Beiträge von Bremerin

    Zum Glück gibt es für jeden das "passende" Schiff - man muß sich halt vorab genau informieren, sonst ist die Enttäuschung vorprogrammiert.

    Ich finde es auch sehr wichtig sich zu informieren. Und deshalb finde ich das Angebot von Phoenix das Schiff zu besichtigen auch sehr gut.

    Ob es für jedeN das passende Schiff gibt - ich weiß es nicht. Für mich passend wäre eine Kombination zwischen mein Schiff und Phoenix-Schiff: von der Mein Schiff die schönen Kabinen und die verschiedenen Restaurants mit unterschiedlichen Speiseangeboten. Und von Phoenix die genialen Routen und die schönen kleinen Schiffe . Da es diese Kombination - zumindest im deutschsprachigen Raum nicht gibt, muss ich Kompromisse eingehen. Und nachdem die Routen bei der Mein Schiff so ziemlich ausgereizt sind und Neues nicht in Sicht ist, haben wir beschlossen mal die Artania und jetzt die Amadea auszuprobieren.

    Nach dem Mittagessen blieb uns dann noch etwas Zeit, den Spa- und Saunabereich zu besichtigen, der uns sehr gut gefiel. Es gibt 3 Saunen und einen kleinen, aber schönen Ruhebereich. Und auch die Muckibude machte einen guten Eindruck. Danach haben wir die Außenbereiche noch besichtigt. Ob es nun daran lag, dass das Schiff während der Liegezeit im Hafen gereinigt wurde, weiß ich nicht. Aber die 2x3 schönen Strandkörbe in eine Nische direkt vor der lauten Lüftung zu platzieren würde mich davon abhalten mich reinzusetzen. Ich kann mir aber vorstellen, dass sie während der Kreuzfahrt woanders stehen. Was uns sehr gefiel war das wirklich großzügige Platzangebot draußen, die schönen Aussichtsbereiche im Bug und im Heck und die vielen verteilten Plätze für Liegen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man sich hier von früh bis spät gut aufhalten. Und ich hätte keine Bedenken, dass nicht jede, die will, hier auch einen Platz auf der Liege bekommt.

    Hier zunächst ein Foto vom Promenadendeck

    Und hier der Blick vom Sonnendeck

    Ein Bereich im Schatten

    Und auch Golfer kommen hier auf ihre Kosten

    Mehr konnten wir leider nicht mehr besichtigen, weil die Zeit vorbei war.

    Fazit: Ein Schiff mit Licht- und Schattenseiten.

    Durch die sanierten Kabinen gewinnt das Schiff deutlich. Ich hätte mir noch ein wenig freundlichere Farben gewünscht als den braunen Teppichboden und die braunen Tagesdecken, aber das ist wie so vieles Geschacksache. Und dass durch die einflügelige Balkontür nicht allzu viel Licht in die Kabine fällt, ist dem Alter des Schiffes geschuldet. Und das kann ich auch so akzeptieren, zumal ich es ja von der Artania auch so kenne. Wer wie wir häufig mit Mein Schiff gefahren ist, muss sich erst einmal umstellen. Dort war die Kabine häufig ein willkommener Rückzugsort, wenn es auf dem Pooldeck mal wieder brechend voll war. Hier werden wir die Kabine zum Schlafen nutzen, aber nicht als Aufenthaltsort tagsüber.

    Die nicht sanierte Kabine auf dem Lidodeck hat uns enttäuscht. Sie ist einfach zu dunkel und wenig einladend.

    Die öffentlichen Bereiche im Inneren des Schiffes (Bars, Bibliothek, Restaurants) haben uns gut gefallen, und das Gemälde Vier Jahreszeiten einer japanischen Künstlerin, das sich über der Rezeption über mehrere Stockwerke nach oben erstreckt, ist genial.

    Auch der Außenbereich des Schiffes hat uns - bis auf den Minipool - gut gefallen.

    Das Essen war sehr lecker und weckt die Lust auf mehr.

