Beiträge von Pittylein

    Hallo @scallywag

    Die folgenden Angaben sind ohne Gewähr. :/

    Wir starteten zwischen 18.30 Uhr und 19 Uhr am Schiff. Ich meine, es war eine knappe Stunde Busfahrt. In Puschkin führte der Weg durchs Kutschenmuseum und dann in den Palast, zunächst von einer Offizierskapelle, später auch von der Zarin samt Gemahl begrüßt. Staunend zogen wir dann durch die Gemächer einschließlich Bernsteinzimmer. Zu einem Gläschen Sekt gab es im Ballsaal Musik und Ballett. Später dann auch noch mal im Hof. Nach einem guten Abendessen bei russischer Volksmusik ging es zum Schiff zurück. Ankunft fast genau Mitternacht.

    Ob es Scallywag gefällt? Wohl eher nicht. Unser Teenager, damals 12 Jahre alt, hatte schon im Laufe des Vormittags mitgeteilt, dass es ihm viel zu viel Gold sei und er möchte auch mal was anderes sehen. Zum Glück hatten wir sein Ticket vorher storniert, da er zu einer Legochallenge im Teensclub wollte. So blieb er am Abend auf dem Schiff. Scallywags (!) werden den Ausflug bestimmt genießen.

    Die abendliche Newafahrt war übrigens tatsächlich auch unser Alternativprogramm. :) Ein zweiter Abend wäre gut gewesen.

    Das ist nun eine schwere Entscheidung. Grüße, Peter

    *friends*

    Ach, ein Wort noch zu Riga.

    Ich kannte hier aus dem Forum die tollen Bilder und Berichte, dass Mein Schiff nur wenige hundert Meter vor der Altstadt liegt. Umso mehr war ich irritiert, als wir weit vor der Stadt die Maschinen stoppten. Erst dachte ich, hier wird gewendet und dann rückwärts der Liegeplatz erreicht. Nichts war, wir waren schon angekommen. In einem Holzhafen, weit vor der Stadt. Wir mussten bis zum Zentrum etwa eine halbe Stunde mit dem Shuttlebus fahren (damals für 7 Euro/Tag/Person). Der Bus hielt dann ausgesprochen zentrumsnah. Ein Bummel durch die Altstadt von Riga ist ein Muss, einfach treiben lassen.

    Hallo @scallywag

    Das hast du richtig in Erinnerung. Die Tour auf der Ostsee war unsere erste Kreuzfahrt überhaupt. Und um von vorneherein alle Probleme auszuschließen, hatten wir in Russland voll auf TUI gesetzt. Wir haben es nicht bereut.

    Sankt Petersburg hatten wir mit Ausflügen regelrecht zugeknallt. Ich kenne auch die Berichte von bedauernswerten Foristen, welche in Sankt Petersburg von Toilette zu Toilette eilten und für die Sehenswürdigkeiten keine Zeit mehr hatten. Das haben wir so nicht erlebt. Insgesamt waren wir in den zwei Tagen zu drei Ausflügen gestartet. Nach der sehr pflichtbewussten – um nicht zu sagen mürrischen – Passkontrolle trafen wir immer auf sehr gut informierte Reiseleiterinnen, welche in sehr gutem Deutsch die Tour begleiteten. Die Programme waren straff durchgeplant, jedoch gab es keine Hektik, keinen Stress. Einzig irritierend war, dass alle drei unabhängig voneinander eindringlich vor Taschendieben warnten. (Gab es jedoch dieses Jahr auch in Barcelona.)

    Was man sehen möchte, muss letztendlich jeder für sich entscheiden. Was ich nie wieder machen werde, ist ein Ausflug mit Mittagessen. Das war verschenkte Zeit, weil leider auch keine russische Küche serviert wurde.

    In den einzelnen Hotspots hatten wir fast immer genug Zeit. Eine Ausnahme bildet Petershof, wo wir doch von Zimmer zu Zimmer geschoben wurden. Unsere Reiseleiterin erklärte uns auch, dass wir Touries zwar selbst gern in den Zimmern stehen und schauen dürfen, sie selber müsste sich ständig vorwärts bewegen, da es sonst eine Art Verwarnungssystem gäbe. Ebenso wurde es bei der anschließenden Wassershow im Petershof etwas unübersichtlich. Beim anschließenden Spaziergang durch die Gartenanlage hat man von den Unmengen Besuchern kaum noch etwas gespürt.

    Selbst in der Eremitage war immer genug Platz und Zeit, obwohl eigentlich eine ziemliche Warteschlange vor dem Palast stand. Als Gruppe saust man dort sowieso vorbei.

    Mein absolutes Highlight in Sankt Petersburg ist und bleibt der abendliche Ausflug zum Katharinenpalast in Puschkin. Ich bin heute noch froh, den nicht storniert zu haben. Wenn man die Ausflugsbeschreibung liest, klingt das mächtig nach Folklore. Und doch war es einzigartig. Allein schon, nach der offiziellen Schließzeit den Palast zu besuchen und fast allein im Bernsteinzimmer zu sein, war es wert.

