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Wir stehen vor 5.00h auf (gut das es in fast allen Unterkünften die Möglichkeit gibt, sich einen ersten Kaffee selbst zuzubereiten, danach sind wir seit Mein Schiff süchtig), denn nach einem schnellen Frühstück, wollen wir pünktlich kurz nach 6 Uhr am Eingang zum Naukluft Park zu sein.
Man fährt vom Parkeingang bis zu zum Sossusvlei/Deadvlei nochmal ca. 45 Minuten. Am Sossusvlei Parkplatz geht es nur mit echtem Allrad weiter , erfahrene Namibiafahrer dürfen das selber (nachdem ordentlich Luft aus den Reifen gelassen wurde) machen. Wir vertrauen uns den erfahrenen Fahrzeugen der hiesigen Guides an. Es soll Leute geben die (3 km?) laufen, verrückt (finde ich) bei den Temperaturen, vor allen Dingen im Tiefsand.
Vom Allradparkplaz läuft man sowieso weitere 20-30 Minuten (durch Sand!) bis ins sog. Deadvlei.
Zwar Anstrengend, aber heute ist es kühl, leichter Wind, ideale Bedingungen. Es ist immer noch sehr früh, 7.00 Uhr. Die Dünen werfen noch scharfe Schatten.
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Ich erliege (nicht zum ersten Mal) der Faszination Wüste. Aber dieser Ort ist etwas ganz Besonderes. Mit das schönste , was ich bisher in meinem Leben gesehen habe. Landschaft in Perfektion.
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Einige von uns besteigen Big Daddy, die angeblich höchste Düne der Welt (350 m ca.). Wir aber streifen einfach umher, die Zeit steht still. Die Namib ist die älteste Wüste der Erde. Sie soll 5 Millionen Jahre alt sein. Ich finde das spürt man.
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Irgendwann ist es Zeit zum Parkplatz zurück zu kehren, da wir uns um 11.00h dort wieder treffen wollen. Auch die Dünenbezwinger sind (natürlich) pünktlich wieder da.
Danach machen wir noch eine Runde (mit dem Allradfahrzeug = grosser Spass) durch das Sossusvlei und sehen schöne Oryx Antilopen. Im Soussusvlei stand nach heftigen Regenfällen Anfang des Jahres, bis vor kurzem noch Wasser (kaum zu glauben). Das Deadvlei (bzw. die Bäume darin) sind übrigens „dead, weil die Dünen dem Wasser den Weg versperrt.
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Danach geht es zurück zum Desert Camp (niemand hat Lust jetzt noch die Düne 45 zu besteigen, die wir auf dem Rückweg wieder passieren, und so heisst weil die 45 km vom Parkeingang entfernt liegt).
Den Nachmittag chillen wir (natürlich nach einem leckeren Mittagessen) am Pool. Der Rasenmäher ist begierig, seinen Job zu machen!
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Am späten Nachmittag fahren wir ein 2.x in den Park zum Sesriem Canyon (der liegt nur um die Ecke, aber miserable Piste dahin) für eine kleine Wanderung in eben diesem. Auch der war im Februar komplett überflutet. Ich habe übrigens meine Walkingsticks dabei (und ich bin nicht Einzige), gute Idee, kann ich jedem empfehlen, der diese Reise macht.
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Danach verbringen wir noch einige Zeit auf unserer Terrasse und lauschen dem Schweigen der Wüste (nur unterbrochen von den Barking Geckos, Sound der Wüste, lasst euch das mal von Tante Go Vorspielen! ) und warten auf die Sterne, aber es gibt leichten Dunst. Es ist für eine Wüstennacht noch ungewöhnlich warm, sogar der Wind schweigt.
Das Tier des Tages sind diese (endemischen) Tok Tokkie Käfer, die glücklich verliebt sind.
Unsere Tochter und Ihr Freund (inzwischen Ehemann) waren beide für ca. 7 Monate in New York (Praktikum bzw. Arbeit) -
Wir haben bei unsere Tochter in der Wohnung in Brooklyn übernachtet - Tagsüber waren wir alleine unterwegs - Abends mit Tochter/ Freund
Da die Coronakrise vorläufig noch anhält und es keine neue Reiseberichte gibt habe ich überlegt die alten Fotos zu sortieren ( es sind insgesamt fast 2.000) und ein Bericht über New York zu schreiben.
