Heute Morgen legten wir Steuerbord in Arrecife / Lanzarote an.
Der Wecker ging früh, da für heute eine Ganztagestour mit „Lanzarote Guides“
auf dem Tagesprogramm stand. Um halb neun sollten wir uns am Hafenausgang
einfinden, da unsere Gruppe aber, typisch deutsch, überpünktlich war, konnten
wir schon um 08:20h abfahren.
Unsere noch sehr junge Tourguide erzählte ein bisschen was
zu unserem Programm, das sich in die Nord- und Südtour aufteilte, die man auch
separat buchen konnte.
Das erste Ziel des Tages war „Haría, das Tal der 10.000
Palmen“. Hier hielten wir neben einem Restaurant und hatten einen ganz netten
Ausblick über eine weite Fläche mit einigen Palmen. Interessanter waren die
Ausführungen über die Landwirtschaft in Lanzarote, die auf der Lava-Asche
basierte. Wahnsinn was die Natur hier für Möglichkeiten bereit hält.
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Da am Vortag auf Lanzarote wohl groß Karneval gefeiert
wurde, herrschte noch leichte Katerstimmung. Das brachte uns große Erheiterung,
denn am Straßenrand neben dem Restaurant parkte ein Van. Von hinten näherte
sich allerdings die Straßenkehrmaschine und fing wild an zu hupen. Man hätte
zwar locker vorbeifahren können, wollte aber wohl unbedingt auch diese kleine
besetzte Stück Straße reinigen und so dauerte es zwei Minuten, bis sich eine
junge Frau aus dem Rückraum des Vans auf den Fahrersitz quälte und sichtlich
angeschlagen wegfuhr. Das Schauspiel geschah natürlich unter einigen
belustigten Zuschauern
Als nächstes ging es ab in den höchsten Norden. In „Famara“
hatten wir einen 20-minütigen Stop, um den herrlichen Ausblick auf die frisch
gebackene achte offizielle kanarische Insel „La Graciosa“ genießen zu können.
Die Insel gilt als besonders ruhig und entschleunigend, da es dort wohl keine
asphaltierten Straßen und damit wenig Verkehr gibt. Den „Mirador del Rio“,
einen kostenpflichtigen Aussichtspunkt dort oben, haben wir ausfallen lassen.
Die Aussicht war auch schon so wirklich klasse.
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Der letzte Halt auf der Nord-Tour war „Jameos del agua“,
eine Kunst- und Kulturstätte die durch den auf Lanzarote omnipräsenten Künstler
César Manrique geschaffen wurde. Sie wurde rund um eine Lavaröhre angelegt, in
der sich kleine weiße Albino-Krebse angesiedelt haben. Außerdem gibt es dort
ein Restaurant, einen Pool, einen Salzsee und einen Konzertsaal. Die ganze
Anlage ist sehr gepflegt, geschmückt mit vielen bunten Pflanzen und bot einige
tolle Foto-Motive. Wir hatten eine knappe Stunde Zeit und konnten uns so alles
in Ruhe anschauen und sogar noch ein bisschen die Sonne genießen. „Jameos del
agua“ war definitiv der Höhepunkt der Nord-Tour.
Nach dem doch langen und anstrengenden Anreisetag haben wir
trotz deutlich spürbarem Wellengang gut geschlafen. Um 7 Uhr sind wir pünktlich
zum Einlaufen wach geworden. Die „Norwegian Spirit“ lag bereits im Hafen von
Santa Cruz (Teneriffa), die „AIDA Stella“ sollte kurz nach uns folgen.
Erfreulicherweise kämpfte die Sonne sich ein wenig durch die Wolkendecke.
Angelegt haben wir heute Backbord.
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Wir entschieden uns spontan, den Tag ein wenig entspannter
angehen zu lassen. Wir folgten also dem Tipp hier aus dem Forum und begaben uns
in Richtung „Esszimmer“ zum Frühstück. Dort war eine herrlich entspannte
Atmosphäre, die Einrichtung und das Ambiente hatten uns am Vortag schon sehr gut
gefallen. Wir saßen mit tollem Blick nach draußen auf das Heck der Konkurrenz.
Auf dem Tisch stand bereits eine Etagere mit Marmelade, Nutella und Honig. Auch
ein Korb mit diversen Brötchen wartete schon auf uns.