    Ihr habt alle eine wunderbare Reise vor, genießt die Zeit

    Hallo cineman,

    bei TC müssen (!) alle Kids unter 12 Jahren ein Armband tragen. Diese sind farblich unterschiedlich und entsprechen der Rettungsstation, welcher die eigene Kabine zugeordnet ist. Im Notfall werden die Kinder von dafür extra eingeteiltem Personal eingesammelt und zu den Stationen gebracht. Mehr dazu findet sich auf der Internetseite von TC unter Bordleben "Kreuzfahrt mit Kindern". Da der Vierjährige aber sicherlich seine Großeltern mit in den Kidsclub nimmt, begeben sich dann alle drei gemeinsam zum "Notausgang".

    Sorgen müsst ihr euch nicht machen.

    Hallo Kokanee

    Unser Junior war bei seiner ersten Kreuzfahrt 12 Jahre alt. Inzwischen ist er 15. Wir haben es bei allen Fahrten so gehalten, dass er sich frei auf dem Schiff bewegen darf, jedoch feste Zeiten für Treffen angesagt. Das gilt dann auch, wenn wir das Schiff verlassen, er aber bleibt. Das ist unproblematisch, da Kids ohne schriftliche Erlaubnis nicht allein vom Schiff kommen. Somit ist alles in Ordnung. Zum Glück kommt er aber allein aufs Schiff. So kann er Ausflüge auch mal vorzeitig abbrechen und aufs Schiff zurückkehren. Ist entspannt für alle. Wer schon mal mit nörgelnden Teens zu tun hatte, weiß das.

    Er muss sich dann jedoch per App zurückmelden. Auch wir melden uns natürlich zurück.

    Da wir von einer Brückenführung wissen, wie genau TC über die das Schiff verlassenen und betretenden Personen informiert ist, machen wir uns da keine Sorgen.

    Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Teens sich auf den Fahrten immer sehr gut selbst organisieren. Das reicht von Sport über bloßes Abhängen bis hin zu gemeinsamem Essen. Sobald dann die ersten melden, dass sie auf dem Schiff sind, wird unser Junior unruhig.

    Probiert es einfach aus, wir jedenfalls genießen es alle - jeder aus seine Weise.

    Schöne Reise

    Hallo Honeymoon2012

    Wir waren Ende Dezember 2018 vor Ort. Die 2,50 GBP für das Tagesticket kann ich bestätigen, Kauf beim Fahrer. Man kann auch in Euro zahlen, da waren es wohl 3 Euro. Ist jedoch zu empfehlen, es geht auch mit Linie 2 zum Europapunkt viel bergauf und bergab. Selten geradeaus. Im Tante G. Play Store gibt es übrigens einen CityGuide Gibraltar, in dem auch die Busfahrpläne versteckt sind.

    Von den 1,2 km bis zum Marked Place hatte ich mich auch leiten lassen, mir kam es jedoch wie der längste Kilometer meines Lebens vor. :D

    Schöne Reise, Peter

    @scallywag

    GaBi168

    Ja, na sowas, wir sind ja noch online. Dachte, dass mit dem Jahreswechsel unser Rollcall erledigt ist.

    Hallo in die Runde und allen, die wir nicht auf dem Schiff persönlich getroffen haben, noch ein gesundes neues Jahr und ein glückliches Händchen bei der Auswahl der nächsten Kreuzfahrten.

    Unser Fazit der Reise:

    Das lange Warten hat sich gelohnt. Wir haben die Zeit an Bord in vollen Zügen genossen. Essen und Service waren OK. Nicht immer lief es rund, was wohl an einem angeblich momentan laufenden Personalwechsel liegt. Aber das waren schon Feinheiten. Besonders unser Housekeeping hat überzeugt und mit viel Liebe uns die Reise angenehm gestaltet. Der Kapitän von der Brrrücke ist eine eigene Liga. Seine Ansagen waren eine echte Bereicherung. Die alte MS2 kannten wir bisher nicht, wir werden jedoch eher keine Reise mehr auf ihr buchen. Die nachfolgende Generation hat uns persönlich besser gefallen (bisher MS4, im Sommer dann MS3). Sie sind klarer strukturiert. Für uns ging es im Atlantik doch mitunter etwas hektisch zu. Die Spielekonsolen gleich neben dem Ruhebereich Bibliothek sind ein glatter Fehlgriff.

    Der Weihnachtsschmuck war eher sparsam über das Schiff verteilt worden, da sind unsere Erwartungen nicht eingetroffen. Das Feuerwerk zum Jahreswechsel war jedoch super. Gleiches gilt für das gemeinsame Singen am Heiligabend und die Bescherung für die Kinder.

    Dass unser Pooldeck24-Treffen zumindest teilweise funktioniert hat, ist für uns ein Highlight. Wir haben sehr nette Menschen kennengelernt. Herzliche Grüße auf die grüne Insel. Später haben wir sogar gelernt, wie man Pimms richtig trinkt – nämlich mit Gurkenscheibe. Eine Erfahrung fürs Leben.

    Alle Häfen waren für uns neu, so dass wir uns völlig unvoreingenommen in das Abenteuer gestürzt hatten. Zu unserem Programm hatte ich ja bereits geschrieben. Weitestgehend haben wir dieses umgesetzt.

