Hallo,
für Leute, denen ihre Wunschkabine oder ein Kabinenpräsent derzeit wichtig ist, habe ich wenig Verständnis.
Was ich mit großer Sorge sehe , ist hingegen der Untergang vieler kleiner Betriebe und Gewerbetreibender, ob eher als direkte Folge der Krise oder im Schlepptau von grossen Konzernen ist dabei ganz egal .
Vorgestern wollten wir mal nach unserem Boot sehen und kamen vorbei an der kleinen Gaststätte in der Nähe eines Campingplatzes. Der Campingplatz ist auf unbestimmte Zeit dicht, das zugehörige Freibad ebenfalls, nur die kleine Gaststätte mühte sich und öffnete nun täglich 11 bis 18 Uhr und bot danach bis 20 Uhr Essen to go an. Ein bisschen Umsatz ist immer noch besser als gar keiner. Ob die das ab Montag noch dürfen?
Was ich in solcher Situation nur schwer ertrage, sind die moralinsauren Besserwissereien, die auch einige hier im Forum vortragen.
Heute fand ich online eine Berechnung, wonach das Ganze sich noch bis März/April 21 ziehen könnte, falls es gelingt die Ausbreitung maximal zu verlangsamen. In dem Fall hätte wir "nur" 100 000 Tote. Gelingt das nicht oder nur zu Teilen könnte die Zahl sich vervielfachen. Dafür könnte der Spuk viel schneller vorbei sein. Eine Wahl zwischen Teufel und Beelzebub scheinbar.
Aber es könnte auch sein, dass tatsächlich schon viele mehr infiziert sind als gedacht und wenn das so wäre, gäbe es vielleicht viel weniger Tote, z.B. " nur" 50 000, weil eben schwere Verläufe doch nicht so häufig vorkommen.
Was richtig ist, weiß derzeit niemand.
Ich drücke insbesondere einem kleinen Familienunternehmenwie dem von Peter die Daumen, dass Ihr durch diese Krise irgendwie durchkommt.
Ob Scheisshausparolen wie die von einer Welt , die nie wieder sein wird wie früher, dabei helfen ? Mich wenigstens zieht so etwas mehr runter als die Sache selbst.