Beiträge von Kati22
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Unser Weg ging nun zum wenige Meter entfernten Bischofspalast, der nur noch eine Ruine ist. Gelder für einen Erhalt waren nicht vorhanden. Hier verstarb übrigens 1263 der norwegische König Håkon IV und wurde in der Kathedrale beigesetzt, später nach Trondheim überführt.
Gegenüber des Bischofspalast gibt es noch die Ruinen des Earl Palace, ein Mahnmal für die Dekadenz, Machtmissbrauch und Egozentrik des Earl Patrick Stewart, der ab 1592 hier herrschte. Mit erpressten Geldern und Frondiensten ließ er sich seinen Palast errichten. Nicht verwunderlich, dass die Bevölkerung kein Interesse am Erhalt dieses überdimensionierten Palastes hatte und diesem dem Verfall überließ. Patrick Stewart wurde übrigens wegen seiner Schulden und Grausamkeiten 1615 in Edinburgh hingerichtet.
Der geführte Rundgang endete am Museum schräg gegenüber dem Hauptportal der Kathedrale. Der Eintritt ist frei! ( auch WC frei im EG)
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Kuriosum:
Die Bronzeplatte vor der St. Magnus Kathedrale ist dem
Baa = Spiel der Orcadians gewidmet, das zu Weihnachten/Jahreswechsel gespielt wird. Nicht selten spielen insgesamt ca 300 Einwohner in 2 Mannschaften [in Kirkwall Südteil gegen Nordteil der Stadt]. Eine Begrenzug der Teilnehmer gibt es nicht, dazu gibt es nur rudimentäre Regeln. Ein Lederball muss ins "Tor" der eigenen! Mannschaft gebracht werden, egal wie.... Und das Spielfeld ist die ganze Stadt! Der Baa [Ball] ist oft nicht im Getümmel sichtbar und die Verletzungen der Teilnehmer vielfältig. Geschäftsleute verbarrikadieren ihre Lokale und Anwohner parken ihre Autos weit ab vom Geschehen -
Thema
Warum wurde mein Foto gelöscht?
Warum wurde mein Foto gelöscht?
Vielleicht ärgerst Du dich darüber, dass Dein Bild im Forum gelöscht wurde. Dies können wir gut nachvollziehen und die Situation ist auch für uns unangenehm.
Die Gründe dafür liegen überwiegend darin, dass wir als Betreiber einer gewerblichen Internetseite im Zweifel auch für Inhalte haften, die von Nutzern des Forums und gar nicht von uns selbst eingestellt wurden.
Bei der Haftungsfrage haben wir die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und insbesondere das…Peter6. Juni 2019 um 11:56 -
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09.09.2025 Kirkwall / ORKNEY Inseln Schottland
Die Orkney Inseln (ca. 70) haben eine Gesamtfläche von ca. 1.000 qkm, wobei die Hauptinsel, wo auch Kirkwall liegt, ca 50% der Fläche ausmacht. Die ca 20 bewohnten Inseln sind mit kleinen Fähren mit der Hauptinsel verbunden. Ca 23.000 Einwohner leben auf den Inseln, davon ca 7000 in Kirkwall.
Von Phoenix wurden für uns 2 interessante Ausflüge angeboten.
Zum einen "Ring of Brodgar" [wahrscheinlich schon 2700 vor Chr. entstanden, Steinkreis grösser als Stonhenge] Die dort 2002 durch einen Bauern beim Pflügen des Feldes entdeckte jungsteinzeitliche Siedlung ist bis heute noch nicht komplett ausgegraben und erforscht.Wir entschieden uns für den 2,5-3 stündigen Rundgang durch Kirkwall. Denn unsere Liegezeit war auf wenige Stunden am Nachmittag begrenzt. Unser Guide Brian vermittelte uns schon im kostenfreien Busshuttle einiges über seine Heimat.
Das Highlight war natürlich die St. Magnus Kathedrale [Licht des Nordens]
Sie berherbergt neben den Gebeinen des heiligen Magnus noch ein Denkmal für den Arktisforscher John Rae ( rechts liegend, neben dem Altar) und die Schiffsglocke der Royal Oak, die am 14.10.1939 vom deutschen U Boot 47 in der Bucht Scapa Flow versenkt wurde. (links vom Chorraum)
Die natürliche Bucht galt als sicher für die Marine und es war bis dahin undenkbar, dass ein U Boot hier hereinkommen könnte. 800 Matrosen verloren ihr Leben. Somit ist die Glocke als Gedenken für die Verstorbenen zu sehen.
