Beiträge von Beatnik

    Kapstadt

    Den Vormittag verbringen wir an der V & A Waterfront. Viele Menschen sind unterwegs und genießen den wunderbaren Tag in diesem relativ neuen Stadtteil.

    In den Geschäften und Malls werden noch Einkäufe getätigt und auch die Lokale sind gut besucht.

    Am Aquarium ist eine Plattform für Robben eingerichtet und auch hier wird die Sonne genossen.

    Für halb drei haben wir einen Uber bestellt, der uns schnell und günstig zum Flughafen bringt.

    Wir können das Gepäck schon abgegeben und noch ein bisschen Sonne tanken. Der Flug mit Condor war in Ordnung, online einchecken war allerdings nicht möglich.

    In Frankfurt steigen wir in die Maschine nach Wien und sind um 9 Uhr morgens wieder zu Hause.

    Kapstadt | Peninsula

    Weiter geht in den Cape Point National Park.

    Am Kap der guten Hoffnung ist einiges los. Neben menschlichen Besuchern tummeln sich hier hunderte Möwen und Kormorane und auch die Seehunde fühlen sich auf den Felsen wohl.

    Ein paar Fahrminuten entfernt der Cape Point. Die Zahnradbahn ist außer Betrieb, so machen wir uns zu Fuß auf den Weg zum alten Leuchtturm. Das hat dich gelohnt, der Ausblick ist fantastisch!

    Über das Hochplateau geht es entlang der Atlantikküste wieder zurück nach Kapstadt. Kurz nach der Abfahrt treffen wir auf eine große Baboons Familie, die hier heimisch ist und, obwohl Vegetarier auch Fisch nicht verschmäht.

    Ein kurzer Fotostopp noch bei den 12 Aposteln, dann sind wir nach zweieinhalb Stunden Fahrt wieder am Hafen.

    Der Abend wir ein bisschen stressig, da wir erst gegen 7 wieder zurück sind und noch packen müssen.

    Und am Pooldeck gibt es wieder eine Destination Immersion mit einem afrikanischen Buffet und Braii sowie einem sehr guten Life Act, die Band performed zeitgenössische afrikanische Musik, mitreißend.

    Die letzten Drinks nutzen wir, um uns bei den wunderbaren Mitarbeitern zu bedanken und uns zu verabschieden.

    Kapstadt | Peninsula

    Wieder ein perfekter Morgen. Der Tafelberg diesmal von der andern Seite.

    Wir haben die Tour auf dem Schiff gebucht, kein Schnäppchen, aber wir hatten einiges an Bordkredit.

    In einem großen, sehr komfortablen Bus und mit einer sehr guten Guide geht es gegen 10 Uhr los. Es geht vorbei an gepflegten Siedlungen nach Simonstown in der False Bay am indischen Ozean.

    Am Boulders Beach der erste Stop. Die Pinguin Kolonie, die sich hier vor etwa 60 Jahren angesiedelt hat, macht einen sehr entspannten Eindruck. Man weiß gar nicht, wohin man zuerst schauen soll.

    Nach dem Mittagessen in einem Strandrestaurant geht es weiter an den westlichsten Punkt Südafrikas.

    Mossel Bay

    Am Morgen noch ziemlich bewölkt wird es im Laufe der Vormittags immer sonniger.

    Der Tender bringt uns zum Hafen. Unser Ziel ist der Leuchtturm am Cape St. Blaize.

    Wir spazieren durch die kleine, sehr belebte Stadt, vorbei an einigen schönen Gebäuden.

    Kurz bevor wir den Leuchtturm erreichen treffen wir diese putzigen Kerle - Klippschliefer.

    Der Aufstieg hat sich gelohnt! Das Panorama ist großartig, bis hinauf hört man die Wellen gegen die Felsen donnern. Wir genießen den Ausblick bei einem Kaffee und besteigen dann auch noch den Leuchtturm. Die Plattform ist nur über Leitern zu erreichen aber der Blick atemberaubend.

    Nun müssen wir auch wieder runter vom Berg. Da wir auch noch die steinzeitliche Höhle sehen wollen, benutzen wir den steilen Steig. So erreichen wir nach einer herausfordernden Kletterei die Höhle, die nicht ganz so spektakulär wie erwartet ist.

    Wir nun auch schon fast auf der Hauptstraße und machen uns auf den Weg zurück zum Tender.

    Am Nachmittag beginnen wir mit dem Packen, denn für morgen haben wir eine lange Tour zur Peninsula und den Pinguinen gebucht.

    Vor dem Abendessen gibt es ein gemeinsames Weihnachtslieder singen, danach ein Pub Sing Along.