Da wir…
tigerdisco
15. April 2020 um 11:22
Die Diskussion um Bilder von Personen ist ja ein alter Hut - Persönlichkeitsrechte gelten eben auch im Forum.
LG
Peter
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Klar da hat Peter recht, auch New York geht ohne „Menschen“ zu erkennen, ich mache zum Beispiel immer bewusst Fotos „von hinten“ für Reiseberichte! Ich fand es auch vorher eigentlich schon immer unschön Leute abzulichten, die „sich nicht wehren können“!
Wir waren damals im Desert Camp, ähnlich angelegt, aber die Unterkünfte noch etwas rustikaler. Die Dächer bestanden aus Zeltplanen und es war richtig kalt nachts. Aber der Sternenhimmel war der schönste, den ich je gesehen habe....
Freu mich schon auf Sossusvlei
Ja dieser Teil ist neu, hinter dem großen „Steinhaufen“ ist der von dir beschriebene Teil der Unterkunft, soviel ich mitbekommen habe gehört es zusammen.
Dann
gibt der Musher im vorderen Gespann das Signal zum Aufbruch, und
sofort starten die Hunde. Es ist unvorstellbar, mit welcher Energie
und Kraft sie losziehen, und sofort wird es still. Wir fahren durch
die verschneite Landschaft, müssen ab und zu das Gewicht verlagern
und sind fasziniert von der Ruhe und Schönheit. Lediglich die
Befehle an die Hunde, die unsere Musherin gibt, sind zu hören. Meist
nennt sie nur einzelne Hunde mit dem Namen, wenn die mal wieder zu
langsam werden oder sich mit anderen Hunden streiten.
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Wir
fahren durch einen Wald. Hier wurde auf der Morgentour ein Elch
gesichtet, und das ist nicht ungefährlich, weil die Elche Hunderudel
gerne auch mal angreifen. Also langsamer fahren und auch mal
anhalten, damit die Hunde eine Witterung aufnehmen können. Aber der
Elch ist wohl woanders hin gewandert, und so können wir beruhigt weiter fahren.
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Es ist angenehm zu erleben, wie ruhig und entspannt das Miteinander von Musher und Hunden hier ist. Kein lautes Wort, nur ab und zu mal ein kurzer Befehl. Wir fahren eine gute halbe Stunde durch wunderschöne Landschaft, und langsam geht die Sonne unter und die Dämmerung beginnt. Dann wenden wir und fahren die gleiche Strecke zurück, aber die Ausblicke sind oft anders: höhere Berge tauchen im Hintergrund auf, die wir auf der Hinfahrt nicht gesehen haben. Während der Fahrt ist es uns nicht möglich zu fotografieren, weil es viel zu kalt ist und Kamera und Handy frostsicher verstaut sind. Aber ab und zu hält das vordere Gespann an, und dann machen wir auch schnell ein paar Fotos. Es ist kalt, und immer mehr macht sich die Kälte, besonders an den Füßen, bemerkbar.
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Mit dem letzten Tageslicht erreichen wir wieder den Ausgangspunkt. Damit ist die Tour aber noch lange nicht zu Ende: wir sehen zu, wie die Hunde abgespannt werden, etwas zu trinken bekommen und danach gefüttert werden. Und dann gibt es auch für uns noch etwas zu trinken und zu essen in einer hübschen Hütte mit einem Feuer in der Mitte. Darüber berichte ich dann im nächsten Teil.
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Mein Respekt, das ihr eine solche Reise, mit dieser Herausforderung gemacht habt! Vor allen da ich weiß, dass ihr eigentlich „Sonnenkinder“ im Winter seid! Toll
9. Tag, Sonntag, 7. November, Sonne, bis 30 Grad, 400 km bis zum Desert Camp, Namib Wüste
Heute starten wir nicht so früh, wir fahren erst die N4 Richtung Lüderitz und biegen dann auf Schotter Richtung Helmeringhausen ab. Das ist eigentlich „nur“ eine Farm, wirkt aber wie ein richtiger Ort, mit einigen Häusern, Hotel und Restaurant, Tankstelle und einem gut sortierten Laden. Eine Oase in der Wüste.
