Beiträge von Dorothea

    Stell Dir mal vor, es gibt solche Menschen. Wir wechseln täglich die Maske hier an Bord.

    Das glaube ich Euch gern. Was ich aber nicht glaube: dass Ihr ein gescheites Procedere beim ständigen Auf- und Absetzen entwickelt habt. Das geht schon damit los, wohin man die Maske tut, wenn man in der Gaststätte am Tisch sitzt.

    Wenn da z.B. aussen Viren dran sind, sind leicht auch innen welche ...

    Wir sind diesmal fast gänzlich ohne Maske geblieben, waren im Theater und in der Schaubühne und auch für den Flieger gab es GsD keine Maskenpflicht mehr.

    Unser Eindruck war, dass die US-amerikanischen Behörden, in diesem Fall Homeland Security, sich alle Mühe gegeben haben, zukünftige Touristen zu vergraulen.

    Es war ja sicher bekannt, dass 2704 Touristen einreisen wollten und alle mussten sich registrieren.

    Wenn man dann

    a) das Schiff verspätet freigibt,

    b) nur 6 Schalter einrichtet,

    c) ein Procedere mit Foto, Abnahme der Fingerabdrücke installiert, welches pro Pax ungefähr 3 min dauert, kann man leicht ausrechnen, dass maximal 120-150 Leute pro Stunde abgefertigt werden können.

    Die Ausflugsabteilung von TC hatte zudem die Reihenfolge und Zeitenverteilung sehr schlecht organisiert, was das Chaos verstärkte.

    Ausserdem: Wenn man ein paar hunderttausend Dollar Anlegegebühr pro Tag abdrückt, kann man auch eine Gegenleistung einfordern.

    Was mich regelrecht abgestossen hat, war dann noch die Unfreundlichkeit der Mitarbeiter von Homeland Security. Hat man die extra geschult, das "Gesicht zur Faust geballt" aufzutreten?

    Wir sind 2019 in St. Petersburg eingereist und dachten, die dortigen Damen an der Kontrolle wären streng, aber die waren im Vergleich die Nettigkeit in Person.

    Ich werde mir jedenfalls sehr überlegen, da nochmal hinzufahren.

    Liebe sina2007 ,

    wir hatten nur die Fluggesellschaft, die Zeiten und die Häfen sowie die Anmerkung, dass man die Auswahl der Sitze erst direkt beim Checkin treffen könne. Ich selber hatte - allerdings erst drei Tage vor Abflug - auch die Flugnummer in der App zu stehen, mein Mann nicht. Und am Schalter konnte man uns nur noch getrennte Plätze zuweisen, die wir dann tauschten.

    Dafür war der Flieger für die Langstrecke aber wirklich klasse ausgestattet, jeder Platz mit einem eigenen Bildschirm, wo man viele Filme (mehr als in der TC-Mediathek!) zur Auswahl hatte, dazu Musik der verschiedensten Genres und auch Spiele. Ich habe nach dem Abendessen einen Film angesehen und hernach versucht etwas zu schlafen.

    Vielleicht kann das Reisebüro hier helfen? Mein Mann hatte das gar nicht versucht, weil er es sonst immer selbst machte mit den Plätzen und sich in dolchem Fall zu anderem Vorgehen nicht bereden lässt. (;) "So sind sie, diese Prinzen", um einen alten Werbespruch zu zitieren.)

    Wir stehen auch zeitig auf und geniessen die Aus- oder Einfahrten, lieben Landschaften und die Natur und sehen uns gern etwas an.

    Unterhaltung von aussen, Bespassung, Shows, Poolparties sind nicht so unseres, Rummelattraktionen erst recht nicht und trotzdem geniessen wir die Seetage. Besonders schön finden wir lange Fjorde wie die Geirangereinfahrt, das sind über 100 km, der Geiranger selbst dann nur noch 18. Auch der Oslofjord ist reizvoll, nicht zu reden vom Schärengarten vor Stockholm, den wir schon 3x bereist haben.

    Für uns ist Schifffahren vor allem Entschleunigung.

    2019 hatten wir mal eine 11tägige Ostseerundfahrt, da ging es jeden Tag anderswo hin (Danzig, Tallinn, Helsinki, 2 Tage St. Petersburg usw.) - das war mir schon zuviel und ich habe mich mehr gestresst als erholt.