    Wir tanzen ja gerne, aber auch heute wieder ist das Schiff ziemlich in Bewegung, also lassen wir es bleiben.

    Der sechzehnte (und letzte) Seetag

    Die See ist immer noch unruhig.

    Wir finden nur im Außenbereich am Heck einen Tisch fürs Frühstück. Da ist der Wind kaum zu spüren.

    Am Vormittag demonstriert der Küchenchef wie man Butterchicken zubereitet. Ziemlich aufwendig!

    Am Abend dann wieder White Night. Der Kapitän hat angekündigt, für die WN den Kurs zu ändern um etwa 3 Stunden mit dem Wind zu fahren und so das Schiff "ruhig zu stellen". Das ist aufgegangen!

    Die letzte White Night des Jahres war ein großes Fest! Da meine Fotos zwar viele, aber ganz sicher keine erkennbaren Menschen zeigen und trotzdem immer gelöscht werden, zeige ich euch nur die phantastische Abendstimmung .

    In einer Woche ist Heiliger Abend. Hier ist man schon vorbereitet!

    Mir gefallen vor allem die schlanken "Bäume" aus Weinreben. Ich habe nachgefragt, woher diese kommen. Die gesamte Dekoration stammt von einem Hamburger Unternehmen, das flottenweit für die florale Dekoration sorgt.

    Auch die einzelnen Departments gestalten Weihnachtsbäume mit ihren Arbeitsmaterialien, die dann von einer Jury und den Gästen prämiert werden. Das Werk des Barteams aus recycelten Flaschen, Dosen usw. haben wir schon gesehen - sehr gelungen.

    Der fünfzehnte Seetag

    Heute kühl und windig, es regnet immer wieder, aufgrund der Dühnung bewegt sich die Quest in alle Richtungen. Wir sichten einen blinden Passagier, der ziemlich aus dem Häuschen ist. Mehrmals fliegt er gegen den Spiegel in der Poolbar.

    Mein Mann profiliert sich als Origami Instruktor :) und wir hören einen interessanten Vortrag zum Thema Elfenbein Handel.

    Mittags wieder Dimsum und Sushi 😋.

    Zum Dinner hat uns Hoteldirektor Clifford gemeinsam mit 4 weiteren Gästen ins Aquelina eingeladen. Eine sehr nette Gruppe, wir unterhalten uns gut. Das Essen überzeugt uns (wieder einmal) leider nicht, aber die Weine sind hervorragend.

    Durban | Botanischer Garten

    Jetzt wird es ruhiger.

    Der Park ist in unterschiedliche Abschnitte geteilt, die alle liebevoll gestaltet und sehr gepflegt sind. Im Moment mit vielen weihnachtlichen Lichtobjekten aufgepeppt abends sicher ein beliebtes Ausflugsziel. Wir machen einen Spaziergang - besonders beeindruckend der Bambus Hain.

    Unser letzter Stopp an einem Aussichtspunkt im teuersten Wohnviertel der Stadt.

    Unser Fahrer bringt uns sicher durch den dichten Verkehr zurück zum Terminal, das erst vor einem Jahr eröffnet wurde.

    Bevor wir ablegen kommt noch eine Gruppe an Bord, die den Gästen die Zulu Kultur mit Musik und Tanz näher bringt. Beeindruckend, aber ich werde mit den Rhythmen nicht warm.

    Später noch ein intimer Gig mit den Signatur Singers. Viel besser als die Shows in der Cabaret Lounge.

    Und dann noch Vollmond :love:

    Durban | Victoria Market

    Wir tauchen ein in afrikanisches Alltagsleben. Laut, wuselig, chaotisch.
    Der erste Teil ist eine Markthalle, in der vor allem Souvenirs und Gewürze verkauft werden.
    Wir queren ein belebte Straße, von Rundherum werden wir aus Ghetto Blastern beschallt. In einer Art Unterführung werden Sandkugeln verkauft, ein Material das die Zulus zum Verputzen der Häuser aber auch Schwangere als Nahrungsergänzung verwenden. Und auch Kräutern, die dabei helfen, mit den Ahnen Kontakt aufzunehmen. Sehr seltsam!
    In einem weiteren Abschnitt wird Kleidung verkauft und allerlei zum Teil antik erscheinende Elektrogeräte. Im Obergeschoss Heilkräuter in unterschiedlichen Farben sowie Obst und Gemüse.
    Zum Schluss wird es richtig schräg. Wir erreichen die "Abteilung" für traditionelle Heiler. Hier auch wieder Kräuter aber auch Flüssigkeiten, Knochen, verschiedene getrocknete Tiere. Ziemlich gruselig und fotografieren verboten. Das müssen wir auf dem Weg zum Auto erst Mal verdauen.