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Wir werden von der Besitzerin in perfekten Deutsch begrüsst, und probieren den leckeren Apfelkuchen, der Rote Elefant wird getränkt ähhh getankt, und uns wird extra der kleine (aber gut sortierte) Laden geöffnet, damit wir unsere Getränkevorräte (vor allen Dingen Wasser aber auch das eine oder andere Bier), auffüllen können, denn es geht weiter tief in die Namib Wüste.
So kahl wie es aussieht ist es nicht, die Wüste lebt und blüht.
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Unsere Unterkunft für die nächsten 2 Nächte, ist die nach unserem Ermessen perfekte Desert Lodge. Tolle Einzelhäuser, innen eine außergewöhnliche Aufteilung, mit halboffenem Bad, (Klimaanlage vorhanden), super bequemes Bett, Veranda mit Aussenküche und eigenem Grillplatz. Bäume spenden Schatten und die Überdachung ebenso.
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Das Gnu war der Rasenmäher der Lodge!
Selbstversorger können an der Rezeption ein komplettes Grillpaket ordern, mit Fleisch, Brot, Salaten und Saucen sowie Holz.
Für Gruppen, wie unsere steht eine gute Gemeinschaftsküche, mit sehr schönem Aussenessplatz, direkt neben der Bar zur Verfügung. Die Lodge liegt ideal am Eingang zum Park mit den Dünen um Sossusvlei, Deadvlei und dem Sessriem Canyon, aber weit genug weg von der Straße (gute und leichte Zufahrt) , so das nichts die Ruhe der Wüste stört. Das Beste ist allerdings die Aussicht und Atmosphäre der Wüste (mir fällt dazu das Wort Erhabenheit ein). Klare 6*!
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Morgens nach einem ausgezeichneten Frühstück heute mit Rührei u. Speck, (neben dem Üblichen, wie Toast, Marmelade , Joghurt, Müsli, natürlich Kaffee, Tee, heise Schokolade), gehen einige von uns Kanu fahren, ich aber bevorzuge den tollen Pool, allerdings erst nachdem ich mit den Füßen ausgiebig den Orange getestet habe! Keine Angst dieser Grenzfluss ist Krokodilfrei! Zu allem ist genug Zeit, da es heute erst um 11.00 Uhr wieder losgeht!
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Wir fahren heute zum ersten Mal zum großen Teil auf (wirklich gut präparierten) Schotterpisten! Man muss die richtige Geschwindigkeit halten, meist um 90 km/h, dann ist es nicht unbequem. Uns begegnen teilweise nur 1-2 Autos die Stunde
Die Landschaft ist trocken, leer, Mondlandschaft trifft es!
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Zäune am Straßenrand deuten aber darauf hin, das das Land jemandem gehört, es bewirtschaftet wird, wenn dann meist etwas Viehzucht. Sonst sieht man nichts, keine Häuser, Orte oder Menschen, daran muss man sich erst mal gewöhnen! Mitten in der Landschaft am Straßenrand dann dies! Gutes Fotomotiv!
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Am Canyonrand machen wir eine kleine Wanderung zwischen verschiedenen Aussichtspunkten. Bei 35 Grad braucht’s da Sonnenschutz und ausreichend Wässerchen!
Danach müssen wir nochmals 100 km fahren bis Seeheim, der Ort besteht eigentlich nur aus dem von Deutschen gebauten burgähnlichem 100 jährigen Hotel (das vor einigen Jahren abgebrannt und zur Zeit noch nicht so ganz wieder aufgebaut ist) und einem Bahnhof an dem keine Züge halten.
Irgendwie ist die ganze Örtlichkeit spoocky, ich habe die ganze Zeit den Text vom „Hotel California“ im Kopf „… but never can leave“ im Kopf.
Wir haben das Turmzimmer, bestimmt so 60-70 Stufen hoch insgesamt! Toller Sonnenuntergang als Belohnung. Unten gibt‘s es eine historische Bar, mit schönem neuen Außenbereich und einen Pool.
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Nach dem guten Abendessen von Mr. Shandle, muss mein Mann allerdings noch zum Killer mutieren. Auf unser Schwelle zum Zimmer saß unbemerkt eine Walzenspinne (Spinnenphobiker schaut besser nicht im Netz nach, was das genau ist!!) Kaum hatten wir drinnen das Licht angemacht, war die auch schon IM Zimmer ! Wir haben dann versucht die mit Taschenlampenlicht wieder nach draußen zu lotsen, das hat nicht geklappt, naja dann… (Einzelheiten erspare ich Euch)!
