Beiträge von Bremerin

    Wieder ein paar Schritte weiter, und schon sind wir mitten drin in dem alten Teil: hier gibt es in den Straßen rund um den Flohmarkt jede Menge Händler, die allen Trödel (mehr oder weniger edel), den frau sich vorstellen kann, zum Kauf anbieten, die alte Teppiche reparieren oder einfach nur da sitzen.

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    Das ist kein guter Service. Auch wenn es eine "Testfahrt" ist.


    Im Januar war das Krabbenbrötchen mehr als voll. Es passte keine Krabbe mehr rein.


    Den Wunsch auf Schwarzbrot konnte man ohne Bedenken äußern.

    Genauso habe ich es auch erlebt.

    Wir hatten allerdings auf unserer Reise vor 3 Wochen auf der 1 auch öfters den Eindruck, dass viel neue und unerfahrene Mitarbeiter an Bord sind. Und der Umgangston uns Passagieren gegenüber war manchmal auch nicht wirklich freundlich. Ich wäre an Siegrids Stelle auch gefrustet, zumal diese Vorfreudefahrten ja nicht gerade ein Schnäppchen sind.

    VG Verena

    Zwei Tage vor unserer Abreise nach Dubai erfuhren wir, dass wegen sicherheitstechnischer Bedenken auf der Abschiedsreise der alten Mein Schiff 1 nicht die beiden Häfen in Ägypten (Safaga und Alexandria) sondern statt dessen Ashdod und Haifa in Israel angelaufen werden. Ich habe mich sehr gefreut über diese Routenänderung, da ich noch nie in Israel war und immer schon mal Interesse hatte dorthin zu reisen. Nur: viel Zeit zum Vorbereiten blieb nicht, und so buchten wir von Ashdod aus eine private Tour nach Jerusalem und Bethlehem mit Eva (eva-israeltours) und für Haifa den Transfer nach Tel Aviv. Beide Ausflüge waren toll und haben uns diese sehr unterschiedlichen Städte in der Kürze der Zeit entdecken lassen.

    Für alle, die Interesse haben, Tel Aviv auch auf eigene Faust zu erkunden, möchte ich nun unsere Tour beschreiben. Wie gesagt, wir hatten über TUI-Crusises den Transfer nach Tel Aviv gebucht. Wenn man oder frau nicht gerade am Sabbat da ist, geht die Fahrt dorthin allerdings mit dem Zug, der gleich neben dem Kreuzfahrt-Terminal in Haifa startet, genau so gut. Und: Tel Aviv auf eigene Faust zu erkunden lohnt sich und ist überhaupt nicht schwierig. Und es lohnt sich Badesachen mitzunehmen.

    Um 7.30 startete unser Bus, der uns über die Autobahn in 90 min. nach Tel Aviv bringen sollte. Bei der Abfahrt regnete es in Strömen, was sich glücklicherweise im Laufe des Tages ändern sollte: kurz vor Tel Aviv hörte es auf zu regnen. Auf der Fahrt versorgte uns unsere TUI-Tourguide mit Informationen zu Israel und Tel Aviv. Bei der Fahrt in die Stadt sahen wir das typische Bild einer autofreundlichen Großstadt:

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    Unser Busfahrer ließ uns ganz in der Nähe des Meeres beim Gelände des ehemaligen Jaffa-Bahnhofs aussteigen (Mitcham Hatachana). Heute ist hier ein Kulturzentrum.

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    Unser Weg führte uns zunächst nach Jaffa im Süden. Dies ist der älteste Teil von Tel Aviv und wurde erst 1950 mit Tel Aviv zusammengeschlossen. Hier lebten früher überwiegend Muslime, und auch heute findet man noch etliche. Aber für mich ist es der schönste und hipste der Stadt: Kleine Cafes und Restaurants, Kunstgalerien, Trödelläden und kleine Boutiquen reihen sich aneinander und laden zum Schauen und Verweilen ein. Aber der Reihe nach.

