Der 01.10.2019 fängt doof mit Kopfschmerzen an.
Fast noch im
Dunkeln um kurz vor sechs suche und finde ich Aspirin. Schnell wieder ins Bett
und nicht bewegen. Auf nüchternen Magen vertrage ich Schmerzmittel sehr
schlecht. Heute geht’s gut. Zumindest wird mir nicht übel, aber die
Kopfschmerzen gehen auch nicht so richtig weg. Mit der tollen Kaffeemaschine
produziert mir mein Mann einen Kaffee und den ersten kleinen Müllhaufen des
Tages. Um halb neun fühlen wir uns in er Lage ans Frühstück zu denken.
Auch das ist überraschend gut und vielfältig. Es gab
akzeptables Rührei, eine gebratene Wurst (geht so), Porridge (yeah), viel
frisches Obst (geschnitten und im Ganzen), drei Sorten frisch gepressten Saft
(mein Favorit: sweet green), zwei Sorten Smoothies mit griechischem Joghurt
(Waldbeeren und Mango), Joghurt, Waffeln zum Selberbacken, Toast, Bagel ,
Eiswasser, Tee und drei Sorten Kaffee.
Für den Kaffee hatten wir unsere eigenen Thermobecher
mitgebracht, aus Pappe trinke ich nicht so gerne und den Müll wollte ich auch gerne
vermeiden. Müllvermeidung ist, so mein Eindruck, aber grundsätzlich nicht das Thema in den USA. Ihr kennt es
wahrscheinlich, ich jetzt auch. Besteck aus Plastik, jedes Teil einzeln
eingeschweißt bzw. noch mal in eine Plastiktüte eingewickelt, Pappteller und –schalen, Smoothie und frisch gepresster Saft im
ToGo-Becher. Der zweite Müllhaufen war dann auch schon etwas größer. Und wenn alles schön getrennt gesammelt wird, dann lässt es sich auch recyceln. Hier wandert alles in eine große Tonne.