    So, das wär's für heute. Im August werden wir dann 24 Tage an Bord sein, und bestimmt wird anschließend mein Fazit noch ein wenig differenzierter sein.

    Anschließend ging es eine Etage höher auf das Lido-Deck. Dort haben wir die Kabine 886 im vorderen seitlichen Bereich gebucht. Bereits beim Betrachten der Fotos vom Schiff sah ich den großen Dachüberstand und hatte Bedenken, ob es nicht zu dunkel ist in der Kabine. Andererseits sprach für die Kabine, dass sie deutlich größer ist als andere Kabinen im gleichen Preissegment. Und das musste es leider sein, da Phoenix nur so einer Umbuchung von der Reise mit der Amera 22 auf dies Amadea zustimmte. Bei dieser Kabine handelt es sich darüber hinaus um eine noch nicht renovierte.

    Da diese Kabine nicht zur Besichtigung freigegeben war, konnten wir nur einen kurzen Blick hineinwerfen. Positiv fiel uns die Größe und das Bett auf. Aber sie ist sehr dunkel und dadurch - für uns - wenig einladend. Die dunklen Möbel tragen zu diesem Eindruck noch bei. Der Balkon, den ich nicht fotografiert habe, ist recht tief, aber vollständig überdacht. Das Bad machte einen engeren Eindruck als die bereits sanierten.

    Es gibt eine Steckdosenleiste mit 2 freien Steckplätzen

    und auf der rechten Bettseite diese eine Steckdose. Weitere Steckdosen konnte ich nicht finden, USB-Anschlüsse fehlen auch (noch).

    So hatten wir uns die Kabine dann doch nicht vorgestellt.

    Auf unserem weiteren Weg haben wir dann noch einen Blick in eine Suite geworfen, die ganz vorne gelegen war und eine tolle Aussicht ermöglichte

    Von 12.00 bis 13.00 sollte es Mittagessen geben, und so haben wir uns dann auf den Weg zum Restaurant gemacht. Nicht ohne zuvor noch einen Blick ins Lido-Restaurant zu werfen, das uns recht gut gefallen hat. Zumal dort wohl auch die Möglichkeit besteht draußen zu frühstücken (zumindest standen dort Tische).

    Im 4-Jahreszeiten-Restaurant habe ich leider keine Fotos gemacht, lediglich die Speisekarte hat es auf meine Speicherkarte geschafft

    Im Terminal wurden wir freundlich begrüßt, erhielten im Tausch zu unseren Ausweisen eine (temporäre) Bordkarte sowie einen Plan über zur Besichtigung freigegebene Kabinen und einen Deckplan der MS Amadea. Um 11.30 sollte auch eine Führung durch die öffentlichen Bereiche stattfinden, an der wir allerdings nicht teilgenommen haben.

    Zunächst ging es auf das Promenadendeck. Dort gibt es Außenkabinen sowie Verandakabinen, die eine Tür nach außen haben und über einen kleinen eigenen Sitzplatz verfügen. Wer die sanierten Kabinen auf der Artania kennt, dem werden die folgenden Bilder vertraut sein. Bis auf einen Unterschied sind sie gleich.

    Außenkabine:

    Der Stauraum in der Kabine ist wirklich großzügig bemessen. Hinter jedem Bett befindet sich eine kleine Ablage. In den Wandlampen befindet sich jeweils eine USB-Steckdose. 2 bequeme Betten sind rechts und links vom Fenster, und ein kleiner Beistelltisch dient als weitere Abstellmöglichkeit z.B. für Gläser.

    Der 4-türige Kleiderschrank bietet jeweils auf einer Seite Regalböden, auf der anderen Seite eine Kleiderstange.

    Gegenüber vom Kleiderschrank befindet sich ein Schreibtisch mit Schubläden auf der linken Seite und einem Kühlschrank rechts.

    Wer sich dieses Foto genau anschaut, wird wahrscheinlich schnell über das Aussehen der Steckdosen stolpern. Es sind 110-Volt-Steckdosen aus den USA. In einigen Steckdosen waren Adapter, weitere gibt es wohl in der Rezeption. Es sei aber auch erlaubt eigene Adaper mitzubringen. Nun muss ich bei all meinen Netzteilen schauen, ob sie auch für die Spannung von 110 V und 60 Hz geeignet sind. Dies sollte aber der Fall sein.