Ich jedenfalls (obwohl ich eigentlich nix gegen Spinnen habe), hätte mit der keine Nacht im gleichen Zimmer verbringen mögen! Das war übrigens die einzige Nacht, wo ich wirklich schlecht geschlafen habe, auf dieser Reise! Es war (zu) warm, der Wind heulte um den Turm, komische Träume… und hoffentlich kommen die Verwandten der Spinne nicht zur Beerdigung…!
Nach einem super Frühstück am nächsten Morgen (vom Hotel gemacht), war ich irgendwie froh weiterfahren zu können!
Hatte aber jetzt einen Ohrwurm:
Welcome to the Hotel California
Such a lovely place (Such a lovely place)
Such a lovely face
They livin' it up at the Hotel California
What a nice surprise (what a nice surprise)
.
.
.
'Relax, ' said the night man,
'We are programmed to receive.
You can check-out any time you like,
But you can never leave!'
Yes we can (leave), by by! Das Hotel war übrigens nur ein Ausweichquartier, da das Canon Mountain Camp das normal als Unterkunft dient, wohl noch geschlossen war! Ich empfand diese Etappe übrigens als die anstrengendste der gesamten Tour.
Das Tier des Tages: (neiiiin nicht die Spinne) diese Agame, die auf einem Steinhaufen bei den Rostmobilen saß, wie ein bestelltes Fotomodell!
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Heute geht‘s über die Grenze nach Namibia, dazu müssen wir erstmal eine längere Fahrstrecke bewältigen. Die Straße ist allerdings ausgezeichnet, unterwegs gibt’s Pausen zum Tanken (wieder sehr gute WCs) und in Springbock zum Auffüllen der Vorräte (hauptsächlich Bananen) einen Stop im Supermarkt. Einige von uns drucken noch den Negativ–Test in einem Internet Café aus, dann geht‘s Richtung Grenze.
Es handelt sich um eine schicke saubere Grenzstation in Nordowoer, das lässt Gutes vermuten. Ausreise Südafrika unproblematisch, Stempel in den Pass fertig.
Aber dann Namibia, die Kontrolle des Tests dauert für uns paar Hanseln über eine Stunde. Obwohl das Teil anhand des kleinen Wimmelcodes nur gescannt und mit den Passdaten vergleichen werden muss. Das passiert im Schneckentempo (allerdings ist das eine Beleidigung für Schnecken, denn die sind Pfeilschnell im Vergleich zu diesen Grenzern).
Den Test unseres Mr. Shandles erkennen die gar nicht erst an, er muss einen neuen Test hier vor Ort machen, der natürlich negativ ist. Ich vermute reine Schikane! Gut das sich die Sonne während dieser Prozedur hinter ein paar Wolken versteckt, wir stehen nämlich draußen in einem kleinen Hof ohne Schatten und die Sonne steht im Zenit bei über 30 Grad. Als wir dann endlich durch sind, windet sich die Schlange inzwischen Angekommener rund ums Gebäude, wie lange das wohl noch gedauert noch hat, die Armen.
Wir müssen jetzt noch zur Passkontrolle und was soll ich sagen, das geht zwar schneller (natürlich muss wieder ein obligatorischer Zettel in Englisch ausgefüllt werden) aber der Beamte ist derartig unfreundlich, das vermittelt wirklich keinen guten ersten Eindruck vom Land. Nach einigem Hin und Her überquerten wir dann das letzte Grenztor und sind endlich nach über 2 Stunden in Namibia!
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Wie gut haben wir es doch in Europa, das überqueren einer Grenze dauert dank EU nur Sekunden, dafür bin ich jetzt echt wieder dankbar. Also hatte diese fiese „Grenzerfahrung“ doch einen Sinn!
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Sie liegt kurz hinter der Grenze , direkt am Orange River (in Namibia sagt man Gariep River), wir haben eine Cabana (wie die Appartementhäuschen mit Strohdach hier heißen), direkt am Fluss. Es gibt einen großen Pool mit toller Bar und ein Restaurant. Aber wir belegen heute die komfortable Aussenküche mit Grillplatz für ein leckeres, selbstfabriziertes Barbecue.