    Cadiz:

    Wir sind kreuz und quer durch die Altstadt gezogen. Die engen Gassen waren eindrucksvoll anzusehen, jedoch sollte man sich die Nase zuhalten. In den Gassen riecht es mitunter sehr streng nach Hundeurinal. Der Parque Genovés und die lange Uferpromenade sind sehenswert, auch der Bereich um die Kathedrale war interessant. Ansonsten war vieles geschlossen, Feiertag eben.

    Lissabon:

    Unser Guide Tomas stand pünktlich am Schiff. Nach kurzer Einstimmung zog er mit uns vier Stunden durch die Alfama zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten. Später kamen auch die technischen Sehenswürdigkeiten (Aufzug, Standseilbahn und Straßenbahn) hinzu. Eindrucksvoll die Igreja de São Domingos. Auch Pastel de Nata haben wir verkostet. Diese waren nicht so süß wie erwartet. Empfehlungen für gutes Essen gab es noch dazu. Als individuelle Tour war diese nicht ganz billig, jedoch ihren Preis wert. Dank der langen Liegezeit sind wir auch erst wieder spät in der Nacht an Bord gewesen. Alfama in der Nacht ist ein echtes Erlebnis.

    Gibraltar:

    Ohne Kreuzfahrt wären wir hier nie hingekommen. Uns zog es jedoch nicht auf den Felsen, sondern auf die wahrscheinlich einzige Start- und Landebahn der Welt, welche man zu Fuß passieren kann. Das muss man mal selbst erlaufen haben. Erklären kann man das nicht. Leider gab es an diesem Tag nur drei Linienflüge. Mit dem preiswerten Tagesticket für den Bus ging es danach zum Europapunkt, wohl wissend, dass es weiter westlich noch südlicher geht. Aber nicht für die Briten. Zurück im Zentrum, sind wir die Main Street entlang geschlendert. Ein Shoppingparadies ist die jedoch wohl nur für Raucher.

    Malaga:

    Dank der vorab gebuchten Tickets zogen wir an der langen Warteschlange bei der Kasse zum Picasso-Museum vorbei und hatten Zutritt ohne Wartezeit. Auf jeden Fall einen Besuch wert, erlebt man, wie der Künstler sich seinen besonderen Stil immer mehr aneignete.

    Danach ging es durch die Innenstadt - Kathedrale, Markthalle und viele schöne Bürgerhäuser. Zum Abschluss dieser ersten Runde sind wir mit dem Riesenrad am Hafen gefahren und hatten eine Superaussicht. Zum Abend sind wir noch auf die Festung Gibralfaro gestiegen, runter dann jedoch mit dem Bus gefahren. Malaga hat uns sehr gut gefallen, hier werden wir bestimmt mal für mehrere Tage herkommen.

    Valencia:

    Absolut sehenswert. Die Stadt ist mondän und historisch sehr reich, ihren Reichtum stellt sie zur Schau, ohne dass es protzig wirkt. Wir sind begeistert und wollen hier wieder herkommen. Am Vormittag hatten wir den Ausflug mit TC ins Oceanium plus Stadtrundfahrt gebucht. Wer das Meer und seine Bewohner liebt, ist hier gut aufgehoben. Uns hat es gefallen, ebenso wie der Wissenschafts- und Kulturpark.

    Für Valencia habe ich bereits nach Flügen und Hotels für einen Besuch geschaut.

    Barcelona:

    Die Sagrada Familia und Gaudis Werk ist sicherlich eine Reise wert. Die Kirche und besonders ihr Inneres haben uns ob der Fantasie der Schöpfer begeistert. Barcelona mit seinen breiten Straßen und platzähnlichen Kreuzungen ist sehenswert. Jedoch scheint uns Barcelona ein Opfer seines Ruhms zu werden. Heerscharen von Touristen (auch wir) ziehen durch die Stadt, die Infrastruktur scheint da nicht mehr mitzuhalten. Als aktive Geocacher kommen wir auch immer wieder in die kleinen Gassen hinter den Prachtstraßen. Daher wissen wir, es mangelt der Stadt sicherlich an öffentlichen Toiletten. Oder disziplinierten Gästen.

    La Rambla, da hier schon besprochen, hat uns nicht bewegt. Für uns war das einfach nur ein langer Jahrmarkt. Bereits vorab waren wir an diesem Tag wiederholt hingewiesen worden, dass Taschendiebe dort ihr Unwesen treiben. Das trübt die Stimmung.

    Ob wir in nächster Zeit noch einmal nach Barcelona kommen, ist eher unsicher.

    Alles in allem eine schöne Reise. Freuen wir uns auf die nächste

    Hallo Aeffchen

    Messe findet an Bord statt, am Nachmittag und spät in der Nacht am Heiligen Abend

    Um Gedrängel beim Essen zu vermeiden, reserviert man vorab (ca. 6 Wochen vor der Reise) in einem Restaurant zu einer festen Zeit.

    Natürlich kommt am Nachmittag für die Kinder der Weihnachtsmann, sogar mit Engel.

    Genießt die Reise