    Durban

    Das Anlegen war schwierig und unsere Pässe wurden im Terminal kontrolliert und so startet unsere Tour erst gegen 10. Sanele, unser Guide und der Fahrer erwarten uns schon.

    Gemeinsam mit einer Mitreisenden steigen wir in einen neuen Mercedes Vito und fahren entlang des Strandes zu einem Markt, der lokale Produkte anbietet. Sehr hübsch die auch dort hergestellten Korbwaren, leider nicht gut zu transportieren.

    Weiter geht es zum historischen Museum. Das ist zwar sonntags geschlossen, es wird aber geputzt und so können wir einen kleinen Teil besuchen und erfahren einiges zur Geschichte in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. All das war mir nicht bekannt, kurz gefasst staatlich organisierte Arbeitsvergabe, für mich moderner Sklavenhandel.

    Zu Fuß durchqueren wir einen Park mit dem AIDS Memorial und erreichen die ehemalige Bahn Remise, die nun ein Shopping Center ist. Hier ist viel los, Weihnachtseinkäufe.

    Nach dem Verlassen geht es durch eine Unterführung, die als Outdoor Foodmarket genutzt wird zum neuen Rathaus das vor 100 Jahren erbaut wurde.es

    Hier erwartet uns der Fahrer und es geht weiter zum Victoria Market. Inzwischen ist es ziemlich heiß.

    Der vierzehnten Seetag

    Da wir auch einen nicht südafrikanischen Hafen anlaufen müssen, da sonst hohe Gebühren fällig werden, geht es erst Mal nach Maputo, wo in den frühen Morgenstunden die Formalitäten erledigt werden. Dann wieder Richtung Westen.

    Das Wetter ist nicht ganz so, wie man sich Sommer in Afrika vorstellt, aber der Kapitän erklärt, dass wir in einer Regenfront davon fahren.

    Am Nachmittag dann wieder die Einladung zum Loyality Cocktail.

    Fast hätte ich es vergessen! Wir haben noch nie so lange im voraus eine Reise gebucht. Aber das Angebot war mehr als gut und so sind die 4 Freinächte, die wir durch das Erreichen der nächsten Clubstufe erhalten haben, gut angelegt.

    Lange habe ich mit dieser Route schon geliebäugelt, nun bietet die Azamara erstmals an.

    Wir werden im August 2026 drei Wochen auf der Pursuit von Vancouver über Alaska und die Datumsgrenze nach Tokio reisen. Zeit genug, um auch das perfekte Rahmenprogramm zu planen.

    Ich freue mich!

    Richards Bay | St. Lucia | Hluhluwe-iMfolozi

    Ashley ist ganz aus dem Häuschen, als wir ein Spitzmaul Nashorn sichten. Im Gegensatz zu den Breitmaul Nashörnern sind sie Einzelgänger und nur sehr selten zu sehen.

    Aber auch die kleinen Tiere entgegen ihm nicht. Wie etwa ein Pillendreher Ei, mehrere Schildkröten oder giftige Heuschrecken.

    Gegen Mittag müssen wir den Rückweg antreten. War es am Morgen frisch, kühl und windig ist es mittlerweile sehr heiß geworden. Auch Tiere sind kaum noch zu sehen, alle ziehen sich in die schattenspendende Vegetation zurück.

    Es hat sich in jedem Fall gelohnt so früh aufzustehen!

    Richards Bay | St. Lucia | Hluhluwe-iMfolozi

    Ashley holt uns um 4:30 ab, da geht gerade die Sonne auf. Etwa eine Stunde brauchen wir bis zum Eingang des Parks, dann noch die Formalitäten aber um kurz vor 6 geht es los.

    Wir treffen auf eine große Gruppe Baboons. Zuerst sehen wir nur einige, aber es werden immer mehr.

    Zebras sind selten allein. Dieses Jungtier ist wie gemalt.

    Die Büffel gehören zu den Big 5. Auf mich machen sie einen sehr friedlichen Eindruck.

    Dieser riesige Breitmaul Nashorn Bulle ist gerade dabei, sein Revier nach den vorangegangenen Regenfällen neu zu markieren. Seinen Kollegen machen es ich im Wasser gemütlich. Auch sie gehören zu den Big 5.

    Diese hübschen Antilopen, Impalas, stehen leider ganz unten in der Nahrungskette. Wir sehen auch einen "Kindergarten" mit 6 Jungtieren, die von einer Mutter beaufsichtigt werden, während die anderen grasen. Nur die Männchen tragen Hörner.

    ...