    Ein Blick ins Badezimmer. dort gibt es eine geräumige Dusche mit Rituals-Pflegeprodukten, ein modernes Waschbecken und WC.

    Die Balkonkabine ist im Aufbau identisch, nur hat sie statt dem feststehenden Fenster eine Tür, durch die man auf die kleine Veranda gelangt.

    Auch hier noch mal eine Aufnahme vom Schreibtisch. Hier sind mehr 'Gastgeschenke', da ab dieser Kabinenkategorie der Silverservice inkludiert ist.

    Der Sitzplatz auf der Veranda ist eng, aber es gibt auf diesem Deck auch Liegestühle, und man ist gleich auf dem Promenadendeck. Die verspiegelte Tür ist tagüber blickdicht.

    Hier noch mal einer kurzer Blick in eine 3-Bett-Außenkabine

    So, nun geht es aber endlich auf's Schiff.

    Der erste Eindruck war schon mal sehr gut: ein schönes kleines Schiff, das meinen Vorstellungen von (Kreuzfahrt-)Schiff entspricht und nicht wie ein überdimensionierter Container aussieht.

    Da unsere nächsten beiden Kreuzfahrten auf der Amadea stattfinden werden, haben uns natürlich die gebuchten Kabinen besonders interessiert. Das eine ist eine Verandakabine auf dem Promenadendeck, das andere eine Balkonkabine im vorderen Teil des Schiffes auf dem Lido-Deck eine Etage höher. Beide habe ich durch einen weißen Rahmen hervorgehoben.

    Wir haben die Amadea im Hafen von Bremerhaven besichtigt, und ich möchte Euch kurz meine Eindrücke von diesem für mich bislang unbekannten Schiff mitteilen.

    Zunächst ein paar kurze Anmerkungen zur Anfahrt zur Columbuskaje:

    im Hafengebiet gibt es eine Stelle, an der es zwei rel. dicht beieinander liegende Brücken gibt, von denen meist eine für Schiffe geöffnet ist (also nicht überquert werden kann) und die andere für Autoverkehr offen ist. Welche der beiden Brücken für Autoverkehr freigegeben ist, wird mit Hilfe eines grünen Pfeils an einer Anzeigetafel gezeigt. Derzeit ist es meistens die 2. Brücke. Das ist wichtig zu wissen, weil Google Maps immer den Weg über die 1. Brücke anzeigt. Derzeit ist der durch eine Absperrung geschlossen, das ist aber nicht immer so. Deshalb der wichtige Hinweis, IMMER dem grünen Pfeil zu folgen. Die gesperrte Brücke ist mit einem X deutlich gekennzeichnet.

    Und nun zu den Bauarbeiten an der Kaje. Wie ich neulich schon einmal geschrieben hatte, wird derzeit der mittlere Teil der Kaje saniert. Auf dem folgenden Foto ist das gut zu erkennen.

    Der 1. Abschnitt, hier links unten im Foto ist fertiggestellt. Wenn das Schiff hier liegt, könnt Ihr bequem über die neue Gangway auf das Schiff gelangen (s. nächstes Foto)

    Der mittlere Teil wird derzeit saniert, wie man auf dem 1. Foto gut erkennen kann. Der 3. Abschnitt der Kaje (oben rechts) ist noch nicht saniert. Er dient als Ausweichplatz, wenn gleichzeitig zwei Schiffe im Hafen liegen. Da man die Baustelle nicht zu Fuß durchqueren darf, kommt es dann zu dem hier im Forum schon öfter beschriebenen Transfer per Bus. Der derzeit im Bau befindliche Teil der Kaje soll im Herbst 23 fertiggestellt werden. Dann dürfte sich dieses Thema erledigen.

