Beiträge von Dorothea

    Wor waren voriges und dies Jahr mit der 3, der 1, wieder der 3 und der 6 unterwegs. Die hatten nach und nach wieder je ein kleines Ensemble an Bord: Gesang, Tanz, Akrobatik, Schauspiel.

    Die zugehörigen Shows waren nie der Brüller (auch vor Corona nicht), aber doch deutlich besser als viele Gastkünstler wie zotenreißende Dragqueens oder Schmalspurzauberer. Dann doch lieber ein einzelner Pianist, Harfenist oder sonstiger Musiker, der was kann.

    rundumdiewelt

    Wir hatten in Khasab einen Ganztags-Ausflug im kleinen Kreis über TC gebucht und wären 18 Teilnehmer. Am Nachmittag gehörte eine ausgiebige Fahrt mit der Dhau dazu, 4 wollten nicht mit und so waren wir lediglich 14 Leute auf dem Boot und hatten viel Platz zum Herumlümmwln, Konten uns nach Wunsch Sonnen- oder Schattenseite aussuchen usw.

    Wir begegneten mehreren anderen Staus, die ziemlich überfüllt waren - das hätte mir absolut nicht gefallen.

    Am schlechtesten finde ich einen Kapitän, der fast nichts sagt, allzu knapp ist mit Vorhersagen zu Wind und Wellen und auch keine nautischen Informationen gibt. Manchmal lag das sichtlich an (noch?) mangelnder Sprachbeherrschung und ist dann verzeihlich.

    Interessant fand ich öfter das Zusammenspiel von Käpt'n und Kreuzfahrtdirektor(in). Das war meist nicht weiter auffällig, manchmal eitel Harmonie, manchmal schien der eine fast Angst vorm anderen zu haben, jedenfalls kam deutliche Spannung rüber.

    Wenn allerdings Kapitän und KF-Direktor zu sehr harmonieren, kann das auch unangenehm sein, dann frozzeln sie sich beständig, lachen über ihre internen Witze- sowas finde ich auch im Radio schwer erträglich.

    Wie hieß nochmal der alte Film mit Heinz Rühmann, wo dieser plötzlich vom Frachter auf ein Keuzfahrtschiff versetzt wurde?

    und er wäre drauf, wäre das ein Supergau.

    Verstehe ich nicht richtig, sorry.

    Kann allerdings daran liegen, dass wir nur wenige Angebote wahrnehmen und so den jeweiligen KF-direktor manchmal nur bei den Ansagen (Stimme des Schiffs) erleben.

    Den besagten Hüni kenne ich nicht oder erinnere mich nicht dran. Jedenfalls ist es uns i.d.R. egal, wer Kreuzfahrtdirektor ist. Ist mal jemand besonders gut, so freuen wir uns.

    Was mir fast überall gefallen hat, das waren die Interviews mit verschiedensten Besatzungsleuten, die als Abendshow auch im TV liefen, man konnte auch direkt dabei sein.

    Wir haben angefangen mit Balkonkabinen auf Deck 9. In der Corona-Zeit, bei den sogenannten Blauen Reisen haben wir erstmals Juniorsuiten ausprobiert. Seitdem haben wir JS gebucht, wenn viele Seetage waren, aber auch Balkonkabinen genutzt, so dass wir insgesamt ungefähr Hälfte/Hälfte auf das eine oder das andere zurückblicken.

    Die nächsten Reisen, einmal Östliches Mittelmeer, zum zweiten Mittelamerika, sollen es wieder Balkonkabinen auf Deck 9 sein. Mein Mann besteht darauf und es muss Pro sein, damit man sich die Kabine aussuchen kann.

    Obwohl wir schon auf beiden Seiten des Schiffes Kabinen hatten, bevorzugen wir steuerbord, irgendwie instinktiv ohne deutlichen Grund. Und das Bett soll am Fenster sein. Ob wir Beine voran oder Kopf voran schlafen, ist uns nicht so wichtig.

