GöttlicheDS Henning, kein Problem, habe ich in meinem Bericht 3 Cafés drin, wobei sicherlich hauptsächlich der Schafstall im Büsenbachtal interessant ist, zumindest fanden wir es da am schönsten und leckersten.
Esst bitte für mich die Buchweizen- und Heidjer Torte mit
Lieber Takis, alles erdenklich Gute für Deinen Papa!
Unsere Gedanken sind bei Dir.
Wir haben leider in unserem Dänemarkurlaub unseren Ersatzopa und Nachbarn verloren. Nicht an "C", dafür an "K", genauso besch.... wir warten auf den Termin zur Seebestattung vor Neuwerk.
WOW, was habe ich denn hier angerichtet! TOTAL COOL.
Ich bin ein "IN-FLU-ENZ-ER" , irre, sowas wollte ich schon immer mal sein, und das ganze ohne Instadingsbums, Twitscher und Fazzebook. Habe ich Euch doch zur Heide beeinflusst, super, ick freu mir wie Bolle!
Vielleicht sollte ich mit der Tourismusverwaltung mal über einen Bonus sprechen, so von wegen viele neue Gäste in der Heide .
Bei uns wird das leider nix mit dem Dazukommen, ich hoffe aber auf ein paar Bildchen von Euch.
In meinem Reisebericht habe ich es eben versprochen, der Bericht wird weitergeschrieben, rechtzeitig vor dem Treff, damit die Zugereisten noch ein paar Ideen bekommen.
Wer war das doch gleich mit Egestorf von Euch? Davon gibt es auch noch Bilder, zumindest ein paar, die Kirche dort ist wunderschön, drumherum nette Wanderungen, für die wir leider keine Zeit mehr hatten und nicht zuletzt den Barfuß Park.
Auf jeden Fall schon mal an dieser Stelle Euch allen ganz viel Spaß, gute Gespräche und auch wir freuen uns ganz doll auf ein Wiedersehen. Dann aber bitte ohne Beschränkungen, zumindest weitestgehend - bevorzugt aber ganz ohne, und mit Chance auf ein persönliches Drücken!
Nelly oder heidschnucke wenn wir mal einfach so in der Gegend sind, melden wir uns rechtzeitig vorher, vielleicht klappt dann ein Käffchen mit Torte.
Ende August sind wir für ein Wochenende in Brauschweig und Gifhorn, Freunde besuchen und das Mühlenmuseum angucken, dafür war leider keine Zeit mehr. Wir haben den Freitag vom Arbeitgeber als Corona Bonus geschenkt bekommen , das nutzen wir nun natürlich gleich aus. FeWo ist gebucht, nun muss bitte nur noch der Wettergott und das RKI (oder die Bevölkerung ) mitspielen, bitte drückt die Daumen!
Alles grau in grau heute, schnell ein Blick auf die Wetterapp, ah… in Schneverdingen soll es sonnig und wärmer sein, das passt, das Pietzmoor in Schneverdingen steht sowieso auf meiner Wunschliste.
Somit machten wir uns auf den Weg nach Schneverdingen, wieder mit Naviunterstützung über die Autobahn. Auch heute wenig Verkehr, so dass wir gut durchkamen. Bald waren wir am Hotel Schäferhof angekommen und somit konnte der Tag im Pietzmoor beginnen.
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Folgenden Hinweis fanden wir auf der Seite der Touristinformation der Lüneburger Heide – lueneburgerminusheidepunktde
Zitat:
Der Besuch des Pietzmoores ist aufgrund der aktuellen Situation ausschließlich im Rahmen einer Einbahnstraßenregelung möglich.
Der Zugang erfolgt nur beim Hotel Schäferhof und führt gegen den Uhrzeigersinn. Ein Zugang in das Pietzmoor von Dannhorst ausgehend ist vorerst noch nicht möglich, auch der Abzweig vom Rundweg in Richtung Dannhorst bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Diese Zuwegung ist auch für den Rundweg nicht erforderlich. Es gilt weiterhin die Abstandsregel von 1,5m.
Zitatende
Na denn, wissen wir ja, worauf wir uns einstellen müssen. Moore kennen wir, haben wir doch selbst in der näheren Umgebung das wunderschöne Himmelmoor bei Quickborn, dort sind wir sehr gern unterwegs. Das ist allerdings sehr torflastig, das Pietzmoor ist ein Hochmoor, dessen Entstehung durch die Muldenlage und wasserundurchlässige Tonschichten im Untergrund begünstigt wurde. Es ist mit einer Fläche von 2,5 km² recht groß. Das Alter des Moores lässt sich durch das Wachstum der torfbildenden Spagnen (Torfmoose) bestimmen. Geht man von von einem jährlichen Wachstum von 1 Milimeter aus, ist es etwa 8.000 Jahre alt.