    Meine Nachfrage bei beiden Anbietern, was da schief gelaufen ist, ist bis jetzt nicht beantwortet.

    In Port Elizabeth habe ich die vermittelnde Agentur persönlich getroffen. Da ist kein Fehler passiert. Für Durban haben wir auch über diese Agentur gebucht, ich hoffe, das klappt besser.

    Der Anbieter, der die Tour in Walvisbay durchgeführt hat, hat auf meine Anfrage nicht reagiert und auch gegenüber dem Vermittler war er nicht kooperativ.

    Richards Bay | St. Lucia | Hippos

    Erstaunlich lang können sie unter Wasser bleiben ohne Luftblasen an die Oberfläche zu schicken. Wir treffen auf mehrere Familiengruppen. Zuerst ist meist nur ein Kopf zu sehen und dann "poppen" sie der Reihe nach auf.

    Auch ein Krokodil und viele unterschiedliche Vögel sichten wir.

    Die Lichtstimmung vor Sonnenuntergang ist wunderbar.

    Wir essen in einem italienisch/afrikanischem Restaurant zu Abend.

    Als wir bezahlen kommt die Info, dass die Nilpferde unterwegs sind.

    Und da sind sie auch schon! Zu dritt sind sie heute unterwegs zu ihren Futterwiesen. Ganz entspannt marschieren sie durch den Ort, begleitet von ihren menschlichen Bodyguards.

    Unglaublich!

    Richards Bay | St. Lucia

    Unser Guide Ashley, holt uns kurz nach 8 am Hafen ab und wir fahren in etwa einer Stunde nach St. Lucia.

    Wir passieren endlose angelegte Wälder, australischer Eukalyptus wächst hier für die Papierproduktion.

    St. Lucia liegt in einem Naturschutzgebiet, Warzenschweine gehören zu Stadtbild.

    Die Lagune wird langsam von eingeschlepptem Schilf übernommen. Zu Renaturieren würde Millionen kosten.

    Weiter geht es in Zulu Dorf, denn die gesamte Region ist traditionelles Zulu Land.

    Wir wechseln in einen offenen Jeep und erleben eine Vorführung traditioneller Tänze, wo wir natürlich auch mitmachen müssen.

    Dann besuchen wir einen traditionellen Heiler, der uns seine Berufung und Methoden erklärt. Schon ein bisschen strange.

    Nach einem kurzen Stopp im Museum, geht es noch zu einer Familie, die traditionelle Matten aus Gras herstellt. Das probieren wir auch. Gar nicht so schwierig.

    Allerdings machen uns die Lebensumstände ein wenig ratlos.

    Zeit für ein kleines Mittagessen.

    Anschließend eine kurze Pause in unserem Guesthouse. Das schnelle Bad im Pool habe ich sehr genossen!

    Richards Bay

    Unglaubliche Erlebnisse liegen nach eineinhalb Tagen hinter uns.

    Der Besuch in einem Zulu-Dorf, eine Hippo-Cruise, ein Abendessen, bei dem wir zum Nachtisch Nilpferde, die durch den Ort marschieren beobachten, eine Nacht in einem Guesthouse und dann noch um 4 aufstehen um das morgendliche Treiben im Nationalpark zu bestaunen.

    Ich muss jetzt ein bisschen schlafen, morgen ist Seetag, dann berichte ich mehr.

    Der dreizehnten Seetag

    Am Vormittag sonnig, ein paar Wolken, zu heiß in der Sonne.

    Und wieder ein sensationeller Brunch.

    Um 2 besuchen wir eine Lecture über den Relaunch am Broadway in den 1970ern. Sehr interessant, mit Videosequenzen und drei live gesungenen Songs. Gut, dass es noch mehr davon an den nächsten Seetagen gibt.

    Danach haben wir einen Termin in Bord-Reisebüro. Das Angebot für Alaska 2026 ist gut, vermutlich werden wir es buchen.

    Als wir wieder an Deck gehen, hat das Wetter komplett gedreht. Es scheint geregnet zu haben und es sieht nach Unwetter aus.

    Port Elizabeth

    Am Abend dann Azamazing Evening. Der Bustransfer ist gut organisiert, in knapp 30 Minuten sind 600 Gäste am Veranstaltungsort.

    In der Feather Hall wurden früher Staußenfedern gehandelt. Wir werden von Aktören in farbenfrohen Trachten, mit Trommeln und Gesang empfangen. So ist dann auch die Show, bunt, laut und sehr authentisch.

    Auch die Rückfahrt zum Schiff ist entspannt. Wie immer werden wir mit Drinks und Musik begrüßt.

    Wieder ein großartiger Event!