    Liebe Silvia Flecki1905 ,

    wir hatten das gebucht, weil wir dachten , es handele sich um das neue Ägyptische Museum, was offiziell noch gar nicht eröffnet ist und wo mal alles zusammenkommen soll. Das ist in Sichtweite der Pyramiden zu Gizeh gehörig. Unser Führer zeigte uns das Gebäude von weitem.

    Gewesen sind wir statt dessen irgendwo in Kairo in einem neuen Gebäude, welches "Neues Museum der ägyptischen Zivilisation" hieß. Im oberen Teil gab es eine Menge Ausstellungsstücke zur Pharaonenzeit , aber auch aus allen späteren Epochen - es wirkte ein klein wenig beliebig, wenn auch nicht uninteressant.

    Die Kelleretagen hingegen sind das eigentlich Lohnende, da werden die Mumien aus dem Tal der Könige präsentiert, auch die zugehörige Kunstinstallation war sehenswert.

    Die Mumien sind in unterschiedlichem Erhaltungszustand, teils sogar ganz ausgepackt und es kam mir zuweilen doch etwas pietätlos vor, wie sich alltäglich hunderte Touristen ansehen können, was von den Pharaonen und deren Frauen so übrig ist. Sowas haben die sich damals bestimmt nicht vorgestellt.

    Zum Ausflug insgesamt gehörten dann noch die Pyramiden sowie die beiden Kolosse, von denen ich immer die Namen vergesse, und wo alle hingekarrt werden. Sie sind (teilzerstörte) Fundstücke, die nachträglich dort aufgestellt wurden nebst einem ganzen Park weiterer Skulpturen.

    Zwischendurch wurden wir mit dem Boot über den Nil gefahren und bekamen ein Mittagessen in einem Hotel.

    Der gesamte Ausflug war wegen der langen Zeit in schlecht klimatisierten Bus sehr anstrengend, dafür bekam man allerdings sehr viel zu sehen, nicht bloß Wüste wie auf der Fahrt Safaga - Luxor.

    Mehr fällt mir auf die Schnelle nicht ein.

    LG von Dorothea

    Im Gegensatz zum Gosch- Bedienteil (und erst recht zum Fisch-Restaurant auf der 1 und 2), die allesamt stark nachgelassen haben, kann ich das Gosch-Büfett auf 3- 6 wirklich empfehlen. Außer leckerem Fisch bekommt man dort immer Bratkartoffeln, Kartoffelsalat, Knobibrot, Gurkensalat und was mit Algen sowie diverse Remouladensaucen. Darauf haben wir häufig zurückgegriffen, wenn uns die ausgedünnte (und leider nun identische) Karte in den beiden Atlantiks nicht behagte.

    Wir sind 2022, Anfang Juli zum zweiten Mal am Nordkap gewesen, undzwar als TC-Ausflug tagsüber.

    (Vom ersten Mal in 2017 berichtete ich weiter vorn.)

    Wir hatten wieder klare Sicht, Sonne, aber kräftigen Wind und: ein ganz besonderes Erlebnis. In der Bucht seitlich vom Kap könnten wir eine ganze Herde Orcas beim Heringsfang beobachten. Aus der Entfernung von oben sah man, wo sie ausatmeten , die Schatten dicht unter der Oberfläche und manchmal eine Fluke oder sowas. Wir waren so fasziniert und blieben volle zwei Stunden da stehen und beobachteten die Tiere.

    Auf der Weiterfahrt mit der 3 bekamen wir sie dann nochmals von weitem zu Gesicht.

    Da wir Kugel und Halle und alles schon kannten, waren wir nicht böse über diese reizvolle Abwechslung.

    Das ist so viel besser und entspannter als vor Corona. Damals wurden große Gruppen in den Musterstationen zusammengepfercht und ehe es losgehen konnte, fehlte immer irgendwer und wenn man endlich alle beieinander hatte, weinten kleine Kinder womöglich vor Übermüdung, war die Luft zum Schneiden und alles sagte "Uff", wenn es endlich vorbei war. Manchmal fiel die Technik aus, so dass man nichts hörte und sehen konnte man oft auch schlecht.