Wir begannen unsere kleine Wanderung mit dem Gefühl, oh je, gleich fängt es an zu regnen. Einige Tropfen waren da, jede Menge dunkler Wolken, blöde App, hatte sie doch Sonne vorausgesagt. Gleich zogen wir die Regenjacken an – wahrscheinlich hat das geholfen, bis auf ein paar Tropfen kam nichts.
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Sehr interessant fand ich die Infotafeln, die überall aufgestellt sind. Bisher ging ich irgendwie immer davon aus, dass Bäume etwas Gutes sind. Denkste, für Moore sind Kiefern und Birken gar nicht gut, sie verdrängen Moore, daher versucht man durch Änderungen im Wasserhaushalt die Bäume aus dieser Landschaft auszurotten. Lehrreich war der Tag somit auch noch. Zuerst dachten wir, dass die vielen abgestorbenen oder schadhaften Bäume durch Sturmschäden oder Borkenkäfer oder sonstige Schädlinge entstanden sind, nun wissen wir es besser, dass sich dadurch das Moor wieder erholt.
Das Gebiet ist wunderschön und gruselig zugleich, hier würde ich gern mal im Nebel oder bei Schnee sein, das muss einfach großartig aussehen. Sofort kamen mir die Geschichten von den 5 Freunden von Enid Blyton über Schmuggler im Moor oder der Ostfriesland Krimi von Klaus-Peter Wolf, Ostfriesenmoor, in den Sinn.
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gut zu laufen, einige Besucher waren da, aber man konnte Abstand halten, schnellere Wanderer ließ man passieren, langsamere Spazergänger wurden überholt. Lediglich eine Gruppe älterer Leute auf E-Bikes nervten, es stand ausdrücklich an den Hinweisschildern, dass man das Rad schieben sollte, nein, die Herrschaften fuhren natürlich. Egal, irgendwann waren sie weg und man hatte wieder Ruhe.
Eigentlich wollten wir danach noch in die Osterheide, die quasi gegenüber des Moores ist, jedoch zog es sich nun gewaltig zu und dazu hatten wir nun gar keine Lust. Das Gebiet ist mit Sicherheit einen eigenen Besuch wert.
Was machen wir jetzt? Ich wollte unbedingt nach Höpen zum Schafstall, dort sollte um 17 Uhr ein Heideschäfer seine Schnucken wieder in den Stall bringen.
Mein Mann war nicht so begeistert, das Kind eigentlich schon, aber es war erst 15 Uhr, was machen wir so lang. In Höpen gibt es noch den Heidegarten mit einem Restaurant, das auch Schafstall heißt. Scheinbar fiel denen kein anderer Name ein, irgendwie heißen die alle Schafstall.
Also, auf nach Höpen! Den Heidegarten gaben wir erst ins Navi ein, folgten dann aber doch den Schildern, das war einfacher.
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Wir liefen ein wenig herum, bestiegen natürlich auch den kleinen Aussichtsturm und kauften Heidehonig und Honigbonbons. Mussten wir doch ein wenig Zeit überbrücken, bis es wieder einmal zur Tortenschlacht ging, das Restaurant war noch gesperrt, eine Hochzeit lief. Nach der Trauung ging die Festgesellschaft in den Garten und wir ins Gartenrestaurant. Hier mussten wir sogar draußen unsere Kontaktdaten hinterlegen, ich finde das sehr sinnvoll.
Bei Stachelbeer-Baiser, Käse-Mandarine und Beerentorte lässt sich die Wartezeit doch super überbrücken, bis wir die Schnuckis ins Bett bringen.
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Wir hätten nun einen guten Kilometer den Berg hinab zum Heidschnuckenstall laufen können, da es aber immer noch nach Regen aussah, setzten wir uns ins Auto und fuhren dorthin, 3 mal links hieß es, auch in der Heide macht man nicht viele Worte.
Passt, wir sind angekommen, mittlerweile strahlender Sonnenschein, perfekt, auf zu den Schnucken. Hier sollen sie also schlafen:
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Es war mittlerweile halb 5, super, Sonne genießen und auf die Tierchen warten. Leider hält sich so ein Schaf nicht an Zeitpläne, es wurde 5, es wurde halb 6 und kein Schnuckchen tauchte auf. Na dann laufen wir halt noch ein bisschen durch die Höpener Heide, vielleicht gehen wir dem Schäfer ja entgegen. Schön ist es hier
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und Pilze, viele Pilze. Schade, dass ich die Dinger nicht auseinander halten kann, das hätte ein leckeres Pilzgericht gegeben, oder einen Aufenthalt im Krankenhaus…, vielleicht doch irgendwann mal ein Kurs über Pilze .
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Wir blieben eine gute halbe Stunde zum Schnucken-Kuscheln, obwohl wir keine Stadtkinder sind, wir kennen Tiere nicht nur aus dem Fernsehen oder dem Bilderbuch, war es einfach entzückend.
Danach fuhren wir über die Landstraße nach Hause, es waren keine 20 km, wieso hatte uns das Navi bloß vorhin über einen Umweg über die Autobahn geschickt?