Vorher belagern wir die Bar und feiern die glückliche ausgegangene „Grenzerfahrung“ bei einem phantastischen Sonnenuntergang.
Apropos Philosophieren, ihr fragt euch bestimmt, wie das gegangen ist, mit 8 Deutschen, 2 Schweden, 1x GB u 1xNL und 2 ZA- Guides, auf einer ausdrücklichen Englischen Reise, sprachlich gesehen!
Also, unsere beiden Schweden haben jahrelang in Singapur u Dubai gelebt und gearbeitet, Englisch also perfekt, GB natürlich auch, NL darüber müssen wir nicht sprechen (natürlich perfekt), bei dem jungen Paar keine Probleme, wir auch nicht (da ich für eine Japanische Firma gearbeitet habe und mein Mann viele Jahre in England war), aber bei den beiden älteren Paaren war es schon manchmal schwierig. Ich glaube in einer komplett englischen Gruppe wären sie etwas aufgeschmissen gewesen. Nach kurzer Zeit haben wir fleißig übersetzt, also nach links Deutsch nach rechts Englisch gesprochen und umgekehrt. Auch haben wir oft übersetzt, wenn es um Sachverhalte ging, zum Beispiel bei Grenzformalitäten, und Formularen, oder Infos zum Reiseablauf (damit alle weiterhin pünktlich erscheinen) ! Natürlich geht auch die Kommunikation in den Ländern gut in Englisch (in Namibia teilweise auch in Deutsch). Nach 4 Wochen war ich dann soweit Englisch zu träumen. Leuten die nicht so firm in Englisch sind, würde ich aber empfehlen, besser die Deutschsprachige Gruppe zu wählen, denn die gibt’s.
bin auch noch schnell hinterher geflogen und total begeistert. So schöne Fotos, allein schon beim "Vorbericht" sind so viele Erinnerungen an ZA und Namibia hochgekommen, und erst dein Schreibstil, einfach toll!!!!!
Sehne mich auch so sehr nach Afrika, aber im Moment traue ich mich einfach nicht. Beneide euch um euren Mut, dass ihr es gemacht habt und der letztendlich auch belohnt wurde.
Freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Liebe Grüße
Anja
P.S. der Pinguin war echt süß, ich liebe Boulders Beach, aber mein Highlight waren die zwei Baby-Strauße
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Ich kann nur empfehlen einfach zu fahren, im Grunde gibt es keinerlei Probleme, und wer die lästigen Tests vermeiden will bleibt einfach in einem Land. Für dich hier noch ein Spezial! Die waren wirklich knuffig!
6. Tag, Donnerstag, 4. November, Cederberge, Sonne 14 bis 24 Grad, 250 km
Bei einem weiteren guten Frühstück im Sundown Manor , warten wir auf
unsere Guides. Sie hatten uns gesagt, Frühstück um 7 denn um 8 wollen wir los. Alle erscheinen geschniegelt und gebügelt um 5 vor 7 beim Frühstück, unser Gastgeber ist von den Socken und beeilt sich mit den Eiern, so früh hat er nicht mit uns gerechnet. Irgendwann mit 1/2 Stunde Verspätung erscheinen die Jungs und sind erstaunt, das wir, die Reisetaschen geschultert schon da stehen. Später einmal erklären Sie uns, das würden sie so machen, weil die Gruppen eigentlich immer zu spät wären. Hallo ! wir sind Nordeuropäer, zu Hälfte Deutsche, wir sind immer mind. 5 Min. vor der Zeit da, das wäre dann ja geklärt.
Wir laden zügig die Taschen in das vorgesehene Gepäckfach, alles passt prima. Das Fahrzeug hat außerdem ausreichend Platz für Lebensmittel (Kühltruhe an Bord), Küchenutensilien, Geschirr, Tische und Stühle. Alles im Camping Style versteht sich. Vorn im Bus gibt es eine Kühlbox die regelmäßig mit Eis gefüllt wird, für unsere Getränke wie Bier, Cola und Wein.
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Los geht‘s immer Richtung Norden, auf einer richtig guten Teerstrasse, der A7. In Winkelshoek, machen wir einen Stop zum Tanken. An allen Tankstellen gibt’s eingentlich immer ein WC von Super (wie hier) bis Naja … dazu später mehr!