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    xx Copyright

    Der Versuch am Geldautomaten mit meiner Kreditkarte Geld zu ziehen scheiterte. Und in der Bank gab es keinen Geldwechsel. Aber im benachbarten Postamt. Da es hier nur Schriftzeichen in hebräischer Schrift gab, war Hilfe in Anspruch nehmen angesagt. Ein sehr hilfsbereiter Mann, der hervorragend Englisch sprach, erklärte uns das Prozedere und half uns, als andere sich - trotz gezogener und aufgerufener Nummer - vordrängelten. Diese Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und die guten Engllischkennenisse haben wir an diesem Tag noch öfters erfahren. Eine Anmerkung zum Geldwechsel: der € oder US-$ sind in touristischen Gegenden ein durchaus akzeptiertes Zahlungsmittel. Sogar €-Münzen werden angenommen oder als Rückgeld herausgegeben. Aber sobald man sich ein wenig abseits der touristischen Pfade bewegt, ist es gut ein paar Neue Schekel zu haben.

    In Jaffa sieht man noch viele alte 2-geschossige Häuser. Inzwischen gibt es aber auch zunehmend mehr neue und höhere Häuser. Unser Interesse galt indes dem alten Teil:

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    Ein paar Schritte weiter, und schon waren wir am Clock Tower, den wir von außen besichtigt haben.

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    Liebe Siegrid uschisiggi ,

    ich kann Deinen Frust gut nachvollziehen. Als Fischesserin erwarte ich in einem Fischrestaurant auch wirklich gute Qualität. Und die ist meiner Erfahrung nach weder bei Gosch noch Im Fischmarkt wirklich durchgängig vorhanden. Auch ich fand das Essen bei Gosch besser, z.B. meine geliebten Königskrabbenbeine muss ich nun im Surf und Turf essen, wenn ich sie nicht irgendwie eklig überbacken serviert bekommen möchte. Was ichim Fischmarkt lecker fand, war eine Scheibe Schwarzbrot mit Nordseekrabben, die Scholle und der Thunfisch vom Grill. Mehr habe ich jetzt im Januar nicht gegessen. Vielleicht braucht die Küche auch noch ein wenig Zeit sich zu organisieren.

    Das Problem mit dem Rose Wein hatte ich übrigens auch bei der Jungfernfahrt. Nur habe ich damals die Erfahrung gemacht, dass der zuständige Sommelier, als er hörte, dass ich ihn woanders getrunken habe, höchstpersönlich ins Lager gegangen ist, um mir eine Flasche zu holen :). Das fand ich damals wirklich guten Service.

    LG und gutes Ankommen

    Verena

    Zur Seenotrettungsübung müssen wieder alle Gäste erscheinen, auch die, die schon eine hatten. Das finde ich ziemlich ätzend, da unsere Station die Abtanzbar ist und es ist dort sehr eng ist, mit sehr schlechter Luft, weil der Raum so geschlossen ist.

    Wir waren auch in der Abtanzbar, und ich kann mich Deiner Einschätzung nur zu 100 % anschließen. Solch eine schlimme Rettungsübung habe ich noch nie erlebt. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das im Ernstfall ist: die Hälfte der Passagiere musste stehen, und die Luft war unterirdisch. Es mag bestimmt logistische Gründe für diese Entscheidung geben, aber trotzdem bin ich mir sicher, dass im Ernstfall die Hälfte der Leute sich weigern wird, in solch einen engen schlecht belüfteten Raum zu gehen und dort wie die Ölsardinen aneinander gepresst stehen zu müssen. Das war eine Zumutung.

    VG Verena

    Hallo Heike senne,

    sonntags in Montevideo, nach Deinen Fotos zu urteilen wirkt die Stadt wie ausgestorben. Mir ist die für TC-Verhältnisse eher kurze Liegezeit bis 15.30 aufgefallen. Realistisch bedeutet das ja: 14.30 an Bord zurück zu sein. War für Euch gefühlt die Liegezeit an Land ausreichend oder hättet Ihr gerne mehr Zeit gehabt? Die Frage gilt nicht nur für Montevideo sondern für die gesamte Reise. Kann man da überhaupt eigene Ausflüge organisieren oder seid Ihr immer mit Ausflügen von NCL unterwegs gewesen?

    VG Verena

    Hallo Fabio meinschiff2712 ,

    ich schließe mich gerne dem Lob für Deine super Fotos an.

    Und ich muss schon sagen: von der Schweiz extra für einen Tag nach Bremerhaven zu fahren und dann gleich wieder zurück für geschätzte 2 - 3 Stunden Schiffsbesichtigung, da gehört auch einiges dazu. Auch dafür gebührt Dir meine Anerkennung.

    Wenn ich mir Deine Fotos von den Atlantik Restaurants anschaue, dann habe ich den Eindruck, dass sie im Vergleich zur 1 deutlich wärmer gestaltet sind. Und das Mediterran hat nicht mehr so einen Kantinencharakter. Das gefällt mir gut.