Mit selbstgemachten Croques verbrachten wir einen schönen Abend und genossen einen irren Sonnenuntergang.
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Als es dunkel war gingen wir wie immer nochmal raus zum Sternegucken und dann sahen wir sogar ihn, Pennywise – ach nee… Neowise, zwar nur unscharf aber dafür mit bloßem Auge war der Komet zu sehen, total cool!
Ein toller abwechslungsreicher Tag geht zu Ende, uns gefällt es immer besser hier.
Mir sind ein wenig die Pferde (oder Schafe ) mit den Fotos durchgegangen, sind ein bisschen viele .
Den Knut Bericht lese ich mir mal durch Susi66 , wir sind ja im Oktober auf Rügen und dann noch ein bisschen auf dem Darß.
Momentan liebäugele ich mit dem Spreewald für April. Aber warum nicht Meck-Pomm, vielleicht ein Häuschen mit Steg und Ruderboot.... träum... kann im April total toll sein, oder es schneit ,
Für den Sommer 2021 bastel ich gerade an einer Alternative für Alaska und Kanada. Eine Rundtour durch Deutschland wird es werden, falls wir nicht fliegen können. Grobe Idee von der Eifel über´s Allgäu, ein Abstecher in meine fränkische Heimat und dann über die Wartburg zurück.
Die letzte Nacht haben wir Betten getauscht. Ich durfte in Juniors Bett schlafen, hurra, eine Nacht gut und durchgeschlafen, der junge Mann fand es lustig, sich mit Papa ein Bett zu teilen, so ganz unter Männern . Die Gelegenheit nutzte ich, 2 m Platz für mich allein, gemütliche Matratze und DUNKEL, yeah! Die Schlafbrille konnte liegen bleiben.
Unsere Tagesplanung sah für heute vor, nach Bispingen zur Ralf Schumacher Kartbahn zu fahren, Karten hatte ich über Groupon vor kurzer Zeit für uns gekauft, 3 mal 10 Minuten für jeden von uns. Das Wetter sollte ab mittags sonnig sein, trocken war es den ganzen Tag, der Teenie ahnte von nichts, angeblich wollten wir zum Einkaufen.
Begeistert war er nicht, kam aber mit, wie war doch der Satz: „bekomme ich auch was?“ Kinder! Nun ja, das Navi schickte uns bis Bispingen über die Autobahn, es ging recht flott, die Straßen waren frei, dann im Kreisel die dritte Abfahrt und wir waren da. So richtig begriffen hatte er es immer noch nicht, dann irgendwann: „ist das eine Kartbahn?“ „Ja.“ „Gehen wir Kartfahren?“ „Ja.“ „COOOOOOOOOOOOOOOOL“ und flog uns um den Hals.
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Zunächst mussten wir uns im Gebäude mit angelegter Maske registrieren, dann brav anstellen, es waren aber nur 2 Familien vor uns. Wir hatten uns für die Outdoorbahn entschieden, durch die bereits gezahlten Groupon Gutscheine ging es dann ganz schnell, nur noch 3 Sturmhauben kaufen, wir hätten sie auch mitbringen können, haben aber keine, 11.50 EUR war für 3 völlig o.k., noch die Frage, ob wir die 3 mal 10 Minuten hintereinander fahren wollen oder eine Pause brauchen. Wir entschieden uns für gleich durchfahren. Nun ging es zu einem kurzen Sicherheitsvideo, danach Helme aufsetzenund dann standen wir auch schon vor den Karts.
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Eine Runde lief gerade, somit mussten wir ungefähr 10 Minuten warten, dann stieg jeder in sein Kart und los ging es. Hier war übrigens kein Snutenpulli notwendig, war draussen und ausserdem hatten wir die Sturmhauben auf.
Ich muss gestehen, ich hatte richtig Angst und war bis kurz vor dem Einsteigen fast soweit zu sagen, neeee, ich fahre nicht. Tja, das ging jetzt nicht mehr, also Gaspedal durchdrücken und den anderen hinterher. Wow, das macht ja richtig Spaß! In der ersten Runde war ich zugegebenermaßen die langsamste Gurke auf der Strecke, nahezu alle überholten mich, da ich aber noch nie im Kart saß und trotzdem Spaß hatte, störte mich das nicht. Es ist auch deutlich schwieriger, als es aussieht, man muss das Fahrzeug ganz schön fest halten, Kurven fahren muss auch gelernt werden.
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Es wurde jedoch von Runde zu Runde besser und bei unserer letzten Startzeit wurde ich sogar fünfte von zehn! Unser Sohn war sensationell dabei, wobei so genau möchte ich mir das gar nicht anschauen, dann lasse ich ihn nie Führerschein machen . Bei der letzten Fahrt wurde er Dritter und mein Mann Vierter.
Die 30 Minuten waren absolut ausreichend, wir alle waren durchgeschwitzt, die Arme und Hände taten weh, die Konzentration war aufgebraucht. Ein Wahnsinnstrip, jederzeit wieder!
