Beiträge von Bremerin

    Darf ich an dieser Stelle mal fragen, wie sich das Kissen bewährt hat? :/

    Ich habe es nur ein einziges Mal benutzt als ich auf dem Balkon saß. Leider war es auf dem Balkon meistens zu feucht, so dass ich mich dort nicht aufhalten mochte. Dafür hatte ich es aber mitgenommen. Wenn ich mich z.B. in einer windgeschützten Ecke im Heckbereich aufgehalten habe, hatte ich es nicht dabei. Und drinnen war es eher zu warm als zu kalt. Und eine eher überraschende Erfahrung: in der Sonne war es auch im Norden Grönlands richtig warm. Das hatte ich so nicht erwartet. Wenn Wind aufkam, wurde es allerdings schnell kalt. Die Tiefsttemperatur lag bei 4 Grad. Aber wir hatten auch häufig 8 - 12 Grad.

    VG Verena

    Liebe Mig ,

    ich bin gerade auf Deinen Bericht gestoßen. Da hast Du ja wirklich großes Pech gehabt. Ich wünsche dir, dass nach der guten Betreuung im Krankenhaus in Kopenhagen sich Deine Rehabilitation in Deutschland als genauso gut erweist und Du Dich bald wieder ohne Einschränkungen bewegen kannst.

    Da ich gerade von einer Kreuzfahrt nach Grönland zurückgekommen bin, möchte ich gerne eine kurze Anmerkung machen. Grönland ist wettertechnisch eher ein Starkwindgebiet. Und wenn Reedereien wie MSC oder auch Aida nur 3 Häfen anlaufen (und nur in Nuuk kann man an der Pier liegen, dafür gibt es bei der Einfahrt in den Fjord starke Strömungen), ist die Gefahr groß, dass keiner der Häfen wirklich angelaufen werden kann oder ein Tendern nicht möglich ist. So gerade geschehen bei der Aida, die parallel zu uns unterwegs war. Ich habe bei der Wahl der Kreuzfahrt deshalb sehr darauf geachtet, dass möglichst viele Häfen angelaufen werden und das Schiff kleiner ist. Dann ist die Chance deutlich größer, dass zumindest ein Teil der Häfen angelaufen werden kann. Wir hatten mit der Amadea Glück und konnten bis auf den letzten Hafen alle Häfen anlaufen. Mussten aber 1,5 Tage in Nuuk verlängern, um einem Orkantief auszuweichen.

    VG Verena

    Sorry für OT

    Wir haben festgestellt, das wir uns immer weniger auf den Kabinen aufgehalten haben (letzten Reisen), liegt vielleicht auch an den Schönwetterdestinatioben oder an der guten Gesellschaft in der wir gereist sind! Nur nachts Tür auf und Meeresrauschen (und Luft) rein ist Pflicht ^^

    Ich habe mich auch weniger auf der Kabine aufgehalten. Das lag zum einen an den netten Mitreisenden, zum anderen aber auch daran, dass ich bei 400 Passagieren nicht so sehr das Bedürfnis nach Rückzug hatte, sondern auch in den öffentlichen Bereichen immer einen netten ruhigen Platz gefunden habe. Da spielt die Zahl der Passagiere schon eine Rolle.

    VG Verena

    Jetzt nachdem wir von unserer Grönland-Kreuzfahrt zurück sind, kann ich über meine Erfahrungen mit FindPenguins berichten.

    Die Aufzeichnung der Route auf See war über GPS-Tracking eher schwierig. Da mein Handy aber die Standortdaten zu jedem Foto aufzeichnet, konnte ich diese dann für den jeweiligen Footprint (so heißen neue Beiträge dort) übernehmen lassen. Ansonsten ist das Programm leicht zu bedienen. Es können auch mehrere Personen zu einer Reise Beiträge einstellen. Ich habe die Beiträge immer abends erstellt und dann im nächsten Hafen, wenn ich wieder Internet hatte, hochgeladen. Die Verkleinerung der Foto- und Filmdateien scheint auch recht effizient zu sein. Jedenfalls war der Datenverbrauch nicht besonders hoch.