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Und dann ging es los: Uns wurde eine Karte gereicht mit
ausgefallenen Leckereien. Es wurde frisch gepresster Orangensaft und
Kaffeespezialitäten nach Wunsch serviert. Die Etagere wurde mit einem Wurst-,
einem Käse- und einem Räucherfischteller bestückt. Dann kam die nette Dame vom
Service zuerst mit einem großen Tablett mit einer Auswahl an Müslis, Joghurts
und Quark. Im Anschluss ein Korb mit noch mehr Brot und Brötchen. Dann nochmal
eine Runde mit süßen Teilchen wie Croissants. Und zwischendurch noch mein „Egg
Benedict“ und der „Crepes mit Nutella“ für Jenny. Immer wieder wurde
aufgefüllt und nachgefragt. Gut, dass wir einen 4er-Tisch hatten.
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Das Ganze kostet pro Person 6,50€ (!) extra. Natürlich kann
man argumentieren, dass man fast alles davon auch beim inkludierten Frühstück
erhält. Aber allein der frisch gepresste Saft kostet 2,90€, die extra Gerichte
aus der kleinen Karte sind meiner Meinung nach exklusiv im Esszimmer und der
Service am Tisch bei diesem Ambiente rundet das Ganze dann absolut ab. Sehr zu
Empfehlen.
Gut gestärkt machten wir uns dann auf Richtung Innenstadt.
Schon auf dem Weg konnte man unser imposantes Schiff sehr schön knipsen. Wir
schlenderten ein bisschen durch die Stadt, mit kurzem Foto-Stopp an den „Santa
Cruz“-Buchstaben und stellten begeistert fest: Hier ist richtig was los. Dann
fiel es uns wie Schuppen von den Augen. Es ist Samstag, auch die Einheimischen
genießen das immer besser werdende Wetter. Als wir dann bergauf über eine sehr
schöne Shopping-Meile schlenderten, kam uns dann noch ein kleiner
Karnevals-Umzug entgegen. Die haben ordentlich Stimmung gemacht.
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Unser Etappenziel für heute sollte „La Laguna“ sein. Hierzu
gab es einige Hinweise aus dem Forum und von anderen Websiten. Zu erreichen war
dieser Ort per Straßenbahn, diese fuhr für schmale 1,35€ pro Person und Fahrt innerhalb von etwa 30
Minuten ans Ziel. In „La Laguna“ gab es einige malerische Gassen mit tollen
historischen Gebäuden zu bestaunen. Auch die großen Touri-Massen von unserem
Schiff hatten sich dorthin verirrt. Wie schön, dass man sich im eigenen Tempo
in Ruhe alles anschauen konnte.
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Wir landeten in einer kleinen Kirche, wo wir
auch ein Kerzchen angemacht haben; ein kleines Ritual von uns. Direkt daneben
war eine Markthalle, wo es allerlei Gemüse, Fisch und andere Lebensmittel zu
bestaunen und natürlich auch zu kaufen gab.
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Die „Iglesia de la Conception“ konnten wir nur von außen
besichtigen, da im Inneren gerade ein Gottesdienst stattfand und wir nicht
stören wollten. Direkt an der Kirche war auch ein großer Marktplatz mit vielen
Cafés, Restaurants und Tapas-Bars, wo kaum eine Terrasse nicht bis auf den
letzten Platz gefüllt war. Da wir eh keine Wurzeln schlagen wollten,
schlenderten wir durch die kleine Einkaufsstraße so langsam zurück zur
Bahnstation.
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In der Stadt waren mittlerweile die meisten Geschäfte
geschlossen, sodass sich ein kurzzeitig angedachter Einkaufs-Part schnell
erledigt hatte. Stattdessen knurrte nach viel Lauferei so langsam der Magen und
wir gönnten uns bei sonnigstem Wetter einen leckeren Burger auf der Terrasse
des wunderschön erneuerten „Tag & Nacht“ – Bistros.
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Das mit der Sonne auf
dem Pelz hat uns hungrig nach mehr gemacht, also ab in die „Hohe Luft“-Bar, wo
wir unsere ersten Grußkarten in die Heimat schrieben. Diese wollten natürlich
auch noch auf den Weg gebracht werden und so ging es nochmal für einen kurzen
Spaziergang von Bord. Das haben wir auch nochmal dazu genutzt, unser schönes
Schiff ausgiebig zu fotografieren.
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Auch dieser Abend wurde wieder im Ankelmanns verbracht und
nach dem Auslaufen versuchten wir noch ein bisschen Geld auf dem „Neuen Wall“
loszuwerden. „Leider“ hatten wir keinen Erfolg, war irgendwie nichts für uns
dabei.
