Beiträge von Beatnik

    Port Elizabeth

    Mit einigen andern Gästen haben wir eine private Tour in den Addo Elephant Park gebucht. Joel, unser Guide, macht das, was er tut mit unglaublicher Begeisterung, Witz und großem Wissen. Gerne teile ich seine Kontaktdaten per PN, er ist wirklich zu empfehlen.

    Da wir nur 10 Gäste sind, hat jeder einen Fensterplatz.

    Der Addo Elephant Park ist nach dem Kruger der zweitältste Nationalpark in Südafrika. Im Gegensatz zu den privaten Game Reserves findet man in den Nationalparks nur Tiere, die in der Region auch tatsächlich leben.

    Mittags wird gegrillt, Joel war auch dabei engagiert und hat uns verwöhnt.

    Wir haben so viel gesehen, hier ein paar Bilder

    Kapstadt

    Kurz vor 9 mussten wir im Terminal die Einreiseformalitäten erledigen, sind dann aber nochmals zurück auf das Schiff um unsere Pässe in den Safe zu tun.

    Online habe ich Tickets für den Hop on Bus gekauft, etwa 15 €. Am Hafen gibt einen Shuttle zum Aquarium, wo die Touren starten. Wir sind dort umgestiegen, es gibt Kopfhörer und Audioguide auch in Deutsch sowie WLAN.

    An der Longstreet sind wir ausgestiegen und gute Stunde durch den Stadtteil und Companies Garden spaziert.

    Weiter im Bus zur Tablemountain Talstation. Keine Wartezeit, wir kaufen Karten, 25 € und 15 Minuten später fahren wir auch schon bergauf.

    Es ist atemberaubend. Wir wandern auf den befestigen Wege etwa eine Stunde, machen gefühlt 1000 Fotos, bevor es wieder nach unten geht.

    Weiter mit dem Bus entlang der Cap Bay. Strand, Meer, Brandung, viele Leute unterwegs, tolle Villen.

    Eine gute Stunde später sind wir wieder am Aquarium und gehen über die belebte V&A Waterfront zurück zum Hafen.

    Das Auslaufen erleben wir diesmal am Heck auf der Sunset Teracce. Als wir den Hafen verlassen, legt der Wind ordentlich zu. Trotz essen wir im Patio windgeschützt zu Abend.

    Fotos kommen noch, es sind so viele, ich muss die Besten für euch noch aussuchen. ;)

    Der elfte Seetag

    Nun geht unsere erste Reise langsam zu Ende. Es ist immer noch windig, aber spürbar wärmer.

    Am Abend präsentiert unser Chor, was er einstudiert hat, es hat super geklappt und gut geklungen.

    Wir haben wundervolle Menschen aus den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Schottland, Deutschland kennen gelernt, mit denen wir viel Spass hatten. Der Abschied fiel schwer.

    Würdest Du darüber berichten, was "nicht so ganz gelaufen ist"; kann man nämlich so und so verstehen. Danke

    Wir hatten über einen südafrikanisch/deutschen Touranbieter eine Tour mit Mondlandschaft und Swakomund gebucht, die von einem Kooperationspartner durchgeführt werden sollte.

    Obwohl ich am Vortag noch Kontakt hatte, war der Guide zur vereinbarten Zeit nicht am Hafen. Nach mehreren Telefonaten kam dann ein Taxi. Der Fahrer brachte uns zur Lagune und Dune 7, was nicht Teil des Packages war. Dann hat er uns mitgeteilt, dass wir den eigentlichen Guide in Swakomund treffen. Das war dann auch gegen Mittag so. Er hat uns eine seltsame Erklärung geliefert warum er erst jetzt kommt. Der geführte Rundgang lt. Angebot entfiel. Wir sind dann weiter zur Mondlandschaft und der Oase gefahren. Das alles ohne weitere Informationen oder Erklärung.

    Es war keine geführte Tour, wir hätten auch ein Taxi nehmen können für das, was wir bekommen haben. Letztendlich sind wir 4 Stunden im Auto gesessen und in Summe eine Stunde an den einzelnen Stationen.

    Meine Nachfrage bei beiden Anbietern, was da schief gelaufen ist, ist bis jetzt nicht beantwortet.

    Walvis Bay

    Am 2. Tag nutzen wir den Shuttle in die Düne Mall um Zahncreme und Zigaretten zu kaufen. Das Preisniveau in den Supermärkten ist ähnlich dem in Europa, was mich verwundert hat. Jedenfalls ein großes Angebot und sehr ansprechend präsentiert.