    Nach Abschluss der Reise wird mir die Erstellung eines Fotobuchs angeboten.

    Zusammenfassend kann ich sagen: das Programm bietet eine gute Möglichkeit ein Reisetagebuch für mich zu führen und gleichzeitig meine Familie und Freundinnen teilnehmen zu lassen.

    VG Verena

    Auch von mir soll ein Fazit natürlich nicht fehlen. In einigem wiederhole ich das, was Nicole und Kai @pamina, Gudrun Cree, Siegrid uschisiggi und Ron und Bernd BuR bereits geschrieben haben. Aber jedeR hat ihre eigenen Schwerpunkte. Uns alle eint, dass wir restlos begeistert waren und es sicherlich immer noch sind. Und nun folgt meine

    Zusammenfassung und Fazit der Reise

    Eine Traumreise, die unseren hohen Erwartungen voll gerecht geworden ist, ja sie sogar noch weit übertroffen hat.

    Das Wetter war (bis Ilulissat) gut bis sehr gut, die Temperaturen anfangs sogar zweistellig. Zwei Regen- und Nebeltage in Sisimiut und Kangerlussuaq haben das Erlebnis dort nur wenig eingeschränkt. Danach waren wieder Sonnenschein und Wolken angesagt. Auf der Rückfahrt ab Kangerlussuaq nahm der Wind zu: Sturmtiefs aus Kanada zwangen auch zu der ersten Kursänderung: Narsaq wurde gestrichen, dafür waren wir über Nacht in Nuuk. Uns hat es gefallen. Da der Wind überwiegend von hinten kommt und die Stabilisatoren am Schiff hervorragend sind, haben uns die bis zu 9 Windstärken nicht allzu viel ausgemacht. Nordlichter gab es einmal (schwach) auf der Hinreise und viel stärker und schöner auf der Rückfahrt am Samstag Abend, als wir auf dem Weg zu Cap Farwell, der Südspitze Grönlands waren. Leider war die Durchsage nur auf den Fluren und im Fernsehen, so dass wir sie nicht mitbekamen. In der darauffolgenden Nacht waren sie dann auch noch mal über mehrere Stunden zu sehen – ein faszinierendes Schauspiel. Reykjavik haben wir in Rekordzeit erreicht (auch wegen eines med. Notfalls, der schnell in ein Krankenhaus überführt werden musste). Das starke Vibrieren des Schiffes beim Anlegemanöver mitten in der Nacht stellte sich im Nachhinein als Fischernetz heraus, das sich um eine Schiffsschraube gewickelt hatte. Ein Taucher hat es dann abgeschnitten. Danach noch eine weitere wetterbedingte Kursänderung: da die Windvorhersage für die Färöer ungünstig war, sind wir auf Scrabster im äußersten Norden Schottlands ausgewichen – eine hübsche Alternative. Zwar kam auf diesem Abschnitt der Wind mehr von vorn und das Schiff hatte stärkere Rollbewegungen, aber die waren nie wirklich stark.

    Das Schiff: ist zwar schon älter, und so entsprechen die Kabinen mit ihren getrennten in Längsrichtung stehenden Betten nicht mehr den heutigen Erwartungen. Aber sie sind sehr geschmackvoll neu renoviert, die Betten sind bequem, und es gibt genügend Stauraum in Schränken und Schubladen. Zusätzliche Kleiderbügel gibt es auf Anforderung.

    Die Dusche ist geräumig. Duschbad, Shampoo sowie Flüssigseife von Rituals sind vorhanden. Sehr positiv sind mir die flauschigen Handtücher und Bademäntel aufgefallen.

    Die Steckdosen sind amerikanische Norm, 110 V. 1 Adapterstecker ist vorhanden. Wer einen zu Hause hat, sollte ihn ins Gepäck tun. Es gibt insgesamt 4 USB-A-Steckdosen.