    So sind die Menschen, jeder hat seine Vorlieben und das finde ich gut.

    Ondina2020

    Wir hatten keinen Vollcharter, sondern TC hatte bei den verschiedensten Gesellschaften Plätze gebucht, undzwar von der Billigairline bis zu Singapur airline, oft mit Zwischenlandungen in Dublin, Kopenhagen, Zürich oder wie bei uns in Brüssel.

    Flugdaten bekamen wir erst sehr spät, Flugnummern waren nicht dabei, wohl aber der Hinweis, dass die Platzvergabe erst direkt beim Checkin erfolgen könne.

    Wir fliegen ab Newark zurück , da ist das viel entspannter und die LH Senator Lounge auch nicht so voll.

    Mich irritiert ein wenig, inwiefern Du Deine wirkliche Luxusreise auf einem absoluten Luxusschiff, wo sicher auch An- und Abreise entsprechend hochwertig sind, hier immer wieder zum Vergleich mit einer Reise im TC- Massenmarkt anbietest?

    Wir konnten in unserem Flieger von New York zurück diesmal nicht einmal vorab Plätze belegen und beim Checkin wurden wir auf getrennte Plätze gesetzt, die wir später dann getauscht haben.

    So die Reise ist nun zuende und aus unserer Gruppe haben 4/6 Corona bekommen… Ich gehe mal davon aus, dass es am Ende der Reise noch viel mehr erwischt hat, es hat überall nur noch gehustet etc.

    Dann geht es Euch ähnlich wie uns im Juni auf der 3, nur dass da 4 von 4 infiziert wurden.

    Und damals hatten wir so brav immer und überall Masken getragen.

    Diesmal nicht, so gut wie gar nicht. Vielleicht sind wir noch immun? Oder das ewige Maske auf/Maske ab ist kontraproduktiv gewesen.

    Übrigens haben wir Husten - anders als auf der 3 - auf der 1 kaum wahrgenommen. (Es kann sein, dass das an selektiver Wahrnehmung liegt: hat man selbst einen Dackel, sieht man überall welche ;))

    Viele Situationen in den Schlangen am Flieger, im Flieger und erst recht bei der behördlich organisierten US- Einreise waren so beschaffen, dass man keinerlei Abstand einhalten konnte. Dazu das vollbesetzte Schiff mit 2704 Paxen :/

    Wir sind nach einem sehr guten Flug bis Brüssel nochmal im Herumirren und Schlangestehen trainiert worden. Der Airport hatte vergessen den Weiterflug als Anschlussflug zu organisieren und so gerieten eine Menge Leute, die weiter nach Berlin oder Hamburg wollten, in geradezu kafkaesk wirkende Situationen. Wir sind anderthsalb Stunden lang herumgeirrt, wurden per Band in eine Ecke gesperrt, nicht durchgelassen, dann doch durchgelassen, kontrolliert und abermals kontrolliert, ohne dass sich jemand wirklich kümmerte oder zuständig fühlte, vorhandenes Personal hatte keine Instruktionen oder Kompetenzen, wir trabten von Pontius zu Pilatus und mussten schliesslich ganz normal wie Neuankömmlinge die Sicherheitsschleusen wieder durchlaufen, wobei uns das für teures Geld im New Yorker Flughafen erworbene Mineralwasser gnadenlos abgenommen wurde. Anschliessend erreichten wir, zeitlich weit jenseits des normalen Boardings unseren Flieger, total ausgepichert.

    Zu unserem Glück betraf die Sache wohl über hundert Leute und ausserdem gilt im Flugwesen die Regel: wessen Gepäck an Bord ist, der muss auch dabei sein, sonst darf nicht abgehoben werden.

    Neben der Nichtregelung durch den Flughafen und der anschließenden totalen Inkompetenz der Beteiligten kam es hierzu, weil wir ja von ausserhalb der EU einreisten.

    Naja irgenwie hat es dann geklappt, aber ich kann nur wirklich Schöneres vorstellen als anderthalb Stunden hierhin und dorthin geschickt zu werden, ich persönlich, zugegeben ziemlich korpulent, konnte einfach nicht mehr und ehe wir dann im zweiten Flieger etwas zu trinken bekamen ...