22.03.19 Anreise Düsseldorf - Las Palmas / Gran Canaria
Der Urlaub begann für uns sehr früh und auch ein wenig
stressig. Wir waren noch bis zur letzten Minute arbeiten und hatten auch nur
sehr wenig vorgepackt. Wir standen vor einer großen Herausforderung: Welches
Wetter erwartet uns um diese Jahreszeit und wie bekommen wir den Spagat
zwischen den möglichen Temperaturen hin?! Erschwert wurde das Ganze durch das
Maximalgewicht von 20kg pro Koffer, so wenig durften wir noch nie (!)
mitnehmen Nach gefühlt 1000 Mal wiegen und umverteilen lagen wir am Ende so
grade unter dem erlaubten Gewicht, es waren allerdings auch schon fast
Mitternacht und um drei Uhr sollten wir abgeholt werden.
Nach einem kleinen „Powernap“ war es dann auch schon so weit
und nach einer Stunde Fahrt bis zum Flughafen standen wir vor den noch
geschlossenen Schaltern am Düsseldorfer Flughafen. Dieser lag selbst noch ein
wenig im Ruhemodus und so ging alles sehr entspannt von statten, auch das
Boarding verzögerte sich ein wenig, sodass uns unsere TUIfly-Maschine erst
gegen 06.40h Richtung Kanaren brachte. Ich hatte mir extra vor ab einiges an
Musik und Podcasts heruntergeladen, das war leider für die Katz. Bluetooth war
auf dem gesamten Flug verboten! Naja, sollten ja nur gute vier Stunden dieses
Mal werden. Bei unseren USA- oder Karibik-Flügen hätte ich wohl mehr Langeweile
bekommen. Nach ca. 90 Minuten wurde für ausgewählte Passagiere ein wirklich
sehr schmackhaftes Kürbiskern-Laugenbrötchen serviert, außerdem konnte man sich
ein 0,5-l-Kaltgetränk sowie ein Heißgetränk aussuchen. Einige
„Normal“-Passagiere machten da ziemlich große Augen, tja…Kreuzfahrer-Bonus Der
Flug war sehr ruhig und auf Grund des tollen Wetters hatte man wirklich eine
sehr schöne Sicht auf Berge und Meer.
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Nach der Landung kam direkt Freude auf, denn da kam die SMS
von „Mein Schiff“, dass unsere Kabine bezugsfertig wäre. Um 10h Ortszeit! Nach
kurzem Transfer standen wir dann auch schon am Hafenterminal. Die Schlange an
den beiden Checkin-Varianten waren beiden nicht sehr lang, dennoch ging es bei
uns schneller. Wir wurden direkt an einen Stehtisch gerufen, wo ein Mitarbeiter
unsere ausgedruckten Schiffspässe sowie unsere Reisepässe mit seinem Smartphone
scannte, danach mit selbigen noch unsere Fotos machte und schon konnten wir die
junge Lady betreten. Endlich wieder zuhause!
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Unser Kabine 6020 lag Steuerbord sehr weit vorne. Das Bett
war in Fahrtrichtung und stand am Fenster. Sonst gab es wenig Neues, alles
altbewährt. Lediglich die Kaffeemaschine war bekanntlich ein anderes Modell.
Der Blick vom Balkon war optimal, auch die Kollegen von der Brücke konnte man
immer mal wieder bei der Arbeit beobachten. Mit uns heute im Hafen lag die
„Norwegian Spirit“.
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Nach einer ersten Stärkung im Ankelmanns wurde erstmal ausgiebig
der Star dieser Reise begutachtet. Man hat zwar die altbekannten Wege nach
kurzer Zeit wieder abrufbar, aber es gab doch einige Neuerungen. Diese waren
natürlich größtenteils design-technisch, aber auch die Gastronomie bot natürlich
ganz andere Möglichkeiten als wir von der „5“ kannten. Optisch hat uns das
Ganze direkt mal richtig gut gefallen, nochmal besser als auf der „5“. Ich
lasse mal ein paar Bilder sprechen.
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Der Rundgang wurde dann auch direkt für eine
Terminvereinbarung bei Friseur für meine Frau genutzt. Auch dieser war dieses
Mal viel besser auf dem Schiff positioniert, was sich sicherlich auch im Umsatz
dort bemerkbar machte. Einen extra Herrenfriseur gab es jetzt übrigens auch.
Nach ein wenig Entspannung auf unserer Kabine und unserem
Abendessen im Ankelmanns, genehmigten wir uns noch ein paar Drinks in der
beliebten TUI-Bar, bevor wir dann pünktlich um 21.45h im Theater waren, wo die
SNRÜ stattfand. Nach Schaubar und Osteria bei den vorherigen Reise, war das
hier platztechnisch eine viel entspanntere Nummer.
Im Anschluss gab es noch die obligatorische Crew-Begrüßung
auf dem Pooldeck durch unsere wirklich fantastische Kreuzfahrtdirektorin Susann
Fabiero. Hier wurden dann auch die prominenten Gäste Heiner Brand, Katrin
Müller-Hohenstein, Bernhard Peters und Ulrike Nasse-Meyfarth vorgestellt, die
auf dieser Reise diverse Vorträge halten sollten.
Das erste Auslaufen, eines der Highlights für uns auf jeder
Reise, wurde dadurch ein wenig getrübt, dass wir auf Grund der
fortgeschrittenen Zeit leider ohne Nebelhorn abgelegt sind. Schön war es
trotzdem.
Nachdem wir vom Kreuzfahrt-Virus infiziert wurden und
unserer Premierenfahrt in die Karibik im März 2017 dann die kleine Orient-Tour
im März 2018 folgen ließen (Reiseberichte in der Signatur), lag ja schon fast nahe, dass es auch in diesem März
wohl zwingend wieder auf Kreuzfahrt gehen sollte
Und so kam uns das Wochenend-Angebot im Herbst letzten
Jahres genau recht: Gran Canaria bis Mallorca mit der neuen Mein Schiff 2. „Neue Mein Schiff 2“? Moment mal, die ist doch noch nicht
mal fertig gebaut Aach was solls, bei dem Preis und der für uns sehr vielseitig
wirkenden Route mussten wir einfach zuschlagen!
Also ab ins Reisebüro, die
Eckdaten wie Flex-Balkon und Flüge ab/bis Düsseldorf geklärt und die erste
Vorfreude: es gab noch einen kleinen Bonus vom Reisebüro. Da freut man sich ja
umso mehr, wenn man das angestammte Reisebüro weiterhin unterstützt und dann
auch noch ein wenig belohnt wird.
Der Vorteil vom (relativ) spät buchen ist natürlich, dass
die Zeit bis zur Kreuzfahrt dann schnell vergeht. Denkste! Es zog sich trotz
der stressigen Weihnachtszeit wie Kaugummi, schuld daran war wohl eher der
laaaange Jahresanfang
In diesen fielen dann auch die zwei wackeligen Variablen für
die Reise: Flex-Kabinen-Zuteilung und die Flugzeiten. Nach Deck 8 Steuerbord
recht weit hinten in der Karibik (hat uns sehr gut gefallen) und Deck 6
Steuerbord recht weit vorne im Orient (überraschenderweise auch gut) hätte ich
mich jetzt über noch ein bis zwei Decks weiter oben gefreut. Es wurde Kabine
6020! Eine der vordersten Balkonkabine Steuerbord Nach der ersten Enttäuschung
wurde ein wenig recherchiert und so schlecht würde es wohl nicht werden. Es
sollte zumindest keine Sichtbehinderungen geben.
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Die zweite Variable war umso erfreulicher. Hinflug 06.20h,
Rückflug 19.15h. Dadurch haben wir richtig Urlaubs-Zeit gewonnen.
Einen Monat vor der Reise haben wir dann erstmalig die
Möglichkeit des Online-Checkins genutzt. Grundsätzlich eine nette Idee von TC, mal schauen was es
uns so bringt. Wir sollten ja immerhin schon sehr früh auf Gran Canaria sein.
Der Vollständigkeit halber: die hier berichtenden Kreuzfahrer sind (inaktiv) meine Frau Jenny und (aktiv) Martin. So, bevor es jetzt dann auch bald los geht, hier noch unsere
Route zur besseren Übersicht:
22.03.19 Anreise nach Las Palmas / Gran Canaria
23.03.19 Santa Cruz / Teneriffa
24.03.19 Arrecife / Lanzarote
25.03.19 Seetag
26.03.19 Agadir / Marokko
27.03.19 Seetag
28.03.19 Lissabon / Portugal
29.03.19 Lissabon / Portugal
30.03.19 Cádiz / Spanien
31.03.19 Gibraltar / GB
01.04.19 Seetag
02.04.19 Barcelona / Spanien
03.04.19 Palma de Mallorca / Spanien und Abreise
Dann wollen wir mal schauen, wie so ein Reisebericht mit all
den Beschränkungen funktioniert
Bei der gerade beendeten Fahrt auf der "Mein Schiff 2" hatten wir zwei Poolpartys geplant. Bei der ersten unter dem Motto "80er Jahre" war eine Stimmung auf dem Pooldeck, die wir bei unseren ersten beiden Fahrten so nicht erlebt haben, richtig gut. Und das um die Jahreszeit. Erst 30 Minuten Motto-Show und dann hat der DJ ein gutes Feeling für die Musik gehabt und es wurde ganz gut getanzt.