Danach gehen wir einkaufen, in einem sehr guten Spar Markt. Der Markt hat einen Standard wie in Europa und eigentl. kaufen wir auf der weiteren Reise immer bei Spar ein. Die Jungs kaufen für Frühstück, Mittag, Abendessen ein (2 Rieseneinkaufskörbe), wir Getränke (Wasser in 5 l Kanistern), Wein, Kekse usw. für unseren persönlichen Bedarf.
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Bei uns im Wagen steht auch immer ein großer Korb mit Äpfeln, Mandarinen und kleinen (einheimischen) Bananen. Diese Bananen sind der Renner, es muss fast jeden Tag nachgekauft werden.
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Nachdem wir alles verstaut haben, geht’s weiter in Richtung Norden. Hinter
Citrusdal biegen wir auf Schotter ab, in Richtung Algeria und überqueren eine Brückenfurt (für uns abenteuerlich), normal hier, da der Fluss nicht immer Wasser führt. Aber zur Zeit gibt es echt viel Wasser. Das Tal am Fluss ist voller Zitronen– und Orangenbäume (und anderem Obst) , sehr grün und fruchtbar.
Die Schotter-Strasse windet sich bergauf, man hat tolle Ausblicke. Am Pass halten wir an (da wurde das Leoparden Schild fotografiert) und genießen die Aussicht. Dann gehts wieder ins Tal. ‚Algeria‘ liegt mitten in den Cederbergen, besteht aus einer schicken Rezeption, kleinen modernen Häuschen, einem tollen Campingplatz weiter unten, unter riesigen Bäumen direkt am Bach. Verstreut liegen grössere, einfache Ferienhäuser, weiter entfernt. Zu unserem Haus führt eine echte off-road Strasse, mit einer winzigen Brücke (ich möchte die, glaube ich, nicht selbst fahren müssen ). Unser Haus Uitkyk liegt einsam und in Stille, mitten in den Bergen. Nur der Bach rauscht.
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Es ist sehr einfach ausgestattet und wir müssen uns mit Mitreisenden die Badezimmer teilen (kein Problem und das einzige Mal auf der Reise).
Wir räumen die Lebensmittel ein (komplett ausgestattete Küche vorhanden), machen ein schnelles kaltes Mittag fertig und essen in dieser traumhaften Kulisse auf der Terrasse. Danach geht es mit dem Bus zum Campingplatz, dort startet bei Traumwetter unsere Wanderung. Ziemlich anstrengend aber wunderschöne Landschaft. Einen Leoparden sehen wir nicht, aber seine Lieblingsspeise, einen Klippschliefer, der seelenruhig sein Grass mümmelt. Sieht aus wie unsere Murmeltiere ist aber der nächste Verwandte des Elefanten.
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Zurück hat Shandle schon ein leckeres warmes Abendessen vorbereitet. Das wir wieder auf der seitlichen Terrasse verspeisen. Eine wilde Ginsterkatze schaut vorbei und ich werde ermahnt „nicht die Katze füttern“, dabei war genau das der Plan der Katze.
Später als es dunkel ist, wird es empfindlich kalt (gut das ich die Reisedecke habe) aber Millionen Sterne erscheinen, die, da Neumond ist (und keinerlei Lichtverschmutzung) besonders intensiv leuchten. Wir sitzen noch lange draußen und philosophieren über unsere kleine Erde in diesen unendlichen Weiten des Weltalls!
Anschließend schlafen wir herrlich mit dem rauschenden Gebirgsbach als Geräuschkulisse.
Das Tier des Tages, die (noch immer hungrige) Ginsterkatze.
so, nun habe ich in einem Rutsch Euer bisheriges Südafrika-Vorprogramm durchgelesen, und ich muss sagen, das gefällt mir sehr gut. Bislang hat mich immer die Sorge vor zu viel Kriminalität zurückgehalten. Aber ich merke, dass sich meine Meinung ändert. Jetzt freue ich mich schon sehr auf Eure Rundreise.
