Beiträge von Julia*

    Ich habe bei TUI vor allem bei längeren Touren das Problem, dass ich preislich nichts finde, das für mich ok ist. 2017 habe ich das Last Minute Spezial gebucht: 10 Tage NY & Kanada, Balkonkabine inkl. Flug für 3.000 Euro. Da habe ich zugeschlagen. Aber seitdem habe nicht wirklich was attraktives entdeckt.

    Ich habe seitdem die längeren Touren (14 Tage Orient & Indien, 21 Tage von Dubai nach Singapur und nächsten Monat 14 Tage Kanadas Ostküste) bei der Konkurrenz mit den vier Buchstaben gebucht. Ich habe gestern dann wieder bei TUI nach Reisen geschaut. Mir kam es so vor, als wenn gerade zweiwöchige Touren bei TUI ganz schön ins Geld gehen. Und mein „Problem“ ist auch, dass ich vergleiche: Ich sehe es dann irgendwie nicht ein, für zwei Wochen Mittelmeer annähernd das gleiche zu zahlen wie für eine meiner „Fernreisen“.X/

    Wir waren Ende September auf der MS2<3Triest bis Malta. Da waren zwar Malteser an Bord, aber anzahlsmäßig durchaus überschaubar. Auffallend war halt, dass sie als Grossfamilie mit Verwandtschaft reisen, meist auch noch Kinderwägen bei sich haben und sich aus mehreren Tischen einen Tafel bauen. Natürlich führt dann die Personenanzahl der "Tischgesellschaft" und deren südländisches Temperament zu einem unangenehmen Geräuschpegel , aber mal ehrlich - auch ab mehr als 4 Gesprächspartnern anderer ( unserer!) Nationalitäten wird es für Nichtbeteiligte laut. Bezüglich der Malteser gibt`s aber eine Umgehung des Problems - die rotten sich fast ausnahmslos im Gosch und im Anckelmanns zusammen.

    Schönes Wochenende und lg Christine

    Genauso war es bei mir auch - musste richtig schmunzeln. Großfamilie und wie du schreibst werden dann die Tische zusammen gestellt :D

    daddycool

    Meine Kabine war super, hatte sie ja auch selbst ausgesucht, da ich Premium gebucht hatte. Bei der langen Reise war mir das wichtig, weil ich 2017 etwas Pech bei der Vario-Zuteilung hatte. Natürlich ist das Schiff nicht neu und durch die dunklen Möbel in der Kabine sieht man schon die abgestoßenen Kanten. Für mich kein Vergleich zu Mein Schiff. Aber ansonsten sind die öffentlichen Bereiche gut in Schuss.

    Das Essen war durchweg gut und abwechslungsreich. Ich muss allerdings gestehen, dass ich jetzt nicht der große Gourmet bin. Ich bin mit „normalem“ essen zufrieden und brauche da nichts abgehobenes. Die Vita hat ja zwei Buffet-Restaurants. Abends gab es immer verschiedene Länderthemen, als z.B. Griechenland im Marktrestaurant und Orient Express im Calypso.

    Schade fand ich, dass die Shows im Theater die gleichen waren wie vor über eineinhalb Jahren auf der Aura.

    Die Oceanbar gibt’s noch!

    Viele Grüße

    Julia

    Hallo DirtyDancer,

    ich bin zu 99% dabei :love: Muss morgen noch kurz meinem Chef sagen, dass ich meine Urlaubsplanung über den Haufen werfe, aber das wird bestimmt kein Problem.

    Ich habe bisher immer das An-/Abreisepaket über Tui bzw Aida gebucht. Aber dieses Mal werde ich individuell buchen. Die Anreise plane ich für den 19. oder 20. Juni.

    Mit welcher Airline fliegt ihr?

    Viele Grüße

    Julia

    Fazit

    Das waren sie also - drei Wochen auf der Aida vita von Dubai nach Singapur. So eine lange Zeit, aber überhaupt nicht langweilig. Wenn man in der zweiten Woche zurück gedacht hat an Sir Bani, kam einem das schon so unendlich lange her! Es war wirklich toll. Ich habe so unglaublich viel gesehen.

    Ich wusste natürlich, dass das Klima anstrengend sein wird. Ich habe mich auch zwischendurch dabei ertappt - gerade mit den Resten der Erkältung in den Knochen - dass ich doch teilweise sehr mit mir selbst beschäftig war. Ich hatte teilweise echt schiss, dass ich Kreislauf bekomme und umkippe. Ich hatte aber zum Glück immer genug zu trinken dabei und habe unnötige Anstrengungen vermieden. Aber das Klima hat schon dafür gesorgt, dass ich den ein oder anderen Ort nicht ganz so genießen konnte. Trotzdem möchte ich nicht ein Ziel der Reise missen.