    Am frühen Nachmittag legen wir ab. Es ist richtig kalt und windig. Trotz Daunenjacke friere ich an Deck.

    Der Sonnenuntergang allerdings war phantastisch!

    Eine weitere Gastsängerin bestreitet die Show mit Whitney Houston Songs. Sie war grandios, kein Cover, eine Reinkarnation!

    Walvis Bay

    Die vorab gebuchte private Tour ist nicht ganz so gelaufen, wie geplant. Anyway, hier ein paar Fotos von der atemberaubenden Landschaft.

    Die Lagune, in der tausende Vögel, vor allem Flamingos leben.

    Dune 7 ist mit etwa 130 m die vermutlich höchste Düne der Welt.

    Swakomund ist ein Ferienort, die Saison beginnt gerade. Straßennamen und auch viele weitere Bezeichnungen erinnern an die frühere deutsche Präsenz.

    Diese "Mondlandschaft" begeistert mich sehr. Bis zum Horizont nur Natur.

    Mitten drin eine angelegte Oase, ein beliebtes Ausflugsziel und Hochzeitslocation. Viele witzige Vögel leben auch hier.

    Abends dann Azamazing Evening. Vier lokale Gruppe präsentieren mit Musik und Tanz ihre vielfältige Kultur. Die insgesamt fast 100 Aktöre versprühen Energie, Begeisterung und Lebensfreude.

    Gegen Mitternacht regnet es - eher selten in dieser Gegend.

    Der zehnte Seetag

    Heute Nacht haben wir die Uhr nun zum 2. Mal eine Stunde vorgestellt, das ist nun wie Sommerzeit in Mitteleuropa.

    Nach der Chorprobe um 11 genießen wir wieder den wundervollen Brunch.

    Nun sitze ich im Living Room. Der Blick über den Bug voraus macht ein wenig schwindelig. Auch wenn der Terminus Technikus "stampfen" ist, ich nehme eher als rumpeln wahr.

    Der Pool wurde schon vor 2 Tagen zum teil ausgelassen, trotzdem wie das Wellenbecken im Schwimmbad.

    Der neunte Seetag

    Mittlerweile ist es ziemlich anspruchsvoll, sich auf dem Schiff zu bewegen. Der Seegang hat zugelegt, der Wind kommt von vorne, das Schiff "hüpft".

    Vormittags wird wieder gesungen, der Nachmittag vergeht mit netten Gesprächen und ein bisschen lesen.

    Edit: Vergessen zu erwähnen habe ich noch die Quest Expo. Die unterschiedlichen Departments stellen sich vor. Die Gespräche mit Mitarbeitern aus HR, Housekeeping, Restaurant, Bar, Security, Environment und anderen sind seht interessant. Und auch zu sehen, wie schnell die Feuerwehr in ihre Ausrüstung springt, beeindruckt mich.

    Heute besuchen wir wieder einmal die Show. Andre Cruz, Entertainer aus Portugal, sehr unterhaltsam.

    Jamestown

    Immer noch wie aus einer anderen Zeit - aber auch hier bereitet man sich auf Weihnachten vor.

    Auch die Nummernschilder sind speziell, maximal vierstellig.

    Auch wenn wir den ganzen Tag kine Sonne gesehen haben, war unsere Tour über die Insel sehr interessant und abwechslungsreich.

    Abends dann noch Destinationen Immersion mit einem afrikanisch inspirierten Dinner under the stars. Leider sehr kühl und windig. Wir entscheiden uns für den Main Dining Room.

    Saint Helena

    Wir halten an einem Aussichtspunkt oberhalb des Bezirks Sandy Bay mit Diana's Peak Zentrum.

    Hier wird der teuerste Kaffee der Welt angebaut. Auf den 16 Quadratkilometern wohnen gerade einmal 177 Einwohner.

    Bekannt ist auch der aufgrund der vulkanischen Entstehung tiefschwarze Strand, den wir leider nicht sehen. Es erinnert ein bisschen an Schottland oder auch die Azoren.

    Hier wächst vor allem Neuseeländischer Flachs wie Unkraut.