Danach fuhren wir noch kurz zum „Verrückten Haus“, das genau neben der Kartbahn ist, einen Besuch von innen sparten wir uns jedoch, zu viele Leute, die Fotos von außen reichten uns für dieses Mal, vielleicht mal später.
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Eigentlich hatte ich geplant, im Anschluß nach Lüneburg zu fahren und die hier im Forum empfohlene Stadtführung mitzumachen. Plätze gab es dafür noch genug, wir hätten online kurzfristig buchen können.
Nach der Kartfahrt war mir aber viel mehr nach Natur, Bewegung und Ruhe, so warfen wir den Plan wieder einmal über den Haufen, nutzten den strahlenden Sonnenschein und fuhren zurück über Land ins Büsenbachtal, heute mal ohne Regen.
Da man ja aber an Traditionen festhalten soll, selbst wenn wir sie gerade erst „erfunden“ haben, starteten wir auch heute mit Torte und Kaffee, dieses Mal aber im Schafstall im Gartencafé, der Imbisswagen war geschlossen.
Heute gab es Schokomarzipantorte und Heidjer Torte, wie Schwarzwälder Kirsch, nur ohne Alkohol, bedauerlicherweise wieder einmal echt lecker! Ach was soll´s, nach dem Urlaub müssen eh die Corona Kilos runter!
(Hab mich übrigens heute gewogen, hähä, 2 kg abgenommen, Torte ist somit eine super Diät! ).
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Leider trübten Wespen ein wenig das Vergnügen im Garten, aber damit müssen wir halt im Sommer leben. Wir genossen die Sonne, schmausten vergnügt und wanderten dann los, der kritische Blick zum Himmel zeigte nur blau mit weißen Wölkchen, alles prima, heute sollte es klappen!
Schön war es, kaum Menschen, schöne Landschaft, Ruhe und Frieden, einfach wunderbar. So muss ein Urlaubstag sein!
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Herrlich war es, hier hätte man noch stundenlang wandern können. Das behalten wir in jedem Fall mal für einen Tagesausflug im Blick, es ist abwechslungsreich und idyllisch.
Der Ausflug in die Natur war definitiv die bessere Wahl, als sich auf die, mit Sicherheit hochgradig interessanten, Ausführungen eines Stadtführers zu konzentrieren. Das machen wir lieber einmal separat, so weit ist Lüneburg ja nicht entfernt.
Wir machten uns dann auf den Rückweg nach Wesel ins Ferienhäuschen. Hier saßen wir noch eine ganze Zeit auf der Terrasse, genossen die Sonne und ließen den Tag mit einem schönen Becks Lemon und Spaghetti mit Gemüse- und Bolognesesauce ausklingen.
Na hallo, da muss ich doch schnell eine zweite Kutsche bestellen, damit wir auch alle notwendigen Abstände einhalten .
Habt Ihr auch brav die Snutenpullis an?
Andy0205 - da hast Du völlig Recht, das Schöne direkt vor der Tür kennt man kaum. Wir haben durch die Corona Radtouren hier zu Hause sehr viel gefunden, was wir niemals gesehen hätten. Wir hätten nämlich nie Zeit gehabt, hier herumzufahren. Also hat es irgendwie auch was Gutes.
Was sagte unser Sohn so weise: Mama, durch dieses blöde Virus verbringen wir endlich viel mehr Zeit zusammen.
Maulwurf - die Berge waren uns mit dem Auto schon immer zu weit, ich hasse Autobahnfahren in Deutschland, selbst als Beifahrer. Die Fahrer finde ich hier z.T. sehr rücksichtslos, dieses schneller, schneller nervt mich gewaltig. Lieber nehme ich Umwege in Kauf und komme langsam und mit netter Aussicht über die Landstraße ans Ziel. Klar fahre ich sie auch, wenn ich beruflich unterwegs bin. Privat jedoch bevorzuge ich die schönere Variante über Land.
Nelly - hey, da hätten wir uns eigentlich auch mal treffen können. Wo genau wohnst Du - gern auch per PN . Ja, wir waren im Cassenshof, allerdings hat uns der nicht ganz überzeugt, lag insbesondere an der völlig bocklosen Bedienung. Die Gegend hat mich total überzeugt, nun auch bestimmt mal als Tagesausflug.
bina.63 - den Hawai´i Bericht hole ich nach, versprochen! Heute ist übrigens endlich der große Flug von United erstattet worden, juhu! Das hätte uns echt weh getan, wir hatten Business gebucht. Das kommt nun alles auf´s "Paradies-Konto", bis wir neu buchen können.
Urlaubsgirl - freut mich, dass auch Du mitfährst, ich lese parallel bei Dir auf Rügen mit, haben wir doch im Oktober eine Woche Rügen mit einer Verlängerung auf dem Darß gebucht .
tigerdisco - die Heide geht super mit WoMo, an einigen schönen Plätzen sind wir vorbei gefahren.