    Am Ende jeder Reise freue ich mich immer, nach Hause zu kommen. Das war auch dieses Mal so. Vielleicht lag es dann auch an der Länge der Reise und an der Tatsache, dass einem einige Passagiere und deren Verhalten einfach irgendwann nerven. Ein Beispiel: Treffpunkt für den Ausflug in der Aida Bar, da wir tendern mussten. Der Guide von Aida sagt "Alle die, die links von mir stehen, folgen bitte schonmal meinem Kollegen, der Rest wartet bitte!!". Was passiert, ihr ahnt es sicher - es rennen ALLE los. :rolleyes: Der Guide in Malakka sagt "Bitte warten Sie her, ich hole unsere Tickets." Was passiert? Es rennen ihm alle hinterher. :rolleyes: Da habe ich dann gemerkt - ok, gut, dass es jetzt erstmal nach Haus geht :)

    Ich habe mir vorgenommen, dass die nächste Reise in eine Klima-mäßig entspanntere Region geht. Und da nach der Reise ja bekanntlich vor der Reise ist..... Es wir wohl Kanadas Ostküste vom 21.06. bis 05.07. :love: Dieses Mal mit individueller Anreise. Morgen oder übermorgen werde ich ins Reisebüro gehen und buchen. :thumbup::)

    Euch danke ich für eure Geduld. Im Vergleich zu meinem ersten Bericht hat dieser ja nun wirklich ewig gedauert :saint: Und ich danke euch für euer Interesse, eure "Likes" und das positive Feedback.

    Falls jemand Fragen zu der Reise oder einzelnen Ausflügen hat, gern melden.

    Wünsche euch jetzt noch einen schönen Sonntag, ich werde jetzt mal schauen, was man schönes in Montreal machen kann :);)

    Viele Grüße

    Julia

    26. November 2018 - Singapur

    Und da war er dann auch schon - der letzte Hafen und letzte Tag meiner Reise. Wir fuhren gaaaaanz langsam in Richtung Singapur, da wir ja erst ab 13 Uhr unseren Liegeplatz hatten. Bei dem Schneckentempo wurden wir sogar von den größten Containerschiffen überholt.

    Ich hatte irgendwie die Einreiseprozedur unterschätzt. Zum Glück bin ich rechtzeitig aufgebrochen, um zu meinem Ausflug zu kommen, denn es hat ca. 45 Minuten gedauert, bis ich durch die Immigration durch war. Natürlich wollten viele vom Schiff und so hat es sich im Hafenterminal ganz schön gestaut. Bei den Reisebussen angekommen fragte mich ein Guide von Aida, ob ich Englisch spreche. Das ist kein Problem für mich und so schickte mich der Guide zu einem Bus mit einem englischsprachigen Guide. Das war super, denn wir waren dann nur eine kleine Gruppe mit zwölf Leuten.

    Es ging zuerst zu den Gardens by the Bay. Im 54 Hektar großen Teilgebiet Bay South Garden befinden sich zwei mit Glas eingehauste Biotope, in denen jeweils verschiedene Floren aus unterschiedlichen Klimazonen gezeigt werden. Das größere Glashaus, der 1,28 Hektar Fläche überdeckende Flower Dome, wurde als größtes Glasgewächshaus der Welt ins Guinness-Buch der Weltrekorde aufgenommen. In ihm werden milde, trockene Klimaverhältnisse geschaffen. Es werden Pflanzen gezeigt, die typisch für die mediterranen oder halbtrockenen Klimazonen sind. Der Cloud Forest war an diesem Tag geschlossen, so dass wir uns nur den Flower Dome anschauen konnten. Dort sah schon alles sehr nach Weihnachten aus.

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    Eine weitere Einrichtung sind die Super Trees, pflanzenbewachsene Stahlgerüste mit Höhen zwischen 25 und 50 Metern. Sie dienen unter anderem der Aufzucht von seltenen Pflanzen. Ferner wird mittels Photovoltaik Elektrizität für Beleuchtung und Kühlsysteme gewonnen, werden die Niederschläge zur Bewässerung der Pflanzen gesammelt und einige der Bäume dienen als Kühltürme für die Kühlsysteme in den Glashäusern. Zwei der Türme werden in luftiger Höhe mit einem Skyway verbunden.

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    Dann ging es auf die Aussichtsplattform vom Marina Bay Sands mit einem tollen Blick auf Gardens by the Bay, Supertrees und den Rest der Stadt.

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    Als letzten ging es zum Clarke Quay, wo wir ein Bumboot bestiegen und eine tolle Fahrt auf dem Singapur River machten. Wir kamen am Merlion vorbei. Der Merlion - ein aus den englischen Worten mermaid (Meerjungfrau) und lion (Löwe) zusammensetztes Kunstwort für den Schutzpatron der Stadt - bezeichnet ein Fabelwesen aus Löwe und Fisch. Der Löwenkopf symbolisiert Stärke und Furchtlosigkeit, der Fischkörper den Ursprung aus und die Verbundenheit mit dem Meer. Auch auf das Marina Bay Sands hatte man nochmal einen tollen Blick.

