Beiträge von Dorothea

    Wir sind 14 Tage unterwegs mit der Mein Schiff 7 durch Kanaren, Madeira und Agadir. Für einen richtigen Reisebericht habe ich keine Zeit, doch ein paar putzige Eindrücken zeige ich gern.

    Gestern waren wir in Corallejo und wegen des Windes stieg niemand an den Dünen aus, sondern blieben alle in Städtchen, Einkaufsmeile und Strandpromenade. Mir fiel als erstes dieser Geschenkebaum auf, sicher ein Überbleibsel von den Festtagen.

    Na endlich, es geht hier wieder weiter :D.

    Nein, geht's nicht, sondern zurück zum Thema. Wir sind seit gestern auf der 7 und uns fiel auf, dass an den Restaurant-Eingängen verstärkt darauf geachtet wird, dass man sich die Hände desinfiziert.

    Außerdem roch es auf dem Flur ein wenig nach Desinfektion, als hätte man da alles ausgesprüht oder so, und es sagte der Kreuzfahrt-Direktor mehrfach, wie wichtig es sei, sich die Hände zu waschen nach Toilettengang und vor dem Essen sowie die Desinfektionsautomaten zu nutzen, besonders wenn man das Schiff von draußen wieder betritt.

    Wir fliegen 8.40 Uhr ab Berlin.

    Da ich immer gern langsam und ohne Stress meine Sachen zusammensuche, hatte ich im ehemaligen Kinderzimmer meine mitzunehmende Wäsche zusammengepackt. Das fand der Dackel wohl interessant. In einem unbewachten Moment sprang er auf das Sofa, wo alles bereitlag und machte es sich gemütlich darauf. Nur: er war gerade vom Spaziergang mit meinem Mann wieder reingekommen und an Bauch (so ein Dackel ist nicht sehr hoch) und Pfoten so richtig schön ...

    Nun muss ich manches nochmal waschen, ehe es in den Koffer kann.

    Mein Mann hat gerade gelesen, dass mal wieder der Calima Saharastaub auf die Kanarischen Inseln bläst und sich das wohl bis kommenden Sonntag erheblich auswirkt/auswirken kann.

    Just diesen Sonntag geht unser Flug von Berlin nach Gran Canaria.

    Kann vielleicht jemand, der derzeit in der Gegend ist, berichten?

    Wir haben sowas schon mal erlebt, da sind sogar Flüge ausgefallen. es wurde vor Aufenthalt im Freien gewarnt, die Luft war total staubig, die Sonne diesig und hernach musste allüberall der Sand beseitigt werden.

    Also, wenn jemand mehr weiß,...?

    Bei uns wurde bei der Einreise aus Kanada auf der Mein Schiff 1 in Bayonne im September 2022 nur kurz der Pass angeschaut, dauerte keine 15 Sekunden.

    Na, uns ging es , wie Katarine und Sonja schrieben . Wir waren die ersten, die nach Corona wieder über den großen Teich fuhren und dann von Kanada aus in die USA einreisen wollten. Da hatten die zuständigen Behörden in Bayonne das pure Chaos organisiert. Nur 6 Schalter waren geöffnet und Mann und Maus, nämlich alle Passagiere der vollbesetzten MS 1 und dazu die komplette Besatzung mussten da durch ( und keiner durfte wieder zurück, ehe nicht wirklich alle durch waren) Die Prozedur selber dauerte vielleicht 4 Minuten pro Nase mit Gesichtserkennung und Fingerscan und absolut unfreundlichen Personal.

    Mein Mann und ich hatten noch Glück, waren nach 2 1/2 h durch und unser Ausflugsbus wartete. Vielen andern erging es viel schlechter, da stieg die Wartezeit ( in rngstem Gedränge trotz Corona) auf 5- 6 h ohne Essen und Trinken. Der komplette Tag war hin. Mich hat das ziemlich abgeschreckt.

    Ein längst verstorbener Onkel von uns hatte eine Schwester in den USA und durfte vor 1989 problemlos einreisen, obwohl er aus der DDR kam. Nach der Wende ließ man nur seine Frau durch und verweigerte ihm die Einreise, so dass er tatsächlich sofort zurückfliegen musste. Ich glaube wegen irgendwas Politischem.

    .Nur, befinden wir uns hier nicht auf einem Containerschiff sondern auf einem Kreuzfahrtschiff. Und hier wird halt nun mal von einem Kapitän etwas mehr erwartet.

    Wer sich dafür interessiert, soll doch mal den alten Heinz-Rühmann-Film "Der Kapitän" von 1971 ansehen. Rühmann spielt darin den Kapitän Ebbs, der unverhofft auf ein KF-Schiff versetzt wird und es mit neidischen Kollegen, besserwisserischen Reedern, eingebildeten reichen Ziegen und allerlei Unbill zu tun bekommt, das er erst nach und nach meistern lernt.

    Ich glaube, hier könnte sich manch Kritiker(in) ein ganz klein bisschen spiegeln, gebe aber zu, dass es lange her ist, dass ich den Film sah - vielleicht erinnere ich mich auch nicht mehr ganz zutreffend?

    Na, ich mochte Jan Fortun sogar lieber als den vielgerühmten Käpt´n Aus. Den Wetterfrosch Hugo zwar weniger, aber Jan Fortuns Fähigkeit zu Ironie und Selbstironie schätzte auch mein Mann sehr.

    Es gibt/gab auf Youtube auch ein paar witzige Erklärvideos von ihm.

    Lächeln kann das gesamte Service-Personal nicht, weder die Abräumer im Anckelmanns noch die Kellner (von absoluten Ausnahmen abgesehen). Die Leute vom Room-Service haben wenigstens freundlich gegrüßt, immerhin. Die Streifenträger nicht

    Im Vorjahr, als wir auf der 5 waren (ÖMM, ursprünglich sollte es nach Israel gehen), haben wir derlei noch nicht gehabt. Da war auch manches durcheinander und recht unorganisiert, aber fast alle waren sehr, sehr freundlich.

    Wie sagt man: der Fisch stinkt vom Kopf. Möglicherweise verdirbt eine durchgängig unfähige Arbeitsorganisation allen die Laune. Nichts klappt und verantwortlich gemacht werden diejenigen, die sich dumm und dämlich arbeiten.

    Auf unseren Reisen in diesem Jahr mit der 6 und der 3 war so etwas nicht zu beanstanden.

    Wir hatten auch Dollar in kleinen Stückelungen und haben davon insbesondere Trinkgelder für Busfahrer und einheimische Guides bezahlt. Außerdem kleinere Ausgaben, was zu schnabulieren, Souvenirs und dergleichen. Auf dem Schiff selbst habe ich in der Regel Euro gegeben, nur zum Schluss auch Dollar, weil ich noch welche übrig hatte. Wurde immer gern genommen.

    Camper

    Das verstehe ich nicht. Gerade bei AIDA war es doch lange üblich, dass man sich an größeren Tischen zusammenfindet. Das war (und ist?) womöglich gewünscht?

    Bei Mein Schiff war das immer viel weniger, weil es nicht so den Clubcharakter hatte. Hab ich mir wenigstens sagen lassen.

    Uns stört es eigentlich nicht, wenn sich jemand dazu setzt, weder im Anckelmann noch im Atlantik.