    Ich habe mit NEIN gestimmt, weil wir Seetage schon immer, eigentlich bei allen Reisen bisher, besonders geliebt und genossen haben. Die beiden Blauen Reisen 2020 bestätigten uns dann nochmal darin.

    Ich selber achte immer darauf, dass möglichst viele solche Tage gegeben sind.

    Jetzt hatten wir wie Pele die Reise Hamburg - New York und hatten kein Problem mit den 8 Seetagen insgesamt - im Gegenteil. Liegt bestimmt auch daran, dass Göga und ich uns nur selten (toi toi toi) gegenseitig auf die Nerven gehen und uns in unserer eigenen Gesellschaft nicht langweilen.

    Bei vielen Seetagen zahlt sich übrigens eine Juniorsuite so richtig aus. Ich weiss allerdings nicht, ob wir uns die nun als Rentner und bei den horrenden Energiepreisen noch werden leisten können.

    Die nächste Reise wird die Trans Dubai - Antalya im Frühjahr, die 2021 abgesagt* wurde, und die ist schon bezahlt, glaube ich.

    * Im Schlechten Gutes sehen: sie hätte genau zu dem Zeitpunkt stattgefunden, als dieser riesige Containerfrachter im Suez-Kanal quer lag. ;)

    DIe Ausbildung an der English Butler School wir bezahlt wenn man sich verpflichtet danach für eine Zeitraum in der FIrma zu arbeiten. Die Bezahlung ist dem hohen Reisepreis angemessen. Nach ein Paar Jahren wechseln viele in die Hotellerie . Vielleicht sollest Du mal Objektiv hinter die Kulissen deines Kreuzfahrtanbieters schauen und ma beobachten wieviele Kabinen bei Dir von einer Person von wann bis wann betreut werden müssen, vielleicht solltest Du auch selber mal objektiv überlegen wie bei Dir vielleicht ein erheblich billigerer Reisepreis zustande kommt.

    Na, auf den meisten Schiffen im Massensegment arbeiten Angelernte sowohl als Kellner als auch im Housekeeping. Ihre Bezahlung ist bezogen auf deutsche Verhältnisse sehr gering, immerhin haben sie freie Station, doch die Arbeitszeiten sind lang.

    Also nix mit englischer Butlerschule.

    Vor einiger Zeit sah ich aber eine Fernsehreportage über Tourismus auf Bali und da berichtete eine Hotelbesitzerin, wie gern sie kreuzfahrterfahrene Leute einstellen. Diese hätten alle Erfahrung im Umgang mit dem Gast, zudem ein paar Service- und meist auch ein paar Fremdsprachkenntnisse. Doch freilich "so üppig" wie auf AIDA oder MEIN SCHIFF könne sie niemanden bezahlen, allenfalls knapp die Hälfte sei drin.

    Sorry für OT.

    Es ist gut das der Passagierwechsel bevorsteht, den subjektiv betrachtet steigt der Hustenpegel und die Lust auf Maske ist bei den meisten nicht so da.

    Uns ist auffällig viel Husten diesmal noch nicht aufgefallen.

    Doch es tragen wieder etwas mehr Leute Maske, das stimmt.

    Wir allerdings nicht. Wir waren ja vom 19. Juni bis 3. Juli auf der 3, wo sich - gefühlt!!! - die Hälfte der Passagiere infiziert hatte. Wir waren zu viert und uns hatte es alle 4 erwischt.

    Unsere Freunde mussten schon auf dem Schiff in Quarantäne, wir erst daheim.

    Und da hat wirklich die Hälfte Gäste gehustet, viel, viel schlimmer als hier auf der 1.

    Wir vier, die auf der MS 3 allesamt infiziert wurden, waren damals ganz brav, trugen immer die Maske, im Fahrstuhl, im Bus, im Theater, in allen Innenräumen. - Da das ansonsten auf dem Schiff immer laxer wurde, kamen wir uns wie Exoten vor.

    Und es hat überhaupt nichts genutzt. Bei uns vieren war die nachweisbare Infektion zwar ziemlich schnell vorbei, aber ich hatte kurz danach dann eine Folge-Bronchitis mit Lungenbeteiligung, die mich 3 Wochen richtig ausgeknockt hat.

    Womöglich ist das ständige Auf- und Absetzen der Maske sogar kontraproduktiv.