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    Und dann ging es zurück zum Schiff - Koffer packen.;( Mein Flieger ging am nächsten Morgen, so dass ich den Tag nicht mehr nutzen konnte, um mir Singapur anzuschauen, aber das war dann auch ok für mich...ihr wisst ja....dieses Klima...8o

    25. November 2018 - Malakka

    Als letzter Hafen vor dem Ende der Reise in Singapur hatte es Malakka glaube ich etwas schwer.

    Malakka ist eine Küstenstadt im gleichnamigen Bundesstaat auf der malaiischen Halbinsel im Westteil Malaysias. Nach der Stadt ist die Malakkastraße benannt. Malakka hat etwa 370.000 Einwohner. Der Hafen spielt nur noch für die Küstenschifffahrt eine Rolle, da er für Überseeschiffe nicht genügend Tiefgang aufweist. Malakka wird seit 2008 auf der Liste der Weltkulturerbe der UNESCO geführt.

    Ich habe einen halbtägigen Ausflug gemacht. Als ich zurück auf dem Schiff war, dachte ich - ok, habe ich gesehen, war nix dolles. Als ich mir dann im Nachhinein die Fotos angeguckt habe, sah es eigentlich ganz schön aus. Malakka ist nicht sehr groß, die Strecken, die wir mit dem Bus von A nach B gefahren sind, waren teilweise echt ein Witz. Aber ich war auf Grund des Klimas ganz dankbar dafür.

    Zuerst ging es zur portugiesischen Festung „A Famosa“. Ich kann euch NICHTS darüber erzählen. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber dieses Klima....=O ich habe mir einfach nur einen Platz im Schatten gesucht und gewartet, bis es weiter ging.

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    Weiter ging es zu einem kurzen Fotostopp zur "Melaka Straits Mosque". Die Moschee steht auf Stelzen im Wasser und sieht wirklich toll aus.

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    Nächster Stopp war der sogenannte Rote Platz, von den Holländern zwischen 1650 und 1760 erbaut. Stadthuis, Uhrturm und Kirche wurden mit zum Teil eigens aus Holland importierten Materialien ausgestattet.

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    Von dort aus ging es zu einem Bootsanleger und wir machten eine ca. 45 Minütige Tour auf dem Malakka Fluss.

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    Letzter Programmpunkt war der Taming Sari. Der Turm sieht aus, wie ein Feefall-Tower auf dem Jahrmarkt, ist aber zum Glück ganz harmlos ^^ Man sitzt dort im Kreis, so hat jeder einen super Ausblick. Die Plattform fährt dann nach oben und dreht sich dort ca. sieben Minuten langsam, bis es wieder nach unten geht.

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    24. November 2018 - Port Klang/Kuala Lumpur

    In Kuala Lumpur war ich wieder mit Aida unterwegs. Ich stehe darauf, mir Städte von oben anzusehen - also ging es zu den Petronas Twin Towers. Ich muss sagen, dass das da wirklich super organisiert ist. Man wird in Gruppen von 20 Personen eingeteilt. Jeder Gruppe wird dann eine bestimmte Farbe zugeteilt und man bekommt eine Karte in der Farbe um den Hals. Es werden dann max. zwei Gruppen, also 40 Personen, nach oben geschickt. Zuerst ging es auf die Brücke zwischen den beiden Türmen. Dort war unsere Gruppe erst allein, kurz nachdem die zweite Gruppe die Brücke betreten hat, wurde unsere Farbe aufgerufen und es ging zum Observation Deck in der 86. Etage - ein wirklich toller Ausblick auf die Stadt.

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    Danach ging es zum Zentralmarkt. Dort war lt. Ausflugsbeschreibung eigentlich 90 Minuten Freizeit geplant. Unser Guide meinte allerdings, das wäre ja nur Shopping, da würden ja auch 30 Minuten reichen. Er wollte uns stattdessen noch zwei andere tolle Plätze zeigen. Der Großteil der Gruppe war dafür, ich ehrlich gesagt nicht. Denn ich hatte bewusst diesen Ausflug gebucht, um eben nicht bei 29 Grad und 80 % Luftfeuchtigkeit durch die Stadt zu laufen. Aber, was soll man machen. Ich bin dann ja nicht der Typ, der sich durchsetzt und die Mehrheit war nunmal einverstanden. Der Zentralmarkt war wirklich nett. Auf Grund des kurzen Aufenthaltes, bin ich da dann aber doch ganz schön durchgehetzt.

    Dann ging es zu Fuß :rolleyes: zu der Stelle, wo die Flüsse Gombak und Klang zusammentreffen. Wenn ich es richtig verstanden haben, stammt der Name der Stadt hierher.

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    Dann ging es zu Fuß :rolleyes: weiter zu einer Stelle, von wo man aus einen tollen Blick auf historische und moderne Gebäude gleichzeitig hat. Leider hat ein Bauzaun die Aussicht etwas getrübt. Ich mag es ja eigentlich sehr gern, wenn ein Guide viel über die Städte erzählt, aber da war ich wegen der Hitze einfach nur noch genervt und habe gebetet, dass er endlich aufhört zu reden und wir zum Bus zurück gehen.....in der Hoffnung, dass wir nicht den ganzen Weg wieder zurück gehen müssen. Die Strecken waren nun nicht ewig weit, aber ich war froh, dass der Bus uns hinterher gefahren ist und nur eine Straße weiter stand.

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    Dann ging es weiter zu den Batu Caves. Die Batu Caves (zusammengesetzt aus malaiisch batu ‚Stein‘ und englisch caves ‚Höhlen‘) sind Kalksteinhöhlen rund 15 Kilometer nördlich von Kuala Lumpur und beherbergen mehrere Hindu-Tempel. Ein in der Nähe gelegenes Dorf trägt denselben Namen. Beide erhielten ihn vom Fluss Batu (malaiisch Sungai Batu), der an dem kleinen Kalksteinmassiv vorbeifließt.

    Obwohl die Höhlen den lokalen Stämmen schon seit langem bekannt waren, wurden sie erst im Jahre 1878 durch den Amerikaner William Temple Hornaday berühmt. Die größte ist die 100 Meter hohe sogenannte Tempel- oder Kathedralenhöhle, in der später mehrere Hindu-Schreine errichtet wurden. 272 steile Treppenstufen führen vom Vorplatz hinauf zum Eingang dieser Haupthöhle. Wenn man die Treppe hoch läuft, werden einem angeblich die Hälfte der Sünden erlassen.......ich habe spontan entschieden, dass ich mir nichts habe zu Schulden kommen lassen und es keine Sünden gibt - ich bin dort nicht hochgelaufen. Ich kenne mich und meine Kondition bzw. nicht vorhandene Kondition - ich hätte das nie geschafft. Also habe ich mich unterhalb der Höhle aufgehalten und habe mich da etwas umgeschaut, was getrunken, die Affen beobachtet und jede Menge Fotos gemacht. Es war toll dort - es wimmelte von Menschen aus den verschiedensten Ländern. Es hat einfach Spaß gemacht, dort bei einem kühlen Getränk in einem etwas rustikalen und einfachen "Cafe" zu sitzen.

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    23. November 2018 - Langkawi

    Für Langkawi hatte ich einen Ausflug über USD Holidays gebucht. Erster Stopp der Tour war der Eagle Square, dort konnten wir ein paar Fotos machen.

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    Weiter ging es zum Dorf der Mashuri. Das Mausoleum und Grab der Mahsuri ist Teil der Kota Mahsuri. Mahsuri war eine junge Frau und lebte vor etwa 200 Jahren auf Langkawi. Sie war die Ehefrau von Wan Daru und wurde aufgrund einer Verschwörung des Ehebruchs bezichtigt. Obgleich sie immer wieder ihre Unschuld beteuert haben soll, ließ sie ihr Schwiegervater Dato Karma Jaya, damals Herrscher in Langkawis alter Hauptstadt Kampong Raja, hinrichten. Der Legende nach soll weißes Blut aus Mahsuris Brust geflossen sein, als der Dolch ihr Herz durchbohrte. Dies deuteten die Inselbewohner später als Zeichen ihrer Unschuld. Im Moment des Sterbens soll Mahsuri einen Fluch über Langkawi ausgesprochen haben. Dieser besagte, dass die Insel über sieben Generationen hinweg unfruchtbar bleiben werde. In der Tat erlitt Langkawi in den folgenden Jahren und Jahrzehnten mehrfach Missernten und büßte seine ursprüngliche Blüte ein. Die Legende um den Fluch der Mahsuri gilt als die wichtigste in der Inselgeschichte. Nicht zuletzt deshalb und aus Ehrfurcht setzte man der Mahsuri ein Denkmal in Form einer kleinen Stadt, der Kota Mahsuri.

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    Als nächstes kam das Highlight des Ausflugs - die Fahrt mit der Seilbahn. Wir sind bis zur zweiten Station hoch gefahren. Von da aus geht es über eine etwas abenteuerliche Treppe wieder abwärts zur Skybridge. Abenteuerlich deshalb, da die Stufen doch sehr unterschiedlich in der Qualität und Höhe waren. Schon beim Abstieg war mir klar, dass ich den Weg zurück zu Fuß nicht schaffen werde. Der Ausblick da oben ist natürlich gigantisch!

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    Zum Glück gibt es die Möglichkeit, mit einer kleinen Bahn den Weg zurück zur Seilbahnstation zu fahren. Die kostet zwar extra, aber das waren umgerechnet nur 3 Euro glaube ich und das war es mir wert. Man muss nur einplanen, dass man an der Bahn ggf. etwas warten muss.

    Als letztes ging es zum Cenang-Beach. Wir hatten dort ca. eine Stunde Zeit. Mir machte das Klima ganz schön zu schaffen, also suchte ich mir ein nettes Plätzchen im Restaurant Red Tomato, das einer Deutschen gehört. Dort habe ich in Ruhe etwas getrunken, habe dann noch das ein oder andere Souvenir gekauft und bin dann zumindest noch kurz zum Strand - ich wollte ihn ja zumindest mal gesehen haben ;) Und ich finde, er sieht wirklich schön aus.

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    18. und 19. November 2018 - Malediven

    Nach zwei Seetagen kamen wir am 18. November auf den Malediven an. Als ich von zu Hause aus das Wetter auf den Malediven beobachtet habe, habe ich immer gesagt: Stelle dir vor, du bist auf den Malediven und es ist sch... Wetter ;( Naja, ganz so schlimm war es dann doch nicht ;)

    Ich hatte für den ersten Tag einen Hotelaufenthalt im Adaaran Hudhuran Fushi-Resort gebucht. Wir wurden direkt vom Schiff zur Hotelinsel gebracht und mussten also nicht erst nach Male tendern. Auf dem Weg zum Resort sah man in der Ferne schon dunkle Wolken. Und was soll ich sagen: Wir legten an der Inseln an und es hat geregnet. Auf dem rutschigen Steg habe ich mich dann gleich mal auf die Nase gelegt. Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert. Dann habe ich den erstbesten Strandabschnitt angesteuert. Dort standen Liegen inkl. Auflagen, die aber natürlich nass waren. Mich sprach dann ein deutsches Pärchen an (die machten da zwei Wochen Urlaub), die unter einem Sonnenschirm lagen und noch eine dritte Liege frei hatten. Diese stand auch unter dem Schirm und war daher vom Regen verschont geblieben ^^ Der Regen hat dann zum Glück recht schnell nachgelassen. Ich bin dann erstmal ins Wasser, um meine Schnorchelmaske und die Unterwasserkamera zu testen. Hat wirklich super funktioniert! An dem Strandabschnitt, an dem ich war, war das Wasser relativ schnell recht tief und es gab eine recht starke Strömung. Da musste man etwas aufpassen. Es gibt aber auch andere Strände dort, wo das Wasser länger recht flach ist. Nach dem kurzen Abstecher ins Meer habe ich mir meine Kamera geschnappt, um einen kleinen Rundgang über die Insel zu machen und natürlich um Fotos zu machen, solange die Sonne noch scheint. Später zeigte sich, dass das eine gute Idee war. Denn pünktlich zum Mittagessen um 12:30 Uhr fin es an zu regnen und das deutlich mehr, als am Vormittag. Über eine Stunde hat es geschüttet. Für uns AIDA-Ausflügler war eigentlich draußen eingedeckt. Wir durften dann aber in das überdachte Restaurant. Dies war, wie wir später erfahren haben, das Restaurant für diejenigen, die in den Wasserbungalows wohnen. Der ein oder andere Gast regte sich dann entsprechend auf, dass wir auf irgendwelchen Stammplätzen von denen saßen:rolleyes:

    Die Sonne kam am Nachmittag nicht mehr wirklich raus, es blieb etwas bewölkt. Insgesamt war es ein toller und entspannter Tag auf den Malediven. Das Resort ist herrlich. Ich muss aber gestehen, dass ich da jetzt keine zwei Wochen Urlaub machen möchte. Ich bin niemand, der pausenlos Action braucht, aber nur auf so einer Insel, wäre dann doch nichts für mich :)

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    Für den zweiten Tage hatte ich einen Schnorchelausflug gebucht. Ich war sehr gespannt, da ich noch nie schnorcheln war. Aber da ich am Vortag schon die Maske gestestet hatte und das gut funktioniert hatte, war ich ganz optimistisch. Auf dem Boot, das uns zum ersten Stopp fuhr, bekamen wir die Ausrüstung und bei Bedarf auch eine Schwimmweste. Wir hatten drei Guides dabei: einer schwamm vorne weg, einer in der Mitte und einer am Ende der Gruppe. So hatten sie die Gruppe immer gut im Blick, falls etwas sein sollte. Der erste Schnorchelgang dauerte 45 Minuten und ich war ganz hin und weg von den Fischen <3 Die 45 Minuten waren für mich als Schnorchelanfänger und untrainierte Person aber wahrscheinlich doch etwas zu lang. Nach einiger Zeit hatte ich immer ein leichtes Druckgefühl im Augenbereich. Außerdem war das ständige Rauschen auf den Ohren irgendwann recht anstrengend. Zurück auf dem Boot war mir etwas übel. Wir fuhren dann zur zweiten Schnorchelstelle und ich musste mir überlegen: gehe ich nochmal ins Wasser, obwohl mit etwas übel war oder bleibe ich auf dem kleinen schaukeligen Schiff, auf dem mir evlt. noch übler wird :rolleyes: Ich entschied mich für letzteres und blieb auf dem Boot. Ich scheine auch nicht so viel verpasst zu haben, da dort wohl deutlich weniger Fische zu sehen waren.

    Zurück auf der Vita packte mich dann am Nachmittag eine Erkältung X/ Eigentlich war es aber der beste Zeitpunkt der Reise, denn es standen dreieinhalb Seetage bevor, an denen ich die Erkältung auskurieren konnte. Wären am nächsten Tag Ausflüge gewesen, hätte ich die definitiv absagen müssen.

    Hier nun noch ein paar Bilder vom Schnorcheln:

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    So ihr Lieben, tut mir Leid, dass ihr so lange auf die Fortsetzung warten musstet - mit hat echt die Zeit gefehlt und dann hat zwischendurch auch noch der Laptop gestreikt X/ Aber jetzt geht es weiter...


    16. November 2018 - Cochin

    Heute ging es auf eine Tour durch die Backwaters. Die Wettervorhersage war nicht die beste. Aber eigentlich war dieser Ausflug ganz gut bei dem Wetter - immerhin saßen wir im Trockenen und mussten z.B. nicht bei strömendem Regen durch die Stadt laufen.

    Die Backwaters sind ein verzweigtes Wasserstraßennetz im Hinterland der Malabarküste im südindischen Bundesstaat Kerala. Sie erstrecken sich von Cochin im Norden bis Kollam im Süden auf einer Fläche von insgesamt 1900 km². Die Backwaters umfassen 29 größere Seen und Lagunen, 44 Flüsse sowie insgesamt rund 1500 Kilometer lange Kanäle und natürliche Wasserstraßen. Der größte See ist der 83 Kilometer lange, zum Arabischen Meer hin geöffnete Vembanadsee. Schon seit Jahrhunderten dienen die Backwaters als Handels- und Verkehrswege.

    Die Busse wurden, als wie bei den Booten ankamen, jeweils in zwei Gruppen aufgeteilt, da auf einem Boot Platz für ca. 18 Personen war. Natürlich wollten wieder alle in der ersten Gruppe sein8o Aber Geduld hat sich gelohnt: Das Boot unserer zweiten Gruppe stellte sich angesichts des schlechter werdenden Wetters als echter Glücksgriff heraus. Es war ein Boot mit zwei Etagen. Oben war es überdacht, aber an den Seiten offen. Solange es trocken war, hatte man dort eine tolle Aussicht. Unten konnte man rundherum die Fenster ganz öffnen oder eben auch komplett schließen. Andere Boote waren untern offen, dort wurde später lediglich eine Plane aufgehängt, um die Passagiere vor Wind und Regen zu schützen.

    Die vierstündige Bootsfahrt war toll. Bei Sonnenschein sieht das ganze bestimmt noch viel schöner aus ;) Es ist schon beeindruckend, wie die Leute an und irgendwie auch in den Kanälen dort leben. Nach ca. zweieinhalb Stunden legten wir in einem See an und das Mittagessen wurde serviert. Und von da an wurde das Wetter immer schlechter. Der Wind drehte ordentlich auf und es fing an zu schütten. Zum Glück ging die Rückfahrt schneller und wir liefen dann durch strömenden Regen zurück zum Bus. Die Rückfahrt zum Schiff dauerte aufgrund des Wetters dann auch etwas länger als geplant. Der Busfahrer hielt dann quasi direkt vor dem Eingang zum Hafenterminal. Trotzdem wurde man auf den zehn Metern vom Bus zum Eingang komplett nass. Und dann erst der Weg vom Terminal zum Schiff:D Das ist dort ein ganzes Stück, so dass ich spätestens dann nass war bis auf die Haut. Meine Schuhe haben anschließend zwei Tage lange in der Kabine getrocknet^^

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    Julia*

    Die Bilder sind wirklich wunderschön, aber leider wirst du einige davon entfernen müssen. Innenansichten von Kirchen oder auch Museen sind nach den neuen Forenregeln nicht erlaubt.

    LG Susanne

    Ach du meine Güte....das wusste ich nicht?( Danke für den Hinweise Susi66 . Warum auch immer das so ist. Museen kann ich ja verstehen, aber Kirchen...Aber naja, wenn es so ist, dann nützt es nichts.

    15. November 2018 - New Mangalore

    Auch diesen Hafen kannte ich schon von meinem letzten Besuch. Auf den Ausflug hier habe ich mich sehr gefreut, da er mir von Reisenden, die ihn im letzten Jahr gemacht haben, empfohlen wurde. Er hieß "Indischen Leben hautnah" und der Titel passte zu 100%.

    Wir fuhren in das Fischerdorf "Thota Bengre", dass wir dann gemeinsamen mit einem Guide erkundeten. Es waren wirklich gemischte Eindrücke. Teilweise beklemmend, rührend, lustig... Ich glaube, es war mir der schönste Ausflug auf der Tour. Wir waren auch im Kindergarten des Dorfes. Das war schon berührend, mit wie wenig die Kinder dort auskommen und wie fröhlich sie trotzdem sind. Ich würde euch gern die Bilder zeigen, aber wenn ich die ganzen Gesichter auf den Bildern unkenntlich machen muss, bringen die Bilder dann irgendwie auch nichts mehr. Die Kinder waren wirklich zauberhaft und haben mit vollem Einsatz noch für uns gesungen. Ich meine "Bruder Jakob" herausgehört zu haben. Schlimm fand ich, wie einige aus der Ausflugsgruppe sich den Kindern gegenüber verhalten haben. Muss man die Kinder denn immer anfassen?X/ Ein kleines Mädchen wurde dann auch noch von Arm zu Arm gereicht. Ich möchte das mal in einem deutschen Kindergarten erleben. Was würden die Muttis wohl sagen, wenn eine Horde von 40 Indern zu Besuch kommt und die Kinder anfasst und auf den Arm nimmt...X/

    Vom Kindergarten ging es weiter in die Schule. Als Erfrischung gab es erstmal eine Kokosnuss. Die Schüler hatten auch noch verschiedene Aufführungen einstudiert. Das war auch toll anzusehen. Mit den Bildern ist es das gleiche Problem wie im Kindergarten - es sind einfach zu viele Gesichter, die ich unkenntlich machen müsste?( Aber zwei Fotos habe ich immerhin für euch:

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    Und natürlich gaaanz viele Bilder für euch aus dem Dorf.

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    Es gibt dort kein fließendes Wasser.

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    Das ist der Sportplatz des Dorfes.

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    Eines der Häuser durften wir uns von Innen anschauen,

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    Hier trocknet Fisch:

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    Das ist der Kindergarten.

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    Und noch einige weitere Eindrücke aus dem Dorf:

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    Mit dieser Fähre sind wir auf die andere Seite des Ufers gefahren:

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    Ein paar Menschen, wenn auch unkenntlich gemacht, möchte ich euch trotzdem zeigen.

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    Dann ging es zu einem Fischmarkt, der uns schon staunen lässt, was die Kühlung angeht - aber zum Glück gibt es ja Eiswürfel 8o

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    Danach ging es zurück zum Schiff. Ich kann diesen Ausflug wirklich jedem empfehlen. Man konnte übrigens für das Dorf noch was spenden, das Geld hat der Guide auf der Rückfahrt zum Schiff eingesammelt. Das ganze nennt sich "Thota Bengre Project".

    14. November 2018 - Goa

    Da ich letztes Jahr schon mit der Aura in Indien war, war ich vorbereitet und wusste, was mich erwartet. Das erste Ziel in Indien war Goa. Nachdem ich letztes Jahr auf einer Gewürzplantage war habe ich mich dieses Jahr für den Ausflug "Goas Geschichte und Strand" entschieden. Der erste Stopp führte uns zu zwei Kirchen, die in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander liegen.

    Die Bauarbeiten an der Basílica do Bom Jesus begannen am 24. November 1594. Sie wurde am 15. Mai 1605 fertiggestellt. 1986 wurde sie in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. In der Basilika befindet sich die letzte Ruhestätte des heiligen Franz Xaver. Die Reliquien befinden sich in einem silbernen Reliquienschrein und sind für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Alle zehn Jahre findet in den Wochen um den Gedenktag des heiligen Franz Xaver eine feierliche Aussetzung der Reliquien statt, zuletzt im Jahr 2014. Die Aussetzung dauert 40 Tage. Mehrere Millionen Gläubige pilgern aus diesem Anlass zu der Basilika.

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    Auf der anderen Straßenseite steht die Kathedrale Sé de Santa Catarina. Es ist eine römisch-katholische Kathedrale zu Ehren der Heiligen Katharina von Alexandrien. Die Kathedrale, erbaut zwischen 1562 und etwa 1651, sollte durch die prachtvolle Architektur den Herrschaftsanspruch, den Reichtum und den Ruf des portugiesischen Kolonialreichs ausdrücken. Sie gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.

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    Weiter ging es dann zum Mangeshi Temple - den kannte ich schon aus dem letzten Jahr :)

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    Nach diesem geschichtlichen Teil fuhren wir dann in das Resort "Zuri White Sands". Dort waren einem Saal zahlreiche Tische für uns eingedeckt - komplett mit weißen Stuhlhussen, weißen Tischdecken usw.. Das Mittagessen war toll, es wurden viele verschiedene Speisen angeboten. Da ich wusste, dass am Strand die Liegen und Strände begrenzt sind, habe ich mich direkt nach dem Essen auf den Weg zum Strand gemacht. Der war wirklich ein Traum. Auch die Hotelanlage war sehr schön angelegt und sah teilweise aus, wie ein Golfplatz :)

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    Die Zeit dort verging wir im Flug und so ging es nach einigen entspannten Stunden zurück zum Schiff.

    Der 10. November war ein Seetag ohne besondere Vorkommnisse, also springe ich direkt zum

    11. November 2018 - Muscat

    Auf den Oman hatte ich mich sehr gefreut. Da ich letztes Jahr in Muscat unterwegs war, hatte ich dieses Mal eine Fahrt durch die Landschaft des Omans gebucht. Wir waren mit Geländewagen unterwegs, da es auch noch in ein Wadi gehen sollte. Zunächst ging es aber nach Nizwa.

    Nizwa liegt am Südrand des Hadschar-Gebirges nahe dem Dschabal al-Achdar, dem höchsten Bergmassiv des Omans, etwa 180 km von der Hauptstadt Muscat entfernt. Bis ins 12. Jahrhundert war Nizwa Landeshauptstadt, die Stadt gilt aber auch heute noch als politisches und religiöses Zentrum des Omans. Die Fahrt hat ich glaube zwei Stunden gedauert. Unser Fahrer war nicht gerade gesprächig, aber ich fand die Fahrt trotzdem toll. In Nizwa haben wir zuerst den Markt besucht.

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    Im Anschluss ging es in eine Töpferei. Dort war man anscheinend etwas überrascht über unseren Besuch - wir waren wohl nicht angekündigt. Aber wir wurden trotzdem durch die verschiedenen Räume vorbei an den einzelnen Produktionsschritten geführt. Bilder habe ich davon nicht sehr viele, es war dort recht eng und ich hatte ständig irgendwelche Hinterköpfe vor der Linse ;)

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    Weiter ging es zu einem kurzen Fotostopp beim Bahla Fort... War ok, hätte ich jetzt aber auch nicht vermisst, wenn wir dort nicht angehalten hätten ;)

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    Dann ging es weiter zum Wadi. Leider weiß ich den genauen Namen nicht mehr. Wir stoppten erst oberhalb des Wadi, von wo aus man einen tollen Ausblick hatte.

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    Und dann ging es runter ins Wadi. Es war wirklich beeindruckend. Die Tour wurde dann aber früher beendet als geplant. In den letzten Tagen hatte es dort stark geregnet, so dass der Weg von einigen etwas größeren Steinen versperrt war. Wir machten also unser Picknick und fuhren dann den gleichen Weg wieder zurück. Ich fand das überhaupt nicht schlimm, aber es gab wohl Leute, die sich darüber aufgeregt haben und meinten, die Steine, die angeblich den Weg versperrten, könnten doch nicht vom Regen dorthin gespült worden sein und witterten "Geldmacherei" :rolleyes: Naja, wer´s braucht ;) Für das Picknick bekam jeder einen Karton mit verschiedenen Leckereien, außerdem gab es gekühlte Getränke, Äpfel und Orangen. Wir blieben nicht lange allein: Aus einem Dorf oberhalb des Wadi kamen schon bald einige Kinder, die uns sebstgemachte Schlüsselanhänger anboten. In Wirklichkeit waren sie scharf auf unser Essen und fingen an zu betteln. Dabei hatten sie genaue Vorstellungen, was aus unsere Lunchpaket sie haben wollten. Der Guide bat uns dann, erst in Ruhe aufzuessen und dann das, was wir nicht mehr essen, ihm zu geben. Er hat es gesammelt und als wir fertig waren unter den Kindern verteilt. Spannend wurde es, als wir die Getränke "frei gegeben" haben. Vor allem die Cola war heiße begehrt. Der Guide zählte bis drei, bevor er den Deckel der Kühltasche öffnete und schon stürzten sich Kinder darauf.

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    Anschließend machten wir uns auf die dreistündige Rückfahrt zum Schiff. Unser Fahrer taute dann auch etwas auf und erzählte ein Bisschen was über sich und sein Leben. Er hat recht leise gesprochen, daher habe hauptsächlich ich mich mit ihm unterhalten, da ich vorne saß und die anderen auf der Rückbank ihn nicht wirklich gehört haben.

    Es war wieder ein toller Tag im Oman. Natürlich waren wir ziemlich viel im Auto unterwegs, aber ich habe nichts dagegen. Mir macht es auch Spaß, die Landschaft von einem Auto aus zu begutachten.

    Vom Oman aus ging es nun in Richtung Indien. Dazwischen lagen zwei Seetage - die überspringe ich einfach wieder :)