Liebe Grüße Verena
Liebe Verena, ja das mit der Kriminalität ist ein leidiges Thema. Es gibt sie natürlich, wie überall auf der Welt, aber oft wird das medial aufgebauscht! Ich gehe darauf später noch mal ein. Mein erster subjektiver Eindruck von Kapstadt war diesmal, noch sauber, sicherer, friedlicher als vor 9 Jahren. Im Laufe der Woche wurde mir das von verschiedenen (auch Einheimischen) Leuten so auch bestätigt (trotz Wirtschaftsrückgang durch Corona und Wahlen am Montag)! Natürlich muss man auch gewisse Vorsicht walten lassen, aber das muss ich überall, auch in manchen Deutschen Großstädten.
Das kann ich auch voll umfänglich bestätigen. Kapstadt ist für mich die Stadt, in die man immer wieder zurück möchte. Es fasziniert immer wieder diese Leichtigkeit und Lebensfreude. Es ist zurecht die Mother City
Wenn alles gut läuft, sind im März auch wieder dort
Ich drücke ganz fest die Daumen (und bin ein ganz bisschen neidisch)!
5. Tag, Mittwoch, 3. November, Kap Halbinsel, Sonne, Wolken, bis 19 Grad, teilweise sehr windig
Als wir zum Frühstück gehen (um 8.00 Uhr) beginnt die Safari mit eben diesem! Wir sind schon etwas aufgeregt, ein echtes „First Date“ mit Lebensabschnittspartnern für ganze 3 Wochen! Von der „Chemie“ der Gruppe hängt ja auch der Reiseerfolg für uns alle ab. In jüngeren Jahren haben wir öfters Gruppenreisen mit durchweg guten Erfahrungen gemacht und auch die Kreuzfahrten mit den tollen (Ausflugs-) Gruppen aus Foris (Vietnam 2019!), lassen uns nur Gutes erhoffen!
Wir treffen auf ein dynamisches schwedisches Paar nur unwesentlich älter als wir, ein junges deutsches Paar aus Hannover (ist erst nachts angereist) und ein älteres aus Berlin (internationale Reise? oder doch eine Deutsche??) , sowie 2 befreundete Herren in den späten 60ern auch Deutsche, die schon im Krüger Park waren, und einen allein reisenden Briten Anfang 60, eine(r) fehlt noch? Und die Reiseleitung auch noch! Wir laben uns am hervorragenden „All Englisch“ Frühstücksbuffet, beschnüffeln uns freundlich, noch etwas vorsichtig am großen Tisch, warten auf die Reiseleiter, die dann mit dem letzten Gast, einem holländischen Enddreissiger eintreten! Eindeutiger Männerüberschuss!
Erst mal müssen wir ein bisschen Papierkram erledigen, die beiden Reiseleiter Shandle (Fahrer, Koch und Ornithologe) aus Südafrika spricht neben Englisch mehrere Einheimische Sprachen und Simba (Reiseleiter und „Junge“ für alles) aus Simbabwe (lebt aber auch in Johannesburg) stellen sich vor. Ein paar Infos noch zum roten Elefanten, dann geht’s schon los! Ausflug auf die Kaphalbinsel zur Einstimmung sozusagen!
Erster Stop in Camps Bay, heute ganz anders als vor 5 Tagen, seht euch diese Wolkenformationen an!
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Danach zurück nach Kapstadt! So ein Ausflug auf die Kaphalbinsel dauert quasi den ganzen Tag! Mit dem Mietwagen kann man das auch gut selber machen (oder stilvoll, die Oldtimer Tour, die waren kurz nach uns auch am Kap)!
Abends haben wir einen Tisch in einem typisch südafrikanischen Restaurant in der Nähe (Marcos). Ich war allerdings nicht mit, ich hatte so ein „Grummeln im Bauch“! Besser heute mal aufs Abendessen verzichten! Morgen geht’s auf die große Reise, da will ich fitt sein! Es stellt sich heraus, das ich nichts verpasst habe und beim Frühstück geht’s mir wieder bestens, alles richtig gemacht!
Das Tier des Tages, dieser kleine Kerl in der Mauser!
Das Bild mit dem "Haus bis in die Wolken" ist mein heutiger Favorit
LG Susanne
Das ist Grand Central, eigentlich ein großes Einkaufszentrum im Zentrum. Wir waren da drin, weil im Untergeschoss, die erste Wasserleitung/ Kanalisation als Ausgrabung sehen ist, die schon die Holländer angelegt haben ! Übrigens das Gebäude mit der Dicken Dame davor (Queen Victoria übrigens) ist das Parlament, das leider letztes Wochenende abgebrannt ist !