Übrigens waren schon im ersten Weltkrieg die restlichen deutschen Marineschiffe nach der Kapitulation in der Bucht interniert. Der damalige dt. Kommandat befahl das gemeinsame Zerstören der deutschen Flotte, damit die Schiffe nicht den Briten anheim fielen. Noch heute liegen einige Wracks am Meeresboden und werden von Tauchern besucht.Die Kathedrale wurde 1137 von einem Neffen des heiligen Magnus gestiftet. Vor der Reformation gehörte die Kirche zur Diözese Trondheim, später kamen die Orkneys zu Schottland.[Orkney war als Sicherheit für die Mitgift für König James III an Schottland verpfändet worden]
Aufgrund der historischen Verbindung zu Norwegen und der finanziellen Vernachlässigung der Inseln seitens Schottland, wurde 2023 ein "Orkxit" überlegt. [Ziel: selbst verwaltetes Gebiet Norwegens]Das Bauwerk ist im unteren Teil romanischen, im oberen gotisch errichtet. Der Sandstein stammt von den Inseln und ist gelb oder rötlich.
In der Kathedrale gibt es auch ein Verlies, wo vor allem Frauen festgehalten wurden, bevor sie als Hexen hingerichtet wurden.
Der heilige Magnus hat um 1100 gelebt und war bei der Bevölkerung sehr beliebt, da er zu Lebzeiten friedvoll war und sich weigerte, bei Klöster Plünderungen mitzumachen. Später wurde er und sein Cousin Hakon Earl's of Orkney. Erst ging es noch harmonisch zu, später begann aus Neid und Machtbesessenheit Hakons ein Streit. Zu den Friedensverhandlungen erschien Magnus unbewaffnet, was sein Cousin ausnutzte und ihn ermordete per Axtsschlag auf den Schädel. Kurze Zeit später gab es vermeintliche Wunder, u.a. konnte der Bischof William (BischofsPalast) wieder sehen, somit wurde er heilig gesprochen.
Die Gebeine des hl. Magnus wurden in einer Säule rechts neben dem Altar gefunden. Der einfache Holzsarg wurde mittlerweile wissenschaftlich untersucht und auch der Schädel, der entsprechende Verletzungen aufwies. Erst im Februar 2025 wurde seitens der Wissenschaftler die bisherigen Mutmaßungen bzgl der Gebeine bestätigt. Man vermutet, dass man sie eingemauert in den Säulen vor ReliquienRäubern schützen wollte. Nur ein Kreuz in einem gelben Sandstein oberhalb von drei roten Sandsteine weisen auf den Ort hin. Natürlich wurde mittlerweile eine Gedenktafel angebracht. Ein zweiter ähnlicher Sarg wurde dem Stifter der Kathedrale/Neffen zugeordnet.
Das grosse Fenster über dem Eingang wurde anlässlich der 850 Jahr Feier 1987 von Königin Elisabeth persönlich enthüllt. Unser Guide Brian zeigte stolz ein Bild von sich als Soldat, in dessen Eigenschaft er an dem Tag dabei war.
Seit 1854 ist die Kirche Eigentum des Volkes und die Erhaltung wird vornehmlich aus Spenden und Eintrittsgeldern finanziert.
Mit einer vorab gebuchten Führung kann man die oberen Etagen und den Turm besichtigen. -
Am Abend nach dem Ablegen fand bereits die Abschiedsgala inklusive des dritten und letzten Galaessens statt.
I.d.R findet es bei Phoenix immer am Abend vor der Abreise statt, wir empfanden die neue Regelung, wie auch viele andere Gäste, als sehr angenehm. So konnte die Galakleidung früher in den Koffer.