    Nun geht es wieder zurück nach Jamestown. Wir halten am Plantation House, dem Regierungssitz der Insel. Im großzügigen Garten leben 6 Riesenschildkröten, die älteste, Jonathan, wird auf etwa 200 Jahre geschätzt und ist somit das älteste lebende Landlebewesen.
    1882 kam er mit etwa 50 Jahren als Geschenk der Seychellen nach St. Helena.

    Eine gute halbe Stunde fahren wir nun wieder über abenteuerliche Straße durch üppiges Grün.

    Jamestown erreichen wir nun von der andern Seite des Tales und halten noch am oberen Ende Jacob's Ladder. 699 Stufen führen von Jamestown auf den Berg. 1829 ursprünglich als Standseilbahn zum Transport von Gütern gebaut, wurde die Treppe 2022 wieder instand gesetzt.

    Saint Helena

    Nach 9 Tagen auf dem Schiff wieder Boden unter den Füßen. "St. Helena's Highlights" ist unsere Tour, die offenbar auch viele Mitreisende interessiert. 15 Busse - nein keine großen, auf der Insel fahren nur kleine Busse für max 16 Personen - machen sich gestaffelt auf den Weg.

    Erster Stopp am Button Up Corner. Von hier hat man einen guten Blick auf Jamestown und das enge Tal, in dem die Stadt liegt. Der Wasserfall ist um diese Jahreszeit ausgetrocknet.

    Ein Stück weiter mit dem Bus und etwa 1 km zu Fuß führt ein moos bewachsener und von Blumen gesäumter Weg zum ersten Grab Napoleons, dessen Patz er selbst gewählt hat. Neunzehn Jahre später wurde er auf Wunsch des französischen Königs aber nach Paris in den Invalidendom umgebettet.

    Als nächstes besuchen wir Napoleons letzte Residenz Longwood im Innern der Insel. Die Fahrt führt über schmale, kurvige und zum Teil steile Straßen. Links und rechts immer wieder schlichte, aber ordentliche Häuser. Es gibt sicher schlimmer Orte für ein Verbannung.

    Der Garten ist schön angelegt und überrascht mit vielen unterschiedlichen Pflanzen. Das Haus, auch innen im Originalzustand. Hier ist Napoleon verstorben, ob vergiftet oder Krebs, ist bis heute nicht geklärt. Das hier eingerichtete Museum soll eines der Besten zum Thema Napoleon sein.

    Am Nachmittag hatte ich wieder Italienisch - wir machen Fortschritte ;)

    Es war den ganzen Tag kühl und sehr windig. Das war auch auf dem Schiff spürbar. Da wird dann auch Tanzen zunehmend herausfordernd.

    Abendessen im Discoveries mit einer meiner Lieblingsspeisen "Hawaian Poke Bowl".

    Im Dens dann Sing Along. Der Pianist spielt und die Gäste sind eingeladen mitzusingen. Dafür gibt es sogar Texthefte.

    Mit Beatles Songs der Band endet der Tag. Morgen sollten wir früher als sonst aufstehen, St. Helena erwartet uns.

    Der sechste Seetag

    Der Wind legt zu und es ist kühl an Deck. Auch in der Sonne ist es bis zum Nachmittag nicht warm. Sweater statt Bikini Wetter.

    Am Vormittag lernen wir die verbleibenden Songs aus Mama Mia, beim nächsten Mal geht es an die Feinheiten. Was für eine schöne Möglichkeit, an den Seetagen zu singen.

    Abends wir natürlich ein Thanksgiving Dinner serviert. Wir teilen den Tisch mit einem australischen Paar und habe eine sehr interessante Unterhaltung. So verpassen wir die Show von Emily, aber ich denke, wir werden sie auf der nächsten Reise sehen.

    Nun habe ich auch meinen perfekten After Dinner Drink gefunden - Espresso Martini - eine Symbiose aus Kaffee und Digestive.

    Was ich auch sehr mag sind die vielfältigen Kompositionen zwischen Meer und Himmel. An den Farben kann ich mich nicht satt sehen.

    Der fünfte Seetag

    In den Morgenstunden haben wir den Äquator überquert, das wurde dann am Vormittag ausgiebig gefeiert.

    Am Nachmittag dann Italienisch Kurs mit einem der Sänger aus dem Cast. Er ist ein Sizilianer wie aus dem Bilderbuch und bringt uns nützliche Phrasen sehr charmant bei.

    Nach dem Abendessen lassen wir den Abend bei Drinks und Tanzmusik ausklingen.