    Wir sind letztens mit der 6 von Dubai 22 Uhr gestartet und hatten noch einen abendlichen Ausflug, da haben wir das Zeitfenster geradeso noch geschafft. Trotzdem alles besser als vor Corona :)

    Unser Highlight war auch der Suez-Kanal, wo wir ja nun obendrein noch ein Traumwetter hatten.

    Als zweites hat mir der Karnaktempel in Luxor wirklich imponiert.

    Ich freu mich natürlich, nun auch Petra, das Tal der Könige, das Neue Museum ägyptischer Zivilisation (wohin man die meisten Königs-Mumien aus Luxor verbracht hat) und die Pyramiden mit eigenen Augen gesehen zu haben - aber nochmal muss das nicht.

    Im Gegensatz zum Oman, wo wir einen Ausflug weit ins Hinterland gemacht haben, fand ich schon Jordanien etwas , sagen wir: pittoresk; Ägypten allerdings nur mehr schmutzig, laut, Smog und selbst entstehende Neubauviertel sehen sofort wieder heruntergekommen aus?

    Trotzdem eine in Teilen sehr erholsame Reise (6 Seetage am Stück, 9 insgesamt :love: ) ; in Teilen auch sehr anstrengend durch die elendlangen Busfahrten ...

    Ich würde sie gern andersherum nochmal wiederholen wollen.

    Je größer dir Schiffe werden, desto mehr reduziert sich auch die Zahl anlaufbarer Häfen. Und besonders umweltverträgliche mit LNG oder mit Landstromausstattung brauchen hafenseitig spezielle Voraussetzungen, die es bislang nur an wenigen Stellen gibt.

    Dessen ungeachtet wäre ein gänzlich neues "Revier" sehr reizvoll. Uns wurde - vor Corona - mal Südamerika in Aussicht gestellt im Hinblick auf die neuen Schiffe. Und der KF-direktor jüngst (oder wars. der Käpt'n?) deutete was an von Wiederaufnahme des Südafrika-Programms, was sie für die Herz vorbereitet hatten und was dann aus bekannten Gründen nicht stattfinden konnte.

    Meine persönliche Grenze setzten da allerdings überweite Flüge. Ich bin keineswegs bereit, Fernfüge in den Touristenbombern für Mittelstrecken zu absolvieren.

    Aufenthalte auf dem Balkon und ein Aussendecks waren bei uns ebenfalls nicht untersagt. :/

    Waren sie hier auch nicht. Auf dem Balkon konnte man ohne Licht und bei zugezogenen Vorhängen zur Kabine sitzen. Die Aussendecks waren nur spärlich beleuchtet, doch z.B. die AAB hatte trotzdem auf, auch die anderen Aussenbars, alles nur mushibubu beleuchtet, im Dunkeln ist gut munkeln ;)

    Effekt von allem: ein wunderschöner, teils prächtiger Sternenhimmel mit dem waagerechten Mond im ersten Viertel. Sieht man bei uns kaum noch so.

    Und ja, in diesem Fall erwarte ich eine perfekte Betreuung von TUI, inkl. Übernachtungsmöglichkeit in mind. einem 4* Hotel.

    Dies ist bei Fluggesellschaften Standard, wenn Paxe stranden

    Wo lebst Du denn? Vielleicht war das früher mal so, aber selbst das glaube ich nicht so recht.

    Nebenbei: bei einem gestrichenen Flieger geht es um 180 oder 200 Gäste, hier möglicherweise um 1000 oder gar 2000 (zweitausend). Die kann niemand von jetzt auf gleich in irgendeinem 4 Sterne- Hotel unterbringen.

    Unsere Freunde waren jüngst in Chile. Für den Heimflug mussten sie in Sao Paulo umsteigen. Nur: der erste Flieger hatte so viel Verspätung, dass der zweite weg war. Dann hieß es erstmal warten, warten, warten, erst gegen 2 oder halb 3 Uhr nachts hatten sie ein Hotel, wo es aber nichts mehr zu essen gab. Wann der Ersatzflug starten sollte, war auch noch nicht klar. Sie wurden dann vorsichtshalber kurz nach 5 geweckt und ohne Frühstück erneut zum Flughafen gekarrt, wo sie mehrere Stunden aushalten mussten, ehe ihr Ersatzflieger abhob. In Frankfurt erreichten sie dann mit viel Glück noch einen verspäteten Zug nach Stuttgart, wo sie nachts um 2 glücklich ankamen. Da fuhren dann allerdings keine Bahn und kein Bus mehr...