Da ich euch mit Bilder vom Essen bisher verschont habe, hier zumindest das Galaessen fotografisch festgehalten. -
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dies Treppe ist nicht so einfach zu finden
an der linken Wand ist dieses zu finden
das findet man dann oben auf dem kleinen Hügel
und hat einen schönen Blick, auch Richtung Hafen
diese Skulptur findet man nahe des Kreisverkehrs am Leuchtturm
und nein...ich wollte meinen Mann nicht abschiessen

und wieder am Schiff
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08.09.2025 Faröer
Die Faröer Inseln umfassen insg. 18 Inseln und werden auch Schafsinseln genannt.
Sie sind ebenfalls autonomes Gebiet unter der dänischen Krone. Die ca. 50.000 Föringer sehen sichvals eigenständigiges Volk, was von den Wikingern abstammt und eine eigen Sprache pflegen.Tórshavn - in der Zeit der Wikinger benannt nach dem nordischen Kriegsgott Thor (Donar) - gehört zwar zu den kleinsten Hauptstädten der Welt und
doch geht es hier bemerkenswert kosmopolitisch zu.In 2018 hatten wir bereits eine schöne Rundfahrt über die Insel, damals aber bei viel Regen und wenig trockenen Phasen. Nun wollten wir unsere Zeit in der Stadt verbringen.
Wir begannen unseren Rundgang in den Gassen der Altstadt.
Am Hafen erhebt sich noch die alte sternförmige Festung, die wir am Endes des Spaziergangs noch besuchten. Hier findet dann unter deren Kulisse auch das traditionelle Wettrudern beim Nationalfest stattfindet (Juli)Die Halbinsel Tinganes liegt im Hafen von Tórshavn und ist zugleich der älteste Stadtteil, in dem auch die färöische Landesregierung seit jeher ihren Sitz hat.
Bereits 825 soll hier eines der frühesten parlamentarischen Treffen überhaupt stattgefunden haben. Tinganes besticht durch seine charmanten Gassen, die zu Spaziergängen einladen. Zahlreiche der hier heute noch genutzten Häuser stammen aus dem 16. oder 17. Jh.
Da das Viertel fast autofrei ist [es gibt kaum Parkplätze], stand auch das Auto des Premierministers etwas separat vonnseinem Amtssitz.Die 1788 erbaute Domkirche ist die zweitälteste der Färöer Inseln und seit 1990 Sitz des färoischen Bischofs.
Leider war sie bei unserem Besuch geschlossen und nur ein eingeschränkter Blick durch ein Kirchenfenster möglich.
Im Jahr 998 wurde hier die Christianisierung der Färöer beschlossen.
Für den Besuch eines der Museen blieb keine Zeit, lieber spazierten wir weiter durch diverse Strassen, später auch die kleine Fußgängerzone, wo auch die Touristeninformation inkl. Apotheke liegt. (WC ist dort kostenfrei).
Das alte weisse Parlamentsgebäude wurde mittlerweile mit einem großen Neubau verbunden
Hier kam uns unsere Chefköchin in Begleitung der Zahlmeisterin entgegen und fragte, ob wir einen Lebensmittelmarkt gesehen hätten, sie bräuchten noch Gurken. Offenbar legen doch einige Passagiere Wert auf gesunde Kost.Danach gingen wir noch einen Hügel über eine etwas versteckt gelegene Treppe hinauf, um 2 Skulpturen des schweren Alltags auf den Faröer Inseln zu fotografieren und einen guten Blick über die Stadt zu haben.
Zum Abschluss unseres Rundgangs besuchten wir die alte Festung am Leuchtturm.
Bei dem sonnigen, wenn auch windigen Wetter, waren es schöne Stunden in Torshavn. -
Liebe Kati22
In # 309 meinst du sicherlich nicht die Amadea die da schaukelt, sondern die Amera ….
Ein besonders schönes Regenbogenbild ist dir gelungen…

LG Marina
Oh, danke, habe es korrigiert. Zeigt, dass dann dich jemand den Text liest


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05.09.2025
Auch dieser Seetag war recht sonnig und es wurde langsam wärmer. Die Wellen mit einer langen Dünung "schaukelte" die Amera
Beim alltäglichen Runden Laufen auf Deck 7, lud die Heckbar aber auch zu einem Päuschen und dem obligatorischen Ginger Ale ein. (immer noch das Beste Mittel gegen Seekrankheit)Am Abend nach dem Abendessen und vor der nächsten Show lud die Küchenchefin Marie Jo noch zur Vorstellung der Köche ein. Dies ist ihr ein Anliegen und obwohl sie erst mit uns auf's Schiff neu aufgestiegen war, konnte sie jeden ihrer Mitarbeiter mit Namen begrüßen. Sie ist auch sehr beliebt bei der Mannschaft, die sich gefreut haben, als sie aufs Schiff in Bremerhaven kam. Denn alle durften sich was für die CrewMesse wünschen, u.a. gefüllte Paprika.