    Das muss aber jeder selber entscheiden. Ich würde es begrüssen, wenn wir von den Asiaten lernten, bei eigener Erkältung eine Maske anzuziehen. Aber Maske auf Dauer für alle, ist eher keine Lösung.

    Der Mensch ist ein Herdentier und lebt und atmet unter normalen Bedingungen: einer im Dunstkreis des anderen. Darauf sind wir konditioniert und da sollten wir wieder hin.

    Unsere Nachbarländer machen es uns gerade vor.

    @John

    Mein Mann, dem ich das eben erzähle, fragt, ob dann in beiden Atlantiks wieder Tischtücher liegen werden oder in beiden drauf verzichtet wird.

    Bist Du gegenwärtig auch hier auf der 1?

    (Mal was Positives, allerdings aus dem X- Bereich. Der Barmann hat soeben echten Aperol eingesetzt und sogar mit Champagner aufgefüllt)

    Das wäre dann ja sogar ein Gewinn...

    Man hatte doch oft die Qual der Wahl, wenn einem 1 bis 3 Gänge in dem einen und die anderen im anderen Atlantik gefielen. Nun könnte man, wenn es denn überall so kommt, auch noch zwischen mediterranem & klassischem Menü kombinieren

    Na, obwohl ich grundsätzlich zum Optimismus neige, glaube ich hier doch eher an eine Reduktion des Angebotes.

    Gegenwärtig auf der 1 und im Juni/Anfang Juli auch noch auf der 3 gab es in beiden Atlantiks je das klassische bzw. das mediterrane Menu, dazu in beiden je die Lieblinge für jeden Tag und dann noch ein in beiden identisches veganes Angebot sowie die Pasta im Mediterran.

    Regionales habe ich dieses Jahr noch gar nicht bemerkt (vielleicht hängt das vom Fahrgebiet ab oder ich hab es übersehen).

    Oft aber überschneiden sich die Hauptgerichte und unterscheiden sich eher durch die Beilagen, z.B. gibt es heute in beiden Atlantiks Sparerips.

    Ausser an Sparversuchen dürfte es wohl auch mit dem Personalmangel zusammenhängen und ich fürchte, daran werden wir uns gewöhnen müssen.

    Für das Frühstück 8,90 ist für mich kein symbolischer Preis . Das Wurst-, Käse-, Fisch Brot und Semmel-, Früchteangebot ist identisch mit dem Angebot im Atlantikrestaurant. Orangensaft trinke ich eh nicht da ist Obst gesünder

    8,90 € wäre in einem guten Hotel schon beinahe zweifelhaft für ein gescheites Frühstück, meistens kostet es mehr.

    Was ich am Frühstück in Esszimmer oder Kaffee-Lounge schätze (und es mir deshalb gelegentlich gönne), das ist die Ruhe, die Bedienung, die besondere Atmosphäre und: (bitte nicht lachen ;) ) neben dem frisch gepressten O-Saft auch die besonderen Eierspeisen. Wo sonst bekomme ich Egg Benedikt oder Rührei mit Trüffel?

    Es kann ja jeder selbst entscheiden, was ihm was wert ist.

    Geniesser

    Das grösste Obst-Angebot findet sich in der Regel im Anckelmanns, da kann z.B. die X-Lounge schon vom Platz her nicht mithalten. Trotzdem frühstücke ich lieber da.

    War das früher, ich meine vor Corona, nicht auch so, dass man für bestimmte limitierte Veranstaltungen wie etwa das Krimi-Diner extra zahlen musste? Da kann eben immer nur eine sehr begrenzte Gruppe teilnehmen.

    Das Frühstück im Esszimmer soll zu Anfang auch inklusive gewesen sein. Dann stürmten aber Massen dahin und das konnte überhaupt nicht bewältigt werden von dem verhältnismässig kleinen Restaurant. So wird nun ein - eher symbolischer - Preis aufgerufen und seitdem klappt es mit dem Zudrang.

    Wir haben jüngst auf der 3 einmal in der vergleichbaren Kaffee-Lounge gefrühstückt, hatten einen Gutschein für eine Bordbuchung bekommen, unsere Freunde wollten nicht mit.

    Aus ähnlichen Gründen wird auch für bestimmte Sportveranstaltungen vorab ein symbolischer Beitrag aufgerufen. Macht man das nicht, melden sich hunderte an und erscheinen dann nicht.