    Eine Übernachtung auf dem Pooldeck empfände ich auch als sehr unangenehm, doch im Vergleich zu oben geschilderter Odyssee als kleineres Übel.

    Die Tour "Hinter den Kulissen " zu 79 Euronen führt zur Küche, Müllverwertung und ggfs. Wäscherei.

    Brückenführungen gegen Geld habe ich auf bisher 14 Kreuzfahrten mit TC noch nie erlebt.

    Das Stammgästeprogramm konnte hier allerdings tatsächlich im alten Modus nicht mehr weitergeführt werden. Bei immer mehr Woederholungstätern wären auf jeder Reise immer mehr Brückenführungen nötig gewesen, die Ausnahme wäre zur Regel geworden. Obwohl das mich selbst negativ trifft, verstehe ich, dass man nicht tagtäglich mehrere Gruppen da durchleiten kann.

    Sodele, da das Netz gerade halbwegs gut ist bzw. wir an der richtigen Stelle für Empfang, hier mal ein paar Sachen zum Schiff selbst.

    Kapitän ist George Alevropoulos, der ausgezeichnet deutsch spricht, weil er zwar in Griechenland geboren, jedoch später in Deutschland aufgewachsen ist, ein sehr sympathischer Typ. Wir sind ganz entzückt von ihm, seit wir zufällig der Trauung eines uns unbekannten Brautpaares in der X-Lounge zusehen durften - das war sooooo schön!

    Übrigens wird der Käpt'n nächstes Jahr 50 (passt also im Alter zu DerFranke , dem Thread-Eröffner :) )

    Kreuzfahrtdirektor ist Marcus Kummerer, den wir zuvor schon diverse Male als Lektor erlebt hatten und der einen guten, soliden Job macht.

    Auf der MS 6 sind wir jetzt zum zweiten Mal. Unser neuer Lieblingsplatz für den Abend ist die Galeriebar, umgebaut von der gewesenen Lumasbar und unseren Erachtens sehr gut gelungen. Hier ist abends auch immer Life-Musik.

    [Gar nicht allerdings gefällt uns der Ersatz für Lumas. Es nennt sich jetzt Queens und beinhaltet haupsächlich Pop-art und Pop-art-Verschnitt und iat zum Überfluss total langweilig gehängt, doch über Geschmack soll man bekanntlich nicht streiten.]

    Sehr gut empfinden wir es, wie sich hier alles verteilt, außen wie innen. Natürlich ist es voll auf dem Pooldeck bei diesen Temperaturen , doch von den Bars ist höchstens die Überschaubar permanent überfüllt, hier verlustieren sich besonders die Raucher.

    Das Unterhaltungsprogramm ist wie von TC gewohnt mit erwas mehr an Lifemusik. Ein Duo und zwei oder drei Solokünstler treten (neben der Tanzband) auf, es gibt Theater und Artistik ud Shows. Allerdings: obwohl wir erst einmal auf der 6 gewesen sind, kennen wir das Allermeiste bereits. John Doyle war bereits auf der 1 zu Gast, Tante Woo haben wir ebenfalls anderswo erlebt und Formate wie "Innenkabine mit Balkon" halt auch.

    Neu ist hingegen, dass man jetzt hier eine Art Permanent-make-up bekommen kann, vielleicht sehe ich mir das nachher mal an.

    Achja, es gab ein Pubquiz, wo wir mit 10 ( von 20!) richtig beantworteten Fragen zusammen mit einem anderen Paar je einen zweiten Platz erobert haben, wofür es Schokolade und eine MeinSchiff-Tasche gab.

    Soweit für's erste.

    LG an alle von Dorothea