    Das Essen ist von durchgängig von guter bis sehr guter Qualität. Verglichen zur Artania ist es hochwertiger. Auch das Essgeschirr und die Gläser sind schön und hochwertig. Der inkludierte Wein ist leicht und ok. Schade nur, dass man Mineralwasser mit Sprudel extra bezahlen muss bei den Mahlzeiten.

    Es waren drei Lektoren an Bord: das Ehepaar Grobe vom Alfred-Wegener-Institut hat uns mit Vorträgen zu Vulkanen, Gletschern, der Plattentektonik, dem Forscher Alfred Wegener mit seinen Grönland-Expeditionen, der MOSAIK-Expedition, während derer vor kurzem das Forschungsschiff Polarstern an einer Eisscholle befestigt ein Jahr lang durch die Arktis gedriftet ist und mit weiteren Vorträgen begeistert. Der andere Lektor, der Landeskunde vermitteln sollte, hat mich enttäuscht.

    Von dem Kapitän Burkhard Müller bin ich ausgesprochen begeistert: ich habe nie einen Kapitän erlebt, der seine Entscheidungen derart transparent und nachvollziehbar vermittelt und in der nautischen Fragestunde 1,5 Stunden lang über die Bauweise und die technischen Möglichkeiten von Kreuzfahrtschiffen und der Amadea im besonderen informierte. Besser geht es für mich nicht.

    Die Kreuzfahrtdirektorin hingegen hat mit ihrer Art meine Geduld und Leidensfähigkeit stark strapaziert. Nicht nur, dass sie viele Ansagen sehr ausführlich machte und mehrfach wiederholte. Am schlimmsten war ihre Ansprache zu den Galadiners: „Ziehen Sie das beste an, was Sie im Schrank hängen haben. Und ziehen Sie sich nach dem Abendessen nicht gleich wieder um sondern tragen Sie es gerne auch noch anschließend bei den Shows oder in der Bar.“ Gut nur, dass sich kaum jemand dran gehalten hat. Zu ihren Gunsten spricht, dass sie schon sehr bemüht war. Und sicherlich hat sie auch bei den vielen alten Menschen an Bord die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, eine Durchsage dreimal zu wiederholen als nachher eine lange Schlange an der Rezeption zu haben, die alle nochmal nachfragen.

    Das Unterhaltungsangebot an Bord war sehr unterschiedlich. Da war für jedeN etwas dabei. Mir haben der Pianist, der Querflötenspieler, die Gitarristin sowie das Jazz-Duo sehr gut gefallen. Und es gab die beste Crew-Show, die ich je gesehen habe.

    Was ich mir wünschen würde:

    - Cocktails, die ihren Namen wert sind. Es muss nicht mehr Alkohol sein für mich, aber wenn man das Glas dann bis zum Rand mit Saft oder Kokosmilch auffüllt, schmeckt man vom Alkohol nichts mehr. Wir haben mehrere Cocktails ausprobiert und sind letztlich bei Gin Tonic und Aperol Sprizz geblieben.

    - Wahrscheinlich liegt es daran, dass auf dem Schiff nur 110 V verfügbar ist, jedenfalls gibt es anderes als auf der Artania in den Kabinen keine Nespresso Maschine. Mal kurz einen Kaffee zwischendurch zu trinken ist also nicht möglich, sondern nur, wenn eine der Bars geöffnet hat. Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann wäre es eine Station mit Kaffee, Tee und Wasser, die von 6-24 Uhr oder besser noch rund um die Uhr verfügbar ist.

    - Die Lektorenvorträge des Ehepaar Grobe waren hervorragend. Manchmal konnte ich sie nicht ganz hören, weil ich einen Spa-Termin gebucht hatte, der sich nur schwer verschieben ließ. Deshalb würde ich mir wünschen, die Vorträge der Lektoren für 2 Tage nach dem Vortrag im Intranet über den Fernseher verfügbar zu haben.