Emmalotta - gerne schreibe ich weiter, falls Du Fragen hast, her damit - Ansonsten helfen bestimmt auch gerne unsere "Locals" , die hier auch mitlesen.
Susi66 und Gabi46 - absolut richtig, wir kennen Deutschland viel zu wenig, das Land ist so unglaublich vielfältig und abwechslungsreich, es hat unsere Aufmerksamkeit mehr als verdient.
Für das Frühjahr / April suche ich ein Ziel, was empfehlt Ihr? Möglichst mit ein bisschen Sonnen"garantie" also definitiv nicht Nordsee .
Gleich geht es rasant weiter!
Liebe Grüße
von Sabine, seit heute wieder im Homeoffice, der Urlaub ist vorbei.
Du hast Recht, den Karibik Bericht habe ich noch nicht fertig, irgendwie war ich ein wenig frustriert, weil es so schön war und die Aussicht dort für sehr lange Zeit nicht mehr hinzukommen, hat mir ein wenig die Lust genommen, weiter zu schreiben.
Mittlerweile sehe ich es anders, in Erinnerungen schwelgen ist ebenso schön, ich schreibe ihn zu Ende. Allerdings mache ich nun erst mal meinen Heidebericht fertig, sonst ist der auch so unfertig .
Wie schön, die Kutsche füllt sich - gern fahre ich weiter mit Euch durch die wirklich wunderschöne Landschaft. Es lohnt sich absolut!
Softeis und Polser gibt es dann im nächsten Bericht
Sonntag, 19.07.2020
Die Nacht war alles andere als erholsam, die Matratze steinhart, beim Umdrehen quietscht das Bett, beim raus gehen die Tür, zu warm, zu kalt, zu hell… alles doof.
Irgendwie und irgendwann doch eingeschlafen und nun plötzlich ist es 10.30 Uhr – WIE??? So lang schlafe ich nie! Nun gut, raus aus den Federn, Kaffee aufsetzen, und erst mal wach werden. Was machen wir heute? Geplant war ja für heute gar nichts, wollten doch eigentlich die Freunde am Nachmittag schon kommen und wir wollten natürlich auch einiges für den Besuch vorbereiten.
Nach und nach krabbelt der Rest der Familie aus den Federn, nur Junior hat gut geschlafen, das Bett in seinem Zimmer ist super, das Verdunkelungsrollo auch.
Wir setzen uns auf die Terrasse, trinken den ersten Kaffee und stöbern im herumliegenden Prospekt "Lieblingsplätze Nordheide" herum. Nach einem sehr späten Frühstück machen wir uns dann gegen 14 Uhr auf den Weg nach Handeloh, immerhin rund 10 km entfernt, um uns den Planetenlehrpfad anzuschauen, habe ich doch 2 Sternegucker dabei.
Der Pfad ist bestimmt ausgeschildert… Mist, ist er nicht, zumindest nicht von dieser Seite, jedoch sehe ich das Schild zum „Büsenbachtal“, da wollte ich im Anschluss sowieso hin, leider zu spät, wir sind raus aus dem Ort, irgendwo im nächsten Dorf wende ich und fahre zurück. Siehe da, da ist auch das Schild zum Planetenlehrpfad, ein Parkplatz ist frei, außer uns steht dort nur noch 1 Auto, einige Fußgänger sind in weiter Ferne zu erkennen und eine Familie auf Rädern. Das ist ja schon fast Hochbetrieb!
Na denn, starten wir unsere „Wanderung“ von der Sonne bis zum Pluto runde 1,2 km mit Warp 16!
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Das Sonnensystem ist auf diesem Weg im Maßstab von 1:5 Milliarden dargestellt. Daraus ergibt sich eine Länge des gesamten Pfades von ca. 1,2 km. Alle Abstände der nachfolgenden Planeten sind maßstabsgerecht angeordnet, so dass der Merkur sich in 11,6 m Entfernung von der Sonne befindet, die Venus 21,6 m, dies setzt sich so fort, bis man schließlich Pluto nach 1193,2 m erreicht.
Na, wer kennt noch die Reihenfolge der Planeten und den Merksatz dazu? Wir haben das in grauer Vorzeit in der Schule gelernt:
Mein (Merkur) Vater (Venus) erklärt (Erde) mir (Mars) jeden (Jupiter) Sonntag (Saturn) unsere (Uranus) neun (Neptun) Planeten (Pluto).
Die aufgestellten Informationstafeln sind lehrreich, einfach und gut lesbar geschrieben, ein bisschen schade finde ich, dass man nicht, wie für die Sonne, ein Modell dort aufgestellt hat. Bei jedem Planeten, den man erreicht, findet man „nur“ das entsprechende Schild.
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Den Pluto mussten wir tatsächlich suchen, hörte doch der feste Weg auf und kein Pluto in Sicht. Wir teilten uns auf und gingen die Heidewege ab, mein Mann fand ihn schließlich, so dass wir tatsächlich mit 16 facher Lichtgeschwindigkeit durchs All oder vielmehr die Heide gereist sind.
Dabei hatten wir gleich noch ein bisschen schöne Heidelandschaft mit dabei, die sogenannten Dröge Heide, die trockene Heide und hübsche Blümelein am Wegesrand gab es auch.
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Ein paar Lehrschilder unterwegs gab es auch, mit einem QR Code für Vogelgesang, den wir uns natürlich gleich anhörten, den Neuntöter. Gesehen haben wir leider keinen, der Gesang ist deutlich melodischer, als man vom Namen her meinen könnte.
Der Weg war nicht lang, wir brauchten aber doch einige Zeit, lesen, suchen, gucken, Sonne und Landschaft genießen, es war einfach idyllisch.
Mit den paar Kilometern war mein Bewegungsdrang definitiv nicht gestillt, also, ab ins Büsenbachtal, ist ja von hier nur gute 3 km entfernt, wir fuhren aber mit dem Auto, was sich im Nachhinein als sehr weise herausstellen sollte.
Dort angekommen waren wir doch recht erstaunt, der Parkplatz war brechend voll. Wir bekamen dennoch einen Platz, na lass uns mal schauen, wie voll es tatsächlich ist und ob man noch Abstand halten kann. Ja, kein Problem, man kann, es ist weitläufig und die Menschen verteilen sich gut.
Irgendwie kamen wir aber nicht sonderlich weit, eigentlich sollte es nur ein kleines Eis am Imbisstand des Cafés Schafstall werden, hinein wollten wir nicht, der Garten war gut besucht, fast alle Tische besetzt .
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Beim dortigen Imbisswagen vor dem Café gab es nur Kindereisbecher, ähnlich denen aus der Eistruhe im Supermarkt, aber auch Torte, Limo für Junior und Kaffee… Torte??? Ach ja, die schmeckt auch noch um 16 Uhr. Somit ließen wir uns am Stehtisch Buchweizentorte (die Spezialität der Region), Blaubeerkäsekuchen und Schokokuchen schmecken, lecker! Leider mussten wir hier einige Male böse gucken und einige auf Abstände hinweisen, einige Zeitgenossen kamen uns zu dicht. Nach einem Kommentar trollte man sich aber, meist sogar mit einem "oh, klar, Entschuldigung".
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So, nach der kalorienreichen Mahlzeit müssen wir aber was tun, los geht´s Jungs!
Wir gingen los, das Büsenbachtal erwandern.
Es waren nicht mehr so viele Menschen unterwegs, wir waren aber auch spät dran, früher am Tag hätte ich hier nicht sein wollen, Sonntag, somit viele Hamburger und natürlich auch Einheimische, als Tagesausflügler, für uns war später genau richtig.
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Fröhlich wanderten wir los, es zogen dunkle Wolken auf, die Herren unkten schon, ich als weise Wetterhexe (frei nach der Geschichte vom Kleinen Drachen Kokosnuss von Ingo Siegner ) lachte die Herren aus, ach was, das zieht weiter.
Denkste, die ersten Tropfen, mehr Tropfen, es nieselt… mehr… kommt, schnell unter einem Baum unterstellen und nun öffneten sich alle Schleusen, es goss wie aus Eimern. Wir warteten ungefähr eine halbe Stunde unter unserem Baum, es hörte einfach nicht auf und uns wurde langsam kalt.
Na gut, nützt nix, ab zurück zum Auto. Wir brauchten knapp 20 Minuten zum Auto und waren komplett durch, wie frisch aus der Dusche gekommen, es lief und lief, besonders aus meinen viel zu langen Haaren (ich habe erst nächste Woche das erste Mal seit Dezember einen Friseurtermin ). Natürlich kein Handtuch und keine Ersatzklamotten dabei, warum auch.
Unser Sohn war total entsetzt, so nass… wir lachten nur, Erinnerungen an die Kindheit kamen hoch, an diese Wanderung werden wir uns mit Sicherheit immer erinnern.
Egal, Heizung auf voll Power, mit den Taschentüchern das Gesicht und die Brillen trocken gewischt und zurück zum Ferienhaus. Hier machte sich die Nähe bezahlt, keine 15 km und wir waren zu Hause.
Ab unter die heiße Dusche! In Wesel war es übrigens knochentrocken, kein Tropfen war herab gekommen, so dass wir doch noch den mitgebrachten Einmal-Bio-Grill aus Bambus anwarfen und die noch im Kühlschrank befindlichen Würstchen brieten. Ein schöner Salat dazu, lecker und ein wunderschöner Sonnenuntergang, ein toller Tag, trotz kostenloser Dusche .
Sommer 2020, was hatten wir uns darauf gefreut, endlich, endlich geht es nach Hawai´i, viel Sparen, Planen und Buchen, alles ist fertig und dann ... tja, dann kommt der März 2020, ein klitzekleines Ding, das unter dem Mikroskop aussieht wie eine Krone und heißt wie ein Bier ... war wohl nix mit dem Paradies im Pazifik.
Umplanen, runterfahren und neu booten, 4 Wochen Sommerurlaub sind eingereicht, nehmen müssen wir sie. Zuhause bleiben, ja, aber nicht die ganze Zeit, somit ging es eine Woche nach Dänemark (falls ihr Interesse habt, kann ich dazu noch einen kleinen Bericht einstellen) und dann eine Woche in die Heide. Fängt schließlich auch mit "H" an, wie Hawai´i, ist nicht so weit und ehrlich gesagt hätte ich nieeeeemals Urlaub dort gemacht, ist doch was für alte Leute, so das Vorurteil . Die deutsche Küste, ob Ost- oder Nordsee war uns zu voll, in die Berge zu weit, der Harz irgendwie nicht unser Ding, Mecklenburg war alles, was uns gefallen hätte entweder zu teuer oder ausgebucht, also warum in die Ferne schweifen, wir fahren in die Heide.
Auf Wunsch von Emmalotta , die auch noch dorthin will schreibe ich einen kleinen Bericht über unsere Erlebnisse. Falls Ihr Lust habt, steigt in die Kutsche und kommt mit. Ihr habt ganz viel Platz darin, wir sind nicht Kutsche gefahren .
Samstag, 18.07.2020
Heute machen wir uns auf die „weite Reise“ in die Lüneburger Heide, Undeloh oder genauer Wesel, ein Ortsteil von Undeloh, ist unser Ziel, 88 km entfernt. Mit dem Ferienhausvermieter hatte ich unsere Ankunftszeit auf 14 Uhr vereinbart, wir fahren gegen 12 Uhr los, da Ferienbeginn in Niedersachsen und der übliche samstägliche Rückreiseverkehr aus Dänemark ist, rechnen wir mit mehr Zeit, als normal. Die Idee war gut, das Navi lässt uns schon vorzeitig von der Autobahn abfahren und führt uns bis Bahrenfeld quer durch die Stadt. Im Elbtunnel staut es sich ein wenig, aber alles in allem kommen wir gut durch und sind nahezu pünktlich angekommen:
Unser Ferienhaus, ist nicht direkt in Undeloh, sondern gute 5 km ausserhalb, was sich im Nachhinein als ein Segen herausstellt, wir wohnen mitten im Nichts, direkt im Wald, mitten auf dem Dorf. Das Haus ist groß, geräumig und hübsch eingerichtet. Einzig die Matratzen im Schlafzimmer, viel zu hart, und die Türklinken sind grauenhaft, die quietschen, keine Tür kann man öffnen, ohne das ganze Haus zu wecken. Leider gibt auch die Spülmaschine sofort den Geist auf, so dass wir eine Woche „back to the roots“ … äh vielmehr „back to hands“ wieder von Hand spülen. Hier der Blick in den Garten:
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Wir kochen uns erst mal einen Kaffee, packen unsere Sachen aus und machen es uns gemütlich. Das Wetter ist nach wie vor prima, leicht bedeckt, aber angenehm warm, so dass wir beschließen, eine erste kleine Wanderung zu wagen, wir entschließen uns für den Weg zu den Pastor Bode Teichen. Diese liegen in der Weseler Heide und sind von uns aus sehr gut zu Fuß zu erreichen. An eben jenen Teichen soll der Heide-Pastor, Wilhelm Bode, der auch Begründer des Naturschutzparks ist, häufig seine Predigten vorbereitet haben.
Auf dem Weg dorthin kommen wir an entzückenden Häuschen vorbei:
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Es gibt die Möglichkeit, den Heidelehrpfad "Kleinod Naturwunder Weseler Heide" zu gehen, dieser wäre ca. 6 km lang, da es aber mittlerweile schon fast 18 Uhr ist, beschließen wir, den kürzeren Weg von 4,5 km durch die Heide zu gehen.
Vorbei am Hexenhaus, einem alten Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, das heute als Standesamt dient, einem alten Schafstall, Hochsitzen und endlosen Feldern erreichen wir schließlich die Teiche.
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Wir setzen uns einen Moment hin und genießen die Landschaft. Wir sind nahzu allein, nur auf der anderen Teichseite sind 2 Leute, vermutlich Mutter und Tochter, die mit ihrem Hund spielen. Der Labrador genießt den Teich sehr, er badet ausgiebig, das lassen wir lieber sein, wir schauen nur. Man kann sich gut vorstellen, wie der alte Herr Pastor hier auf der Bank saß, seine Gedanken über Gott und die Welt schweifen ließ und seine Predigten schrieb. Welch schönes Fleckchen Heide haben wir hier entdeckt!
Nach einiger Zeit machen wir uns wieder auf den Weg, sind wir doch neugierig, wie es hier noch aussieht. Es begegnet uns kein Mensch, wir sind komplett allein mit uns und der Natur, perfekt, mehr Abstand geht nicht!
Das sieht bestimmt noch großartiger aus, wenn die Heide in voller Blüte steht, uns gefällt es aber jetzt schon, ein bisschen Farbe ist schon erkennbar. Wie wir erfahren haben, bevorzugen die Einheimischen die Weseler Heide, ist diese doch deutlich weniger überlaufen, wie die Gegend um Undeloh und den Wilseder Berg.
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Immer weiter spazieren wir, erstaunlich hügelig ist es hier im platten Norden, sicherlich keine „Berge“, aber es geht dennoch immer rauf und runter. Wir halten Ausschau nach Schlangen, Kreuzottern, Schlingnattern und Blindschleichen soll es geben, leider entdecken wir heute keine. Heidschnucken sind auch nicht da, schade, aber das sollte alles noch kommen, nur eben nicht heute.
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und Mücken! Wobei es einigermaßen erträglich war, wir schafften den Weg, ohne gestochen zu werden.
Auf dem Weg nach Hause ging es durch einen wunderschönen Buchenwald, ab und an tauchte ein geheimnisvolles „H“ am Wegesrand auf, endlich begriffen wir, was das soll, wir sind ein kleines Stück des Heidschnuckenweges entlang spaziert, dieser beginnt in der Fischbeker Heide und endet in Celle mit einer Gesamtlänge von 220 km. Das wäre eine Überlegung, diesen einmal komplett zu laufen, dann aber bitte mit Gepäckservice und Zwischenübernachtung und ohne Corona im Nacken.
Zurück in der Ferienwohnung wurden die letzten Kleinigkeiten verstaut und die Küche eingeweiht. Eigentlich wollten uns morgen Freunde besuchen, wir wollten zusammen grillen, leider sagten sie ab, so dass wir unser mitgebrachtes Fleisch als leckeres Geschnetzeltes mit Gemüse in der Pfanne machten.
Ein bisschen Fernsehen und lesen und ein schöner erster Tag ist vorbei.
Das ist ja lustig Emmalotta , wir verbringen auch eine Woche in der Heide, allerdings in Undeloh im Ferienhaus mit großem Grundstück ganz idyllisch im Wald und sind Mitte Juli dort. In der Woche ist es dort nicht so voll, am Wochenende würde ich es lassen.
Wir wohnen eigentlich zu dicht dran, knapp 100 km, aber irgendwie ist nie Zeit für die nahen Ziele.
Wir haben natürlich den Wilseder Berg und Umgebung auf dem Plan, mit Teenie die Ralf Schumacher Kartbahn, es gibt aktuell Angebote bei Groupon, paddeln und das Mühlenmuseum.
Die Fischbeker Heide und die Städte Buxtehude und vor allem Stade sind zauberhaft.
Danke an alle für wertvolle Tipps zu Lüneburg, hab eben meine Liste erweitert .
Nach Lübeck würde ich auch nicht fahren, wie Siegried uschisiggi schreibt, die Fahrt ist gelinde gesagt ein Albtraum, das zieht sich wie Kaugummi.
Gesten las ich zufällig im Netz, dass die Seychellen bis 2022 alle Häfen für Kreuzfahrtschiffe gesperrt haben.
Wie wären eigentlich mit Aida über Weihnachten dort. Ehrlich gesagt hoffe ich auf eine Absage der Reise, ich möchte nämlich ohne Impfstoff nicht auf ein Schiff.
Umbuchen würden wir dann auf mindestens 1 Jahr später in Richtung Karibik mit Mittelamerika.
Das ist ja besser als Kino und Comedy hier, fehlt bloss noch das Lagnese Mädel mit dem Eiskonfekt und ein Eimer Popcorn.
Schampus und Pralinen brauche ich nicht, die Brücke würde ich gern mal sehen, gucken wir, was kommt.
Mir gefällt TUI prima nach wie vor prima, wir buchen dennoch immer noch Routenabhängig, die nächsten beiden Reisen sind mit Aida und NCL gebucht. Der Status ist mir sowas von wurscht, die Kleinigkeiten im Service der tollen Crew die sind mir viel wichtiger.
Wenn ich die Kohle hätte, würde ich gern Europa 2 oder Bremen buchen, aber nicht wegen des Schiffes, einzig wegen der zum Teil doch außergewöhnlichen Ziele.
eigentlich will ich das nicht liken, ich like es nämlich gar nicht, Euch nicht zu sehen.
Hatte mich sehr und ganz besonders auf diesen Sonntag mit Euch gefreut. Da wir aber selbst zu den, was hasse ich mittlerweile dieses Wort , Risikopatienten gehören, müssen wir einfach noch draußen (oder eher drinnen) bleiben
Hauptsache wir bleiben alle gesund und geduldig. Ein zu schnell zu viel war noch nie gut, für nix und bestimmt nicht für "dat verdammte Virus".
Freu mich auf ein Wiedersehen im Herbst oder notfalls noch später.
Dann chartere ich einen der Pötte und habe den ganzen Kahn mit negativ getesten Crew Mitgliedern für mich allein, okay die Familie darf mit, alle Abstände werden eingehalten und ich kann alle Poolliegen reservieren in der Sonne und im Schatten.