    Und noch ein kurzer Hinweis zur Columbuskaje. Die alten Gebäude, die Ihr vom Schiff aus sehen könnt, dienten in der Zeit zwischen 1870 und 1960 Millionen Menschen als letzter Ort vor dem Aufbruch in die Neue Welt. Im Auswandererhaus werden einzelne Schicksale exemplarisch gut dargestellt. Wer Lust und Zeit hat sich mit dem Thema Auswanderung noch ein wenig eingehender zu beschäftigen, sollte mal auf den Spielplan der Gruppe 'Das letzte Kleinod' schauen. Diese Gruppe setzt das Thema immer wieder in Szene, häufig auch in dem alten Auswanderungsgebäude. Nur so ist eine Besichtigung heute noch möglich, und die Aufführungen sind wirklich zu empfehlen: man fühlt sich schnell in diese Zeit zurückversetzt.

    tigerdisco

    Auch von mir ein herzliches Dankeschön für diesen tollen Bericht, der so ganz in meinem Sinne war: ich liebe Gebäude und Sonnenuntergänge, und Helsinki und Tallin gehören zu meinen Lieblingsstädten an der Ostsee.

    Mir scheint, dass wir einen ähnliche Geschmack haben ;)

    Nur, dass Ihr die Felsenkirche in Helsinki nicht besucht habt, das überrascht mich. Aber vielleicht ist die Entfernung vom Schiff zu groß. Mich zieht es immer wieder in dieses wundervolle Bauwerk.

    Und was das Frühstück auf der mein Schiff anbelangt, so finde ich es morgens im Anckelmanns auch sehr voll und wuselig. Aber es gibt doch im Diamanten ein Restaurant, wo man gegen Aufpreis frühstücken kann. Das kann ich sehr empfehlen. Wir haben alles bekommen, was wir gewünscht haben, es war angenehm ruhig und die Aussicht phantastisch.

    So, nun bleibt mir nur noch die Vorfreude auf Deinen nächsten Reisebericht.

    VG Verena

    was mich noch störte war die Bevormundung, einiger Mitarbeiter. Ich solle mich im Tender Boot hinsetzen, aufstehen sei verboten….das entscheide immer noch ich, denn es ist meine Gesundheit.

    Das stimmt so nicht. Es ist zwar Deine Gesundheit, aber der Kapitän haftet dafür Dich heile von A nach B zu bringen. Und deshalb kann (und muss) er solche Anweisungen geben. Und außerdem, wenn Du durch eine hohe Welle den Halt verlierst und auf andere Passagiere fällst und die ggf. verletzt, gefährdest Du auch andere.

    Auf dem Schiff hat die Mit- und Selbstbestimmung halt so ihre Grenzen.....

    VG Verena

    Gasfrau ,

    ich weiß nicht, ob ich genau diese Kabine schon mal gebucht habe. Aber ich hatte öfter schon eine Kabine in de Nähe der Aufzüge. Lärm von Leuten, die am Fahrstuhl stehen, habe ich nie gehört. Und die Aussicht von den vorgezogenen Balkonen ist wirklich gut. Fazit: ich kann mich der Empfehlung nur anschließen.

    VG Verena

    Camper, keseburg , Tuffi65 und Jule67

    Euch allen ein ganz, ganz herzliches Dankeschön, dass Ihr uns so wundervoll an dieser Traumreise habt teilnehmen lassen. Es war eine Freude, jeden Tag auf‘s Neue die Fotos zu sehen und an Eurer (bier- und wollegeschwängerten) Freude teilzunehmen. Das war eine Reise, deren Erinnerungen Euch sicherlich noch lange begleiten werden.

    Kommt gut wieder im Alltag an und

    Viele Grüße

    Verena

    Gabi46

    Gerade hat es bei mir geklingelt, und zwar ganz laut: Parkroyal on Pickering - da waren wir doch vor 4 Jahren. Wenn es dieses Hotel ist, dann habt Ihr eine super Wahl getroffen. Das Hotel ist mega, die Lage genauso: man kann vieles zu Fuß erreichen, und die Metro ist auch nicht weit entfernt. Wir würden dieses Hotel immer wieder wählen, wenn wir in Singapur sind.

    LG Verena