    So, das war's. Danke für Eure Geduld bei so viel Text, aber das musste mal sein. Zur Belohnung gibt es dann auch noch einen schönen Sonnenuntergang

    VG Verena

    Erwartungen sind geprägt von bereits gemachten positiven Erfahrungen und Erlebnissen. Deswegen sind Eindrücke immer subjektiver Natur und können auch nur als solche wiedergegeben werden. Ich versuche eigentlich bei meinen Einschätzungen immer darauf zu verweisen, dass es persönliche Eindrücke sind, die von anderen aus den verschiedensten Gründen ganz anders wahrgenommen werden können. Und als solches habe ich auch die Eindrücke aufgefasst, die Bebe von ihrem Amadea-Besuch geschildert hat.

    So habe ich es auch wahrgenommen. Und deshalb fand ich es auch passend, meine Eindrücke zu schildern. Je mehr unterschiedliche Meinungen, desto besser für diejenigen, die sich informieren wollen.

    VG Verena

    Ich war von dem Schiff enttäuscht :( kleine Schiffe finde ich ja gut, aber das war mir dann doch zu klein. Ich fand es einfach zu eng und zu dunkel und zu alt.

    Ich bin ja nun gerade von der Amadea zurück gekommen und möchte gerne meine Erfahrungen berichten. Ja, die Amadea ist klein und wirkt dadurch manchmal eng. Es gibt nicht wie auf der Mein Schiff noch einen Bereich in der Mitte des Schiffs, sondern von dem Gang gehen rechts und links die Kabinen ab. Das hat aber den großen Vorteil, dass man in kurzer Zeit überall auf dem Schiff ist. Als z.B. mitten in der Nacht die Durchsage kam, dass Nordlichter zu sehen sind, war ich in Windeseile oben auf Deck 11. Oder auch bei Walsichtungen. Das habe ich als großes Plus erlebt.

    Verglichen zu den Kabinen auf der Mein Schiff sind diese tatsächlich deutlich enger, und auch die getrennt stehenden Betten (die auf Wunsch zusammengestellt werden können, aber dann ist der Zugang zum Balkon schwierig) mag nicht jede. Aber nach der Renovierung ist das Bad, besonders die Dusche angenehm geräumig, und in der Kabine gibt es sinnvoll aufgeteilten Stauraum.

    Ich fand das Schiff auch an manchen Stellen viel zu karg. Das Japanische Zimmer….was sollte das denn sein?

    Die Puzzle Ecke, mit 2 Tischen :/ nee….wie gewollt und nicht gekonnt.

    Die Amadea wurde vor 33 Jahren auf einer japanischen Werft gebaut, und man hat einige Gestaltungselemente wie z.B. das schöne Wandbild in der Eingangshalle und das Asuka-Zimmer beibehalten. Dass es heute ein (rege genutzter) Tischtennisraum ist, muss man nicht verstehen. Mich hat es aber auch nicht gestört. Und in der Puzzle Ecke habe ich auch nie jemanden sitzen gesehen, die ist viel zu unpersönlich. Aber in der Vista Lounge gebt es auch drei Spieletische sowie Spiele, und die wurden sehr gut angenommen. Überhaupt ist die Vista Lounge (IMG 2863), die Du ja auch fotografiert hast, mit ihrem Blick nach vorne und den kleinen aber feinen Konzerten am Abend einer meiner absoluten Lieblingsorte auf dem Schiff gewesen.

    Wer mit die TUI oder AIDA unterwegs ist, wird mit der Deutschland und der Amadea nicht glücklich werden.

    Nach 16 Reisen mit der Mein Schiff war dies nun die zweite Reise mit Phoenix. Während ich letztes Jahr mit der Artania noch etwas gefremdelt habe, hat uns die Amadea auf dieser Reise völlig überzeugt. Klar, man muss sich umstellen, auch was die geringere Auswahl an Restaurants anbelangt. Aber dafür, und das ist für uns entscheidend, sind die Routen genial, habe ich deutlich mehr als bei der TUI hier den Eindruck, dass der Gast im Mittelpunkt steht und nicht nur das Geldverdienen. Und viele Kleinigkeiten, und seien es ‚nur‘ die flauschigen Handtücher im Bad oder die schön eingedeckten Tische zum Abendessen, haben uns überzeugt.

    VG Verena