Es ist ihr erster Einsatz auf der Amera und wird auch bis Ende 2026 bleiben. Wie sie bei der Küchenführung verriet, muss sie bzgl der Kalkulation für das Buffetrestaurant allerdings noch ein besseres "Gefühl" bekommen. Am heutigen Montag, 8.9. kam sie uns mit der Zahlmeisterin in Thorshaven entgegen und fragte, ob wir eine Supermarkt gesehen hätten, ihnen wären die Gurken ausgegangen und müssten nachkaufen. Auch bei den Eiern musste eingeschränkt werden.‐-----
06.09.2024
Der heutige Seetag war wieder gefüllt mit dem Schreiben des Reiseberichtes, sortieren der Fotos, Massagen, schauen nach Regenbögen (heute treichluch) und zu guter letzt mit dem Abendessen der Köche. D.h. Rezepte ihrer Heimat standen auf dem Menüplan.
Dazu die CrewShow am Abend, die für die Teilnehmer immer etwas Besonderes ist. Können sie doch ihre Talente darbieten.
Und egal welche Chefs...alle machen auch mit. Chefköchin Marie Jo beim Gruppentanz der Köche, der Barkeeper Chef [ein sehr grosser schlanker Deutscher] hatte arge Probleme der Choreographie zu folgen, das Houskeepingteam oder auch der Gruppentanz der Kellner mit abschließendem Chor. Selbst der KreuzfahrtDirektor gab ein Solo.
Danach gab es für alle noch die Crew/Passagierparty in der Küche! Das hatten wir auf keiner unsere bisherigen Kreuzfahrten erlebt.
Alle waren sehr ausgelassen und fröhlich noch um 24:00 Uhr, obwohl sie am nächsten Tag wieder früh aus den Federn mußten.07.09.2025
Über diesen Wellen/Regentag gibt es nicht viel zu berichten, ausser, dass es eine kostenfreie Brückenbegehung gab. Nach Decks gestaffelt wurden immer 10 Personen auf die Brücke gelassen. Fragen waren nicht zugelassen, dafür gab es 1 Tag vorher eine Informationsveranstaltung zu Instrumenten etc, da konnten auch Frage gestellt werden.
Danach ging es sofort mit dem Programmpunkt "Wiener Caféhaus" weiter. Natürlich mit "null" Kalorien.
Und da Deck 7 gesperrt war, waren unsere täglichen Runden nicht möglich. -
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Kati22 , was für eine Glück,2 x durch den Sund zu fahren


ja, das war dann Genuss und ohne das Gefühl zu haben, irgendein Foto zu verpassen
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04.09.2025 Seetag?? nein, nochmal PCS
Abends zuvor hatte unser KD Holger Winkler verkündet, dass unser Kapitän nochmals in den Prins Christian Sund einfahren möchte, soweit es die Windverhältnisse zulassen würden.
Tatsächlich legte sich das Schiff aufgrund des Windes gegen 7:00 Uhr leicht schräg und nach der Einfahrt wurde es etwas ruhiger bzgl der Schiffsbewegungen. Allerdings fegte ein sehr kalter Wind durch den Sund, so dass sogar hier Schaumkronen zu sehen waren. Somit zogen wir es vor, einen Großteil der Passage in der Panoramalounge auf Deck 12 zu verbringen. Dann auch mit Blick auf den Ausgang zum Atlantik.
Nachmittags gab es die Polar Kaffeestunde. Wir haben die Patisserie Flottenchefin Roberta an Bord, entsprechend einfallsreich fallen die Torten aus. Ein Himmelreich für jeden Kuchenliebhaber!
Abends hatte wir mit Bekannten nochmals im Pichler's Restaurant reserviert. Wir kamen in Genuss des dritten Pichler Menü. Es war seeeeeehr .........