit einem 4000-Passagier-Schiff mit MSC zuteilen, hat Phoenix wohl dankend abgelehnt. So bleiben wir denn in La Spezia und werden von dort zum Flughafen nach Mailand gebracht. Die individuell abreisenden Gäste haben einen Transfer nach Genua angeboten bekommen.

    Bist Du eigentlich am Vormittag individuell an Land gewesen in Giardini Nixos ?

    Nein, das habe ich mir geschenkt. Gisrdini Naxos ist ein reiner Touristenort mit einem langen Sandstrand, der allerdings in verschiedene Clubbereiche parzelliert ist. Ob es auch möglich ist, individuell an den Strand zu gehen, ohne etwas bezahlen zu müssen, weiß ich nicht. Darüber hinaus gibt es die übliche touristische Infrastruktur mit vielen Restaurants und Läden zum Shopping. Ich habe es mir lieber auf dem Schiff gut gehen lassen.

    Liebe Grüße Verena

    Den Weg durch die Schlucht kann man übrigens sehr gut alleine im eigenen Tempo machen. Wir hatten allerdings eine sehr gute - perfekt deutsch sprechende - Führerin, so dass ich ihr gerne gefolgt bin, weil ich ihre Informationen so interessant fand.

    Der erste Teil des Rundweges führte uns durch den botanischen Garten mit vielen interessanten Pflanzen

    Es gibt hier eine spezielle Sorte Zitronen, deren Namen ich leider vergessen habe, die aber sehr saftig sein sollen

    Nochmals unten in der Schlucht


    Mehr kann ich Euch leider nicht zeigen, weil alle anderen Dateien zu groß sind.

    Der Ausflug hat mir sehr gut gefallen und ich kann ihn sehr empfehlen.

    Mit dieser hübschen Skulptur aus Giardini Naxos verabschiede ich mich für heute und sage tschüss bis morgen auf Lipari.

    Die Basaltfelsen sind das Resultat diverser heftiger Vulkanausbrüche zwischen 40000 und 5000 vor unserer Zeitrechnung. Nachdem die Lava erkaltet war, schrumpfte sie und wurde rissig. So konnte das Wasser des Flusses, der schon vorher da war, in die Spalten eindringen und hat die Basaltfelsen immer mehr ausgewaschen bis zu ihrer heutigen Form. Insgesamt gab es drei Ausbruchsperioden.

    Ich werde jetzt versuchen noch weitere Fotos von den Basaltformationen hochzuladen. In einem weiteren Teil kommen dann noch Fotos von dem Rundgang durch den botanischen Garten, in dem Heimische Sukkulenten gepflanzt wurden

    Am Ende des gut 1 km langen Rundweges sind wir mit dem Fahrstuhl in die Schlucht runtergefahren, wo es einen kleinen Sandstrand gibt

    Hier links ist der Aufzug zu sehen. Er ist kostenpflichtig, bei uns aber im Ausflugspreis inbegriffen

    Hier schien sogar mal kurzzeitig die Sonne.

    So, das Abendessen ist beendet, und vielleicht reicht das Internet noch für ein paar Fotos von meinem Ausflug in die Alcantara Schlucht.

    Die Alcantara ist ein Fluss im Osten Siziliens, der ganzjährig Wasser führt und nördlich von Giardini Naxos ins Meer fließt.

    Um zu der Schlucht zu gelangen, fahren wir ca. 30 Minuten vom Schiff durch eine fruchtbare, grüne Landschaft, in der sehr viele Zitrusbäume stehen.

    Das Wetter ist nicht so toll: dichte Bewölkung, morgens hat es auch mal geregnet. Und die Höchsttemperatur im Park soll 15 Grad betragen. Aber die Wettergöttin ist uns gnädig gestimmt: es ist wärmer als befürchtet, und der Regen setzt erst ein, nachdem wir unseren Rundgang beendet haben.

    Es empfiehlt sich feste Schuhe anzuziehen, da der Steinboden doch zum Teil recht uneben ist. Wer nicht trittsicher ist, könnte für einzelne kurze Abstiege auch überlegen Wanderstöcke mitzunehmen.

    Gleich nach der Ankunft wurde uns ein englischsprachiger animierter Film über die Entstehung der Schlucht gezeigt, den man sich getrost schenken kann - er ist nicht wirklich informativ. Hilfreich ist hingegen der Plan, in dem die verschiedenen Wanderwege aufgezeigt sind. Ihn gibt es auch in deutscher Sprache.

    So jetzt folgen erst einmal ein paar Fotos. Leider sind viele Dateien wieder zu groß.

    Faszinierende Granitformationen: