Teil 2
14.3.22 Lanzarote
Zuerst zum Wetter des heutigen Tages: Sonne, Regen, Hagel, Wolken, Wind, Sturmböen und sehr kühle Temperaturen.
Eigentlich hatten wir ein Auto gebucht. In Teneriffa fragte ich in der Station ob das auch klappt und wir das Auto am Hafen aufnehmen können. Ja ja gar kein Problem sagte mir die Dame.
So machten wir uns vom Schiff aus Richtung Mietwagenstation. Es regnete das erste Mal schon.... na gut, wir stellten uns unter und einmal mehr war ich froh, meine Jacke mit Kapuze dabeizuhaben.
Mietwagen Station war geschlossen, also musste ein Plan B her. In der Tourist Information wurde mir ein anderer Mietwagen Verleih empfohlen. So setzten wir unseren Fußmarsch in die Stadt fort, immerhin bei strahlend blauen Himmel (zwischenzeitlich waren wir schon 2,5 km stramm marschiert).
Leider hatte der Mietwagen Verleih kein einziges Auto mehr zur Verfügung.
Planen C trat in Kraft und kurzerhand hielten wir ein Taxi auf der Straße an. Der Taxifahrer sprach einigermaßen Englisch, so dass wir uns handelseinig wurden und unser schon gekürztes Ausflugsprogramm endlich starten konnten.
Casa Museo César Manrique und der Timanfaya Nationalpark, Jameos del Agua, Mirador del Río standen ganz weit oben auf der Wunschliste.
Das Weinanbaugebiet und noch Playa Carmen (ein bestimmtes Hotel besichtigen) oder auch wahlweise der Jardín de Cactus hätte mir gut gefallen.
Punkt 1
Casa Museo César Manrique
Eine sehr lange Schlange an Gästen mit einer geschätzten Wartezeit von ca 45 Minuten stand, dazu eiskalter Wind. Der Taxifahrer meinte, so eine lange Schlange hätte er mich nie gesehen. Machen wir auf dem Rückweg!!!
Punkt 2
In San Bartolomé, liegt das Bauernmuseum Casa Museo del Campesino. Das Museum wurde ebenfalls von César Manrique geschaffen. Die traditionelle Architektur der Insel zeigte sich auch hier. Die weiss getünchten Wänden erstrahlten.
Das Denkmal Monumento a la Fecundidad, davor in 15 Metern Höhe. Der Wind blies uns beim Aufstieg fast weg.
Im Inneren des Museums erfuhr man die lokale Handwerkstradition und die Lebensart der Bauern auf der Insel.
Eine unterirdische vulkanische Grotte mit Restaurant erreichte man von der Mitte des Innenhofs.
Das Museum gefiel uns gut.
Weniger gut: Dunkle Wolken zogen auf und ließen uns den Besuch abrupt beenden, der nächste Regenschauer! Wir schafften es gerade noch trockenen Fusses zum wartenden Taxi.