    VG Verena

    PS. Das Tag-und-Nacht-Bistro gefällt mir auch sehr gut.

    Ich bin auch schon öfter mit dem Kielius-Bus vom Flughafen nach Kiel gefahren, das ist wirklich alles sehr einfach. Wenn Ihr dann die Koffer am Hauptbahnhof abgegeben habt, könnt Ihr - falls Ihr Lust habt auf einen schönen Spaziergang, - zu Fuß immer an der Förde entlang zum Schiff laufen. Die Innenstadt von Kiel bietet nicht viel Sehenswertes, weil sie im 2. Weltkrieg (Marinestützpunkt) sehr stark zerstört worden ist. Aber am Wasser entlang zu laufen ist wunderschön.

    VG Verena

    Hallo Regina Regina ,

    bin eben gerade über Deinen Spitzbergen-Bericht 'gestolpert' und konnte trotz der vorgerückten Stunde nicht aufhören ihn zu lesen. Deine Begeisterung kommt gut rüber, und die Fotos sind in ihrer Einfachheit und Klarheit (auch wenn der Himmel vielleicht nicht ganz klar ist) wirklich beeindruckend. Ich empfinde angesichts solch großartiger Natur immer ganz viel Demut und Dankbarkeit.

    VG Verena

    Hallo Petra Tuffi65 ,

    noch ein Grönland-Fan :):):)

    Wir haben für August 2020 gebucht, und ich bin gespannt, was Du zu berichten hast. Das wird bestimmt eine ganz besondere Reise. Berichte doch mal, wenn Du zurück bist, wie es Dir auf der Hamburg gefallen hat. Die hatte ich nämlich auch kurz im Blickfeld, ehe ich mich für die Artania entschieden habe.

    VG Verena

    Uta

    Ich sage mal ja. Natürlich ist das Risiko von Anschlägen im ganzen Land höher als bei uns. Woran Du spätestens dann erinnert wirst, wenn Du junge Leute mit MPs bewaffnet lässig auf dem Boden sitzen siehst oder eine Mutter, die einen Revolver am Hosenbund trug, als sie den Kinderwagen vor sich herschob. Trotzdem haben wir uns - trotz Karwoche - jederzeit sicher gefühlt.

    Und Fahren mit dem Zug gilt als ausgesprochen sicher, zumal die Reisenden vor dem Einsteigen - so ähnlich wie beim Schiff oder Flughafen - mit einem Metalldetektor kontrolliert werden.

    VG Verena

    Ganz lieben Dank Euch allen für die vielen Kommentare.

    Schade, Angela @Isuledda99 , dass Du nicht mitkommen kannst, Du würdest das Schiff bestimmt zum Rocken bringen ;)^^

    Siegrid uschisiggi , ich hoffe mal mit Dir und wahrscheinlich etlichen anderen, dass der Bericht bald freigeschaltet wird.

    Nicole @pamina , toll, dass sich eine (entfernte) Mitreisende findet. Vielleicht können wir uns ja zu gegebener Zeit über Ausflüge austauschen. Einige Ziele sind ja identisch.

    Martina Tina28 , Kaline , Anette Nordfriesin , Gabi46 und Susanne Susi66 : Auch wenn Ihr mich 'nur' virtuell begleitet, so seid Ihr doch dabei, und ich werde für Euch und alle anderen, die es interessiert, von Zeit zu Zeit berichten.

    VG Verena

    Hallo Angela @Isuledda99 ,

    wir waren total begeistert von Tel Aviv: die Stadt ist dynamisch, pulsierend, jung. Gleichzeitig der arabische Teil: Jaffa, wo das Leben noch total entspannt ist und der herrliche Strand. Ich habe eine Israel-Reise fest für dieses oder nächstes Jahr im Kopf, und Tel Aviv ist sicherlich einer der Höhepunkte. Jerusalem und Bethlehem sind auch schön, aber eben sehr geschichtsträchtig und auch bedrückend, wenn ich an die riesige Mauer zwischen Jerusalem und Bethlehem denke und die Lage der Palästinenser. Das blende ich nicht aus. Aber nach diesem Tag wirkte Tel Aviv und Jaffa wie eine Befreiung auf mich.

    Ich würde Euch einen Besuch in Tel Aviv auf jeden Fall empfehlen. Ich denke, Ihr werdet die Stadt nicht wieder erkennen.

    LG Verena