Die zweite (White Night) musste dann wetterbedingt ausfallen.
Auf jeden Fall steht ein Besuch im Inneren der Sagrada Familia auf dem Programm.
Dann holt euch die Tickets besser vorab, die Schlangen waren auf unserer (und gleichzeitig ja auch eurer) Reise sehr lang. Wir hatten Sagrada+Passions-Turm mit Audioguide. Unserer Meinung war der Turm aber Zeit- und Geldverschwendung.
Haben es auf unserer gerade beendeten Reise mit der "2" mehrmals erfolgreich getestet. Es ging von iPhone zu Samsung und zurück sehr gut. Auch an der Sprachqualität war nichts auszusetzen. Gute Verbesserung.
Wir sind aktuell auch auf der "2" und hatten vorab eingecheckt. Kurz nach unserer Landung kam schon um 10 Uhr die SMS, dass unsere Kabine fertig sei.
Die Abwicklung beim Check-In war meiner Meinung nach ein wenig schneller als beim "normalen" Schalter. Wir wurden an einen Stehtisch gerufen, dort wurden unsere Reisepässe mit einem Smartphone gescannt, dann mit selbigem unser Foto gemacht und schon waren wir fertig.
Um 11.15h auf der Kabine zu sein, hatte schon was. Wir haben noch Stunden später Mitreisende gesehen, die mit ihrem Handgepäck rumliefen.
Wenn es so immer läuft, ist das für uns eine wirklich sehr gute Neuerung!
Ich habe gelesen das 8 Passagiere mit Condor nicht mitgekommen sind, weil sie noch im Sicherheitsnereich waren
Das war auch so meine Befürchtung bei der ganzen Sache. Die beiden waren zwar zeitig morgens da, Check-in und Gepäckaufgabe waren natürlich auch schon erledigt. Die Airline müsste also, wie in dem Fall der 8 Passagiere, doch eigentlich dann auch davon ausgehen können, dass fehlende Passagiere nur im Sicherheitsbereich festhängen können.
Meine Eltern sollten um 11:05 Uhr Richtung La Romana zur Cruise aufbrechen und waren damit voll betroffen, es ging wohl gar nichts mehr. Es muss aber relativ gesittet vonstatten gegangen sein.
Hab das alles ein bisschen verfolgt, der Flug wurde auf 12:00 Uhr verschoben, das Boarding ist auch rechtzeitig gestartet. Problem war nur: Die Schlange am Sicherheitscheck war extrem lang und so saßen die beiden dann auch erst um 12:40 Uhr im Flieger. Nach 13:00 Uhr ging es dann mit zwei Stunden Verspätung los.
Ist alles Trubel, den man sich gerne schenken würde. Zumal es die erste so lange Reise für meine Mutter ist, dementsprechend mulmig war es ihr eh schon.
Ich fand den Bericht auch echt unterhaltsam. Ich habe kürzlich schon so einmal eine Kreuzfahrt-Doku mit Daniel Aßmann gesehen. Er hat so eine leicht verplante, offene Art, die ich echt sympathisch finde.
Rein optisch hat mir das Schiff auch eher nicht zugesagt. Auch schreckt mich bei Reedereien wie Costa oder MSC die Mehrsprachigkeit ab. Ich glaube da würde ich mir vorkommen, wie im Club-Urlaub.
Auf der anderen Seite muss man bei so einem Preis, wohlgemerkt bei ihm kam die An- und Abreise noch dazu, wirklich ernsthaft darüber nachdenken, da man für kleines Geld einfach eine Reihe von Zielen kennenlernt.
Was ist daran so schlimm? Dass das Theater drunter ist? Oder wegen der Rettungsboote mit den dazugehörigen Davids?
Der Ausblick von Deck 6 ist doch ein anderer als z.B. von Deck 8. Rettungsboote haben wir wohl nicht davor, aber die Leute laufen einem ja mehr oder weniger direkt vor dem Balkon her.
Muesi Wunderschöne Eindrücke! Wir hatten vor zwei Jahren genau den gleichen Ausflug über "Bakadi" gebucht und waren genauso begeistert. Es war ein Rundumschlag über Barbados, den die meisten anderen Touren einfach nicht bieten. Dazu der kulinarische Stopp an dem einheimischen "Restaurant" (ich denke mal, dass es bei euch auch das "Sand Dunes" war).
Wir sind an der "Bottom Bay" noch nach unten und unser Guide hat jeden der wollte beim Palmen besteigen fotografiert, sind tolle Erinnerungen geworden.